Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Bewusste Nahrungsmittelwahl

Drei Tipps für eine bewusste Nahrungsmittelwahl -Gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein

Doch ist eine bewusste Ernährung wirklich so kompliziert, dass wir einer ständigen Erinnerung daran bedürfen?
Eigentlich heißt die Antwort nein, denn für die richtige Lebensmittelauswahl ist es ausreichend, ein paar wesentliche Grundsätze zu berücksichtigen.
Die grundlegenden Schlagworte sind „abwechslungsreich“, „natürlich“ und möglichst „wenig industriell verarbeitet“. Wer querbeet aus allem schöpft, was die Natur bietet, braucht keinen Gedanken daran zu verschwenden, von irgendeinem Nährstoff zu wenig zu bekommen. Gemüse, Obst, Pilze, Fleisch, Fisch, Eier und Nüsse sind gehaltvoller als jede Multivitamintablette. Zudem sind frische, natürliche Nahrungsmittel keine Mogelpackungen. Eine Orange oder ein Rinderfilet liefern nur das, was man erwartet – ohne versteckte Fette, ohne zugesetzten Zucker und ohne künstliche Aromen. Unbewusst zu viel Fett und Zucker zu sich zu nehmen, ist mit natürlichen Nahrungsmitteln kaum möglich. Zumal diese keine zugesetzten Geschmacksverstärker und Aromastoffe enthalten, die uns heimlich zum Mehressen verführen.
Wer sich fragt, welche Produkte wenig verarbeitete sind, stellt sich am besten die Frage: „Gab es das Nahrungsmittel bereits, bevor die Industrie in unser Leben trat?“ Die Herstellung von Brot, Käse und Ölen war schon in der Antike verbreitet. Doch hätten unsere Vorfahren ohne industrielle Technologien den Fettgehalt im Käse reduzieren, eine Tütensuppe kreieren oder gar die breite Palette an Zusatzstoffen gewinnen können? Wer bei dieser Frage immer noch unsicher ist, wirft einen Blick auf die Zutatenliste. Erinnern Zutaten mehr an den Chemieunterricht in der Schule als an das heimische Gewürzregal oder drängt sich Zucker in der Aufzählung auf die vorderen Plätze, dann heißt es „zurück ins Regal“.

Mit den drei Grundsätzen „abwechslungsreich“, „natürlich“ und „wenig industriell verarbeitet“ ist es nicht schwer, im Supermarkt die richtig Lebensmittelauswahl zutreffen. Wer es allerdings noch etwas genauer wissen möchte, erfährt weitere Tipps auf der Ernährungspyramide „Bewusste Ernährung“, die als A1-Poster oder als Miniposter im Onlineshop unter www.fet-ev.eu erhältlich ist.

Dipl.troph. Christine Langer

Destina München

Bewusste Ernährung mit Genuss

An dem historischem Maximiliansplatz in München hat ein völlig neues Konzept Einzug gehalten: Mit dem Destina ist ein Restaurant entstanden, bei dem die Ernährung im Mittelpunkt steht und das für verschiedene Ernährungsanforderungen die passenden Speisen bietet.

Das Konzept des Destina ist einzigartig in München. Denn trotz gesunder Ernährung soll der Gast hier in erster Linie genießen können. Das Destina setzt auf eine bewusste und eher puristische Küche, die auf Proteine baut und auf Kohlehydrate und Zucker weitestgehend verzichtet und dennoch ohne Doktrin auskommt. Die Produkte entsprechen dabei selbstverständlich den höchsten qualitativen Ansprüchen und stammen von sorgfältig ausgesuchten Lieferanten. Neben einer gänzlich neuen Speisekarte, hat sich auch der Service im Destina grundlegend verändert und setzt auf ein erfahrenes Service-Team, dass sich um das Wohl der Gäste kümmert. Auf der Karte des Destina finden sich Speisen, die das Wohlbefinden der Gäste fördern, indem sie den Blutzuckerspiegel gleichbleibend halten, um Heißhunger vorzubeugen. Dabei soll sich der Koch und sein Team den Kopf über die richtige Ernährung zerbrechen. Die Gerichte wie z.B. Auberginencreme, Babymangold mit Pinienkernen, Seeteufel mit Safran oder Eiweißwaffeln versprechen den ganzen Tag gleichbleibende Energie und ein gutes Gewissen. Destina soll gut schmecken, sodass der Gast jederzeit das Gefühlt hat, er kann hier Gesundheit genießen. Schließlich ist Ernährung sehr individuell und soll zu persönlichen Momenten des Glücks beitragen. Der Gast, der glutenfrei, laktosefrei oder basisch isst, der Gast der Metabolic, Logi, Low Carb, Trennkost oder andere Ernährungsweisen berücksichtigt, Allergiker oder Vegetarier – jeder findet im Destina Speisen für sein Ernährungskonzept.

Der Name des Restaurants leitet sich von dem italienischen „destino“ ab und bedeutet Schicksal oder Haltestelle. Der Begriff ist in sofern treffend, als dass Geschäftsführerin Jasmin Wieninger mit ihrem neuen Projekt nun endlich ganz bei sich angekommen ist. Den früheren Stress und die Hektik, welche der Job als Managerin in der Gastronomie mit sich gebracht hat, hat sie aus persönlicher Überzeugung gegen einen völlig neuen Lebenswandel eingetauscht. Das möchte sie an ihre Gäste weiter geben und bietet im Destina eine kleine Auszeit für die Entschleunigung im Alltag.

www.destina-muenchen.de

Das Frühstücksverhalten der Deutschen

Deutschland ist eine Frühstücksnation: 76 Prozent der Deutschen beginnen ihren Tag mit einem Frühstück. Für 37 Prozent ist es sogar die wichtigste Mahlzeit. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von nutella. Seit 2005 führt nutella diese Befragung kontinuierlich mit 3.000 Deutschen pro Jahr durch, um die Frühstücksgewohnheiten zu untersuchen. So zeigt die Studie unter anderem, wer warum frühstückt, wo am liebsten gefrühstückt wird und welche Zutaten und Themen auf dem Frühstückstisch landen. Darüber hinaus wurden sieben Frühstückstypen identifiziert.

Seit über 40 Jahren prägt nutella das deutsche Frühstück. Der Klassiker sorgt damals wie heute für einen guten Start in den Tag. Aber nicht alles ist gleich geblieben. „Das Frühstück ist auch ein Spiegel der Zeit“, erklärt Dirk Voß, Marketingleiter nutella. „So kommen heute längst nicht mehr nur Brot und Butter auf den Tisch, sondern auch neue Medien wie das Internet, das für viele fester Bestandteil der morgendlichen Zeremonie geworden ist.“ Die seit 2005 vom unabhängigen Umfrageinstitut Link – Institut für Markt- und Sozialforschung erhobene Studie „Frühstück in Deutschland“ – für die jährlich ca. 3.000 Gespräche mit Personen im Alter von 14 bis 50 Jahren geführt werden – wurde 2010 durch eine Erhebung von ca. 1.000 Befragten ergänzt.

Frühstück gehört zum guten Start in den Tag dazu

Wenn in der Frühe der Wecker klingelt, dann werden drei Viertel der Deutschen zu regelmäßigen Frühstückern und nehmen sich dafür durchschnittlich 24 Minuten pro Tag Zeit. Unter der Woche muss es dabei schneller gehen (20 Minuten) als am Wochenende (33 Minuten). Laut nutella-Studie ist es das morgendliche Hungergefühl, das einen in die Küche zum Frühstück treibt (54 Prozent). Für fast ein Drittel der Leute gehört für einen guten Start in den Tag das Frühstück einfach dazu. 23 Prozent sehen in ihrem Frühstück den Energielieferanten für den Tag.

Brotwaren sind dabei die beliebteste Frühstücksunterlage
(durchschnittlich 77 Prozent). 57 Prozent der Befragten belegen diese mit herzhaften Brotbelägen, 38 Prozent mögen es süß und zehn Prozent greifen zu Nuss-Nougat-Cremes. Für 74 Prozent der Kinder und 70 Prozent der Erwachsenen ist nutella hier der Favorit. Obst (zwölf Prozent) und Müsli (neun Prozent) sind im Vergleich zum traditionellen Frühstück mit Brot seltener gefragt. Frühstück ist aber nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der Erziehung, wie die nutella-Studie zeigt: Vier Fünftel der Frühstücker nehmen ihre Frühstücksgewohnheiten aus der Kindheit bis ins Alter mit und nur ein Fünftel hört mit dem Auszug aus dem Elternhaus auf zu frühstücken.

Unterhaltung am Morgen: Stars, das Wetter und www

Wenn die Deutschen die Wahl hätten, dann würden sie am liebsten mit Angela Merkel (15 Prozent der Befragten) frühstücken, während Guido Westerwelle aus einer Auswahl an Prominenten der ungefragteste Frühstückspartner ist. Männerherzen schlagen zum Frühstück am ehesten für Michael Ballack und Frauen wünschen sich Brad Pitt an den Tisch (jeweils sieben Prozent). Neben dem Brotmesser schwingen die Deutschen auch das gesprochene Wort: 78 Prozent der Befragten unterhalten sich gerne mit ihrer Familie. Lieblingsgesprächsthema am Morgen ist das Wetter. 67 Prozent werfen auch gerne einen Blick in die Zeitung, hören Radio oder schalten den Fernseher an. Auch das Internet gehört für viele dazu: Jeder Neunte gibt an, bereits in der Frühe online zu sein und sich mit privaten E-Mails, Nachrichten, Freizeitmöglichkeiten oder Neuigkeiten in Social Communities zu befassen.

Der Typ macht das Frühstück

Anhand der Umfrageergebnisse der letzten Jahre unterscheidet die nutella-Studie sieben Frühstückstypen: Der „Abwechslungsreiche Frühstücker“ (elf Prozent) sucht die Vielfalt – von Schinken und Käse über Cornflakes, Joghurt, Obst bis hin zu Nuss-Nougat-Creme. Der „Herzhafte Frühstücker“ (20 Prozent) bevorzugt pikante Produkte, während der „Herzhafte und süße Frühstücker“ (14 Prozent) die Abrundung z.B. mit Marmelade sucht. Vor allem Männer unter 30 Jahren zählen zum Typ „Süße Knusperfrühstücker“ – sie essen mit Vorliebe Nuss-Nougat-Creme und Cerealien (elf Prozent). Der „Süße Frühstücker“ (16 Prozent) ist häufig bei 40- bis 50-jährigen Männern und Frauen zu finden, er mag besonders gerne Marmelade und Honig, Müsli dafür weniger. Insgesamt 27 Prozent sind „Bewusste Frühstücker“ und „Bewusste und süße Frühstücker“. Erstere sind vor allem Frauen über 20 Jahre, Letztere vor allem Männer zwischen 30 und 50 Jahren.

Über nutella
Seit 1965 ist nutella in Deutschland erhältlich. In Italien war die damals sogenannte „Supercrema“ bereits 1951 erhältlich und wurde 1964 in nutella umbenannt. Die Marke nutella ist ein Produkt der Ferrero Deutschland GmbH, die mit ca. 3.600 Mitarbeitern in Frankfurt und Stadtallendorf vertreten ist. Die Ferrero-Gruppe mit ihren 38 Betriebsstätten, 18 Fertigungsstätten und mehr als 21.000 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Umsatz von mehr als sechs Milliarden Euro. nutella ist in Deutschland die kontinuierliche Nummer 1 unter den Nuss-Nougat-Cremes. Weitere Informationen finden Sie unter www.nutella.de .

„Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart

Steirisches Lebensmittelhandwerk im Rampenlicht: 65.000 kritische Konsumenten, bewusste Genießer und ein hochkarätiges Fachpublikum besuchten im April den „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart.

Besonders nachgefragt waren auf der Slow Food-Messe Rohmilchkäse, Fleisch-, Wurst und Selchwaren, veredeltes Obst und Gemüse, Essig & Öl, Getränke und Schokolade.

Kein Wunder also, dass die Deutschen die Slow Food Styria-Stände regelrecht belagerten. Die bunte Vielfalt des steirischen Lebensmittelangebotes lud zum Staunen, Informieren, Genießen und Kaufen ein.

Das handgebraute Bier, den Most, die Säfte, das Roggenbrot, den Apfelessig, das Kürbiskernöl und alle anderen regionaltypischen Spezialitäten empfanden die Messebucher als (ess)kulturelle Wurzeln, als wohlschmeckenden Kontrast zum globalen Einheitsgeschmack.

Die Organisation des gemeinsamen Steiermarkauftritts erhielt die Note „erstklassig“, die übersichtlichen Gemeinschaftsstände und die Produktpräsentation bewerteten die Deutschen mit „ausgezeichnet“, die Steirerinnen und Steirer charakterisierten sie als motivierte und freundliche Aussteller.

Mit der Höchstnote wurde auch die kommentierte Verkostung „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. & Balsamessig aus alten steirischen Apfelsorten“ beurteilt.

Alle steirischen Teilnehmer waren hocherfreut über das große Interesse des deutschen Slow Food-Publikums.

www.slowfood-styria.com

Männer wollen einmal pro Tag Fleisch essen

Nicht ohne Currywurst – Umfrage: Männer wollen einmal pro Tag Fleisch essen

Bewusste Ernährung ist Männern weniger wichtig als Frauen. Jedenfalls tun sich Erstgenannte erheblich schwerer damit auf Fastfood zu verzichten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals www. apotheken-umschau.de . So sagt nur jeder vierte Mann (26,8%), er achte beim Essen auf Kalorien. Ähnlich wenige (29,6%) gaben zu, bei der Ernährung auf Cholesterin zu achten. Bei den Frauen lagen diese Werte deutlich höher (Kalorien: 51,3%; Cholesterin: 40,9%). Schwer fällt den Männern vor allem der Verzicht auf fettige Speisen. Vier von zehn Männern (40,7%) können auf Hamburger, Brat- oder Currywurst nicht verzichten. Infos rund um das Thema gesunde Ernährung unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung .

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „222.apotheken-umschau.de“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.000 Frauen und 942 Männer.

Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Fasten als Startsignal

Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Die Fastenzeit kann Anlass sein, zu neuer, gesünderer Lebensweise aufzubrechen. „Das Fasten ist eine bewusste Unterbrechung eingeschliffener Lebensgewohnheiten und fördert dadurch langfristig ein positives Gesundheitsverhalten“, sagt Professor Andreas Michaelsen, Chefarzt der naturheilkundlichen Abteilung des Immanuel-Krankenhauses, Berlin, in der „Apotheken Umschau“. Von absoluter Nulldiät raten Michaelsen und andere Experten ab. Sie empfehlen das „modifizierte Fasten“. Dabei nimmt der Fastende maximal 500 Kilokalorien pro Tag zu sich – als Saft, Gemüsesuppe, Molke oder Buttermilch. Dazu muss reichlich getrunken werden: mindestens drei Liter am Tag kalorienfrei als Tee oder Wasser. Eine Fastenkur sollte idealerweise mindestens sieben und nicht länger als 14 Tage dauern. Michaelsen sieht bei diesem Vorgehen keine nachteiligen Effekte: „Mangel ist für unseren Organismus leichter zu tolerieren als Überfluss. Genetisch sind wir dafür besser ausgestattet, als täglich dem übervollen Kühlschrank ausgeliefert zu sein.“ Das modifizierte Fasten unter professioneller Anleitung gilt als ein idealer Einstieg für Übergewichtige, die eine langfristige Gewichtsreduktion anstreben. Menschen, die einmal unter einer Essstörung gelitten haben, sollen auf Fasten verzichten.

Infos rund um das Thema gesunde Ernährung unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung

Fit for Food

Fit for Food

Gesundheitsförderung an der Förderschule Unter den Eichen in Mellendorf

Kinder und Eltern gemeinsam für gesunde und bewusste Ernährung sensibilisieren – das ist der besondere Ansatz des Projekts „Fit for Food“ des Teams Jugendarbeit der Region Hannover. Unter Anleitung einer Ökotrophologin lernen an der Förderschule Unter den Eichen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Wedemark-Mellendorf vier Schüler mit ihren Eltern die Zubereitung gesunder Speisen in Theorie und Praxis.

„Wir wollen aufzeigen, dass es gar nicht mal schwierig ist, eine gesunde Mahlzeit zu kochen, die zudem nicht mal teurer sein muss als ein übliches Mittagessen“, sagt Matthias Nack vom Team Jugendarbeit der Region Hannover. An vier Vormittagen üben Eltern und Kinder gemeinsam die Zubereitung von Speisen, schulen Sinneseindrücke und Geschmacksempfinden, erfahren grundlegende Kenntnisse über Nahrungsmittel. Zum Abschluss erhalten alle ein Zertifikat über ihre Teilnahme am Pilot-Projekt.

„Durch seine Nachhaltigkeit ergänzt das Projekt unser vielfältiges Angebot zur Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler ideal“, sagt die Leiterin der Schule Unter den Eichen, Maike Rohde. „Der Lerneffekt bleibt nicht auf die Klassenräume beschränkt, sondern durch die Einbeziehung der Eltern nehmen sie auch Anregungen für den Speiseplan zu Hause mit“, so Maike Rohde.

Im Dezember findet die letzte der vier Einheiten statt – anschließend soll das Projekt von Lehrern und Eltern in der Schule weiter getragen werden. Schulen aus der Wedemark, die sich dafür interessieren, bei „Fit for Food“ mitzumachen, wenden sich an Matthias Nack vom Team Jugendarbeit der Region Hannover, Telefon +49 (5130) 3766-333.

Nachhaltige Fischerei

Aigner: Bewusste Entscheidung der Verbraucher für Erzeugnisse aus nachhaltiger Fischerei stärken

„Für eine bewusste Kaufentscheidung benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen. Diese stellen wir bereit, um nachhaltige Fischerei auch an der Ladentheke zu unterstützen“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner in Köln. Auf der Anuga präsentierte die Ministerin zusammen mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels und dem Bundesmarktverband der Fischwirtschaft ein interaktives Verbraucherinformationssystem.

„Wir wollen unser Konzept zur Sicherung einer nachhaltigen Fischerei „vom Wasser bis zum Teller“ konsequent umsetzen. Deshalb müssen wir auch die Verbraucherinnen und Ver­braucher mit ins Boot holen. Sie können mit ihrer Kaufent­scheidung einen wichtigen Beitrag zu nachhaltig bewirt­schafteten Fischbeständen leisten. Gerade an dieser Schnittstelle knüpft unser Verbraucherinfor­mationssystem an“, so die Ministerin. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten mit dem neuen Informationssystem sachgerechte und verständliche Entscheidungshilfen, um ihren Fischeinkauf nach Nachhaltigkeits­kriterien auszurichten.

Die dafür erforderlichen Informationen zu den einzelnen Fischarten, den jeweiligen Beständen und den jeweiligen Fischereien können nunmehr im Internet unter www.fischinfo.de oder www.portal-fischerei.de abgerufen werden.

Die Datenbank soll in den kommenden drei Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Angestrebt sind rund 200 Datenblätter mit wissenschaftlich abgesicherten Informationen zu allen wichtigen Konsumfischarten.

Ökologisch bewusste Ernährung im Club Grand Side in der Türkei

Bewusst ernähren mit Obst und Gemüse vom Öko-Bauernhof

Der Club Grand Side in der Türkei hält fit und entspannt

Ökologisch bewusste Ernährung, auch im Urlaub – das bietet der Club Grand Side in der Türkei: Milch, Milchprodukte, Obst und Gemüse stammen vom eigenen Öko-Bauernhof.
So können unternehmungslustige Familien gesunde Energie tanken. Die brauchen sie auch: Die Kinder können sich den ganzen Tag beim Sunshine Kids-Animationsprogramm vergnügen oder in der 14.000 Quadratmeter großen Amazon Water World toben.
Für die etwas größeren Urlauber steht ein vielfältiges Sportprogramm bereit. Klar, dass auch die Entspannung nicht zu kurz kommen darf: Wellness-Programm, Sauna oder türkisches Bad sorgen für größtmögliches Wohlbefinden.

Preisbeispiel ITS:
Türkei, Side
4-Sterne-Resort Club Grand Side
1 Woche, Flug ab/nach Deutschland
Familienzimmer, Alles inklusive
Familienpreis: 2 Erwachsene und 2 Kinder (2-12 Jahre)
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