TEST Fischstäbchen

Die gute Nachricht: Fischstäbchen können Sie essen – die schlechte Nachricht: sie sind nicht gerade ein Diätlebensmittel

Ein aktueller Test des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass in einigen Fischstäbchen zu viel eines Fettschadstoffs steckt. Positiv zu sehen ist jedoch, dass die Produkte wirklich praktisch grätenfrei sind und dass sich die Anbieter um nachhaltigen Fischfang und Transparenz bemühen.

Das von ÖKO-TEST beauftragte Labor entdeckte in fünf Produkten erhöhte Mengen von 3- MCPD-Estern. Dieser Fettschadstoff wandelt sich im Körper in einen anderen Stoff um, der in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Ärgerlich ist zudem die Portionsangabe von Aldi Nord. Demnach liegt eine Portion bei 30 Gramm, was genau einem einzigen Fischstäbchen entspricht. Das soll darüber hinwegtäuschen, wie viel Kalorien eine Fischstäbchen-Mahlzeit aus vier Stück tatsächlich hat – nämlich rund 400 kcal, wenn die Fischstäbchen in der Pfanne in Fett zubereitet werden, und ohne Beilagen.

Erfreulicherweise arbeiten die Anbieter der Fischstäbchen an der Nachhaltigkeit der Produkte. Nachhaltiger Fischfang muss verbindliche Fangquoten haben, deren Einhaltung geprüft wird und die auf wissenschaftlichen Empfehlungen beruhen. Die Behörden müssen außerdem wissen, wer wie wo fischt, und sie müssen mit den Fischereien so gut zusammenarbeiten, dass sie bei Problemen eingreifen können und zum Beispiel Fangquoten senken oder Gebiete sperren. Die Hersteller der Fischstäbchen konnten nachweisen, dass es für die Fischereien ein
verlässliches Management gibt und dass daran gearbeitet wird, die Auswirkungen auf das Öko-System im Griff zu behalten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2012 gibt im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Die besten Restaurants New Yorks

Most Popular New York City Restaurants

Restaurant Name Neighborhood (Bezirk) Küchenstill Essen Ambiente Service Preis
1. Gramercy Tavern Flatiron District American (New) 28 26 27 $72
2. Union Square Cafe Union Square American (New) 27 23 26 $61
3. Daniel East 60s French (New) 28 28 27 $102
4. Gotham Bar &Grill Greenwich Village American (New) 27 25 25 $67
5. Blue Water Grill Union Square American Seafood (New) 24 22 21 $49

Die Ergebnisse beruhen auf einer Zagat Umfrage. www.zagat.com

Shangri-La’s Mactan Island Resort, Cebu, Philippinen

10.000 Quadratmeter CHI-Spa
Ein ganzes Dorf für Wellness und Gesundheit: Das im Juni 2005 eröffnete CHI-Spa Village des Shangri-La Mactan Island Resort auf Cebu erstreckt sich auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Es ist das zweite CHI-Spa, das Shangri-La Hotels and Resorts, die führende Luxushotelgruppe im asiatisch-pazifischen Raum, seiner Bestimmung übergeben konnte und das erste und größte Spa-Dorf der Philippinen.

Das in den weitläufigen Gärten des Hotels gelegene CHI Spa Village besteht aus luxuriösen Behandlungs-Pavillons. Sechs Privatvillen für Paare bieten auf 135 Quadratmetern unter anderem eigene Patios und Gärten, in den Boden eingelassene Badebecken und Entspannungs-Lounges. Sie sind „Spas innerhalb des Spas“ mit privaten Umkleideräumen und Dampfbädern. Hier können sich die Gäste ohne Zeitdruck vor und nach den Behandlungspaketen in privatem Ambiente entspannen. In den acht Garten-Suiten werden Einzelbehandlungen durchgeführt. Der CHI-Wassergarten, unter anderem mit Vitalitäts-Hydrowannen, Aroma-Relax-Zonen und Asiens erstem echtem Watsu-Pool für sanfte ganzheitliche aquatische Behandlungen, steht ausschließlich den Spa-Gästen zur Verfügung.

In der Grand Spa Villa mit 200 Quadratmetern gibt es unter anderem ein eigenes Teehaus und eine Behandlungssuite für bis zu vier Personen.

Inspiriert durch die Legende vom „Shangri-La“ ist CHI eine Oase der Ruhe und des Wohlbefindens. Basierend auf den uralten Philosophien, Ritualen und Heilmethoden Chinas und aus dem Himalaja umfasst CHI speziell entwickelte Therapien. CHI ist Shangri-La’s Definition des ganzheitlichen asiatischen Wellness-Konzeptes. In der traditionellen chinesischen Philosophie steht „Chi“ für die Lebensenergie, die Wohlbefinden und Vitalität bestimmt. „Chi“ muss im Körper frei fließen, Blockaden müssen gelöst werden.

Die Behandlungsmethoden und eine exklusive Produktserie beruhen auf der chinesischen Philosophie der fünf das Befinden bestimmenden Elemente. Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde müssen mit dem positiven Yang und dem negativen Ying im Gleichgewicht sein. Speziell für CHI entwickelte Therapien regenerieren die Vitalität auf traditionelle chinesische Art sowie mit Zutaten und Techniken, die auf den Heiltraditionen der Himalaja-Region beruhen.

Das erste CHI-Spa wurde im Juli 2004 im Shangri-La Hotel Bangkok eröffnet. In den nächsten Jahren werden neun weitere folgen.

Gen-Mais mit Risiken und Nebenwirkungen

Greenpeace veröffentlicht Firmendokumente über Fütterungsversuche an Ratten
Greenpeace veröffentlicht heute bisher vertrauliche Dokumente des Gentechnik-Konzerns Monsanto über Fütterungsversuche an Ratten mit genmanipuliertem Mais. Die Tiere wiesen Gesundheitsschäden auf, nachdem sie mit Monsantos Gen-Mais MON 863 gefüttert wurden, der ein Insektengift produziert. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat den Bericht am Montag freigegeben, nachdem Greenpeace Akteneinsicht nach dem EU- Gentechnikrecht beantragt hat. Das Urteil ist auch eine Präzendenzentscheidung für Fälle, in denen Firmen ihre Unterlagen über die Risikobewertung von Gen-Pflanzen geheim halten. Über die Importzulassung entscheidet am Freitag der EU-Umweltministerrat in Luxemburg. Gemeinsam mit Wissenschaftlern fordert Greenpeace ein Importverbot für MON 863, die Bundesregierung soll gegen eine Zulassung stimmen.

„Der Gen-Mais darf nicht für Lebens- und Futtermittel in EU-Ländern zugelassen werden. Wenn ein Versuch derartig auffällige Ergebnisse zeigt, muss er auf jeden Fall wiederholt werden“, sagt Prof. Gilles- Eric Seralini von der staatlichen französischen Kommission CGB (Commission du Génie Biomoléculaire), die für die Risikobewertung von Gen-Pflanzen zuständig ist. Wissenschaftler wie Seralini sind durch die Aktenfreigabe nicht mehr an die bisherige Vertraulichkeit gebunden. „Die Sicherheitsstandards bei EU-Zulassungsverfahren für genmanipulierte Pflanzen sind generell unzureichend“, sagt Seralini in Berlin.

Auch Prof. Arpad Pusztai, der bereits eine Risikobewertung von MON863 für die deutsche Regierung erstellt hatte, warnt vor einer Marktzulassung: „Es ist nicht anzunehmen, dass die Schäden an den inneren Organen der Ratten und dem Blutbild der Tiere auf Zufall beruhen. Die Akten zeigen zudem, dass der Versuchsaufbau ungenügend und die Datenauswertung fehlerhaft war. Weitere Untersuchnungen sind zwingend notwendig.“

Der MON863 produziert ein so genanntes Bt-Gift gegen den Maiswurzelbohrer. Dieses Gift ist nicht identisch mit der Substanz, die in Europa bereits zugelassene Gen-Pflanzen enthalten, die gegen den Maiszünsler resistent gemacht wurden. Zudem enthält MON863 ein Gen für eine umstrittene Antibiotika-Resistenz. Diese sind laut der EU-Freisetzungsrichtlinie 2001/18 zu vermeiden. Es sei nicht auszuschließen, dass die manipulierten Gene auf Krankheitserreger übertragen werden und so die Entstehung neuer resistenter Keime fördern.

In Luxemburg stimmen die Minster auch über bestehende nationale Verbote für Import und Anbau von Gen-Pflanzen ab. Fünf EU-Länder, darunter Deutschland, berufen sich auf eine nationale Schutzklausel im EU-Recht. Die Kommission hat die Länder aufgefordert, die Verbote aufzuheben. Bislang wollen nur England und die Niederlande die EU- Kommission unterstützen.

„Die meisten Staaten wollen sich in ihren Rechten nicht beschneiden lassen“, sagt Christoph Then von Greenpeace. Die Aufhebung der nationalen Beschränkungen muss ebenso zurückgewiesen werden wie die Zulassung des Gen-Maises MON863. Die EU muss jetzt beweisen, dass ihr der Schutz von Verbrauchern und Umwelt wichtig ist.“

Internet: www.greenpeace.de

„Health-Claims“: Endlich wieder Positives aus Brüssel

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat das einstimmige Votum des EU-Ministerrates zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben bei Lebensmitteln begrüßt. „Nach der kritischen Haltung des Parlaments zu den Verordnungen und in der Krise um die Verfassung ist dies endlich mal wieder eine positive Botschaft aus Brüssel“, so Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des vzbv. „Besonders freut uns, dass Bundesverbraucherministerin Renate Künast ihren Ankündigungen hat Taten folgen lassen und sich gegen die massive Kritik der einschlägigen Wirtschaft und auch aus den eigenen Reihen der Bundesregierung durchgesetzt hat.“
Und hier zum Vergleich die Pressemitteilung der AK aus Wien:
EU-Gesundheitsminister weichen Schutz vor irreführender Lebensmittel-Gesundheitswerbung auf

Abgeschwächte Verbote – Verankerung von Nährwertprofilen mit Ausnahmen – Zulassungsverfahren nur für neue Angaben

Als „Kompromiss mit Tücken“ bezeichnet die AK die heutige Einigung der EU-Gesundheitsminister zur Regelung von nährwert- und gesundheitsbezogener Lebensmittel-Werbung. „Der ursprüngliche Vorschlag enthielt ein gänzliches Verbot von unkonkreten Wohlfühlaussagen, schlankmachenden Slogans und Wirkungsangaben auf die Psyche oder das Verhalten“, sagt AK Ernährungsexper-tin Petra Lehner „nun dürfen solche Aussagen verwendet werden, wenn sie auf allgemein anerkannten Erkenntnissen beruhen.“ Dem Missbrauch sei dadurch Tür und Tor geöffnet, da ein strenges Zulassungsverfahren, in dem das überprüft würde, nicht vorgesehen sei, so Lehner. Die AK fordert Begleitmaßnahmen im heimischen Lebensmittelgesetz wie eine Meldepflicht der Unternehmer für gesundheitsbezogene Angaben und strengere Kontrollen der Werbeaussagen.

„Dem Konzept der Nährwertprofile stimmten jetzt die EU-Minister zu“, freut sich Lehner, „das EU-Parlament hat es vor ein paar Wochen noch abgelehnt.“ Die Europäische Lebensmittelbehörde soll innerhalb von zwei Jahren definieren, wie ein Produkt zusammengesetz sein muss, damit es als gesund beworben werden darf. Ist ein Produkt zu süß, zu fett und/oder zu salzig, darf dafür keine Gesundheitswerbung gemacht werden. Allerdings sind auch hier Ausnahmen geplant, die noch nicht definiert sind. Die Ausnahmen sollen im sogenannten Ausschussverfahren beschlossen werden, das sehr intransparent ist und das EU-Parlament ausschließt.

Unspezifische nichtssagende Slogans wie „verbessert das Wohlbefinden“ oder „harmonisiert Körper, Geist und Seele“ werden erlaubt, wenn sie mit einer konkreten Angabe verbunden werden und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das gilt auch für Schlankheitswerbung und Angaben, die sich auf psychische Funktionen oder Verhaltensfehlfunktionen beziehen. „Die wissenschaftlichen Beweise muss der Hersteller bereithalten, falls die Lebensmittelaufsicht die Angaben überprüfen möchte“, sagt Lehner, „eine Vorabkontrolle durch ein unabhängiges Gremium ist nicht vorgesehen.“ „So werden gegen Inserate wie „Speck weg in 10 Tagen“ die Konsumentenschützer weiterhin mühsam vorgehen müssen, weil sie grundsätzlich EU-weit erlaubt sind“, zeigt sich Lehner enttäuscht. Erst drei Jahre nach In-Kraft-Treten der Verordnung wird die Kommission eine Liste „anerkannter“ Gesundheitsangaben veröffentlichen, dann ist zumindest die Kontrolle der am Markt befindlichen Aussagen leichter. Nur für „neue“ gesundheitsbezogene Angaben und Angaben zur Verringerung eines Krankheitsrisikos soll es ein Zulassungsverfahren geben.