Glückwunsch, Jan Hartwig und "Nobelhart & Schmutzig"

Das Magazin DER FEINSCHMECKER kürt Deutschlands beste Restaurants: Noch nie war die Gastro-Szene bei uns so spannend wie heute! Neue Konzepte, lässige Bistros, Weltklasseküche: Neue und bekannte Lokale liefern sich einen Wettstreit um die besten Genusserlebnisse.
Damit die Gäste einen Überblick über alle wichtigen Lokale haben, gibt DER FEINSCHMECKER auch dieses Jahr wieder den großen Guide „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2016/2017“ heraus. Er liegt der Oktoberausgabe bei und enthält auf 258 Seiten Empfehlungen der Redaktion von Sylt bis zum Bodensee.

Zwei Lokale zeichnet das Magazin für ganz besondere Leistungen und Konzepte aus. Die Sieger in diesem Jahr sind:

„Restaurant des Jahres“: „Nobelhart & Schmutzig“ in Berlin

„Koch des Jahres“: Jan Hartwig, Restaurant „Atelier“ in München

Radikal, aber überzeugend ist das Konzept des Berliner „Nobelhart & Schmutzig“: In der Küche von Micha Schäfer werden ausschließlich Zutaten der Region verwendet, das unverfälschte Produkt steht im Mittelpunkt. Es gibt gratis Leitungswasser und Essen, das man auch anfassen soll. Dazu eine höchst spannende Weinbegleitung von Patron Billy Wagner. Ein authentisches Erlebnis und ein Konzept, das sich von den vielen Trendlokalen durch höchste Professionalität und kompromisslosen Qualitätsanspruch abhebt. Es inspiriert und beflügelt die Genusslandschaft.

Jan Hartwig führt erst seit zwei Jahren Regie im Münchner „Atelier“ im Hotel „Bayerischer Hof“ und hat in dieser Zeit eine geradezu beispielhaft rasante Entwicklung hingelegt. Wohl noch nie hat sich ein junger Koch, der zuvor Souschef bei Sven Elverfeld*** war („Aqua“), so schnell und so eindrucksvoll emanzipiert und seine eigene Handschrift entwickelt. Mit seiner jungen deutschen Küche gelingt ihm meisterhaft die moderne Verbindung von Heimatnähe und Weltläufigkeit.

Für den großen Restaurant-Guide wurden auch in diesem Jahr wieder alle Lokale neu mit bis zu fünf FEINSCHMECKER-Punkten bewertet. Der Guide bietet alles, was man für eine Reservierung benötigt: Beschreibungen von Küchenstilen, beispielhafte Gerichte, einen Eindruck vom Ambiente sowie Angaben von Preisen und alle wichtigen Daten. Die Oktoberausgabe von DER FEINSCHMECKER mit dem Guide „Die besten Restaurants 2016/2017“ ist für 9,95 Euro ab heute, Mittwoch, 14. September, im Handel erhältlich.

Kubebenpfeffer ist Heilpflanze des Jahres

Es gibt Hunderte von Pfefferarten in verschiedenen Farben
und Formen. Eine weniger bekannte Sorte ist der Kubebenpfeffer. Sein
Geschmack entfaltet sich in drei Phasen: Erst wirken die Früchte
scharf auf den Gaumen. Dann macht sich eine Bitternote breit, die
einem anhaltenden Eukalyptusaroma weicht. Es empfiehlt sich,
Kubebenpfeffer vorsichtig zu dosieren und in Kombination mit anderen
Gewürzen zu verwenden. In der indonesischen Küche und in Sri Lanka
verfeinert er traditionell Reisgerichte, Fisch und Meeresfrüchte.

Der Naturheilverein Theophrastus hat den Kubebenpfeffer (/Piper
cubeba/) zur Heilpflanze des Jahres 2016 gekürt. Ziel ist,
überlieferte Erfahrungen zu seiner Heilwirkung wieder in Erinnerung
zu bringen. Bereits im Mittelalter wurde der Pfeffer zur Behandlung
von entzündlichen Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Auch bei
chronischer Bronchitis hat sich die Heilpflanze bewährt. Wenn man die
getrockneten Früchte kaut, sollen Kopfschmerzen und Schwindel
gelindert werden. Das Wohlbefinden nimmt zu, Konzentration und
Gedächtnis werden gestärkt. Zudem ist die appetitanregende und
verdauungsfördernde Wirkung des Pfeffers bekannt.

Die Kubeben sind die Früchte eines bis zu 10 Meter hohen,
mehrjährigen Kletterstrauches. Seine Heimat liegt in Indonesien, vor
allem auf Java, Sumatra und im Südteil Borneos. Die kugeligen
Früchte sitzen an einem kleinen Stiel und werden unreif geerntet. Bei
der Trocknung in der Sonne verfärben sie sich schwarzbraun, werden
runzelig und sehr hart. Kubebenpfeffer enthält 5 bis 18 Prozent
ätherisches Öl und rund zwei Prozent Cubebin, das für die Schärfe
verantwortlich ist. Der „Stielpfeffer“ ist in getrockneter Form in
speziellen Gewürzläden und über das Internet erhältlich.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.nhv-theophrastus.de

Was ist "Nudging"?

Ansatz zur Verbesserung der Ernährungssituation

Was einen gesundheitsförderlichen Lebensstil auszeichnet und welche Lebensmittel als gesund gelten, wissen viele. Dennoch setzen die entsprechenden Empfehlungen nur die Wenigsten um. Alena Buyx, Professorin für Medizinethik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, erörterte auf dem 18. aid-Forum in Bonn, ob und wie man Ernährungsempfehlungen durch Veränderungen des Umfeldes leichter umsetzen kann. Die Antwort ist der als „Nudging“ bekannte Ansatz. Buyx zeigte auf, dass das menschliche Entscheidungsverhalten teils irrational ist und dass Automatismen oftmals Entscheidungen lenken.

Beispielsweise beeinflusst die Präsentation der unterschiedlichen Alternativen eine Entscheidung. Dabei spielt der Aufwand der betrieben werden muss, um die eine oder andere Alternative zu erreichen, eine große Rolle. Außerdem wählen Menschen oft die vorgegebene Option. Darüber hinaus gibt es auch Gruppeneffekte bei der Entscheidungsfindung. Diese sind auch beim Essen nachweisbar. Buyx erklärte, dass „Dickwerden“ genauso wie „Abnehmen“ ansteckend ist. Auch Anreize beeinflussen das Verhalten. „Probanden laufen länger auf dem Laufband, wenn das Gerät nicht nur die verbrannten Kalorien anzeigt, sondern auch, was der Proband danach essen kann“, so die Referentin.

Diese „Nudges“ (Nudge lässt sich zum Beispiel mit „Anstubsen/Anstoßen“ übersetzen) lassen den Menschen ihre Entscheidungsfreiheit, können aber dennoch das Entscheidungsverhalten gezielt beeinflussen. Entsprechende Maßnahmen üben keinen Zwang aus, helfen aber, die Umwelt so zu gestalten, dass das gewünschte Verhalten leicht fällt.

Eine ungewünschte Alternative wird nicht weggenommen, sondern einfach etwas weiter außer Reichweite gestellt. Die „ungesunde“ Option wird also erschwert. Das Wissen, dass Gewohnheit, Trägheit und Automatismen das Entscheidungsverhalten relevant beeinflussen, kann auch im Ernährungs- und Gesundheitsbereich helfen, Entscheidungen in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Annalena Wall, www.aid.de

Kölner Fischmarkt

Diesen Sonntag, 19. Juli 2015, ist es wieder soweit. Der bekannte Kölner Fischmarkt trumpft mit seinen rund 75 Händlern und deren breitgefächertem Produktangebot auf, welches von internationalen Delikatessen über Kunsthandwerk bis hin zu edlem Schmuck reicht und damit wohl keine Wünsche offen lässt. In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr haben Sie genügend Zeit, um die besondere Atmosphäre der einzigartigen Flaniermeile am berühmt berüchtigten Tanzbrunnen zu genießen.

Freuen können sich Sie sich dieses Mal natürlich auf die altbewährten Fischklassiker, wie den bekannten Flammlachs oder die leckeren Kibbelinge. Der Fischmarkt ist jedoch keineswegs nur etwas für Fischliebhaber. Mit internationalen Gerichten, exotischem Käse, saftiger Wildbratwurst, sowie anderen Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben Waren zum Direktverzehr sind auch einige Accessoire-, Schmuck-, Deko- und Kunsthandwerkstände anzufinden.

Für alle, die dieses Jahr nicht in den Sommerurlaub fahren, bringt das Ehepaar Ingers mit seinem handgefertigten Schmuck eingeflogen aus Spanien ein Stück Süden mit zum Fischmarkt. Individuell prägbare Kupferplättchen aus der Hauptstadt Berlin bietet zudem der neue Stand von Süssmädchen. Dort erhalten Sie auf Wunsch ein einzigartiges Unikat. Bei Frau Geissel dagegen können Sie leichte Sommerhüte in tollen Designs für Damen und Herren ergattern. Diese sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern bieten auch den perfekten Schutz vor der Sonne.

Für die passende Stimmung und Atmosphäre unter den Gästen sorgt zudem die Band Steven-K und rundet den Tag somit ab.

Datum: Sonntag, 19. Juli 2015
Uhrzeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Tanzbrunnen [Köln], Rheinparkweg 1

Frank Buchholz

Groupon Restaurant-Wochen mit Frank Buchholz

· Gourmet-Deals für hochwertige Restaurants in ganz Deutschland
· Aktion läuft vom 23. März bis zum 5. April 2015

Vom 23. März bis zum 5. April startet die Lifestyle-Plattform Groupon bereits zum dritten Mal die erfolgreichen Restaurant-Wochen, bei den sich Groupon-Kunden deutschlandweit die besten Deals hochwertiger Restaurants sichern können. Schirmherr der Aktion ist der mit einem Michelin-Stern und 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Sternekoch Frank Buchholz.

Kulinarische Highlights in ganz Deutschland
Kunden, die ein hochwertiges Dinner erleben wollen, haben die Möglichkeit, sich exklusive Gourmet-Deals zu sichern und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Feinschmecker und die, die es werden wollen, gehen in dem Zeitraum einfach auf groupon.de und suchen sich einen der attraktiven Deals aus. Die Auswahl ist groß, denn Groupon hat in ganz Deutschland namhafte Partner für seine beliebten Restaurant-Deals gewinnen können. Darunter hochklassige und bekannte Sternerestaurants und angesagte Szenelokale.

Sternekoch Frank Buchholz lädt nach Mainz
Der bekannte TV- und Sternekoch Buchholz wird ebenfalls an der Aktion teilnehmen. Mit einem 6-Gänge-Überraschungsmenü können Groupon-Kunden in seinem Mainzer Sternehaus „Restaurant Buchholz“ in den Genuss von exquisiten Essen kommen und einen unvergesslichen Abend in edlem Ambiente erleben.

Auch dabei sind Angebote wie „All you can eat“ für 16,90 € pro Person.

Mehr Informationen zu den Restaurant-Wochen, den teilnehmenden Restaurants und Frank Buchholz finden Sie unter www.gourmet-report.de/goto/groupon

Bernie Rieder

CIRQUE NOUVEL, die phantastische Dinnershow mit Starkoch Bernie Rieder feierte Premiere am 18. Dezember in Wien

Es ist wieder soweit und der Cirque Nouvel, vom „Falter“ als „Kleiner Bruder des Cirque du Soleil“ gerühmt, launcht sein spektakuläres diesjähriges Programm. „Eternity“, so der Name der dreistündigen Show der Superlative, die seit 18. Dezember in die fantasievollen Zauberwelten der griechischen Mythologie entführt. Fantastische Fabelwesen versetzen die Zuseher in eine Welt voll Mystik und himmlischer Illusion, dargestellt von zahlreichen internationalen Stars und Ausnahmeartisten.

Für die spektakuläre Inszenierung zeichnet auch dieses Jahr Eventprofi Elisabeth Wimmer, Geschäftsführerin der Dialogschmiede Soulful Communications, verantwortlich. Die Erfinderin und Produzentin des Cirque Nouvel fungiert auch als künstlerische Leiterin und Regisseurin der herausragenden Dinner-Show. „Ich freue mich ganz besonders, dieses künstlerisch anspruchsvolle Showkonzept bereits zum vierten Mal präsentieren zu können“, so die Eventexpertin. „Wir zeigen 2014 noch mehr Neues und Spektakuläres, es ist wirklich ein Programm ganz besonderen Zuschnitts, in dem es uns gelungen ist, eine harmonische Vielfalt poetischer Gegenwelten zu erschaffen.“

Feuer, Erde, Luft – „Eternity“ im Wettstreit der Elemente
Der Handlungsstrang wird entlang stimmungsvoller Acts geknüpft, begleitet von Pyrotechnik, Luftartistik, Adagioakrobatik, Acrobalance sowie Tanz- und Gesangsperformances zahlreicher internationaler Stars. Erstmals in die Show integriert wurde Pegasus höchst persönlich: Ein fantasievolles Wechselspiel zwischen Tanz in der Luft und Anmut auf dem Boden bieten die Künstler von SHAD Performance mit ihrem Pferd Pegasus. Elena und Diego von Samsararte zeigen Partneradagio in höchster Vollendung, das Cirque Tanzensemble begleitet von Breakdancer Stefan Pius verzaubert mit leidenschaftlichen Choreographien und die aus „der großen Chance“ und „Got to Dance“ bekannte Gruppe Dance Industry entführen mit ihrer neuen LED-Show in eine andere Welt. Triple Aerial Silk, Cyr Wheel, Aerial Straps und Aerial Chains zählen zu jenen herausragenden Artistik-Darbietungen, in deren Verlauf die Schwerkraft scheinbar aufgehoben scheint. Sie treiben auf dynamische Weise die Handlung voran und zählen zu den großen Besonderheiten des Cirque Nouvel.

Eine spektakuläre Windshow untermalt die mystische Stimmung, die Artistin Fly Sui fasziniert mit äußerster Körperbeherrschung und der international bekannte Stuntman Josef Schützenhofer hat eine Pyhrotechnikshow inszeniert, die für unvergessliche Momente sorgt. Das Element Feuer wird zudem durch Feuertänzerinnen sowie in der einzigartigen Jonglage-Performance Alexander Schnellers aufgegriffen. Musikalisch wird „Eternity“ von den stimmgewaltigen Interpreten Big John Withfield und Gianna Charles geprägt sowie vom Chor der Musikschule Himberg unter der Leitung von Maja Zechner. Begleitet wird das spektakuläre Show-Programm durch ein eigens konzipiertes Dinner des Wiener Star-Haubenkochs Bernie Rieder, mit gustatorischen Höhenflügen darf also gerechnet werden.

„Der Cirque Nouvel hat sich als alljährlicher Glanzpunkt unseres Eventkalenders etabliert“, betont Mag. Klaus Schneeberger, Vorstandsvorsitzender der Arena Nova BetriebsgmbH. „Die Arena Nova kann im Rahmen der Veranstaltungen all ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Durch unsere umfangreichen technischen Möglichkeiten können wir das einzigartige Konzept des Cirque Nouvel optimal unterstützen.“

www.cirque-nouvel.at/2014/

Öko Test Senf

Große Namen schützen nicht vor Gentechnik: Auch der bekannte Löwensenf Extra scharf enthielt Bestandteile eines nicht zugelassenen Gen-Rapses

Weil Senf- und Rapspflanzen botanisch eng verwandt sind, kann Gen-Raps über den Wind oder andere Wege in das Senfsaatgut gelangen. So werden Felder und die Senfernte kontaminiert. Doch die meisten Verbraucher wollen keine Gentechnik.

Besonders problematisch ist Senf aus Braunsaat, der von vielen Herstellern aus Kanada bezogen wird, wo zu über 90 Prozent gentechnisch veränderter Raps angebaut wird. Folglich waren im ÖKO-TEST auch vor allem scharfe Sorten sowie Dijon-Senf belastet. Betroffen ist auch ein Bio-Senf.

Das Thema ist bei den deutschen Überwachungsbehörden seit langem bekannt. Im Jahre 2012 musste hierzulande erstmals Senf vom Markt genommen werden, der Bestandteile des nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Raps GT73 enthielt.

Im ÖKO-TEST gab es aber auch eine Reihe von Herstellern, deren Produkte Bestnoten bekamen. Vor allem mittelscharfer Senf aus gelben Senfsaaten war frei von Gentechnik – weil diese Saat meist aus Ländern bezogen wird, in denen kein gentechnisch veränderter Raps angebaut wird.

Das ÖKO-TEST- Magazin Juni 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Gesünder mit Sous-Vide?

Wie bleibt man langfristig gesund und fit? Gesundheitsberaterin Annette Dietzler erklärt im Rahmen des Tages der gesunden Ernährung am 7. März, warum sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln besonders auf den Erhalt von Nährstoffen achtet, auf das bekannte Sous-Vide-Garverfahren setzt und welche Vorteile die Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid hierbei bietet.

Allergien, Übergewicht und Stoffwechselstörungen: In unserer Gesellschaft leiden immer mehr Menschen an den Folgen einer ungesunden Ernährung. „Grund dafür ist der starke Konsum von Fertiggerichten und der hierin enthaltene hohe Anteil an Fetten und schnellen Kohlehydraten. Hinzu kommt der nachhaltige Verlust von natürlichen Vitaminen und Mineralien in unseren Lebensmitteln“, erklärt Gesundheitsberaterin Annette Dietzler. „Lebenswichtige Mikronährstoffe befinden sich hauptsächlich in frischem Obst und Gemüse und sind nicht nur wasser- oder fettlöslich, sondern vor allem hitze- und lichtempfindlich. Leider haben die frischen Produkte heute längst nicht mehr den Nährstoffgehalt wie noch vor zwanzig Jahren, da sie meist schon vor der Reife geerntet und weit transportiert werden. Spinat hat nach zwei Tagen Liegezeit im Supermarkt 80 Prozent Folsäure verloren, Brokkoli und Kartoffeln bis zu 70 Prozent des wertvollen natürlichen Kalziums. Das Wenige, was beim Kauf noch im Gemüse drin ist, sollte also unbedingt durch direktes Verarbeiten und schonendes Garen erhalten werden“, rät die Ernährungsexpertin.

Annette Dietzler empfiehlt, mindestens sieben bis zehn Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen, um die Nährstoffspeicher gut gefüllt zu halten. Bei der Zubereitungsmethode setzt die Gesundheitsberaterin auf das Sous-Vide-Garen, denn durch eine genau einstellbare Dampftemperatur bleiben Geschmack, Konsistenz, Farbe und die hitzeempfindlichen Vitamine der Lebensmittel weitestgehend erhalten. „Besonders spannend finde ich das aufeinander abgestimmte Gerätekonzept Chef Touch von KitchenAid, das aus einem Vakuumierer, einem Dampfgarer und einem Schockfroster besteht. Hiermit lässt sich Sous-Vide-Garen auch zu Hause ganz einfach umsetzen“, so die Ernährungsexpertin. „Übermäßiges Würzen ist überflüssig, denn die Lebensmittel nehmen durch den Ausschluss des Sauerstoffs beim Vakuumieren die Aromen und ätherischen Öle der Gewürze besonders intensiv an. Nach einem hektischen Arbeitstag ohne Zeit für Besorgungen und Einkäufe ist es sehr praktisch, eine Auswahl vakuumierter, schockgefrosteter Lebensmittel im Gefrierfach gelagert zu haben, die bei Bedarf vitaminschonend im Dampf gegart werden können.“

Annette Dietzler lebt und arbeitet als Gesundheitsberaterin in Köln. Sie begleitet Interessenten, die gesundheitsbewusster leben und zu mehr Energie kommen wollen, bei der Umstellung auf Vollwerternährung und berät sie bei Bedarf hinsichtlich unterstützender Vitalstoffergänzung. Bewegungs- und Entspannungskurse sowie Anleitungen zur Gestaltung eines entspannten Zuhauses auf Feng Shui Basis runden ihr Angebot ab.

www.kitchenaid.de
www.annette-dietzler-gesundheitsberatung.de

Nelson Müller Rezepte

„Roots und Ruhrgebiet“ – Leichte Küche mit Rezepten von TV-Starkoch Nelson Müller im neuen PERFETTO-Genießermagazin

Die Frage nach der idealen Küche für die Zeit nach Weihnachten beantwortet Sternekoch Nelson Müller. Der als Juror bekannte TV-Koch gibt im Interview mit PERFETTO einen Einblick in die eigene Küchenphilosophie und hält exklusive Rezepte für die PERFETTO-Leser parat. Weitere Rezeptideen, Tipps zu saisonalem Gemüse sowie kulinarische Ausblicke nach Südfrankreich, Mallorca und Übersee runden die neue Ausgabe 01/14 ab.

„So kurz nach Weihnachten brauchen wir eine leichte Küche mit Zitrusfrüchten und vielen Nährstoffen“, so die Einschätzung von Nelson Müller. Der bekannte TV-Koch weiß, wovon er spricht, was nicht nur die Vielzahl von Sendungen beweist, in denen das Wissen des Sternekochs stets gefragt ist. Die Beliebtheit seines Essener Sterne-Restaurants „Schote“ unterstreicht ebenfalls, dass der Stuttgarter mit ghanaischen Wurzeln die richtige Mischung getroffen hat.

„Ich verarbeite viele klassische Einflüsse, viel Mediterranes, aber auch Afrikanisches“, so die grobe Definition von Müller. Auch ein enger Bezug zum Ruhrgebiet ist Teil der eigenen kulinarischen Ausrichtung, weshalb einheimische Produkte immer eine große Rolle spielen. Beispiele hierfür liefert Müller mit exklusiven Rezepten für die Leser wie „Mousse von Rübenkraut mit karamellisiertem Pumpernickel und gefrorenem Apfel“ oder „Poulardenbrust im Zucchinimantel mit Erdnusssauce, Maiskölbchen und scharfem Popcorn“. Wie viele Sterneköche arbeitet auch Nelson Müller mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Neben weiteren Rezeptideen widmet sich die Rubrik Feldstecher passend zur Jahreszeit dem Saisongemüse Kohl. Reiselustigen gibt die Rubrik Perfettour einen kulinarischen Überblick über die beliebte Reiseregion Südfrankreich. Auch für Weinliebhaber hält das neue Genießermagazin einiges parat. So stellt die Rubrik Weinleser das vielfältige Weinangebot Mallorcas vor und widmet sich zusätzlich den verschiedenen Weinkreationen aus Übersee.

Das neue Genießermagazin ist kostenlos in allen 44 PERFETTO-Filialen erhältlich.

www.perfetto.de

ÖKO-TEST Apfelsaftschorlen

Der gute Ruf von Apfelsaftschorlen ist oftmals unverdient. Die Hersteller setzen ihnen Aromen, Zitronensaftkonzentrat oder Entkeimungsmittel zu, so das Ergebnis einer Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST.

Das Laborergebnis von ÖKO-TEST zeigt, dass manche Apfelsaftschorlen ein nicht deklariertes Entkeimungsmittel enthalten.

Für so ein einfaches Produkt wie eine Apfelsaftschorle ist es erstaunlich, wie viele Mängel ÖKO-TEST aufgedeckt hat: Zwar gibt es auch viele „sehr gute“ und „gute“ Produkte, doch gerade bekannte Marken kassieren schlechte Noten. So wurden bei fünf Schorlen, die auf der Basis von Apfelsaftkonzentrat hergestellt wurden, die ursprünglichen Apfelsaftaromen nur teilweise bzw. kaum wiederhergestellt wurden. Zwei Hersteller peppen ihre Schorlen mit zusätzlichen Aromen auf. Einige versuchen mit Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat den im Laufe der Zeit nachlassenden Geschmack zu verbessern.

In sieben Apfelschorlen wies das von ÖKO-TEST beauftragte Labor ein Entkeimungsmittel nach. Dieses ist zwar erlaubt, da es innerhalb weniger Stunden zerfällt. Doch es ist äußerst reaktiv und baut nicht nur Keime ab, sondern führt auch zu zahlreichen Nebenreaktionen mit den Inhaltsstoffen der Schorlen. ÖKO-TEST bemängelt, dass der Einsatz auf den Etiketten nicht deklariert werden muss.

Ebenso zurückhaltend mit Informationen zeigen sich die Anbieter, wenn es um die Herkunft der verwendeten Äpfel geht. Auf die ÖKO-TEST-Anfrage geben sie Floskeln an wie „wir beziehen weltweit“ oder „die Herkünfte unterliegen saisonalen Schwankungen“. Von den konventionellen Herstellern werden lediglich Hassia, Lidl und Edeka konkreter und geben meist Polen als Herkunft an. In der Lidl-Schorle steckt ein kleiner Anteil chinesischer Ware. Nur fünf Schorlen wurden überwiegend aus deutschen Äpfeln hergestellt.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.