Enrico Christ und Raffaele De Luca

Alle acht Kandidaten für das Finale des internationalen Wettbewerbs zum „Patissier des Jahres 2015“ stehen jetzt fest: Am Sonntag sind in Wien Enrico Christ vom Atelier im Münchener Hotel Bayerischer Hof (D) und der Tiroler Raffaele De Luca aus Das Central in Sölden (A) als Gewinner nominiert worden. Sie kämpfen am 11. Oktober auf der Anuga in Köln gegen sechs weitere Finalisten um den renommierten Titel „Patissier des Jahres 2015“.

Sebastian Böckmann und Shane Steinberg haben mit ihrem Dessert „Port Edel Weiß“ beim  Pâtisserie-Wettbewerb der Jeunes Restaurateurs (JRE) gewonnen

Der Wettbewerb gehört zu den größten Branchenveranstaltungen der internationalen Gastronomie-Szene und die Jury vereint die bedeutendsten Patissiers und Impulsgeber der Branche: Spitzen-Patissiers wie René Frank (La Vie***, Osnabrück), Christian Hümbs aus dem Haerlin** in Hamburg und Andy Vorbusch (SÖÖT, Düsseldorf) haben gemeinsam mit fünf weiteren Juroren zwei Aufsteiger der modernen Patisserie-Kunst prämiert. Sein Feingefühl für Aromen und Ästhetik überzeugte die Jury: Der 27-jährige Enrico Christ brilliert mit der Kreation „Asiatischer Frühling“ aus Shiso-Juzo-Avocado-Sesam, einem Heidelbeer-Veilchen-Joghurt- Macaron und einer Komposition aus Kaffee, Mohn und Marille. Den zweiten Platz belegt der gebürtige Südtiroler Raffaele de Luca mit seiner geschmackvollen Kreation „Tiroler Wald“, einem raffiniert inszenierten Mohn-Marillenbaum mit Kaffee und einer Schüttelbrotpraline. Juror Andy Vorbusch zeigt sich begeistert: „Hier wurde eine Geschichte erzählt und sehr stimmig inszeniert.“

Nach Vorentscheiden in Hamburg, Köln und Achern ging der Wettbewerb in Wien bereits in seine letzte Vorfinalrunde. Das Niveau der Wettbewerbsteilnehmer und die Besucherzahlen waren dabei stetig steigend und so fanden sich in Wien über 600 Fachbesucher, Innovatoren und Medienvertreter ein, um den spannenden Live-Contest und ein vielseitiges Begleitprogramm mit Cooking-Shows und exklusiven Tastings mitzuerleben. In vier kurzweiligen Vorträgen widmeten sich die Großen der Branche den aktuellsten Trends und Themen der Patisserie-Welt – von neuen Möglichkeiten lactosefreier Desserts über Sushi- Variationen als Pre-Dessert. Zusätzlich präsentierten Aussteller auf einer attraktiven Messefläche neueste Techniken und innovative Produkte und luden in entspannter Atmosphäre zu persönlichem Austausch und Netzwerken ein.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurden zwei weitere Sonderpreise an die Wettbewerbsteilnehmer verliehen: Der Österreicher Markus Hutterer aus der Konditorei Kaplan am Kurpark in Bad Tatzmannsdorf (A) gewinnt den Publikumspreis von Rama Cremefine mit seiner Praline aus Tahitischote, Zartbitterganache und Florentiner mit Himbeerkern. SARO prämiert Teilnehmer Dario Balan aus dem Steira Wirt in Trautmannsdorf (A) für sein Dessert mit dem geringsten Warenwert.

Das Finale auf der Messe Anuga findet am 11. Oktober in Köln statt und wird mit großer Spannung erwartet.

Die Teilnehmer des Wiener Vorfinales im Überblick:
Dario Balan, Steira Wirt in Trautmannsdorf (A)
Enrico Christ, Atelier im Hotel Bayerischer Hof in München (D)
Norman Hunziker, Runway34 in Zürich (CH)
Markus Hutterer, Konditorei Kaplan am Kurpark in Bad Tatzmannsdorf (A)
Raffaele De Luca, Hotel & Restaurant Das Central in Sölden (A)

Der Wettbewerb zum „Patissier des Jahres“ richtet sich an Patissiers aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol und wird zum ersten Mal ausgetragen. Eine Jury internationaler Spitzen-Patissiers kürt in vier Vorentscheiden je zwei Finalisten. Am 11. Oktober 2015 treten die acht jungen Patissiers auf der weltweit größten Food-Messe Anuga in Köln gegeneinander an um den prestigeträchtigen Titel „Patissier des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro für sich zu gewinnen.

Christian Bau

Christian Bau schreibt uns:

Es gibt ganz besondere Momente im Leben eines Sternekochs – und dieses Jahr ist zweifelsohne einer von ihnen. 10 Jahre 3 Sterne vom Guide Michelin zu erhalten, das ist für mein Team und mich eine Ehre, Ansporn und ein gehöriger Grund mit Ihnen zu feiern!

Am 19.7.2015 ist es so weit! Wir zelebrieren „10 Jahre Baukunst“ hier auf Schloss Berg. An diesem besonderen Tag erwarten wir acht international dekorierte Küchenchefs, die mit mir am Herd feine kulinarische Verführungen zaubern werden. Dazu gesellen sich unsere „Sommelier des Jahres“, Daniel Kiowski, drei herausragende Winzer, ein vorzügliches Champagnerhaus, ein delikater Fleisch- und Grillspezialist, Live-Musik vom Feinsten und ein Top-DJ.

Mit großer Vorfreude präsentieren wir Ihnen unsere Kochstars:
Daniel Achilles (Reinstoff, Berlin)
Juan Amador (Amador, Wien)
Jakob Jan Boerma (De Leest, Vaassen/Niederlande)
Sven Elverfeld (Aqua, Wolfsburg)
Jan Hartwig (Bayerischer Hof, München)
Daniel Schimkowitsch (Ketschauer Hof, Deidesheim)
Simon Taxacher (Rosengarten, Kirchberg/Österreich)
Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Baiersbronn)

Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr im Renaissance-Garten von Schloss Berg – ab 22 Uhr feiern wir in der Villa weiter.

Wollen Sie diesen besonderen Tag gemeinsam mit uns feiern? Sprechen Sie uns an, mailen Sie uns – das Ticketing* beginnt!

Ich freue mich auf Sie!

Mit genüsslichen Grüßen
Christian Bau
Küchenchef und Gastgeber

*Der Ticket-Preis für dieses Event beträgt 269 Euro pro Person – all inclusive! Das bedeutet: Acht Gänge plus Amuse-Bouche plus Gourmet-Grill-Spezialitäten plus sämtliche angebotenen Getränke plus ein mitreißendes Rahmenprogramm und eine wunderbare Location.

Möchten Sie gerne in unserem Haus übernachten? In Verbindung mit dem Event-Ticket machen wir Ihnen ein besonderes Angebot: eine Übernachtung inklusive Good-Morning-Sunshine-Frühstücksbuffet schon ab 180 Euro im Doppelzimmer, Verlängerungsnacht ab € 160. Tipp: Late-Check-Out auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.

Übrigens: Frisch auf dem Tisch – unser Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg heißt nun „Victor’s Fine Dining by Christian Bau“.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? Dann sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket unter +49 6866 79-118 oder per Mail an info@victors-gourmet.de

Sascha Hamp

Modern, leicht und der Fokus auf dem Grundprodukt – so lautet die Devise des neuen Küchenchefs Sascha Hamp im Restaurant Culinarium R im Weinromantikhotel Richtershof. Eine klassische Küche mit französischem Einfluss bildet in Mülheim an der Mosel das Fundament der kulinarischen Kreationen. Sie wird durch neue Geschmackskombinationen und ein modernes Anrichten der Produkte auf den Tellern interpretiert.

Drei verschiedene Menüs, eine minimalistisch beschriebene Speisekarte und neue optische Elemente erwarten den Gast im Restaurant Culinarium R, das in einem Kolonialwarengeschäft aus dem Jahre 1809 beheimatet ist. Sascha Hamp, der mit vielen Top-Gastronomen arbeitete und zuletzt im Hotel Bayerischer Hof bei Sternekoch Steffen Mezger kochte, möchte im Culinarium R Akzente setzen. Er kann auf eine starke Basis aufbauen: Peter Krones, dem die Gesamt-Küchenleitung der Richtershof-Gastronomie obliegt, ist seit der Eröffnung im Jahr 2001 im Haus. Er hat ein engagiertes Team im Culinarium R geformt, welchem zukünftig primär Sascha Hamp vorsteht.

Die reduzierte Ausdrucksart der Speisekarte, wie beispielsweise das Gericht Gänsestopfleber, Pistazie & Granny Smith Apfel, spiegelt den Kochstil von Sascha Hamp wider. „Bei meiner Küche rücke ich gerne das Produkt in den Mittelpunkt. Der Gast soll sich für die Zutaten entscheiden und dann überraschen lassen. Ich möchte im Vorhinein kein genaues Bild von einem fertigen Gericht entstehen lassen“, erklärt der 28-Jährige. Im Culinarium R wird eine Neuinterpretation der klassischen Haute Cuisine serviert. Die Küche ist leicht, die Präsentation erstaunlich einfach und modern. Die schlichten Teller der Firma Bauscher, die geradlinige Dekoration im gesamten Raum und die Tischdecken in der Trendfarbe Taupe tragen dazu bei. „Es ist uns gelungen, auch im Restaurant die Philosophie des Weinromantikhotels Richtershof fortzusetzen, nämlich eine gelungene Verbindung von Tradition und Moderne zu schaffen“, freut sich Hoteldirektorin Andrea Mereu.

Das Menü Culinarium R in vier bis sechs Gängen, in dem edle Grundprodukte wie Königslachs, St. Petersfisch und Charolais-Rind angeboten werden und bei dem der Gast die ganze Vielfalt und Raffinesse der Küche kennenlernt, ist das Aushängeschild des Restaurants. „Das Menü Découverte ist dagegen das Bindeglied zwischen der bodenständig regional geprägten Karte der Bistro-Bar Remise und dem modernen Angebot im Culinarium R“, erklärt der Küchenchef die Unterschiede zwischen den beiden Gangfolgen. Hamp bietet zudem ein vegetarisches Menü an. Somit müssen auch Vegetarier nicht nach gesonderten Gerichten fragen, sondern ihnen stehen aufeinander abgestimmte Gänge zur Auswahl. Alle Bestandteile der Menüs können auch einzeln probiert werden, und die Karte passt sich in regelmäßigem Turnus den saisonalen Produkten an. Bei gutem Wetter werden die Gäste auf der Terrasse mit Blick auf jahrhundertealte Kastanienbäume, den Seerosenteich und das Teehaus bedient.

Das Weinromantikhotel Richtershof bietet Sascha Hamp viele Möglichkeiten, um gemeinsam mit einem jungen, dynamischen Team neue Ideen zu kreieren und zu verwirklichen. Seine Inspirationen für den eigenen Kochstil verdankt er seinen beruflichen Stationen und dem Lesen von Fachmagazinen, Büchern und regelmäßigen Seminarbesuchen. Der neue Küchenchef absolvierte seine Kochausbildung im Weinhotel St. Stephanus in Zeltingen-Rachtig bei Hermann Saxler. Er kochte zudem im Kurfürstlichen Amtshaus in Daun bei Jens Kottke, Tom Wickboldt und Thomas Reintges, in den Südtiroler Stuben bei Alfons Schuhbeck in München und zuletzt im Hotel Bayerischer Hof bei Steffen Mezger, ebenfalls in München.

Restaurants Atelier, Garden und Trader Vic’s im Bayerischen Hof

Die exklusiven Restaurants Atelier, Garden und Trader Vic’s im Hotel Bayerischer Hof in München gehören seit April zu den Partnern von Miles & More, Europas führendem Vielfliegerprogramm. Im traditionsreichen Fünf-Sterne-Hotel im Herzen von München kann man nicht nur luxuriös nächtigen und konferieren, sondern auch Highlights der Sternegastronomie erleben. Wie der Bayerische Hof, stehen die Restaurants für erstklassigen Service, sympathische Gastfreundschaft und innenarchitektonische Perfektion.

Beim Verzehr von erlesenen Speisen und Getränken wird Miles & More Teilnehmern ab sofort für jeden Euro Umsatz eine Prämienmeile gutgeschrieben. Im Sternerestaurant Atelier entdeckt man kreative saisonale Gourmetküche, umgeben vom Flair eines Künstlerateliers. Im Garden genießt man in beeindruckendem Ambiente zeitgenössisch interpretierte Küche und bewährte Klassiker. Das Trader Vic’s bietet seit über 40 Jahren Köstlichkeiten aus dem fernen Osten gepaart mit polynesischer Exotik.

Prämienmeilen können im Rahmen des Miles & More-Programms in Upgrades bei Airline-Partnern, Reise-, Sach- und Erlebnisprämien eingelöst werden. Auch in den Restaurants Atelier, Garden und Trader Vic’s im Hotel Bayerischer Hof ist die Einlösung von Prämienmeilen möglich. Ab einer Mindestmenge von 7.500 gesammelten Meilen können, bei Vorlage der Miles & More Servicekarte, Speisen und Getränke mit Prämienmeilen bezahlt werden. Ein Euro Umsatz entspricht dabei 330 Prämienmeilen.

Alle Informationen zum Sammeln und Einlösen von Miles & More Prämienmeilen gibt es über das Miles & More Regional Portal München, wo auch die Restaurants Atelier, Garden und Trader Vic’s im Hotel Bayerischer Hof als neue Partner vertreten sind. Ob Ur-Münchner oder Tourist, unter www.miles-and-more-regional.de kann man alle Miles & More Partnerunternehmen in München und Umgebung erkunden, bei denen Prämienmeilen gesammelt und eingelöst werden können, sich über regionale Angebote informieren und das bevorzugte „Meilen-Ziel“ bequem per Übersichtskarte lokalisieren.

www.miles-and-more-regional.de

Wettbewerb "Goldenen BierIdee"

Es reicht nicht, dass Bayerisches Bier gut schmeckt. Es muss auch stark und unverwechselbar präsentiert werden, um sich auf dem Markt zu behaupten. Mit dem Wettbewerb um die „Goldene BierIdee“ fördern der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel– und Gaststättenverband e.V. jedes Jahr erfolgreiches Bier-Marketing. 2012 wird die Auszeichnung zum zwölften Mal verliehen.

Teilnehmen können Brauereien, Handel und Gastronomie, Tourismusverbände sowie Event- und Reiseveranstalter, Museen, Redaktionen und Verlage: Kurz: Alle, die sich mit frischen Ideen engagieren und neue Wege gehen, um den guten Ruf Bayerischer Bierspezialitäten weiter zu verbreiten. Die Liste der Preisträger reicht bisher von der Biermösl Blosn bis zum findigen Gastronomen oder Getränkemarktleiter. Im April werden die Preisträger mit einem Festabend geehrt.

Informationen zur Ausschreibung der Goldenen BierIdee 2012 können unter www.bayerisches-bier.de (Rubrik „Aktuelles“) abgerufen werden.
Einsendeschluss ist der 16. März 2012.

Wer ist Bayerns bester Bäcker?

Bayerns bester Hobbybäcker
Rosenmehl sucht Bayerns leckerste Traditionsgebäcke

Rosenmehl, das beliebteste Markenmehl Bayerns, sucht die leckersten regionalen Traditionsgebäcke! Den besten Hobbybäckern winken hochwertige Küchen-Sets mit einer SOEHNLE Küchenwaage, einer Kompakt-Küchenmaschine von KENWOOD und natürlich einem großen Paket mit Produkten, Küchenschürze und nostalgischer Dose von Rosenmehl. Außerdem qualifizieren sich die Regionalsieger für das bayernweite Finale in München: In einem Backkurs mit Manfred Bacher, dem Weltmeister der Konditoren, können Bayerns beste Bäcker ihre regionalen Köstlichkeiten präsentieren und offiziell zu „Bayerischen Originalen“ küren lassen! Dem Gewinner schenkt Rosenmehl ein unvergessliches Wochenende mit zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Apartment-Hotel ADINA in der Bundeshauptstadt Berlin! Einfach bis zum 31. Oktober 2011 mit Rezept und Bild unter www.rosenmehl.de bewerben und mitbacken!

Überall in Bayern sucht Rosenmehl die besten regionalen und traditionellen Backrezepte. Gebacken wird, was Tradition ist: Typische Spezialitäten aus der Heimatregion, Großmutters Familienrezept oder historisches Stadtgebäck – ein Original muss es sein, genau wie Rosenmehl. Der traditionsreiche Ursprung und die langjährige Erfahrung in der Landshuter Rosenmühle machen es selbst zu einem urbayerischen Original. Bereits 1898 wurde die Rosenmühle in Landshut, direkt am Gäuboden, der Kornkammer Bayerns, gegründet. So entsteht seit über 100 Jahren schonend gemahlenes Mehl mit höchster Qualität für allerhöchste Ansprüche. Perfekt geeignet, um der Vielfalt bayerischer Traditionsgebäcke wie Fränkische Küchle, Münchner Apfelstrudel oder Augsburger Zwetschgendatschi gerecht zu werden. Ob mürbe, saftig oder lockerleicht: Mit der großen Auswahl an Qualitätsmehl gelingt alles ausgezeichnet. 13 Mehl- und Grießsorten werden den Kunden geboten – allesamt in kontrollierter, bayerischer Rosenmehl-Qualität. Daher verwundert es nicht, dass Rosenmehl auch nach Generationen immer noch das beliebteste Markenmehl Bayerns ist. Weitere Informationen zur Vielfalt und Geschichte des Rosenmehls und der Rosenmühle auf www.rosenmehl.de

Die besten Hotels Deutschlands

Die besten Hotels 2012 – 700 Adressen in Deutschland

Es war ein produktives Jahr für Deutschlands Hoteliers. Volle Kraft voraus, hieß es in den Direktionen nach den Krisenjahren. Hotels haben viele Millionen in ihre Häuser investiert: Lobbys, Zimmer, Spas und Tagungssäle wurden renoviert, modernisiert und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Besonders zu loben sind privat geführte Hotels, die millionenschwere Risiken eingehen, um den gestiegenen Ansprüchen ihrer Gäste gerecht zu werden.

Bei Modernisierungen allein ist es nicht geblieben. Neu gebaut wurden Hotels in Urlaubsregionen („Steigenberger Grand & Spa“ auf Usedom), vor allem aber in Deutschlands Metropolen: Immer mehr innovative (und preiswertere) Hotels entstehen wie das „nhow“ in Berlin, ausländische Ketten wie „Scandic“ oder „Pestana“ haben originelle Häuser in der Hauptstadt eröffnet, die kreativen Macher von „25hours“ eins in der Hamburger Hafencity. Beim Hotelbau-Boom machen auch die Luxushotels mit: Die „Jumeirah“-Kette aus Dubai eröffnete in Frankfurt ihr erstes Haus in Kontinentaleuropa, in Düsseldorf gibt es ein „Hyatt Regency“. Am Jahresende wird in Berlin ein „Waldorf Astoria“ folgen. Deutschland wird als Geschäftsadresse und Urlaubsdestination immer attraktiver – selbst ein regenreicher Sommer und die Finanzkrise können den Aufschwung nicht stoppen.

Groß ist die Zahl der Hotelbewertungen im Internet. Aber wie professionell und unabhängig sind sie? DER FEINSCHMECKER testet Hotels weltweit seit 35 Jahren. Seine erfahrenen Redakteure und Mitarbeiter vergleichen und beurteilen nach bewährten Regeln aus der Gastperspektive. Auch in diesem Jahr waren sie wieder überall in Deutschland unterwegs. Wir haben viel zu loben, aber auch mangelnde Freundlichkeit und Präsenz an der Rezeption oder im Service zu kritisieren. Dass manche Hoteliers ihre Investitionen trotz Steuervergünstigungen hinausschieben oder Budgets für die Gastronomie kürzen, halten wir für kurzsichtig.

700 Häuser werden im Taschenbuch vorgestellt und bewertet, vom Tophotel bis zum Restaurant mit Zimmern, vom familiären Gasthof bis zur coolen Designikone, versehen mit allen Daten, die man für eine Reservierung braucht. Fotos sorgen für den ersten Augenschein, Straßenkarten und Stadtpläne für die erste Orientierung.

Zum „Hotel des Jahres 2011“ wählte die Redaktion das „Schloss Elmau“ im bayerischen Elmau. Aus der Begründung: „Ein spektakuläres Anwesen mit dem Charme vergangener Epochen, dabei, keineswegs weltentrückt, mit Gegenwart und Zukunft verbunden. Überwältigend ist die Wellness auf 5000 Quadratmetern mit vier Spas im ,Luxury Spa und Cultural Hideaway'“ … „Gleich sechs Restaurants bieten Abwechslung. Einfallsreich-modern ist die Küche, nicht nur im Gourmetrestaurant, Luce d’Oro‘: Ebenso schätzen viele Stammgäste das Kulturangebot: Jahr für Jahr werden Künstler für Lesungen, Klassik- und Jazzkonzerte gewonnen“ … „Bemerkenswert: Das gewaltige Anwesen wird privat geführt.“

Außerdem wurden jeweils zehn Hotels in sieben Kategorien ausgezeichnet. Die Sieger sind:

Bestes Grandhotel: Bayerischer Hof, München
Bestes Ambientehotel: The Ritz-Carlton, Wolfsburg
Bestes Businesshotel: The Westin Grand, München
Bestes Wellnesshotel: Sonnenalp, Ofterschwang
Bestes Feinschmecker-Hotel: Traube Tonbach, Baiersbronn
Bestes Budget de Luxe-Hotel: 25Hours Hotel Hafen City, Hamburg
Beste Hotelbar: Vox im Grand Hyatt, Berlin

Das Taschenbuch liegt der Oktober-Ausgabe des DER FEINSCHMECKER bei. Sie erscheint heute, am 21. September 2011, und ist im Zeitschriftenhandel für 9,95 Euro erhältlich.

Sigmund Kerscher

Zu den traditionsreichsten gastronomischen Betrieben der Stadt Kempten im Allgäu gehört das Vier-Sterne-Hotel Bayerischer Hof. Es liegt am Rande der schönen Altstadt gleich an der Illerbrücke und bietet seinen Gästen mit 50 bezaubernden Zimmern sowie Suiten und einem Allgäuer Restaurant mit regionalen Spezialitäten landestypische Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Es zählt mit seiner Gartenwirtschaft im angrenzenden Park zu den schönsten Hotels im Country Style. Hier können die Gäste unter uralten Blutbuchen, am Springbrunnen oder unter den alten Arkaden die Seele so richtig baumeln lassen. Sein Restaurant wird im Michelin, Varta und Aral Schlemmer Atlas empfohlen.

Wer ein „Best of“ der Bayerischen Küche kennenlernen möchte oder ohnehin schon liebt, ist beim Küchenteam unter der Leitung von Küchenmeister Sigmund Kerscher bestens aufgehoben. Sei es ein traditionelles Tellergericht oder ein feines mehrgängiges Menü, diese Küche zaubert für seine Gäste! Das Küchenmotto lautet:“Gut bürgerlich bis gehoben, aber nicht abgehoben“!

In den behaglichen Gasträumen kümmert sich das freundliche Serviceteam um Restaurantleiterin Sabrina Zerrle um das Wohlbefinden. Es werden vorwiegend Produkte aus der Region Allgäu verwendet und alle Gerichte werden frisch zubereitet!

Seien es die leckeren Spargelgerichte, Pilzgerichte, Wildgerichte, Spanferkel- oder Enten-und Gansspezialitäten, der Gaumen wird je nach Saison stets verwöhnt. Darüber hinaus bietet der Bayerische Hof naturbelassene, unfiltrierte Bierspezialitäten der Brauerei Falkenstein in Pfronten. Diese werden für das Hotel in Kempten exklusiv gebraut und sind nur im Gasthof Bayerischer Hof erhältlich! Abgerundet wird dies durch den sehr gut sortierten Weinkeller sowie das erlesene Whisky-, Rum-, und Zigarrensortiment.

Nähere Informationen unter: www.bayerischerhof-kempten.de

WeltGenussErbe Bayern zu Gast auf der Kieler Woche

Eine Woche lang schlugen sich fünf „Bayern“ auf der Kieler Woche bei
Regen, Sturm und Sonnenschein durch. Hinter den fünf Bayern steckten nicht weniger als
die weltweit geschützten Produkte Allgäuer Bergkäse, Allgäuer Emmentaler, Bayerisches

Bier, Nürnberger Rostbratwürste und Bayerischer Meerrettich.Anlässlich der Kieler Woche
präsentierten sich diese urtypischen bayerischen Schmankerl auf der Ländermeile.
Von der EU gefördert werben diese fünf Produkte derzeit mit dem Programm

„Weltgenusserbe“ für Produkte mit geschützten Herkunftsangaben.Die fünf Bayern
standen in Konkurrenz zu vielen anderen Köstlichkeiten, doch ihre Einzigartigkeit fand
regen Zuspruch unter den 3 Millionen segelbegeisterten Besuchern. Hans Epp,
Vorsitzender Milchwirtschaftlicher Verein u. Dr. Maria Linderer, Landvereinigung d. Bayer.
Milchwirtschaft, mischten sich unter die Besucher und diskutieren eifrig über Allgäuer
Käse und dessen Herstellung im Allgäu.

www.kieler-woche.de

Top 200 machen mehr Umsatz

Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz in 2010 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Der Bayerische Hof in München verdrängt den zehnjährigen Spitzenreiter Estrel Hotel Berlin vom ersten Platz. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) morgen veröffentlicht.
 
Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,2 Mrd. Euro (Vorjahr 2,88 Mrd. Euro). Mit diesem Umsatzplus von knapp 11 Prozent haben die Top-200-Hoteliers das Jahr 2010 erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Diese Marktdaten werden im Detail in der am Samstag, 28. Mai 2011, erscheinenden AHGZ (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main), im AHGZ-Teil Der Hotelier, veröffentlicht.
 
Die Top 5 wurden im Jahr 2010 heftig durcheinandergewirbelt. Das Hotel Bayerischer Hof in München schob sich mit einem gewaltigen Umsatzsprung von 19,8 Prozent auf die Spitzenposition und verdrängte damit das Estrel Hotel Berlin. Mit einer nur geringen Umsatzveränderung von plus 0,2 Prozent blieb der 1125-Zimmer-Riese mit einem Nettoumsatz von 50,6 Mio. Euro einen Platz hinter dem Bayerischer Hof zurück. Das 345-Zimmer-Haus erzielte einen Umsatz von 53,2 Mio. Euro.
 
Dritter wurde der Zweitplatzierte des Jahres 2009, das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers. Das mehr als 1000 Zimmer zählende Hotel ließ seine Ergebnisse auch in diesem Jahr schätzen. Den vierten Platz hielt das Hotel Intercontinental in Berlin, das mit einem Minizuwachs um 1,9 Prozent einen Nettoumsatz von 42,7 Mio. Euro erreichte.
 
Für die größte Überraschung unter den Top Ten der Liste sorgte das Hotel Adlon Kempinski in Berlin und sicherte sich Rang 5 (Vorjahr: Rang 8). Während die prozentualen Umsatzzuwächse der größten Mitbewerber aus der Hauptstadt moderat ausfielen, wuchs der Umsatz des Adlon um 29,1 Prozent. Nach 31,6 Mio. Euro im Jahr 2009 lag der Nettoumsatz des bekannten Spitzhotels mit lediglich 382 Zimmern bei 40,8 Mio. Euro. Bereits im Vorjahr hatte Markus Lück, Manager des Adlon, eine vielversprechende Nachfrage für 2010 vorausgesagt.
 
Die Branche war sehr verhalten ins Jahr 2010 gestartet. Fachkräftemangel, Bettensteuer sowie steigende Energie- und Warenkosten: Die Manager konnten sich nach den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 kaum eine schnelle Erholung vorstellen. Allen Ängsten zum Trotz: Die überragende Mehrheit der Hoteliers (94,5 Prozent) wies gegenüber dem Vorjahr Pluszahlen aus. 2009 taten dies nur 11,6 Prozent.
 
Dass die Krise schon ein Jahr später überwunden wurde, zeigt eindrucksvoll die Beschreibung der Gewinnsituation durch die Hoteliers. Keiner gab dafür „schlecht“ an, im Vorjahr taten dies noch 24,7 Prozent. Bei der aktuellen Umfrage bezeichneten vielmehr 77,5 Prozent der Befragten die Gewinnsituation als „sehr gut“ oder „gut“ (Vorjahr: 31,5%). 22,5 Prozent kreuzten „noch zufriedenstellend“ an.
 
Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die von der AHGZ-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Angaben aber inzwischen verweigern, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häusergeschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.