Willst Du Bayerns Königin werden?

Bewerbe Dich für den Titel der „Bayerischen Bierkönigin 2016/2017“!
In ganz Bayern sucht der Bayerische Brauerbund e.V. Bewerberinnen für das Amt der Bayerischen Bierkönigin 2016/2017, die das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ im In- und Ausland vertreten wird.

Interessentinnen für die Nachfolge von Marlene Speck, deren Amtszeit im Mai dieses Jahres endet, können sich ab dem 25. Januar 2016 beim Bayerischen Brauerbund e.V. in München bewerben, sofern sie in Bayern geboren und aufgewachsen und mindestens 21 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Begeisterung für das hochwertige und vielseitige Lieblingsgetränk der Bayern sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude. Sprachkenntnisse, aber auch der Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln, sind für die Aufgaben während der einjährigen Amtszeit von Vorteil.

Unter allen Bewerbungen, die bis zum 22. Februar 2016 beim Bayerischen Brauerbund eingehen, werden 20 Kandidatinnen von der hochkarätig besetzten Jury ausgewählt und für ein Casting nach München ins GOP Varieté-Theater eingeladen. Am Ende des Castings werden 7 Finalistinnen stehen, die bei der Bierköniginnenwahl am 12. Mai in München das Finale um die Krone bestreiten. Zuvor werden die Damen auf einer Studienfahrt nach Kulmbach vom Bayerischen Brauerbund geschult und auf die Amtszeit als Bayerische Bierkönigin im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ vorbereitet.

Auf die zukünftige Bayerische Bierkönigin warten wertvolle Preise wie ein 1er BMW als Dienstfahrzeug, ein Exklusivdirndl, ein i-Phone 6 S mit Flatrate, schöne Delegationsreisen und eine unvergessliche Amtszeit als Repräsentantin unserer einzigartigen bayerischen Bierkultur in und außerhalb Bayerns

Frl. Speck, Königin des letzten Jahres:
www.bayrisch-bier.de/hobbybrauerin-marlene-speck-aus-starnberg-ist-die-neue-bayerische-bierkoenigin-20152016/

EU schützt Obazda

Die EU-Kommission hat den bayerischen Obazdn in die Reihe der Käse mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) aufgenommen. Das heißt: Wenn ein Käse den Namen „Obazda“ oder „Obatzter“ trägt, muss er im Freistaat getreu traditioneller Verfahren hergestellt sein.

„Obazda ist eine bayerische Spezialität mit einer langen Tradition in der hiesigen Küche. Der europäische Schutz ist ein Beleg für die anerkannte Käse-Kompetenz des Milchlands Bayern“, sagt Dr. Maria Linderer Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM), die den Käse bereits 2005 als schützenswerte Spezialität angemeldet hat. Damit ist der Obazde schon der vierte geschützte Käse aus Bayern. Allgäuer Emmentaler, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Weißlacker tragen eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Diese besagt, dass Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung in Bayern erfolgen. Somit müssen alle Rohstoffe und Zutaten aus der Region stammen.

Obazda – ein Muss bei jedem Biergartenbesuch
Die pikante Käsespezialität ist eines der beliebtesten Gerichte in bayerischen Biergärten. Obazda, auch als Biergartenkäse bekannt, wird traditionell mit Roggenbrot oder Brezen bestellt und oft mit Radieschen oder Radi (Rettich) serviert. Das traditionelle Rezept besteht üblicherweise aus Camembert oder Brie, Butter, Paprikapulver und Salz. Käseliebhaber geben gerne auch zusätzlich Romadur, Limburger oder Frischkäse hinzu. Zwiebeln, Kümmel, Milch oder Bier sorgen für einen individuellen Geschmack. Wichtig für die Zusammensetzung: Der Anteil an Camembert oder Brie sollte mindestens 40 Prozent und der gesamte Käseanteil mindestens 50 Prozent betragen.

Ein bayerisches Original
In die Zeit der Entstehung der bayerischen Biergärten vor über 150 Jahren fiel auch die Erfindung des Obazdn: Um stark gereiften Camembert oder Brie noch verzehren zu können, machten sich die Wirte die Erkenntnis zunutze, dass beide Weichkäse mit zunehmendem Alter würziger schmecken. Durch die Vermischung von Weichkäsen mit den anderen Zutaten ergab sich dann die schmackhafte Käsezubereitung Obazda. Nach und nach verbreitete sich das Rezept in abgewandelter Form deutschlandweit. „Das bayerische Original besitzt einen unverwechselbaren Geschmack“, erklärt Dr. Linderer.

Für unsere Zugroasten: Ein Obazda und seine vier Fälle
1. Fall: der Obazde
2. Fall: des Obazdn
3. Fall: dem Obazdn
4. Fall: den Obazdn

HOGA Nürnberg

65 Jahre HOGA Nürnberg: Die Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist Treffpunkt für das süddeutsche Gastgewerbe – Vom 22. bis 25. Februar 2015 präsentieren rund 700 Aussteller ein geballtes fachliches Angebot – Neue Trends, in- novative Konzepte für Hotellerie und Gastronomie und span- nende Wettbewerbe setzen die Akzente – Food-Kompetenz konzentriert unter einem Dach: FOOD SPECIAL des Servicebund, Gemeinschaftsstand der BÄKO und erstmalige Beteiligung der Evenord eG – Februar-Termin ermöglicht optimale Planung von Einkäufen und Investitionen

Vom 22. bis 25. Februar eröffnet die HOGA Nürnberg den Reigen der Branchenmessen für das Gastgewerbe im neuen Jahr. Die bayerische Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist 2015 die einzige Messe in Süddeutschland. Sie dürfte damit zum Pflichttermin für alle werden, die sich über Neuheiten, aktuelle Trends und innovative Gastronomie-Konzepte informieren möchten, Einkäufe planen und den Messebesuch zur Kommunikation und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen nutzen wollen.
Die HOGA findet diesmal einen Monat später zum idealen Termin für die Planung von Investitionen, Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen statt. Fachlicher Träger ist erneut der Bayeri-
sche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., der mit seinem großen Infostand in Halle 8 eine wichtige Anlaufstelle für Hoteliers, Gastronomen und deren Mitarbeiter sein wird.

65 Jahre HOGA – eine Erfolgsgeschichte
Die veranstaltenden AFAG Messen können diesmal ein stolzes Jubi- läum feiern und mit 65 Jahren HOGA Nürnberg auf eine lange Er- folgsgeschichte zurückblicken. 1950 erlebte die Messe unter dem damaligen Namen Süddeutsche Fachschau für Hotel-Gastronomie und Konditorei in Nürnberg ihre Premiere. Es folgten Jahre des Wachstums, beflügelt durch die boomende deutsche Wirtschaft und Vollbeschäftigung. Bundesweit wurden in den Anfangsjahren der HOGA neue Gaststätten und Hotels eröffnet, immer mehr Menschen konnten sich Reisen leisten und das Gastgewerbe profitierte vom zunehmenden Geschäftsreiseverkehr und zahlreichen neuen Messen.
Vor diesem Hintergrund baute die HOGA ihre Bedeutung als süd-deutscher Branchentreff kontinuierlich aus und sie legte von Jahr zu Jahr bei den Aussteller- und Besucherzahlen zu. Das Angebot der Messe orientierte sich dabei stets an den aktuellen Bedürfnissen der Branche und an aktuellen Trends. Auch die Sorgen des Gastgewer- bes wurden schon frühzeitig im Rahmen von Informationsschauen aufgegriffen. So war bereits bei der ersten Gastromesse in Nürnberg die hohe Steuerbelastung in der Hotellerie und Gastronomie das Thema einer Informationsschau. Ein Thema, das auch heute noch die Branche beschäftigt. Darüber hinaus sorgten bereits in den Anfangsjahren der Messe Wettbewerbe für ein lebendiges Branchen- bild und mit ihrem Rahmenprogramm und ideellen Sonderschauen wurde die Nürnberger HOGA zum Vorbild für viele andere Veranstaltungen.

Fast 700 Aussteller und viel Neues bei der HOGA 2015
Die HOGA zählt inzwischen neben den Veranstaltungen in Hamburg und Stuttgart zu den drei wichtigsten deutschen Branchenmessen des Gastgewerbes. Bei ihrer letzten Durchführung 2013 konnte die HOGA bei der Ausstellerzahl um 15 Prozent zulegen und mit über 35.000 Besuchern an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Dass laut Besucherbefragung rund 40 Prozent der Besucher nur die HOGA Nürnberg und keine andere deutsche Gastromesse besuchen, unterstreicht den Stellenwert, den die HOGA in Fachkreisen genießt.
Die bisher sehr gute Vermietungssituation lässt auch für 2015 eine starke HOGA erwarten. Wenn sich der positive Trend bis zum Mes- sestart im Februar fortsetzt, könnte erstmals die Zahl von fast 700 Ausstellern erreicht werden! Insgesamt wird die HOGA in der Messe Nürnberg fünf Messehallen mit rund 40.000 m2 belegen und mit mehr Herstellern, neuen Food-Anbietern und interessanten neuen Ausstellern aus dem Bereich Großküchen und Technik ihre fachliche Kompetenz weiter stärken. Zum Kreis der Aussteller gehören auch EDEKA C+C Großhandel Nordbayern, Sachsen, Thüringen und Südtirol wird sich erstmals mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen.

Im Mittelpunkt der Messe stehen die Bereiche Küchentechnik, Ein- richtung und Ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Haus- und Betriebstechnik sowie Dienstleistungen, IT-Organisation und Kommunikationstechnik. Wer besonders kreative und innovative Produktideen, Konzepte und Dienstleistungen sucht, findet diese gebündelt im HOGANovum.
Da die HOGA immer stärker in die benachbarten Bundesländer Sachsen und Thüringen ausstrahlt, wird man für die kommende Messe die Aktivitäten und Werbemaßnahmen in diesen Bundesländern verstärken und erstmals eine Kooperation mit der Leipziger Messe eingehen. Bei der HOGA wird sich die Leipziger Messe ISS GUT! mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren und das Genießerland Sachsen vorstellen. Im Gegenzug werden sich bei der nächsten ISS GUT! vom 1. – 3. November 2015 in Leipzig bayerische Anbieter mit regionalen Schmankerln präsentieren. Darüber hinaus ist eine Beteiligung der bayerischen Partner am Leipziger Kongress für KITA- und Schulverpflegung sowie der begleitenden Ausstellung geplant.

HOGA-Forum in Halle 8: Infozentrum des DEHOGA Bayern ist zentraler Treffpunkt der Information und Kommunikation
Das Herzstück und Kommunikationszentrum der HOGA ist der modern gestaltete Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenver- bandes DEHOGA Bayern im HOGA-Forum in Halle 8. Verbandsmit- glieder und interessierte Besucher erhalten an diesem Branchen- treffpunkt vielfältige Informationen und eine fachliche Beratung zu allen Bereichen des Gastgewerbes. Im HOGA-Forum in Halle 8 sorgt das Programm auf der DEHOGA Bayern Arena für Abwechslung, u.a. werden hier die Ehrungen und Preisverleihungen der Wettbewerbe durchgeführt.
Einrichtungsideen für Hotels: DEHOGA Bayern und Bund Deut- scher Innenarchitekten präsentiert die Preisträger des Studen- tenwettbewerbs „Essen, Trinken, Schlafen“
Neben dem fachlichen Angebot bietet die Messe an vier Messeta- gen eine Fülle an Informationen, sie stellt Konzepte für die perfekte Gästebewirtung vor und zeigt Beispiele, wie sich im Restaurant, Hotelzimmer oder in der Hotelbar eine Wohlfühlatmosphäre erzeugen lässt.

Von besonderem Interesse für Hoteliers dürfte in diesem Zusam- menhang ein Wettbewerb sein, der vom Bund Deutscher Innenarchi- tekten (BDIA) gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststät- tenverbandes DEHOGA Bayern e.V. durchgeführt wurde. Der Wett- bewerb stand unter dem Motto „Essen, Trinken, Schlafen“ und dazu haben 140 Studenten von drei bayerischen Hochschulen für Innen- architektur (Akademie der bildenden Künste München, FH Rosen- heim und FH Coburg) ihre Arbeiten eingereicht. Die Studenten konnten bei diesem Wettbewerb, der als Semesterarbeit gewertet wurde, ihre Ideen und Einrichtungskonzepte für die Hotellerie zum Thema „Essen, Trinken, Schlafen“ umsetzen. Dabei überraschten die Stu- denten die Jury mit tollen Einrichtungskonzepten und pfiffigen Ge- staltungsideen. Insgesamt wurden in der letzten Runde 25 Arbeiten für die Ausstellung im Rahmen der HOGA ausgewählt, die in Halle 9 am Stand des BDIA auf einer Sonderfläche präsentiert werden. Die Arbeiten sollen für die Besucher der HOGA Inspiration sein, aber auch zu Diskussionen anregen. Die Ehrung der Preisträger findet am 22. F
ebruar gegen 15.00 Uhr auf der DEHOGA Bayern Arena in Halle 8 statt.

FOOD SPECIAL – Zwei Tage geballte Food-Kompetenz
Bereits zum 9. Mal lädt der Servicebund (Zusammenschluss mittel- ständischer Lebensmittel-Fachgroßhändler für Großverbraucher) im Rahmen der HOGA Nürnberg zur FOOD SPECIAL ein. Dazu wer- den am 22. und 23. Februar in Halle 6 über 100 Unternehmen ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte präsentieren und zu Degustationen einladen.
Ein attraktives Rahmenprogramm wird das Angebot der Aussteller abrunden und prominente Gäste der Gastroszene und namhafte Köche werden den Fachbesuchern wertvolle Anregungen und krea- tiven Input bieten. Die Ansprüche der Gäste werden immer höher und Gastronomen müssen sich mit ihrem kulinarischen Angebot auf individuelle Essgewohnheiten und Wünsche ihrer Gäste einstellen. Dazu liefert die FOOD SPECIAL wertvolle Tipps und Anregungen.
Erstmalige Beteiligung der Evenord eG: Metzger und Fleischer sind wichtiger Teil der Gastronomie
Ein besonderes Anliegen des HOGA-Veranstalters war es, neben den Bäckern und Konditoren auch Metzger und Fleischer in das Konzept der HOGA einzubinden. Dies wird nun 2015 erstmals mit der Beteiligung der Evenord eG realisiert, die bereits 1950 Aussteller der Nürnberger Gastromesse war. Die Abholmärkte der Evernord eG sind auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten. Ob Verkauf, Imbissbereich, Küche oder Werkstatt – das Stammsortiment von über 20.000 Artikeln deckt den Tagesbedarf von Metzgerei, Ho- tellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ideal ab. Für AFAG-Messechef Heiko Könicke ist das Engagement der Evenord auf der HOGA eine wertvolle Kooperation, die Sinn macht: „Metzge- reien, die sich in den Bereichen Catering und Partyservice engagie- ren und ihren Kunden Möglichkeiten zu einem Imbiss bieten, sind längst fester Bestandteil des Gastgewerbes. Mit der Evenord eG und der BÄKO stellen zwei wichtige Partner des Gastgewerbes ihr Leistungsspektrum auf der Messe vor und wir holen damit neue Zielgruppen auf die Messe und davon werden auch andere Ausstel- ler der HOGA profitieren“.

Frühjahrstreff der BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG
Bereits zum dritten Mal nach der Premiere 2011 ist die BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG auf der HOGA vertreten und lädt erneut zu ihrem Frühjahrstreff ins Nürnberger Messezentrum ein. Bei der letz- ten HOGA 2013 lag der Anteil der Bäcker und Konditoren bereits bei 9,2 Prozent. Neben dem reinen Bäckereisektor hat die BÄKO ihr Leistungsspektrum deutlich ausgebaut und ist längst ein wichtiger Partner der Gastronomie. So werden neben dem klassischen Bä- ckerei- und Konditoreisortiment auch Kaffeespezialitäten und Snacks bis hin zu vollständigen Gerichten angeboten.
Auf der HOGA ist die BÄKO mit zahlreichen Geschäftspartnern auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern vertreten und ne- ben Bäckern und Konditoren können sich auch Gastronomen über das breite Leistungsangebot der BÄKO informieren. Die Messebe- sucher können sich im BÄKO-Café bei Herzhaftem und Süßem stär- ken und in der „Schau-Backstube“ das Backhandwerk live und mit allen Sinnen erleben.

HOGA richtet Augenmerk auf den Berufsnachwuchs
Seit jeher richtet die HOGA ein besonderes Augenmerk auf den Berufsnachwuchs. Koch-Auszubildende, in der Ausbildung befindliche Hotel- und Restaurantfachleute sowie der Konditoren-, Bäcker- und Metzgernachwuchs sind aktiv in das Messegeschehen eingebunden und zum Teil auch bei spannenden Wettbewerben gefordert.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die großzügige Unterstützung der Nürnberger Berufsschule 3. Die Direktion und Lehrkräf- te geben mit ihrem Engagement den jungen Menschen die Chance, aktiv an der HOGA mitzuwirken. Im Rahmen der Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gast- gewerblichen Ausbildungsberufen werden täglich drei Berufsschulen antreten, um deren besten Schüler in den Kampf um die begehrten Meistertitel zu schicken. Für den Nachwuchs in den Berufen Koch/ Köchin sowie Hotel- und Restaurant-Fachmann/ -frau sind die Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugendpokal Bayern 2015 das Highlight. Die jungen Nachwuchskräfte kommen aus verschiedensten bayerischen Berufsschulen und werden sich u.a. im Schau- Restaurant, in der gläsernen Wettbewerbsküche und an der Hotel- rezeption bei praktischen und theoretischen Aufgaben messen.
Neben den Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften, bei denen junge Köche, Restaurant- und Hotelfachleute gefordert sind, ist auch die Konditorenabteilung der Nürnberger Berufsschule 3 auf der HOGA vertreten. Vor den Augen der Messebesucher werden süße Köstlichkeiten angefertigt und beim Konditoren-Wettbewerb sind die Konditoren-Azubis aus ganz Bayern bei praktischen Aufga- ben gefordert. Der Bäcker-Nachwuchs der Berufsschule 3 wird auf der HOGA ebenfalls bei praktischen Prüfungsaufgaben zeigen, was man gelernt hat, aber auch Schülerinnen und Schüler der Abteilung Fleischer sind bei der Herstellung kulinarischer Spezialitäten gefordert.

Ihre HOGA-Premiere erleben diesmal die vom VSR (Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V) veranstalteten Wettbewerbe wie die Deutsche Meisterschaft für Hotel und Res- taurant, die Deutsche Junioren-Meisterschaft für Hotel und Res- taurant sowie die Deutsche Meisterschaft des Flambierens.

Show Dining-Wettbewerb: Kreativität rund um die perfekt gedeckte Tafel
Kreativität gepaart mit höchster Perfektion sind beim Show Dining- Wettbewerb um die HOGA Trophy 2015 gefragt. Ausgerichtet vom Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., können Hotels, gastronomische Betriebe und Fachschulen zeigen, wie sie optischen Genuss bereits vor dem Servieren auf den Tischen zaubern. Die perfekt eingedeckten und mit viel Kreativität gestalteten Tische werden erneut ein besonderer Augenschmaus der HOGA sein und als Anregung dienen.

Rund um das Trendthema Kaffee
Ein neuer Schwerpunkt der HOGA ist das Thema Kaffee als Trend- Umsatzbringer der Branche. Im Rahmen einer Rösterei greifen die Veranstalter das Thema gemeinsam mit mehreren Spezialröstereien aus der Region auf. Im Mittelpunkt steht die Information über indivi- duelle und qualitativ hochwertige Kaffee-Rohprodukte, darunter auch Fair Trade Erzeugnisse. Auf der HOGA wird frischer Kaffee geröstet und das Ergebnis wird anschließend bei Degustationen verkostet. Barista-Schulungen an Geräten und Fachvorträge zur Warenkunde weihen die Besucher in die Geheimnisse eines guten Kaffees ein und liefern die richtigen Verkaufsargumente gegenüber den Gästen. Verschiedenste Hersteller komplettieren mit einer Aus- wahl an Espressomaschinen das fachliche Angebot.

LiquidArea mit Cocktail-Meisterschaften
Als weitere Neuheit präsentiert die HOGA in Halle 7 die LiquidArea. Hier stehen innovative Getränke im Fokus als Inspiration für das Spirituosenkonzept in der Hotellerie und Gastronomie. Neben In- Getränken wie Kakao, Energy Drinks, Limonaden, Fruchtsäfte, Wellnessdrinks oder Premixcocktails geht es auch um Trendspiritu- osen wie Rum, Gin, Wodka und natürlich Whisk(e)y. Vertreten sind auch regionale Brennereien mit ihren Produkten.
Im Rahmen der HOGA finden darüber hinaus die Cocktailmeister- schaften von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt, bei denen sich die besten Bar-Profis im fairen Wettstreit messen.
Die Deutsche Barkeeper
Union wird sich in Halle 8 mit einem Info- stand und einer Bar präsentieren und in unmittelbarer Nachbarschaft stellen sich Barschulen aus München und weiteren Städten vor.
Restaurant der Zukunft: Gastronomie-Report präsentiert die Preisträger des neuesten Wettbewerbs
Das Konzept „EREMITAGE“ ist Sieger des jüngsten Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft – The next Generation“ und wird neben den anderen Preisträgern bei der HOGA auf dem Stand der Fachzeit- schrift Gastronomie-Report in Halle 8 vorgestellt.
Sehen und gesehen werden, flirten, Spaß haben: Das gehört doch zu einem gelungenen Lokalbesuch dazu – oder? Nicht für alle Gäs- te: Wer allein zum Essen geht, fühlt sich nicht selten wie ein ausge- grenzter Sonderling oder Paria. Für diesen bislang vernachlässigten Gästekreis hat die Architekturstudentin Kathrin Hermanns das visio- näre Lokal „EREMITAGE“ entworfen, bei dem jeder Gast in seinem eigenen Häuschen allein genießt.

Dieses ebenso atemberaubende wie polarisierende Konzept ist der Sieger der neuen Runde des weltweit einzigartigen Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft“, den die Fachzeitschrift Gastronomie- Report dieses Mal in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart veranstaltet hat. Auf der HOGA Nürn- berg werden die visionären Modelle, in denen gesellschaftspoliti- scher Zündstoff steckt, erstmals in Bayern präsentiert.
Das Siegerkonzept „EREMITAGE“ kann als Antwort auf die Verein- samungstendenzen der modernen Gesellschaft interpretiert werden. Es rückt die stetig wachsende Zahl der Singles in allen Altersstufen, die aus Angst vor dem „Allein-Essen-Gehen“ nicht selten auf Fast Food und Delivery-Service zurückgreifen, als wichtige Zielgruppe für die Gastronomie von morgen in den Mittelpunkt.
Auch die anderen Restaurant-Konzepte der Studenten greifen teilweise gesellschaftspolitische Probleme auf und werden reichlich Stoff zu Diskussionen liefern. Beim Wettbewerb „Restaurant der Zu- kunft“ geht es vor allem darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Wettbewerbs-Initiator Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift Gastronomie-Report.

Spezialitätenland Bayern
Für das Spezialitätenland Bayern wirbt das Bayerische Staatsminis- terium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf der HOGA mit einem Gemeinschaftsstand. Die HOGA-Besucher können sich an rund 20 Messeständen über kulinarische Schmankerl aus dem Frei- staat informieren und natürlich auch verkosten. Franken, insbeson- dere die Region Oberfranken, steht für die größte Brauereidichte weltweit.

Frankenwein-Vinothek
Der Fränkische Weinbauverband wird sich erneut mit seiner Fran- kenwein-Vinothek an der HOGA beteiligen und aufzeigen, wie sich mit Frankenweinen und regionalen Konzepten Erfolg in der Gastro- nomie generieren lässt. Wissenswertes rund um den Frankenwein vermitteln praxisorientierte Seminare, Verkostungen und Diskussio- nen für Gastronomen. Dabei geht es u.a. um die Partnerschaft zwi- schen Winzern und Wirten, um Schulungen für Servicepersonal oder Informationen über das Berufsbild des Sommeliers. Weitere Details zum Programm auf der Website www.culinarium-bavaricum.de.

Kulinarik der Spitzenklasse: Unter dem Motto „KochSterne“ präsentiert die AHGZ Spitzenköche
Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung wird auf ihrem Messestand einen attraktiven Beitrag zum Rahmenprogramm der HOGA beisteuern. Bei hochkarätigen Kochshows erleben die Besucher unter dem Motto „KochSterne“ Spitzenköche und Patissiers bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten, u.a. Nico Burkhardt, Lucki Maurer, Heiko Antoniewicz und Elisabeth Opel. Alle mitwirkenden Köche sind wahre Meister ihres Fachs und wurden für ihre Kochkünste mehrfach ausgezeichnet. Sie werden den Berufskolle- gen wertvolle Anregungen für die eigene berufliche Praxis liefern und so manchen fachlichen Tipp mit auf den Weg geben.

Veranstalter erwarten eine besonders starke HOGA
HOGA-Projektleiter Stephan Dovern sieht der kommenden Veran- staltung optimistisch entgegen: „Die Messe ist hervorragend aufgestellt und die vielen positiven Fakten sprechen für eine starke HOGA 2015. Die im Vergleich zur letzten HOGA gestiegene Nachfrage nach Standflächen, die Beteiligung vieler neuer Unternehmen sowie die Bereitschaft vieler Aussteller, die Standfläche zu vergrößern, werten wir als positives Signal. Bayern ist das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland mit einer leistungsstarken Hotellerie und Gastrono- mie und davon profitieren auch unsere Aussteller. Ob Hotelier, Wirt, Kochprofi, Servicekraft oder Auszubildender – von der HOGA wird jeder wertvolle Anregungen und Inspirationen für den eigenen Be- trieb und die eigene Arbeit mitnehmen können. Deshalb sollte man den Termin vom 22. bis 25. Februar 2015 dick im Terminkalender anstreichen“, so der HOGA-Projektleiter.

HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig online bestellen
Wer sich seine HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig sichern möchte, kann seine Tickets über das Online-Ticketing per Internet ordern. Dadurch erspart man sich Wartezeiten an den Kassen und gewinnt Zeit für den Messebesuch.

 www.hoga-messe.de

Craft Beer

Craft Beer ist zurzeit in aller Munde. Wie reagieren die bayerischen Bierbrauer auf diesen Trend? Ist das Bayerische Reinheitsgebot hiermit überholt? Walter König, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, erklärt, warum Craft-Beer in Bayern schon lange Tradition hat und warum die Bierbrauer ihre Kreativität derzeit ausleben wie noch nie.

Seminare, Aktionsbühne, Verkostungen: Auf der FOOD & LIFE können Messebesucher vom 26. bis 30. November das Trendthema „Craft Beer“ hautnah erleben. Der Bayerische Brauerbund, ideeller Partner der Messe, stellt zwölf Brauereien vor, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre charaktervollen Bierspezialitäten mit nach München bringen. Im Interview erklärt Walter König, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, wie man den amerikanischen Begriff „Craft Beer“ in Bayern einordnen kann.

Die „Craft-Beer-Bewegung“ hat Deutschland erreicht. Wie reagieren die bayerischen Bierbrauer auf diesen Trend?
König: Ganz unterschiedlich. Für viele Brauer ist Craft Beer ein neuer Begriff für das, was sie schon immer gemacht haben. Andere Brauer sehen diesen Trend eher als Aufforderung. Das heißt, die Braukunst dem Verbraucher neu zu demonstrieren, Kreativität auszuleben und andere Wege zu gehen, ohne jedoch die Grenzen des Bayerischen Reinheitsgebots aufzuweichen.

Was macht einen Craft-Beer-Hersteller aus?
König: Craft bedeutet eigentlich handwerklich. In Deutschland kann man eine „Craft Brewery“ nicht wie in den USA an der Größe der Brauerei, an deren Besitzverhältnissen oder an dem Grad der Automatisierung festmachen. Denn nicht einmal in der kleinsten Brauerei in Bayern rührt der Braumeister seinen Sud noch mit dem „Kochlöffel“ um. Craft Beer ist, meiner Meinung nach, eine Haltung und eine Leidenschaft zur Herstellung des Bieres. Diese beginnt bei der Rohstoffauswahl: Wo bekomme ich dauerhaft und nachhaltig meine Hopfen- oder Gerstensorten, um mein ganz besonderes Bier zu brauen? Wie bringe ich neue Geschmacksrichtungen in meine Biere, ohne das Reinheitsgebot zu missachten? Monatelang testen die Brauer ihre neuen Kreationen, bevor sie sie auf den Markt bringen. Hier sprechen wir auch von Craft Beer in Deutschland und in Bayern.

Inwieweit dürfen die Brauer experimentierfreudig sein, ohne das Reinheitsgebot zu verletzen? Welche Möglichkeiten haben sie?
König: Die Kreativität innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebots ist immens! Brauer setzen auf besondere Hopfen- und Malzsorten. Wir verfügen hierzulande über sehr viele Malzsorten – vom sehr hellen Pilsenmalz bis hin zum tiefschwarzen Röstmalz, das wie Kaffee aussieht. Und es gibt immer wieder innovative Mälzungs- und Darrverfahren, die ganz neue Aromen ins Bier bringen. Neu Kreuzungen in der Hopfenzüchtung bringen Zuchtstämme hervor, die ganz natürlich für fruchtige oder gewürzartige Noten im Bier sorgen. 50 Malzsorten und ca. 40 Hopfensorten – hier wird die Bandbreite immer größer – hunderte von Hefestämmen geben dem Bier über die Gärung verschiedene geschmackliche Komponenten. Die Bierbrauer haben somit innerhalb des Reinheitsgebots viele Möglichkeiten noch gar nicht ausprobiert, so dass sie noch tausende Biere machen können, die wir noch nicht kennen.

Bayern besitzt eine Vielfalt an Brauereien, die handwerklich arbeiten. Warum werden ihre Biere nicht als „Craft-Biere“ bezeichnet?
König: Bayern hat mit über 40 Biersorten und darunter unzählige regionale und saisonale Spezialitäten sogar die größte Biervielfalt auf der ganzen Welt! Nun kommt die Craft-Beer-Welle aus Amerika herübergeschwappt. Der Verbraucher hierzulande denkt, dass nur Biersorten wie Ales, Indian Pale Ale (IPA), Porters, Stouts, hopfengestopfte Biere oder Sauerbiere zu den sogenannten Craft-Bieren gehören. Sie schließen die Biersorten aus, die in Bayern lange Tradition haben. Aber unsere traditionellen Bierspezialitäten gelten ebenso als Craft-Biere. Sobald man Deutschland verlässt, wird das auch so gesehen – vor allem in Ländern, die bayerisches Bier importieren.

Der Bayerische Brauerbund stellt auf der FOOD & LIFE zwölf Brauereien vor. Können Messebesucher hier Craft-Biere bzw. ausgefallene Biere verkosten? Wenn ja, welche?
König: Viele Verbraucher trinken Bier, nicht weil sie Durst haben, sondern weil sie den besonderen Geschmack von Spezialbieren schätzen. Charaktervolle Biere von lokalen Brauereien werden auch immer mehr gefragt. Auf der Messe stellen die Brauereien traditionelle Biere aber auch Spezialbiere vor. Das Riedenburger Brauhaus zum Beispiel präsentiert ein hopfengestopftes, mit Ale-Hefe vergorenes obergäriges Bier in zwei Stärkevarianten. Die Neumarkter Lammsbräu ist eine Bio-Braurerei, die auch mit Hopfenaromen angereicherte Biere anbietet. Die Schlossbrauerei Herrngiersdorf hat eine neue Bierkreation, den „Hallertauer Hopfen-Cuvée“, die mit vier Aromahopfen hergestellt wird. Weißbräu Unertl und Bräu im Moos haben besondere Weißbiere, die innerhalb dieser Craft-Beer-Bewegung entwickelt wurden. Und das sind nur ein paar Beispiele!

„Reinheitsgebot für Bier – Wozu eigentlich noch?“ lautet der Titel Ihres Vortrags am 29. November auf der Aktionsbühne der FOOD & LIFE. Brauchen wir das Reinheitsgebot noch?
König: Ja, es ist sogar mehr Wert den je! Doch gerade vor dem Hintergrund der Craft-Beer-Bewegung kommt immer wieder die Frage auf, ob das Reinheitsgebot noch zeitgemäß ist oder ob es ein Bremsklotz für die Kreativität darstellt. Diese Frage sprechen wir ganz offen an. Ich sehe das Bayerische Reinheitsgebot als den Grundstein für den guten Ruf, den das bayerische Bier weltweit genießt. Über 20 Prozent des Biers, das in Bayern produziert wird, geht ins Ausland. Dieser Exportanteil steigt von Jahr zu Jahr. Es gibt viele Lebensmittelhersteller und Länder, die uns um das Reinheitsgebot beneiden, auch wenn es manche für überholt halten. Brauereien, die ein Spezialgetränk wie Frucht- oder Gewürzbier herstellen wollen, können das im Zuge eines Biermischgetränks tun, dürfen es halt nicht Bier nennen. Denn Bier soll in Bayern ein unverfälscht reines Getränk bleiben, bei dem man nicht erst die Zutatenliste lesen muss.

Auf der Messe bieten Sie zwei Seminare zum Thema „Craft-Biere – Vielfalt nach dem Reinheitsgebot“ an. An wen richten sich die Seminare und was erwartet die Besucher dort?
König: Das Seminar richtet sich an interessierte Verbraucher, die sich dem Genuss von Bier öffnen wollen. Hier erläutere ich die Herstellungsverfahren mehrerer kreativer Bierspezialitäten und verkoste mit den Teilnehmern die Geschmacksunterschiede verschiedener Biersorten, die aus der Rohstoffauswahl und dem Brauverfahren entstehen. Bei dieser Verkostung wird auch anschaulich, welche Biervielfalt innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebots hergestellt werden kann. Den Teilnehmern garantiere ich einen richtigen Aha-Effekt!

Die Seminare zum Thema „Craft-Biere – Vielfalt nach dem Reinheitsgebot“ auf der FOOD & LIFE finden am Samstag, 29. November um 15 Uhr und am Sonntag, 30. November um 16.30 Uhr statt.

Interessierte Besucher können bereits ihren Platz sichern und Tickets unter http://www.food-life.de/seminare-workshops kaufen. Der Vortrag zum Thema „Reinheitsgebot für Bier – Wozu eigentlich noch?“ findet am Samstag, 29. November um 17 Uhr auf der Aktionsbühne in Halle C3 statt. Weitere Informationen zum Thema Bier und Biergenuss auf der FOOD & LIFE unter www.food-life.de/themenspecial-die-welt-der-biere.

Die FOOD & LIFE findet vom 26. bis 30. November 2014 in der Halle C3 auf dem Messegelände München statt. Sie ist täglich von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet. Messebesucher können ihre Tickets über das Internet erwerben und dabei zwei Euro sparen. Die Tickets berechtigen auch zum Eintritt der parallel stattfindenden Heim+Handwerk. We
itere Informationen im Internet unter www.food-life.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/FOOD.LIFE.MESSE.

Die FOOD & LIFE ist seit 2004 Treffpunkt für Genießer aus Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Die Verkaufsausstellung richtet sich an Feinschmecker und ernährungsbewusste Verbraucher. Über 200 Aussteller stellen ihre Köstlichkeiten vor und informieren über Herkunft und Herstellung der Erzeugnisse. Zudem bietet die FOOD & LIFE Koch- und Produktvorführungen, Seminare und Expertendiskussionen zu aktuellen Fragen rund um das Thema Ernährung. Die Messe wird im jährlichen Turnus von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH veranstaltet und findet auf dem Messegelände München parallel zur Heim+Handwerk statt.

Warum ist Käse gelb?

Viele Käsesorten sind gelb, obwohl sie aus weißer Milch hergestellt werden. Warum dies so ist, erklärt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM).

Josef Stemmer, Milch- und Käseexperte der LVBM, zu der Frage:
Wie wird aus weißer Milch gelber Käse?

Ob Käse gelb ist, hängt vom Futter der Kuh ab. Haben die Kühe hauptsächlich frisches Gras gefressen, das viel vom gelben Naturfarbstoff Beta-Carotin enthält, ist dieser auch in der Milch zu finden. Butter und Käse aus der Frühjahrs- und Sommermilch sind daher auch gelber als die gleichen Produkte, die im Spätherbst und Winter hergestellt werden. Daher müsste die Milch eigentlich gelb sein, die Milch ist aber ein besonderer Saft aus Wasser, Eiweiß, Milchzucker, Mineralien, Vitaminen und Fett. Die Fetttröpfchen umschließen das Beta-Carotin, sodass es in der Milch nicht sichtbar ist. Die Lichtreflektion lässt die Milch zusätzlich weiß aussehen. Im Laufe der Käse- und Butterherstellung konzentriert sich das Fett und Beta-Carotin wird frei, was den Produkten den appetitlichen gelben Farbton gibt. Je mehr Gras die Kühe fressen können, je höher der Fettgehalt des Käses ist, desto kräftiger ist der Gelbton. Zusätzlich führt eine längere Reifezeit bei Käse zu einer stärkeren gelblichen Farbe.

Tipp: Nutzen Sie für die Gestaltung von Käsetellern die unterschiedlichen Farbtöne von Frischkäse, Camembert, Edamer und Bergkäse. So ist die Vielfalt auf den ersten Blick zu sehen und die Auswahl verführt zum Probieren.

Milch schmeckt immer gleich?

Nicht unbedingt: Heute erklärt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM), welche Faktoren den Milchgeschmack beeinflussen. Schwarz, rot oder gefleckt: Beeinflusst die Fellfarbe der Kuh den Geschmack von Milch?

Kuhrassen sind vielfältig: neben Gewicht und Größe variiert auch die Farbe des Fells. Doch schmeckt auch die Milch anders?
Allein durch eine Verkostung lässt sich nicht feststellen, von welcher Kuhrasse die Milch stammt. Und doch ist Milch nicht gleich Milch. Den Geschmack beeinflussen im Wesentlichen das Futter der Kühe, der Fettgehalt der Milch und die Wärmehandlung. Die Kuhrasse hat Einfluss auf den Eiweiß- und Fettgehalt der Milch. So enthält Braunviehmilch in der Regel mehr Kappa-Casein (Eiweiß) und eignet sich so besonders gut zum Käsen. Das Braunvieh ist traditionell die wichtigste Rasse im Allgäu, der Heimat des Allgäuer Bergkäse und des Allgäuer Emmentaler.

Doch egal ob Fleckvieh, Braunvieh oder Schwarzbunte – ausschlaggebend für den Geschmack ist der Fettgehalt der Milch und wie diese anschließend behandelt und verarbeitet wird. Josef Stemmer, Milch- und Käseexperte der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) erklärt: „Je höher der Fettgehalt, desto cremiger und vollmundiger ist die Milch. Fütterungsunterschiede schmecken dagegen meist nur geschulte Sensoriker heraus.“ Unterschiede im Geschmacksspektrum ergeben sich auch daraus, wie das empfindliche Nahrungsmittel Milch in Molkereien behandelt wird. Je schonender das Erhitzungsverfahren, desto weniger verändert sich die Milch. Pasteurisierte und sehr kurz erhitzte Milch nennt man Frischmilch. Sie behält den frischen Geschmack. H-Milch wird ultrahocherhitzt. Durch die stärkere Temperatureinwirkung bekommt H-Milch oft eine leichte Karamellnote. Wird herkömmlicher Milch das Enzym Laktase beigemischt, entsteht milchzuckerfreie Milch. Dieses laktosefreie Produkt schmeckt deutlich süßer als Frischmilch.

Somit gilt: Die Kuhrasse hat wenig Einfluss auf die Milch – das Futter der Kuh, der Fettgehalt der Milch und deren Verarbeitung wirken sich stärker auf den Geschmack aus.

Reinheitsgebot für Bier soll Weltkulturerbe werden

Das „Reinheitsgebot für Bier“ soll Weltkulturerbe werden. Einen entsprechenden Antrag richten die deutschen Brauer an die Kultusministerkonferenz und die UNESCO. Das Reinheitsgebot wurde vor fast 500 Jahren im bayerischen Ingolstadt von den Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. im Rahmen einer Landesordnung erlassen. Galt es zunächst nur für das Herzogtum Bayern, wurde es nach seiner Verkündung am 23. April 1516 von mehr und mehr Ländern übernommen und ist seit 1906 geltendes Recht in ganz Deutschland. Das Reinheitsgebot schreibt vor, dass zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden dürfen. Es steht für die Bewahrung einer althergebrachten Handwerkstechnik und gilt zugleich als älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Im Jahre 1516 war der Verbraucherschutz ein wichtiger Aspekt: Das Reinheitsgebot sollte Bier-Konsumenten vor der Verwendung billiger und zum Teil gesundheitsgefährdender Zutaten schützen und sicherstellen, dass nur hochwertige Rohstoffe verarbeitet werden. In Deutschland hat sich daraus über Jahrhunderte eine weltweit beachtete Braukunst entwickelt: Aus nur vier natürlichen Zutaten entsteht in über 1.300 deutschen Brauereien Tag für Tag eine weltweit einzigartige Vielfalt von über 40 verschiedenen Sorten und rund 5.000 einzelnen Biermarken.

Dr. Hans-Georg Eils, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, und Friedrich Düll, Präsident des Bayerischen Brauerbundes: „Wenn Deutschland bis heute unangefochten als Biernation gilt, dann ist dies dem Reinheitsgebot zu verdanken. Es garantiert Reinheit, Qualität und Bekömmlichkeit der nach dieser Vorgabe hergestellten Biere. Über Jahrhunderte wurde diese traditionelle Handwerkstechnik fortentwickelt und von Generation zu Generation weitergegeben. Ungeachtet ihrer jahrhundertealten Tradition steht die Bierbereitung nach dem Reinheitsgebot bis heute für größtmögliche Transparenz bei der Produktion von Lebensmitteln und für ein Höchstmaß an Gesundheits- und Verbraucherschutz. Das Reinheitsgebot garantiert einen Grad an Lebensmittelsicherheit, um den viele andere Bereiche der Nahrungsmittelwirtschaft die deutschen Brauer beneiden. Die Aufnahme des fast 500 Jahre alten Reinheitsgebotes für Bier als traditionelle Handwerkstechnik in das Verzeichnis des Weltkulturerbes wäre für die deutschen Brauer und Mälzer Würdigung und Ansporn zugleich.“

Das UNESCO-Abkommen zum Erhalt des Immateriellen Kulturerbes ist bereits 2006 in Kraft getreten, wurde jedoch von Deutschland erst in diesem Jahr ratifiziert. Nun wird schrittweise ein Verzeichnis des hierzulande gepflegten Immateriellen Kulturerbes erstellt. Derzeit läuft die erste Bewerbungsphase: Bis Ende November 2013 konnten Gruppen, Gemeinschaften oder Einzelpersonen Bewerbungen bei den 16 Bundesländern einbringen. Jede Bewerbung erfordert zwei unabhängige Gutachten von Sachverständigen. Für die deutschen Brauer hat der Bayerische Brauerbund vergangene Woche beim zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst beantragt, das Reinheitsgebot für Bier in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufzunehmen. Entsprechende Fachgutachten von Prof. Dr. Franz Meußdoerffer von der Universität Bayreuth sowie von Prof. Dr. Thomas Becker und Dr. Martin Zarnkow vom Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München liegen der Bewerbung als Empfehlungsschreiben bei.
Nach der ersten Ausschreibungsrunde in Deutschland wird jedes Bundesland eine Vorauswahl für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis treffen und bis zu zwei Vorschläge an die Kultusministerkonferenz (KMK) übermitteln. Die KMK erstellt gemäß der Regularien eine maximal 34 Bewerbungen umfassende Vorschlagsliste und leitet diese an das unabhängige Experten-Komitee für das Immaterielle Kulturerbe bei der deutschen UNESCO-Kommission weiter. Dieses prüft und bewertet sämtliche Bewerbungen und macht Vorschläge zur Aufnahme in das nationale Verzeichnis sowie zur Weiterleitung an die UNESCO mit Sitz in Paris. Die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch die KMK zu bestätigen. Der Evaluierungsprozess der UNESCO dauert insgesamt rund zwei Jahre, sodass das Reinheitsgebot für Bier 2016, im Jahr seines 500-jährigen Bestehens, in die internationale Kulturerbeliste aufgenommen werden könnte.

www.unesco.de/immaterielles-kulturerbe.html

Eiscreme und Cremeeis

Ist es dasselbe oder gibt es Unterschiede? Wissen Sie es?

Gerade in den Sommermonaten erfrischen sich die Leute gerne mit Eiscreme – oder doch lieber mit Cremeeis? Cremeeis und Eiscreme sind nicht einfach nur zwei Bezeichnungen für dasselbe Eis, wie man aufgrund der Begriffsähnlichkeit vermuten könnte, sondern unterscheiden sich tatsächlich in ihrer Zusammensetzung.
Eiscreme darf sich ein Speiseeis nennen, wenn es mindestens 10 Prozent Milchfett enthält. Man findet es sowohl abgepackt im Supermarkt als auch in Eisdielen. Cremeeis hingegen muss mindestens zur Hälfte mit Milch hergestellt sein, dazu kommt Eigelb. Aufgrund des hohen Milch- und Eianteils ist Cremeeis dicker und geschmeidiger. Cremeeis eignet sich besonders gut für die Herstellung zuhause. Die Eismasse wird nur kurz und unter ständigem Rühren gefroren, damit die Eiskristalle klein bleiben. Noch cremiger wird es in der Eismaschine.

Passende Rezepte zur Eigenherstellung von Eis bietet die Rezeptdatenbank der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft auf www.milchland-bayern.de

Morgen ist Tag der Milch

1. Juni 2013: Internationaler Tag der Milch

Bereits zum 56. Mal findet am 1. Juni der Internationale Tag der Milch statt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF) den Internationalen Tag der Milch ins Leben gerufen, um Verbraucher auf der ganzen Welt zu allen Themen rund um die Milch zu informieren. Auch im Milchland Bayern gibt es traditionell eine zentrale Aktion: Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) lädt in diesem Jahr zu einem Familientag mit buntem Showprogramm ins oberpfälzische Tirschenreuth ein.

Milch und Milchprodukte sind reich an Nährstoffen. Besonders wichtig ist der hohe Kalziumgehalt. Dank ihm macht Milch die Knochen stark. Die Grundlage für starke Knochen und Zähne wird bereits in der Kindheit gelegt. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft rät daher, bereits von Kindesbeinen an täglich drei Milchportionen auf dem Speiseplan zu haben. Ob Joghurt, Käse oder ein klassisches Glas Milch ist reine Geschmackssache. Es kann auch mal eine Kugel Milcheis sein, denn auch Eiscreme enthält das wertvolle Kalzium. Milch enthält zudem viel hochwertiges Eiweiß für Muskeln und Organe sowie B-Vitamine für den Stoffwechsel.

Wähle die Bayerische Bierkönigin 2013

Zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2013/2014 hat die Jury aus 26 Kandidatinnen beim Casting im GOP Varieté-Theater sieben Finalistinnen ausgewählt – online voting

Eine Vorstellung der Damen mit Fotos sowie einen Kurzfilm über den Live-Eindruck der Finalistinnen beim Casting finden Sie auf der Website www.bayerisches-bier.de unter der Rubrik Bayerische Bierkönigin.

Bis zum 8. April 2013, 12:00 Uhr, kann über eine Online-Wahl jeder mit entscheiden, wer Bayerns nächste (Bier-)Königin werden soll. Zudem haben Sie die Möglichkeit, selbst am Festabend anlässlich der Wahl der Bayerischen Bierkönigin am 11. April 2013 in der Alten Kongresshalle teilzunehmen und Ihre Publikumsstimme abzugeben.
Wer letztendlich Bayerische Bierkönigin wird, entscheidet zu einem Drittel die Online-Abstimmung, zu einem Drittel die TED-Stimme der Gäste beim Festabend in München sowie die Stimme der Jury.

Eintrittskarten für den Festabend am 11. April 2013 in der Alten Kongresshalle in München erhalten Sie über München Ticket www.muenchenticket.de (Tel. 0 89/ 54 81 81 81) zu 75,- € pro Stück.
Musikalisch umrahmt wird der Festabend während eines 4-Gang-Menüs, das im Eintrittspreis inkl. Getränke beinhaltet ist, von den Cuba Boarischen. Es moderiert Roman Röll.