Zehn Fakten über Globetrotter und ihre Reisevorlieben

Woher kommen die meisten Abenteuer-Urlauber im nächsten Jahr? Welche Nationen sind die Vorreiter bei Shopping und Fernflügen? Und welche Globetrotter verbinden am ehesten einen Businesstrip mit einem Kurzurlaub? Das verrät die TripBarometer-Studie. Die Studie zu den „Reisetrends 2016“ wurde unter mehr als 34.000 Reisenden rund um den Globus durchgeführt.
 
1.     Drei von fünf chinesischen Reisenden (61%) erachten es als wichtig, ihr eignes Handtuch mit auf Reisen zu nehmen.
 
2.     Kein Wasserkocher, kein Deal: Mehr als zwei von fünf Reisenden aus Neuseeland (46%), Indien (44%) und Südafrika (44%) würde keine Unterkunft buchen, bei der Wasserkocher, Teebeutel und Kaffee nicht im Preis mitinbegriffen sind.
 
3.     Angst vor Keimen? Australier, Kanadier, Südafrikaner, indische und US-Reisende führen die Liste der Länder an, die ein Hand-Desinfektionsmittel als wichtiges Reiseutensil betrachten.
 
4.     Fast jeder zweite japanische Reisende (44%) der Generation Y (zwischen 18 und 34 Jahre) hat schon einmal einen Ort besucht, weil er diesen zuvor in einer Fernsehshow gesehen hat. Reisende aus China dagegen werden am ehesten von Spiel- und Kinofilmen beeinflusst: 20 Prozent der Befragten geben an, ihr Reiseziel zuvor auf der Leinwand gesehen zu haben.
 
5.     Adrenalin-Junkies kommen 2016 vor allem aus Thailand, Indonesien und Indien: Je ein Drittel der Reisenden aus diesen Ländern gibt an, zum ersten Mal einen Abenteuerurlaub zu planen.
 
6.     Reisende aus Indonesien, Argentinien, Malaysia, China und Mexiko sind die Top fünf Nationen, die am ehesten dazu neigen, einen zusätzlichen Koffer auf Reisen mitzunehmen – was darauf hindeutet, dass sie besonders große Shoppingfans sind.
 
7.     Am ehesten werden technisch-versierte Reisende aus Indonesien und China mit sportlicher Wearable Technology auf ihren Trips gesehen. 16 und 12 Prozent von ihnen geben an, dass sie ohne dieses Gadget nicht das Haus verlassen. Zum Vergleich: Nur zwei Prozent der italienischen und japanischen Reisenden betrachten tragbare Gadgets auf Reisen als wichtig.
 
8.     Die Schweizer sammeln wahrscheinlich die meisten Flugmeilen im Jahr 2016: Einer von zehn Reisenden (10%) aus der Schweiz plant mehr als zehn internationale Reisen im nächsten Jahr.
 
9. Ein Schnappschuss mit dem Smartphone – das reicht für passionierte Hobbyfotografen nicht aus. Reisende aus Russland, Frankreich, Kanada, Australien und Argentinien sind die Top fünf Nationen, die niemals ihre Fotokamera zuhause lassen würden.

10. Amerikaner, Indonesier und Inder verstehen es am ehesten, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden: 23 Prozent geben an, dass sie eine Geschäftsreise zu einer bestimmten Destination schon verlängert haben, um dort im Anschluss Urlaub zu machen.
 
Die TripBarometer-Studie zu den „Reisetrends 2016“ zeigt, was Reisenden bei der Urlaubsplanung für das nächste Jahr besonders wichtig ist. An der Befragung, die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von TripAdvisor durchgeführt wurde, haben mehr als 44.000 Reisende und Mitarbeiter aus dem Hotelsektor rund um den Globus teilgenommen. Damit ist sie die international größte Untersuchung in Bezug auf Unterkünfte und Reisende.
 
Weitere Informationen zum TripBarometer, dem globalen Bericht auf Deutsch sowie internationale Reisetrends: www.tripadvisor.de/tripbarometer

Camila Carranza-Weihmüller

Camila Carranza-Weihmüller ist neue Pâtissière im Restaurant Kastaniengarten des Central Hotel in Hof. Im Team um Küchenchef Ralph Gelder kann die junge Argentinierin ihre Stärken ausspielen: Süße Kompositionen aus ihrer Heimat und Europa zu mischen und neu zu interpretieren.

Camila Carranza-Weihmüller verstärkt seit Ende des letzten Jahres das Küchenteam um Chefkoch Ralph Gelder im renommierten Restaurant Kastaniengarten des Central Hotel in Hof, einem Partnerhotel der Berliner Sorat Hotelgruppe. Ab sofort übernimmt Camila Carranza-Weihmüller die Position der Pâtissière im Kastaniengarten. Carranza-Weihmüller ist gebürtige Argentinierin. Ihre dreijährige Ausbildung zur Técnico Superior en Gastronomía schloss sie 2010 in ihrer Heimat an der Azafrán – Escuela de Gastronomía in Córdoba ab. Im Anschluss an die interdisziplinäre Ausbildung zum Superior-Techniker in Gastronomie, die in Argentinien neben dem eigentlichen Kochen auch Lebensmittelwissenschaften, Ernährung, Gestaltung von Menüs, Wein, Service, Eventmanagement und Verwaltung umfasst, besuchte sie die Privatschule des in Argentinien bekannten Patissier Roberto Goni.

Bevor Camila Carranza-Weihmüller nach Europa übersiedelte, arbeitete sie in Argentinien unter anderem als Patisserie Commis im Sheraton Córdoba und Patissier Chef de Partie im Llao Llao Hotel Resort und Spa Patagonia Argentina. Außerdem absolvierte sie einen Fortbildungskurs an der berühmten Patissier École Lenôtre für Feinbäckerei in Paris, Frankreich. In ihrer jetzigen Wirkungsstätte im oberfränkischen Restaurant Kastaniengarten in Hof prägt sie die Dessertkarte. Dabei ist die junge Argentinierin sehr experimentierfreudig und mischt klassische argentinische Rezepte mit europäischen. Eine ihrer letzten Kreationen für die Gäste im Restaurant Kastaniengarten des Central Hotel Hof ist eine Crème brûlée von weißer Schokolade mit Erdbeersorbet und karamellisierten Macadamia.

www.sorat-hotels.com

Bocuse d'or 2015

Norwegen gewinnt vor USA und Schweden – Frankreich Platz sieben, Deutschland auf dem elften Platz

Endergebnis Bocuse d’or 2015

1. Norwegen – 1662 Punkte

2. USA 1653

3. Schweden 1610

4. Finnland 1599

5. Japan 1553

6. Dänemark 1509

7. Frankreich 1484

8. Island 1435

9. Niederlande 1423

10. Großbritannien 1401

11. Deutschland 1383

12. Australien 1344

13. Ungarn 1338

14. Estland 1324

15. Argentinien 1315

16. Schweiz 1314

17. Korea (Süd) 1300

18. Marokko 1275

19. Malaysia 1274

20. Kanada 1248

21. Chile 1209

22. Spanien 1166

23. Guatemala 1071

Alle Infos zum Bocuse d’or immer auf http://www.saga-bocusedor.com/v2/ und auf unseren Facebook-Seiten: www.facebook.com/gourmetreport

Chakall – Der mit dem Hund kocht

Text: Karl August Ebster, Oscars

Wenn der argentinische Turban-Koch in Portugal irgendwo auftaucht, ist er sofort von Autogrammjägern und Fans umringt. Mit seiner witzigen TV-Kochshow, in der er mit seinem schwarzen Hund Pulga in seinem orangen, dreirädrigen Piaggio-Mobil, das auch seine Küche ist, durch die Lande kurvt, um gastronomische Abenteuer zu bestehen, haben es Chakall & Pulga zu Popstar-Status gebracht. Chakalls Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman und des wilden Hundes neuester LieblinGsknochen ist sein Restaurant „Sudaka“ in Berlin, das Chakall, der eigentlich Eduardo Andrés Lopez heißt, vor kurzem im Stadtteil Schöneberg eröffnet hat.

Chakallaka! Mit seinen blau funkelnden Augen, dem bunten Turban und seinem orientalischen Outfit-Mix zwischen Puma-Trainingsjacke, Sandalen und Schlabber-Sackhose erinnert der gebürtige Argentinier Chakall ein bisschen an Sindbad den Seefahrer. Und in der Tat, der quirlige Tausendsassa, der auch sechseinhalb Sprachen spricht, bereiste über 100 Länder und lässt sich sehr schwer einordnen. Mit seinem Vornamen Eduardo spricht ihn seit ewig kein Mensch mehr an, nicht einmal sein Hund wüsste, wer gemeint ist. Vor mehr als 20 Jahren wurde er mit dem Nicknamen Chakall gebrandet. So wie einem argentinischen Rind die glühenden Initialen der Farm ins Fell gebrannt werden, zu dem es gehört. Der Schakal – der Wilde – immer unterwegs, lauernd und suchend auf Beutezug. Chakall ist aber auch Kosmopolit, Starkoch, Showman, Entertainer, DJ, Geschäftsmann, Familienvater, Lebenskünstler, Witzbold, Visionär, Träumer – und die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.

Man nehme alle diese Eigenschaften, Talente, oder wie auch immer man es nennen möge, gebe es in einen 1000 und eine Nacht-Mixer und heraus kommt: Eduardo A. Lopez, genannt „Chakall“. Seine kulturellen Wurzeln sind ebenso viel­fältig, und die Ahnentafel wäre für jeden Forscher eine große Herausforderung. Chakalls Vorfahren sind galizischer, deutsch-schweizerischer, französisch-baskischer, italienischer und argentinischer Herkunft. Sogar argentinische Indianer sollen sich in der näheren Blutlinie befinden.

Seine Großmutter und sein Großvater waren Köche. Mutter und Vater Lopez trennten sich sehr früh, aber jeder hatte ein eigenes Restaurant in Buenos Aires. Der junge Chakall verdiente seine ersten Dineros bei Mama und Papa im Restaurant. Das Hin und Her hatte er eher als willkommene Abwechslung empfunden, Eintönigkeit war schon damals nicht das Seine. Mit zarten 15 Jahren agierte Chakall als Küchenchef in
Mamas Restaurant und dirigierte 20 Mitarbeiter. Das sei immer sehr lustig gewesen, erinnert er sich heute lachend und auf Portugiesisch fluchend an
diese Zeit.

Mit 18 treibt es den unbändigen Eduardo in die Medienbranche, er studiert an der Universität Salvador in Argentinien Journalismus, jobbt nebenbei für einige Tageszeitungen und arbeitet erfolgreich als Musikredakteur beim bekannten Magazin Rolling Stones. Der Schreiberling wurde aber zunehmend von Fernweh geplagt. Nächtelang träumte er von einer abenteuerlichen Tour durch Afrika mit einem Landrover. 1998 war es dann soweit. Chakall machte sich auf, um die Welt zu erkunden – auch ganz Südamerika stand auf der „Tour de Chakall“. Vor allem die Zeit in Afrika sollte ihn für sein ganzes Leben prägen. „Ich hatte teilweise mehr Kalaschnikows am Kopf, als ich Kilometer am Tag mit meinem Jeep in der Botanik herumklapperte“, erinnert sich der wilde Hund an die Himmelfahrtskommandos ähnlichen Fahrten durch afrikanische Kriegsgebiete. Bis heute ist ihm der Turban geblieben und ist neben seinem treuen tierischen Weggefährten, dem schwarzen Sub-Koch Pulga, zu einem Markenzeichen geworden.

Den heute 10-jährigen Pulga hatte Chakall bei einer Pinkelpause auf der Autobahn irgendwo mitten in der Nacht in Portugal als Welpe aufgelesen. „Plötzlich entdeckte ich unter der Leitplanke im nassen Gras einen kleinen, zerzausten, völlig verängstigten Köter kauern, der anscheinend seine Familie verloren hat oder ausgesetzt wurde. Ich steckte den mit Flöhen übersäten Racker in meine Jacke und nahm ihn mit nach Hause. Wegen den Flöhen hat er auch seinen Namen bekommen, Pulga bedeutet auf Portugiesisch Floh.

In Afrika war es auch, als der bunte Hund Chakall seine Leidenschaft fürs Kochen wieder neu entflammte. Rein aus Spaß veranstaltete Chakall auf Wochen-Märkten Kochshows für Kinder. Entertainment und Kochen – das war es, was dem Spaßvogel am meisten Freude bereitet.

Mit null Euro in der Tasche kehrt Chakall im Jahr 2000 nach Portugal zurück und beschloss, ein eigenes Restaurant aufzumachen. Gesagt, getan: Trotz kreisendem Pleitegeier schaffte es der ehrgeizige Chakall in kürzester Zeit, nicht nur eins, sondern zwei Restaurants und eine Catering-Firma erfolgreich auf die Beine zu stellen. Mittlerweile stehen auch die TV-Stationen beim Turban-Mann Schlange. 250 Flüge habe er 2012 absolviert, 1000 Turbane in seinem Leben schon gekauft und mindestens 700 davon verloren.

In China haben Chakall & Pulga eine erfolgreiche Fern­sehserie mit dem Namen „Walking Chopsticks“. Pulga ist auch bei diesen Gourmet-Erlebnisreisen der treue Begleiter von Chakall, wobei Pulga in der Serie in Sprechblasen seine schlauen hündischen Kommentare zu Chakalls Ausführungen gibt und damit für viel Schmunzeln sorgt.

Neben den zwei Restaurants in Portugal, eines davon ist das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete „QuintaDosFrades“, hat Chakall kürzlich in Berlin sein neuestes Projekt verwirklicht. Auf 300 Quadratmetern soll der Gast mit 85 Sitzplätzen genügend Raum für gemütlichen Genuss von südamerikanischen Speisen zur Verfügung haben. Entstanden ist das SUDAKA, dessen Wortbedeutung eigentlich ein Schimpfwort unter den Spaniern für zugereiste Südamerikaner ist, ganz nach den Design-Plänen von Chakall und seiner Lebensgefährtin Svenja, mit der der Weltenbummler zwei Töchter und einen Sohn hat.

Aber wie sieht die Küche des Chakall eigentlich aus? „Ich nenne es Essen, das von vielen Ecken der Welt inspiriert wurde, aus meinen Lieblings-Produkten entsteht und jeden Tag neu auf den Tisch kommt. Ich muss immer improvisieren – jeden Tag“, so der Kosmopolit, der mit seiner Familie jetzt in Berlin seine Zelte aufgeschlagen hat.

„Bist du ein Künstler“, frage ich Chakall? Ein lachendes „Nein!“ kommt als Antwort, „nein ich bin kein Künstler. Ich bin eigentlich wie ein Mixer. Mein Blut alleine ist schon ein Kulturcocktail – gib mir Musik und ich mixe den Sound mit Latino-Einflüssen. Gib mir Getränke und ich mixe dir daraus meine Cocktail-Welt. Gib mir Produkte aus aller Welt und ich mixe daraus, was mich inspiriert und mir von den hundert Ländern, in denen ich war, kulinarisch hängengeblieben ist.“

Fast eine halbe Million Euro habe er in sein neues Restaurant reingebuttert. In Berlin will sich Chakall der lateinamerikanischen Fusionsküche widmen. Sein Heiligtum dort ist der massive, original argentinische Grill, bei dem es keine Temperaturanzeige gibt. „Ich grille nach Gefühl, jedes Stück Fleisch ist anders, ich habe eine Waage und einen Temperaturmesser in meinem rechten Arm und meiner Hand eingebaut – die Bluthydraulik ist auf 2-3 Gramm genau“, lacht Chakall und schmeißt die Steaks auf den Grill. Viele Produkte kommen aus Argentinien, vor allem Fleisch, aber auch aus Irland und Spanien wird importiert. Nicht weil diese zu seinen Lieblingsländern gehören, sondern weil es für ihn die besten Zutaten seien. Deshalb ist die Küche auch nicht regional – das ist auch nicht so vom Erfinder gewollt. Vor allem auf das argentinische Fleisch und den Kaffee aus Portugal schwört Chakall wie der neue argentinische Papst auf die Bibel. Serviert werden traditionelle südamerikanische Gerichte, leicht modernisiert, Vegetarisches, aber auch viel Fleisch und Fisch vom Grill. Salate, Ceviche, Empanadas und Soupas zu – wie ich finde – sehr günstigen Preisen.

Im turbanisierten Küchenteam arbeiten langjährige Mitarbeiter Chakalls aus Brasilien, Argentinien, England, Deutschland – Multikulti eben, was hätte man sich anderes erwartet? Das Restaurant SUDAKA verfügt über eine Showküche, in der Chakall gerne herumtänzelnd Musik und Kochen verbindet. „Kochen ist Liebe, wenn du keine Liebe hast, gibt es keinen Geschmack – Kochen ist mein Karma“, sprudelt es in sehr gutem Deutsch aus dem Argentinier. Auf der Weinkarte stehen standesgemäß auch Weine aus ganz Südamerika und Portugal. Zwar haben diese Weine eher ein Fusel-Image, aber im SUDAKA stehen sehr gute Tropfen zur Auswahl.

Was steht sonst noch auf dem Programm des wilden Hundes? Ein neues Kochbuch soll bald in Druck gehen und auch im Fernsehen beim Kabelsender Bon Gusto werden Chakall & Pulga ihre Abenteuer in deutscher Sprache bestreiten – die Sychronisationsarbeiten der portugisischen Produktionen seien bereits in vollem Gange und unter dem Titel „Beef Buddies“ wird Chakall bei ZDF_neo mit zwei anderen Küchen-Haudegen über den Bildschirm flimmern.

SUDAKA
Goltzstrasse 36
D-10178 Berlin-Schöneberg
Tel.: +49 (0)30 21913177
reservierung@sudaka.de
www.sudaka.de

Dieser Artikel erschien zuerst im Oscars – http://www.oscars.li

Trend-Destinationen

Wer hätte das gedacht? Kiew ist die trendigste europäische Stadt vor Moskau. Auf Platz drei liegt die Fiat Stadt Turin – Weltweit führen Mar del Plata, Argentinien vor Sao Paulo, Brasilien und Kiew – 4. ist Montevideo, Uruguay – Deutschland ist nicht vertreten

„In den europäischen Top-Fünf finden sich mit Kiew, Moskau und St. Petersburg gleich drei osteuropäische Städte, die bei Reisenden besonders hoch im Kurs stehen“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland im Gourmet Report Gespräch. „Für alle, die noch auf der Suche nach einer Inspiration für ihren 2013er-Urlaub sind, bieten die Destinationen das, was man für einen gelungen Städtetrip benötigt – ausgezeichnete Restaurants, Hotels und Attraktionen.“

Welche Ziele derzeit für Reisende von besonderem Interesse sind, zeigen die folgenden Listen:

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – europaweit:
1. Kiew, Ukraine
2. Moskau, Russland
3. Turin, Italien
4. St. Petersburg, Russland
5. Neapel, Italien
6. Glasgow, UK
7. Manchester, UK
8. Belfast, UK
9. Valencia, Spanien
10. Liverpool, UK

Travellers’ Choice Trend-Destinationen – weltweit:
1. Mar del Plata, Argentinien
2. Sao Paulo, Brasilien
3. Kiew, Ukraine
4. Montevideo, Uruguay
5. Perth, Australien
6. Mexiko Stadt, Mexiko
7. Hobart, Australien
8. Guadalajara, Mexiko
9. Moskau, Russland
10. Turin, Italien

FORUM VINI – 27. Internationale Weinmesse

Besonders viele Produzenten – Direktkontakt zum Winzer – Weine aus aller Welt, Brände und besondere Spezialitäten – Next Generation – große Präsentation der Jungwinzer – MUNDUS VINI Sonderverkostung – FORUM VINI – Preisrätsel ab 19. Oktober online – Tickets inkl. MVV im Vorverkauf bei MünchenTicket

Entdecken: Die Welt des Weins im M,O,C,
Zum 27. Mal findet die beliebte internationale Weinmesse statt, die tausende Weinfreunde ins M,O,C, Veranstaltungscenter strömen lässt. Die größte Endverbrauchermesse in Süddeutschland bietet zahllose Möglichkeiten, den Weinkeller mit Tropfen aus allen maßgeblichen Anbaugebieten der Welt aufzufüllen. Neben den überall beliebten und bekannten Rebsorten ist viel Entdeckenswertes geboten: Schwarzriesling aus Deutschland, Caldén aus Argentinien, Tarapacá aus Chile, Braucol aus Frankreich, Langhe Favorita aus dem Piemont, Graciano aus Spanien, Furmint aus dem Burgenland, Mavrud aus Bulgarien, Gelber Muskateller aus Slowenien, Meslier aus Australien, Trincadeira Preta aus Portugal, Asyrtiko aus Griechenland und vieles andere mehr.

Die Mischung macht’s
In diesem Jahr sind besonders viele Produzenten selbst – viele aus den europäischen Nachbarländern – vor Ort: Deutschland ist mit 63 Weingütern vertreten, stark wie gehabt der Exportmeister Österreich mit 36 Erzeugern, sehr gut repräsentiert wieder Italien mit 33 Betrieben, Frankreich mit 13 und ViniPortugal mit 11 Ausstellern. Erstmalig in München aus Frankreich die Domaine de la Navicelle, die Domaine Bosc Long und das Champagnerhaus Lanaud, Neukunden aus Italien sind u. a. das Consorzio Alba Wine & Food, die Qualitätsoffensive wein.kaltern, Wine Selections aus Udine und Mitglieder des Consorzio di Tutela Vini DOC aus dem Piemont.
Selbstverständlich müssen auch die Liebhaber von Überseeweinen nicht auf das gewohnt breite Angebot verzichten: Bekannte und renommierte Importeure und Fachhandlungen wie Apell, Chile Weinkontor, Bert’s Weinexpress, Sandfire Wines, Argentinien Weine und Ars Gustandi bieten wieder eine breite Palette von Weinen aus Down Under, USA, Afrika und Asien.

Die spannende Welt rund um den Wein
Auch Liebhaber edler Brände werden auf ihre Kosten kommen, ausgefallene Spezialitäten für die kommenden langen Abende sind in reicher Auswahl vorhanden: Fränkische Edelgeister oder Pfälzer Brände von der „Distillery of the year 2011“ Hubertus Vallendar, weißer Armagnac mit Orange, Rose oder Lavendel, Winzersekte, Seccos oder Cavas und feine Champagner für kommende Feste und Feiern, Icewine aus Kanada oder Pisco aus Chile. Dazu Weinbergsversper aus der Hausmetzgerei, Olivenöl vom eigenen Weingut, Gelee vom Rotwein oder Weinbergspfirsich, Schinken, Salame oder Trüffel, Ferienzimmer auf dem Hof, Cottages auf der Domaine oder Bed and Breakfast im Schloss – eine Weinreise im nächsten Jahr lässt sich schon jetzt bei FORUM VINI planen. Und für Hobbywinzer ohne Weinberg bietet sich die Weinbergspacht: Beim Weingut Barth kann ein Rebstock mit Hege und Pflege und natürlich Ernte für fünf oder zehn Jahre gebucht werden.

Junge Talente – Next Generation:
In Kooperation mit dem Deutschen Weininstitut präsentieren 18 Jungwinzer unter dem Label GENERATION RIESLING ihre Kreationen und neue Weintrends – wobei nicht nur Rieslinge sondern auch Spätburgunder, Sauvignon Blancs, Scheurebe, Silvaner, Sekte und Brände auf dem Programm stehen.

Ein Blick hinter die Kulissen der Welt des Weins
Für alle, die gerne Wein trinken und noch keine großer Kenner sind, dies aber gerne werden möchten: Verschiedene Seminare laden die Besucher ein, hinter die Kulissen zu blicken und sich vom Experten Tipps für den Weinkauf zu holen. Außerdem können die Besucher auch in diesem Jahr wieder Siegerweine des großen Internationalen Weinpreises MUNDUS VINI in der Sonderverkostungszone selbst verkosten und mit Hilfe eines Aromarades die eigene Einschätzung testen und mit der Bewertung einer großen internationalen Jury vergleichen. 6028 Weine stellten sich 273 Juroren aus 48 Nationen – Sie werden eine Auswahl kennen lernen.

Vorteile durch starke Partner
M//Card Besitzer erhalten bei Vorlage ihrer Karte einen Vorzugspreis von 10 EUR für sich und eine Begleitperson und können sich am M//Card-Stand über die neuesten Aktionen informieren. Erstmalig in diesem Jahr im VVK bei MünchenTicket: im Sonderpreis von 15 EUR für die Tageskarte ist nun auch das MVV-Ticket am Besuchstag für das Gesamtnetz enthalten. Gleiches gilt für das Kombiticket zu 20 EUR für FORUM VINI und die eat&STYLE, welche zeitgleich im Zenith stattfindet.
Und der FORUM VINI – Sonderservice für das Wohlbefinden der Besucher: Sie können sich wieder kostenlos an der Wasserbar von ADELHOLZENER erfrischen.

Jedes Jahr ein Renner
Ab 19. Oktober steht das alljährliche Weinrätsel online – es winken wie immer tolle Gewinne. Mitmachen lohnt sich!
FORUM VINI – Verkosten, Entdecken, Lernen, Genießen, Vertrauen, Kaufen – vom 11. – 13. November im M,O,C, in München.

Dazu ein Tipp: Mit der Suchfunktion auf www.forum-vini.de können die Besucher ihre Route durch FORUM VINI schon vorab planen.

Winzer in der Wüste

Mendoza | Argentinien

Argentinien kann sich nicht nur seines Tangos und seines Fußballs rühmen, es ist auch ein Land des Weines. mavia soul travel entführt Liebhaber des guten Tropfens auf eine fünftägige Weinreise nach Mendoza. Dort liegt mitten in der Wüste das größte Weinan-baugebiet Argentiniens.

Ein weit verzweigtes Bewässerungssystem, das auf die spani-schen Siedler im 16. Jahrhundert zurückgeht, macht es möglich, dass gerade hier der vielgerühmte Malbec gekeltert wird. Bei Übernachtungen auf den Weingütern Tapiz und Chateau d’Ancón kann man den Rebexperten bei der Arbeit über die Schulter schauen, sich den Herstellungsprozess von der Weinernte bis zur Abfüllung erklären lassen und natürlich auch das Endprodukt probieren.

Daneben locken ein Besuch des Salentein Weinguts, Gourmetverkostungen mit gutseigenen Olivenöl, Wanderungen durch die Weinberge, Mountainbiketouren, Wildwasserrafting und Ausritte bei Sonnenuntergang. Besonders hoch her geht es jedes Jahr im März, wenn in Mendoza die Weinlese mit einem fröhlichen Erntefest gefeiert wird.

mavia soul travel bietet die Weinreise nach Argentinien als fünftägige Individualreise ab 970 Euro pro Person im Doppelzimmer exklusive Flüge an. Sie kann beliebig ausgebaut und kombiniert werden, zum Beispiel mit Wellness am Ende der Welt – einer Spa- und Thalassotherapie in den weiten Patagoniens.
www.mavia-reisen.de

Berlinale: El camino del vino – Die Wege des Weins

R: Nicolás Carreras; P: Christoph Behl,
Subterranea Films S.R.L, Cactus Cine,
Latte S.R.L; mit Charlie Arturaola, Michel
Rolland, Andreas Larsson, Pandora
Anwyl, Donato de Santis; 95’; Spanisch/
Englisch mit dt. UT; Argentinien 2010

Charlie Arturaola, bauchig wie
ein Rotweinglas, anregend wie
Champagner, preist mit samtiger
Stimme das Wesen der
Weine. Er ist Sommelier und
reist, wie er sagt, auf einer Weinfl
asche um die Welt. Doch in
Argentinien triff t ihn ein Schicksalsschlag.
Er verliert Geruchsund
Geschmackssinn. Charlies
Frau Pandora ist schockiert:
„Dein Mund ist dein Geschäft.“
Charlie Arturaola folgt dem Rat
des berühmten Önologen
Michel Rolland, geht mit den
Arbeitern in die Weinfelder von
Mendoza und lernt am Fuße der
Anden die harte Arbeit in den
Reben kennen. Doch es hilft
nichts. Charlie kann hochwertigen
nicht mehr von einfachem
Wein unterscheiden.

„Wasch deinen Gaumen mit den
besten und ältesten Weinen“,
rät ein Freund. Charlie schleicht
sich in Keller und stiehlt uralte
Flaschen. Aber sein Geschmack
kehrt nicht zurück. „Du hast
deine Persönlichkeit hinter deinem
Gaumen versteckt“, analysiert
eine Freundin und rät ihm,
zu seinem Vater und seinen
Kindern zurückzukehren.
Charlie muss noch einen weiten
Weg zwischen Lachen, Weinen
und vielen Gläsern Wein zurücklegen,
bis er sich in seiner Heimat
Uruguay mit seiner Familie
aussöhnt.

Diese klassische Odyssee hat
ihren besonderen Reiz, weil es
Charlie und seine Weinfreunde
wirklich gibt. Regisseur und
Kameramann Nicolás Carrera
und der Produzent Ramiro
Navarro wollten einen Film über
die Größen der argentinischen
Weinwelt machen und erfanden
die Geschichte des verlorenen
Geschmacks. Das Ergebnis erinnert
an den Schwung und die
Wahrhaftigkeit des italienischen
Neorealismus und hat eine innere
Spannung wie ein exzellentes
Glas Wein.

Kurzfi lm
PERDIZIONE
R: Maurizio Mazzotta; P: 2 emme; mit
Ornella Mitri, Marcello Panico; 11’; ohne
Sprache; Italien 2006

Geschmack
wird Geschichte

Gäste: Charlie Arturaola,
Pandora Anwyl
Moderation: Jörg Thadeusz

Mit dem ersten Schluck beginnt
der Weg der Erkenntnis.
Je nachdem wie weit man
geht und was man schluckt,
kann man was erzählen.

Sonja Frühsammer
16 PUNKTE GAULT MILLAU
WWW.FRUEHSAMMERS-RESTAURANT.DE
Dienstag, 15.02.2011 · 19:30 – 23:30 Film Menü Talk
FIESTA DEL GUSTO

1. VORSPEISE
Traubenchutney, Ziegenkäse,
getrocknete schwarze Oliven

2. HAUPTGANG GEMÜSE
Asado de Verdura
Artischocke, Paprika,
Tortilla, Rotweinschalotten
oder*

2. HAUPTGANG Fleisch
Asado de Carne
Short Rib und Entrecote,
Tortilla, Cazuela mit Bohnen

3. DESSERT
Mousse de Chocolate,
Mate Gelee

Dienstag, 15.02.2011 · 19:30 – 23:30 Film Menü Talk

Portugals Starkoch „Chakall“ kommt zur Plaza Culinaria

Schnelle Rezepte, gute Laune und jede Menge Charisma!

Mit seinem Turban und den stahlblauen Augen sieht er aus wie ein Popstar, sein Name „Chakall“ klingt geheimnisvoll wie ein orientalisches Gericht und seine Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman: wenn am 6. November um 18.30 der 1972 in Argentinien geborene Sternekoch „Chakall“ im Plaza Culinaria Kochstudio zu Gast ist, dann steht ein echter Superstar am Herd, dessen Kreativität in jeder Hinsicht aus dem Rahmen dessen fällt, was man sich gemeinhin unter einem Starkoch vorstellt.

„Schnelle Rezepte für gute Laune“ lautet der Untertitel seines bei Dorling Kindersley erschienen Kochbuchs „Chakall kocht“. Er nimmt seine Anhängerschaft in dem Buch – und natürlich auch bei der Plaza Culinaria – mit auf eine kulinarische Weltreise, wobei ihm hilft, dass er schon über 100 Länder bereist hat. Seine Arbeit ist so raffiniert wie klar konzipiert, fremde Traditionen treffen bei ihm auf Bewährtes und Bekanntes, und selbst ungeübte Köche können Rezepte wie „Schoko-Hähnchen“ oder die „Unglaublich zarte Lammkeule“ nachkochen. „Chakall ist ein echter Weltbürger an Topf und Pfanne“, freut sich FWTM-Geschäftsführer Klaus W. Seilnacht auf den außergewöhnlichen Gast, der im Rahmen der 10-Jahres-Jubiläums der Messe Freiburg für die Plaza Culinaria engagiert werden konnte: „Er gilt nicht nur als Spitzenkoch, sondern auch als hervorragender Entertainer, den wir unserem Publikum auf keinen Fall vorenthalten wollten!“

In seiner einstigen Wahlheimat Portugal ist „Chakall“ ein beliebter Fernsehkoch, in Lissabon betreibt er zudem ein Sternerestaurant und einen Catering Service, in Porto nennt er ein italienisches Restaurant sein Eigen. Mittlerweile lebt der Sohn einer Köchin, der zunächst als Journalist seine berufliche Laufbahn begann, mit seiner Familie in Berlin. Über seine Arbeit sagte er jüngst in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger: „Ich nenne es Essen, das von den vier Ecken der Welt inspiriert wurde, aus lokalen Produkten entstanden ist und heute auf den Tisch kommt.“ Spannend ist das allemal, denn, so sagt „Chakall“: „Ich muss unbedingt immer improvisieren – jeden Tag.“

Alle Informationen zur Plaza Culinaria gibt es im Internet unter www.plaza-culinaria.de

Öffnungszeiten:
Freitag, 5. November 2010, 16–23 Uhr
Samstag, 6. November 2010, 11–23 Uhr
Sonntag, 7. November 2010, 11–20 Uhr

Eintritt:
Regulär € 10,00
Ermäßigt € 6,00

Ermäßigung erhalten Inhaber der BZCard, der Ikea Family Card, der Breuninger Card, Abonnenten der Burda Food.net Titel unter Angabe der Abonummer, die contomaxx – Kunden inkl. einer Begleitperson sowie Jugendliche von 12–18 Jahren, Studenten und Rentner. Kinder unter 12 haben – nur in Begleitung Erwachsener – freien Eintritt.

Sofitel Luxury Hotels

SOFITEL LUXURY HOTELS ERHALTEN TOP-NOTEN VON DEN KRITISCHEN US-REISENDEN

Französische Hotelgruppe sichert sich begehrte Plätze auf der Gold List des Condé Nast Traveler’s und auf der Liste der 500 World’s Best Hotels von Travel+Leisure

Die französische Hotelgruppe Sofitel Luxury Hotels ist dieses Jahr wieder mit mehreren Häusern auf der Gold List 2010 des Condé Nast Traveler’s (CNT) und der Liste mit den 500 besten Hotels der Welt von Travel + Leisure (T+L) vertreten. Insgesamt wurden vier Sofitel Häuser in die Gold List und acht Sofitel Häuser unter die 500 besten Hotels der Welt von T+L gewählt.

Die Condé Nast Leser wählten folgende Hotels in die 2010 Gold List:

The Americas: Central and South America
Sofitel Buenos Aires, Argentinien
Sofitel Santa Clara in Cartagena, Kolumbien
Asia, Australia & Pacific Nations
Sofitel Angkor Phokeethra Golf & Spa Resort, Kambodscha
Sofitel Legend Metropole Hanoi, Vietnam

Unter die 500 World’s Best Hotels schafften es folgende Häuser:

Nordamerika
Sofitel Chicago Water Tower, USA
Sofitel Philadelphia, USA

Südamerika

Sofitel Buenos Aires, Argentinien

Europa

Sofitel Berlin Gendarmenmarkt, Deutschland

Afrika
Sofitel Palais Jamai in Fez, Marokko

Asien
Sofitel Angkor Phokeethra Golf & Spa Resort, Kambodscha
Sofitel Shanghai Jin Jiang Oriental Pudong, China
Sofitel Legend Metropole Hanoi, Vietnam

“Sofitel Luxury Hotels fühlt sich geehrt solch gute Ergebnisse in den jährlichen Reise-Rankings zu erreichen, vor allem, da diese Auszeichnungen von unserer wertvollsten Zielgruppe – unseren Gästen – vergeben werden“, so Robert Gaymer-Jones, COO Sofitel Luxury Hotels. “Die Wahl ist das Ergebnis von Sofitels stetigem Engagement, Gästen exzellenten Service, elegante Unterkünfte und puren Luxus zu bieten.”


Sofitel – Hotels von Weltklasse und französischer Eleganz

Hotelpreisvergleich