AK Test: Bio für Babys kann teuer kommen!

Große Preisunterschiede bei Biobrei und Biomilch – Bio-Supermärkte am teuersten

In den Geschäften ist nicht nur das Bio-Angebot von Anfangs-, Folgemilch, Dinkel- oder Haferflockenbrei für Babys groß, sondern auch der Preisunterschied. Die Preise können bei Biomilch, Bio-Hirse- oder Bio-Dinkelbrei bis zum Doppelten auseinander liegen. Das zeigt ein AK Preistest vom August bei zehn Bio-Lebensmitteln für Babys in vier Drogerie-, vier Super- und drei Bio-Supermärkten in Wien. Am teuersten kaufen Eltern in Bio-Supermärkten ein.

Bei Bio-Milch, Bio-Hirsebrei oder Bio-Dinkelbrei für Babys gibt es gewaltige Preisunterschiede. „So kostet beispielsweise die jeweils günstigste Bio-Anfangsmilch 8,69 Euro in einem Drogeriemarkt und 17,50 Euro in zwei Bio-Supermärkten – das sind um 100 Prozent mehr“, sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Auch beim Bio-Karotten-Gemüsebrei lohnt sich ein Preisvergleich: 3,90 Euro im Drogeriemarkt, 6,50 Euro im Bio-Supermarkt – eine Differenz von zwei Drittel.

Der Warenkorb-Preistest zeigt: Drogeriemärkte und Supermärkte sind am billigsten. Der Warenkorb von zehn Bio-Baby-Lebensmitteln kostet durchschnittlich 77 Euro in Drogeriemärkten, knapp 78 Euro in Supermärkten. „In Bio-Supermärkten geben Eltern am meisten aus“, sagt Delapina, „der Warenkorb kostet durchschnittlich 112 Euro.“ Bio-Supermärkte sind also am kostspieligsten – Eltern zahlen durchschnittlich um fast die Hälfte mehr als in Drogerie- oder normalen Supermärkten.

Die AK Tester haben den billigsten Grundpreis von zehn Bio-Lebensmitteln für Babys erhoben: Anfangs-, Folgemilch, Reisschleim, Hirse-, Dinkel-, Dinkel-Vollkorn-, Haferflockenbrei sowie im Glas Apfel-, Birnen- und Karotten-Früchtebrei. Getestet hat die AK in vier Drogeriemärkten (Müller, Bipa, DM, Schlecker), vier Supermärkten (Huma/Interspar, Merkur, Billa, Edeka) und drei Bio-Geschäften (Maran, Livit, Biomarket).

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