Bratapfel

In der Vorweihnachtszeit ist der Bratapfel eine gesunde und leckere Alternative zu Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen. Die heißen Früchte können im Ofen, aber auch einfach und schnell in der Mikrowelle zubereitet werden.

Für die winterliche Köstlichkeit eignen sich am besten feste, säuerliche Apfelsorten wie der rote Boskoop, Cox Orange oder Gravensteiner. Ursprünglich wurde der gewaschene Apfel ganz im Ofen gebacken bis die Schale aufplatzt und anschließend mit etwas Zucker und Zimt bestreut. Heute wird in der Regel das Kerngehäuse mit einem spitzen Messer oder einem Apfelausstecher entfernt.

In den Hohlraum kann man ganz nach Geschmack unterschiedliche Zutaten geben: zum Beispiel geröstete Mandelblättchen, Haselnüsse, Rosinen, Korinthen, Müsli und etwas Honig. Auch Marzipan und Nougat, Pflaumenmus, ein Schuss Rum und weihnachtliche Gewürze wie Zimt und Nelken können den Bratapfel verfeinern. Mit Butterflöckchen wird der Apfel nicht zu trocken. Für einen „Käsekuchen-Bratapfel“ gibt man Quark, Eigelb, Vanillezucker und getrocknete Cranberrys in das Innere. Schinkenwürfel mit Zwiebeln oder Camembert mit Speckstreifen – herzhafte Füllungen sind eine interessante Alternative und bestechen durch die Kombination aus Süß und Pikant.

Das gefüllte Obst wird in einer feuerfesten Form im Ofen bei 160 Grad etwa 30 bis 40 Minuten gebacken. Wenn die Schale aufplatzt, ist der Apfel fertig. Falls es schnell gehen muss, klappt es auch in der Mikrowelle: Je nach Größe werden ein bis zwei Äpfel in einer Schüssel für drei bis fünf Minuten bei 600 Watt erwärmt und anschließend zwei Minuten stehen gelassen. Die heißen Früchte lassen sich wunderbar mit Vanille- oder Weinschaumsoße, einer kleinen Portion Vanilleeis oder gerösteten Esskastanien kombinieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Gesünder essen im Flieger

Das SriLankan Wohlfühl-Menü mit heilender Wirkung auf Flügen nach Frankfurt

Der Weg zu einem gesunden Leben ist auch über den Wolken nur eine Gabel weit entfernt: Mit dem Wohlfühl-Menü von SriLankan Airlines haben Business-Class-Passagiere auch auf Flügen nach Frankfurt die Chance, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Das von der International Travel Catering Association ausgezeichnete Sechs-Gang-Wohlfühl-Menü ist der Traum aller figurbewussten Passagiere, denn so lässt sich das Magenknurren guten Gewissens besänftigen, ohne auch nur einen Gedanken an Kalorien verschwenden zu müssen. Es enthält eine Bandbreite an Wohlfühl-Gerichten, die sowohl für Menschen als auch die Umwelt gut sind.

Heilende Lebensmittel – ein natürlicher Weg zu guter Gesundheit
Das in der Business Class zur Auswahl stehende Menü umfasst eine Vielzahl glutenfreier Speisen, die aus Bio-Produkten und Kräutern mit heilenden Eigenschaften zubereitet werden. In diesen Gerichten finden sich weder raffinierter Zucker noch Natriumsalz oder Weizenmehl; stattdessen zum Beispiel Säfte von frisch gepflücktem Obst und Gemüse – Produkte des ökologischen Landbaus und voller natürlicher Aromen.

Wundersaft
Das erste Highlight des Menüs ist der „Wundersaft“, eine feine Mischung aus Roter Bete, Karotten- und Apfelsaft. Der „Heilende Saft“ hingegen ist eine Mischung aus Flaschenkürbis, grünem Apfel und Erdbeere – und so eine ausgezeichnete Quelle für eine kalorienarme Ernährung sowie eine gute Verdauungshilfe.

Vorspeisen
Die Mini-Vorspeisen-Trilogie enthält mit Wasabi und Ceylon-Pekoe-Tee mariniertem tasmanischen Lachs auf weißem Rettich und Granatapfel-Salat, serviert mit grüner Mango und einem Minze-Shooter.
Suppe
Die darauffolgende schwarze Bohnensuppe mit knusprigen Lotussamen ist eine reiche Quelle an Ballaststoffen, die hilft, den Cholesterinspiegel im Blut niedrig zu halten und beschädigte Proteine zu reparieren. Sie verfügt außerdem über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und ist dank der Lotussamen gut für die Nieren.

Salat
Der grüne Salat ist eine Mischung aus Kresse, Spinat, Tomaten, einer großzügigen Portion geröstetem Sesam und roten Senfkörnern. Abgerundet wird der Salat mit einem Bio-Honig-Dressing.
Hauptgericht
Das Highlight des Menüs ist ein tropisches Fischfilet, mariniert mit grünem Zimt, Ingwer und Zitrone auf einem Bohnenkraut-Sugo, begleitet von gegrillter Guave und mit Kohl- Ananas-Mischung gefülltem Kürbis sowie einer Pfeffer-Salsa.
Dessert
Passagiere haben die Auswahl aus einer Platte mit frischen tropischen Früchten oder können ihren Geschmacksnerven die neue Erfahrung eines Rote-Bete-Streuselkuchens mit frischen Früchten auf Lotus-Samen und Stachelannone-Pudding gönnen.
Ein Land in einer Tasse
Das Heil-Menü enthält zwei Arten von Tee: Ingwer- und Kardamom-Tee sowie Zimt- und Schwarztee mit Limette. Während Kardamom und Ingwer der Verdauung helfen, sowohl innere Unruhe als auch Sodbrennen lindern, senken Zimt und Limette mit Schwarztee das Cholesterin und damit auch das Risiko von Herzerkrankungen. Die Tannine im Tee wirken therapeutisch gegen Magen-und Darm-Erkrankungen. Zimt reguliert den Blutzucker, sodass dieses Menü auch eine gute Wahl für Diabetiker ist.
Die richtigen Zutaten
Kardamom, Curry-Blätter, Ingwer und Zimt sind die wichtigsten Zutaten, die dem Wohlfühl-Menü seine gesunde Komponente verleihen. Sie sind erstklassige Bestandteile der Küche Sri Lankas, geben den Currys zusammen mit den weniger bekannten Gewürzen ihren unverwechselbaren Geschmack und sind außerdem gute Quellen für Antioxidantien:
 Kardamom hilft bei Blähungen und Sodbrennen und verschafft sofortige Linderung bei Kopfschmerzen.
 Curry-Blätter stimulieren die Verdauungsenzyme und helfen, die Nahrung zu zersetzen. Sie helfen außerdem beim Entschlacken und bei der Senkung des Cholesterin-Spiegels.
 Ingwer ist bekannt für seine mehr als zwölf verschiedenen Antioxidantien. Er hat blutverdünnende Eigenschaften, lindert Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Muskel- und allgemeine Schmerzen.
 Zimt senkt das Cholesterin, hat eine blutverdünnende Wirkung und hilft Typ-2- Diabetikern. Er fördert die Insulinproduktion im Körper und ist eine bewährte Erleichterung bei Kopfschmerzen und Migräne.

Wir buchen unsere Flüge meist bei Opodo – mit Preisvergleich

Polettos Kochschule

Gefüllte Ofenkartoffel mit Lachs und Zwetschgenpizza mit Zimtsahne
 

Gefüllte Ofenkartoffeln mit Lachs
Zutaten für 4 Personen:
4  große festkochende Kartoffeln (à ca. 200 g, jeweils in ein Stück gebutterte Alufolie gewickelt und bei 200 °C im Ofen ca. 1 Stunde gegart)
200 g  Lachsfilet ohne Haut
100 g  Salatgurke
150 g  Crème fraîche
2-3 EL  fein geriebener Meerrettich (frisch oder aus dem Glas)
2 EL  Schnittlauchröllchen
4 TL Fliegenfisch-, Forellen-oder Lachskaviar
1  Spritzer Zitronensaft
Pfeffer aus der Mühle
Piment d’Espelette nach Belieben
Meersalz

1. Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, Ofen nicht ausschalten. Das Lachsfilet waschen, trocken tupfen und in 1 cm große Würfel schneiden. Eventuell noch vorhandene Gräten mit einer Pinzette entfernen.
2. Die Gurke schälen, längs halbieren. Kerne mit einem Löffel herauskratzen und die Gurke in kleine Würfel schneiden.
3. Die Kartoffeln aus der Folie wickeln. Oben einen Deckel abschneiden und die Kartoffeln jeweils mit einem Teelöffel oder Kugelausstecher aushöhlen. Dabei ringsherum einen kleinen Rand stehen lassen. Die ausgehöhlten Kartoffeln innen leicht salzen und in eine ofenfeste Form setzen.
4. Das heiße Kartoffelinnere und die Deckel mit einer Gabel grob zerdrücken und mit dem Lachs mischen. Die Crème fraîche, die Gurkenwürfel, den Meerrettich und den Schnittlauch unterrühren. Die Mischung mit Salz, Pfeffer, eventuell Piment d’Espelette und Zitronensaft abschmecken und in die Kartoffeln füllen.
Im Ofen nochmals etwa 5 Minuten erhitzen. Herausnehmen und mit dem Kaviar anrichten. Dazu passt ein grüner Salat.
Tipp:
Immer nur soviel von einer Meerrettichwurzel schälen, wie verbraucht wird. Rest in Folie wickeln und im Kühlschrank aufbewahren.
 

Zwetschgen-Pizza mit Zimtsahne
 

Zutaten für 6 Personen:
18  Zwetschgen
4 EL  geröstete, geschälte Haselnüsse
150 g  Marzipanrohmasse
1 EL  Zwetschgengeist
1  Platte frischer Blätterteig (auf Backpapier, aus dem Kühlregal)
3 EL  flüssige Butter
200 g  Sahne
1/2 Päckchen Vanillezucker
Prise Zimt

1. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Nüsse grob hacken. Das Marzipan in kleinen Stückchen in eine Schüssel geben, mit den Nüssen und dem Zwetschgengeist verkneten.
2. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten, 4 Kreise (à 12 cm Ø) aus dem Teig ausstechen, überschüssigen Teig entfernen und die Kreise samt Backpapier auf das Backblech ziehen.
3. Jeweils eine kleine Portion der Marzipanmischung in die Zwetschgenhälften füllen und diese mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen. Die Zwetschgen mit flüssiger Butter bepinseln und die „Pizzen“ etwa 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, lauwarm abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Die Sahne mit Vanillezucker und Zimt steif schlagen und dazu servieren.

Tipps:
Wer keine passenden Ausstechringe besitzt, verwendet zum Ausstechen umgedrehte kleine Schüsseln in der entsprechenden Größe.
Wenn keine Zwetschgenzeit ist, können Sie statt der frischen auch tiefgefrorene Zwetschgen verwenden. Aber auch Feigen, Äpfel oder Birnen passen gut auf die „Pizza“: Früchte in Scheiben schneiden, auf den Teigkreisen in kleinen Stückchen die Marzipanmasse verteilen, dann die Früchte darauf verteilen. Mit Butter bepinseln und backen.
Cornelia Poletto und Dennis Wilms wünschen guten Appetit!

Samstag, 19. Mai 2012 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen

Sophie Michell

Die TV-Köchin und Buchautorin Sophie Michell hat die folgenden Sommer-Rezepte für Sie entwickelt, um so die neue Äpfel- und Birnensaison zu begrüßen.
Entdecken Sie köstliche Sorten wie die erfrischend süsslichen Royal Gala Äpfel oder die cremefarbenen Packham Birnen, die bis Oktober in unseren Supermärkten zu finden sind.
Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.

Karamel-Birnen-Kuchen

Ergibt 8 Portionen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 30 Minuten

Zutaten 220 g Butter 220 g Feinkristallzucker 4 große Eier 220g Mehl 1 TL Backpulver 1 TL Vanille Extrakt 5 mittelgroße Birnen (geschält, entkernt und geviertelt) (TL-Teelöffel) Karamellsauce 200 g Feinkristallzucker 25 ml Wasser 50 ml Schlagsahne 25 cl Brandy (Falls Ihre Kinder diesen Kuchen verzehren möchten, greifen sie bitte auf Aroma o. Alkohol zurück) Eine Prise Meersalz

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor. Verrühren sie mit der Küchenmaschine Butter und Zucker bis die Masse eine cremige Konsistenz hat. Geben Sie ein Ei nach dem anderen hinzu, jedes Ei bitte einzeln komplett verrühren! Mischen Sie dann das Mehl und den Vanilleextrakt unter.
2. Legen Sie eine 23 cm Ø Form mit Backpapier aus anschl. legen Sie die Birnenviertel mit der Hautseite nach unten auf den Boden. Geben Sie die Teigmischung darüber und verteilen Sie sie gleichmäßig.
3. Backen Sie den Kuchen für 30 Min. bis der Kuchen nach oben aufgeht und ein Holzstäbchentest erfolgreich war.
4. Während der Backzeit können Sie das Karamell zubereiten. Geben Sie den Zucker in eine Pfanne und geben Sie ebenfalls das Wasser dazu. Verrühren Sie die Mischung diese Mischung bis sie beginnt zu schmelzen. Achten Sie bitte auf mittlere Hitze, so dass die Masse nicht anbrennt. Rühren Sie jetzt nicht, aber rütteln, bzw. schwenken Sie leicht die Pfanne. Wenn die Mixtur braun wird und zu karamellisieren beginnt, nehmen sie die Pfanne von der Hitze und geben vorsichtig die Sahne dazu. Es kann möglicherweise etwas spritzen, seien Sie deshalb bitte vorsichtig! Danach geben Sie den Brandy und einen Schuss Wasser dazu. Nun stellen Sie die Pfanne zurück auf den Herd bis sich alles gut miteinander verbunden hat. Nun können Sie auch umrühren.
5. Wenn der Kuchen fertig ist, stürzen Sie ihn, damit die Birnen oben liegen und geben Sie die Karamellsauce darüber. Servieren Sie den Kuchen mit Sahne oder Vanillesauce.

Birnen-Toffee-Muffins

Zutaten 300 g Mehl mit Backpulver 1 TL Backpulver 2 TL Zimt 85 g goldenen Feinkristallzucker 250 ml Milch 2 Eier, aufgeschlagen 100 g Butter, geschmolzen 2 reife Williams oder Packham Birnen, geschält und in kleine Stücke geschnitten 100 g weicher Toffee (Karamell- oder Sahnebonbon), gehackt
Zubereitung

1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C/180°C Umluft/Gas Stufe 6 vor und
legen Sie ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus.
2. Vermengen Sie Mehl, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz in einer großen Schüssel und geben Sie anschließend den Zucker dazu.
3. Vermischen Sie Milch, Eier und die zerlassene Butter in einer Schüssel und geben Sie es anschließend zur Trockenmischung dazu, genauso wie die Birnen und 1/3 der Toffee Stückchen.
4. Rühren Sie die Mixtur bis sich die Zutaten lose verbunden haben – der Teig sollte immer noch klumpig sein.
5. Teilen Sie den Teig auf die Muffinförmchen auf und bestreuen Sie sie mit den restlichen Toffee Stückchen.
6. Backen Sie die Muffins für 25 – 30 Min. bis sie aufgehen und goldbraun sind (Achtung, die Toffee Stückchen auf den Muffins werden sehr heiß, Vorsicht!).
7. Heben Sie danach die Muffins aus der Form und lassen Sie sie auf einem Gitter abkühlen.

Sauerteig Crostinis mit geröstetem Hühnchen, Äpfeln, Birnen und Selleriesalat

Portionen: 4 als leichtes Mittagessen oder 8 als Vorspeise zum Abendessen Zubereitungszeit: 20 Minuten Garzeit: 15 Minuten Zutaten 2 Hühnchen Brüste mit Haut ½ frischen Apfel ½ reife Birne 1 Stange Staudensellerie Einen Schuss Zitronensaft 8 Scheiben Sauerteigbrot 2 TL hochwertige Mayonnaise (selbstgemacht ist noch besser!) 1 TL hochwertigen, frischen gemahlenen Kreuzkümmel (Reformhaus oder
Feinkostabteilung) Meersalz und Pfeffer

Zubereitung
1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C vor. Geben Sie die Hühnerbrust auf ein Backblech mit Backpapier, bepinseln Sie sie mit Öl und mit Salz/Pfeffer (frisch gemahlen) würzen. Im vorgeheizten Backofen ca 15 Min. garen bis sie auf den Punkt gar sind. Dann aus dem Backofen olen und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
2. Bereiten Sie den Salat zu; hierzu entkernen Sie Äpfel und Birnen, würfeln und mischen Sie sie mit dem Zitronensaft. Der Zitronensaft soll die Äpfel und Birnen vor dem Braunwerden (oxidieren) bewahren und gilt nicht dem Geschmack, geben Sie deshalb nicht zu viel dazu. Fädeln Sie den Staudensellerie und schneiden in diagonale Scheiben und vermengen ihn mit dem Obst.
3. Toasten Sie das Brot und lassen es abkühlen. Vermischen Sie anschließend die Mayonnaise und die Gewürze miteinander. Das inzwischen abgekühlte Huhn schräg aufschneiden (ggf. Haut entfernen, wird fettärmer!)
4. Bestreichen Sie die Brotscheiben jeweils mit etwas Mayonnaise und geben Sie das Huhn und den Salat darauf. Geben Sie anschließend noch etwas Mayonnaise darüber.
5. Servieren Sie zum Mittagessen 2 Schreiben und etwas Salat und für einen Snack teilen oder dritteln Sie die Scheiben

Pochierte Birnen und Rotwein

Zutaten 750 ml Rotwein 2 Stangen Zimt Schaler einer 1/2 Zitrone Priese gemahlene Nelken 2 TL Cointreau 8 Birnen der Sorte Forelle, geschält aber mit Stil 300 g Zucker
Zubereitung
1. Geben Sie den Rotwein in eine große Pfanne und bringen Sie ihn
zum Kochen.
2. Verringern Sie anschließend die Hitze und geben Sie die
Zimtstangen, die Zitronenschale, die gemahlenen Nelken und den Cointreau hinzu und lassen Sie alles für 5 Min. simmern.
3. Geben Sie die Birnen und den Zucker dazu.
4. Im geöffneten Topf alles 1 Stunde simmern lassen, bis die Birnen weich sind.
5. Entnehmen Sie vorsichtig die Birnen und geben Sie sie in eine Servierschale.
6. Passieren Sie den Rotwein anschließend durch ein Sieb ab und geben Sie ihn wieder in die Pfanne. Bringen Sie ihn zum Kochen und reduzieren Sie die Flüssigkeit bis sie eine Sirup ähnliche Konsistenz hat.
7. Geben Sie dieses Rotweinsirup über die Birnen. Servieren Sie es warm oder kalt mit etwas griechischem Jogurt oder Sahne.

Diese Rezepte können Honorarfrei veröffentlicht werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende dieser Rezeptvorschläge.
http://www.wunderschoeneslandwunderbaresobst.de/

5. International Cognac Summit

Vom 22. bis 25. Januar hat der französische Cognac-Verband „Bureau National
Interprofessionnel du Cognac“ (BNIC) in Cognac 24 Fachleute
versammelt, die sich dem Thema „Die weibliche Seite des Cognac“ gewidmet haben.

Drei Tage des Erfahrungsaustauschs zwischen Barkeepern, Sommeliers und Kellermeistern,
aber auch der Verkostungen und Besichtigungen brachten die ganze Harmonie des Cognac
ans Licht.

Die Ergebnisse der Verkostungen haben gezeigt, dass Frauen eine luxuriöse und zeitgemäße
Verpackung vorziehen und insbesondere runde, kompakte Flaschen und ein originelles
Etikett mögen. Diese Merkmale sind der Welt des Parfüms erstaunlich ähnlich.
Was den Geschmack und das Aroma angeht, war ebenfalls eine Parallele festzustellen:
Leckere und frische Noten des Cognac (Kakao, Vanille, Zimt, Muskatnuss, süße Früchte,
Toffee, Orange….) schmeicheln dem weiblichen Gaumen. Diese Aromen und Düfte finden
sich in den aktuellen Top 10 der Frauenparfüms wieder, ob in Frankreich, Europa oder
weltweit.

„Lady Cœur“, ein Cocktail, der bei diesem Treffen kreiert wurde, folgt dieser Tendenz: Der
Cognac wird hier mit Orange, Zimt und Wermut-Rosé (ein lieblicher Wein, mit Zimt-Aroma
verfeinert) kombiniert. Der „Lady Cœur“: Ein Valentinstag-Cocktail par excellence!

Lady Cœur Lady Cœur

4,5 cl Cognac VSOP
1,5 cl frischer Orangensaft
0,75 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
2 cl Wermut-Rosé
Mit Champagner abrunden
Mit Zimtpuder bestreuen
Mit Orangenschale garnieren

www.cognac.fr

INTERNATIONAL COGNAC SUMMIT 2012 INTERNATIONAL COGNAC SUMMIT 2012
TEILNEHMERLISTE TEILNEHMERLISTE

Matt Armitage Bartender London Cocktail Club UK
Sandy Block Sommelier Legal Sea Foods USA
Sophie Bratt Bartender Harvey Nichols, Leeds UK
Andrea Briccarello Sommelier Galvin Restaurants UK
Alexandre Chalmandrier Sommelier La Tour d’Argent, Paris France
Matthias Dathan Caviste Weinladen Schmidt, Berlin Germany
Carol Donovan Bartender Intoxicatingly Fin Cocktails, Chicago USA
Richard Ellis Caviste Slurp.co.uk UK
Jakob Etzold Bartender Stagger Lee, Berlin Germany
Sandrine Houdré-Grégoire Bartender virgincucumber.com France
Bettina Kupsa Bartender 3 Freunde Bar, Hamburg Germany
Dominique Laporte Sommelier Dominiquelaporte.com France
Jérôme Lefèvre Caviste Cave Hardivin France
Olivier Madinier Caviste Au Verger de la Madeleine France
Laure Patry Sommelier Pollen Street Social UK
Herchelle Perez-Terrado Caviste Waitrose UK
Patricia Richards Bartender Wynn & Encore Resorts, Las Vegas USA
Samuel Roustaing Bartender Le Black Pearl, Cannes France
Willy Shine Bartender Contemporary Cocktails USA
Klaus St Rainer Bartender Goldene Bar, Munich Germany
Bernard Vidal Caviste Le Repère de Bacchus France
Lidwina Weh Sommelier Louis C. Jacob, Hamburg Germany
Lennart Wenk Sommelier Fährhaus Munkmarsch, Sylt Germany
Konny Wunder Bartender Halbestadt, Wien Austria

Zimtgebäck unbeschwert genießen

Das hessische Landeslabor hat in diesem Winter bisher 23 Gebäckproben auf Cumarin untersucht. Dabei handelte es sich um Zimtsterne und anderes mit Zimt aromatisiertes Gebäck. „Cumarin ist ein Aromastoff, der in höheren Konzentrationen in so genanntem „Cassia-Zimt“ gefunden werden kann. Bei besonders empfindlichen Personen kann Cumarin schon in relativ kleinen Mengen Leberschäden verursachen, die Wirkung ist allerdings reversibel“, sagte heute Prof. Dr. Hubertus Brunn, Direktor des Hessischen Landeslabors, in Gießen. Isoliertes Cumarin darf Lebensmitteln nicht zugesetzt werden. Ist es in Zimt enthalten, das Lebensmitteln zur Aromatisierung zugesetzt wird, ist die Menge auf 50 Milligramm Cumarin pro Kilogramm (mg/kg) Lebensmittel begrenzt.

„Bei keinen der bisher ausgewerteten Proben konnten Überschreitungen dieses Wertes festgestellt werden. Die von uns untersuchten Proben enthielten im Durchschnitt 2,0 mg/kg, der höchste Wert wurde in einem Zimtstern mit 15,3 mg/kg erreicht und lag damit immer noch deutlich unter dem entsprechenden Grenzwert“, so der der Direktor.

ÖKO-TEST-Magazin Dezember

Aus dem Inhalt:

Test: Backzutaten
ÖKO-TEST wollte wissen, wie sorgenfrei man mit der Weihnachtsbäckerei durchstarten kann. Deshalb wurden gemahlene Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Kuvertüre und Cranberrys in Laboren auf problematische Inhaltsstoffe gecheckt. Das Ergebnis: Vor allem Zimt und Haselnüsse haben es teilweise ganz schön in sich. In Zimt steckt das giftige Cumarin, das in hohen Dosen die Leber schädigt. Einige Nusspackungen enthalten zu viele Enterobakterien oder Aflotoxine – das ist ein Krebsgift. Manche Vanillezucker enttäuschen, weil sie zu wenig Eigenaroma der Vanilleschote haben. Sehr gute und gute Noten gibt es dagegen für Cranberrys und Kuvertüre.

Test: Krabbeldecken
Eigentlich dürfte es nicht zu viel verlangt sein, schadstofffreie Krabbeldecken zu produzieren. Doch das schaffen nur wenige Hersteller. Drei Modelle im Test sind gar nicht verkehrsfähig. So enthält beispielsweise die Krabbeldecke von Sterntaler zu viel des Weichmachers Diethylhexylphthalat (DEHP), den Wissenschaftler als fortpflanzungsgefährdend einstufen. In einem anderen Modell entdeckte das Labor einen zu hohen Wert des Azo-Farbbaustein p-Aminoazobenzol, der sich im Tierexperiment als krebserregend gezeigt hat.

Test: Babylotionen
Die Hersteller von Babylotionen werben heute vor allem damit, was in den Produkten nicht enthalten ist: „ohne allergieverdächtige Duftstoffe“ oder „ohne Mineralöl“. Allerdings sind diese Werbeversprechen mit Vorsicht zu genießen: Eine Rezeptur ohne Mineralöl kann immer noch Silikone enthalten und der Hersteller so an hochwertigen natürlichen Ölen und Fetten sparen. „Frei von synthetischen Duftstoffen“ heißt: Es kann noch immer Parfüm drin sein, und auch aus der Natur können problematische Duftstoffe kommen. Der Test zeigt jedoch, dass man bei fast allen Babylotionen sorglos zugreifen kann.

Test: Gutes Spielzeug
Dass ein Großteil des Spielzeugs voller Schadstoffe steckt, wissen viele Eltern mittlerweile. Nun fragen sie sich, was sie denn überhaupt noch kaufen können. ÖKO-TEST stellt verschiedene Spielwaren vor, die Eltern getrost ihren Kindern schenken können, und gibt zahlreiche Tipps, was man selbst tun kann, um gutes Spielzeug aus dem Regal herauszufischen.

Test: Präparate mit Zink und Vitamin C
Zink soll bei Erkältungen helfen – das ist das Ergebnis einiger Studien. Doch wer sich diese genauer anschaut, kommt schnell auf den Boden der Tatsachen: Die beobachteten Effekte sind überaus bescheiden und selbst die Autoren halten eine allgemeine Empfehlung zur Anwendung von Zinkpräparaten für nicht gerechtfertigt. Die getesteten Nahrungsergänzungsmittel kommen nicht über ein „befriedigend“ hinaus. Einige enthalten auch zu viel Zink, was zu Störungen in der Blutbildung und Kupfermangel führen kann.

Test: Parfüms
Ein besonderer Duft macht begehrenswert, sympathisch – das will die Duftindustrie in ihrer Werbung den potenziellen Kunden weiß machen. Was sie verschweigt, dass viele Duftstoffe Allergien auslösen können. Manche Duftstoffe haben dabei ein höheres Allergiepotenzial, und leider stecken genau diese in mehr als der Hälfte der getesteten Parfüms. Dazu kommen noch einige andere problematische Stoffe wie polyzyklische Moschus-Verbindungen.

Test: Auszahlpläne
So viel ist sicher: Die gesetzliche Rente reicht im Alter nicht aus. Ruheständler in spe haben jedoch die Möglichkeit, Erspartes oder die ausbezahlte Lebensversicherung in eine Zusatzrente umzuwandeln. Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen einem Auszahlplan mit und einem ohne Kapitalverzehr. Beim Plan mit Kapitalverzehr wird mit jeder Monatsrate auch ein Teil vom angesparten Kapital ausgezahlt – und zwar so lange, bis das eingezahlte Geld aufgebraucht ist. Die ÖKO-TEST-Analyse zeigt, dass die Konditionen vergleichsweise gut sind. Das Problem bei Plänen mit Kapitalverzehr ist jedoch: Einmal abgeschlossen kommen Anleger aus ihrem Altvertrag nicht mehr raus.

Die Dezember-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es ab dem 25. November 2011 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

ÖKO-TEST Backzutaten

Plätzchen mit Krebsgift

Pünktlich zur Adventszeit wollte ÖKO-TEST wissen, wie sorgenfrei man mit der Weihnachtsbäckerei durchstarten kann. Deshalb hat das Frankfurter Verbrauchermagazin gemahlene Haselnüsse, Vanillezucker, Zimt, Kuvertüre und Cranberrys in Labore geschickt und auf problematische Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Das Ergebnis: Vor allem Zimt und Haselnüsse haben es teilweise ganz schön in sich. Sehr gute und gute Noten gibt es dagegen für Cranberrys und Zartbitterkuvertüre.

Einige Nusspackungen sind in der Kritik, weil sie zu viele Enterobakterien enthalten. Bei empfindlichen Menschen kann dies zu Beschwerden im Magen-Darm-Bereich führen. Werden die Nüsse jedoch beim Plätzchenbacken erhitzt, zerstört das diese Keime. Ein weiteres Problem ist das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin, von dem in zwei Packungen erhöhte Werte gemessen wurden.

In Zimt steckt dagegen natürlicherweise giftiges Cumarin, das in hohen Dosen die Leber schädigen kann. Bei vielen Produkten fand das Labor viel zu hohe Werte dieses Stoffes. ÖKO-TEST empfiehlt zum Plätzchenbacken lieber Ceylon-Zimt statt Cassia-Zimt zu verwenden, weil ersterer in der Regel weniger Cumarin enthält.

Und auch einige Vanillezucker-Packungen konnten ÖKO-TEST nicht überzeugen. Der Grund: In manchen Produkten ist viel zu wenig Eigenaroma der Vanilleschote. Hauptaroma der Vanilleschote ist Vanilin. Davon sollten mindestens 1.250 mg pro Kilo Vanillezucker enthalten sein. Doch in zwei Produkten hat das Labor gerade mal 420 bzw. 580 mg pro Kilo gemessen.

Die Zartbitterkuvertüren sind größtenteils „gut“ oder „sehr gut“. ÖKO-TEST bemängelt jedoch, dass in vier Produkten der Emulgator E 476 steckt, der im Tierversuch in hohen Dosen zu Leber- und Nierenvergrößerungen geführt hat. Manchen Kuvertüren wurde zudem Aroma zugesetzt.

Am besten schnitt im Test die neue Trend-Zutat Cranberrys ab. In diesen fanden die Labors weder Pestizide und Schimmelpilzgifte, noch Allergene oder Keime.

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2011 gibt es seit dem 25. November 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Weihnachtsplätzchen – very irish!

Rund um die Welt weihnachtet es bald wieder. Tradition und Brauchtum zur Weihnachtszeit sind von Land zu Land verschieden. Die Fülle traditioneller weihnachtlicher Rezepte ist schier unerschöpflich. Andere Bräuche, wie der Adventskalender, haben sich hingegen nahezu überall etabliert. Kerrygold hat zur Vorweihnachtzeit ebenfalls eine Vielzahl toller Geschenke für seine Fans: Hinter jedem Türchen des Kerrygold Online-Adventskalenders verbergen sich vom 01. bis zum 24. Dezember auf der Website tolle Preise für Groß und Klein. Weitere Informationen und eine tägliche Adventsüberraschung findet man unter www.kerrygold.de. Um die Vorweihnachtszeit gleich doppelt zu versüßen, präsentiert Alexandra Lang, die Pâtissière des Jahres 2010, fünf vorweihnacht-liche Leckereien von der grünen Insel.

Sehnsuchtsvoll wird der 1. Dezember erwartet, denn dann beginnt der Countdown der Vorweihnachtszeit. Es wird dekoriert, gesungen, gefeiert und vor allem geschlemmt, denn nie wird mehr gebacken als vor Weihnachten. Viele genießen Jahr für Jahr ihre Lieblingsrezepte, doch Weihnachtsrezepte auf der ganzen Welt bieten auch reichlich Abwechslung! Zu keinem anderen Fest existieren mehr traditionelle Rezepte. Alexandra Lang hat exklusiv für Kerrygold fünf irisch-deutsche Rezepte entwickelt, die den Adventskaffee noch beliebter machen. So wird die Vorweihnachtszeit dieses Jahr einmal „very irish“.

Rezept 1 – Dubliner Lebkuchen

Der Lebkuchen gehört mit seinen Gewürzen und dem verführerischen Aroma untrennbar zur Weihnachtszeit. Im Dubliner Lebkuchen werden Mehl, Zucker und gute Kerrygold Butter zusammen mit süßem Honig, knackigen Mandeln und feinem Lebkuchengewürz zu einem aromatischen Teig verarbeitet. Mit kleinen Kleeblättern verziert, geformt aus verbliebenem Teig, werden die runden Honigkuchen zur irischen Delikatesse.

Rezept 2 – Irische Christmas Cookies

Kekse und Plätzchen werden zur Weihnachtszeit einfach überall gebacken. Für die irischen Christmas Cookies werden geschmolzene Schokolade, Nüsse, Zimt und Eigelb mit Kerrygold Butter zu einer köstlichen Creme verrührt, der lockerer Eischnee untergehoben wird. Das luftige Gebäck wird in Quadrate geschnitten und mit einer süßen Puderzuckerglasur bestrichen.

Rezept 3 – Malloney`s Rosinenkekse

Eine ganz besonders delikate Versuchung bieten die Rosinen in Malloney`s Keksen. Sie werden 20 Minuten in Brandy eingelegt und dann in einen würzigen Teig aus Kerrygold Butter, Eiern, Zucker, Mehl und aromatischem Muskat gegeben. Die kleinen Teigbällchen werden einfach ausgebacken und können dann ihren unwiderstehlichen Duft im ganzen Haus verbreiten.

Weitere Rezeptideen, wie die feinen Nusstaler mit Kerrygold Butter, braunem Zucker, knackigen Nüssen und duftendem Zimt, oder auch die Knusperecken aus wertvollem Grieß, gemahlenen Haselnüssen und Orangenmarmelade, bieten weiteren Adventsgenuss der irischen Art.

Ein Apfelkuchen auf Weltreise

Der Apfel bleibt das Lieblingsobst der Deutschen. So hat jeder deutsche Privathaushalt nach Berechnung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft im Schnitt 25,68 Euro für seinen Apfeleinkauf im Wirtschaftsjahr 2010/2011 ausgegeben, das waren 1,95 Euro oder acht Prozent mehr als im vorherigen Wirtschaftsjahr. Die Einkaufsmenge sank jedoch um 1,2 Prozent auf 18,3 Kilogramm.

Von Äpfeln und Kuchen

Wer kennt – und vor allem – wer liebt ihn nicht, den Apfelkuchen? Das ganze Jahr über hat er seine Anhängerschaft, doch im Herbst schlägt mit der heimischen Ernte das Herz eines jeden Apfelkuchenfreunds höher. Der fruchtig-süße Belag auf lockerem Boden, mal mit Streuseln und mal ohne, strahlt eine heimelige Bodenständigkeit aus und erinnert so manchen an Mutters Backkünste. Doch auch international ist der Apfelkuchen sehr gefragt. Jedes Land hat dabei seine eigene Variante entwickelt und drückt dem Klassiker einen unverwechselbaren Stempel auf. Da lohnt sich ein kulinarischer Blick über die Grenzen!

Apfelkuchen à la française

Im Nachbarland Frankreich steht der Apfelkuchen Kopf. Die sogenannte Tarte Tatin wird folgendermaßen hergestellt: Zunächst ein Tarte-Form mit Butter ausstreichen, mit Zucker bestreuen und mit Butter karamellisieren lassen. Darauf die Apfelscheiben anordnen und zu guter Letzt mit einer Blätter- oder Mürbeteigschicht abdecken. Nach dem Backen wird der Kuchen gestürzt, was einiges an Übung und Beherztheit erfordert. „Erfunden“ wurde die Tarte Tatin durch einen Zufall: Eine der beiden Schwestern Tatin aus der Nähe von Orléans, die ein Restaurant führten, fiel der fertige Kuchen aus der Hand und der Boden zerbröckelte. Kurzerhand hat sie ihn mit der Fruchtseite nach unten wieder in die Form gelegt und mit einem neuen Teig gebacken. Eine andere Version der Legende weiß zu berichten, dass die Köchin geistesabwesend einfach den Teig vergaß. So buk sie ihn nachträglich und legte ihn obenauf. Tarte Tatin sollte man übrigens am besten warm essen, zum Beispiel mit Crème fraîche oder Vanilleeis.

Das Elsass hat seine eigene Variante des Apfelkuchens. Hier wird er mit eingeschnittenen Apfelvierteln auf einem Mürbeteig hergestellt. Die Besonderheit ist eine Sahnecreme aus Eiern, Zucker, Crème fraîche und Vanille, mit der der Kuchen nach der ersten Hälfte der Backzeit übergossen wird.

Apfelkuchen aus dem Norden

Auch weiter nördlich ist der Apfelkuchen nicht von den Kaffeetafeln unserer skandinavischen Nachbarn wegzudenken. In Dänemark werden Apfelscheiben in einer Auflaufform in Lagen geschichtet, dazwischen kommt Zucker und Zimt. Der krönende Abschluss sind Streusel aus Mehl, Zucker und Butter. Die Schweden stellen ihren Apfelkuchen ebenfalls in einer Auflaufform her. Den Abschluss bilden Semmelbrösel und Butterflocken. Schwedische Apfeltorte hingegen wird mit einer Apfel-Pudding-Masse mit Gelatine zubereitet, die auf einen Tortenboden gegeben und mit einer Schicht Sahne und Schokoladenstreuseln verziert wird.

Österreichischer Apfelkuchen

Weiter südlich wird statt Apfelkuchen Apfelstrudel gereicht: In Österreich gilt der hauchdünne Strudelteig als Qualitätsmerkmal des Klassikers. Ein bekanntes Wiener Rezept sieht als Füllung Äpfel, Rosinen, Zimt und in Butter geröstete Semmelbrösel vor, wobei letztere gerne durch gemahlene Nüsse oder Mandeln ersetzt werden. Zum Schluss wird er mit Puderzucker eingestaubt. In Österreich wird der Apfelstrudel so sehr geliebt, dass er auch als süße Hauptmahlzeit geschätzt wird. Puristen verschmähen selbstverständlich die in Mode gekommene Kugel Vanilleeis oder den Klecks Sahne dazu. Dem berühmtesten Gebäck Wiens wird übrigens eine Verwandtschaft mit der im nahöstlichen Raum verbreiteten Süßspeise Baklava nachgesagt. Im 16. Jahrhundert gelangte diese mit den Besatzern über Ungarn schließlich nach Wien.

Apropos Ungarn: Hier wird aus grob geraspelten Äpfeln mit Zimt, Vanillezucker und Zitronensaft eine Masse hergestellt, die zwischen zwei Schichten Mürbeteig eingepackt wird. Wichtig ist es, die obere Schicht einzustechen, damit heiße Luft entweichen kann und der Deckel nicht „abhebt“.

Apfelkuchen – po russki

Beim russischen Apfelkuchen hingegen dürfen Rumrosinen nicht fehlen. Diese werden zusammen mit Apfelstückchen unter einen Teig aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl, Backpulver, Haselnüssen, Vanillezucker, Kakaopulver und Zimt gehoben. Den Kuchen in einer Springform backen.

Von den temperamentvollen Ungarn und ausgelassen feiernden Russen zu den beherrschten Engländern: Apple crumble wird hier heiß geliebt und die Zubereitung ist denkbar einfach. Äpfel in Würfel schneiden, etwas braunen Zucker und Zimt untermischen und in eine Auflaufform geben. Aus Mehl, braunem Zucker, Butter sowie einer Prise Salz Streusel herstellen, die auf die Apfelstücke gegeben werden. Das Ergebnis schmeckt mit Sahne oder Vanilleeis besonders lecker.

American Apfelkuchen

Ein Blick über den großen Teich zeigt, dass der klassische amerikanische Apple pie wieder gänzlich anders ausfällt. Typisch ist bei der US-Version der Mürbeteig, der sich durch Zugabe von etwas Eiswasser sowie das Fehlen von Zucker auszeichnet. Auch die Decke, die als Teigplatte oder auch als geflochtene Abdeckung möglich ist, ist kennzeichnend. Das Ganze wird in einer runden Pie-Form gebacken.

Vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein Blick auf ein Apfelkuchen-Rezept aus Mexiko: Geraspelte und mit Zitronensaft in einer Pfanne gedünstete Äpfel auf einen Rührteig mit Haferflocken geben. Den Rest des Teigs in Häufchen auf der Apfelmasse verteilen.

Doch wie bei echten Reisen gilt auch bei der kulinarischen Weltreise: Zuhause ist es doch am schönsten!