Eric Werner

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel im Wasserturm gewinnt für sein Restaurant „Himmel un Äd“ einen der jüngsten Zwei-Sterne-Köche Deutschlands. Eric Werner hatte sich mit gerade einmal 26 Jahren schon zwei Michelin-Sterne als Küchenchef der Essener „Résidence“ erkocht. Als das Traditionshaus schließt, stehen ihm alle Türen offen. Umso glücklicher schätzt sich das Hotel im Wasserturm, den bodenständigen Star als Küchenchef für sich gewonnen zu haben.

„Ich find’s gut, wenn der Gast sieht, was er isst, und nicht darüber nachdenken muss, was das jetzt wohl sein soll“, erklärt Eric Werner. Für ihn ist es die größte Herausforderung, ein sehr reduziertes Gericht perfekt anzurichten. „Häufig lenkt zu vieles auf dem Teller vom Hauptdarsteller ab, statt ihn zu unterstützen. Das Mutige ist, auf solches „Chichi“ zu verzichten.“
Diese Grundhaltung ist ganz im Sinne des Restaurantkonzepts. Der Name „Himmel un Äd“ soll nicht nur den regionalen Bezug der Küche zum Ausdruck bringen, sondern auch die Verbindung zwischen einer himmlischen Genussküche und einem guten Schuss Bodenständigkeit vermitteln.

Die Zusage des lebenslustigen Kölnliebhabers Werner, kam für das Hotel im Wasserturm beinahe zeitgleich mit der Aufnahme in der Kooperation „Romantik Hotels & Restaurants International“. Unter diesem Label finden sich Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Genuss-Schwerpunkt.

„Genau genommen haben wir jetzt drei Sterne unter einem Dach“, erklärt Wasserturm- Geschäftsführer Stefan Sandweg augenzwinkernd. Denn der bisherige Küchenchef Mathias Maucher ist bereits mit einem Michelin-Stern für seine kreative Küche dekoriert. Maucher wird sich ganz auf die kulinarische Neukonzeption des Restaurants „d/\blju ‚W’“ im Erdgeschoss und die Bankettküche des Hotels konzentrieren, bevor er sich mit einem eigenen Restaurant in Köln in die Selbstständigkeit begibt.

Natürlich muss Eric Werner seine Auszeichnungen als Küchenchef in Essen zurücklassen. Doch in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird er ab dem 19.01.2017 sicher neue Sterne vom Kölner Himmel holen.

Lebenslauf Eric Werner
Geboren 1985 in Halle an der Saale
Nach der Ausbildung Koch im Restaurant „Sao Gabriel“ in Portugal
2008 – 2009 Koch bei Berthold Bühler in der „Résidence“ in Essen
2009 – 2010: Sous Chef bei Heiko Antoniewicz
2010 – 2011: Sous Chef bei Clara von Krüger im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
(ein Michelin-Stern)
2012 – 2014: gemeinsam mit Erik Arnecke Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)
2015 – 2016: alleiniger Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)

Auszeichnungen
2011: Ein Michelin-Stern für den „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
2015: Zwei Michelin-Sterne für die „Résidence“ in Essen

Lebenslauf Mathias Maucher
Geboren am 1983 in Radolfzell a. Bodensee
Ausbildung als Koch in der „Schwarzwaldstube“,
Hotel „Traube Tonbach“, Baiersbronn
2012 – 2014: Küchenchef im Restaurant „W“, Hotel im Wasserturm
2014 – 2016: Küchenchef im „Himmel un Äd“, Hotel im Wasserturm
Auszeichnung
2014: ein Michelin-Stern für das „Himmel un Äd“ in Köln

„Himmel un Äd“ – das Restaurant“ im Hotel im Wasserturm
Im einst größten Wasserturm Europas befindet sich heute ein außergewöhnliches Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das historisches Gemäuer mit exklusiver Modernität vereint.
Errichtet wurde der Turm vor 140 Jahren. Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg ist er in den 1990er Jahren wieder aufgebaut worden und steht heute unter Denkmalschutz.
Im 11. Stock dieses Kölner Wahrzeichens, liegt das Restaurant „Himmel un Äd“. Hier erwarten den Gast eine regionale Sterneküche sowie ein atemberaubender Blick über ganz Köln – sowohl vom Restaurant aus als auch auf der 360°-Panorama-Dachterrasse.

Philipp Wolter hilft

Mit Coco Chanel und Miss Marple Waisenkindern in Afrika helfen: Weltkindertag im Landhaus Spatzenhof – 1 Stern Michelin Küchenchef Philipp Wolter vom Gourmetrestaurant Clara von Krüger – ab morgen im Landhaus Restaurant essen und Uganda helfen!

Die Gäste des Boutiquehotels Landhaus Spatzenhof residieren bei Persönlichkeiten wie Miss Marple, Coco Chanel und Marilyn Monroe. Die insgesamt sechs berühmten Paten der hochwertigen Suiten wurden nicht zufällig ausgewählt, sie alle haben die Gemeinsamkeit, Waise gewesen zu sein. Durch sie wird die Geschichte des Spatzenhofs weitergeführt, denn das Haus war vor dem aufwendigen Umbau zum Hotel mit Landhaus- und Gourmetgastronomie über 30 Jahre lang ein Waisenhaus für Jungen.
Ab morgen, 20. September, startet zum Weltkindertag im Landhaus-Restaurant des Spatzenhofs eine viertägige Spendenaktion. Um etwas Gutes zu tun, müssen die Gäste nur ihr Wunschmenü bestellen – zum gleichen Preis wie immer: Das Spatzenhof-Team wirft dafür jedes Mal fünf Euro in die Kasse der hauseigenen Stiftung, die Waisenkindern in Norduganda eine Zukunft gibt. Bürgerkriege, Infektionskrankheiten und Hungersnot haben dort Millionen von Kindern zu Waisen gemacht. Durch Bildung und familiäre Fürsorge wird ihnen ein besseres Leben ermöglicht. Die Aktion findet nur im Landhaus-Restaurant statt, wo Wolter eine regionale, bodenständige und elegante Küche anbietet.
Philipp Wolter ist Küchenchef beider Restaurants: Gourmetrestaurant Clara von Krüger und dem Landhaus-Restaurant.

Die Aktion zum Weltkindertag läuft vom 20. bis 23. September im Landhaus-Restaurant des Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen. Weitere Informationen zur Stiftung und die aktuelle Menükarte finden Sie unter http://www.landhaus-spatzenhof.de

Das Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen ist ein liebevoll und äußerst individuell auf Fünf-Sterne-Niveau restauriertes Hotel im Naturpark Bergisches Land. Jede der sechs Suiten, die während des Umbaus des ehemaligen Waisenhauses entstanden sind, ist nach berühmten Waisen benannt und thematisch eingerichtet. So wohnt man klassisch-elegant in der Coco-Chanel-Suite, modern bei Marilyn Monroe oder nostalgisch in dem Hotelzimmer, das Edgar Allan Poe gewidmet wurde. Das Zusammenspiel von modernen und denkmalgeschützten Elementen verleiht dem Landhaus Spatzenhof ein außergewöhnliches Flair. Das Gourmetrestaurant Clara von Krüger ist nach der Gründerin des Kinderheims benannt und im Stil ihres damaligen Speisezimmers eingerichtet. Für seine Küchenleistung wurde Küchenchef Philipp Wolter 2011 unter anderem mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Philipp Wolter

Kochen in der eigenen Küche, für den Profi kein Problem. Kochen an einer Live-Cooking-Station vor prominentem Publikum, auch für den Sternekoch eine spannende Aufgabe. Auf dem diesjährigen First Steps Nachwuchspreis am 20. August in Berlin steht Philipp Wolter vom Landhaus Spatzenhof zum ersten Mal dem Who is who der Filmbranche gegenüber und präsentiert an einer Kochstation seine kreative und elegante Küche.

Was der First Steps Award für aufstrebende Schauspieler ist, ist der Michelin-Stern für junge Köche. In beiden Fällen entscheidet eine Fachjury anhand festgelegter Kriterien darüber, wer die begehrte Auszeichnung verdient. Auch in diesem Jahr wird am Montag, dem 20. August, in Berlin wieder der Nachwuchs der Filmbranche geehrt. Der First Steps Award ist mit insgesamt 82.000 Euro dotiert und gilt damit als einer der wichtigsten Förderpreise. Die Preisverleihung, vor allem aber die anschließende Party, bieten den Absolventen die einmalige Möglichkeit, bei einem Glas Champagner oder etwas zu Essen mit den wichtigsten Menschen der deutschen Filmbranche in Kontakt zu kommen.

In diesem Jahr wird das hochwertige Speiseangebot der Veranstaltung durch eine Live-Cooking-Station von Philipp Wolter aus Wermelskirchen ergänzt, der erst vor kurzem mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. „Ich freue mich, dass ich bei dieser Veranstaltung dabei sein kann“, erklärt der junge Küchenchef. „Normalerweise bin ich durch unser Gourmetrestaurant Clara von Krüger und das Landhaus-Restaurant bereits voll ausgelastet. Für eine Veranstaltung wie den First Steps Award schaffe ich mir aber gerne etwas Zeit.“ Philipp Wolter kocht an diesem Abend nicht nur für die Absolventen der Filmschulen, auch zahlreiche bekannte Schauspieler, Regisseure und Produzenten werden vor Ort sein. „Das wird bestimmt ein interessanter Abend und eine spannende Erfahrung“, bestätigt Wolter.

Philipp Wolter, der das Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen gemeinsam mit Restaurantchefin und Ehefrau Tanja betreibt, ist Mitglied in der renommierten Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe und wurde 2011 auf Anhieb für seine elegante, klassisch-innovative Küche neben dem Michelin-Stern auch mit 17 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Für die Gäste des Nachwuchs-Filmpreises bereitet Philipp Wolter an diesem Abend Neuseelandhirsch mit Kappesröllchen, Hagebutte und wildem Karottenkuchen zu. „Das Fleisch ist zart, schmeckt nicht zu intensiv nach Wild und lässt sich wunderbar mit verschiedenen Aromen kombinieren.“

Philipp Wolter

Auszeichnung 2012

1 Michelin Stern, 17 Punkte Gault Millau, 2,5 Feinschmecker Punkte

„Hang zum Perfektionismus!“
Philipp Wolter
Landhaus Spatzenhof
Süppelbach 11
42929 Wermelskirchen

http://www.landhaus-spatzenhof.de/

http://www.kulinarisches-interview.de/main/reservieren/254/index.html

Name:
Wolter
Vorname:
Philipp
Geburtstag:
01.05.1973
Geburtsort:
Bad Segeberg
Wohnort:
Wermelskirchen

Stationen

Landhaus Spatzenhof, Wermelskirchen

Landhaus Alte Mühle, Wipperfürth
Hotel Brandenburger Hof, Berlin
Schlosshotel Lerbach, Bergisch Gladbach
Waldhotel Sonorra, Dreis
Bareiss, Baiersbronn
Wielandshöhe, Stuttgart
Alte Post, Stuttgart

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Ruhe und Zeit.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Thomas Keller.
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Frau – am liebsten zu einem „Klassiker“ wie Paul Bocuse.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Steinbutt gebraten – am liebsten mit Sellerie und Trüffel.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Hang zum Perfektionismus.
  6. Ihr Motto?
    Ich habe kein spezielles Motto.
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Saure Kalbsnieren von Helmut Thieltges.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Probieren tue ich eigentlich alles – allerdings habe ich eine Walnussallergie.
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Rosenkohl
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Rote-Bete-Salat.
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Jeden, der es schafft, sich am Markt durchzusetzen.
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Rheinischen Sauerbraten.
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Nils Henkel – Schlosshotel Lerbach.
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Claus-Peter Lumpp – Restaurant Bareiss.
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Dieter Müller
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Immer ein Ohr für den Mitarbeiter zu haben und Autorität durch Ruhe und Offenheit zu zeigen, so wie Herr Müller.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Loyal, auf Augenhöhe mitarbeitend, präsent und verantwortungsbewusst.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Fehler aus „Unwissenheit“. Es kann immer etwas daneben gehen, aber ich erwarte von jedem, dass er in der Spur läuft.
  19. Ihr größter Fehler?
    Ungeduld!
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Sie sorgen für ein besseres Klima in der Küche!
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Italien / Toskana.
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Ein Land in Asien.
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Kaffee mit Milch und Zucker.
  24. Ihr Lieblingswein?
    Italienischer Avignonesi.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Zu jeder Gelegenheit, wenn es die Zeit erlaubt.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Mein Kräutergarten – sowohl privat als auch im Restaurant.
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Fotografie
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Unter Haien von Nele Neuhaus.
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Etwa 50.
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Pulp Fiction.
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Ihre Offenheit und Spontanität.
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Darauf zu achten, dass möglichst alles von einem Produkt verarbeitet wird.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Das war, als mein bester Freund bei mir im Restaurant auf der Terrasse saß: Sie hatten Rinderfilet bestellt, der Ofen war kaputt und das Filet wurde ganz schrumpelig und wabbelig serviert. Zum Glück war es mein bester Freund!
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Das muss sich spontan ergeben – da gibt es keine speziellen Personen.

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

Philipp Wolter

Gerade erst hat Philipp Wolter seinen ersten Michelin-Stern erkocht, da dreht der junge Küchenchef dem Landhaus Spatzenhof in Wermelskirchen den Rücken zu. Aber nur für einen Abend, denn Zwei-Sterne-Koch Nils Henkel hat den ehemaligen Chef de Partie des Schlosshotels zum Chef`s Table im Lerbacher Park geladen. Zum 20-jährigen Jubiläum des Hauses bereitet Philipp Wolter an seinem persönlichen Tisch vor den Augen der Gäste ein Gericht zu und steht Rede und Antwort.

Noch einmal zurück in die Schule oder in den ersten Job? Für viele undenkbar und eine spannende Vorstellung zugleich. Zurück in die Vergangenheit heißt es am kommenden Sonntag für Sternekoch Philipp Wolter, der einen Abend die eigene Küche im Landhaus Spatzenhof gegen das Schlosshotel Lerbach tauscht. „Ich freue mich auf die Veranstaltung“, erklärt der Sternekoch. „Vor zwölf Jahren habe ich dort als Chef de Partie gearbeitet und viel gelernt. Jetzt kehre ich mit einem Stern zurück. Das ist ein gutes Gefühl und macht mich stolz.“ Gemeinsam mit seiner Frau Tanja führt Philipp Wolter, der auch Mitglied in der Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe ist, das Landhaus Spatzenhof im benachbarten Wermelskirchen. Nur dreißig Minuten trennen das Haus von Bergisch Gladbach. „Das ist aber nur ein Grund, warum ich selbst gerne zu Gast im Schlosshotel bin. Ich kenne Nils Henkel schon lange und schätze ihn als Kollegen wirklich sehr. Über die Einladung zum Chef`s Table habe ich mich deshalb besonders gefreut“, erklärt der junge Küchenchef.

Jeder der insgesamt zehn Gastköche bedient am Sonntag seinen eigenen Chef`s Table. Am Tisch von Philipp Wolter wird es eine in bergischem Walnussöl confierte Rehkeule auf Nesselpüree, Pfifferlingen und Tannenspitzensirup geben. „Ich nehme mir bei meinen Gerichten besonders gerne die Natur zum Vorbild und achte darauf, dass ich vorwiegend regionale Produkte verwende. Das ist ein Gericht, wie ich es auch unseren Gästen im Gourmetrestaurant Clara von Krüger serviere“, erklärt der Sternekoch. Neben ihm sind neun weitere renommierte Küchenchefs wie Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld vom Restaurant Aqua in Wolfsburg oder der mit zwei Sternen ausgezeichnete Christoph Rainer von der Villa Rothschild aus Königstein dabei.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, dem 8. Juli, um 12 Uhr. Karten für den Chef‘s Table kosten 195 Euro pro Person und beinhalten alle Speisen und Getränke. Nähere Informationen erhalten Sie unter 02202/204-0 oder info@schlosshotel-lerbach.com.

Gault Millau NRW 2011

Gänseleber mit gegrilltem Mandelmilchschaum- Nils Henkel in Bergisch Gladbach kocht sich im neuen Gault Millau
zurück in die Weltspitze – Weitere Aufsteiger: Rainer-Maria Halbedel
in Bonn und Elmar Simon in Paderborn sowie Enis Akisik in
Bergisch Gladbach und Philip Wolter in Wermelskirchen

Letztes Jahr war er wie ein paar Dutzend Köche wegen der Verwendung
von Heringskaviar, einem synthetischen Abfallprodukt, abgewertet worden. Nun
ist der „extrem leicht kochende“ Nils Henkel vom „Gourmetrestaurant Lerbach“
in Bergisch Gladbach nach dem Geschmack der französischen Gourmet-
Bibel Gault Millau zurück in der kulinarische Weltspitze. In ihrer jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2011 preisen ihn die Tester sogar für „die Stulle
des Jahres: das Sellerie-Ciabatta mit Trüffelvinaigrette, Leimkraut und geliertem
Staudensellerie“.
Er serviert es in seinem vegetarischen Menü „Pures Gemüse“.
Während des Testjahres hatte er die Kritiker zunächst mit „einem blutleeren
und letztlich genussfeindlichen intellektuellen Küchenstil enttäuscht“. Er
fand dann aber zu „sehr klaren, sehr konzentrierten Kompositionen zurück“ und
beeindruckte u.a. mit „akribisch ausbalancierter Süße, Säure und Schärfe bei
dem fruchtig-frischen Miteinander von gebratener Wildgarnele, Wassermelone,
Zitronenverbena und Pondicherrypfeffer“. Für solche Gerichte bekommt Henkel
vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 19 von
20 möglichen Punkten. Er zählt damit zu den Top 12 der deutschen Köche, eine
höhere Note haben nur 4 Kollegen.

18 Punkte, die für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”
stehen, erkochten sich erstmals Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“
in Bonn und Elmar Simon vom „Balthasar“ in Paderborn. Bei Halbedel
„wirken die Präsentationen bei aller ästhetischen Brillanz viel schlichter, unangestrengter
und beiläufiger als zuvor. Eine ungemein gewinnende herbe Süße,
eingesponnen in zwei konträre Saucen, prägt die Komposition von Hummer,
Kohlrabi und grünem Tee“. Simon bietet „nach einem Vorspeisen-Feuerwerk
heimatverbundene oder weltläufige Gerichte, die nicht abfallen. Den Rehbockrücken
begleiten nicht nur (aromatisch tief-) schwarze Pfeffersoße, Pfifferlinge
und Selleriepüree, sondern auch ein Schälchen Bolognese – aus Wildhackfleisch
und einigen Preiselbeeren.“

Auf 17 Punkte steigerte sich Enis Akisik vom „Kult“ in Bergisch Gladbach
in „seiner ausdrucksstarken Gewürz- und Kräuterküche, die osmanische
Überlieferung mit westlicher Gegenwart verbindet. Verblüffend die hocharomatische
Orangen/Zimt-Sauce zur gebratenen Kalbsleber.“ Diese hohe Bewertung
erreichte auf Anhieb Philip Wolter im neueröffneten „Clara von Krüger“ in Wermelskirchen
bei Köln. „Er verwöhnt Augen und Gaumen mit fantasievollen
Kombinationen wie zart auf der Haut gebratenen Dorsch mit Blutwurst im
Lauchmantel, giftgrüner Lauchmousse, köstlich-feinsäuerlicher weißer Buttersauce
und hauchdünnem, knusprigen Esspapier von der Schweineschnauze
(das an Joachim Wissler erinnert).“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in NRW behauptete
mit 19,5 Punkten der „unerschöpflich kreative, sich immer wieder neu
erfindende“ Joachim Wissler vom Restaurant „Vendôme“ im „Grandhotel
Schloss Bensberg“ in Bergisch Gladbach, durch dessen „intellektuelle Kraftakte die heiter-beschwingte, sinnlich-süffige Darbietung auf dem Teller so aussieht
wie gerade vom Himmel gefallen“. Wisslers „betörende Tableaus haben
nichts mehr zu tun mit den ebenso angestrengten wie anstrengenden Arrangements
der Pseudo-Avantgarde, deren detailhuberischer Aufwand in keinem Verhältnis
zum bescheidenen geschmacklichen Ertrag steht. Wissler kochte noch
nie so glasklar, so geschmacksintensiv und zugleich so reduziert. Typisch der
Rehbockrücken unter dem vitalisierenden Einfluss von feinherbem Wiesenkerbel,
nussigem Pistazienpüree und pikantem Olivenknusper oder die in Mandelmilch
gebeizte und von Pimenthaut umhüllte Gänseleber mit gegrilltem Mandelmilchschaum.“

Ihre 18 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten souverän mit inspirierten
Gerichten:

• Henri Bach von der „Résidence“ in Essen durch „Kalbskopfsalat und meersalzige
Signalkrebse mit Wildkräutern, Gurkenspaghetti und Parmesanravioli“,

• Eric Menchon vom „Le Moissonnier in Köln „durch 24 Stunden eingelegtes,
mit Gänseleber gefülltes Rinderrippenstück mit Tomatensirup, Speckschaum,
Fladenbrot, mit Mandarine karamellisierten Chicoree, Schwarzwurzeln sowie
leicht geknofelten Kartoffelkuchen“,

• Peter Nöthel und Peter Liesenfeld vom „Hummerstübchen“ in Düsseldorf
durch „Seeteufel auf gebratenem Fenchel mit Sauce Béarnaise und schön fruchtigem
Tomatenkompott“,

• Frank Rosin vom „Rosin“ in Dorsten durch „gewollt klingende, aber köstlich
schmeckende Zubereitungen wie ‚Pergamentpapiergebackener Weinbergpfirsich
mit Gefrorenem von altem Parmesan und süßer Paprika’“,

• Bernd Stollenwerk vom „Gut Lärchenhof“ in Pulheim bei Köln durch „Langostinotatar
mit Saiblingskaviar, knusprigem Schweinebauch und geschmolzenen
weißen Zwiebeln“.

Auch der „in seinen Klassikern verharrende“ Dieter L. Kaufmann von der
„Traube“ in Grevenbroich behielt seine 18 Punkte, weil bei ihm „keine bunte
Scharen von Zutaten in Türmchen, Schäumchen und Mixturen das Wesentliche
auf dem Teller verdecken, nichts durch Marinieren, Pürieren, Schäumen übertönt
wird, nichts mittels Vanille, Harissa oder Schwarzkümmelpulver maskiert
wird, sondern das Produkt zunächst und vor allem nach dem Produkt schmeckt.
Das klingt einfach, erfordert aber höchstes Können bei Produktwahl und Garzeitpunkten.“
Eins auf die Kochmütze bekam hingegen der ebenfalls „am Herd
beharrend und bewahrend wie ein Vorzeige-Konservativer agierende“ Jean-
Claude Bourgueil vom „Schiffchen“ in Düsseldorf. Die Kritiker maulten über
„versalzenen Tempurateig, übergarten Fisch, reichlich unsortiertes Durcheinander
von Dessert und empfanden viele bekannte Gerichte, die nur etwas anders
formuliert waren, als demonstrative Phantasielosigkeit.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 195 Restaurants
in NRW. 166 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Unter den
neu eröffneten Restaurants erreichte das „La Poêle d’or“ des wieder einmal an
den Herd zurückgekehrten Jean-Claude Bado in Köln 16 Punkte. 14 schafften die
Lokale „Brasserie Next Level“ in Bonn, „D’vine“ und „Schorn“ in Düsseldorf,
„Die alte Schlosserei“ in Engelskirchen (Bergisches Land), „Amida“ in Haan,
„Christof’s“, „Comedia Wagenhalle“ und „Vintage“ in Köln sowie „Artcuisine“
in Werne, 13 Punkte „Vincent & Paul“ in Essen, „Heckmann’s“ in Köln und
„Gourmet 1895“ in Münster.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner
strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen
gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in NRW 17
langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 22 inspirierte Küchen neu auf;

16 wurden höher, 14 niedriger bewertet. 5 Küchenchefs verloren die begehrte
Kochmütze.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Die Känguru-Köche

Essen wie am anderen Ende der Welt: Krokodil mit Sauce oder Emu-Steak! Wer im australischen Spezialitäten-Restaurant ‚Coen River‘ in Wermelskirchen einkehrt, braucht Nerven wie Crocodile Dundee. Inhaber und Küchenchef Markus Coen (35) begeistert seine Gäste mit exotischen Gerichten. Um auch die Zauderer von Känguru und Co. zu überzeugen, plant Markus mal wieder ein großes Büffet mit allem, was Down Under zu bieten hat – die ‚Aussie-Night‘ …

Kabel1, Samstag, 01.03., 15:10 – 16:15 Uhr, Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen

Die Känguru-Köche

Essen wie am anderen Ende der Welt: Krokodil mit Sauce oder Emu-Steak! Wer im australischen Spezialitäten-Restaurant ‚Coen River‘ in Wermelskirchen einkehrt, braucht Nerven wie Crocodile Dundee. Inhaber und Küchenchef Markus Coen (35) begeistert seine Gäste mit exotischen Gerichten. Um auch die Zauderer von Känguru und Co. zu überzeugen, plant Markus mal wieder ein großes Büffet mit allem, was Down Under zu bieten hat – die ‚Aussie-Night‘ …

Kabel1, Donnerstag, 17.01., 16:45 – 17:15 Uhr: Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen – Die Känguru-Köche