Jürgen Dollase

„Schlecht essen ist wie sich nicht waschen“
In GALA MEN keilt der gefürchtete Restaurantkritiker Jürgen Dollase gegen die Essgewohnheiten der Deutschen und plädiert für mehr Kultur bei Tisch

Jürgen Dollase ist bestürzt über die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen und deren weit verbreitete Gleichgültigkeit gegenüber Qualität im Kochtopf. „Leider ist kulinarischer Analphabetismus gesellschaftlich nicht geächtet. Für viel zu viele gehört Essen in den Bereich ordinärer Verrichtungen, fast wie Verdauen“, kritisiert er in der aktuellen GALA MEN (Ausgabe 5/14, derzeit im Handel). Der Gastrokritiker, der pro Jahr bis zu 150 Restaurants testet, appelliert: „Essen ist keine Privatsache, sondern hat gesellschaftliche Rückkopplungen. Aggressiv formuliert: Schlecht essen ist wie sich nicht waschen. Genießen ist eine Wahrnehmungsfertigkeit, die man entwickeln kann.“

Hart geht Dollase mit dem Lieblingsessen in deutschen Kantinen ins Gericht, der Currywurst: „Diese darmgepressten Fleischabfälle sind überhaupt nur dank einer absurd stark gewürzten Sauce genießbar. Ich führe gerade einen Feldzug gegen Salz und Pfeffer und werbe für eine aromatische Abrüstung.“

Wer sich einmal an „gedopte Aromen“ gewöhnt habe, so Dollase, sei kein Kandidat mehr für die Spitzenküche, weil dort wesentlich milder und differenzierter gewürzt werde. „Diese Leute sagen dann zu allem, es schmecke fade. Das ist im Grunde eine zivilisatorische Katastrophe.“

Ungarn ist 2009 ein besonders günstiges Reiseland

Entscheidungshilfen für „Ungarn spontan“
• Hipp, stylish, lebendig – und preiswert:

„Abenteuer Großstadt“ für Junge und Junggebliebene

Die „alte Lady“ Budapest feiert den Sommer. Auf ihre Art. Und nimmt die Jugend ins
Visier. Tipps zu über 500 Konzerten und Festivals haben die Initiatoren der
Marketingaktion „Budapest Summer“ dafür zusammen getragen. Und die
traditionsreiche Donaustadt gibt sich passenderweise ein richtig hippes,
jugendliches Werbe-Outfit.

Denn wer die dazugehörige Website www.budapestadventure.com anklickt, wird mit
Comicstrips in verschiedene Themenbereiche eingeführt, die selbst Budapest-
Klassikern wie Thermalbädern unter dem Motto „Relax & Enjoy“ einen neuen Drive
geben. Dazu kommen Szene-Hinweise für „Party & Fun“, Sightseeing-Ideen unter
„Art & Design“, Konzert-Acts bei den „Festival Events“, aber auch „Love &
Romance“-Vorschläge und passend die „Summer Adventures“. Jedem Kapitel
vorangestellt: ungewöhnliche Top-Tipps.

Damit auch Kleingeld fürs Feiern übrig bleibt: Noch bis zum 31. August 2009 heißt
es „2=3“ oder „3=4“. Besucher der ungarischen Hauptstadt zahlen in allen
teilnehmenden rund 50 Hotels der Zwei- bis Fünf-Sterne-Kategorie sowie zwei
Hostels bei Buchung via www.budapestadventure.com nur zwei – oder drei –
Nächte und wohnen eine dritte – oder vierte – gratis. Malév Hungarian Airlines hat

ergänzend dazu ein Ticketspecial ab gerade einmal 99 Euro inklusive Steuern und
Gebühren aufgelegt, das über die gleiche Website reserviert werden kann.
Wer nicht recht glauben mag, wie angesagt Budapest ist, den wird die vollgepackte
Fotogalerie überzeugen – oder der farbenfrohe, mit schnellen Schnitten und
lebendigen Bildern aufbereitete Werbe-Spot. Beides gleich auf der Startseite
einsehbar.

Für Glücksspieler: Bis zum 10. September läuft auf www.budapestadventure.com
ein Gewinnspiel. Hauptgewinn ist, wie könnte es anders sein, ein Wochenende für
Zwei in Budapest im Oktober 2009.

• Von Bänkern belegt und bewiesen:
Ungarn ist 2009 ein besonders günstiges Reiseland

Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken können Urlauber in
Osteuropa in diesem Jahr von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis
profitieren. In Ungarn beispielsweise zahlt man einen Euro für Waren und
Dienstleistungen, die in Deutschland etwa 1,17 Euro kosten.
In anderen Ländern ist der Urlaub dagegen oft teurer als in Ungarn. Das gilt unter
anderem für beliebte Ferienländer wie Italien, Frankreich oder die Schweiz. Wer
Urlaub in Dänemark macht, muss sogar deutlich tiefer in die Tasche greifen, denn
dort beträgt die Kaufkraft eines Euros nur etwa 78 Cent.

Zur Ermittlung des Urlauber-Euros verglichen die Finanzexperten die Kaufkraft des
Euros im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland. Dabei wurden das unterschiedliche
Preisniveau wie auch der Wechselkurs beim Umtausch in andere Währungen
berücksichtigt.
Immerhin: Im Jahresvergleich sparen deutsche Urlauber aufgrund des schwachen
Forints derzeit pauschal rund 20 Prozent, so dass dank des Mehrwerts des Euros
vor Ort vor allem Nebenkosten und Dienstleistungen günstiger sind.

Flugpreise vergleichen bei Opodo

Die neuen Tricks der Spammer und Phisher

Aktuelle Spamflut ist kaum zu stoppen

Derzeit gibt es eine neue Flut von Spam- und Phishing-Mails, die so schnell wohl nicht zu stoppen sein wird – Schuld daran sind neue Techniken, mit denen sich Betrüger besonders gut verstecken können, so das Computermagazin c’t in der aktuellen
Ausgabe 18/07.

Mit einem Klick auf verseuchte E-Mail-Anhänge oder Webseiten fängt
man sich auf einem ungeschützten PC schnell einen Trojaner ein. Ohne
dass der Anwender es merkt, wird der eigene Rechner Teil eines
Bot-Netzes, verschickt also ferngesteuert unerwünschte Werbe- oder
Phishing-Mails. Phishing-Mails haben es meist darauf abgesehen,
Zugangsdaten für Online-Banking zu erspähen, indem sie den Empfänger
auf gefälschte Bankseiten lotsen.

Die Versender von Spam verstehen es immer besser, sich zu
verstecken. Zwischen ihren zentralen Servern und den unfreiwilligen
Teilnehmern ihrer Bot-Netze ziehen sie neue Zwischenschichten ein.
Demzufolge findet zwischen einem Rechner, der ohne Wissen seines
Anwenders Werbe-Mails verschickt, und dem zentralen Server keine
direkte Kommunikation mehr statt. Alles läuft über die
Vermittlungsstellen, die beliebig austauschbar und über mehrere
Länder verteilt sind.

„Will man heute einen Phishing-Server oder ein Netz von Spammern
ausschalten, hat man es gleich mit mehreren Behörden in verschiedenen
Ländern zu tun“, berichtet c’t-Redakteur Jürgen Schmidt. „Das Ganze
hat also neben einer technischen Herausforderung auch eine bedeutende
juristische Ebene.“ Außerdem verhalten sich Internet-Dienstleister,
die an Kriminelle Server vermieten oder Web-Adressen vergeben, häufig
wenig kooperativ. Dabei ist gerade ihre Mithilfe besonders wichtig.

Bevor die Betrüger die neuen Techniken wie Rock Phish und Fast
Flux einsetzten, konnten Phishing-Seiten zuletzt bereits nach wenigen
Stunden oder höchstens Tagen abgeschaltet werden. Inzwischen dauert
es mitunter Wochen und Monate, bis Behörden oder verschiedene
Organisationen eine Phishing-Seite aus dem Netz entfernen.

airTV

"airTV": Flughafeneigener Fernsehkanal soll informieren, unterhalten
und werben

Mit einem symbolischen Knopfdruck gab Flughafengeschäftsführer
Karl-Heinz Krüger zusammen mit n-tv-Chef Johannes Züll und dem
Geschäftsführer von Grundig Intermedia Hans-Peter Haase am 6. August
den Start für den flughafeneigenen Fernsehkanal *airTV" frei. Auf
zunächst 15 Großbildschirmen im Warteraumbereich des Terminals wird
ab sofort rund um die Uhr ein speziell auf den Airport Nürnberg und
seine Gäste abgestimmtes Programm ausgestrahlt. *Ein innovatives Medium,
das die Wartezeit unserer Passagiere durch geballte Information und
Unterhaltung verkürzen wird und den Unternehmen der Metropolregion
Nürnberg eine Plattform für die Darstellung ihrer Produkte und
Dienstleistungen bietet", so Krüger.

Am drittgrößten deutschen Umsteige-Flughafen mit jährlich über 4
Millionen Passieren halten sich in den Wartebereichen täglich Tausende
von Fluggästen auf. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei circa
75 Minuten. Durch *airTV" soll der Aufenthalt im modernen Terminal des
Airport Nürnberg nun noch komfortabler gestaltet werden.

Das neue Infotainment- und Servicemedium *airTV" umfasst drei
audiovisuelle Programmblöcke: Eine Kooperation mit dem ersten deutschen
Nachrichten- und Wirtschaftssender n-tv ermöglicht die Übertragung von
Live-Nachrichten, Magazinen und Reportagen sowie aktuellen
Top-Meldungen. Ergänzt werden diese Beiträge durch Berichte über das
Flugangebot ab Nürnberg, Eigenreportagen z. B. über das Air
Berlin-Drehkreuz und weitere Features über den Airport Nürnberg.
Zusätzlich bietet der Flughafen der regionalen Wirtschaft die
Möglichkeit, Sendezeit mit Werbe- bzw. Promotionbeiträgen zu belegen:
in Form klassischer Werbespots oder auch mit produktspezifischen
PR-Beträgen. (Kontakt für nähere Informationen:
vertrieb@airport-nuernberg.de).

Bei der Suche nach Partnern für die Realisierung von *airTV" konnten
ebenfalls Firmen aus der Region gewonnen werden: Als Betreiber des
Systems fungiert Redlof Medien, Ansbach. Redlof Medien gilt als
Spezialist für sogenannte Out-of-Home-Medien und hat bereits Kunden in
mehreren Verkehrsbetrieben gewonnen. Die Traditionsfirma Grundig stellt
die Endgeräte zur Verfügung: Zum Einsatz kommen designschöne 42- und
50-Zoll-Plasmabildschirme.

Wal-Mart lässt Kinder spammen

Canada.com leitet seinen Beitrag zur neuesten Marketing-Masche Wal-Marts mit der Empfehlung ein, dass Eltern ihre Mail-Adresse wohl besser für sich behalten sollten. Denn sonst besteht die Gefahr, dass ihre Kinder bei Wal-Mart eine Wunschliste erstellen, die dann als Werbe-Mail der Handelskette in der Mail-Box der Eltern landet.

Das von Wal-Mart eingesetzte Online-Instrumentarium muss man dabei fast schon als perfide bezeichnen. Auf einer eigens für das Weihnachtsgeschäft eingerichteten Web Site „Toyland“ lauern die beiden animierten Elfen Wally und Marty auf den Besuch der Kindlein und präsentieren diesen dann knapp 100 verschiedene Spielzeuge.

Die Kinder sollen dann entscheiden, ob diese Spielsachen in einen Müllwagen, oder in eine Rakete stopfen. Wobei die Elfen das Kind mit Applaus dafür belohnen, wenn es sich für die Rakete entscheidet. Denn die Rakete ist gleichbedeutend mit dem Wunschzettel der Kinder und die beiden Elfen versprechen dem Kind, sich bei den Eltern für diese Wunschliste einzusetzen.

Die Eltern scheinen von diesen Wunschlisten allerdings nicht sehr begeistert. Und das nicht nur, weil es sich überwiegend um hochpreisige Geschenkwünsche handelt.

Viele nehmen es auch als grenzwertig wahr, wenn Kinder erst einmal gefragt werden, ob sie bestimmte Spielzeuge mögen, um dann das Ergebnis dieser kaum zu verneinenden Frage als Werbe-Mail an die Eltern zu verschicken. Denn als erwünschte Mail kann man diese Werbung kaum bezeichnen.

Doch da die Kinder diese Mail in Auftrag gegeben haben, kann man Wal-Mart nicht einmal den Vorwurf machen, Spam zu verschicken.

Quelle: www.intern.de

Viele Anti-Spam-Programme sind mangelhaft

Kaum ein Internetnutzer ist vor ihnen sicher:
Jeden Tag überschwemmen Millionen Werbe-E-Mails („Spam“) die
elektronischen Postfächer. Hersteller von spezieller Filtersoftware
versprechen Hilfe. Doch viele Programme arbeiten sehr unzuverlässig:
Sie lassen in den Grundeinstellungen massenhaft Werbe-E-Mails in das
Postfach durch. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer
aktuellen Ausgabe (15/2006, jetzt im Handel).

COMPUTERBILD überprüfte sieben Werbefilter-Programme. Zusätzlich
nahmen die Tester die Spam-Filter von zwölf teils kostenlosen, teils
kostenpflichtigen E-Mail-Diensten im Internet unter die Lupe. Jedes
Programm und jeder Internetfilter mußte aus 2450 Test-Nachrichten
unerwünschte Werbung und Betrüger-E-Mails („Phishing“) aussortieren.
Insgesamt wurden für den Test knapp 50 000 Nachrichten verschickt.

Besonders die Programme zeigten beim Filtern von unerwünschter
Werbepost große Mängel. Von sieben Werbefiltern versagten fünf
komplett: Note „mangelhaft“. Sie sortierten entweder zu wenige
Spam-Mails aus, oder beim Sortieren gingen zu viele erwünschte
Nachrichten etwa von Freunden und Kollegen verloren. Die beste
Software schaffte die Note „ausreichend“.

Deutlich besser schnitten die Werbefilter der E-Mail-Postfächer im
Internet von AOL, T-Online, Web.de & Co. ab. Sieben der zwölf Dienste
schafften eine „gute“ Note bei der Filterleistung. Vier
E-Mail-Dienste wurden wegen schlechter Filterleistung auf die Note
„mangelhaft“ abgewertet.

Wer sein E-Mail-Postfach möglichst werbefrei halten will, sollte
gleich auf ein E-Mail-Postfach mit gutem Spam-Filter setzen. Dann
kann man sich den Einsatz spezieller Filterprogramme auf dem eigenen
Computer sparen.

19 Euro Mietwagen in Berlin

Zusammen mit dem Kooperationspartner
Chevrolet hat sich die internationale Autovermietung National Car
Rental für die Bundeshauptstadt eine besondere Werbe-Aktion
ausgedacht: das City Special. Wer Lust hat und einen Werbe-Aufkleber
am Fahrzeug nicht scheut, kann in einem kleinen Chevi (Matiz, Kalos,
Lacetti) quer durch Berlin cruisen – und das für ganze 19,- Euro pro
Tag. Einzige Vorraussetzung: Er mietet für drei Tage. Im Preis
inbegriffen sind unbegrenzte Kilometer, Haftungsbeschränkung, CDW
(inkl. Diebstahl-Versicherung) mit 750,- Euro Selbstbeteiligung,
Fahrzeug-Reinigung, Mehrwertsteuer und Zulassungsgebühr. Das Angebot
gilt – je nach Verfügbarkeit der Mietautos – an allen Berliner
National Car Rental Stationen. Lediglich an den Flughäfen wird eine
zusätzliche Servicegebühr von 19 Prozent des Mietpreises erhoben.

www.national.de/deweb/default.jsp

Werbe- und Vertriebsoffensive zum monatlichen Start von „LECKER“

LECKER, das junge Kochmagazin aus der Bauer
Verlagsgruppe, startet mit der Erhöhung der Erscheinungsfrequenz eine
umfangreiche Werbe- und Vertriebsoffensive. Ab Januar 2006 erscheint
das Magazin nicht mehr im 3monatigen Rhythmus, sondern mit insgesamt
zehn Ausgaben pro Jahr. Dies ist die Konsequenz aus dem erfolgreichen
Start vor knapp zwei Jahren. Verantwortlich für die freche Kampagne,
die eine Brücke zwischen themenbezogener Heftwerbung und
Markenwerbung schlägt, zeigt PUBLICIS Hamburg. Die ersten
Anzeigen-Motive erscheinen bereits Mitte Januar. Zusätzliche TV-Spots
werden ab der nächsten Ausgabe von LECKER Mitte Februar (EVT: 14.02)
geschaltet.

„Das einmalige Querformat, der Name und die emotionale
Bildsprache, die geradezu mit der eines Lifestyle-Magazins zu
vergleichen ist, signalisieren schon auf den ersten Blick, dass
LECKER anders ist, als herkömmliche Koch-Magazine“, beschreibt
Gertraud Schwillo, Chefredakteurin LECKER, das Heft-Konzept.
Einzigartig ist auch das beigefügte Booklet, das die Zutaten aller
Rezepte in Form von Einkaufslisten zusammenfasst. Dieses Konzept
setzt sich inhaltlich fort: LECKER serviert das Thema Essen, Kochen
und Genießen im redaktionellen Teil locker, ungezwungen und
gelingsicher. Dazu zählt auch die exklusive Zusammenarbeit mit dem
englischen Bestseller-Koch Jamie Oliver.

„Dass unser Rezept aufgeht und beim Leser ankommt, merken wir nicht
nur an den Auflagenzahlen, sondern auch daran, dass inzwischen andere
Verlage unsere Zutaten für ihre Magazine entdeckt haben“, so Olaf
Köhnke, Verlagsleiter Food-Zeitschriften, über die erfolgreiche
Entwicklung von LECKER.

„video“ warnt vor Schnäppchen

Viele Unterhaltungselektronikmärkte verwirren
Kunden mit undurchschaubaren Preisangaben / Technische Daten verraten oft wenig über die Qualität des Geräts / „video“-Tipp: Preise zwischen Geräten verschiedener Marken vergleichen und Angebote anderer Händler prüfen

Immer mehr Großmärkte für
Unterhaltungselektronik locken ihre Kundschaft mit angeblichen
Tiefpreisen in den Laden. Doch nicht jedes Prospekt-Angebot ist auch
ein Schnäppchen. Das Fachmagazin „video“ deckt in seiner aktuellen
Ausgabe (2/2006) die häufigsten Fallen auf, die in Werbe-Anzeigen
lauern.

Für Händler gibt es viele Möglichkeiten, mit sensationellen
Preissenkungen zu werben, obwohl das Produkt bei der Konkurrenz nicht
teurer sein muss. Das Problem: Ob sich hinter dem gern als Referenz
angegebenen höheren Preis ein aktueller oder ehemaliger Listenpreis
des Herstellers oder ein früherer eigener Preis des Händlers
verbirgt, erfährt der Kunde – wenn überhaupt – nur als kleingedruckte
Fußnote. „video“-Tipp: Käufer sollten vor Ort die Preise zwischen
Geräten verschiedener Marken vergleichen und auch überprüfen, was
andere Händler für das gleiche Gerät verlangen. Nur so ist es
möglich, die echten Schnäppchen zu erkennen. Darüber hinaus empfiehlt
„video“, beim Kauf nach einem Barzahlungsrabatt zu fragen.

Für Verwirrung in Werbeanzeigen für TVs sorgt vor allem das so
genannte HD-ready-Logo. Dieses sagt lediglich aus, dass das
Fernsehgerät in der Lage ist, hoch auflösende Bilder (HDTV) zu
verarbeiten. Wie gut das Gerät diese Aufgabe erfüllt, verrät das
Gütesiegel laut „video“ aber nicht. Zudem verschweigen viele
Prospekt-Schreiber, dass für die Darstellung von HDTV-Bildern ein
zusätzliches Empfangsgerät, ein HDTV-fähiger Receiver, benötigt wird.

Ein weiteres Lockmittel ist die unter dem jeweiligen Gerät
abgedruckte Liste an technischen Daten, die oft nur wenig
Aussagekraft besitzt. So verraten etwa Kontrast- und Helligkeitswerte
bei TV-Geräten, nicht weiter kommentierte Camcorder-Pixelzahlen,
astronomisch hohe Wattzahlen bei Verstärkern und Lautsprechern sowie
Format-Aufzählungen bei DVD-Playern und -Recordern fast nichts über
die Qualität, so „video“.