Makrobiotik

Lebensfreude durch richtige Ernährung

Die Frage nach der richtigen Ernährung beschäftigt die Menschheit von jeher. Das Nachrichtenportal www.news.de stellt in einem Interview mit Lebensberater Klars Schubring die makrobiotische Ernährung vor.

Die Idee der Makrobiotik stammt schon aus der Antike und findet langsam ihren Weg in die moderne Gesellschaft. Besonders in Japan nimmt sie eine Vorreiterrolle ein: Hier gibt es weniger Viehzucht, dafür größere Agrarflächen. Um den in tierischen Nahrungsmitteln enthaltenen Mineralanteil trotzdem abdecken zu können, suchen die Japaner nach entsprechenden Alternativen. Diese finden sie beispielsweise in Soja und Misopaste, die ideal für die Nervenversorgung sind und somit die Hirnfunktionen unterstützen.

Denn Makrobiotik ist eine Ernährungsform, die besonders die Leistung des Gehirns fördern und den Körper gesund halten und entlasten soll. Dabei wird sie nicht nur als Form der Nahrungsaufnahme betrachtet, sondern auch als Weg zu mehr Freiraum und Glück. Dies soll der Mensch durch die Vielfältigkeit der Nahrungszusammenstellung erlangen. Und aus glücklichen und freien Individuen resultiere wiederum ein friedliches Miteinander der Gesamtbevölkerung. So wird Essen und Trinken in der Makrobiotik immer im gesellschaftlichen Zusammenhang betrachtet.

Grundlage sei die Frage, was die Intelligenz des Menschen nährt. Denn die geistige Entfaltung sei die Basis für soziale Kompetenz. Dabei ist eine ideale Intelligenzernährung jene, die eine geringe Belastung für den Organismus darstellt, während alle wichtigen Nährstoffe für geistige Arbeit geliefert und die Nerven gestärkt werden. Besonders empfehlenswert sei hierfür Getreide wie beispielsweise Hirse. Lang genug und mit nur wenig Salz gekocht, setzt es Nährstoffe frei, die für den Organismus wichtig sind. Diese sind zwar auch in einer Bratwurst oder einer Portion Pommes enthalten. Die Verdauung solcher Speisen beanspruche den Körper jedoch deutlich mehr als der Getreidebrei. Durch somit eingesparte Energie würde nicht nur die Gesundheit ( www.news.de/gesundheit.html ) gefördert, sondern auch die Freude am Leben.

Shanghai – Die Metropole der Zukunft?

Shanghai – Die Metropole der Zukunft?

Urbane Welten und die Expo 2010

11. bis 19. Juni 2010 (Fr.-Sa.), Shanghai

Kühne Bauprojekte, wachsende Urbanisierung, Städte vom Reißbrett: In einem rasanten Tempo inszeniert China in Shanghai seine Vorstellungen von Wachstum und Modernität. Die Stadt erscheint als Symbol des Fortschritts und übernimmt eine Vorreiterrolle in der Entwicklung des Landes. Mit über 18 Millionen Einwohnern zählt sie zu den größten und bedeutendsten Industriestädten Chinas und lebt zugleich in einer Spannung zwischen Tradition und Modernität. Die EXPO 2010 gilt vor diesem Hintergrund als Motor für weitere Umgestaltungen. Sie steht für ein städtisches Leben der Zukunft sowie für Konzepte einer nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung. Welche zukunftsweisenden Ideen präsentiert die EXPO 2010? Was kennzeichnet den deutschen EXPO-Beitrag mit dem Motto „Balancity – eine Stadt im Gleichgewicht“? Wie werden in Shanghai die infrastrukturellen und ökologischen Herausforderungen, die Stadtplanung, der Umgang mit der kulturellen Vergangenheit oder sozialen Fragen angegangen?

Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen und entdecken Sie Deutungsmuster für künftige Entwicklungen. Zu diesem Fachprogramm in Shanghai, das sich in Exkursionen, Besichtigungen, Analysen und Hintergrundgesprächen mit Aspekten der Stadtentwicklung, der Architektur, des Immobilienmarkts, der Nachhaltigkeit, mit Trends in Gastronomie und Hotellerie, aber auch mit den Ausstellungsgestaltungen der EXPO beschäftigt, lädt die Thomas-Morus-Akademie Bensberg in Kooperation mit Milla und Partner sowie Gebeco herzlich ein. Das Studienprojekt richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus Stadtplanung, Projektentwicklung, touristischen Einrichtungen und Freizeitanlagen, aus Hotellerie, Handel, Forschung, Planung, Verwaltung, Medien und Politik.

Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Sie auf der Homepage der Thomas-Morus-Akademie unter folgendem Link: www.tma-bensberg.de/shanghai

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

Siegel für Fisch aus nachhaltiger Fischerei

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

„Das Bundesverbraucherschutzministerium nimmt eine Vorreiterrolle bei der Nachhaltigkeit ein – auch in der eigenen Kantine,“ sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) heute in Bonn. Die Kantine des BMELV erhielt das Zertifikat des Marine Stewardship Council (MSC) für Fisch aus nachhaltiger Fischerei. „Wir möchten zeigen, dass es für jeden möglich ist, Einfluss auf die Fischereipraktiken zu nehmen und durch sein Einkaufs- und Essverhalten eine nachhaltige Fischerei zu unterstützen.“

Damit liegt die BMELV-Kantine im Trend. Deutschland ist weltweit das Land mit dem höchsten Absatz von Fisch mit dem blauen Siegel des MSC.

Der MSC ist eine unabhängige, globale und gemeinnützige Organisation. Er setzt sich weltweit für nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei ein. Ziel ist die Sicherung der Zukunft der Fischbestände sowie eine gesunde Meeresumwelt. Prinzipien des MSC sind die Nachhaltigkeit der Fischbestände, die minimale Auswirkung auf das Ökosystem und ein effektives Management in diesem Bereich, das die Grundlage für eine Mindestkennzeichnung von Fischerzeugnissen darstellt.

Die MSC-Zertifikate sind drei Jahre gültig. Danach müssen Unternehmen sich erneut zertifizieren lassen.

Mit der MSC-Zertifizierung setzt das Bundesverbraucherschutzministerium seine Initiative für eine qualitätsorientierte Gemeinschaftsverpflegung fort. Bereits im Jahr 2008 wurde die Kantine in Bonn nach den Qualitätsstandards „JOB&FIT“ zertifiziert.

Null-Toleranz gegenüber Schwarzfischerei

Heinen: „Null-Toleranz gegenüber Schwarzfischerei – Deutschland begrüßt Vorreiterrolle der EU bei weltweiter Bekämpfung der illegalen Fischerei“

Ranghohe Vertreter aus rund 40 Staaten trafen sich in Lissabon auf Einladung der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission zu einer Konferenz zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und ungemeldeten (IUU) Fischerei.

Mit einem jährlich weltweit geschätzten Umfang von etwa 10 Milliarden Euro (rd. 30% des weltweiten Fangertrages) verhindert die IUU-Fischerei ein nachhaltiges Fischereimanagement und fügt der legalen Fischerei auf der Hohen See und in den Küstengewässern insbesondere von Entwicklungsländern einen großen Schaden zu.

Die Konferenz setzt den Konsultationsprozess auf internationaler Ebene fort, den Bundesminister Horst Seehofer unter deutschem Ratsvorsitz im April 2007 in Luxemburg gemeinsam mit EU-Fischereikommissar Joe Borg angestoßen hatte. „Die IUU-Fischerei plündert unsere Meere, zerstört marine Lebensräume und bringt die ehrlichen Fischer um ihren Lohn“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen, die Deutschland bei der Konferenz in Lissabon vertrat. Sie begrüßte, dass die EU als weltgrößter Markt für Fischereierzeugnisse das Problem der IUU-Fischerei von der Marktseite her angehe. Gegenüber der Schwarzfischerei dürfe es nur Null Toleranz geben. Die internationale Staatengemeinschaft müsse entschieden gegen alle Akteure und Hintermänner vorgehen.

Die Konferenz wurde mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung abgeschlossen, die sich sowohl an die Flaggenstaaten als auch an die Hafen- und Importstaaten richtet und wirksame Kontrollen der gesamten Vermarktungskette vom Fangnetz bis zum Verbraucher fordert. Den Entwicklungsländern wurde Unterstützung für den Aufbau leistungsfähiger Überwachungs- und Kontrollsysteme zugesagt.

Die bessere Verbindung

„Als alle Welt mit dem Auto unterwegs war, waren wir die Durchreisestation für Urlauber im Piemont“, erinnert sich Luigi Boano, Präsident des Einzelhandelsverbandes Alessandria, mit Schaudern. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend geändert.

Die italienische Regierung hat mehrere Millionen Euro investiert, um die Infrastruktur für Low-Cost-Carrier, also Billigflieger, zu schaffen. So ist es heutzutage preiswerter, nach Mailand, Turin oder Genua zu fliegen als mit dem Auto anzureisen.

Wer nach Alessandria will, hat hier die freie Auswahl, liegen doch alle drei Flughäfen etwa gleich nah zum beliebten Urlaubsgebiet für Individualisten. Und mit Bus oder Bahn ist man auch als Urlauber schnell am Ziel seiner (Urlaubs-)Träume.

„Die Leute reisen nicht mehr durch, sondern in die Provinz von Alessandria – und Recht haben sie“, resümiert Boano die aktuelle Entwicklung. „Kunst, Kultur oder Sport: Hier findet jeder, was er für einen erholsamen Urlaub braucht.“

Einen besonderen Service bieten Hoteliers aus Alessandria wie Annalisa Polidoro Marabese, Inhaberin des Hotel Lux und Vorsitzende der Gruppe der Junghoteliers. „Wir holen unsere Gäste gleich am Flughafen ab“, übernimmt sie die Vorreiterrolle und sorgt damit für Erholung im Urlaub von Anfang an. Giovanna Scacheri, Präsidentin des Hotelverbandes Federalberghi und Eigentümerin des Hotel Londra in Alessandria, begrüßt die Initiative und glaubt, dass sie rasch Nachahmer finden wird. „Die Provinz von Alessandria schafft für jeden Urlaub die richtigen Erlebnisse; da schaffen wir gerne die besseren Verbindungen“, sagt sie.

Und wer partout nicht auf das Auto im Urlaub verzichten möchte, fliegt trotzdem Low-Cost-Carrier. Mietwagen sind an jedem Flughafen für ein vernünftiges Entgelt zu bekommen – und das gleich „all inclusive“ wochenweise.