Gault Millau Sachsen 2013

Mit seinen „verblüffenden, fast immer komplizierten, aber auch sinnenfrohen Kompositionen“ kocht sich der 43jährigen Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“ in Leipzig nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Er arbeitet auf seine ganz wundervolle Weise wie ein Besessener daran, seine Gäste zu überraschen. Dank seines Ideenreichtums wechseln Aromenwelten und Texturen, Formen und Farben unablässig, immerzu nimmt einen etwas gefangen.“

Für Gerichte wie „geräucherten Saibling mit Kalbsschwanzgelee, Asia- Mayonnaise und Schweineschwarte à la Popcorn oder Täubchen in Nektarinen- Fluid mit Senfkohl, der in Apfelmost und grünem Curry gegart wurde,“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Schnurr haben nur 13 Köche in Deutschland.

17 Punkte erkocht sich erstmals Benjamin Unger vom „St. Andreas“ in Aue. Er beeindruckte „als Feinzeichner der Aromaküche und kombiniert Hummer behutsam mit Guave, Papayasalsa und Vanille oder Salzwiesenlamm kräftig mit Pfifferlingen und Aprikose“.

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen mit „herausragenden Gerichten“ André Tienelt vom „Sendig“ in Bad Schandau („saftig gebratenes Maishähnchen mit Polentaschnitte, honiggesüßten Silberzwiebeln und Petersilien-Bisquit“) und Till Weiß vom „Villers“ in Leipzig („frisch geräucherter Waller mit Gurkengelee, Dillpesto und einem Ofenkartöffelchen, das mit dezenter Speckcreme gefüllt ist“).

Auf 15 Punkte verbessert sich André Oelsner im Leipziger „Heine“ durch „Gerichte seiner saisonal geprägten Aromenküche wie Entrecôte mit Sellerie- Mangold-Cannelloni und Rote Bete-Mousseline“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen teilen sich nun Aufsteiger Schnurr und Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden, der seine 18 Punkte des Vorjahrs „souverän verteidigte und klassische Produkte in modischer Präsentation glänzen lässt. Bestes Beispiel sind gleich zum Auftakt gerollte Gillardeau-Austern, gefüllt mit einer Austernmousse, für die die Austernbärte mit Wasser und Sahne vermischt und aufgekocht werden. Dazu sind Kaviar, kleine Kugeln aus weißer Schokolade und Basilikumgeleewürfel dekoriert – klingt befremdlich, schmeckt aber köstlich. Sogar der hauchdünne, gebratene Speck, der sich wie ein Sonnensegel darüber wölbt, stärkt den Spannungsbogen. Dem Zeitgeist huldigt hierzulande selten so perfekt gebratenes Karree vom Iberico- Schwein mit Zwiebelpüree, Kirschen und einem knusprigen (zunächst gekochten, dann getrockneten und schließlich gerösteten) Mix aus Beluga- Linsen, schwarzem und weißem Reis sowie Haferflocken.

Den beiden sächsischen Kochkönigen folgen mit je 17 Punkten neben Unger zwei weitere Kronprinzen: Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig. Bei Hermann steckt „hinter der knapp gefassten Ankündigung geschmacklich voll überzeugender Gerichte wie ‚Wilder Steinbutt, Sieglinde, Barbarakraut‘ eine fantasievolle Kreation von großer Aromenvielfalt und Harmonie: Zum bretonischen Butt gesellen sich Tapioka und Schwamm von der Brunnenkresse und ein Löffel Apfel-Selleriesalat sowie Schaum von der Sieglinde-Kartoffel, in den er einen Fischfond mit Kräutern und Tomaten mischt, der mit Kalbsfußjus abgelöscht wird“. Schlegel „scheut keinen Aufwand, auf klassisch schöner Basis mit wohlüberlegten Kreationen und stimmiger Aromenfülle zu begeistern. Schlicht klingende Gerichte wie das Arrangement von butterzartem Stubenküken, gebackenen Hahnenkämmen und vollfleischigen Flusskrebsen in einer leichten Velouté mit dreierlei bissfesten Spargeln und Pastatäschchen bieten eine ganz unerwartete Aromenvielfalt.“

Dass in Sachsen nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Antje Kirsch aus dem „Caroussel“ in Dresden als „Oberkellner des Jahres“. Aus der Laudatio: „Herzlich und detailbewusst gibt sie jedem Gast das Gefühl, willkommen und geschätzt zu sein. Diesen Charme und hohe Professionalität vermittelt sie sehr erfolgreich dem Nachwuchs.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 30 Restaurants in Sachsen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau im Freistaat fünf langweilig gewordene Restaurants ab und bewertet vier höher. sechs Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen

18 Punkte
Caroussel in Dresden Falco* in Leipzig

17 Punkte
St. Andreas in Aue*
Bean & Beluga in Dresden Stadtpfeiffer in Leipzig

16 Punkte
Villers* in Leipzig Sendig* in Bad Schandau

15 Punkte
Heine* in Leipzig
Gasthof Bärwalde in Moritzburg Drei Schwäne in Zwickau

14 Punkte
Elements in Dresden
Feengarten in Hartenstein
Drogerie und Niemanns Tresor* in Leipzig Schillerstuben in Schkeuditz

Aufsteiger **Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau 2012 Sachsen

Höhere Noten für vier sächsische Köche im neuen Gault Millau

Einen sachten Aufschwung im Mittelfeld der sächsischen Spitzengastronomie schmeckt die französische Gourmet-Bibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 ab. 15 von 20 möglichen Punkten erreichten in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem bewertet, erstmals Till Weiß vom Restaurant „Villers“ in Leipzig und Olav Seidel vom „Gasthof Bärwalde” in Moritzburg. Ihre Note steht für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“.

Seidel beeindruckte mit „gebratener Forelle aus dem nahen Steinbach in einer Weißburgundersauce, die eher eine Beurre blanc von schön buttriger Konsistenz und feiner Säure ist, und als Dessert mit einer Schüssel duftender dunk- ler Erdbeeren (die ein Obstbauer der Gegend aus der dunklen, nicht so süßen Urerdbeere und gezüchteter Walderdbeere kreuzte) mit luftig schaumigem Weißkäse“. Weiß gefiel durch „Wachtelbrüstchen an Papayachutney mit grenzwertig süßer Haselnusskruste oder superber Entenstopfleberterrine mit würzigem Ochsenschwanzkern und einem bunten Potpourri aus Gemüse, Kräu- tern und Salaten“.

Auf 14 Punkte verbesserten sich auch Ronny Einsiedel vom „Büttner“ in Schneeberg („Lasagne von Rauchmatjesfilet und Reibekuchen mit Apfel- Zwiebelsauce“) und André Oelsner vom „Heine“ in Leipzig („Rehrücken unter Gewürzkruste mit Chicoréesalat und eiskalten Buttermilch- Pfefferminzkrapfen“). Dieselbe Note erreichte auch Stephan Mießner vom neu eröffneten „Elements“ in Dresden. Er überraschte durch „gebackene Salather- zen mit Ziegencamembert und gepfefferten Kirschen oder originelle Currywurst vom Kalbskopf mit Tomatenconcassé von milder Curryschärfe und luftigem Kar- toffelschaum“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Sachsen hält mit 18 Punkten Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden: „Bei dessen Variation von der Raf-Tomate, der fast kernlosen, fleischigen Urtomate aus Spanien, die ihm ein Gemüsebauer aus Radebeul züchtet, weiß man mal wieder, wie gut Tomate eigentlich schmecken kann und sollte. Ein heißer Tipp ist auch die kalt-warme Vorspeise aus gebratenem Langostino mit geeistem Süppchen von Kopfsalat und Franzosenkraut sowie einem Löffel geeisten Rotweinessigs. Eine perfekte Komposition mit langem Nachklang, auch an verwöhnten Gaumen, ist der mit würzigem Knödelteig gefüllte und mit Trüffelmayonnaise ‚eingecremte’ Ochsenschwanz in einem intensiven Schmorsaft mit Sellerie-Trüffelgemüse.“ Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten mit kreativen Gerichten
• Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden pendelt „geschickt zwi- schen Klassik und Moderne – bei geschmackssicherer, akkurater Zubereitung. Das Speisenangebot ist namensgerecht breit gefächert: von weißen Bohnen als stimmiger Beilage mit Apfelstiften in fruchtigem Fischfond zu gebratenem Rochenflügel und dünn aufgeschnittenem Oktopus bis zu Beluga-Kaviar als Krönung eines grünen Gazpacho mit wunderbar zarter Königskrabbe“.

• Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ in Leipzig holt „mit saftigen Seeteufelme- daillons, umgeben von köstlicher Safransauce und begleitet von Fenchel und gegrillter Artischocke, den Süden nach Leipzig. Von gleicher Perfektion der gegrillte Hummer mit Esskastanien und Langpfeffersauce mit Kalbskopf, der Fasan mit geschmorter Quitte und Weißkraut im Gelee oder die Schoko-Knuspertorte mit chilischarfem Ananassorbet.“

• Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“ in Leipzig verblüfft durch „geschmolzenen Ochsengaumen mit ungezuckerter Zitronengras-Eiscreme sowie stark auf Kokosnusskohle angegrilltem Secreto (Schweinefilet) ebenso wie durch Saibling mit Wassermelone, knusprigem Liebstöckel, Kokosschaum und eine mit Curry aromatisierte Schmorgurke oder Lamm mit säuerlichem Spinat von Wakame-Algen und Banane“.

Stefan Hermann wurde auch für seine Kochkurse gewürdigt und bekam die Auszeichnung „Kochschule des Jahres“, weil „er nicht nur Fitness am Herd, sondern auch Kochkunst, Lebensfreude und Genusserlebnis fördern will“.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 33 Restaurants in Sachsen. 25 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 7 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 3 inspirierte neu auf, je 5 wurden höher bzw. niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunk- tionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

 

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

18 Punkte
Caroussel in Dresden

17 Punkte
Bean & Beluga in Dresden
Falco und Stadtpfeiffer in Leipzig

16 Punkte
St. Andreas in Aue

15 Punkte
Villers* in Leipzig
Gasthof Bärwalde** in Moritzburg Sendig in Bad Schandau
Drei Schwäne in Zwickau

14 Punkte
Elements** in Dresden Feengarten in Hartenstein Drogerie und Heine* in Leipzig Schillerstuben in Schkeuditz Büttner* in Schneeberg

* Aufsteiger **Newcomer

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Gault Millau Sachsen 2011

Langustinen mit Eukalyptus-Erde und geeistem Rauchöl
Peter Maria Schnurr in Leipzig kocht groß auf im neuen Gault Millau
– Weiterer Aufsteiger: Yannick Demange in Zwickau

Den „sympathischen Peter Maria Schnurr“ vom Restaurant „Falco“ in
Leipzig, den sie letztes Jahr wegen „ wegen handwerklicher Nonchalance und
aromatischer Schwächen“ abwerteten, loben die Tester der französischen
Gourmet-Bibel Gault Millau in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe
2011 „als handwerklichen Perfektionist. Lassen Sie sich nicht von exaltierter
Kreativität wie Eukalyptus-Erde und geeistes Rauchöl zu Langustinen oder von
Lakritz und rohen jungen Erbsen zum Käse abschrecken. Es gibt auch geschmacklich
entzückende klassische Entenstopfleberterrine und gefroren geraspelte
Entenstopfleber, die kräftig mit Süßwein mariniert ist, mit Chiligewürzter
Baumtomate und gebratener Brioche oder butterzartes Taubenbrüstchen
mit zweierlei Zuckermais und flüssiger grüner Paprika.“

Für solche Gerichte erhielt Schnurr vom Gault Millau, der nach dem französischen
Schulnotensystem bewertet, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen
für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”.
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichte erstmals der gebürtige Elsässer Yannick Demange
vom „Drei Schwäne“ in Zwickau. „Dessen in den vergangenen Jahren
etwas aufgesetzt bis überdreht wirkende Kompositionen wichen“ nach dem
Geschmack der Kritiker „Plausiblem wie gefülltem Spanferkelrücken mit Kirschjus
und gebratenem Grieß oder warmer Johannisbeerengugelhupf mit Zitronensorbet
.“

Auf 14 Punkte steigerten sich die Leipziger Köche

• Stephan Kujath vom Lokal „Drogerie“, bei dem „alles frisch und aromenstrotzend
kommt wie der pikante Kreolische Hähnchensalat mit knackigen Salzwassergarnelen“,

• Sandy Müller und Peter Niemann vom „Niemanns Tresor”, in dem „das Tatar
vom Salzwiesenrind mit gebratener Salzwassergarnele an Krustentierschaum,
Chiliöl und marinierter Avocado ebenso schmackhaft wie dekorativ ist“,

• Till Weiß vom „Villers”, der „effektvoll Angerichtetes wie knusprig gebackenen
Thunfisch mit geliertem Quittenmus bietet“, sowie

• Marcel Strangfeld vom „Feengarten“ in Hartenstein durch „Schnitzel von der
Rehkeule in Haselnuss-Panade mit Selleriepüree, Gewürzkirschen und weißer
Pfeffersauce“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Sachsen
verteidigte souverän Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Er „kocht gottlob
nicht effekthascherisch à la mode, variiert und kombiniert aber durchaus
fantasiereich. Einen Genieblitz und geschmacklich wunderbar passend fanden
wir die schaumig gerührte und dann mit Butter aufmontierte Taubenleber-
Hollandaise zur zart gebratenen Taube, die in dünne Scheiben gerollt und mit
Petersilienwurzelpüree in Himbeeressigjus serviert wurde. Ins Fern(k)östliche
entführte der mit Sojasauce und Sake marinierte Petersfisch mit Kokos/Curry-
Emulsion und warmem Sushi-Reis.“ Er bekam dafür 18 von 20 möglichen Punkten.
Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche.

Kochkönig Schröer hat neben dem Aufsteiger Schnurr noch zwei Kronprinzen,
die ihre 17 Punkte vom Vorjahr verteidigten: Stefan Hermann vom
„Bean & Beluga“ in Dresden und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ in Leipzig.

Hermann beeindruckte durch „dezent lauwarm geräucherten Saibling
mit seinem Kaviar, den geschmorter Kopfsalat, stückig geschnittene Girardeau-
Austern in leichter Meerrettichcrème und Gurkentatar bestens begleiten, oder
Quarkkeulchen mit geschmorten Zwetschgen und einem French Toast-Eis, das
tatsächlich und überraschend diesen Geschmack vermittelte“. Schlegel nimmt,
so moserten die Kritiker, „den Namen seines Restaurants im traditionsreichen
Gewandhaus zu wörtlich. Dass Stadtpfeifer nicht als kreative Improvisierer Furore
machten, sondern gefälligst zu spielen hatten, was aus gegebenem Anlass
von ihnen erwartet wurde, ist ja kein Grund, uns eine Karte zu reichen, die ans
Vorjahr erinnert. Aber alles ist mit eindrucksvoller Professionalität zubereitet.
Auch die glasigen Flusskrebsschwänze in Dillöl mit jungem Gemüse und superbem
Krebsschaum oder der opulente Bitterschokoladenkuchen mit Ananas in
zartem Ingwerparfüm und Schokosorbet.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 38 Restaurants
in Sachsen. 28 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich
zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und
deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den
Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 5 langweilig gewordene
Restaurants ab, 8 wurden höher, 7 niedriger bewertet.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

1. Caroussel in Dresden (18 Punkte),
2. Bean & Beluga in Dresden
Falco* und Stadtpfeiffer in Leipzig (17 Punkte),
5. St. Andreas in Aue,
Sendig in Bad Schandau,
Drei Schwäne* in Zwickau (15 Punkte),
8. Feengarten* in Hartenstein,
Drogerie*, Kaiser Maximilian,Niemanns Tresor* und Villers* in Leipzig,
Schillerstuben in Schkeuditz (14 Punkte)
* Aufsteiger

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Flüsse der Genüsse

WDR, Freitag, 11.09. um 13:45 Uhr

Flüsse der Genüsse

Der Doubs – Von Villers-le-Lac bis Besançon

Kulinarische Reportage

In Villers-le-Lac endete der erste Teil unserer kulinarischen Flussfahrt am Doubs entlang, und hier setzen wir die Reise fort. Der Doubs bildet auf einer kleinen Strecke die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz. So kann man übers Wasser von einem Land ins andere springen. Die kleine Stadt Villers-Le-Lac, berühmt für ihre Uhrmacher, liegt nahe der Schweiz am Ufer des Doubs. Hier zeigt sich der Fluss von seiner vielleicht schönsten Seite. Mit dem beeindruckenden Wasserfall und den davor liegenden Bassins zählt diese Landschaft zu den schönsten Naturschutzgebieten Frankreichs. Der Wasserfall des Doubs ist hier 27 m hoch. In Villers-le-Lac besuchen wir Hugues Droz, der mit 24 Jahren der jüngste mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Koch Frankreichs ist. Er gibt uns einen kleinen Einblick in seine große Kunst. Die Reise führt weiter durch Goumois, Saint-Hippolyte. Wir stellen Ihnen den Fleischer Philippe Andriani und den Bäcker Serge Curie vor. Weiter führt die Reise nach Montébéliard, einem Zentrum der französischen Autorindustrie und Geburtsstadt des Naturforschers Georges Cuvier, des Begründers der Paläontologie. Nun führt uns die Reise von Dlerval nach Crossey-le-Petit. Auch dort stellen wir Ihnen besondere Menschen vor und zeigen Ihnen romantische Orte. Wir lernen zwei Niederländer kennen, die sich hier in der Idylle von Ougney-la-Roche niedergelassen haben und nun Fremdenzimmer vermieten. In Corcelle treffen wir Josiane Duchaine, die dort mit 36.000 afrikanischen Schnecken lebt. Mit dem Blick auf die Stadt Besançon endet unsere zweite Etappe der Reise entlang des Doubs.

Flüsse der Genüsse

WDR, Freitag, 04.09. um 13:45 Uhr

Flüsse der Genüsse

Der Doubs – Von Mouthe bis Villers-le-Lac

Kulinarische Reportage

Auf einer 430 Kilometer langen Reise folgen wir dem Flusslauf des Doubs im Osten Frankreichs. Sein Name kommt vom lateinischen dubius, Zweifel, denn dieser französisch-schweizerische Fluss ändert ständig sein Gesicht: Mal ist er schmal, mal breit, mal fließt er schnell, mal langsam. Er entspringt auf einer Höhe von 937 m am Fuße des Mont Risoux bei Mouthe in der Nähe der Schweizer Grenze, wendet sich zunächst nordöstlich, durchfließt den Lac de Moron, bildet die Grenze zur Schweiz um auf einem kurzen Stück ganz zu einem Schweizer Fluss zu werden. Ab Saint-Ursanneestlich von Delémont wechselt der Doubs endgültig seine Richtung, um dann ab Montbéliard in südwestlicher Richtung vorbei an Besançon und Dole in Richtung Saône zu fließen, in die er in Verdun-sur-le-Doubs mündet.

Unsere Reise beginnt am Fuße des Mont Risoux in Mouthe, in der Nähe der Schweizer Grenze. Auf unserem Weg lernen wir wunderbare Landschaften kennen, kehren bei interessanten Menschen ein und kosten die Spezialitäten der Region. Wir zeigen Ihnen Orte in den Bergen, in denen man sich der Natur sehr nahe fühlt und stellen Ihnen Menschen mit besonderen Berufen vor. In der ersten Etappe folgen wir dem Doubs, dessen Quelle nur 90 km von seiner Mündung entfernt liegt, bis nach Villers-le-Lac. Unterwegs besuchen wir in den Bergen den Hof von Anne Vermot, die in Mouthe einen Familienbetrieb mit 30 Kühen betreibt. Dort produziert sie den „Morbier“ Käse, den bekannten Bergkäse aus der Region Franche-Comté. Wir führen Sie in eine Enzian-Brennerei und zeigen Ihnen in Labergement-Sainte-Marie einen der letzten Glockengießer Frankreichs. Das phantastische Schloss von Joux besuchen wir ebenfall auf der Strecke, die berühmte Festung von Larmont und in Vuillafans das größte Weinanbaugebiets des Doubs. Die erste Etappe endet in Villers-le-Lac.

Flüsse der Genüsse

WDR, Freitag, 04.09. um 13:45 Uhr

Flüsse der Genüsse

Der Doubs – Von Mouthe bis Villers-le-Lac

Kulinarische Reportage

Auf einer 430 Kilometer langen Reise folgen wir dem Flusslauf des Doubs im Osten Frankreichs. Sein Name kommt vom lateinischen dubius, Zweifel, denn dieser französisch-schweizerische Fluss ändert ständig sein Gesicht: Mal ist er schmal, mal breit, mal fließt er schnell, mal langsam. Er entspringt auf einer Höhe von 937 m am Fuße des Mont Risoux bei Mouthe in der Nähe der Schweizer Grenze, wendet sich zunächst nordöstlich, durchfließt den Lac de Moron, bildet die Grenze zur Schweiz um auf einem kurzen Stück ganz zu einem Schweizer Fluss zu werden. Ab Saint-Ursanneestlich von Delémont wechselt der Doubs endgültig seine Richtung, um dann ab Montbéliard in südwestlicher Richtung vorbei an Besançon und Dole in Richtung Saône zu fließen, in die er in Verdun-sur-le-Doubs mündet.

Unsere Reise beginnt am Fuße des Mont Risoux in Mouthe, in der Nähe der Schweizer Grenze. Auf unserem Weg lernen wir wunderbare Landschaften kennen, kehren bei interessanten Menschen ein und kosten die Spezialitäten der Region. Wir zeigen Ihnen Orte in den Bergen, in denen man sich der Natur sehr nahe fühlt und stellen Ihnen Menschen mit besonderen Berufen vor. In der ersten Etappe folgen wir dem Doubs, dessen Quelle nur 90 km von seiner Mündung entfernt liegt, bis nach Villers-le-Lac. Unterwegs besuchen wir in den Bergen den Hof von Anne Vermot, die in Mouthe einen Familienbetrieb mit 30 Kühen betreibt. Dort produziert sie den „Morbier“ Käse, den bekannten Bergkäse aus der Region Franche-Comté. Wir führen Sie in eine Enzian-Brennerei und zeigen Ihnen in Labergement-Sainte-Marie einen der letzten Glockengießer Frankreichs. Das phantastische Schloss von Joux besuchen wir ebenfall auf der Strecke, die berühmte Festung von Larmont und in Vuillafans das größte Weinanbaugebiets des Doubs. Die erste Etappe endet in Villers-le-Lac.

Till Weiß

Das Restaurant „Villers“ im Hotel Fürstenhof Leipzig hat mit Till Weiß (28) einen neuen Küchenchef – Der Bayer war zuletzt Chefkoch im Restaurant „Die Ente vom Lehel“ des Arabella Grand Hotel München.

In Leipzig ist Till Weiß für ein Team von 15 Mitarbeitern verantwortlich. Die Gäste des „Villers“ dürfen sich auf hochwertige deutsche und internationale Gerichte freuen, zubereitet aus regionalen Produkten. Weiß legt großen Wert auf eine gesunde Mischung aus experimenteller, bodenständiger und traditioneller Küche. „Es liegt mir sehr am Herzen, dass die Gäste sich wohl fühlen und sich mit meiner Küche identifizieren können“, so der Küchenchef.

Flüsse der Genüsse

3SAT, Donnerstag, 08.01. um 14:00 Uhr

Flüsse der Genüsse

Der Doubs – Von Mouthe bis Villers-le-Lac

Ob Frankreich, Österreich oder Deutschland, an den Ufern europäischer Flüsse erwarten die Besucher viele Köstlichkeiten. Die 16-teilige Reihe reist dem Lauf verschiedener Flüsse nach und stellt die Regionen und ihre kulinarischen Angebote vor. – In Folge 13 geht es auf einer 430 Kilometer langen Reise den Flusslauf des Doubs entlang.

Auf einer 430 Kilometer langen Reise geht es den Flusslauf des Doubs entlang bis in die Ebenen der France-Comté. Sie beginnt am Fuß des Mont Risoux in Mouthe, in der Nähe der Schweizer Grenze. Die Quelle des Doubs liegt dort auf einer Höhe von 937 Metern. Zunächst folgt man dem Fluss, dessen Quelle nur 90 Kilometer von der Mündung entfernt liegt, 83 Kilometer bis nach Villers-le-Lac. In den Bergen liegt der Hof von Anne Vermot, die in Mouthe einen Familienbetrieb mit 30 Kühen führt. Dort produziert sie den „Morbier“-Käse, den bekannten Bergkäse aus der Franche-Comté. Danach geht es in eine Enzian-Brennerei, zu einem der letzten Glockengießer Frankreichs in Labergement-Sainte-Marie, zu dem Schloss von Joux, der berühmten Festung von Larmont und schließlich nach Vuillafans, dem größten Weinanbaugebiet des Doubs. Die erste Etappe endet in Villers-le-Lac. Ob Frankreich, Österreich oder Deutschland, an den Ufern europäischer Flüsse erwarten die Besucher viele Köstlichkeiten. Die 16-teilige Reihe reist dem Lauf verschiedener Flüsse nach und stellt die Regionen und ihre kulinarischen Angebote vor.