Pauschalreise: Richtig reklamieren, Geld zurückbekommen

Was tun, wenn Anschläge das Urlaubsland erschüttern oder der Ferienort von einer Naturkatastrophe betroffen ist? Wird der Urlaub wegen höherer Gewalt erheblich beeinträchtigt, können Reisende den Vertrag vor und auch während einer Reise kündigen. Ein Rücktritt ist zudem möglich, wenn der Veranstalter nach Buchung die Reiseleistung maßgeblich ändert oder den Preis deutlich erhöht. Worauf bei der Kündigung des Reisevertrags oder dem Einfordern einer Ersatzreise zu achten ist, zeigt der Ratgeber „Richtig reklamieren – das Handbuch mit 134 Musterbriefen“ der Verbraucherzentrale NRW.

In einem separaten Kapitel rund um die Pauschalreise erklärt das Buch, auf welche Rechte Urlauber gegenüber dem Veranstalter pochen können und wie eine reibungslose Abwicklung gelingt. Zahlreiche Musterformulierungen helfen dabei. Zudem erläutert der Ratgeber, was zu tun ist, wenn Mängel die Traumreise zum Albtraum werden lassen, und wie Ansprüche auf Abhilfe, Reisepreisminderung und Kündigung durchgesetzt werden. Auch Schadenersatz ist ein Thema. In weiteren Kapiteln gibt es Informationen über Reklamationsrechte bei Kauf- und Mietverträgen sowie gegenüber Handwerkern, Versicherungen, Banken und Kommunikationsunternehmen.

Der Ratgeber kostet 11,90 Euro und ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand wird er auch nach Hause geliefert.

Online-Shop: www.vz-ratgeber.de

ÖKO-TEST: Hausratversicherungen

Die Preise und Leistungen von Hausratversicherungen unterscheiden sich extrem. Das zeigt eine neue Untersuchung, die das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat.
In einem Modellfall kostet der günstigste Tarif beispielsweise 88 Euro pro Jahr, der teuerste mit 296 Euro drei Mal so viel. Doch der Preis ist nicht das einzige Kriterium, auf das Verbraucher achten sollten, wenn sie eine Hausratpolice abschließen möchten. Manche Tarife bieten nur einen mäßigen Schutz. Bei grober Fahrlässigkeit kann es im Ernstfall etwa passieren, dass die Versicherer nur die Hälfte des Schadens oder sogar noch weniger bezahlen.

Denn die Leistung kann gekürzt werden, wenn beispielsweise ein vorgeschriebener Brandmelder fehlt oder eine leere Wohnung im Winter versehentlich nicht beheizt wird und es zu einem Rohrbruch kommt. In der ÖKO-TEST-Untersuchung haben unter anderem deshalb zwei Versicherungen am besten abgeschnitten, weil sie generell auf Leistungskürzungen wegen grober Fahrlässigkeit verzichten.
ÖKO-TEST rät außerdem darauf zu achten, dass der Versicherer im Schadensfall den gesamten Hausrat zum Neupreis ersetzt. Außerdem sollte man sich überlegen, ob man auf unnötigen Ballast wie eine teure Glasversicherung verzichtet.
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Eur

ÖKO-TEST: Vergleichsportale für Hausratversicherungen

Vergleichsrechner im Internet sollten eigentlich helfen, die richtige Hausratversicherung zu finden. Leider sind die meisten Vergleiche, die die Online-Portale bieten, unsäglich. Das kritisiert das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST. So kürten die 17 getesteten Webpages nicht nur acht unterschiedliche Tarife zum Sieger, sie gaben dabei auch unterschiedliche Preise für die gleichen Tarife an. Ein Portal macht sogar wissentlich falsche Angaben.

Die unterschiedlichen Rankings von Hausratversicherungen kommen unter anderem deshalb zustande, weil manche Portale nicht jede Versicherung berücksichtigen. Das kann daran liegen, dass nicht alle Assekuranzen jedem Portal die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Teilweise sind technische Schwierigkeiten schuld. Vor allem aber nehmen viele Portale nur Versicherungen auf, von denen sie Vermittlungsprovisionen erhalten.

Besonders ärgerlich ist es aber, dass Verbraucher den Preisangaben der Portale teilweise nicht trauen können. Oftmals sind die Tarife schlichtweg falsch berechnet. Außerdem ist ÖKO-TEST aufgefallen, dass ein Portal im Test für fast alle Tarife einen niedrigeren Preis ausweist als die anderen und die Versicherungen selbst. Hier liegt der Verdacht nahe, dass dieses Portal bewusst falsche Niedrigpreise angibt, damit Kunden einen Vertrag abschließen und eine Provision fällig wird. Erfahrungsgemäß macht sich kaum ein Kunde die Mühe, den Vertrag zu stornieren, wenn er die Unterlagen und die Mitteilung bekommt, dass der Preis höher als erwartet ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST Berufsunfähigkeits-versicherungen

Viele Verbraucher haben keine Chance auf eine gute und günstige Berufsunfähigkeits-versicherung. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam, das Policen nicht nur im Hinblick auf Preis und Bedingungen unter die Lupe genommen hat, sondern auch die Annahmepolitik der Versicherer untersucht hat. Das Resümee: Die Assekuranzen picken sich mittlerweile die guten Risiken heraus, bei denen die Gefahr, zahlen zu müssen, eher unwahrscheinlich ist, und weisen Interessenten schon beim kleinsten Zipperlein ab oder schränken den Versicherungsschutz rigide ein. Und nimmt der Kunde die Antragshürde, scheitert der Vertrag oft am Preis.

Keine Versicherung im Test ist wirklich spitze. Denn bietet eine Police erstklassige Bedingungen zu bezahlbaren Preisen und sichert obendrein fast alle Berufe wirklich bis zum Rentenalter ab, hakt es bei der Annahmepolitik. Die Beiträge sind vor allem für Berufsgruppen mit körperlicher Belastung geradezu unverschämt teuer, während Akademiker und Führungskräfte den gleichen Schutz oft zum Schnäppchenpreis bekommen. Im Test muss die 30-jährige Krankenschwester zum Beispiel bis zu viermal so viel bezahlen wie die gleichaltrige Krankenhausärztin.

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, muss sich schon sehr gut informieren. Die beste Police auf eigene Faust zu finden, kommt einem Glücksspiel gleich. Es gilt, eine Vielzahl von Stolpersteinen zu umgehen. So ist eine Police nur dann empfehlenswert, wenn sie so lange läuft, wie der Kunde auf sein Einkommen angewiesen ist. Doch vor allem für handwerkliche Berufe sind meist nur Verträge erhältlich, die bis zum 60. oder 62. Lebensjahr laufen. Da einen die Berufsunfähigkeitsversicherung ein Berufsleben lang begleitet, ist es zudem wichtig, auf ausreichende Vertragsflexibilität zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2012 gibt es seit dem 30. März 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Gut versichert in den Urlaub

In diesem Jahr blieben Reisende von dem großen Wintereinbruch verschont – bisher. Noch können wir uns gut an das Chaos erinnern, das der Schnee an Weihnachten 2010 in ganz Europa und sogar an den großen internationalen Flughäfen wie in London verursachte. Und immer wieder legen Aschwolken aus Island, Chile und sogar Australien den Flugverkehr lahm. „Im vergangenen Jahr haben Reisende einiges mitgemacht und es ist nicht auszuschließen, dass uns auch in diesem Jahr Chaos im Luftraum erwartet“, so Cheapflug.de Reise-Expertin Katharina Guderian. Doch nicht gegen alles können sich Urlauber versichern. „Umso wichtiger ist es deshalb, dass Reisende verstehen, welche Versicherungen sie abschließen können, und was diese ihnen bringen.“ Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat sich die verschiedenen Versicherungen angesehen und erklärt, was sich für wen wann lohnt.

Auslandskrankenversicherung
Dank des Sozialversicherungsabkommens genießt man zwar in EU-Ländern automatisch die Versorgung der dortigen gesetzlichen Krankenversicherung, muss aber alle Leistungen, die darüber hinausgehen, selbst abdecken. Außerhalb der EU muss sowieso alles selbst bezahlt werden. So können schon kleine Unfälle oder Krankheiten schnell teuer werden. Eine Auslandskrankenversicherung lohnt sich also immer. Wer mehrmals pro Jahr in den Urlaub fliegt, sollte eine Jahres-Police abschließen, die sind meist viel günstiger als mehrere Einzelversicherungen pro Urlaub.

Reiserücktrittsversicherung
Diese Versicherung zahlt die Anzahlung oder gegebenenfalls den vollen Reisepreis zurück, falls man die Reise unerwartet und aus triftigen Gründen stornieren muss, dazu zählen Tod, Krankheit, Verletzung, Verlust des Arbeitsplatzes oder Arbeitsplatzwechsel. Wenn man aus Angst vor einer Pandemie oder Naturkatastrophe zurücktritt oder Flüge aufgrund höherer Gewalt (wie Schneechaos oder Aschewolken) gestrichen werden, ersetzt die Versicherung den entstandenen Schaden nicht. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung lohnt sich für Familien mit Kindern, Senioren und für Krankheit anfällige Reisende.

Reiseabbruchversicherung
Diese kommt zum Tragen, wenn man nach Reiseantritt erkrankt oder sich verletzt und den Urlaub abbrechen möchte. Sie lohnt sich bei längeren Reisen vor allem in Gebiete, in denen erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht oder bei risikoreichen Aktivreisen.

Gepäckversicherung
Je nach Fluggesellschaft haftet die Airline bei Gepäckverlust für eine Summe von etwa 1.200 Euro. Wertsachen, Geld und Ausweisdokumente gehören sowieso ins Handgepäck. Eine Gepäckversicherung lohnt sich also meist nur, wenn man mit teurer Sportausrüstung oder wertvollem Gepäck reist und den tatsächlichen Wert dessen versichern möchte.

Sportreisen Zusatzversicherungen
Einige Anbieter haben spezielle Versicherungspakete für Sportreisen im Programm. Dabei ist zum Beispiel die eigene Skiausrüstung sowie Leih-Equipment mitversichert. Es gibt auch eine spezielle Golfhaftpflichtversicherung, die Schäden bis in Millionen-Höhe abdeckt. Wer in den Sport-Urlaub fliegt und sowieso eine Versicherung abschließt, muss für eine solche Zusatzversicherung kaum etwas zahlen. Es lohnt sich also, sie abzuschließen.

All-Risk Zusatzversicherung
Bei Ereignissen höherer Gewalt – wie Schneechaos oder Aschewolke – sind Reisende nicht versichert. Bieten die Fluggesellschaften dann wie bisher kostenlose Umbuchungen an, tun sie das freiwillig. Da dies bei den Unternehmen stark zu Buche schlägt, könnten sich Airlines und Veranstalter bald nicht mehr so kulant zeigen, wenn sich derartige Naturereignisse häufen sollten. Deshalb werden mittlerweile so genannte All-Risk Zusatzversicherungen angeboten, die jegliche persönlichen Stornierungsgründe wie ein verletztes Haustier oder überraschende Casting-Teilnahme mitversichern sollen. Liest man allerdings das Kleingedruckte, sind Ereignisse wie Pandemien, Krieg oder Nuklearkatastrophen oft ausgeschlossen. Diese Zusatzversicherung lohnt sich also nicht unbedingt, es sei denn man ist gerade auf dem Weg zu Deutschlands nächstem Superstar.

Weitere Informationen gibt es im Cheapflug.de Reisetipp „Reiseversicherung: Was ist zu beachten?“ unter www.cheapflug.de/reisetipps/reiseversicherung-was-ist-zu-beachten/

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ÖKO-TEST Riester-Banksparpläne

Versicherungen kassieren Bankkunden ab

Riester-Banksparpläne gelten als sicher, einfach und transparent. In der Tat lassen sich in der Ansparphase recht ordentliche Zinsen erzielen. Doch die Rentenphase wird immens teuer. Das zeigt eine Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST, das 41 bundesweite sowie regional begrenzte Angebote verglichen hat.

Eigentlich können Sparer mit der Riester-Rente von der Bank nichts falsch machen. Der Test zeigt, dass die Renditen der staatlich geförderten Banksparpläne attraktiver sind als bei den Riester-Renten, die von Versicherungen angeboten werden. Ein Durchschnittsverdiener hat nach 25 Sparjahren beim Gros der Banken 10.000 bis 15.000 Euro mehr auf seinem Konto als die Versicherungen garantieren.

Problematisch ist jedoch die Rentenphase. Obwohl die Rendite der Banksparpläne gut ist, sind die Renten mager. Der Grund dafür: Fast ein Drittel des angesparten Kapitals fließt in eine so genannte Restrentenversicherung. Sie muss abgeschlossen werden, weil der Gesetzgeber festgelegt hat, dass Versicherungen die Rentenzahlungen ab dem 85. Lebensjahr sicherstellen müssen.

In ihrer Kalkulation gehen die Versicherungen davon aus, dass Riester-Rentner durchschnittlich 95 bis 99 Jahre alt werden. Tatsächlich liegt die Lebenserwartung um fast zehn Jahre niedriger. Doch die übervorsichtige Kalkulation wird für die Versicherungen zum Geschäft. Je länger die kalkulierte Lebenserwartung, desto geringer ist das Risiko, die Renten die gesamten Jahre zahlen zu müssen. 25 Prozent des nicht benötigten Kapitals dürfen die Versicherungen behalten.

Insgesamt, so hat ÖKO-TEST errechnet, könnten die Renten der Versicherten bei realistischer Kalkulation um 20 Prozent höher ausfallen.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2011 gibt es seit dem 24. Juni 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Test: Billiger Mietwagen

Mietauto im Urlaub oft ein teures Vergnügen Bis zu 240 Prozent Preisunterschied für Leihautos in ein und derselben Urlaubsregion – die österreichische AK testete Mietwagenpreise in Urlaubsgebieten

Damit KonsumentInnen nicht draufzahlen, sollten sie die Preise für ein Urlaubs-Mietauto sorgfältig vergleichen. Wird das Leihauto in Österreich gebucht (egal ob im Internet oder direkt beim Anbieter), können die Preisunterschiede zwischen billigsten und teuersten Anbieter groß ein. Das Mietauto kann für ein und dasselbe Urlaubsland zweimal so viel kosten. Das zeigt ein AK Test über die Mietkosten für ein Auto in zwölf Urlaubsländern in Europa bei acht Anbietern.

Meistens teurer als noch 2008: Die Preise haben sich gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich entwickelt. Während die Preise in Antalya (minus 11,2 Prozent) gesunken sind, sind sie auf Zypern und Kos fast gleich geblieben. Gas gegeben haben die Preise vor allem auf Malta und den spanischen Inseln (bis zu 30 Prozent auf Mallorca).

Preise vergleichen, bringts: „Den Ferienort mit einem Mietauto entdecken, kann ganz schön kostspielig werden“, sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Die AK Tester orteten einen Preisunterschied von 240 Prozent zwischen dem günstigsten und teuersten Autovermieter. Beim preiswertesten Anbieter Holiday Autos – www.gourmet-report.de/goto/holidayautos – kostet das günstigste verfügbare Mietauto, der Citroen Berlingo, 152 Euro für eine Woche inklusive aller Steuern und Versicherungen. Der teuerste Anbieter Avis verlangt 517 Euro (inklusive aller Steuern und Versicherungen) für einen Seat Ibiza. Allerdings gab es hier kein Auto mehr in der billigsten Kategorie. Aber auch in Gran Canaria gibt es Preisdifferenzen bis zu 209 Prozent innerhalb der selben Mietautokategorie.

„Gründe für die großen Preisdifferenzen liegen einerseits in der Verfügbarkeit der billigsten Mietautokategorie, anderseits in der Personeninsassenversicherung“, sagt Delapina. Bei manchen Autoverleihern ist sie im Preis enthalten, manche bieten sie gar nicht an oder die Versicherung kann erst im Urlaubsland zusätzlich abgeschlossen werden. „Fragen Sie immer genau nach, was alles im Preis enthalten ist“, rät Delapina. So ist zum Beispiel auf Mallorca die Personeninsassenversicherung bei Holiday Autos von Haus aus im Preis von 152 Euro pro Woche inkludiert. Avis hatte dafür extra 73,49 Euro dazu verrechnet. Auch bei den Selbstbehalten bei der Vollkasko bei selbstverschuldeten Unfällen – Ausschluss oder nicht – gibt es manchmal Unterschiede.

Die AK hat die Autokosten im Mai erhoben. Geprüft wurde der Preis für die erste Augustwoche für die günstigste verfügbare Autokategorie inklusive Steuern und Versicherungen (Vollkasko-, Diebstahl- und Personeninsassenversicherung) sowie unlimitierte Kilometer für Korfu, Rhodos, Kos, Antalya, Ibiza, Gran Canaria, Mallorca, Lissabon, Malta, Zypern, Sizilien und Sardinien. Die untersuchten Autovermieter: Sixt, Budget, Avis, Hertz, Europcar, Thrifty Car, Sunny Cars und Holiday Autos.

Die Preisunterschiede zwischen dem billigsten und teuersten Autovermieter können für ein und dieselbe Urlaubsregion enorm sein. Das zeigt ein AK Test über die Mietkosten für ein Auto in zwölf Urlaubsländern in Europa bei acht Anbietern.

Was kostet ein Mietauto pro Woche im Urlaub? Preisvergleich bringt Bares

Urlaubsland billigster Anbieter

teuerster Anbieter Preisunterschied

Korfu 253,73/Sunny Cars (Kia Picanto)

447,20/Budget (Chevrolet Martiz) 193,47 Euro/76,3%

Kos 253,73/Sunny Cars (Kia Picanto)

447,20/Budget (Chevrolet Matiz) 193,47 Euro/76,3%

Malta 181,00/Holiday Autos (Suzuki Alto)

329,79/Avis (Chevrolet Matiz) 142,79 Euro/78,9%

Sizilien 243,00/Sunny Cars (Fiat Panda)

471,59/Avis (Fiat Panda) 228,59 Euro/94,1%

Sardinien 243,00/Sunny Cars (Fiat Panda)

495,59/Avis (Opel Corsa) 252,59 Euro/103,9%

Rhodos 213,50/Holiday Autos (Fiat 500)

447,20/Budget (Chevrolet Matiz) 233,70 Euro/109,5%

Antalya 213,00/Holiday Autos (Hyndai Atos)

448,29/Europcar (Renault Clio) 235,29 Euro/110,5%

Portugal 205,00/Holiday Autos (Chevrolet Matiz)

456,97/Europcar (Renault Clio) 251,97 Euro/122,9%

Zypern 180,00/Holiday Autos (Subaru Vivo)

445,36/Europcar (Opel Astra)x) 265,36 Euro/147,4%

Gran Canaria 142,00/Holiday Autos (Citroen C1)

438,48/Avis (VW Fox) 296,48 Euro/208,8%

Ibiza 166,00/Thrifty (Ford Ka)

517,48/Avis (Seat Ibiza)x) 351,48 Euro/211,7%

Mallorca 152,00/Holiday Autos (Citroen Berlingo)

517,48/Avis (Seat Ibiza)x) 365,48 Euro/240,4%

x) die günstigste Wagenkategorie war nicht mehr verfügbar

Mietkosten in Euro für das günstigste verfügbare Auto für die erste Augustwoche (sieben Tage) mit Steuern, Versicherungen, unlimitierte Kilometer

Spartipps

Preise vergleichen und genau nachfragen beim Buchen eines Mietautos – das spart Ärger und Geld. „Erkundigen Sie sich, was alles im Mietautopreis enthalten ist“, empfiehlt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina.

So fahren Sie nicht ein – zehn Tipps der AK Konsumentenschützer:

+ Holen Sie mehrere Angebote ein – das lohnt sich bei den großen Preisdifferenzen.

+ Nutzen Sie das Internet. Vergleichen Sie bei Buchungen im Internet die österreichischen und deutschen Homepages. In manchen Fällen können Sie Geld sparen, wenn Sie über die deutsche Homepage buchen.

+ Fragen Sie unbedingt beim Anbieter nach, welche Leistungen, Steuern oder Versicherungen die Mietkosten enthalten.

+ Überlegen Sie, ob eine Personeninsassenversicherung nötig ist. Die Versicherungsleistungen sind sehr unterschiedlich. Sie können möglicherweise mit einer normalen Reiseversicherung billiger wegkommen.

+ Erkundigen Sie sich nach der Höhe des Selbstbehaltes (wenn Sie ihn nicht akzeptieren, können Sie ihn meistens gegen einen Aufpreis streichen lassen). Fragen Sie nach, ob eine Vollkaskoversicherung im Preis enthalten ist.

+ Die großen internationalen Autovermieter sind meist teurer als die lokalen. Bedenken Sie bei den lokalen Autovermietern, dass es vorkommen kann, dass die Wagen nicht immer den Sicherheitsanforderungen entsprechen.

+ Bevor Sie das Auto im Urlaubsland übernehmen, prüfen Sie es gemeinsam mit dem Autovermieter auf Fahrtüchtigkeit, etwa Reifen, Bremsen, und ob alle Wagenpapiere vorhanden sind. Notieren Sie den Kilometerstand. Mängel, die bereits vor Übergabe vorhanden waren (auch etwa gröbere Kratzer am Lack), sollten unbedingt in das Übergabeprotokoll aufgenommen werden. Nach der Rückgabe lassen Sie sich die Mängelfreiheit ebenfalls schriftlich bestätigen. Achtung: Eine Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten kann nicht nur zusätzliche Gebühren verursachen, es steigt auch das Risiko, dass Ihnen angebliche Schäden „angelastet“ werden.

+ Bei einem Unfall oder einer Panne informieren Sie die Mietwagenfirma. Reparieren oder organisieren Sie keinesfalls selbst etwas.

+ Geben Sie ein vollgetanktes Auto vollgetankt wieder zurück. Denn manchmal wird für das Auftanken ein Preis verlangt, der zwei- bis dreimal so hoch ist wie an der Tankstelle.

+ Üblicherweise wird die Bezahlung mit Kreditkarte verlangt. Bei der Rückgabe des Autos nicht vergessen, dass der Zahlungsbeleg der Kreditkarte ausgehändigt wird.

SERVICE: Die Erhebung finden Sie unter http://www.arbeiterkammer.at/

Gourmet Report meint zu dem Test: Er ist leider nicht sehr aussagekräftig, sondern eine Momentaufnahme. Was im Mai 2009 gültig war, kann jetzt schon wieder ganz anders sein. Lesen Sie auch auf kochmesser.de, dort wird praxisnah empfohlen, wie man den billigsten oder zumindest schnell einen günstigen Mietwagen findet: www.billiger-automieten.de

ARD-Buffet

ARD, Freitag, 23.01., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauer-Fragen: ‚Überflüssige Versicherungen‘

Experte: Michael Nischalke, Stiftung-Warentest

Ratgeber Live: Pflanzen in Flaschen, Heike Boomgaarden

Kochen: Wochenthema ‚Aus Großmutters Küche‘

Otto Koch bereitet heute zu: ‚Ochsenschwanzragout mit Semmelknödel‘

Stiftung Warentest – Reiserücktritt-Versicherungen

Stiftung Warentest nimmt Reiserücktritt-Versicherungen unter die Lupe: ELVIA Testsieger bei Jahresangeboten

Stiftung Warentest hat es bestätigt: Die ELVIA Reiseversicherungen sind unter den besten Anbietern für Reiserücktritt-Versicherungen. Getestet wurden insgesamt 42 Jahres- und Einzelverträge für eine Reiserücktrittskosten-Versicherung. ELVIA wird in allen Kategorien ein „gutes“ Testergebnis bescheinigt. Vor allem bei den Jahresverträgen für Einzel- und Familienversicherungen rangiert ELVIA mit dem Testergebnis „gut“ (1,8) mit Abstand vor allen anderen Anbietern.

Berücksichtigt wurden u. a. die Verbraucherfreundlichkeit der Versicherungsbedingungen und der Leistungsumfang. Punkten konnte ELVIA vor allem mit Versicherungsangeboten ohne Selbstbehalt.
Versicherte können aus vielen Gründen, die über den Grundschutz hinausgehen, von einer gebuchten Reise zurücktreten. ELVIA leistet z. B. auch dann, wenn die Betreuungsperson einer pflegebedürftigen Oma oder eines minderjährigen Kindes erkrankt und aus diesem Grunde der Urlaub nicht angetreten werden kann. Das komplette Testergebnis kann unter www.test.de abgerufen werden.

Geldwechsel

Spätestens mit Beginn der nächsten Winterferien zieht es viele Familien und Wintersportler in Skigebiete nach Österreich, Italien, Frankreich oder in die Schweiz. Aber auch in Polen und Tschechien suchen Skifahrer bei besten Wintersportbedingungen ihr Glück auf der Piste oder in der Loipe. „Neben den Skiern sollte aber auch die Reisekasse gut präpariert und an die notwendigen Versicherungen gedacht werden“, rät Eike Böttcher, Redakteur der Internetseite Banktip.de.

„Viele Urlauber heben zu Hause einen großen Geldbetrag ab, um am Urlaubsort ausreichend mit Bargeld versorgt zu sein. Auf diese Weise versuchen viele, die Gebühren für die Benutzung ausländischer Geldautomaten zu umgehen“, erklärt Böttcher. Dies sei aus Sicherheitsgründen riskant und in vielen Fällen unnötig: „Innerhalb der Euro-Währungszone ist die Bezahlung mit EC-Karte oder Kreditkarte unproblematisch und kostet nichts extra.“ Seit 2002 dürfen im Euro-Währungsgebiet keine Gebühren mehr beim Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte erhoben werden.

„Vorsicht ist geboten beim Abheben von Bargeld mit der EC- oder Kreditkarte. Hierfür fallen unter Umständen Gebühren an,“ warnt Böttcher. Bei Abhebungen mit der EC-Karte können die Gebühren zwischen 2,50 Euro bis 5 Euro liegen. Da es sich meist um einen fixen Gebührensatz handelt, sollte man lieber seltener, aber dafür größere Beträge abheben. Böttchers Tipp: „Fährt man mit mehreren Personen in den Urlaub, sollte nach Möglichkeit nur einer Geld abheben. So können die Gebühren durch alle geteilt werden. Auf das Konto, von dem das Geld abgehoben wird, können alle Urlauber schon vorher Geld einzahlen. Dann läuft der Kontoinhaber nicht Gefahr, in den Dispo zu rutschen.“

Immer mehr Bankinstitute bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, im Ausland kostenlos Bargeld abzuheben. „Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB), der ING-DiBa, der Volkswagen Bank, und der 1822direkt können weltweit an jedem Geldautomaten ihrer Wahl kostenfrei Geld abheben. Allerdings ist dies nur mit der zum Konto gehörenden Kreditkarte möglich. Wer Geld mit der EC-Karte holt, muss in der Regel Gebühren zahlen“, erklärt Böttcher. Die Citibank bietet ihren Kunden ebenfalls die Möglichkeit zur kostenlosen Bargeldversorgung am Bankautomaten an – allerdings nur in Ländern, in denen der Euro Zahlungsmittel ist. Wie bei den zuvor genannten Instituten ist dies nur mit der Kreditkarte möglich. Böttcher ergänzt: „Gebühren kann man ebenfalls umgehen, wenn man sich bei der eigenen Hausbank nach Partnerbanken im Ausland erkundigt.“ Kunden der Hypovereinsbank haben die Möglichkeit, an allen 3300 Geldautomaten der UniCredit Banca in Italien und an allen 700 Geldautomaten der Bank Austria Creditanstalt in Österreich kostenfrei Geld abzuheben. „Wer sein Konto bei der Deutschen Bank hat, kann in Frankreich die Automaten der Partnerbank BNP Parisbas kostenfrei nutzen“, weiß der Experte.

Böttcher empfiehlt in Ländern, deren Kaufkraft nicht so stark ist, das Geld direkt im Urlaubsland zu tauschen, da dies oft günstiger sei. Grundsätzlich gelte: „Informieren Sie sich rechtzeitig über die aktuellen Wechselkurs, zum Beispiel über einen Währungsrechner im Internet.“ In einigen Ländern, wie Polen und Tschechien, akzeptieren viele Geschäfte zudem auch Zahlungen in Euro.

Neben der Bargeldversorgung empfiehlt Böttcher den Reisewilligen auch an nützliche Versicherungen zu denken: „Gerade für den sportlichen Winterurlaub sollte man aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen gut vorgesorgt haben.“ Sollte nach einem schweren Snowboard-Unfall ein Rücktransport nach Deutschland nötig sein, deckt die Europäische Gesundheitskarte (European Health Insurance Card = EHIC) der gesetzlichen Kassen nicht alle entstandenen Zusatzkosten ab. Hier kommt die private Auslandskrankenversicherung ins Spiel, die zusätzliche Leistungen wie Krankenhaustagegeld, stationäre Behandlung oder den Krankenrücktransport erstattet. „Auch die Haftpflichtversicherung sollte nicht fehlen“, rät Böttcher. Denn die könne vor den finanziellen Risiken eines missglückten Einkehrschwungs schützen.

Weitere Informationen über die richtige Reisekasse und über notwendige Versicherungen im Winterurlaub liefert der aktuelle Ratgeber auf www.banktip.de .