Wann ist ein Lebensmittel wirklich vegan?

Ein Lebensmittel wird als vegan bezeichnet, wenn keinerlei Bestandteile tierischen Ursprungs enthalten sind, weder Fleisch oder Milch, noch Ei oder Honig. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt erste Aufschlüsse: Margarine, die auch tierische Fette enthält oder eine Tiefkühl-Gemüsemischung mit Speck kann so jeder Veganer erkennen. Doch im Detail ist die Sache doch etwas komplizierter: Zum Beispiel können natürliche Aromen und Vitamine mit Substanzen tierischen Ursprungs hergestellt werden, ohne dass dies ausgewiesen wird. Auch bei einigen Zusatzstoffen bleibt offen, ob sie mit oder ohne tierische Substanzen hergestellt worden sind. Zu diesen Kandidaten zählen beispielsweise Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren. Verarbeitungshilfsstoffe müssen gar nicht auf der Zutatenliste genannt werden. Daher erfahren Veganer nicht, ob zum Beispiel ein Apfelsaft oder ein Wein mit Hilfe von Gelatine geklärt worden ist. Im Zweifel hilft nur eine Nachfrage beim Hersteller.

Eine rechtsverbindliche Kennzeichnung für vegane Produkte, die den Einkauf erleichtern würde, gibt es bisher weder in Deutschland noch auf EU-Ebene. Und sie ist in den nächsten Jahren auch nicht zu erwarten. Daher nutzen einige Hersteller die Vegan-Siegel der Europäischen Vegetarier-Union („V-Label“) oder der Vegan Society England („Vegan-Blume“). Andere drucken eigene Siegel auf die Verpackung. In solchen Fällen wissen Verbraucher jedoch nicht, welche Kriterien angelegt werden. So kommt es gelegentlich zu Verwirrung. Zum Beispiel, wenn als vegan ausgelobte Produkte zusätzlich einen Warnhinweis für Allergiker enthalten, der auf tierische Produkte hinweist, wie „Kann Spuren von Fischeiweiß enthalten“. So geschehen 2012 mit den Gemüsestäbchen von Iglo. Nach Protesten von Veganern, die das als Widerspruch empfanden, entschloss sich das Unternehmen, auf den Schriftzug „vegan“ zu verzichten.

Dabei ist selbst unter Veganern umstritten, ob solche technisch unvermeidbaren Spuren, die nicht einmal bei jedem Produkt mit Warnhinweis enthalten sein müssen, akzeptabel sind oder nicht. Für den einen sind sie hinnehmbar, für den anderen unerträglich. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage der Verbraucherzentralen sagten im 2013 61 Prozent der Teilnehmer, dass vegan für sie bedeute, dass keine Bestandteile vom Tier verwendet werden. 36,5 Prozent reicht es jedoch nicht, wenn Hersteller auf tierische Zutaten verzichten. Sie gehen auch davon aus, dass keine versehentlichen oder technisch unvermeidbaren Spuren tierischen Ursprungs vorhanden sind und dass der Anbieter auch keine Aromen, Zusatz- oder Hilfsstoffe auf tierischer Basis einsetzt.
Katja Niedzwezky, www.aid.de

"Versteckte Tiere" in verarbeiteten Lebensmitteln

Schweineschmalz in Brezeln, Scharlach-Schildläuse in Marmelade und Käse mit Lab aus Kalbsmagen – in vielen Lebensmitteln sind tierische Produkte enthalten oder werden vorübergehend bei der Herstellung eingesetzt. Häufig sind diese jedoch nicht sichtbar auf der Verpackung gekennzeichnet. Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) fordert eine klare Kennzeichnungsregelung (Hier an der E-Mail Aktion teilnehmen).

In der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung sind im Rahmen allgemeiner Anforderungen an Lebensmittel auch die Vorgaben für eine korrekte Kennzeichnung beschrieben. Alle Angaben müssen den Tatsachen entsprechen und dürfen den Konsument nicht täuschen. Trotzdem sind in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln Zutaten tierischen Ursprungs enthalten, die für den Verbraucher auf den ersten Blick nicht erkennbar auf der Verpackung gekennzeichnet sind.
Auch die Stoffe, die vorübergehend bei der Herstellung eines Lebensmittels eingesetzt und anschließend wieder entfernt werden, werden nicht deklariert. Für einige Getränke wie Bier, Wein und Fruchtsäfte können beispielsweise Klärungsmittel zum Einsatz kommen. Wird dafür Hühnereiweiß verwendet, so muss dieses als allergene Zutat im Zutatenverzeichnis aufgeführt werden. Gelatine, aus Rinder- und Schweineknochen, muss dagegen nicht genannt werden.
Zudem sind die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ rechtlich bisher nicht genau definiert. „Ohne eine genaue Definitionen kommt es immer wieder zu Fehldeklarationen“, sagt VEBU-Geschäftsführer Sebastian Zösch. Um Transparenz und Entscheidungsfreiheit für den Verbraucher zu schaffen, ruft der VEBU gemeinsam mit foodwatch die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zu einer gesetzlichen Klarstellung auf.

1. Wo Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe tierischen Ursprungs eingesetzt werden, muss dies deutlich erkennbar sein. Das gilt auch für tierische Bestandteile in Aromen, Zusatzstoffen und technischen Hilfsstoffen, die während des Produktionsprozesses zum Einsatz kommen. Ebenso wie bei allergenen Stoffen bereits vorgeschrieben, soll die Kennzeichnung für jegliche Stoffe tierischen Ursprungs vorgeschrieben sein. Wer aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen teilweise oder vollständig auf Produkte tierischen Ursprungs verzichten möchte, muss die Möglichkeit haben, diese auf der Verpackung erkennen zu können.

2. Die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ müssen rechtlich definiert werden. Die im Rahmen der neuen EU-Lebensmittelinformationsverordnung vorgeschlagenen Definitionen sollten hierbei als Grundlage dienen. Die Bundesregierung soll sich dafür einsetzen, dass die vom Europaparlament bereits bestätigten Definitionen auch von der EU-Kommission und vom Rat der EU in die endgültige Fassung der Lebensmittelinformationsverordnung aufgenommen und auf nationaler Ebene schnellstmöglich umgesetzt werden. Diese Definitionen sind auch im Einklang mit den Empfehlungen des Vegetarierbundes und der European Vegetarian Union mit ihren europaweit 45 Mitgliedsorganisationen.

Coffea Arabica

Gerade Arabica-Kaffee gedeiht in den Tropen vor allem in kühleren Höhenlagen und an schattigen Plätzen – warum muss er dann aber von dort importiert werden, statt Kaffeepflanzen in heimischen Gefilden anzubauen? Die Antwort ist leicht: Bei uns würde die Kaffeepflanze erfrieren und verdursten, denn Kaffee braucht gleichmäßige Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius sowie hohe Niederschlagsmengen. Bis zu dreimal soviel Niederschlag wird für den Anbau benötigt, wie in unseren Breiten normalerweise fällt. Zudem ist Kaffee auf extrem gute, fruchtbare Böden angewiesen. Arabica-Kaffee wird beispielsweise an höher gelegenen, baumbewachsenen Berghängen in Afrika, Süd- und Zentralamerika sowie Asien angebaut.

Hinsichtlich seines Ursprungs führt der Name „Coffea Arabica“ in die Irre. Denn man geht davon aus, dass Äthiopien das Ursprungsland des Kaffeeanbaus ist und er erst später durch Sklavenhändler nach Arabien eingeführt wurde. Dort röstete man ihn etwa ab dem 15. Jahrhundert und trank ihn als Kaffee. Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt, das heutige al-Mukha im Jemen. Derzeit sind Brasilien, Kolumbien und Afrika die Haupterzeuger. Für sehr gute Qualitäten von Arabica -Kaffee sind beispielsweise Costa Rica und Tansania bekannt. Mit „Bohnen“ hat der Kaffee übrigens botanisch rein gar nichts gemeinsam. Er zählt zu den Steinfrüchten und trägt deshalb auch die Bezeichnung „Kaffeekirsche“.
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

ZDF Dokuakanal, Freitag, 18.09. um 07:30 Uhr

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

ZDF-Korrespondent Carsten Thurau begibt sich in Brasilien auf kulinarische Spurensuche.

Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig.

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

ZDF-Korrespondent Carsten Thurau begibt sich in Brasilien auf kulinarische Spurensuche.
Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig.

So, 06.09. um 06:00 Uhr ZDFdoku

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

ZDF-Korrespondent Carsten Thurau begibt sich in Brasilien auf kulinarische Spurensuche.
Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig.

So, 06.09. um 06:00 Uhr ZDFdoku

Weintourismus in Frankreich

Wer der „Seele“ eines französischen Weines auf die Spur kommen möchte, sollte die Region seines Ursprungs kennen lernen!

Diese tausend verschiedenen Landschaften, die ihren Weinen zum jeweils unverkennbaren Charakter verhelfen. Wo sich für jeden Anlass der richtige Wein findet. Oder der persönlichen Lieblingswein, der sich selbst ohne speziellen Anlass mit Freude verkosten lässt. Wo man auch – so ganz nebenbei – stets ein reizvoller Urlaub verbringen kann!

Dort heißt man Sie jederzeit willkommen, egal ob Sie mit dem Bus, dem Auto, per Rad oder gar zu Fuß kommen. Und vor Ort erwartete Sie diese einzigartige Mischung aus historischem Erbe, faszinierender Natur, mannigfaltigen Aktivitäten, kulturellen Veranstaltungen und dem „Savoir vivre“, die einen Frankreichaufenthalt bereichern. Alle Weinregionen Frankreichs sind mit verschiedenen Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen. Und eine jede Weinregion bietet über ihre bacchantischen Vorzüge hinaus den Charme einer attraktiven Reisedestination.

Wege zum Wein

Die Weinstraßen: Bestens ausgeschilderte und sorgfältig ausgewählte Routen in den Weinregionen zu deren Sehenswürdigkeiten, sehenswerten Orten und natürlich den Besten ihrer Weine

Weinwanderstrecken: Zu Fuß oder per Rad in aller Ruhe auf ausgeschilderten und gepflegten Wegen abseits der Verkehrsachsen durch die Weinregionen Franreichs

Reiseprogramme: Vertrauen Sie sich einem kundigen Führer an. Als Einzelreisender oder als Gruppe, für Besuche bei Winzern oder bei der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, pauschal oder maßgeschneidert… Sie werden stets das Programm Ihrer Wahl finden!

Kurse und Weinseminare: Das Angebot ist mannigfaltig: von der simplen Weinprobe bis hin zum mehrtägigen Seminar. Sie lernen beim Winzer die kleinen und großen Geheimnisse rund um den Wein kennen.

Weinlehrgänge: Auch hier eine reiches Auswahl zwischen Kurzprogrammen bis zu ausführlichen detaillierten Seminaren über Rebsorten, Kelterprozesse, Lagerung usw.

Weinmuseen und Ecomuseen: Alles rund um die Welt des Weines, seine Geschichte, Kultur und wirtschaftliche Bedeutung…

Maisons du Vin: Hier präsentiert sich die regionale Weinszene mittels Ausstellungen, Multimedia oder Rendez-vous mit Winzern

Weinfeste: Fix- und Höhepunkte im jährlichen Kalender, von den letzten Frösten bis zum Lesefest, in dörflicher Idylle oder als internationales Ereignis

Messen und Ausstellungen: Zahllose Verkaufsmessen, Verkostungen und Versteigerungen finden in allen französischen Weinregionen statt. Ein reiches Programm von der Veranstaltung im kleinen Winzerdorf bis hin zum internationalen Großereignis

Kulinarische Spurensuche: Brasilien

Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig. Carsten Thurau begibt sich auf kulinarische Spurensuche.

So, 25.01. um 22:15 Uhr ZDF, theater

Kulinarische Spurensuche

ZDFtheaterkanal, Samstag, 03.01., 22:15 – 22:30 Uhr

Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig.

Carsten Thurau begibt sich auf kulinarische Spurensuche.

Kulinarische Spurensuche

ZDFtheaterkanal, Donnerstag, 01.01., 22:15 – 22:30 Uhr

Die brasilianische Küche an sich gibt es nicht, denn eine Vielzahl verschiedener Völker und Kulturen hat ihre jeweils eigenen Kreationen und Geschmäcker in das Land gebracht. So sind in Brasiliens Gerichten Einflüsse der Einwanderer aus Europa, wie zum Beispiel der Kolonialmacht Portugal, ebenso bemerkbar wie von den vor allem aus Afrika verschleppten Sklaven. Das Grillgericht Churrasco steht genauso auf dem Speiseplan wie das Nationalgericht Feijoada, ein Eintopf afrikanischen Ursprungs, und Acarajé, in Palmöl gebackene Bällchen aus Bohnenteig.
Carsten Thurau begibt sich auf kulinarische Spurensuche.