Kürbis: Was macht die Pflanze so besonders?

Der Kürbis ist in der Gemüsewelt ein echter Rekordhalter. Je nach Sorte und Kultur können sich riesige Früchte mit über einem Meter Durchmesser, drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilogramm Gewicht entwickeln. In Ausnahmefällen sind es sogar über 500 Kilogramm. „Damit sind sie die größten Beeren der Welt“, informiert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst in Bonn. Als Beerenfrüchte werden solche Früchte bezeichnet, deren zahlreichen Samen in das Fruchtfleisch eingebettet sind.

Der Kürbis ist einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, erklärt Seitz. „In früheren Zeiten wurden in erster Linie die gut lagerfähigen, öl- und eiweißreichen Samen geschätzt“. Das Fruchtfleisch der Wildformen schmeckte bitter und war leicht verderblich. Mit der Wiederentdeckung Amerikas gelangte der Kürbis auch nach Europa. Heutzutage wird der farben- und formenreiche Kürbis vor allem in Russland, Ukraine und Italien angepflanzt. Auch in Deutschland hat der Kürbisanbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Die Familie der Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae ) ist mit rund 100 Gattungen sehr groß. Dazu zählen neben dem Kürbis ( Cucurbita spec. ) auch die Gurke ( Cucumis sativus ), Melone ( Cucumis melo ) und Wassermelone ( Citrullus vulgaris ). Die Zucchini ( Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina ) ist eine nicht rankende Form des Gemüsekürbisses. Kürbisgewächse weisen aus botanischer Sicht einige Besonderheiten auf. So bildet der Kürbis weibliche und männliche Blüten aus, die auf einer Pflanze wachsen. Die Pollen werden vor allem von Hummeln übertragen. Kürbisse besitzen zu Sprossranken umgebildete Blätter, die in sechs Monaten Wachstumszeit eine Länge von bis zu 15 Metern erreichen können. Damit können sie sich an anderen Pflanzen oder Zäunen festhalten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Prodigy – Kevin Fehling

Dieses Buch präsentiert sich nicht nur als Kochbuch, sondern auch als eine längst überfällige Dokumentation der einzigartig rasanten Entwicklung von Kevin Fehling, ein Beleg für seinen Flug zu den Sternen. In Zusammenarbeit mit dem Team der Edition Port Culinaire um den Autor und Food-Fotografen Thomas Ruhl gewährt der Drei-Sterne-Koch präzise und umfassende Einblicke in sein aktuelles Schaffen.

Autor: Kevin Fehling
Fotograf: Thomas Ruhl
Produziert von Edition Port Culinaire,
Edition Fackelträger
Umfang: 312 Seiten
Format: 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-7716-4544-1 (Bestellink)
EUR 69,00 (D) zzgl. Versand

Mehr Informationen unter: www.port-culinaire.de

Ralf Bos

Mein kulinarisches ABC – Ralf Bos – Ein kulinarischer Kosmos von A–Z – Ralf Bos neuestes Buch kommt passend zum Weihnachtsfest

Ralf Bos ist unumstritten der Delikatessen- und Trüffelpapst Deutschlands. Ralf Bos, Inhaber und Geschäftsführer von BOS FOOD, hat sein Leben in den Dienst der Kulinarik gestellt. Seine Philo­sophie: Nur beste Produkte führen zu erstklassigen Gerichten.

In diesem einzigartigen Buch stellt Ralf Bos sein umfangreiches Wissen von A wie Auster bis Z wie Zucker vor. In spannenden und informativen Kurzessays breitet er seine kulinarische Welt vor uns aus. Keine trockene, lexikalische Abhandlung, vielmehr ein ganz persönlicher und leidenschaftlicher, von Neugier und Freude geleiteter Blick auf ein überaus genussvolles Thema.

Autor: Ralf Bos
Illustrationen/Collagen: Thomas Ruhl
Umfang: 192 Seiten
Format: 16 x 20 cm
Fackelträger Verlag GmbH
ISBN: 978-3-7716-4505-2 (portofrei vorbestellen)
Preis: EUR 19,95 (D)
Erscheint Dezember 2012

Außergewöhnliche Plantagen im Hochland von Taiwan

Lukullische Schätze aus dem Land des Tees

Als Land, das die ganze Vielfalt Asiens auf einer einzigen Insel vereint, ist Taiwan weltweit für seine Traditionspflege im Teekonsum bekannt. Dabei gibt es noch ein paar weitere echte Geheimtipps für Gourmets, die das Einzigartige suchen. In Taiwan wächst auch ein seltener Kaffee – in kleinerem Umfang zwar, doch von hervorragender Qualität. Und es gibt einen außergewöhnlichen Reis, der jahrzehntelang ausschließlich dem japanischen Kaiser vorbehalten war. Man muss schon nach Taiwan fahren, um in diesen besonderen Genuss zu kommen – die produzierten Mengen sind zum Export zu gering.

Der beste Kaffee Taiwans kommt – nach Auffassung vieler Kenner und Genießer – aus Gukeng im Süden der Insel. Wenn die Sonne hinter den Bergen versunken ist, dann künden nicht nur die bunten Lichter der teilweise bis tief in die Nacht geöffneten Kaffeeläden entlang der Serpentinenstraßen von dem ungewöhnlichen Erzeugnis dieser Region, sondern auch das Rumpeln und Rattern kleiner Röstanlagen und der angenehme Duft frischgerösteter Kaffeebohnen. Die Sorte Arabica, die hier angebaut wird, ähnelt der im kenianischen oder brasilianischem Kaffee, doch der Kaffee von Gukeng zeichnet sich durch einen besonders milden, nussigen Geschmack und hohe Bekömmlichkeit aus, die er einem besonders niedrigen Säuregehalt verdankt.

Während ihrer fünfzigjährigen Verwaltungszeit pflanzten Japaner in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Kaffeepflanzen in Gukeng, wo man schon bald darauf auf einer Fläche von rund 600 Hektar Kaffee anbaute, der dann hauptsächlich als Luxusgut in Japan auf den Markt kam. Nach 1945 ging der Kaffeehandel jedoch zurück und die sinkende Zahl der Kaffeebauern spielte auf dem Weltmarkt keine Rolle mehr.

So gab es vor der Jahrtausendwende nur noch vier Kaffeegeschäfte in den beiden Anbauregionen im Südwesten um Gukeng: Huashan und Hebaoshan. Im Jahre 2003 wurde dort zwar das erste internationale Kaffeefestival Taiwans gefeiert, doch noch nahm kaum jemand Notiz davon. 2008 kamen bereits viermal so viele Besucher. Da ist es auch kein Wunder, dass die Zahl der Kaffeeläden allein in Huashan inzwischen wieder auf fast 100 gestiegen ist.

„Weil wir als Kinder keine Süßigkeiten hatten,” erzählt Liu Qing-song, der Besitzer des “Key Café”, „stahlen wir Kaffeekirschen und aßen sie, weil sie so süß waren. Wir rösteten die Bohnen aber auch heimlich in Kochtöpfen und tranken unseren selbstgemachten Kaffee dann aus Reisschüsseln.” Diese Kindheitserinnerungen veranlassten Liu schließlich, den Kaffeeanbau professionell zu betreiben. Heute baut er seinen Kaffee auf einer Fläche von 14.000 m² am Hang unterhalb seines Ladens an. In Taiwan gedeiht der Kaffee in Höhenlagen zwischen 400 und 1.300 Metern über dem Meeresspiegel. Das Klima von Gukeng gleicht dem der Blue Mountains auf Jamaika.

Wenngleich der Kaffee aus Gukeng mittlerweile in ganz Taiwan bekannt ist und geschätzt wird, findet man ihn kaum außerhalb der einheimischen Läden, geschweige denn im Ausland. Nachdem viele Bauern auf den Anbau der lukrativeren Betelnüsse umgestiegen sind oder Betelnusspalmen in den Kaffeeplantagen anpflanzen, um die empfindlichen Kaffeebäume vor direktem Sonnenlicht zu schützen, werden nur noch rund 80 Hektar Land in Gukeng für den eigentlichen Kaffeeanbau genutzt. Der Gukeng-Kaffee ist somit eine echte Spezialität und ein ausgezeichnetes Reiseandenken – oder ein Mitbringsel für daheimgebliebene Kaffeegenießer.

Michael Hoffmann, Carlo Petrini und Stuart Pigott auf der 61. Berlinale

 

 

„Give Food a Chance“ ist das Motto des 5. kulinarischen Kinos im Rahmen der 61. Berlinale (10. – 20. Februar 2011). Im Kino des Martin-Gropius-Baus laufen insgesamt zwölf Filme, die sich mit den Themen Nahrung und Natur besonders intensiv und kreativ auseinandersetzen. Berliner Sterneköche, darunter der Feinschmecker-Koch des Jahres 2010 Michael Hoffmann (im Tre Torri Verlag erschienen: Kräuter) präsentieren ein dazu passendes Menü im Restaurant Gropius Mirror. Täglich zur Tea-Time um 17: 00 Uhr finden Lesungen, Diskussionen und Tastings statt, unter anderem mit Stuart Pigott und Carlo Petrini.

 

Den Auftakt macht Sonntag, den 13. Februar 2011, der Sternekoch Michael Hoffmann. Er begleitet den Spielfilm Dwen-Jang (The Recipe) der südkoreanischen Regisseurin Anna Lee kulinarisch. Die Besucher dürfen sich im Anschluss an den Film auf eine Essenz von Gemüse aus Hoffmanns eigenem Garten freuen. Im weiteren Verlauf des Abends diskutiert Michael Hoffmann mit der Regisseurin Anna Lee sowie der Feinschmecker-Chefredakteurin Madeleine Jakits über Rezepte und ihre Geschichten.

 

Am Freitag kocht Michael Hoffmann im Rahmen des „Youth Food Cinema“ mit einer Schülercrew ein Mittagessen zum Film Taste the Waste . Die Zutaten für das Essen stammen von der Berliner Tafel. Auf diese Weise zeigt Hoffmann, dass vom Handel ausrangierte Lebensmittel nicht mit „schlecht“ gleichzusetzen sind. Im Gegenteil, ein Großteil der Lebensmittel ist einwandfrei und lässt sich noch für viele leckere Mahlzeiten verwenden. Zusammen mit den Schülern sowie Mitarbeitern der Berliner Tafel und Slow Food spricht Hoffmann über das Mindesthaltbarkeitsdatum von Lebensmitteln sowie unnötige Verschwendung von Lebensmitteln.

 

Täglich zur Tea Time um 17:00 Uhr finden im Spiegelzeltrestaurant Gropius Mirror Lesungen, Diskussionen und Tastings statt. Am Dienstag, den 15.02.2011 ist Slow Food-Gründer Carlo Petrini zu Gast. Im Tre Torri Verlag erschien sein Buch Gut, Sauber & Fair, in dem er sich mit den Grundlagen einer neuen Gastronomie auseinandersetzt. Bei der Berlinale stellt er sein aktuelles Buch Terra Madre vor.

 

Am Mittwoch, den 16.02.2011 präsentiert Deutschlands bekanntester Weinkritiker Stuart Pigott sein neues Buch Weinwunder Deutschland (Tre Torri Verlag). Der erste Teil der gleichnamigen Sendereihe lief Ende Dezember im Bayerischen Rundfunk.

 

Wenige Tage später geht es für Stuart Pigott gleich weiter. Am Samstag, den 19. 02.2011 lädt er mit der Jungwinzergruppe „Quintessenz“ zur 14. Langen Nacht des Deutschen Weins ein. Unter anderem kann dort der „Pigott-Wein“ verkostet werden. Mit der Weinparty sammelt der beliebte Autor Spenden für  HIV/AIDS-Betroffene in Kapstadt/Südafrika. Die Lange Nacht des Deutschen Weins findet ab 19:00 Uhr im Gewölbekeller der Weinhandlung Weinstein , Saarbrücker Straße 20/21, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg statt.

 

 

Alle Termine mit den Tre Torri-Autoren auf einen Blick:

 

  • Sonntag, 13.02.2011, 19:30 Uhr – Dwen-Jang (The Recipe)

 

Menü und Talk mit Michael Hoffmann.

 

  • Dienstag, 15.02.2011, 17:00 Uhr – Carlo Petrini

    Buchpräsentation und Diskussion mit Carlo Petrini.

 

 

  • Mittwoch, 16.02.2011, 17:00 Uhr Weinwunder Deutschland

 

Buchpräsentation und Verkostung mit Stuart Pigott.

           

  • Freitag, 18.02.2011, 9:30 Uhr Youth Food Cinema“

 

Michael Hoffmann kocht mit einer Schülercrew ein Menü zum Film Taste the Waste.

 

  • Samstag, 19.02.2011, 19:00 Uhr – Lange Nacht des Deutschen Weins

 

Weinparty mit Stuart Pigott in der Weinhandlung Weinstein.

 

 

 

 

Bücher zur Berlinale:

 

Kräuter von Michael Hoffmann

Umfang: 256 Seiten

Format: 28 x 29 cm

Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, durchgehend 4-farbig

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-937963-60-0

 

Gut, Sauber & Fair von Carlo Petrini

Umfang:304 Seiten

Format: 13,5 cm x 21 cm

Ausstattung: Softcover/Paperback

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-937963-55-6

 

Weinwunder Deutschland von Stuart Pigott

Umfang: 280 Seiten

Format: 20,0 × 25,5 cm

Ausstattung: zahlreiche Farbfotos/Hardcover

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-941641-37-2

 

Das Gute essen

Umfang: 320 Seiten

Format: 21 x 28 cm

Ausstattung: lam. Pap. gebunden

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-941641-43-3

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.weinhilft.de/ .

 

 

Weitere Informationen zum kulinarischen Kino der Berlinale finden Sie unter http://www.berlinale.de/de/das_festival/festival-sektionen/kulinarisches_kino-culinary_cinema/index.html .

Port Culinaire räumt ab

MEDAILLEN – REGEN: DIE GASTRONOMISCHE AKADEMIE ZEICHNETE AUS

Anmerkungen der Jury:
„Ein kolossales und begeisterndes Koch-,
Lese-, und Reisebuch über China, seine kulinarische Produktvielfalt und die hohe Geschmackskompetenz seiner Menschen. Die Fotos bilden in der gewohnten Ruhl-Brillianz sowohl authentisches Alltagsleben, wie auch Gerichte und Produkte lebendig und wie zum Anfassen ab. Dazu etliche höchst kreative Rezepturen von deutschen Spitzenköchen.“

CHINATOWN
Produkte, Rezepte und Geschichten über die Begegnung mit einem kulinarischen Parallel – Universum
Autor: Thomas Ruhl
Fotograf/Gestalter: Thomas Ruhl
Rezeptautoren: Christian Bau, Michael Kreiling, Matthias Ludwigs, Olaf Niemeier, Tim Raue, Jörg Sackmann, Claudia Schröter
Umfang: 312 Seiten, Format: 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-7716-4446-8 (Bestelllink)
EUR 69,- (D)

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Anmerkungen der Jury:
„In diesem kolossalen Kompendium zelebriert Thomas Ruhl essbare Landschaften als echte Genusskultur. Hervorragende Warenkunde, große Vollständigkeit und brillante Fotos von höchster Asthetik.“

KRÄUTER KRESSEN SPROSSEN
Warenkunde, Reportagen und Rezepte von Spitzenköchen
Autor: Thomas Ruhl
Fotograf/Gestalter: Thomas Ruhl
Rezeptautoren: Heiko Antoniewicz, Massimo Bottura, Volker Drkosch, Jean-Marie Dumaine, Kevin Dundon, Nils Henkel, Michael Hoffmann, Chantel Mengelmoes, Alain Passard, Cornelia Poletto, Dick Soek, Joachim Wissler
Umfang: 240 Seiten, Format: 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-87515-044-5 Bestelllink
EUR 69,- (D)

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Anmerkungen der Jury:
„Engagierte Fleischproduzenten treffen auf Meisterköche und Händler der kulinarischen Spitzenklasse. Dieses Geschehen dokumentiert Thomas Ruhl auf seine gewohnt informative und spektakuläre Art.“

GUTES FLEISCH
Warenkunde, Stories, Grundrezepte und kreative Küche
Autor: Stephan & Wolfgang Otto, Thomas Ruhl
Fotograf/Gestalter: Thomas Ruhl
Rezeptautoren: Bernd Ackermann, Juan Amador, Heiko Antoniewicz, Christian Bau, Thomas Bühner, Patrick Coudert, Volker Drkosch, Klaus Erfort, Denis Feix, Nils Henkel, Patrick Kimpel, Kolja Kleeberg, Dieter Müller, Marco Müller, Cornelia Poletto, Alejandro & Christopher Wilbrand, Joachim Wissler, Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt.
Umfang: 312 Seiten, Format: 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-7716-4405-5 Bestelllink
EUR 69,- (D)

Kochbuch im Internet selbst erstellen

Jedem „Küchengott“ sein eigenes Kochbuch

Mit dem komplett individualisierbaren „Kochbuch on Demand“ hat die Bremer Agentur artundweise die Umsetzung der crossmedialen Strategie des GRÄFE UND UNZER Verlags weiter vervollständigt. Über das Koch-Portal www.küchengötter.de kann der Nutzer jetzt sein personalisiertes Kochbuch individuell zusammenstellen und mit eigenem Umschlag inklusive persönlicher Widmung professionell drucken lassen. Die Rezepte können aus einem Pool von über 20.000 Rezepten ausgewählt werden. Für das Konzept und die Umsetzung des gesamten Projektes www.küchengötter.de wurde artundweise kürzlich mit dem renommierten iF communication design award in der Kategorie Crossmedia ausgezeichnet.

Buchgestaltung online – schnell und professionell
Zwei Prämissen standen bei der technischen Realisierung des „Kochbuchs on Demand“ im Vordergrund. Einerseits sollte das fertige Produkt professionell und in einer GU entsprechenden qualitativ hochwertigen Ausstattung erscheinen. Andererseits sollten Zusammenstellung, Gestaltung und Bestellvorgang für den Nutzer höchst unkompliziert und schnell umsetzbar sein. So findet der gesamte Vorgang online auf www.küchengötter.de statt – ohne zusätzliche Software. In geschriebener und bebilderter Anleitung oder alternativ via Video werden dem Anwender die technischen Schritte zur Umsetzung leicht verständlich erklärt.

Innerhalb vorgefertigter Designvorgaben kann der Nutzer das Hardcover sowie die Innenseiten individuell zusammenstellen. Bei der Betitelung und Beschriftung sind der Phantasie des Anwenders so gut wie keine Grenzen gesetzt. Auch der Umfang des eigenen Kochbuches wird individuell festgelegt. Er reicht von 24 bis zu 96 Seiten, was einem Inhalt von bis zu 92 Rezepten entspricht. Nach dem Umfang ist auch der Anschaffungspreis ausgelegt.

Mittlerweile sind auch aus der Agentur-Belegschaft einige „Küchengötter“ hervorgegangen. Dirk Beckmann, Geschäftsführer bei artundweise, erläutert, warum ihm gerade das „Kochbuch on Demand“ am Herzen liegt: „Crossmediale Projekte wie diese bieten unseren Philosophien zu E-Commerce, Marken und Medien eine optimale Spielwiese. So können wir auch traditionelle Medienformate wie das Buch, das nach wie vor Kernprodukt des Verlages ist, innovativ und spannend in ein crossmediales Konzept einbinden.“

Die Küchengötter vom Ratgeberverlag GRÄFE UND UNZER finden Sie unter:
www.küchengötter.de

Mehr Informationen über die iPhone- und iPod Touch-Applikation unter: www.küchengötter.de/iphone oder direkt im Apple iTunes App Store.

Conrad Seidls „Bier Guide 2009“

Conrad Seidls „Bier Guide 2009“

Seit zehn Jahren hilft Conrad Seidls Bier Guide
durstigen Bierfreunden die besten Bierlokale zu finden – und die
richtigen Biere: Nie gab es eine größere Auswahl als heute, gerade in
Oberösterreich. Hier ist seit Jahren das Biergasthaus Schiffner in
Aigen der am höchsten ausgezeichnete Betrieb. Beim Bierfest im
Casino Linz wurden die besten Bierlokale Oberösterreichs prämiert
sowie Schmankerln aus dem Bier-Genussland Oberösterreich verkostet.

Conrad Seidls Bier Guide 2009

Umfang: 412 Seiten
Auflage: 25.000 Stück
ISBN: 978-3-902645-23-4
Preis: 14,90 Euro

Michel Roux Kochbuch

Michel Roux‘ Ofenfrisch. Süße & herzhafte Spezialitäten besticht sowohl durch seinen Preis als auch durch seinen Umfang mit leicht verständlichen Zubereitungsanleitungen, Step-by-step Fotos und einem modernen, übersichtlichen Design. Roux‘ Anliegen dabei ist, seine Kochkunst für jedermann zugänglich und umsetzbar zu gestalten. Er vermittelt von Techniken der Teigverarbeitung bis hin zum dekorativen Backen alle nötigen Grundlagen für den Erfolg in der eigenen Küche. Bei den vielfältigen und kulinarischen Erlebnissen brennt jeder Genießer darauf, am heimischen Herd selbst Neues auszuprobieren. Ob selbstgebackene Croissants zum Frühstück, eine Spargel-Paprika-Torte zum Mittagessen, Bratäpfel in Teighülle als süßer Abschluss oder pikante Olivenstangen als kleiner Snack für Zwischendurch – die über 100 Rezepte liefern Gaumenfreuden für jeden Anlass und jeden Geschmack.

UMSCHAU Buchverlag, Neustadt/ Weinstr. 2009, 304 Seiten, Klappenbroschur, ISBN: 978-3-86528-656-7 , 16,90 Euro (D) / 17,40 Euro (A) / 26,80 sFr

Echter Käse auf Pizza?

Echter Käse auf Pizza? Vergiss es – Neppkäse auf vielen Produkten

Käse auf Pizza oder Cheesburgern ist oftmals Nepp. Weil es viel billiger ist, verwenden die Hersteller verwenden in großem Umfang sogenannten Analogläse, ein Gemisch aus Palmöl, Stärkemehl, Milcheiweiß und Salz.

NL- Landgraaf. Uns allen sind die Horrormeldungen vom Gammelfleischskandal noch deutlich im Ohr. Der Preiskrieg der Milchbauern und die allgemeine Erhöhung der Lebensmittelpreise haben uns auch eine ganze Weile beschäftigt. Und schon trifft uns die nächste Hiobs-Botschaft: Käse auf Pizza, Cheesburgern und in Fertiggerichten ist oftmals nepp. Er sieht so aus wie Käse, schneidet sich wie Käse, riecht auch so aber ist kein Käse.

Analogkäse wird diese Käse-Imitation genannt. Niemand weiß davon, aber beinahe jeder isst ihn. Fabrikanten und Pizzabäcker verwenden ihn in großem Maß. Analogkäse besteht aus einem Gemisch aus Palmöl, Stärkemehl, Wasser, Milcheiweiß und Salz. Er ist wesentlich preisgünstiger als echter Käse und muss auch nicht mindestens zwei Wochen reifen.

Im großen Stil wurde der Neppkäse-Skandal vergangene Woche in den Niederlanden in den Medien aufgedeckt. Man geht davon aus, dass durchschnittlich 25% bis 40% des Käses in Fertigprodukten, Snacks, Pizza und Pasta unecht ist.

Der Markt für den Analogkäse wächst stark. „Das ist auf der einen Seite eine Centfrage“, erklärt Herman Brand, kommerzieller Manager beim Käsehandel Noordhoek. „Er ist viel billiger als echter Käse“. Aber die Eigenschaften vom Analogkäse spielen auch eine Rolle. „Der eine Hersteller will Käse, der schmilzt, der andere möchte welchen, der nicht schmilzt. Wird er im Ofen bei 400 Grad gebacken, kommt herkömmlicher Käse nicht mit. Mischt man Käse mit Analogkäse, kann man die gewünschten Eigenschaften erreichen.“

In zahlreichen Produkten ist Analogkäse bereits komplett oder zum Teil enthalten. Rein rechtlich ist dem nichts entgegen zu halten, solange die Hersteller die einzelnen Inhaltsstoffe ordnungsgemäß deklarieren.
Aber vielleicht haben Sie selbst schon auf der Verpackung Zutaten wie z.B. Pflanzenöl, Stärkemehl und Salz gefunden. Wussten Sie, dass es sich dabei um Analogkäse handelt oder haben Sie auch geglaubt, ein echtes Milchprodukt zu kaufen?

Lisa Oberländer, www.fairvital.com