Die neuen Web&App-Services des Gault&Millau Deutschland

Welcher deutsche Spitzenkoch wechselt das Restaurant? Wo ist der Service besonders herzlich? Welches Restaurant ist laut Gault&Millau-Testern das Beste in meiner Stadt und wo finde ich es? Diese und viele weitere aktuelle Informationen rund um die Welt der Kochmützen und Punkte liefern jetzt die exklusiven Web&App Services des Gault&Millau Deutschland 2014.

Auf www.MonGourmet.de finden Gourmets die vollständigen Restaurantkritiken und Hotelempfehlungen der gedruckten Ausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014. Einzigartiger Service: Alle Informationen werden laufend aktualisiert und die Leser können so zusätzlich zu den Bewertungen alle aktuellen Details zu Öffnungszeiten, Adressen oder Küchenchefs von über 1.000 Restaurants und 250 Hotels in Deutschland abrufen. In einem regelmäßigen Newsletter informiert die Redaktion über Neuigkeiten, Änderungen und interessante Entwicklungen aus der Szene. Auch unterwegs sind Genießer immer auf dem neuesten Stand: Alle Inhalte können schnell und übersichtlich mit Hilfe der »GAULT MILLAU Gourmet Guide Deutschland App« abgerufen werden.

Das komplette »Paket« (Webzugang, App und Printausgabe) kostet 29,99 Euro und ist über drei Wege erhältlich: über den Kauf der Printausgabe, die Registrierung auf www.MonGourmet.de oder den Erwerb des In-App-Pakets der »GAULT MILLAU Gourmet Guide Deutschland App« über iOS oder Android. Bei der Anmeldung über die digitalen Kanäle erhalten Nutzer die Printausgabe zugesendet.

Die Marke Gault&Millau geht auf die Journalisten Henri Gault und Christian Millau zurück, die 1972 in Frankreich ihren ersten Führer durch die feine Küche herausbrachten. Neben Frankreich und Deutschland erscheint der Gault&Millau mittlerweile auch in Österreich, der Schweiz,in Belgien, den Niederlanden sowie in Australien. In Deutschland werden die Standardwerke für anspruchsvolle Gourmets und Weinliebhaber vom Münchner Christian Verlag herausgebracht. Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services unter www.MonGourmet.de und mit der »GAULT MILLAU Gourmet Guide Deutschland App«, erhältlich im App Store und im Google Play Store. Auch der Gault&Millau Wein-Guide Deutschland ist als App erhältlich. Beide Guides können als eBooks bei Amazon und im iBookstore heruntergeladen werden.

Bravo, Carmelo Greco!

Das Restaurant Carmelo Greco in Frankfurt ist das „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“

Trotz vieler Jahre mit Michelin-Stern gilt der Wahlfrankfurter Carmelo Greco oft immer noch als Geheimtipp mit seinen eleganten Interpretationen der klassischen italienischen Küche. Das wird sich jetzt ändern, denn die Tester des vom Busche Verlag herausgegebenen Schlemmer Atlas haben seinem Restaurant aufgrund des harmonischen Zusammenspiels aus Kochkunst, Ambiente und dem herzlichen Service den Titel „Ausländisches Restaurant des Jahres 2014“ verliehen. Am 4. November 2013 wird die Auszeichnung im Münchener Hotel Vier Jahreszeiten an Carmelo Greco übergeben.

Der Spagat zwischen einem herzlichen und typisch italienischen Restaurant, in dem man sich einfach wohlfühlt, und einer stilvollen Spitzenadresse mit Auszeichnung vom Guide Michelin ist nicht ganz einfach. Vor allem, wenn es Klischees auf beiden Seiten zu vermeiden gilt. Dass ihm diese Symbiose scheinbar mühelos gelingt, beweist Carmelo Greco in seinem Restaurant in Frankfurt. So war es neben der authentischen und raffinierten Küche, den hochwertigen Grundprodukten, der handwerklichen Kunst von Carmelo Greco und der Präsentation der Gerichte auch das Interieur, das die Tester überzeugte und begeisterte. Die im Restaurant vorherrschenden Gelbgold- und Grautöne geben dem Ambiente einen zurückhaltenden Schick, der eine entspannte Atmosphäre schafft. Es überraschte auch wenig, dass Carmelo Greco mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design by F.A. Porsche – arbeitet. Nur das Beste!

„Ich kann kaum beschreiben, wie sehr ich mich über die Auszeichnung freue. Sie belohnt alles, was wir gemeinsam als Team in den letzten drei Jahren seit der Eröffnung geleistet haben“, erklärt Carmelo Greco dem Gourmet Report gerührt. Von den Testern des Schlemmer Atlas‘ wurde besonders die Freundlichkeit der Mitarbeiter hervorgehoben, allen voran Sommelier und Restaurantleiter Enrico Resta. „Dass ich so tolle, kompetente Mitarbeiter um mich habe, macht mich sehr glücklich. Jeder, der in einer Küche arbeitet, weiß, wie wichtig es ist, dass man sich auf den Service verlassen kann. In Enrico Resta habe ich volles Vertrauen“, so der Küchenchef.

Gemeinsam mit seinen Partnern Chester Sauri, Besitzer mehrerer Restaurants im Frankfurter Raum und bekannte Gastronomiegröße, und Guido Giovo, Betreiber eines italienischen Wein- und Feinkostgroßhandels, hat sich Carmelo Greco 2010 seinen Traum erfüllt vom eleganten und doch legeren Restaurant, in dem man die große Arie bestellen kann oder auch einfach einmal nur eine Portion hausgemachter Pasta. Dass die drei Akteure neben der Geschäftsbeziehungen auch Freundschaft verbindet, versteht sich fast von selbst, war es doch Guido Giovo, der den jungen Carmelo Greco vor mehr als 20 Jahren von Italien nach Frankfurt holte, und der ihn auch heute noch mit italienischen Weinen und Spezialitäten beliefert.

Während die „Spitzenköche des Jahres“ bereits seit 1987 von den Testern des Verlagshauses Busche gewählt werden, sind viele Kategorien des Schlemmer Atlas‘ erst in den letzten Jahren entstanden. So auch die Auszeichnung „Ausländisches Restaurant des Jahres“, die erstmals 2004 vergeben wurde, weil unterschiedliche kulinarische Strömungen die deutsche Gastronomielandschaft bereichern und voranbringen. „Meine sizilianischen und piemontesischen Wurzeln prägen meinen Küchenstil, und die Verfeinerung und Neuinterpretation klassischer italienischer Gerichte, wie zum Beispiel hausgemachte Pasta mit Neuseelandhirsch-Bolognese, Vitello Tonnato 2013 oder Oktopus mit Kartoffel und Blutwurst, liegt mir sehr am Herzen. Darum freut mich ganz besonders, dass bei dem starken Asiatrend in der Spitzenküche ausgerechnet ein italienisches Restaurant zum Restaurant des Jahres gewählt wurde“, erklärt Greco. Neben der aktuellen Auszeichnung im Schlemmer Atlas und dem Guide Michelin durfte sich der Küchenchef 2013 bereits über eine Steigerung von 2,5 auf 3 F im Feinschmecker freuen. Außerdem wählte das Magazin „Frankfurt geht aus!“ das Restaurant erneut auf Platz 1 in der Rubrik Italien Fine Dining. „Wir arbeiten ständig daran, uns zu verbessern und haben in diesem Jahr in den Rankings schon einen kleinen Sprung nach vorne gemacht“, erklärt Greco. „Darüber freuen wir uns außerordentlich, und auch für nächstes Jahr haben wir uns noch eine Menge vorgenommen.“ Neben vielen namhaften anderen Preisträgern wird Carmelo Greco am 4. November 2013 auf der jährlich stattfindenden Busche-Gala im eleganten Kempinski Vier Jahreszeiten Hotel in München noch offiziell ausgezeichnet werden.

Wer die Gerichte des neuen besten Restaurants Deutschlands im Bereich Ethnische Küche erst einmal probieren möchte, hat dazu montags bis freitags mittags eine besonders gute Gelegenheit. Unter dem Motto „Uno, due o tre“ kann man für einen besonders fairen Preis bis zu drei Gerichte des Spitzenkochs bestellen. Dabei kosten ein Gang 18 Euro, zwei Gänge 27 Euro und drei Gänge 37 Euro.

Gourmet Report kann Carmelo Grecos Restaurant uneingeschränkt empfehlen! Sehen Sie unsere Fotos von unserem letzten Besuch in 2012:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151725098288124.1073741871.168996673123&type=3

Mehr Info auf Carmelos Webseite:
www.carmelo-greco.de/

Raststättentest

Österreichische Raststätte gewinnt Raststättentest – 65 europäische Raststätten in Hauptreiseländern auf dem
ADAC-Prüfstand

Der deutsche Schwesterclub des ÖAMTC hat seine
Experten ausgeschickt, um 65 Autobahnraststätten und Autohöfe in fünf
europäischen Ländern einer strengen Prüfung zu unterziehen. „Unter
den getesteten Raststätten waren auch acht österreichische, die auf
Herz und Nieren geprüft wurden“, berichtet Willy Matzke,
ÖAMTC-Verkehrsexperte. Das erfreuliche Ergebnis aus österreichischer
Sicht: Die neue Raststätte Schwechat an der Wiener Außenring
Schnellstraße (S1) bekam von den ADAC-Testern die Note „sehr gut“
verliehen. Dieses Ergebnis konnten nur zwei der 65 getesteten
Raststätten erreichen. „Einzig fehlende Sitzgelegenheiten am
Parkplatzareal wurden von den Testern beanstandet“, fasst der
ÖAMTC-Experte die Bewertung zusammen. Den Raststätten „Lindach Nord“
und „St. Pölten“ an der West Autobahn (A 1), sowie „Dreiländereck
Nord“ und „Kaiserwald“ an der Süd Autobahn (A 2) wurde das Prädikat
„gut“ verliehen. „Eben Nord“ an der Tauern Autobahn (A 10) und
„Föhrenberge“ Süd Autobahn (A2) schafften ein „ausreichend“. Einzig
die Raststätte „Kapfenberg Süd“ an der Semmering Schnellstraße (S 6)
musste sich mit einem „mangelhaft“ begnügen. Schuld daran war vor
allem die mangelnde Hygiene sowohl auf den Toiletten als auch im
Restaurantbereich, die schlechte oder teilweise gar nicht vorhandene
Beschilderung der Parkplätze, sowie die fehlende Trennung von
Raucher- und Nichtraucher-Bereich im Restaurant.

„Generell spricht für die Raststätten in Österreich der gute
Service, das freundliche Personal, die gute Küche und auch das
Warenangebot im Shop“, freut sich der ÖAMTC-Experte. Im
internationalen Vergleich liegt Österreich mit diesem Testergebnis
knapp hinter Deutschland, wo vor allem die großen Autohöfe nicht
zuletzt wegen ihrer günstigen Preise punkten konnten.

Entscheidende Kriterien für die Raststättentester waren Hygiene,
Sicherheit, Gesamtzustand, Kommunikation, Gastronomie,
Einkaufsmöglichkeiten und Preisgestaltung der einzelnen Anlagen.
Besonderen Wert wurde bei diesem Raststättentest der
Familienfreundlichkeit beigemessen. Mit einem erschreckenden
Ergebnis: „Sage und schreibe 42 der 65 getesteten Betriebe sind bei
diesem Punkt durchgefallen“, zeigt sich auch Matzke enttäuscht.

Umfangreiche Informationen zu allen österreichischen Raststätten
findet man auch im Raststättenführer des Clubs, der an allen
ÖAMTC-Dienststellen erhältlich ist.

http://www.oeamtc.at

ÖKO-TEST Backshops

Schimmel und Schummel

Völlig unterschiedlich ist die Qualität der Backwaren in den verschiedenen bundesweiten Bäckereiketten. Während etwa allle SB-Bäckereien bei einem Test des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST mit guten Ergebnissen für Brot, Brötchen oder Croissants abschlossen, fielen die Meisterbäckerei Steinecke, Wiener Feinbäcker, Kamps und Schäfer´s negativ auf. Die genauen Untersuchungsergebnisse von insgesamt neun Backdiscountern und großen Bäckereiketten stehen in der aktuellen April-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins. Das Heft kostet 3,50 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.

In fünf Backwaren wurde ein Schimmelpilzgift gefunden. Das untersuchte Schnittbrötchen von Kamps und das Heidebrot Roggenmischbrot von Meisterbäckerei Steinecke überschritten bei einem täglichen Verzehr von 250 Gramm sogar die empfohlene tolerierbare Aufnahmemenge. Schummel attestierten die ÖKO-TESTer dagegen dem Buttercroissant von Wiener Feinbäckerei, denn darin steckte überwiegend Margarine – statt Butter.

Bei der sensorischen Beurteilung der Weizenbrötchen zeigten sich häufig Mängel an Form und Aussehen, sowie an Oberfläche, Kruste und Krume. Außerdem waren den Testern mehrere Croissants zu fettig, eines schmeckte sogar gärig.

Absoluter Verlierer im Test: Das Buttercroissant vom Wiener Feinbäcker, weil darin statt Butter überwiegend Margarine steckte. Die war dann auch noch von außerordentlich schlechter Qualität. So fanden die von ÖKO-TEST beauftragten Labore im verwendeten Fett erhöhte Mengen von Transfettsäuren und den Schadstoff 3-MCPD-Fettsäureester.

Die besten Schnittbrötchen: kamen von Kamps und Schäfer’s.

Weitere Informationen, druckfähige Bilder (Titelbild, Produktfotos) und Informationen zu anderen Publikationen von ÖKO-TEST finden Sie in unserem Online-Pressebereich im Internet: http://presse.oekotest.de

Österreichs beste Köche

Neuer Gault Millau präsentiert die Spitzenköche 2007

Überraschend viele Newcomer hat es bei der Präsentation des neuen Gault Millau 2007 in Wien gegeben. Die Wiener Lokale büßten allerdings unter allen Bundesländern die meisten Hauben ein.

643 Restaurants wurden von 50 Testern bewertet.

Kulinarische Spitzenklasse
Stolze 643 Restaurants wurden von 50 Testern innerhalb eines halben Jahres für die 28. Neuauflage des wichtigsten Restaurant-Guides getestet. Dabei hat sich einzig an der Spitze nichts verändert: Taubenkobel, Hubertus und Obauer bleiben mit 19 Punkten und vier Hauben die Top-Restaurants Österreichs.

Ansonsten überraschen die vielen Newcomer, die ab sofort zur hohen Klasse der Haubenrestaurants zählen. Allen voran Gerhard Fuchs vom Restaurant Kreuzwirt in Leutschach. Mit 17 Punkten und drei Hauben dürfte er die Tester geradezu eingekocht haben.

Glücklich kann sich auch das neue Restaurant „Anna Sacher“ im Traditionshotel Sacher schätzen. Koch Peter Fink bekam auf Anhieb 16 Punkte und damit zwei Hauben.

Youngsters ausgezeichnet
Freuen darf sich auch Leonard Cernko: Mit 27 Jahren erkochte der Youngster unter den Spitzenköchen drei Hauben für das Restaurant „Mörwald im Kloster Und“. Als ob das nicht schon genug Ehre wäre, bekam Cernko auch gleich den begehrten Titel „Koch des Jahres 2006“ dazu.

Spitzenmäßig dürfte auch das Menü von Andrej Prokes in der „Blauen Gans“ gewesen sein. Er gewann den jährlichen Kochwettbewerb von Gault Millau und den Titel „Newcomer des Jahres“.

Korso, Kim & Novelli steigen ab
Wien ist mit 80 Haubenlokale zwar weiterhin das haubenstärkste Bundesland, einigen Toplokalen wird die neue Gault-Millau-Suppe allerdings wenig schmecken. So verliert Korso-Koch Reinhard Gerer im neuen Gourmetführer nach seinem Absturz im Vorjahr auch heuer eine Haube und hält jetzt bei 16 Punkten und zwei Hauben.

2003 erreichte Sohyi Kim auf Anhieb zwei Hauben, nun musste sie eine abgeben: Kim konnte die Kritiker dieses Mal in ihrem Mini-Restaurant bei der Volksoper nur bedingt überzeugen.

Aber auch Wiens Promi-Treff Novelli wird beim Lesen des neuen Gault Millau der Appetit vergehen: 2007 gibt es nur 12,5 Punkte, der Rang eines Haubenlokals ist damit Vergangenheit.

Lesen Sie den gesamten Report beim ORF:
http://wien.orf.at/stories/149233/

Weitere Reports zu Gault Millau:
http://www.gourmet-report.de/keywords/Gault

Alexander Dressel in Potsdam

Zum Gala-Menü der WELT in Potsdams „Bayrischem Haus“ – Meisterliche Perfektion von Sternekoch Alexander Dressel

von Mathias Stengel, Die Welt

In den besten Restaurants schlemmen, was Spitzenköche kreiert haben – und dazu die passenden Weine genießen zu einem Preis, der kaum zu unterbieten ist. Fünf Gänge mit Wein kosten nur 49,50 Euro pro Person.

Bei der scheinbar erdrückenden Übermacht hauptstädtischer Spitzengastronomen, die allein auf neun Sterneköche verweisen können, haben es die Küchenmeister aus dem „Speckgürtel“ denkbar schwer, auf sich und ihre Kochkünste aufmerksam zu machen. Einer, dem dies nachhaltig gelang, ist Alexander Dressel (34). Mit seiner kulinarischen Handschrift und meisterlichen Perfektion blieben die Künste des Küchenchefs vom Hotel „Bayrisches Haus“ in Potsdams Wildpark auch den strengen Testern des „Guide Michelin“ nicht verborgen, die bereits 2004 das hoteleigene Gourmetrestaurant „Friedrich Wilhelm“ mit einem Stern adelten. Diesen sensationellen Erfolg konnte der eher stille und bescheidene Dressel – der einzige Sternekoch Brandenburgs – auch im vergangenen Jahr wiederholen. Seine Kochkunst erwarb er in mehreren Sterneküchen, darunter das „Harlekin“ im Esplanade, das „Cavalieri Hilton“ in Rom und der „Brückenkeller“ in Frankfurt/Main. Er war auch Küchenchef im Berliner Promi-Restaurant „Borchardt“.

Lesen Sie den gesamten Artikel in „Die Welt“:
www.welt.de/data/2006/07/10/952621.html
Infos zum Buchen:
www.welt.de/data/2006/07/10/952618.html

Wut über schlechte Restaurant-Beurteilung

Kritik nicht überbewerten

Die Kritiken des Gault Millau stoßen den Restaurateuren oft sauer auf. Auch zwei Monate nach Erscheinen hat sich bei einigen die Wut noch nicht gelegt. Jürgen Reinke aus Reichshof und Saideh Loer aus Langenfeld werfen den Testern Geschäftsschädigung und Beleidigung vor. Gault Millaus „Dauer-Opfer“, 3-Sterne-Koch Jean-Claude Bourgueil, rät zu Gelassenheit. Die Gästezahl zu verringern, ist dem Guide trotz harscher Kritik bei keinem der drei gelungen.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Gundula Marx in der AHGZ:
www.ahgz.de/regional/2006,5,602206168.html

Olivenöle: Verbotene Wärmebehandlung und schädliche Weichmacher

Wer Olivenöl der Güteklasse „Nativ Extra“ kauft, sollte erstklassige Produkte erwarten dürfen. Die Untersuchung der Stiftung Warentest für die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test zeigt jedoch zum Teil erschreckende Ergebnisse. Von den 26 geprüften Ölen aller Preisklassen, darunter auch drei mit Basilikum, sind gleich neun „mangelhaft“.
Nicht nur im Geschmack enttäuschten viele Produkte, auch verbotene Wärmebehandlung konnte mittels neuer Prüfmethoden nachgewiesen werden. Und ausgerechnet zwei Bioöle waren am höchsten mit gesundheitsgefährdenden Weichmachern belastet.

Olivenöl wird von Ernährungsexperten wegen seiner positiven Zusammensetzung hoch gelobt: Ölsäure beeinflußt den Cholesterinspiegel günstig, sekundäre Pflanzenstoffe können vor Krankheiten schützen. Umso bedauerlicher ist es, dass keines der untersuchten Öle frei von Schadstoffen ist.

Auch wenn die Gehalte meist gerade über der Nachweisgrenze liegen: Erstmals wurden Weichmacher entdeckt. Vier Substanzen konnten nachgewiesen werden, darunter DEHP (Diethylhexylphthalat), das als besonders gesundheitsgefährdend gilt. Es greift in den Hormonhaushalt ein und schädigt so Fortpflanzung und Entwicklung. Mit drei bis vier Esslöffeln des Gut & Gerne Olivenöls überschreitet ein 60 Kilo schwerer Mensch bereits die toxikologisch tolerierbare Menge .

Außerdem gelang es den Testern, mit neuen Prüfmethoden unerlaubte Wärmebehandlungen schon bei Erhitzungstemperaturen unter 100 Grad Celsius aufzudecken. Sieben native Olivenöle extra und zwei Basilikumöle waren nachweislich thermisch behandelt.

Geschmacklich enttäuschend: Nur drei der 23 „Nativ-Extra“-Öle sind sensorisch „sehr gut“. Viele erfüllten lediglich die Mindestanforderungen, vier waren sogar deutlich fehlerhaft und fielen durch.

www.warentest.de

Olivenöl – Kauf ist eine Vertrauensache, wir haben bisher nur gute Erfahrung mit Olivenölen der Firma Bosfood, einem Großhändler für Gourmet Restaurants, gemacht. Auch preislich gibt es leckere Öle zu guten Preisen. www.bosfood.de