Marco Müller

Alle Welt redet vom Terroir eines Weinberges und von der Stilistik einer Region und Rebsorte. Wir meinen, dass die Region und die Rebsorte nur Mittel zum Zweck ist. Die Idee jeden Winzers, wie der Wein schmecken soll, ist der springende Punkt. Die eigene geschmackliche Reife und die daraus resultierenden Weine möchten wir Ihnen anhand von 10 Weingütern aufzeigen.
5 VDP und 5 europäische Kollegen.

Weingüter

Weingut Clemens Busch, Clemens Busch, Mosel
Weingut Peter Jakob Kühn, Peter Kühn, Rheingau
Weingut Battenfeld-Spanier, H.O. Spanier, Rheinhessen
Weingut Jürgen Leiner, Sven Leiner, Pfalz
Weingut von Winning, Stephan Attmann, Pfalz

Domaine l’Horizon, Cotes du Roussillon, Frankreich
Terroir al Limit, Priorat, Spanien
Azienda Agricola Foradori, Trentino, Italien
Azienda Agricola Zidarich, Friaul, Italien
Azienda Agricola COS, Sizilien, Italien

Menü

5- Gang- Menü von Sternekoch Marco Müller & seinem Team.
…und für den Durst so nebenher

Privatbrauerei am Rollberg, Berlin-Neukölln
Bad Dürrheimer Mineralwasser
Andraschko Kaffeemanufaktur, X-berg, Berlin
Beginn 18.30 Uhr
Preis pro Person 179,00 €
(inklusive aller angebotenen Speisen und Getränke und der anschließenden Bottle-Party)
Samstag, 01. September 2012 – ab 23:30 Uhr
12. Bottleparty
„Ich bin nüchtern, aber in Behandlung!“

Wann, wenn nicht an diesem Abend! Wo, wenn nicht in der Weinbar Rutz!
Wer, wenn nicht Winzer, Händler und Weinliebhaber!
Billy Wagner und Co. erwarten konditionsstarke Freunde des deutschen Weines.
Eintritt: 1 Flasche GG 0,75 l oder 19,00 Euro pro Person,
inklusive aller angebotenen Weine, Bier & MM Speisen
Reservierung unter info@weinbar-rutz.de

Das Katalanische Gourmet Festival in Berlin

Nach dem Guide Michelin ist Berlin nicht nur die polititsche Hauptstadt, sondern auch die kulinarische. Nicht weniger als 13 Michelin-Sterne leuchten über Berlins Restaurant-Szene. Dass es sich dabei nicht nur um Sternschnuppen handelt, zeigt die Entwicklung der Gastroszene in der Hauptstadt. Was lag also näher, als das Katalanische Gourmet Festival in Berlin zu feiern. Fünf herausragende Restaurants haben Menüs speziell zu katalanischen Spitzenweinen kreiert. Sie haben die Möglichkeit, die Menüs einen ganzen Monat lang individuell und in Ruhe zu genießen.

Katalanisches Gourmet Festival in der Weinbar Rutz

Marco Müller und Billy Wagner haben für das Katalanische Gourmet Festival ein auf die Weine von Terroir Al Limit perfekt abgestimmtes Menü kreiert. Kommen Sie nach Berlin und verkosten Sie das komplette Weinmenü im Mai in der Weinbar Rutz:

Amuse Bouche

Vorspeise 1
Alta Alella Privat „Nu“ Cava Brut Nature &
Prunier Caviar „Tradition“, Bacalao, Blumenkohl, Creme Fraiche

Vorspeise 2
Terroir al Limit Pedra de Guix 2009 &
Krosser Kabeljau, Kapuzinerkresse, Beelitzer Spargel, Austern, Beurre Blanc

Vorspeise 3
Terroir al Limit Torroja Vi de Vila 2009 &
Geschmorter Ostseeaal & Romaniasalat, Kirsche und Kalbsschwanznage

Zwischengericht
Terroir al Limit Dits de Terra 2009 &
Beuthes Wollschweinkinn & Bretonische Garnele, Paprika, Havelland-Mairübe

Hauptgang
Terroir al Limit Arbossar 2009 &
Paules Gotlammrücken & Tomaten-Olivengraupen, Rucola, Pimentoglace

Dessert
2011 Terroir al Limit „Caragols“ Olivenöl, wie wir es gerne trinken &
Sauerampfereis & Buddhas Hand, Erdbeere, Olivenöl

Bis zum 26. Mai 2012 – je nach Verfügbarkeit – können Sie das Menü im Restaurant
zum Preis von 249,00 € genießen.

Ihre Reservierung unter 030.24 62 87 60
oder info@rutz-weinbar.de

Kleine Traubenkunde für Weinliebhaber

Weinhändlerin Brigitte Lurton bringt Verbrauchern durch übersichtliche
Etiketten, Symbole und Flash-Codes ihr Weinsortiment näher

Weintrinken ist keine Wissenschaft nur für Experten – Genau das
möchte die Französin beweisen, indem sie auch unerfahrenen
Weinliebhabern ihr Sortiment näher bringt. Daher kreierte Brigitte
Lurton unter der gleichnamigen Marke ein Sortiment von zunächst fünf
Weinen aus dem Süden und Südwesten Frankreichs. Sie legt Wert
darauf, dass die Weine direkt auf dem Weingut abgefüllt werden und
dass ihre Winzerpartner sozial- und umweltverträglich arbeiten.

Mit Preisen unter zehn Euro lädt dieses Sortiment an Terroir-Weinen den
Verbraucher ein, Appellationen für sich zu entdecken. Lurtons individuelles
Weinsortiment umfasst einen roten Landwein der Appellation ‚Côtes
Catalanes‘ aus 100 Prozent Grenache-Trauben, einen Rotwein der
Appellation ‚Coteaux du Salagou‘ sowie einen Weißwein aus der
Viognier-Traube unter derselben Appellation. Außerdem gehören ein
Landwein ‚Vin de Pays du Lot‘ aus 100 Prozent roter Malbec-Traube und ein
roter ‚Vin de Pays‘ der Appellation ‚Coteaux et Terrasses de Montauban‘ zum
Angebot.
Aufgrund der Abfüllung in zeitgemäßen Mehrweg-Leichtglasflaschen der
Produktlinie ecova sind Lurtons Weine zudem umweltfreundlich.
Umweltverträglichkeit wird auch bei den Weinkartons, die zu 50 Prozent aus
Recyclingmaterial bestehen, groß geschrieben, sowie bei den
Flaschenverschlüssen aus Kork. Die Lagerfähigkeit der Weine liegt bei vier
bis fünf Jahren.
In Blau und Koralle hebt sich Lurtons modernes Etikettendesign deutlich von
anderen Weinen ab. Piktogramme vermitteln, zu welcher Speise der jeweilige
Wein passt. Damit der Verbraucher noch mehr über den Wein erfahren kann,
sind die Flaschen außerdem mit Flash-Codes für Smartphones ausgestattet.
Auf der Internetseite informiert Brigitte Lurton außerdem über ihre Weine,
erläutert die Piktogramme und bringt Interessenten neben den Rebsorten und
ihren Böden auch das touristische Umfeld näher. Darüber hinaus steht eine
Smartphone-App zur Verfügung.

Hintergrund Brigitte Lurton:
Brigitte Lurton entstammt einer der führenden Winzerfamilien des
Anbaugebiets Bordeaux. Die Lurtons besitzen und leiten dort zahlreiche
Weingüter und stellen eigene Weine her. So entstand die Erzeugung des
Weinsortiments ‚Brigitte Lurton‘ in Zusammenarbeit mit Brigitte Lurtons
Schwester, Marie-Laure Lurton, die mehrere Weingüter im Anbaugebiet
Bordeaux unterhält. Nach dreißig Jahren Erfahrung im Weinbau in Frankreich
und im Ausland, betritt Brigitte Lurton heute das Parkett des Weinhandels,
wobei sie sich bewusst auf Terroir-Weine spezialisiert.

www.brigitte-lurton.fr/

„Ole Liese“: Wein & Weile

Bodega-Stimmung in der „Ole Liese“

Mastersommelier und Fernsehmoderator Hendrik Thoma am 30. Oktober erneut zu Gast in der „Ole Liese“ – mit dabei Dominik Huber, einer der besten deutschen Winzer aus dem spanischen Priorat „Terroir al Limit“ – Weinevent ab 125 Euro pro Person inklusive Fünf-Gang-Menü und Getränke – passend dazu: Übernachtungen ab 105 Euro im Einzelzimmer

Bereits in seinem zweiten Jahr gastiert Mastersommelier und Fernsehmoderator Hendrik Thoma am 30. Oktober 2010 in der „Ole Liese“. Diesmal lässt er gemeinsam mit Dominik Huber, einer der besten deutschen Winzer aus dem spanischen Priorat „Terroir al Limit“ (Weinberg am Ende der Welt), typische Bodega-Stimmung aufkommen.

Die Weine der Bodega „Terroir al Limit“, die von Dominik Huber und dem Südafrikaner Eben Sadie im spanischen Priorat produziert werden, erhalten Höchstnoten auf dem internationalen Parkett. Die durchschnittlich 85 Jahre alten Reben wachsen auf kargem Schiefergestein und sind aufgrund ihrer geringen Verfügbarkeit heiß begehrt.

Der Preis für die Teilnahme an diesem moderierten Wein-Abend beträgt pro Person 125 Euro – inklusive Weine, Mineralwasser, Kaffee und dem begleitenden Fünf-Gang-Menü.

Wer für die schöne Ostsee, herzliche Gastgeber, ambitionierte Küche, kleine Galerien und ein beeindruckendes Gestüt mehr Weile mitbringt, übernachtet ab 105 Euro im Einzelzimmer bzw. 145 Euro im Doppelzimmer inklusive Landhausfrühstück und Sauna-Nutzung.

Weitere Informationen zu Hendrik Thoma finden Sie unter www.hendrikthoma.de und www.tvino.de.

Hotel & Restaurant „Ole Liese“, Gut Panker, 24321 Panker – www.ole-liese.de

Wie schmeckt eigentlich Vulkangestein?

 Der VDP-WEINPARCOURS am 4. und 5. September in Berlin hat Antworten

VDP-WEINPARCOURS – dynamisch, interaktiv und lehrreich

Weinwissen auf den Punkt gebracht. Wem das Thema Terroir immer noch suspekt vorkommt, kann im VDP-WEINPARCOURS nachschmeckbar den Unterschied zwischen den prägnantesten Bodenstrukturen feststellen. Zum ersten Mal kann die großzahl der Deutschen Terroirs, Weine und Winzer derart genau studiert werden. Dies macht den VDP-Weinparcours gleichermaßen für Einsteiger wie auch Profis interessant. Erleben Sie in einen interaktiven Wein-Entdeckungsraum unterschiedliche, aufeinander aufbauende Themenbereiche, die das Prinzip der VDP-Klassifikation und der großen Deutschen Terroirs systematisch veranschaulichen und nachschmeckbar verdeutlichen.

Für alle, die ihr Weinwissen kompetent vertiefen möchten, bieten die VDP Prädikatsweingüter im Rahmen der Kunst und Wein Verkostung am 5. September erstmalig den VDP-Weinparcours in Berlin. Während die VDP-Güter bei den angesagtesten Berliner Galerien ihre Kollektionen präsentieren, haben interessierte Weinnasen zeitgleich eine ganz besondere Gelegenheit ihr Weinwissen zu schulen. Helena Mariscal Vilar www.mon-del-vi.de und Christina Fischer www.fischers-wein.com organisieren zum ersten Mal den VDP-WEINPARCOURS.

Die VDP-Klassifikation definiert die Qualität eines Weines insbesondere durch das Terroir. Die Herkunft eines Weines in Verbindung mit der Handschrift des Winzers und dem nachvollziehbarem Ziel geschmacklicher Wiedererkennbarkeit. Aber was genau bedeutet eigentlich dieses Zauberwort „Terroir“? Lediglich eine der Fragen, die auf diesem Lehrpfad anschaulich und kurzweilig beantwortet werden!

Der Besucher wird systematisch-kurzweilig anhand von graphisch gestalteten Tafeln durch den VDP-WEINPARCOURS geführt, bewegt sich frei und selbstständig. Gespräche und Diskussionen sind erwünscht und finden aufgrund der spannenden Thematik und der klaren Anordnung automatisch statt. Die Logik: Zu jedem Thema sind exemplarisch spezifische Weine ausgesucht und können individuell verkostet werden. Die Verkostungsbeispiele geben Persönlichkeit und Charakter des Winzers und seines Weines wieder. Diese „Fingerprints“ berichten schmeckbar über ihre Herkunft und der Stilistik, der sie zugeordnet sind.

•              VDP-Klassifikation – stufenweise nachprobierbar

•              Terroir – in schmeckbarer Übersetzung

•              Bodenprofile – Stein für Stein begreifbar

•              Süße & Säure im Vergleich – eine geschmackliche Darstellung von Säure und Süße

•              Auf das Glas kommt es an: ein Wein aus fünf Gläsern

•              Wein & Wasser

•              Korken & alternative Verschlüsse

•              Für Einsteiger und Profis

Auf den Punkt gebracht: der VDP-WEINPARCOURS – ein kurzweiliger Lehrpfad gleichsam für Weingenießer, Kenner und Profis!

Entdeckungstour durch das Mosel Weinkulturland

„Mehr genießen“ – Spurensuche für Weinliebhaber

Terroir reise durch das Mosel Weinkulturland

Echtes Weinerlebnis, als Kombination von Weinwissen, Weinerfahrung und Weinverkostung, erwartet alle, die dort auf Entdeckungstour gehen, wo die Weine wachsen.

Mehr als 240 km lang hat sich die Mosel innerhalb Deutschlands in tiefen Schluchten und unzähligen Windungen in das Gebirge gegraben, bis sie bei Koblenz Vater Rhein begrüßt. Der mit 68 Grad Gefälle steilste Weinberg Europas, der Bremmer Calmont, liegt im größten geschlossenen Steillagengebiet der Welt. Die steilen Hänge und Terrassen mit ihrem milden Mikroklima und dem Wärme speichernden Schieferboden bieten optimale Voraussetzungen für die bekannteste Rebsorte, den Riesling, der an Mosel, Saar und Ruwer einzigartig feinfruchtige und rassige Weine hervorbringt.

Wer neben Urlaub auch etwas über die unverwechselbare Herkunft des Moselweins, sein „Terroir“, wissen möchte, der ist auf der sechstägigen Terroirreise entlang der Mosel genau richtig. Hier lässt sich das Terroir hautnah erleben, die Weine dort genießen, wo sie wachsen. Bei Besuchen in vier Weingütern haben die Weinfreunde ausgiebig Gelegenheit, Wein von Mosel, Saar und Ruwer zu verkosten und die spezifischen Eigenheiten von Deutschlands ältester Weinregion kennen zu lernen. Ein Höhepunkt ist eine Vergleichsprobe in der Mosel-Vinothek in Bernkastel-Kues. Hier offerieren verschiedene Produzenten aus dem ganzen Anbaugebiet ihre Weine.

Die Terroirreise kann auf Wunsch mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto unternommen werden. Das Angebot beinhaltet fünf Übernachtungen mit Frühstück an verschiedenen Orten im Moselland, vier Weinproben, eine Vergleichsprobe und ein 3-Gänge-Menü mit passenden Weinen. Jeder Gast erhält zudem eine Straßenkarte und eine umfangreiche Info-Mappe. Darüber hinaus bestehen vielfältige Gelegenheiten zu weiteren Weinverkostungen, zum Besuch von Straußwirtschaften und Weinstuben sowie zur Teilnahme an speziellen Weinerlebnistouren.

Das Angebot ist ganzjährig buchbar. Anreise sonntags, Abreise freitags. Der Preis pro Person beträgt im Doppelzimmer 322 Euro, im Einzelzimmer 375 Euro.

www.mosellandtouristik.de

Winzergenossenschaft Laufen

Portrait Winzergenossenschaft Laufen

Durch strenge Qualitätskonzeption überzeugende Weine: Winzergenossenschaft Laufen

Mit einer tiefgreifenden Analyse hat der Erzeuger im südbadischen Markgräflerland seinen gesamten Rebbestand Parzelle für Parzelle einer genauen Bewertung unterzogen. Die Faktoren waren Hangrichtung, Hangneigung, Böden, deren Tiefgründigkeit und Wasserführung, das Kleinklima, die dort stehenden Sorten und Klone, sowie das Alter der Reben. „Außerdem haben wir die Arbeit der Winzer optimiert, wie Rebschnitt, Weinbergspflege, Ertragsreduzierung und Lesezeitpunkte, deren es oft mehrere für dieselbe Parzelle gibt“, erläutert Geschäftsführer Karl-Friedrich Seywald. Alles wird streng kontrolliert.

Daraus sind der über den Schankweinen drei eigene Qualitätsstufen entstanden, die der Erzeuger Editionen nennt: Terroir, No. 3 und No. 5. So folgt „Laufen“ nicht den gesetzlichen Stufen, sondern bleibt formal bei Qualitätswein und definiert seine eigenen, strengeren. Die Herkunft des Leseguts und die Bewertung der Parzelle ergeben die Grundvoraussetzung für die Zuordnung in die Stufe. „Edition Terroir“ ist die erste gehobene Stufe nach den Schankweinen, bei der schon höhere Anforderungen an die Herkunft des Leseguts gestellt werden.

Noch anspruchsvollere Weine werden unter Laufener Altenberg „Edition No. 3“ angeboten. Seywald gegenüber Gourmet Report: „Es sind Weine aus ausgesuchten, sehr guten Parzellen, mit bestem Lesegut, sehr hoher Traubenreife, nur Kabinett oder Spätlese-Qualitäten, mit maximal 70 l/Ar Ertrag und nur von Hand gelesen.“ Im Keller reifen diese Weine länger auf der Feinhefe und zeigen viel Eleganz, Finesse und Terroirprägung.

Höchste zusätzliche Ansprüche gelten für die Premiumlinie Laufener Altenberg „Edition No. 5“: ausschließlich aus alten Reben mit kleinbeerigen Trauben und Ertragsbegrenzung auf maximal 50 l/Ar.

Zehn sehr engagierte Winzer besitzen 100 der insgesamt 165 Hektar Rebfläche und stehen voll hinter der Konzeption. Seywald: „Im Stauraum des Schwarzwalds haben wir außerdem um 900 mm Niederschlag im Jahr und damit Voraussetzungen, die man sich heute wünscht, und auch in heißen Jahren nie Trockenstress für die Reben.“ 50 % der Rebfläche sind mit Burgundersorten bepflanzt, vor allem mit blauem Spätburgunder, über 30 % ist, wie könnte es im Markgräflerland anders sein, mit Gutedel. Die über 1000 Jahre alte Weinbaugemeinde gehört heute zu Sulzburg, der ehemaligen Sommerfrische der Markgrafen von Baden.

www.winzergenossenschaft-laufen.de

Familie Prieler ist „Falstaff Winzer des Jahres 2009“

Falstaff zeichnet einmal im Jahr eine
hochverdiente Persönlichkeit als „Winzer des Jahres“ aus. In diesem
Jahr jedoch erhält den renommierten Titel „Winzer des Jahres“ ein
Team: Familie Prieler aus Schützen am Gebirge. Gestern verlieh
Falstaff der Winzerfamilie die begehrte Auszeichnung im festlichen
Rahmen der Orangerie im Schlosspark von Eisenstadt. Landeshauptmann
Hans Niessl übergab die Urkunde persönlich mit den Worten: „Familie
Prieler ist im Burgenland aber auch international als innovativer und
weitsichtiger Betrieb sehr bekannt – sie sind nicht umsonst Winzer
des Jahres geworden! Die Familie hat Herausragendes geleistet.“ Die
Erfolgsgeschichte der Winzerfamilie aus dem Anbaugebiet
Neusiedlersee-Hügelland gründet einerseits auf den langlebigen Rot-
und Weißweinen, andererseits aber auch auf dem starken und besonderen
Zusammenhalt der Familie. Falstaff Chefredakteur Peter Moser
bescheinigte den Prielers „ein sehr sehr hohes Niveau in allen
Weinkategorien ebenso wie den feinfühlige Umgang mit den spezifischen
Eigenschaften der jeweiligen Rebsorte und dem dafür ideal
ausgewählten Terroir“. Die Citroen Österreich GmbH stellt Familie
Prieler ein dynamisches Auto von Format zur Verfügung: Drei Monate
ist der elegante schwarze Citroen-SUV C-Crosser als Testwagen im
Besitz der „Winzer des Jahres 2009“!

Die Weinmacherin: intuitiv

Bei Juniorchefin Silvia Prieler, die stellvertretend für die
Familie die Auszeichnung erhielt, spielt neben dem perfekten
Fingerspitzengefühl für das richtige Terroir noch eine Eigenschaft
eine wichtige Rolle beim Weinmachen: ihr Vertrauen auf die eigene
Intuition. So entstehen ganz besondere Weine, die im Gedächtnis
bleiben. Die promovierte Mikrobiologin, die seit zwölf Jahren den
Betrieb an der Seite ihres Vater führt, freut sich über die
Auszeichnung: „Es ist eine hohe Anerkennung für unsere ganze Familie,
und sie bedeutet uns sehr sehr viel, denn wir haben lange dafür
gearbeitet. Es war oft ein schwieriger Weg, denn wir machen Weine,
die ein bisschen zum Nachdenken anregen und nicht gleich beim ersten
Schluck sagen: ‚Hier bin ich‘. Daher ist es schön, diese Mühen
belohnt zu sehen!“

Die Weine: unverwechselbar

Blaufränkisch ist die rote Leitsorte des Hauses, er wird in drei
klar unterscheidbaren Linien angeboten: der jugendliche,
fruchtbetonte Blaufränkisch „Johanneshöhe“, der finessenreiche
„Leithaberg“ und der Flaggschiff-Wein „Goldberg“, ein über drei Jahre
im Fass ausgebauter Blaufränkisch. Neben der Cuvée „Schützner Stein“,
dem Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir und St. Laurent gelingen
auch die Weißweine bestens: die Pinot Blancs, die Chardonnays, ein
leichter Welschriesling und ein Rosé vom Stein ergänzen das Angebot.
Alle Weine jedoch zeichnen sich durch die unverwechselbare
Prieler-Handschrift aus.
Längst sind die Prieler-Weine in der Spitzengastronomie Österreichs
vertreten, aber auch in vielen anderen Ländern weit verbreitet.

Weinseminare – WineStyle Hamburg

Weinseminare WineStyle Hamburg in den Deichtorhallen

Freitag 27.2.2009

15-16 Uhr
Mit 5 Euro sind Sie dabei – Wie gut können Weine bis 5 Euro sein?
Aktuell wird in den Medien heiß über diese Frage diskutiert, seit der Top-Sommelier Hendrik Thoma meinte: „Für diesen Preis gibt es kein Erlebnis, sondern nur Wirkung.“ Hat er Recht? Es kommt natürlich darauf an, wie man Qualität und Erlebnis definiert. Wir vergleichen und bewerten.

17-18 Uhr
What’s another year? Wie ein Jahr Reifung Weine verändert
Schmecken Sie Reife? Praktisch demonstriert anhand verschiedener Blind-Mini-Vertikalen internationaler Weine. Was passiert in der Flasche? Und kann ein mysteriöser Reifungs-Zauberstab den Wein tatsächlich in Sekunden „reifen“ lassen?

Samstag 28.2.2009

14-15 Uhr
Riesling On the Rocks – Terroir im Glas
Wie schmeckt eigentlich Kalk, Schiefer, Granit? Tipp: Nicht drauf beißen, sondern die Lösung im Glas probieren. Wir vergleichen Rieslinge aus Deutschland und Österreich von verschiedenen Böden. Zum Schluss testen Sie Ihre Fähigkeiten als Terroir-Spürnase!

15-16 Uhr
Weltstars im Alten Europa
Chardonnay, Sauvignon, Cabernet, Merlot – diese internationalen Rebsorten-Stars sind auch in Europa heimisch. Sind es Übersee-Imitate oder eigene Stile? Das finden wir heraus. Und vielleicht entdecken Sie auch den Pirat aus Übersee, der sich unter die Probe gemogelt hat! (Oder gibt es so etwas wie New-World-Stil am Ende gar nicht?)

16-17 Uhr
Mainstream gegen „Intellektuelle“ – Was ist eigentlich der Unterschied?
Ist ein Riesling oder Pinot Grigio Mainstream oder ein handwerklicher, authentischer Wein? Tja, wenn das so einfach wäre! Oder sind Mainstream die Weine, die jedermann schmecken? Und alles, was nicht schmeckt, ist Terroir? Schlager gegen Free Jazz? Wir versuchen, Antworten zu finden.

Sonntag 1.3.2009

14-15 Uhr
Explosionen auf der Zunge: Gewürze und Wein
In Kooperation mit einem Premium-Gewürzmanufakteur, der speziell für Weine Gewürzmischungen herstellt, bringen Sie Ihren Gaumen auf Vordermann und erschließen neue Genuss-Horizonte! So haben Sie noch keinen Wein probiert!

15-16 Uhr
Weinmacher-Workshop – Wir machen unsere eigene Cuvée
Niemand, der es nicht selbst probiert hat, glaubt, dass aus der Kombination zweier Sorten ein völlig neuer Wein entsteht. Und wetten, dass die Cuvée der interessantere Tropfen ist? Von wegen „Verschnitt“! Probieren Sie frisch kreierte Weine, die es noch nie gab und nie mehr geben wird.

16-17 Uhr
Wir sind Pinot! – Für Spätburgunder-Fans
Deutschland ist einer der größten Spätburgunder-Erzeuger weltweit.
Man sagt, dass deutsche Spätburgunder inzwischen keinen Vergleich scheuen müssen. Nun, nehmen wir uns selbst beim Wort und vergleichen wir. Blindprobe mit Surprise-Effekt, bei der Sie viel über die Sorte lernen.

Winzergenossenschaft Laufen

Winzergenossenschaft Laufen: Neue Qualitätskonzeption mit vier Editionen

Auf der ProWein will die Winzergenossenschaft Laufen ihr neues Qualitätskonzept mit vier Produktlinien vorstellen. „Gut war uns nicht gut genug“, so Geschäftsführer Karl-Friedrich Seywald, „daher haben wir eine Konzeption entwickelt, um der Natur nur das Beste zu entlocken.“ Ausgangspunkt war eine tiefgreifende Analyse. Jede Parzelle der 165 Hektar im „Laufener Altenberg“ im südbadischen Markgräflerland wurde genau bewertet: nach Hangrichtung, Neigung, Kleinklima, Boden, dessen Tiefgründigkeit und Wasserführung, ferner nach den Rebsorten, Klone und Alter der Stöcke. Dann wurde die Arbeit der Winzer optimiert, wie Rebschnitt, Weinbergspflege, Ertragsreduzierung und Lesezeitpunkte, deren es oft mehrere für dieselbe Parzelle gibt. „Schließlich lässt sich im Keller nur das herausarbeiten, was an Qualität aus dem Weinberg kommt“, meint Kellermeister Ingo Ehret.

„Edition L“ heißen die Basisqualitäten in der Literflasche, aber auch diese schon mit vergleichsweise längerer Traubenreife und längeren Maischestandzeiten zur besseren Aromaprägung. Die nächste Stufe nennt sich „Edition Terroir“. Hier werden bei der Herkunft des Leseguts bereits Mikroklima und Böden, Hangrichtung und Neigung, sowie die Höhenlage berücksichtigt, um den Weinen eine Terroirprägung zu geben. „Edition No. 3“ heißt die nächste Stufe. Seywald: „Es sind unsere drei-Sterne Weine aus ausgesuchten Parzellen, mit bestem Lesegut und höchsten Ansprüchen an das Terroir, ferner sehr hoher Traubenreife, nur Kabinett oder Spätlese-Qualitäten, mit maximal 70 l/Ar Ertrag und nur von Hand gelesen.“ Im Keller reifen diese Weine länger auf der Feinhefe. Die Toplinie heißt „Edition No. 5“: ausschließlich aus alten Reben mit kleinbeerigen Trauben und Ertragsbegrenzung auf maximal 50 l/Ar lauten die zusätzlichen Kriterien. Die Probe überzeugt.