Die Superköche – Schollenfilet in Senfsauce

Super RTL, Samstag, 01.07.,12:15 – 12:20 Uhr

Die französische Küche gilt als besonders raffiniert. Klingt schwierig! Doch keine Sorge, die Superköche zeigen, dass es ganz leicht ist im Nu köstliche Schollenfilets in Senfsauce und Zitronensorbet zu zubereiten. Für alle, die genau wissen wollen, wie’s geht, kommt hier das Rezept?

Das brauchst du:
1 Packung TK-Schollenfilets
1 Stangensellerie
1 Fenchelknolle
1 Packung TK-Gemüsemix
Gemüsebrühe
etwas Mehl
1 Becher Schmant od. Pflanzencreme
1 EL grobkörniger Senf
1 Packung Kartoffelknödel

Für das Sorbet:
4 Zitronen
200 g Zucker
Eiswürfel
100g Mascarpone

Zuerst wird das Sorbet zubereitet: 200 g Zucker mit 200 ml Wasser in einem Topf erwärmen, nicht kochen! Nun die Zitronen durchschneiden, nicht in der Mitte, sondern am oberen Drittel, sie dienen später als Sorbet-Gefäß, auspressen und die Zitronenschalen anschließend ins Eisfach legen. Wenn sich der Zucker im Wasser aufgelöst hat wird das Zuckerwasser in eine Schale gegossen. Diese nun eine zweiten mit Eiswürfeln gefüllte Schale stellen. Nun den Zitronensaft durch ein Sieb in das Zuckerwasser gießen, löffelweise 100g Mascarpone dazugeben, mit einem Rührstab alles gründlich vermengen und schaumig aufquellen lassen. Anschließend die Schalen kurz ins Tiefkühlfach stellen und zwischendurch umrühren. Wenn die Zitronencreme halbgefroren ist, kann sie in die kalten Zitronenschalen gefüllt werden. Das kleine Schalen-Ende kommt als Deckel oben drauf. Nun kommt noch einmal alles ins Tiefkühlfach.

Jetzt werden die Schollenfilets zubereitet: Die Fenchelknolle halbieren und in Streifen schneiden, ebenso den Stangensellerie. In zwei Pfannen etwas Olivenöl erhitzen. In der einen Pfanne Fenchel und Sellerie andünsten in den Gemüsemix mit ein wenig Wasser und Gemüsebrühe aufsetzen. Wenn das Wasser heiß ist, die Knödel dazu geben und Fenchel und Sellerie aus der Pfanne Nr. 1. Nun die angetauten Schollenfilets in Mehl wälzen und in der freien Pfanne anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen. Sind die Filets goldbraun, kommen sie auf einen Teller.
Nun ist die Fischpanne frei für die Sauce. In das Restfett einen Becher Pflanzencreme geben, kurz aufquellen und anschließend einen kräftigen Löffel grobkörnigen Senf unterrühren. Schon ist die aromatische Sauce für den Fisch fertig.

Jetzt nur noch den Fisch mit ein wenig Gemüse und Sauce hübsch auf den Teller anrichten und dann guten Appetit.

Essen satt! – Volle Teller für wenig Geld

Christoph H. hat sich mit seinem Restaurant ‚Waldgeist‘ einen lang gehegten Traum erfüllt. Der 42-Jährige Gastronom ärgerte sich als Gast ständig über zu kleine Portionen, deshalb eröffnete er ein Lokal für Menschen mit einem Riesenappetit. Die Geschäftsidee schlug ein wie eine Bombe. Seit über einem Jahr reißen sich seine Gäste um die tellergroßen Schnitzel und Hamburger. Viele Restaurantbesucher kommen aus den angrenzenden Bundesländern, denn es hat sich längst herumgesprochen, dass es im ‚Waldgeist‘ nicht nur ums Schlemmen geht, sondern auch um die Frage: ‚Wer schafft es, seinen Teller leer zu essen?‘

Heiko R. ist Küchenchef in der Jugendherberge Warnemünde. Im Sommer ist das 200-Betten-Haus fast immer ausgebucht. Dann herrscht auch in der Küche Hochbetrieb, denn die meisten Gäste bekommen Vollpension. Dem 30jährigen Koch stehen pro Gast und Tag nur 3,30 Euro zur Verfügung. Eine große Herausforderung, denn die Fünf-Sterne-Jugendherberge bietet ein ‚All you can eat‘ – Buffet an und ständig gibt es Sonderwünsche von Vegetariern, Moslems oder Allergikern…

Mit einem Imbisswagen und einer guten Geschäftsidee startete Albert N. vor einem Jahr in die Selbstständigkeit. Er verkauft seinen Kunden zum Festpreis so viele Hot Dogs und Burger, wie sie essen können. Sein ‚Gourmetmobil‘ kann man neuerdings auch mieten. Vollbeladen mit Fast-Food und Getränken macht sich der frischgebackene Unternehmer dann auf den Weg. Seine liebsten Kunden sind dem ‚All-you-can-eat-Gastronom‘ Kinder, Schwangere und Vegetarier, denn die drücken den Konsumdurchschnitt.
‚Vielesser‘ und ‚Vieltrinker‘ können dem Geschäftsmann dagegen den Tag vermiesen. Heute ist Albert auf dem Weg zu einem Golfclub. Die feine Gesellschaft möchte mal so richtig amerikanisch essen…

RTL2, Dienstag, 13.06., 22:15 – 23:15 Uhr

La fete d’la Mair

Guernsey auf Schlemmerkurs

La fete d’la Mair heißt es vom 24. Juni – 9. Juli 2006. Bei diesem Festival liegt der Schwerpunkt auf frischen, leckeren Meeresfrüchten. Gut einen Monat lang direkt vom Meer auf den Teller. In St. Peter Port, der Hauptstadt Guernseys, kann man nicht nur lecker speisen, sondern auf einer Messe auch Wissenswertes über das maritime Erbe Guernseys erfahren.

www.visitguernsey.com/events/detail.aspx?eventid=618

Spargeltipp vom Südtiroler Haubenkoch

Wie Sie
selber leckeren Spargel zubereiten können und bei Freunden gewiss punkten,
lesen Sie hier.

Spargel mit Südtiroler Speck, Ei und Kräutersalat
Was es braucht:
Für das Frühlingsessen brauchen Sie
12 Spargel,
1 Teelöffel Butter,
2
Esslöffel Wein,
eine Prise Zucker und Salz,
24 feine Scheiben Südtiroler
Speck.

Für die Salatgarnitur benötigt man
100 g Kresse,
Lollo rosso,
Kerbel,
Petersilie und Schnittlauch.
Die Salatsoße enthält
80 ml Oliveöl,
30ml
Weißweinessig,
50 ml Brühe,
gehackten Schnittlauch,
Salz und Pfeffer.

Aus 4 Eiern,
1 l Wasser,
3 Esslöffeln Weißweinessig,
einem Lorbeerblatt und
2 zerdrückten Pfefferkörner
werden die pochierten Eier zubereitet.

Wie man es kocht:
Schälen Sie die Spargel zunächst sorgfältig mit einem Schäler und schneiden
Sie die holzigen Enden ab. Die Spargel werden gebündelt und zusammengebunden
in kochendem Salzwasser mit der Butter, dem Weißwein und dem Zucker
zugedeckt 12 bis 18 Miunten gekocht.
Die Kräuter für den Salat gut in kaltem Wasser schwenken und Blättchen
abzupfen. Das Dressing anrichten und mit Salz und Peffer abschmecken.
Für die pochierten Eier muss das Wasser mit dem Weißweinessig, dem
Lorbeerblatt und den Pfefferkörnern zum Siedepunkt erhitzt werden. Die Eier
aufschlagen ohne das Eigelb zu verletzen und einzeln in eine Tasse geben und
daraufhin ins Essigwasser geleiten lassen. Die Eier 3 bis 5 Minuten ziehen
lassen. Das Eisweiß sollte fest seinm das Eigelb noch weich. Mit einer Kelle
die Eier aus dem Wasser holen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Wie man es serviert:
Pro Teller drei gekochte Spargeln in je zwei Speckscheiben einrollen. Je ein
Ei auf die Spargeln legen. Die Teller mit dem Kräutersalat garnieren und die
Salatsauce darüber träufeln.

Patrik Kimpel

Patrik Kimpels Küche ist leicht und schwer zu toppen –
Hier ist das Rheingau Gourmet & Wein Festival zu Hause

Die schmucke Villen-Fassade ist ein echter Hingucker. Aber auch von innen hält das Kronenschlösschen in Hattenheim am Rhein, was es von außen verspricht: Es ist ein ganz besonderer Ort für ganz besonders schöne Stunden. Die „Heimat-Bastion des Rheingau Gourmet & Wein Festivals“ ist ein Gesamt-Kunstwerk – auch kulinarisch gesehen. Die Küche ist leicht und lebensfroh und passt damit genau zu der Umgebung. Was auf den Teller kommt zeugt von Geschmack und großer Liebe zum Detail. Handwerklich perfekt in immer neuen Spielarten. Klassisch im Ansatz, modern interpretiert – eine Küche, die man einfach mögen muss. Auf den ersten Blick und bis zum letzten Bissen. Es komponiert und kocht Patrik Kimpel. Er ist Küchenchef und Geschäftsführer des Kronenschlösschens und ein Ästhet par excellence.

Stationen, auf die Patrik Kimpel stolz sein darf, sind seine Lehrjahre bei bei Lothar Eiermann im Schlosshotel Friedrichsruhe und seine Zeit in der Schwarzwaldstube der Traube Tonbach. Patrik Kimpel ist ein Harald-Wohlfahrt-Schüler. Vom Schwarzwald ging er in den großen Zeiten von Hans Peter Wodarz in der Ente in Wiesbaden. Im Jahr 1993 kam er als Küchenchef ins Kronenschlösschen. Heute ist er für den gesamten Betrieb verantwortlich. Sein raffinierter Küchenstil ist weit über die Region hinaus bekannt. Er kocht mit Hingabe. Dabei wirkt sich die ruhige Gelassenheit, die Patrik Kimpel ausstrahlt, wohltuend auf alle Beteiligten aus – in der Küche und im Restaurant. Es geht entspannt zu hier im Rheingau.

Aus der Ruhe kommt die Kraft in Patrik Kimpels Küche. Er ist keiner von den lauten Köchen, die durch große Worte auf sich aufmerksam machen. Lieber hört er erst einmal zu, analysiert das Gesagte messerscharf und präsentiert dann ein perfekt durchdachtes Ergebnis. Im Gespräch, im Kochtopf und auf dem Teller. Er will es ganz genau wissen und überzeugend auf den Punkt bringen. „Ja, es stimmt“, sagt er, „ich bin erst dann zufrieden, wenn das Ergebnis perfekt ist“. Seine Liebe zum Detail findet ihren Ausdruck in einer Ästhetik, die keine Kompromisse kennt. Kimpel steht für Kochkunst mit höchstem Qualitätsanspruch. Dabei gibt es kein Ausruhen. Das Bedürfnis nach kreativer Weiterentwicklung sorgt dafür, dass täglich neue Ideen geboren, erprobt und auf den Tisch gebracht werden.

Daran, dass das Wissen um die traditionelle deutsche Küche nicht verloren geht, arbeitet Patrik Kimpel gemeinsam mit seinen Kollegen von den Jeunes Restaurateurs. „Noch haben wir Zugriff auf die Kochkunst unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Und was gibt es Spannenderes, als hier mit einzusteigen und dieses Kapitel gemeinsam weiter zu schreiben?“ fragt Kimpel in die Runde. Nur allzu gern holt er die Küche seiner Heimat raus aus den Schubladen. Er befreit sie von allem, was schwer auf ihr lastet und passt die Rezepte behutsam dem neuen Lebensstil an. Er reformiert mit Respekt und modifiziert maßvoll. Das Ergebnis ist eine lebendige Küche. Klar, ehrlich, konzentriert auf das Wesentliche, und dabei von einer Leichtigkeit, die auch nach einem langen Tag am Schreibtisch noch richtig Spaß macht.

Reservierungen: Tel. 06723 640 oder per e-mail unter info@kronenschloesschen.de

sternefresser zu Gast bei Tim Raue

Das Phänomen ist hinlänglich bekannt: Bisweilen sieht man den Wald vor
lauter Bäumen nicht. So oder so ähnlich muss es wohl unseren Freunden
vom Guide Michelin in den vergangenen Jahren stets ergangen sein, wenn
sie bei Tim Raue hineingeschnuppert haben. Zugegeben, Raue hat in seiner
ihm eigenen Art die ein oder andere Schneise geschlagen, die die Tester
gewissermaßen auf den Holzweg geraten ließ. Doch ist es nicht deren
Aufgabe, das Glimmen potenzieller Sterne aufzuzeigen, bevor halb
Frankreich dort zu Gast war?

Abseits jeder Vergangenheitsbewältigung erlebten wir einen gereiften Tim
Raue, der in seiner Arbeit und seinem Umfeld aufgeht, ohne es jedoch zu
vernachlässigen, aktiv und leidenschaftlich an seiner Weiterentwicklung
zu arbeiten. Raues Kochstil orientiert sich konsequent, wie vielleicht
derzeit nur der von Joachim Wissler und Juan Amador, an den Lehren von
Ferran Adria. Das elegante Umschmeicheln eines Produktes mit
Kompositionen, die dem eigentlichen Kern nicht zwingend naheliegen und
die hier heraus entstehenden Kreationen schaffen Geschmackserlebnisse,
die intensiver und erlebnisreicher nicht sein könnten.

Haben gut lachen: Tim Raue und die Sternefresser

Zum Auftakt des Evolutionsmenüs ein herrlich leichter und großartig
aromatischer Einstieg in den Abend mit Apfelgelee & Apfel, Estragon und
Ingwereis zu den King Crab. Die pochenden Aromen, die sich aus den
Temperaturkontrasten von Eis und Kernzutat ergeben, sind hinlänglich
bekannt. Viel spannender ist, was Raue dem so selten aktiv eingesetzten
Apfel in gelierter Form im Zusammenwirken mit dem Ingwereis angedeihen
lässt. Chapeau! Die Reduktion der Frucht – ähnlich der Zugabe des
Pflaumenweingelees beim Atter-Ox – ist echte Kochkunst und arbeitet
diffizile geschmackliche Nuancen heraus.

Die nachfolgende Kaisergranaten (mit Zimtjus glaciert sowie mit Salat
von Orange und Rosenkohl und Koriander) sowie der gedämpfte Rascasse mit
Petersilie und Zitrone steigern stufenweise die Geschmackserlebnisse.
Anders als bei Adria wird der Gaumen nicht durch ständig wechselnde
Highlights in Anspruch genommen, sondern in schrittweisen Akkorden
herausgefordert.

Amouse Bouche: die ‚Kaviar-Stulle‘

Unser persönliches Highlight an diesem Abend war das geräucherte
Aalfilet auf grüner Pfefferbrandade, geschmorter Rote Beete und Lauch.
Ein so selten eingesetztes Ingredenzium wie der Aal blüht mit wenigen
aber exakt getimten Zutaten auf und entfacht ein sanft rauchig aber
butterzartes Gaumenspiel.

Viele Küchen setzen auf den Effekt hochwertiger, klassischer Zutaten in
einer klassischen Zubereitung. Bei guter handwerklicher Arbeit meist ein
Heimspiel beim Guide Michelin. Wo aber bleibt hier Können und
Bewusstseinserweiterung? Findige Menschen haben hierfür in den 70er
Jahren LSD auf den Plan gerufen – wir sind sicher, Tim Raue in seiner
heutigen Form hätte dies verhindern können. Eine Tatsache, die sich
einmal mehr beim geschmorten Atter-Ox zeigt. Das Fleisch, das im
Garungsprozess sanft aber nachhaltig die Aromen von Kakao, Datteln und
Trüffeln aufgesogen hat, wird ganz herzlich durch das bereits erwähnte
Pflaumenweingelee „gestört“. Reibung erzeugt Energie möchte man denken.
So auch an dieser Stelle und man ist gewillt den Abend mit all den
bisherigen Erlebnissen einfach einzufrieren.

Erster Preis beim Grand Marnier Wettbewerb: „Delice von Orange und
weißer Schokolade“ von Janine Sens

Es war uns nicht vergönnt, ein Ende zu finden (und nachträglich sagen
wir auch hierfür: Danke!). Insbesondere die großartige Dessertvariation
Delice von Orange und weißer Schokolade von Katja Lüdecke und Janine
Sens, die beim aktuellen Grand Marnier-Wettbewerb den ersten Platz
belegte, fesselte uns. Die in der Konsistenz festeren Orangencrumbles
gewinnen bereits im Duell mit dem Champagner-Vanillegelee an Größe – das
weiße Schokoladeneis tut zur Abrundung sein eigenes dazu.

Joachim Wissler hat seines Zeichens drei Sterne, Juan Amador inzwischen
zwei – was also macht Raue anders als seine Kollegen? „No Idea“, bleibt
uns zu entgegnen – wir konnten es nicht herausfinden. Insbesondere der
nur knapp zwei Wochen zurückliegende Vergleich mit Joachim Wissler
brachte unserem Gaumen kaum substanzielle Unterschiede.

Der Service kann diesem hohen Menü ohne Zweifel parieren. Einmal
herausgefordert, wird Ästhetik und Tonality der Küche gekonnt
aufgegriffen und die einzelnen Gänge durch ein Lächeln versüßt. Dies
kann durchaus auch durch die korrespondierende Weine gelingen,
wenngleich wir die dringende Empfehlung aussprechen müssen, niemals zu
versuchen 2 von Raues Kreationen mit nur einem Wein ‚unter einen Hut‘ zu
bekommen. Dieses Vorgehen überschattet die ansonsten vorherrschende
Perfektion der Gerichte und schmälert das Genusserlebnis.

Das 8-gängige großartige Evolutionsmenü zeigt, dass Raue im letzten
halben Jahr noch deutlicher den Weg eingeschlagen hat, sein Spektrum zu
fokussieren. Der Platz auf dem Teller wird nunmehr nicht mit Allerlei,
sondern mit der Essenz von Raues Kreativität bedeckt – das tut Teller
und Gast gut und lässt die Fähigkeiten Raues noch deutlicher zum Tragen
kommen.

Eine Fortentwicklung, die sich sowohl bei Ausstattung als auch Branding
fortsetzt: Kreative Ideen und Mut zur Umsetzung – so gehört Tim Raue
unter die Sterneköche Deutschlands. Seine aktive Kommunikation zeigt nur
zu deutlich, dass er ein Koch ist, der mit dem Herzen bei der Sache ist
und wie ein Schwamm jede noch so kleine Idee aufsaugt und nach einer
scharfen Selektion in seinem Wirken aufgehen lässt.

Wir haben in den vergangenen 6 Monaten keinen Koch kennen gelernt, der
eine Auszeichnung mit dem bekannten Stern deutlicher verdient hätte.
Auch wenn Raues Mannschaft ohne eine Portion Französisch gut auskommt,
gilt hier: Hochmut kommt vor dem Fall. Einen inzwischen erfahrenen
Gastronomen mit gewagten aber substanziellen Konzepten, Teamfähigkeit,
hohen social skills und gleichzeitig nachweisbarem Publikumserfolg
gekonnt zu ignorieren, schafft unter Umständen eines Tages bei den
Lesern eine zweifelhafte Lobby.

Raue´s Schale, Gourmet´s Kern: Leidenschaft, Kreativität und Kochkunst
inmitten unserer Hauptstadt wird im kommenden Jahr stärker belohnt – wir
sind uns dabei sicher. Ihre Stimme zählt!

TV Tipp: Die Feinschmeckerprofis … in „Abenteuer Leben“

Edler Fisch, teures Fleisch, ausgefallene Früchte … Sterneköche und anspruchsvolle Feinschmecker wollen beste Ware, natürlich „Ernte“- frisch. Der derzeit größte Importeur und Anbieter von frischen Delikatessen hat seinen Hauptsitz in Frankfurt. Über Filialen in ganz Deutschland versorgt die Firma die Nation mit luxuriösen Lebensmitteln aus aller Welt, zum Beispiel mit Seeteufel – wohl einem der hässlichsten, aber auch schmackhaftesten Meeresbewohner. „Abenteuer Leben“ hat seinen Weg verfolgt, vom Atlantik bis auf den Teller des Verbrauchers, und zeigt wie die Logistik der Feinschmecker funktioniert.

Die Feinschmeckerprofis … in „Abenteuer Leben“ mit Christian Mürau am Dienstag, 06.09.05, um 22:30 Uhr bei kabel eins

www.kabel1.com

Ausbildung tut Not:

Jeden Monat freuen sich die Auszubildenden der Hamburger Hotels Le Royal Méridien und Le Méridien Stillhorn auf eine ganz bestimmte Verabredung. Diese findet mit ihrem General Manager Klaus Brandstetter statt und dauert im Schnitt zwei Stunden. Brandstetter hat kürzlich das monatliche „Azubi-Gespräch mit dem Hoteldirektor“ eingeführt, weil er den jungen Leuten Lehrstoff und Werte vermitteln möchte, die in der heutigen Hotelausbildung oftmals zu kurz kommen.
Dabei gibt er seinen Azubis nicht nur theoretisches Wissen zu Themen wie Trends in der Hotellerie, Gästeanspruch und Teamarbeit mit auf den Weg, sondern auch gastronomische Praxis. Er zeigt ihnen, was er selbst gelernt hat und heute immer noch perfekt beherrscht: wie man filetiert, tranchiert, vorlegt, Teller trägt, Cocktails mixt, ein Tatar zubereitet.
„Wir nehmen uns speziell solche Tätigkeiten vor“, so Klaus Brandstetter, „die in der allgemeinen Hotelfachausbildung kaum noch gelehrt werden. Ich möchte aber, dass die Azubis der Hotels, für die ich verantwortlich bin, mit einem fundierten Kenntnisspektrum in ihren Beruf eintreten und dadurch mit dem extrem gestiegenen Gästeanspruch professioneller umgehen können.“ Für den mit durchschnittlich 22 Teilnehmern besetzten Extrakurs würde häufig auch die Freizeit geopfert.

Am 1. August 2005 haben sechs „Neulinge“ ihre Ausbildung im Le Royal Méridien und zwei im Le Méridien Stillhorn begonnen. Derzeit werden in beiden Hotels 31 Azubis zu Fachleuten im Hotel- oder Gastronomiegewerbe ausgebildet, darunter auch drei, die Koch werden wollen.

Internet: hamburg.lemeridien.de

Vize-Rang für Baden-Württemberger Schüler schon vor Kochbeginn

Mehr als 150 Kochtalente aus dem Ländle bilden bundesweit zweitgrößtes Starterfeld beim Erdgaspokal
Mit einem Paukenschlag starten kochinteressierte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg in die neue Runde des Bundeswettbewerbs ERDGASPOKAL der Schülerköche(R). Mit mehr als 150 Mädchen und Jungen bilden die Teams aus dem Ländle das bundesweit zweitgrößte Starterfeld. Lediglich im „Geburtsland“ des Jugendwettstreits, im Freistaat Sachsen, werden in 48 Schulmannschaften noch mehr 13- bis 17-jährige den Kochlöffel schwingen.

40 vierköpfige Schülerteams aus Baden-Württemberg – das sind mehr als vier Mal so viele, wie im vorangegangenen Wettbewerbsjahr – haben sich kurz vor Ferienbeginn für die Teilnahme am nunmehr 9. Erdgaspokal beworben. Mit phantasievollen Rezepten sowie mit viel Geschick und Geschmack wollen die jungen Hobbyköche ihr kulinarisches Können beweisen. Neben baden-württembergischen Schülern beteiligen sich in ganz Ostdeutschland und Berlin sowie in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2005/2006 Teams an diesem appetitlichen Bundeswettbewerb.

Dabei steht jede Mannschaft vor der gleichen Aufgabe: Gekocht und serviert werden muss ein vorab eingereichtes Drei-Gang-Menü für vier Personen zum Warenwert von 14 Euro. Viele Gerichte, mit denen sich die Teams aus dem Ländle bewerben, wecken schon beim Lesen der Rezepte Appetit: Da wird ein Gespenster-Menü angekündigt, wollen Römerschmaus und Spatzennester den Gaumen kitzeln, verwöhnt „Sonnenschein auf dem Teller“ ebenso wie Früchtetraum von Herzen und Engels Verführung.

Ende September geht der Wettbewerb in die praktische Phase. Dann werden die ersten Küchengefechte ausgetragen. Profis der Weißen Zunft aus dem Verband der Köche Deutschlands e. V. stehen den jungen Kochtalenten als fachliche Berater zur Seite und bewerten als Juroren ihr kulinarisches Können. Traditionell unterstützen regionale Energiedienstleister die Erdgaspokal-Teams finanziell, organisatorisch und natürlich auch moralisch. In Baden-Württemberg haben 19 Unternehmen in diesem Schuljahr die Patenschaft über Schülerkochteams übernommen, 14 davon sind erstmals am Projekt beteiligt.

Die teilnehmenden Schulen aus Baden-Württemberg finden Sie im Internet unter www.erdgaspokal.de.

Otto Koch eröffnet KochAtelier in Fleesensee

Heute eröffnet ein neues Highlight in der ROBINSON Gourmetwelt: Mit „KochArtelier“ trägt ROBINSON Gourmetexperte und Sternekoch Otto Koch das Erfolgskonzept vom Arlberg in den ROBINSON Club Fleesensee/Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem Koch für sein Restaurant „KochArt“ im ROBINSON Select Alpenrose Zürs erst Ende vergangenen Jahres mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, findet sich das Konzept rund um Erleben und Genießen nun in veränderter Form als Bistrovariante auch im ROBINSON Club Fleesensee wieder.
Die Gäste erwartet im „KochArtelier“ von Montag bis Donnerstag ein außergewöhnliches 6-Gänge-Menü, bei dem die Kunst längst nicht „nur“ auf dem Teller zu finden ist. Für Clubgäste ist „KochArtelier“, das zunächst bis zum Ende der Sommersaison im Oktober angeboten wird, im Übernachtungspreis enthalten, externe Gäste zahlen 38 Euro. Die Getränke werden extra berechnet, eine vorherige Reservierung ist erforderlich. Otto Koch, der Küchenchef am Arlberg bleibt, wird als „Patron“ über die Qualität des neuen Angebotes wachen.

Schmecken, hören, fühlen, riechen und sehen – „KochArtelier“ spricht alle Sinne an. So wechselt zum Beispiel die Empfangsdame passend zu jedem Gang ihr phantasievolles Outfit. Entsprechend außergewöhnlich sind die Tellerarrangements und die Tischdekorationen. Musik und Lichtverhältnisse sind auf die einzelnen Gänge individuell abgestimmt. Die Besonderheit von „KochArtelier“: Die Gäste werden in das Gesamtkunstwerk einbezogen und können sich auch selbst künstlerisch betätigen. Ihre gemalten Werke werden sukzessive ein ungewöhnliches „Gästebuch“ im ROBINSON Club Fleesensee bilden.

„Der große Erfolg von ‚KochArt‘ am Arlberg und ‚KochArt on Tour‘, mit dem wir in diesem Jahr in sieben Clubs zu Gast sind, hat uns bewogen, ein modifiziertes Konzept in einem weiteren Club fest anzubieten“, sagt Carsten K. Rath, Geschäftsführer der Robinson Club GmbH.

Und weiter: „Im Gegensatz zu ‚KochArt‘ betonen wir bei diesem neuen Angebot den künstlerischen Aspekt stärker und verknüpfen das Thema Kulinarik noch enger mit dem ROBINSON Claim ‚Zeit für Gefühle‘. Dabei soll auch die Kreativität unserer Gäste angeregt werden“.

Preisbeispiel: Die Übernachtung im ROBINSON Club Fleesensee inklusive Vollpension made by ROBINSON inkl. Tischgetränke zu den Hauptmahlzeiten, Sport- und Unterhaltungsprogramm kostet bei eigener Anreise pro Person und Nacht im Doppelzimmer ab 106 Euro. Der Genuss des „KochArtelier“-Menues ist im Reisepreis eingeschlossen.

www.robinson.de oder www.traveltopia.de