Neues aus der Ernährungsmedizin

Niedersächsisches Ernährungsforum in Oldenburg

Adipositas und rheumatische Krankheiten stehen im Fokus des
diesjährigen Ernährungsforums „Neues aus der Ernährungsmedizin“
am 12. Mai 2012 in Oldenburg. Die Veranstaltung wird auch in
diesem Jahr gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung e. V. (DGE), Sektion Niedersachsen und der Ärztekammer
Niedersachsen durchgeführt.

Die Zahl der Adipösen stieg in den vergangenen Jahren weltweit
dramatisch an. In Deutschland ist mittlerweile jeder fünfte
Erwachsene fettleibig. Inwieweit eine chirurgische Therapie bei
Adipositas eine Behandlungsalternative darstellt und wie eine
optimale Ernährungsberatung und Betreuung vor und nach dem
operativen Eingriff aussieht, erörtern Experten auf dem Forum.
Auch rheumatische Krankheiten stellen für viele eine
gesundheitliche Belastung dar: Allein unter Arthrose leiden 5
Millionen Menschen in Deutschland, von der Arthritis im
Kindesalter sind ca. 15 000 Kinder und Jugendliche betroffen.
Eine Ernährungsumstellung kann einen wichtigen Beitrag zum
Therapieerfolg leisten und die Lebensqualität der Patienten
erhöhen. Des Weiteren präsentiert das Projekt der DGE „Station
Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und
Rehakliniken“ die beiden DGE-Qualitätsstandards für die
Verpflegung in Krankenhäusern und in Rehabilitationskliniken.

Die Tagung findet am 12. Mai 2012 von 10.00 bis 15.00 Uhr im
Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg statt und richtet
sich an Ernährungsfachkräfte, Mediziner sowie Multiplikatoren aus
den Bereichen Gesundheit, Bildung und Prävention. Die
Teilnahmegebühr beträgt 30,00 EUR inkl. Pausengetränke.
Anmeldungen nimmt die Ärztekammer Niedersachsen bis zum 4. Mai
2012 entgegen (Tel. 0511 3802197, E-Mail mailto:gisela.kudra@aekn.de).

Kräuter und Gewürze

11. Forum der DGE-Sektion Baden-Württemberg am 22. März 2012

) Kräuter und Gewürze geben Speisen einen besonderen Pfiff.
Sie bringen auch den Eigengeschmack von Gerichten hervorragend
zur Geltung. Wer sie gezielt in der Küche einsetzt, kann bei der
Zubereitung Speisesalz einsparen. Und damit nicht genug: Frische
Kräuter und Gewürze enthalten auch gesundheitsfördernde sekundäre
Pflanzenstoffe.

Die Sektion der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
bietet in ihrem 11. DGE-BW-Forum „Kräuter und Gewürze“
Multiplikatoren aus dem Bereich Ernährung viele Anreize, sich mit
Kräutern und Gewürzen auseinanderzusetzen und diese
zielgruppengerecht zu thematisieren. Die Teilnehmer haben
Gelegenheit, in die Geschichte der Gewürze und Kräuter
einzutauchen, sich mit deren medizinisch-pharmakologischen
Wirkungen zu beschäftigen und ihren Einsatz beim Kochen und in
der Lebensmittelverarbeitung kennenzulernen. Zahlreiche Workshops
geben insbesondere für Lehrer mit ernährungsrelevanten
Fächerkombinationen praktische Anreize, z. B. der richtige Umgang
mit Kräutern und Gewürzen in der Küche, Tipps für einen guten
Geschmack, Kenntnisse über die Vermarktungsnormen und deren
Auswirkungen auf die Qualität oder das Anlegen eines Schulgartens
mit Kräutern.

Die Tagung findet am 22. März 2012 von 9.00 bis 17.00 Uhr im
Biologiezentrum der Universität Hohenheim in Stuttgart statt. Die
Teilnahmegebühr beträgt 35,00 EUR, für DGE-Mitglieder 25,00 EUR
und für Schüler 15,00 EUR. Weitere Auskünfte erteilt die Sektion
Baden-Württemberg der DGE:
Prof. Dr. Peter Grimm,
Schelztorstraße 22,
73728 Esslingen,
Tel. 0711-469959-10,
E-Mail: mailto:zentrale@dge-bw.de.

Die Anmeldung erfolgt online auf der Homepage der Sektion
http://www.dge-bw.de unter „Fort- und Weiterbildungseinrichtung
an der Universität Hohenheim“.

fair-fish in Bremerhaven

fair-fish am 8. Oktober in Bremerhaven
Die Tagung «Wem gehört der Fisch?» konfrontiert damit, dass Kleinfischer im Wettkampf um überfischte Bestönde von der industriellen Fischerei verdrängt werden. Eine Entwicklung, die angetrieben wird durch eine Zunahme des Fischkonsums und eine Ausweitung des Handels mit Fischereierzeugnissen. Es referieren Kai Kaschinski (Fair Oceans), Rainer Froese (IFM-GEOMAR), Francisco Mari (Evang. Entwicklungsdienst), Marc Nolting (GTZ), Gaoussou Gueye (CONIPAS, Senegal), Billo Heinzpeter Studer (fair-fish) u.a.m.
Freitag 8. Oktober 2011, 10.30–18.00 Uhr im Klimahaus in Bremerhaven. Programm.
http://www.fair-fish.ch/was-wer-wo/wo/deutschland/

Nachhaltigkeit in der Ernährung

Am 21. und 22.09.2011 veranstaltet die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in Bonn eine Arbeitstagung
zum Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung. Eine vollwertige
Ernährung nach den 10 Regeln der DGE, unter anderem
gekennzeichnet durch einen reichlichen Verzehr pflanzlicher
Lebensmittel mit Gemüse und Obst (5 am Tag) sowie
Getreideprodukten und weniger tierischen Lebensmitteln wie
Fleisch und Wurstwaren (maximal 300 bis 600 g pro Woche), ist
unter gesundheitlichen Aspekten empfehlenswert. Wie wir uns
ernähren wirkt sich aber nicht nur auf unsere Gesundheit und
Wohlbefinden, sondern auch auf die Umwelt, die Wirtschaft und die
Gesellschaft aus. Mit einer ausgewogenen Ernährung können
Verbraucher zum Klimaschutz beitragen. Studien für Deutschland
ermittelten, dass die Treibhausgasemissionen je nach Lebensmittel
unterschiedlich hoch sind. Pflanzliche Lebensmittel haben
beispielsweise im Durchschnitt nur etwa ein Zehntel des
Treibhauspotenzials von tierischen Produkten. Welche
Einsparmöglichkeiten sich durch veränderte Ernährung ergeben,
wird ein Thema der Tagung sein.

Die Weltbevölkerung wächst und die Ressourcen auf der Erde wie
nutzbare Ackerflächen, ausreichend (Trink)Wasser oder Energie
werden knapper. Müssen Wissenschaftler vor Versorgungsengpässen
bei Lebensmitteln warnen? Können wir uns gesundheitsfördernd und
zugleich nachhaltig ernähren und dadurch das Klima schützen? Mit
dieser und weiteren interessanten Fragen zur Rolle der
Nachhaltigkeit in der Ernährungs- und Verbraucherforschung, aber
auch mit der Bedeutung für die individuelle Ernährung beschäftigt
sich die Tagung. In verschiedenen Vortragsblöcken wird
Nachhaltigkeit unter gesundheitlichen, ökologischen, ökonomischen
und sozialen Aspekten betrachtet. Die Veranstaltung soll
Anregungen geben, wie die Frage von Nachhaltigkeit in der
Ernährung berücksichtigt und auch in der Ernährungsberatung
umgesetzt werden kann.

Die DGE-Arbeitstagung findet am 21. und 22.09.2011 im
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn statt und
richtet sich an Ernährungsfachkräfte, Fachkräfte und
Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Bildung,
Verbraucherschutz, Agrar sowie Vertreter von Verbänden und
Unternehmen. Die Leitung haben Prof. Dr. Helmut Heseker von der
Universität Paderborn und Prof. Dr. Heiner Boeing vom Deutschen
Institut für Ernährungsforschung in Nuthetal.

Weitere Informationen zur Tagung sowie die Möglichkeit zur
Anmeldung im Internet unter http://www.dge.de/rd/arbeitstagung

UGB-Tagung Ernährung Aktuell

UGB-Tagung Ernährung Aktuell

Tagung gibt Ernährungsfachkräften und interessierten Verbrauchern die Möglichkeit, sich ein Bild von aktuellen Trends und Forschungsergebnissen zu machen.

Mit geschickter Werbung täuschen Hersteller von Lebensmitteln Verbrauchern Eigenschaften vor, die das Produkt gar nicht bietet. So sind Tiefkühlpizza oder ein Cheesburger nicht unbedingt mit echtem, sondern oft mit Analog-Käse aus Pflanzenfetten belegt. Mit welchen Methoden die Lebensmittelindustrie versucht, Käufer hinters Licht zu führen und was Verbraucher tun können, um sich vor Täuschungen zu schützen, ist eines von vielen aktuellen Themen der Tagung „Ernährung aktuell“ vom 7.-8.- Mai 2010, die der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB) in der Aula der Gießener Universität veranstaltet.

Auch Bioprodukte werden unter die Lupe genommen: Wie bio ist Öko-Fleisch wirklich? Und trägt der Konsum von ökologisch produziertem Fleisch wirklich zu einer nachhaltigen Ernährung bei? In weiteren Themenblöcken werden Ansätze vorgestellt, wie Kinder und Jugendliche vom Essfrust wieder zur Esslust geführt werden können, welche Rolle der Darm, zuviel Bauchfett und Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichen Erkrankungen spielen oder wie sich das Preisdumping der Discounter auf Lebensmittelqualität, Umwelt und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und Erzeuger auswirken.

Die UGB-Tagung unterstützt Ernährungsfachkräfte und interessierte Verbraucher dabei, sich selbst ein Bild über aktuelle Trends und neueste Forschungsergebnisse zu machen.

Fleischqualität verbessern

Fleischqualität verbessern

Internationale Aufgabe von Wissenschaft und Wirtschaft

Mehr Qualität in der Herstellung von Schweinefleisch zu erreichen und den Bedürfnissen der Verbraucher nach mehr Sicherheit, Geschmack und Gesundheit entgegen zu kommen, ist ein Ziel von Q-PorkChains. Dabei handelt es sich um ein von der EU finanziertes Verbundprojekt. Beteiligt sind inzwischen 61 Partner aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft aus Ländern der Europäischen Union, aber auch aus anderen europäischen Ländern und Asien. Die Ziele von Q-Pork Chains stellte der Koordinator des Programms, Anders S. Karlsson von der Universität Kopenhagen auf der Tagung „Improving the quality of pork für the consumer“ Mitte November 2009 in Bonn vor. Die mit 220 Teilnehmern aus 23 Ländern besuchte Tagung war Teil der 1. International Meat Week mit mehreren Veranstaltungen, Workshops und Seminaren für Experten aus Fleischwirtschaft und Wissenschaft.

46 Prozent des Fleischkonsums in Europa macht Schweinefleisch aus. In der EU wird ein Fünftel der Weltproduktion an Schweinefleisch erzeugt. Die Ansprüche der Verbraucher an Qualität, Nährwert und „Bequemlichkeit“ steigen. Dem hat die Erzeugerseite Rechnung zu tragen, will sie im Markt bestehen. Außerdem nehmen die Anforderungen hinsichtlich tiergerechter Erzeugung, Auswirkungen auf die Umwelt oder die Klimabilanz in der Erzeugung zu. Innerhalb von Q-PorkChains wird in sechs verschiedenen Modulen erforscht, wie die Erzeuger, vom Landwirt, über die Schlachtunternehmen, Fleischwarenindustrie bis zum Handel, diesen steigenden Anforderungen nach Qualität und Sicherheit gerecht werden können.

Jaques Trienekens von der Universität Wageningen stellte bei der Untersuchung verschiedener regionaler Fleischmarken fest, dass die europäische Fleischproduktion mit höheren Kosten belastet ist als in anderen Ländern, dass das Image der Schweineproduktion negativ ist oder in südlichen Ländern Schweinefleisch selbst ein negatives Image hat (zu fett) und dass es nach wie vor kein nachhaltiges Abfallmanagement gibt. Die nordeuropäische Schweinefleischerzeugung ist exportorientiert, aber die Struktur der Betriebe und die Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungsketten ist nicht optimal. Es gelte daher das Image des Sektors und auch die soziale Verantwortung für nachhaltige Erzeugung zu verbessern.

Dr. Hermann Schlöder vom Bundeslandwirtschaftsministerium erläuterte den internationalen Experten die Besonderheiten aus deutscher Sicht. Deutschland ist bei Rind- und – seit einigen Jahren – auch bei Schweinefleisch Nettoexporteur. Bei Geflügelfleisch zeichne sich eine ähnliche Entwicklung ab. Auf der Basis des EU-Rechts hinsichtlich Tierhaltung, Tierschutz, Tiertransport und hoher Anforderungen der heimischen Konsumenten hat Deutschland eine hohe Wettbewerbsfähigkeit erreicht. Im Rahmen handelspolitischer Bestimmungen vor allem der Welthandelsorganisation (WTO) werden die traditionellen Exportsubventionen abgeschafft. Um neue Märkte, vor allem im Wachstumsmarkt Asien zu erschließen, hat Deutschland einen Aktionsplan zur Steigerung des Exports von Agrargütern entwickelt. Hier erhalten vor allem kleine und mittlere Unternehmen Informationen und Unterstützung bei der Erschließung neuer Märkte durch Messeförderungen, Beschaffung gezielter Informationen und Unternehmerreisen.

Insgesamt, so Schlöder, sei die deutsche Fleischwirtschaft konkurrenzfähig und vor allem ein verlässlicher Partner. Sie sei in der Lage qualitativ und quantitativ ausgezeichnete Fleischprodukte in der gewünschten Menge zum geforderten Zeitpunkt zu liefern. Diese positive Entwicklung werde weiter voranschreiten, da die Wertschöpfungskette flexibel auf die Anforderungen reagieren könne.

Um die in den Projekten von Q-PorkChains erhaltenen Ergebnisse schnell in die Praxis umzusetzen, gibt es Pilotbetriebe und Demonstrationsprojekte. Für diesen Wissenstransfer ist Maren Bruns vom Verein GIQS (Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung e. V.) in Bonn, zuständig. GIQS war bereits 2001 auf Initiative der Universitäten Bonn und Wageningen gegründet worden und leistet seitdem Unterstützung im Technologie- und Wissenstransfer durch Verbreitung von Ergebnissen in der Verbundforschung oder den Personalaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Um den Austausch von „Manpower“ geht es auch im neuen EU-Projekt QUARISMA – Quality und Risk Management in Meat Chains. Die Universitäten Bonn und Wageningen sowie sechs private Partner tauschen innerhalb der Projektlaufzeit Wissenschaftler jeweils für die Dauer von ein bis zwei Jahren aus, um eine größere Vernetzung und schnelleren Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis zu erreichen.

All diese Anstrengungen unternehmen Wissenschaft und Wirtschaft, damit Verbraucher sicheres und qualitativ hochwertiges Fleisch genießen können. Insbesondere die an den Projekten beteiligte Universität Bonn befasst sich schon seit Längerem damit, Standards für die Tiergesundheit zu entwickeln. Nur durch einen verbesserten Gesundheitsstatus könne das Wohlbefinden der Tiere gesteigert werden, erläuterte Professor Brigitte Petersen, die die öffentliche Tagung eröffnet und begleitet hat. Verbraucher profitierten von einem guten Gesundheitsstatus der Schweine durch das Angebot von qualitativ hochwertigem Schweinefleisch und einer erhöhten Lebensmittelsicherheit. Das sei nur zu gewährleisten, wenn alle in der Erzeugungskette zusammenarbeiten – und das grenzüberschreitend.

aid, Renate Kessen

Hans Stefan Steinheuer ist Koch des Jahres

Der „Große Restaurant & Hotel Guide 2010“ – die aktuelle und innovative Begleitung für Hotel- und Restaurantliebhaber

– fünf umfangreiche Specials (Wellness-Resorts,
Family, Golf und Tagung, Kulinarische Träume)
– 26 der begehrten Auszeichnungen für 2010 wurden vergeben

Der „Große Restaurant & Hotel Guide 2010“ – umgangssprachlich auch „Bertelsmann Guide“ genannt – ist als kompaktes Nachschlagewerk für Restaurants und Hotels ab sofort wieder im Buchhandel erhältlich. Als feste Größe unter den deutschsprachigen Gastroführern listet der Guide aktuell beschrieben und bewertet über 4.200 Restaurants von einer bis zu fünf Hauben und Hotels von zwei bis fünf Sternen plus in Deutschland, Österreich, Schweiz, dem Elsass und Südtirol.

„Mit einer umfangreichen Erweiterung des Guides haben wir unser Ziel erreicht, noch informativer und attraktiver zu sein“, so Herausgeber Dieter Tippenhauer. Im „Großen Restaurant & Hotel Guide 2010“ wurden die bestehenden Specials im Hotelbereich, Wellness-Resorts, Golf, Tagung und Family, um die Restaurant-Kategorie „Kulinarische Träume“ erweitert. Hier werden ausgewählte Restaurants besonders ausführlich beschrieben und optisch vielseitig dargestellt.

Ausgezeichnete Häuser:

Für das Jahr 2010 hat der Große Guide wieder 26 Häuser in verschiedenen Kategorien für besondere Leistungen ausgezeichnet. Prämiert werden zum Beispiel: Koch 2010, Hotel 2010, Service 2010, Sommelier 2010. Die ausgezeichneten Restaurants und Hotels wurden unter Berücksichtigung verschiedener Auswahlkriterien mit größtmöglicher Objektivität ausgewählt.
Alle Auszeichnungen 2010 finden Sie weiter unten.

Der „Große Restaurant & Hotel Guide“ (HDT-Agentur Verlag GmbH) erscheint in Kooperation mit Unternehmen der Bertelsmann Arvato AG jährlich neu überarbeitet. Der Guide präsentiert auch 2010 in seiner 13. Auflage einen qualitativ hochwertigen Querschnitt bester Koch- und Hotelleriekultur. Das klare Profil wird durch die Empfehlung von „essen&trinken“ (Gruner+Jahr Verlag) unterstrichen. Der „Große Restaurant & Hotel Guide 2010“ ist im Buchhandel für EUR 29,00 (ISBN: 978-3-9810930-3-2 ) erhältlich.

Auszeichnungen 2010
Der Große Restaurant & Hotel Guide

AUSZEICHNUNGEN DEUTSCHLAND

Koch 2010
Hans Stefan Steinheuer / Zur Alten Post – Steinheuers Restaurant
– Bad Neuenahr

Aufsteiger 2010
Matthias Schorrmann / Restaurant Imperial im Schlosshotel Bühler Höhe
– Bühl

Trendsetter 2010
Vjekoslav Pavic / Restaurant Thun – Weiden

Sommelière 2010
Christiane Eder / Christian’s Restaurant – Kirchdorf bei Haag

Service 2010
Thayarni Kanagaratnam / Restaurant La Vie – Osnabrück

Restaurant 2010
Restaurant Caroussel in der Bülow Residenz – Dresden

Hotelier 2010
Michael Lübbert / Schlosshotel Hugenpoet – Essen

Hotel 2010
Sofitel Munich Bayerpost – München

Gastronomisches Gesamtkonzept 2010
Kloster Hornbach – Hornbach

Wellnesshotel 2010
Wellness & SPA Hotel Mooshof – Bodenmais

Eventhotel 2010
Schlosshotel Weyberhöfe – Sailauf

Boutiquenhotel 2010
Ketschauer Hof – Deidesheim

AUSZEICHNUNGEN ÖSTERREICH

Ehrung für sein Lebenswerk
Dipl. Sommelier Günther Rettenbacher / Salzburger Hof – Zell am See

Koch 2010
Heinz Reitbauer / Steirereck im Stadtpark – Wien

Sommelier 2010
Hermann Lankmaier / Lechtaler Stube im Burghotel – Lech am Arlberg

Restaurant 2010
Paznauner Stube im Trofana Royal – Ischgl

Hotelière 2010
Gabi Obermair / Grand Park Hotel – Bad Hofgastein

Hotel 2010
Palais Coburg Residenz – Wien

Wellnesshotel 2010
Wellnesshotel Forster – Neustift (Stubaital)

Designhotel 2010
Mohr-Life-Resort – Lermoos

AUSZEICHNUNGEN SCHWEIZ

Koch 2010
André Jaeger / Rheinhotel Fischerzunft – Schaffhausen

Aufsteiger 2010
Sandro Steingruber / Restaurant Epoca im Waldhaus Flims – Flims

Sommelier 2010
Markus Schneider / Restaurant Francais im Strandhotel Belvédère – Spiez

Restaurant 2010
Restaurant Georges Wenger – Le Noirmont

Hotelier 2010
Toni Mittermair / Hotel Victoria – Glion

Hotel 2010
Hotel Castell – Zuoz

Der große Restaurant & Hotel Guide 2010

Der große Restaurant & Hotel Guide 2010
ISBN: 978-3-9810930-3-2 Bestellink
WISSEN MEDIA VERLAG
29,90 EUR

Eine Zusammenfassung der 2000 besten Restaurants in Deutschland bietet die www.haiku-Liste.de

Qualität, die schmeckt – zu Hause und auswärts: Arbeitstagung der DGE

Qualität, die schmeckt – zu Hause und auswärts
Arbeitstagung der DGE am 22. und 23.9.2009 in Bonn

Gegenstand der Tagung „Genuss mit Qualität – Neue Maßstäbe
in der Gemeinschaftsverpflegung“[1] sind die von der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Auftrag des
Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz erstellten Qualitätsstandards für die
Schulverpflegung[2], die Betriebsverpflegung[3], die Verpflegung in
Tageseinrichtungen für Kinder[4] und für die Verpflegung in
stationären Senioreneinrichtungen. Bundesernährungsministerin
Ilse Aigner wird auf der Tagung am 22.09.2009 Ziele des
Nationalen Aktionsplan IN FORM[5] vorstellen und die neuen Standards
für Senioren präsentieren.

Gesunde Ernährung und mehr Bewegung für alle; für mehr
Wohlbefinden, Lebensqualität und Leistung, das ist das Ziel des
Nationalen Aktionsplans IN FORM der Bundesregierung. Ein
Schwerpunkt dieses Maßnahmenpaketes ist es, die Qualität der
Verpflegung außer Haus mit entsprechenden Angeboten einer
ausgewogenen Ernährung zu verbessern. Dies soll mit Hilfe der
vorliegenden Qualitätsstandards gelingen. Dabei sind die
Anforderungen an die verschiedenen Zielgruppen – die in den
genannten Qualitätsstandards definiert sind – oft
unterschiedlich: In Kitas und Schulen geht es vorrangig um eine
vollwertige Zwischen- und Mittagsverpflegung sowie eine adäquate
Ernährungsbildung von Kindern und Schülern. In Betrieben soll die
Verpflegung als Säule der Betriebli-chen Gesundheitsförderung
dienen, während es bei Senioren hin zu konkreten Vorgaben für die
Vollverpflegung geht.

Wofür dienen Qualitätsstandards? Welche Hilfestellungen gibt es
und wie sind sie in die Praxis umsetzbar? In der abschließenden
Diskussion „Qualität zum Nulltarif? – Was kostet „gesunde“
Ernährung?“ erörtern Experten wie sich die Anforderungen trotz
gestiegenem Kostendruck und gestrichener Subventionen in der
Tages- bzw. Vollverpflegung umsetzen lassen. Ernährungs- und
Beratungs-fachkräfte, Verantwortliche und Fachkräfte der
Gemeinschaftsverpflegung, Träger und Leiter von Kitas, Schulen,
Betriebskantinen und Senioreneinrichtungen, kommunale Vertreter
sowie Interessierte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und
Politik sind eingeladen, sich auf der diesjährigen Arbeitstagung
am 22. und 23. September 2009 im Wissenschaftszentrum, Ahrstraße
45, 53175 Bonn auszutauschen. Die Tagung leiten Prof. Ulrike
Arens-Azevêdo, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
und Prof. Dr. Peter Stehle, Universität Bonn. Während der
Veranstaltung werden auch die Journalisten-Preise 2009 der DGE
verliehen.

Teilnahmegebühren inkl. Teilnehmerunterlagen und
Pausenverpflegung 40,00 bis 115,00 EUR. Weitere Informationen
sowie Onlineanmeldung (Journalisten nutzen bitte auch das
hinterlegte PDF-Anmeldeformular[6]) auf der Homepage der DGE
www.dge.de , Rubrik Veranstaltungen[1].

Milchkonferenz 2009 in Wien

Milchkonferenz 2009 in Wien

DLG ist Kooperationspartner – 17. und 18. September 2009

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ist offizieller Kooperationspartner der Milchkonferenz 2009, die am 17. und 18. September 2009 in Wien stattfindet. Die traditionsreiche Tagung wird von der Gesellschaft für Milchwissenschaft e.V. (Kiel) veranstaltet und dient dem wissenschaftlichen Austausch und der Präsentation aktueller Forschungsprojekte und Entwicklungen auf dem Gebiet der Milchwissenschaft. Tagungsort ist die Universität für Bodenkultur in Wien.

Zahlreiche renommierte Wissenschaftler konnten als Referenten für die verschiedenen milchwissenschaftlichen Disziplinen gewonnen werden. Dazu zählen die Themenbereiche Chemie und Physik, Ernährung, Hygiene/Physiologie/Pathologie der Laktation, Mikrobiologie, Ökonomie sowie Technologie und Technik. Die Tagung mit Sitzungen und Arbeitskreisen wird von einer umfangreichen Postersession begleitet. Tagungsteilnehmer erhalten so einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Disziplinen und profitieren von der interdisziplinären Diskussion.

Die DLG ist der Milchwirtschaft seit ihrer Gründung aufs engste verbunden und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Viehzucht, Futterbau, Milcherzeugung, Technologie der Milchverarbeitung bis hin zur umfangreichen Prüfung von Milchprodukten. Über die Kooperation bei der Milchkonferenz trägt die DLG in traditioneller Wiese dazu bei, die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse entlang dieser Wertschöpfungskette schnell und umfassend in die Praxis der milchwirtschaftlichen Betriebe und Molkereien umzusetzen.

Informationen und Anmeldung zur Tagung:

Universität für Bodenkultur, Abteilung der Lebensmittelqualitätssicherung des Dept. für Lebensmittelwissenschaften und –technologie, Ansprechpartner: Bärbel Kropitz, Tel.: 0043-1-36006-6292, Fax: 0043-1-36006-6293, E-Mail: baerbel.kropitz@boku.ac.at

Ernährung und Bewegung – gehören zusammen

„Ernährung und Bewegung – gehören zusammen“

Ausgehend vom Leitsatz „Ernährung und Bewegung gehören zusammen“ beschäftigt sich das 13. Heidelberger Ernährungsforumng mit der Frage, ob es ausreicht, ein paar griffige Faustregeln für „mehr Bewegung“ mit einigen Ernährungsempfehlungen zu verbinden.

Überernährung und Bewegungsarmut in einer sitzenden Gesellschaft führen in Industriestaaten wie Deutschland zu wachsenden gesellschaftlichen Problemen – mit zahlreichen, teilweise gravierenden individuellen Folgen wie Adipositas, Diabetes mellitus und erhöhtem Risiko für Herzinfarkt. Neben Ernährungsaufklärung und -beratung treten deshalb vermehrt Appelle und Angebote zu körperlicher Bewegung.

Die Tagung beschäftigt sich mit dem tieferen Zusammenhang von Ernährung und Bewegung. Was ist wichtiger für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit?

Ein Schwerpunkt ist die Verbindung von Energieaufnahme durch das Essen und Energieverbrauch durch Bewegung, die aus medizinischer, sport- und ernährungswissenschaftlicher Sicht diskutiert wird. Zwei wesentliche Muster der Evolution gelten dabei als grundlegend: die Tendenz zu einer hohen Energieaufnahme und zum haushälterischen Energieverbrauch. Doch anstatt die Gesundheit des modernen Menschen zu garantieren, ist sie durch diese Muster massiv gefährdet. Wie ist mit diesem Spannungsverhältnis umzugehen? Welche Art von Bewegung ist für welche Menschen angemessen? Wie kann gesunde Ernährung in bestimmten Lebensumständen, wie in unterschiedlichen kulturellen Kontexten aussehen?

Ausgehend vom Leitsatz „Ernährung und Bewegung gehören zusammen“ hinterfragt die Tagung, ob es ausreicht, ein paar griffige Faustregeln für „mehr Bewegung“ mit einigen Ernährungsempfehlungen zu verbinden. Und ob es nicht an der Zeit ist, den Blick auf weitere Faktoren, wie Lebensstil, Körpergefühl, persönliche Fähigkeiten und psychisches Wohlbefinden zu erweitern. Gelungene Praxisbeispiele angemessener Bewegung und guter Ernährung werden vorgestellt und Folgerungen für Ernährungs- und Bewegungskompetenz diskutiert.