Frühstück in den Tiroler Bergen

Hochgenüsse mitten in der Bergwelt des Kufsteinerlandes.

Die ersten Sonnenstrahlen inmitten der Tiroler Bergwelt genießen, frische Almluft einatmen und dabei leckere regionale Schmankerl genießen. Insgesamt 15 Hütten, die zwischen 745 und 1.580 Höhenmetern liegen, laden im Sommer 2018 zu Frühstück am Berg ein. Tiroler Spezialitäten wie selbstgebackenes Brot, deftige Aufstriche, Wurst, Speck und Bergkäse oder selbstgemachte Marmeladen und Müslis mit frischen Früchten – werden auf den Hütten serviert, dabei stammt alles aus heimischer Produktion. Ganz nach dem Motto: Tirol auf dem Teller, die Bergwelt im Blick.

© Thomas Wunderlich-Ruetzler

Geschenketipp: Für einen perfekten Start in den Tag ist der Frühstück am Berg-Gutschein bei der Gästeinformation des TVB Kufsteinerland erhältlich (Tel. 0043/5372/62207, E-Mail info@kufstein.com).
Teilnehmende Hütten
• Alpengasthaus Stallhäusl, Söll (1.021m)
• Alpengasthof Walleralm, Scheffau am Wilden Kaiser (1.170m)
• Alpengasthof Schneeberg, Thiersee (1.020m)
• Anton Karg Haus, Hinterbärenland (829m)
• Berggasthof Hinterdux, Kufstein (760m)
• Berggasthof Moosbauer, Erl (1.000m)
• Berggasthof Veitenhof, Kufstein (706m)
• Berggasthof Wastler, Thiersee (996m)
• Buchackeralm, Angerberg (1.450m)
• Kala Alm, Thiersee (1.430m)
• Kranzhornalm, Erl (1.230m)
• Kufsteinerhaus Pendling, Thiersee (1.565m)
• Ritzau Alm, Ebbs (1.161m)
• Stöfflhütte auf der Walleralm, Schwoich (1.170m)
• Stripsenjochhaus, Kirchdorf in Tirol (1.580m)

Kufsteinerland Almwirtschaft-Einkehr ©sportalpenmarketing

Weitere Informationen zu Frühstück am Berg und allen teilnehmenden Hütten unter: https://www.kufstein.com/de/ausflugsziele-sehenswuerdigkeiten-tirol/kulinarik/fruehstueck-am- berg.html

Kufsteinerland
Das Kufsteinerland ist das „Tor der Tiroler Alpen“: Als zugänglichster alpiner Lebensraum bietet die Region eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne, Natur und Wellness, Kultur und Events sowie Sport und Kulinarik. Eingebettet in intakte Natur steht das Kufsteinerland für aktiven Urlaub, in dem trotzdem Raum für Erholung und Stille ist. Jung und Alt, Klein und Groß können gleichermaßen aus Urlaubsaktivitäten wählen, die noch lange in Erinnerung bleiben.

 http://www.kufstein.com

Hotels buchen

Das Südtiroler Speckfest in Villnöss

Treffpunkt für Genießer vom 1. bis 2. Oktober 2016

Der Südtiroler Speck g.g.A. ist eine traditionsreiche Spezialität, die Genießer aus nah und fern anzieht. Zu Ehren des Südtiroler Speck g.g.A. findet am 1. und 2. Oktober 2016 in St. Magdalena/Villnöss die nunmehr 14. Auflage des traditionellen Südtiroler Speckfests statt.

Als geschütztes Markenprodukt verdankt der Südtiroler Speck g.g.A. seine Einzigartigkeit dem typisch würzigen Geschmack und der engen Verbundenheit mit seinem Herkunftsland Südtirol. Die Südtiroler Speckherstellung vereint gleich zwei Herstellungsverfahren: leicht geräuchert und anschließend an der frischen Bergluft gereift, ganz nach alter Bauerntradition. So bietet der Südtiroler Speck g.g.A. Tradition auf höchstem Qualitätsniveau, was die Europäische Union mit dem verliehenen Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe) bestätigt.

Zum Kennenlernen des Südtiroler Speck g.g.A. sowie auch der Gastfreundschaft der ansässigen Produzenten, lädt das traditionsreiche Villnösser Speckfest jedes Jahr im Herbst in das kleine Dorf St. Magdalena in Villnöss mit Blick auf die atemberaubende Geislergruppe ein. Die Besucher haben dabei zwei Tage lang die Möglichkeit, den Speck in all seinen vielfältigen Facetten zu verkosten und zu genießen.

Die offizielle Eröffnung des Festes mit Anschnitt der Speckhamme findet am Samstag, den 1. Oktober um 12 Uhr statt. Dabei zeigt Hans Mantinger, besser bekannt als „Gletscherhons“, sein meisterhaftes Können im Speck-Aufschneiden. Am Sonntag, den 2. Oktober findet ab 12 Uhr die Verteilung der Speckstücke durch die Speckköniginnen der letzten Jahre sowie eine Autogrammstunde mit der amtierenden Speckkönigin statt. Als besonderes Highlight steht die Krönung der neuen Speckkönigin um 13.00 Uhr auf dem Programm.

Umrahmt von traditioneller Volksmusik ergänzen ein Bauernmarkt mit lokaler Handwerkskunst, ein Speckkino sowie Spiel und Spass für die Kinder das Festprogramm. Für den großen und kleinen Hunger ist ebenfalls bestens gesorgt: Die Besucher können sich von zahlreichen Gaumenfreuden rund um den Südtiroler Speck verwöhnen lassen. Regionale Gerichte wie Knödel, Strauben und Krapfen runden das vielfältige kulinarische Angebot ab.

Weitere Informationen zum Speckfest erhalten Sie unter www.speckfest.it

Till Bühlmann

von Bernhard Steinmann

Die zuletzt von mir aufgesuchten Restaurants weisen eine interessante Gemeinsamkeit auf. Alle wurden im November 2015 vom Hotel– und Restaurantführer eines bekannten französischen Reifenherstellers ausgezeichnet und damit einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Auszeichnung durch einen oder mehrere Sterne des Guide Michelin scheint ein weit sichtbares Licht über den Restaurants aufzuleuchten, welches den Schritt umherziehender Gourmets in diese Richtung lenkt. Die „Sterndeuter“ der Neuzeit suchen jedoch keinen gerade geborenen König, sondern schlicht Geschmackserlebnisse. Ihre mitgebrachten Gaben sind Kameras, Papier und Bleistift. Doch zum Leidwesen so mancher Küchenchefs, kommen die neuen Sterndeuter nicht in erster Linie zur Huldigung sondern zur kritischen Betrachtung und Begutachtung.

Heutiges Ziel unserer Sternensuche ist das Restaurant Richard in der Köpenicker Straße in Berlin-Kreuzberg. Der Bezirk, von Boulevardmagazinen gerne als Szeneviertel bezeichnet, ist für seine langen Nächte mit einem lebendigen Kulturleben bekannt.

Der Schweizer Hans Richard eröffnete im Herbst 2012 sein eigenes Restaurant, nachdem er zunächst Malerei an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel studiert hatte. Parallel dazu entwickelte er ein leidenschaftliches Interesse für das Kochen.
Die operative Leitung der Küche obliegt allerdings dem Schweizer Till Bühlmann. Er bringt, so ist auf der Homepage des Restaurants nachzulesen, langjährige Erfahrung aus dem In- und Ausland mit. Zur Motivation haben sich die Herren als Vorbild den wohl hellsten Stern am Sternenhimmel auserkoren: Alain Ducasse.

Die Perfektion eines Alain Ducasse im Hinterkopf behaltend, werden wir Till Bühlmann dennoch nicht zu streng am Vorbild messen.

Ein Auszug aus dem Menü:

Amuse-Gueule:
Püree von Roter Bete und eine Nocke von Auberginen und Senfsaat.
Feines Auberginenaroma wird mit einem Hauch von Schärfe begleitet.
Vichyssoise mit Sylter Royal Auster und verkohltem Lauch,
Lardo di Colonnata und Zitronen-Oliven-Marmelade.
Colonnata in der Toscana ist zunächst einmal für den Abbau von Marmor bekannt. Kein Geringerer als Michelangelo soll hier für seinen „David“ den weißen „marmo statuario“ aus dem Fels gewonnen haben.

Ebenso bekannt ist der Ort für seinen fetten Speck. Dieser wird überwiegend mit Rosmarin, Lorbeer und Pfeffer eingerieben und in Marmorbecken aufgeschichtet.
Speck und die kalte gebundene Gemüsesuppe als Rahmen für die gehobelte Auster ist als äußerst gelungener Einfall anzuerkennen. Die nussige und feinherbe Sylter Royal auf diese Art zu präsentieren, hat uns sehr imponiert.
Fein abgestimmte Säurenoten adeln das cremige Gericht.

Gebratene Entenleber mit rohen Champignons,
Brioche und Madeira-Jus.

Der aufgespritete Wein gibt der dunklen Bratensauce den entscheidenden Kick. Die Entenleber ist wunderbar cremig, schmelzig und von vortrefflichem Geschmack.
Die französische Backspezialität Brioche, ein geborener Begleiter für Entenleber, kommt hier in Form von Croutons auf den Teller.

Mieral-Perlhuhnbrust mit Sauce Albufera und Kohlrabi mit Senfsaat.

Jean-Claude Mieral, allein der Name scheint das Geflügel zu veredeln. Frei gehalten mit natürlicher Fütterung begeistert das saftige Fleisch.
Schwarze Kartoffel, Kohlrabi mit Senfsaat und die Abwandlung einer Sauce Veloutés, eine Sauce Albufera, stellen sich als perfekte Begleiter des edlen Geflügels heraus.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Willst Du Bayerns Königin werden?

Bewerbe Dich für den Titel der „Bayerischen Bierkönigin 2016/2017“!
In ganz Bayern sucht der Bayerische Brauerbund e.V. Bewerberinnen für das Amt der Bayerischen Bierkönigin 2016/2017, die das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ im In- und Ausland vertreten wird.

Interessentinnen für die Nachfolge von Marlene Speck, deren Amtszeit im Mai dieses Jahres endet, können sich ab dem 25. Januar 2016 beim Bayerischen Brauerbund e.V. in München bewerben, sofern sie in Bayern geboren und aufgewachsen und mindestens 21 Jahre alt sind. Weitere Voraussetzungen für die Bewerbung sind die Begeisterung für das hochwertige und vielseitige Lieblingsgetränk der Bayern sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude. Sprachkenntnisse, aber auch der Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln, sind für die Aufgaben während der einjährigen Amtszeit von Vorteil.

Unter allen Bewerbungen, die bis zum 22. Februar 2016 beim Bayerischen Brauerbund eingehen, werden 20 Kandidatinnen von der hochkarätig besetzten Jury ausgewählt und für ein Casting nach München ins GOP Varieté-Theater eingeladen. Am Ende des Castings werden 7 Finalistinnen stehen, die bei der Bierköniginnenwahl am 12. Mai in München das Finale um die Krone bestreiten. Zuvor werden die Damen auf einer Studienfahrt nach Kulmbach vom Bayerischen Brauerbund geschult und auf die Amtszeit als Bayerische Bierkönigin im Jubiläumsjahr „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ vorbereitet.

Auf die zukünftige Bayerische Bierkönigin warten wertvolle Preise wie ein 1er BMW als Dienstfahrzeug, ein Exklusivdirndl, ein i-Phone 6 S mit Flatrate, schöne Delegationsreisen und eine unvergessliche Amtszeit als Repräsentantin unserer einzigartigen bayerischen Bierkultur in und außerhalb Bayerns

Frl. Speck, Königin des letzten Jahres:
www.bayrisch-bier.de/hobbybrauerin-marlene-speck-aus-starnberg-ist-die-neue-bayerische-bierkoenigin-20152016/

Schwarzwälder Kirschtorten Backkurs, Imker-Kurs und Speck-Seminar

Wandern mit Genuss

Der Herbst wird lecker auf Deutschlands Spitzenwanderwegen. Ob Kirschtorten backen, Speck probieren oder dem Imker über die Schulter schauen: Wanderer genießen auf den Top Trails of Germany nicht nur die farbenprächtige Natur, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten – meist selbst zubereitet und hundert Prozent regional.
Wer auf dem Westweg unterwegs ist, lernt beim singenden Wirt in Hintertodtmoos alles, was es über den Schwarzwälder Schinken und Speck zu wissen gibt; etwa, dass er in 800 Metern besonders gut reift oder wie man ihn richtig schneidet und lagert. Das Seminar mit dem „Speckpapst“ findet jeden Dienstag und Freitag um 13 Uhr im Mattenhof in Hintertodtmoos 
statt. Kosten pro Person
mit Vesperbrett und Brot 8,50 Euro (und ein Bauernschnaps gratis)
. Weitere Infos und Anmeldung: Mattenhof, Familie Kaiser, Tel. 07674-367.

Auch die zweite Spezialität der Region will gelernt sein: Beim Schwarzwälder Kirschtorten Backkurs im Café Zimmermann in Todtmoos erfahren Schleckermäuler die traditionelle Rezeptur des köstlichen Kuchens aus Biskuitteig, Sahne, Kirschen und geraspelte Schokolade Termine: 
ganzjährig im 14-tägigen Rhythmus, donnerstags 15 Uhr (nicht an Feiertagen). Kosten: ab 6,50 Euro
pro Person.
Weitere Infos und Anmeldung: Café Zimmermann, Familie Matt, Tel. 07674-90570.

Mehr Infos zu Wandertouren rund um die Seminar-Orte unter: www.westweg.info

Am Schluchtensteig und damit ebenfalls im Schwarzwald gelegen: Die Hausbrennerei und Imkerei in Holzschlag (3. Etappe am Schluchtensteig). Die Imkerei von Sebastian Herb ist eine Wanderimkerei, so dass die Bienen immer die besten Blüten bekommen – allesamt aus Baden Württemberg. Sogar einen drei Kilometer langen Bienenlehrpfad „Via Apis – Welt der Biene“ gibt es in Holzschlag. In der örtlichen Brennerei wird dann der legendäre Honigschnaps gebrannt. Von Mai bis Oktober findet jeden Donnerstag um 16 Uhr eine kommentierte Schaubrennerei mit Verköstigung statt. Mehr zu den Touren rund um den Honig-Ort unter: www.schluchtensteig.de

Tannheimer Tal, Österreich

Regionale Gaumenfreuden im Haubenrestaurant und auf der Hütte
Almrauschhonig, Bergkäse und Speck – kulinarische Genüsse aus dem Tannheimer Tal

Feinschmecker können sich im Tannheimer Tal auf zahlreiche herzhafte Spezialitäten, typische Hofläden, rund 30 urige Hütten und Almen sowie vier renommierte Gourmetrestaurants mit Hauben von GaultMillau freuen. Egal wo die Gäste speisen möchten, im gesamten Tiroler Hochtal steht eine ursprüngliche Küche mit hochwertigen Zutaten im Mittelpunkt. Diese kommen überwiegend von Bäckern, Käsern, Fischern und Imkern aus der Region, die ihre Produkte auf traditionelle Art und Weise herstellen – und das schmeckt man auch.

Wer auf der Suche nach guter und natürlicher Kost ist, der wird im Tannheimer Tal fündig. Hier werden die Produkte noch nach jahrelanger Tradition zubereitet und Wert auf regionale Zutaten gelegt. Das ist bereits weit über die Grenzen des Hochtals bekannt und lockt zahlreiche Touristen an. So hat auch die Nachfrage nach Raritäten wie dem Almrausch- oder Löwenzahnhonig in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Was den Honig so einzigartig macht weiß Markus Peintner aus Tannheim, einer von rund 25 Imkern im Tannheimer Tal: „Es ist nicht leicht mit dem Honig hier bei uns, aber dafür ist das Produkt etwas ganz Besonderes. Wegen der Höhenlage hat die Biene zwar nur drei Monate Zeit für die Ernte, aber weil wir hier keine industrielle Landwirtschaft, keinen Ackerbau und keine Pestizide haben, wird der Honig besonders hochwertig.“

Tradition, die man schmecken kann
Bei der Produktion ihrer Lebensmittel, wie Käse oder Speck, setzen die lokalen Betriebe auf klassisches Handwerk und Tradition. So auch in der Käserei Biedermann in Grän. Hier treffen Brauchtum und Moderne aufeinander, wenn Käsespezialitäten nach alten Rezepten und mit Hilfe modernster Technik zubereitet werden. Besonders beliebt sind der würzige Bergkäse sowie der milde Aggensteiner, der nach dem Hausberg von Grän benannt ist. Eine weitere Spezialität ist der frische Joghurt. Verkauft werden die regionalen Gaumenfreuden in verschiedenen Hofläden. So können die Gäste die Schmankerl nicht nur im Tal genießen, sondern sie auch mit nach Hause nehmen. Einer dieser Läden ist der Käthrer in Zöblen. Dort gibt es hausgemachten Speck, der nach alter bäuerlicher Tradition mit Wacholder, Knoblauch sowie Salz zubereitet und in der Selchkammer nach dem Mondrhythmus mit Buchenholz geräuchert wird. Zudem sind Würste aus eigener Produktion, Honig und Almkäse erhältlich.

Beim Bauernladen Tannheim im Felixe Minas Haus finden Feinschmecker Speck, Käse, Wurst, Marmeladen und Honig sowie Kräutertee, Liköre und Schnäpse. Geöffnet hat der Laden jeweils dienstags, freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr. Deftiges Essen macht bekanntlich durstig: Ein weiterer Insidertipp ist das s‘Höf Bräuhaus in Tannheim, wo Helles, Dunkles und Weizenbier traditionell gebraut und Bierbrände sowie -essig hergestellt werden.

Die besten Adressen im Tannheimer Tal
Exklusivität und Tradition – das vereint die Gastronomie im Tannheimer Tal. Dabei setzen die Köche nicht nur auf ausgefallene Kreationen, sondern ganz bewusst auch auf hochwertige, regionale Produkte. Eines dieser Restaurants ist der Alpengasthof zur Post in Schattwald. Hier werden überwiegend Fleisch, Fisch, Eier und Milch aus dem Tal verarbeitet. Der Gasthof setzt auf bodenständige Gerichte mit der typischen Geschmacksnote der Region in kreativen Variationen. Das Ergebnis überzeugt Gourmets und Liebhaber der traditionellen Küche gleichermaßen. Die hohe Qualität der Gastronomie bestätigen auch die vier Haubenrestaurants im Hochtal: das Gasthaus Morent in Zöblen, die Pure Gourmet Stube im Hotel Engel in Grän mit einer Haube sowie das Rot-Flüh Stüberl im Hotel Liebes Rot-Flüh in Haldensee und die Tannheimer Stube im Hotel Hohenfels in Tannheim mit jeweils zwei Hauben.

Unterwegs genießen
Auch in den rund 30 Hütten und Almen belohnen leckere Gerichte nach einer ausgiebigen Wanderung oder einer Radtour. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Fischerhütte am Greither Weiher in der Nähe von Tannheim. Im Sommer können sich die Gäste jeden Tag auf fangfrische, selbst geräucherte Forellen freuen. „Wir haben hier sehr gute Bedingungen für die Fischerei mit Fließgewässern wie den Vils-Ach-Bach und vor allem mit dem Haldensee sowie dem Vilsalpsee“, verrät Andreas Koch, Obmann des Fischereivereins. Neben der Fischerhütte gibt es noch etliche weitere auf Fisch spezialisierte Einkehrmöglichkeiten wie die Tauschers Alm am Ufer des Haldensees. Dort kommen ebenfalls frische Forellen und Saiblinge auf den Tisch. Besonderes Highlight: Hobbyfischer können ihre Mahlzeit direkt aus dem Bloderteich angeln. Eine Ebene höher geht es kulinarisch etwas traditioneller zu. Oben am Berg warten urige Hütten und Almen mit gut bäuerlicher Küche. Von der Frittaten- über die Speckknödelsuppe bis hin zu Käspressknödeln —
hier können die Urlauber regionale Gerichte in traditioneller Atmosphäre genießen.

Hauben-Restaurants im Tannheimer Tal

– Gasthaus Morent in Zöblen
Pure Gourmet Stube in Grän Rot-Flüh Stüberl in Haldensee Tannheimer Stube in Tannheim –
Einkauf der Zutaten direkt beim Erzeuger oder Bauern, Verzicht auf Fertigprodukte, 100 qm Bauerngarten liefern eine Vielzahl an heimischen Gewächsen und Kräutern (1 Haube im GaultMillau)
Tiroler Tradition trifft bei Küchenchef Manuel Schillinger im Hotel Engel auf Moderne (1 Haube im GaultMillau)
Gourmetrestaurant von Küchenchef Holger Esser im Hotel Liebes Rot-Flüh (2 Hauben im GaultMillau)
Klassisch, österreichische Menüs und kreative Interpretationen der internationalen Küche von Küchenchef Markus Pichler im Hotel Hohenfels (2 Hauben im GaultMillau)

www.tannheimertal.com

Genussfestival Südtirol 2015

Unter dem Motto „Hier feiern Ihre Sinne!“ findet vom 29. bis 31. Mai 2015 zum dritten Mal das Genussfestival Südtirol in Bozen statt. Im Mittelpunkt stehen die 15 Produkte, die das Qualitätszeichen Südtirol tragen – vom typischen Speck bis zu Bier, Honig oder Kräutern. Aber es geht um mehr als nur das Probieren und Schmecken: Qualität, Genuss und Regionalität sind Werte, für die Italiens nördlichste Region steht.

Erlebnis für die Sinne
Drei Tage lang werden auf und rund um den Bozner Waltherplatz die Sinne gefordert: Auf der Genussmeile laden über 30 einheimische Produzenten zum Kosten ihrer regionalen Erzeugnisse wie frischem Gemüse und knackigem Schüttelbrot ein. Besucher können Köchen und Bäckern über die Schulter schauen, lernen die Vielfältigkeit der Südtiroler Produkte kennen und nehmen einfallsreiche Rezepte mit nach Hause. Beim Sektfrühstück „Swinging Bubbles“ im Parkhotel Laurin servieren einheimische Sektproduzenten Kostproben aus ihrer kleinen, aber qualitativ hochwertigen Produktion an Schaumweinen, während die Südtiroler Wineparty im verwunschenen Garten des Hotels einen entspannten Ausklang bietet. Bierliebhaber wiederum können sich auf dem „International Craft Beer Meeting“ im Schloss Maretsch mit Experten über ihre große Leidenschaft und das Bierbrauen als Handwerk austauschen.

Von der Milchwiese bis zur Backstube
In fünf „Produktwelten“ vermitteln interaktive Informationsstände rund um den Waltherplatz, wie Südtiroler Qualitätsprodukte gewonnen und verarbeitet werden. Auf vier kleinen Bühnen zeigen Köche den Besuchern, wie sie diese Produkte in ein passendes Gericht für „Brunch“, „Lunch“, „Sweet Break“ und dem in Italien üblichen „Aperitivo“ verwandeln können. Mit dabei ist auch die deutsche Food-Bloggerin Mel Buml, die auf ihrem Blog GourmetGuerilla Rezepte und Restaurants vorstellt. Sie entlockt vor Ort den Köchen und Produzenten noch mehr Details zu den Produkten.

Außerdem bietet das Genussfestival in diesem Jahr Anlass, ein Jubiläum zu feiern: Seit 10 Jahren steht das Qualitätszeichen „Qualität Südtirol“ für geprüfte Qualität bei landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln. Als Erkennungsmerkmal für den Verbraucher bürgt es für die Herkunft aus Südtirol und für eine Qualität, die deutlich höher ist, als es der gesetzliche Standard vorsieht.

Apfel, Speck und Wein
Die verschiedenen Apfelsorten, der Südtiroler Speck und die ausgezeichneten Weine sind drei Produkte, die aus der Region nicht mehr wegzudenken sind und die europäische Ursprungsbezeichnung g.g.A. bzw. DOC tragen. Dreizehn Apfelsorten reifen im alpin-mediterranen Klima der Region. Und die rund 300 Sonnentage im Jahr schmeckt man bei jedem Bissen. Auch in der Zubereitung zeigt sich Südtirol vielseitig: Wie wäre es mit einem Apfelbrot oder Apfelrisotto? Genau wie der Apfel gehört auch der Südtiroler Speck zu den Produkten, die das EU-Gütesiegel tragen. Das Besondere: Er vereint die mediterrane und alpine Herstellungsweise – die Lufttrocknung aus dem Mittelmeerraum und das Räuchern aus dem Norden. Südtiroler Speck passt jedoch nicht nur in die rustikale, traditionelle Küche. Er findet sich auch in den Kreationen der Gourmetköche. Zu jedem Gericht gibt es selbstverständlich auch den passenden Wein – die Region ist für ihre Dichte an Spitzenweinen mit der DOC-Klassifizierung weltweit bekannt.

Südtirol hat kulinarisch viel zu bieten, die Südtiroler Qualitätsprodukte sind dabei die wichtigsten Zutaten – auch in der gehobenen Küche: Einen Überblick über die vom Gourmetführer Gault Millau bewerteten 180 Restaurants und Hotels gibt die neue App „GaultMillau Gourmet Guide Südtirol“: https://itunes.apple.com/at/app/gaultmillau-gourmetguide-sudtirol/id953024271?mt=8.

Expo Milano 2015
Wer noch tiefer in das Thema Ernährung und Genuss einsteigen möchte, kann das Genussfestival leicht mit einem Abstecher nach Mailand zur Expo Milano 2015 verbinden: Von Anfang Mai bis Ende Oktober wird sich Südtirol im italienischen Pavillon mit dem Expo-Thema „Feeding the Planet, Energy for Life“ auseinandersetzen. Wie stellt man sicher, dass Nahrungsmittel auf der Welt gleichmäßig verteilt werden? Hat nicht jeder Mensch ein Recht auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung? Spannende Fragen auch für Südtirol – beschäftigt sich das Land doch grundsätzlich mit dem Thema Lebensqualität, der ein nachhaltiger Umgang mit der Natur und ihren Rohstoffen zugrunde liegt.

www.genussfestival.it

Weißkohl

Der beliebteste Kohl der Deutschen

Für die meisten ist Weißkohl = Sauerkraut. Das klassische Wintergemüse ist aber wesentlich vielseitiger als man denken könnte. Es schmeckt zum Beispiel auch roh im Salat mit Äpfeln, Speck und einer kräftigen Vinaigrette. Kohlliebhaber können den mild-süßen Weißkohl aus dem Wok, im Eintopf, im Wrap oder geschmort als Beilage zu Fleisch und Fisch genießen.

Für Kohlrouladen werden große Blätter blanchiert und beispielsweise mit Reis, fein geschnittenem Gemüse und Feta gefüllt. Anschließend die Rollen kurz anbraten und schmoren. Eine Weißkohlsuppe mit einem Hauch Chili wärmt an kalten Tagen. Gewürze wie Kümmel, Anis oder Fenchel machen das Gemüse für empfindliche Menschen bekömmlicher.

Weißkohl versorgt den Körper mit wertvollen Ballaststoffen, Vitamin C, Provitamin A und B-Vitaminen, aber auch Kalzium, Kalium, Eisen und Jod. Das Vitamin C wird dabei erst durch die Umwandlung der Vorstufe Ascorbigen beim Kochen freigesetzt. Das Wintergemüse und insbesondere als Sauerkraut kann die Krebsprophylaxe (Magen, Darm) und die Stärkung des Immunsystems fördern und den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel regulieren.

Der Weißkohl ( Brassica olaracea ) gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler und stammt vermutlich aus dem Mittelmeerraum. Die Blätter sind blassgrün und mit einer feinen Wachsschicht überzogen, die sie leicht glänzen lässt. Er braucht nicht gewaschen zu werden. Entfernen Sie einfach die äußeren Blätter, durch die das Innere gut geschützt ist. Der Kopf wird geviertelt und der harte Strunk keilförmig herausgeschnitten. Zum Blanchieren den Kohl in schmale Streifen schneiden, dicke Rippen aussortieren und in kochendes Salzwasser geben.

Weißkohl ist ganzjährig im Handel erhältlich, wobei ein Großteil aus dem hiesigen Anbau stammt. Die weißgelben Köpfe sollten geschlossen, knackig und frisch sein – ohne dunkle Stellen. An einem kühlen, trockenen Ort hält sich der Weißkohl etwa zwei Wochen. Angeschnittene Köpfe werden mit Folie bedeckt und im Kühlschrank gelagert.
www.aid.de

Speckfest in Südtirol

Jeder, der schon einmal dort war, schwärmt zu Recht von der „Bilderbuch-Landschaft“ des Villnösser Tals – ein Stück unberührte Natur, umgeben von den Dolomiten mit ihren markanten, mächtigen Bergspitzen. Das alleine ist eigentlich immer schon eine Reise wert, erst recht aber am 4. und 5. Oktober. Dann findet im Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe das traditionelle Südtiroler Speckfest zum 12. Mal statt. Eine tolle Gelegenheit, um Südtiroler Speck und atemberaubende Blicke auf die Südtiroler Landschaft zu genießen.

Das gilt ganz besonders in diesem Jahr, denn der diesjährige Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist ein Freitag – womit sich ein „langes Wochenende“ ergibt. Und das kann man ideal für einen Kurztrip nach Südtirol, natürlich rund um das Speckfest, nutzen. Südtiroler Speck steht dort natürlich im Mittelpunkt: von der Speckverkostung, über die Specklotterie bis hin zur Krönung der Speckkönigin. Ein Highlight ist jedes Jahr die Kreation von Hans Mantinger, dem Meister des Speck-Aufschneidens. Passende musikalische Untermalung und ein Bauernmarkt mit weiteren regionaltypischen Spezialitäten machen das Erlebnis perfekt.

Das passende Brot zum Speck und weiteren Genuss verspricht der Brot- und Strudelmarkt in Brixen, der am selben Wochenende stattfindet und schon am Freitag beginnt. Auf dem Brixner Domplatz können Brotfans nahezu alle erdenklichen Arten an Südtiroler Brot kosten sowie diverse Strudel und andere süße Gebäckspezialitäten von 21 Bäckereien und Konditoreien aus der Region genießen. Um unbeschwert beide Veranstaltungen zu besuchen, wird es einen Shuttledienst zwischen beiden Orten geben. Daneben bleibt natürlich auch noch Zeit, die atemberaubende Landschaft des Eisacktals beim Wandern, Bergsteigen oder auch bei Radtouren zu erkunden. Oder man genießt auf abgelegenen Hochalmen und Plätzen die Ruhe und die beeindruckende Aussicht – natürlich mit einer kleinen Marende mit Südtiroler Speck und passendem Brot. Weitere Informationen finden Sie auf www.speckfest.it

Südtiroler Speck
Der Südtiroler Speck, der im eigentlichen Sinne ein Schinken ist, verdankt seinen charakteristischen Geschmack vor allem der speziellen geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken geräuchert, wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch. Dies macht ihn so fein-würzig und mild zugleich.

Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1992, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit dem Gütesiegel „Südtiroler Speck g.g.A (geschützte geografische Angabe)“ darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qualitätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen in die Schwarte eingebrannt. Weitere Informationen finden Sie unter www.speck.it