St. Petersburg/Clearwater, Florida

John’s Pass wird abermals zum kulinarischen Mekka

Der Oktober verspricht in St. Petersburg/Clearwater so einige Highlights. Freunde von Meeresfrüchten und allem, was der Golf von Mexiko an Köstlichkeiten zu bieten hat, kommen beim John’s Pass Seafood Festival vom 23. bis 25. Oktober regelrecht ins Schwärmen. Dutzende Restaurants und Essensstände verwandeln die historische Strandpromenade John’s Pass in ein Schlemmerparadies, das in den USA seinesgleichen sucht. Zur Unterhaltung dient unter anderem eine Halloween Party, bei der sich Kinder in einem Kostümwettbewerb richtig austoben können. Weitere Informationen gibt es unter: John’s Pass Seafood Festival.

Floridas Krabbensaison steht in den Startlöchern
Jedes Jahr am 15. Oktober reiben sich die Restaurants der Region St. Petersburg/Clearwater voller Vorfreude die Hände. Der Grund: die sehnlich erwartete Stone Crab Saison startet wieder. Bis zum Mai des kommenden Jahres sollten sich Freunde von Krabbenfleisch ins sonnige Florida aufmachen, denn nur in dieser Zeit werden die Speisekarten wieder von den süßlich schmackhaften Steinkrabben-Gerichten bestimmt. Die Stone Crabs sind bei Einheimischen und Urlaubern unglaublich beliebt und typisch für Florida. In vielen Restaurants der Region, wie zum Beispiel dem Frenchy´s oder dem Crabby Bill’s Seafood Restaurant werden während der Saison unzählige Portionen dieser köstlichen Speise aufgetischt. Weitere Informationen unter: http://www.visitstpeteclearwater.com/search/site/Stone%20Crab

Bodensee-Insel Reichenau in vier Gängen

Gemüsefelder, Gewächshäuser und Obstwiesen satt: So präsentiert sich die UNESCO-Welterbe-Insel Reichenau im westlichen Bodensee ihren Besuchern. Welche kulinarischen Genüsse die Reichenauer aus dem üppigen Angebot an Gemüse, Kräutern, Wein und Fisch zaubern, erfahren Genießer bei der individuellen „Reichenau-Wanderung in vier Gängen“.
Die Tour führt in vier Stationen über die weltbekannte Insel und verbindet den Besuch bei ausgewählten Lieblingsgastronomen zu einem perfekten Vier-Gänge-Menü. Karte und Wegbeschreibung zur Route sowie Gutscheine für die einzelnen Gänge sind im „WanderPass“ enthalten. So können Besucher die Insel auf eigene Faust erkunden, ohne die wichtigsten kulinarischen Highlights zu verpassen.

Die Genießertour startet im Hotel Restaurant Kreuz in Oberzell im Osten der Insel mit dem ersten Gang – Kräuterhäppchen, Gemüse der Saison und einem Glas Inselsecco. Die benachbarte Kirche St. Georg gibt erste Gelegenheit, um in die Welt der Reichenauer Historie einzutauchen. Von hier führt die Wanderung vorbei an Gewächshäusern und Weinbergen hinauf zur Hochwart, dem höchsten Punkt der Insel. Vor traumhafter Aussicht schlängelt sich der Weg an den See zum Strandhotel Löchnerhaus, wo Familie Baumgärtel einen typischen Fischteller mit Salat und Wein reicht. Anschließend geht es zur zweiten Wanderetappe ins Inselinnere und zur nächsten kulinarischen Station. Im Ganter Hotel & Restaurant Mohren gibt es ein Dessert je nach Saison und eine Tasse Kaffee oder Tee. Die nächste Etappe führt am Münster vorbei – hier ist ein Abstecher in die ehemalige Klosterkirche und den Kräutergarten möglich – und am See entlang zum letzten kulinarischen Gang. Bei kleinen Fischleckereien und Reichenauer Wein klingt der Tag in Riebels Fischimbiss gemütlich aus.

Jederzeit buchbar auf www.tourismus-untersee.eu oder in der Touristinformation Reichenau. Informationen: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 91 90 55,
info@tourismus-untersee.eu, www.tourismus-untersee.eu

Alle Infos kompakt: Kulinarische Wanderung in vier Gängen: Buchbar von April bis Oktober dienstags, freitags, samstags und sonntags (außer an Feiertagen), die Wanderstrecke beträgt ca. 8 km, Dauer ca. 5 bis 6 Stunden, der „WanderPass“ mit Vouchern, Karte und Wegbeschreibung ist für 46 Euro pro Person bei der Tourist-Information Reichenau erhältlich. Anmeldung erbeten. Mit Übernachtung gibt es das Angebot ab 115 Euro.

Weitere kulinarische Angebote:
Schifffahrt mit Weinprobe: Zu einer Weinfahrt auf dem Untersee lädt die Schifffahrtsfamilie Lang am 9. September auf die „MS Seestern“ ein. Weinkenner Wolfgang Schuler reicht Vesper und Weine der Region und informiert über die verschiedenen Anbaugebiete am Bodensee. Mittwoch, 9.9.2015, 18 Uhr ab Steg Gaienhofen (D) und 18.10 Uhr ab Steg Steckborn (CH), 40,50 Euro pro Person. www.tourismus-untersee.eu

Abendrundfahrt mit italienischem Buffet: Idyllische Sonnenuntergangsfahrt über den Untersee mit Traumaussicht auf die Hegau-Berge und frisch zubereiteten mediterranen Köstlichkeiten.
Donnerstag, 17.9./24.9./1.10.2015, jeweils 18.30 Uhr ab Steg Gaienhofen (D) und 18.40 Uhr ab Steg Steckborn (CH), 40,00 Euro pro Person. www.tourismus-untersee.eu

Wien trifft Berlin

Pop-Up Cooking in „Die Küche Wien” startet in neue Saison

Metropolen-Hopping für Hendrik Otto: Mit dem Zwei-Sternekoch startet das Pop-Up Cooking in „Die Küche Wien“ am 21. September in die neue Saison. Zuhause ist Hendrik Otto am Herd des Lorenz Adlon Esszimmers – laut der Gerolsteiner Bestenliste das beste Restaurant Berlins – und wird neben Tim Raue als einer der heißesten Anwärter für den ersten dritten Stern in der deutschen Hauptstadt gehandelt.

Die Küchenparty in „Die Küche Wien“ steht ganz im Zeichen kulinarischer Trends und internationaler Küche – das Menü gestalten Executive Chef Anton Pozeg und Gastkoch Hendrik Otto gemeinsam. Hendrik Otto wird unter anderem Rehbolognese, seine besondere Spezialität, sowie Carabinero-Carpaccio und Rotbarbe servieren. Aus der Küche Anton Pozegs erwartet die Gäste beispielsweise Parmesan-Fagottini, Jakobsmuschel und Burrata. Das gesamte Menü wird als Flying Buffet serviert – ein DJ sorgt zudem mit Loungemusik für die passende Atmosphäre. Zum Einsatz kommt auch das offene Konzept des Restaurants, denn die Köche bereiten einzelne Gänge an den Chef’s Tables vor und stehen somit in direktem Austausch mit ihren Gästen.

Mit dieser hochkarätigen Besetzung startet das Pop-Up Cooking nicht nur in den Herbst – sondern geht auch in die Verlängerung, denn die Veranstaltungsreihe wird bereits im zweiten Jahr fortgesetzt. Nach den Events mit dem Sra Bua by Juan Amador und dem Sra Bua by Tim Raue erhält die Küchenparty nun ein neues Motto: Inspiriert von Sinnenseindrücken, alten Rezepten und Spezialitäten von Familie und Freunden, kreiert der Zwei-Sternekoch Hendrik Otto Neuinterpretationen bekannter Küchenklassiker. Eine wichtige Gemeinsamkeit mit „Die Küche Wien“: der Fokus auf regionaler Herkunft und höchster Qualität der verarbeiteten Produkte.

Das Pop-up Cooking findet am 21. September ab 18.30 Uhr im Restaurant “Die Küche Wien” statt und kostet 86 Euro pro Person. Im Preis inkludiert ist das Flying Buffet sowie die Getränke. Anmeldungen zur Küchenparty werden unter diekueche.vienna@kempinski.com sowie telefonisch unter 0043 1 236 1000 8080 entgegengenommen.

Restaurant-Hotspots in Queenstown

Das quirlige Queenstown auf der Südinsel Neuseelands ist ein Outdoormekka für Adrenalinjunkies. Rafting, Mountainbiken, Bungee-Jumping, Skydiving, … Aber Abenteuer machen schließlich hungrig. In den lebhaften Straßen des überschaubaren Ortes entwickelt sich eine spannende Restaurantszene. Ob ganz neu oder bereits etabliert; ob elegant, modern, gemütlich oder eher entspannt – eines haben fast alle gemeinsam: regional und saisonal darf es sein.

Elegante Oase – das neue Sherwood
Bei Kulinarikfans ist seit diesem Jahr das neue Sherwood mit seiner gemütlich-rustikalen Atmosphäre im Gespräch. Drei Kilometer von Queenstown entfernt, direkt am Lake Wakatipu, vereint es Hotel, Restaurant, Bar und ist mit seinem Angebot an Yoga, Pilates und ayurvedischen Massagen auch ein Ort der Entspannung. Alle Zutaten, die im Restaurant verwendet werden, stammen aus dem eigenen Biogarten und von umliegenden Farmen; in der Bar werden Weine von den besten unabhängigen Weinproduzenten Neuseelands ausgeschenkt. Selbst die kreative Cocktailkarte passt sich der Saison an – zurzeit schmecken die Cocktails beispielsweise nach Rosmarin und Rhabarber. www.sherwoodqueenstown.nz

Drei in eins – Grazë
Grazë nennt sich das neue Konzept, das drei Bereiche verbindet: einen kleinen Markt, ein Restaurant und gleich nebenan eine Boutique-Bar. Hier ist alles „homemade“, wie die Neuseeländer sagen würden: selbst gebackenes Brot, kalt gepresste Säfte, eine eigene Eismanufaktur und eine kleine, innovative Brauerei, in der regelmäßig wechselnde Biersorten probiert werden können. Und es gibt weitere Pläne: Die Familie des Besitzers betreibt eine eigene Farm in Southland und hofft, eines Tages auch das gesamte Fleisch vom eigenen Hof beziehen zu können. Grazë ist ein Ort, an dem Einheimische und Gäste sich gleichermaßen zu Hause fühlen – zum Beispiel auf Queenstowns erster beheizter Bank. www.grazenz.co.nz

Auf den Spuren der Royals – Amisfield Winery & Bistro
Nur fünfzehn Fahrminuten von Queenstown, mit Blick auf den Lake Hayes, liegt das elegante Amisfield Winery & Bistro. Mit achtzig Hektar zählt Amisfield zu den größten Weingütern Neuseelands, Hauptfokus liegt auf dem beliebten Pinot Noir. Den probierten hier übrigens auch schon royale Gäste: Prinz William und Herzogin Kate besuchten Amisfield für eine Weinprobe auf ihrer Neuseelandreise im letzten Jahr. Im Restaurant entscheidet der Koch Vaughan Mabee, was auf die Teller kommt – je nachdem, welche regionalen Produkte an dem Tag frisch und nach Saison verfügbar sind. Üblicherweise werden alle Gerichte geteilt, das Überraschungsmenü gibt es ab zwei Personen. Und auch der passende Wein fehlt selbstverständlich nicht. www.amisfield.co.nz

Fast mitten im Grünen – das Rata
Das charmante Rata gehört dem international bekannten neuseeländischen Sternekoch Josh Emett, der so oft wie möglich auch selbst hinter dem Herd steht oder sich auf einen Plausch mit seinen Gästen trifft. Für dieses Restaurant ließ er sich vom Süden Neuseelands inspirieren. So spiegelt sich die grüne Umgebung Queenstowns auch im Interieur des Restaurants wider. Ein Hingucker ist die Wand, die durch ein riesiges Foto den Ausblick auf ein Stück Regenwald simuliert. Für die Salzstreuer auf den Tischen hat Emetts Businesspartnerin Fleur Caulton die Flussufer nach schönen Kieselsteinen abgesucht. Nicht nur im Ambiente oder dem freundlich-entspannten – typisch Kiwi – Service, auch im Menü zeigt sich die neuseeländische Handschrift. Wer hier bestellt, bekommt Austern, Lachs, Lamm oder Rind, jeweils zusammengestellt in farbenfrohen Kombinationen. www.ratadining.co.nz

Buntes Treiben – im Madam Woo
Asiatische Fusionsküche im Street Food Style bekommt man für moderate Preise im lebendigen Madam Woo direkt in Queenstown. Auf der Karte finden sich authentische malaysische und chinesische Gerichte: Gegrillte Riesengarnelen in Erdnusssoße, gebratene Ente, Salate mit Litschi und Zuckerpalmendressing; als süßen Abschluss vielleicht ein Zitronengras-Mousse mit Goji-Beeren, den gesunden Vitaminbomben aus China. Beliebt ist auch das Lunchmenü mit Madams Lieblingskompositionen. www.madamwoo.co.nz

Die Institution in Queenstown – Fergburger
Kein Besucher sollte die Stadt verlassen, ohne mindestens einmal Fergs Gourmetburger gekostet zu haben. Denn sie gelten seit Eröffnung 2001 als die besten Burger Neuseelands. Zur Wahl stehen neuseeländisches Rind, Lamm und Huhn, aber Ferg bietet auch vegetarische Optionen mit Tofu oder Falafel. Das besondere sind aber die überraschenden Noten, die man je nach Burger zusätzlich herausschmeckt: Ananas, Aprikose, Minze, Ingwer und Kokosnuss, um nur ein paar Varianten zu nennen. Kaum zu glauben, das alles in einem Loch in einer Wand begann, wo man Partygängern nachts einen späten Fastfoodsnack anbieten wollte. Heute hat der Laden 21 Stunden am Tag geöffnet, um alle hungrigen Menschen zu beglücken, die teilweise extra für den Burger nach Queenstown reisen. www.fergburger.com

Warum nach Queenstown?
Oft als „Hauptstadt des Abenteuers“ bezeichnet, ist Queenstown ein beliebtes Besucherziel in Neuseeland. Die Stadt liegt auf der neuseeländischen Südinsel in Central Otago, direkt am Lake Wakatipu, umringt von den Bergketten der angrenzenden Remarkables. Die Bandbreite an Abenteuern wie Jetboatfahren, Reiten oder Raften liegt nicht nur an den verrückten Kiwis (Einwohner Neuseelands), sondern vor allem an der vielseitigen Natur, die die Stadt umgibt. Einst wurde hier durch den Pionier AJ Hackett das Bungee-Jumping zum öffentlichen Sport. Es wird ganzjährig angeboten, beispielsweise von der 60 Meter hohen Brücke über dem Shotover Canyon. Im Winter verwandelt sich die Gegend rund um Stadt in ein beliebtes Skigebiet. Queenstown bietet jedoch auch den entsprechenden Ausgleich wie Spa-Behandlungen, gemütliche Stadtbummel, exzellente Restaurants und regionale Weine.

www.newzealand.com

Das Amankora in Bhutan feiert im August die Matsutake-Saison

Auf der Suche nach dem teuersten Pilz der Welt

Der Matsutake ist ein wahres Wunder: Er gilt als Symbol für Glück, Fruchtbarkeit und Freude. Sein hoher Eiweißgehalt und Vitamin B machen ihn zu einem Gesundheits-Booster. Und ganz nebenbei schmeckt der Wildpilz mit seinem starken, zimtig-würzigen Aroma auch noch derart vorzüglich, dass Gourmets ihn regelrecht verehren. Es gibt nur ein Problem: Der Matsutake gilt mit Preisen von bis zu 2000 Euro pro Kilogramm nicht nur als teuerster Speisepilz der Welt, sondern ist auch extrem selten. Im einstigen Haupternteland Japan ist er äußerst populär; er wächst aber unter anderem auch in anderen Teilen Asiens und Nordamerika. In Bhutan ist vom 1. bis zum 31. August Matsutake-Saison. Gäste der Amankora Lodges Paro und Thimphu haben in dieser Zeit nicht nur die Möglichkeit, die Pilzsuche zu begleiten. Die Küchenchefs der beiden Lodges und ein Gastchef servieren auch exquisite Pilzmenüs frisch aus dem Wald – der schönste Finderlohn für jeden Sammler.

Geerntet wird der braune Matsutake, der in Bhutan Sangay Shamu heißt, in der Umgebung des Dorfes Genekha, das über dem Tal von Thimphu liegt. Die Einheimischen wissen genau, wo sie den Pilz suchen müssen, der vor allem in der Nähe von Kiefern wächst. Auf dem Dorfmarkt wird die Köstlichkeit frisch verkauft. Aman-Gäste können bei der täglichen Pilzernte dabei sein. Im Amankora Thimphu kümmert sich anschließend Tsutomu Oba darum, dass sie auch auf den Pilzgeschmack kommen:
Der Küchenchef, der in Tokio seit mehr als
20 Jahren das Sushi-Restaurant „Sushi Kokoro“ betreibt, kennt sich als Japaner bestens mit dem begehrtesten Speisepilz seines Heimatlandes aus. Vom 13. bis 15. August kreiert er im Amankora Thimphu feine Menüs aus Matsutake und Sushi.

Thimphu ist die quirlige Hauptstadt Bhutans. Im Amankora Thimphu jedoch bekommt man vom Trubel nichts mit: In einem Pinienwald oberhalb des Tals gelegen, wirkt die Lodge mit ihrer klosterähnlichen Architektur wie eine Festung gegen Stress. Lediglich 16 Suiten zählt sie. Pole Position für Ruhesuchende ist die gemütliche Fensterbank jeder Suite mit Blick über den Innenhof, die Bäume und den Fluss. Paro hingegen ist für Bhutanreisende meist der erste Stopp. Das Paro-Tal auf 2.250 Metern besteht aus verträumten Dörfern, historischen Gebäuden und terrassenförmig angelegten Getreidefeldern. Amankora Paro ist in der traditionellen Bauweise Bhutans aus gestampftem Lehm mit flachen Dächern gefertigt und von einem Kiefernwald umgeben. Die Lounge mit Feuerstelle auf der Terrasse ist der wohl schönste Platz, um am Abend den harzigen Duft der Bäume und den sternenklaren Himmel zu genießen. Die 24 Suiten bieten eine Lounge samt Schlafzimmer. Wie in allen fünf Amankora Lodges knistert auch in Paro der traditionelle Bukhari–Holzofen in der Suite.

Die Matsutake-Saison wird in Bhutan auch offiziell gefeiert: Das Ura-Tal im Distrikt Bumthang widmet dem Pilz am 23. und 24. August 2015 sogar ein eigenes Festival. Ura gilt als eines der schönsten Täler des buddhistischen Königreichs. Während des Festes lernen Besucher von erfahrenen Sammlern, wie man den Pilz erkennt und bestimmt. Bei geführten Wanderungen durch die Wälder und über die Hügel kann man ihn mit etwas Glück selbst sammeln. Auf dem Festplatz treten Tanzgruppen und Sänger auf – und vielleicht verraten die Einwohner dem Besucher auch das ein oder andere geheime Rezept für ein Menü.

Vier Übernachtungen im Amankora kosten 4.646 US$ (ca. 4.255 Euro) plus Steuern und Gebühren bei Einzel- und Doppelbelegung. Im Preis enthalten sind Unterkunft, Mahlzeiten, Matsutake-Menüs und Barbecue, Privat-Guide und -Fahrer, Eintrittsgelder, Straßennutzungs-/Tourismussteuer sowie Service-und Visagebühren.

www.amanresorts.com

Giersch

Unkraut in der Küche

Im Frühjahr zählt Giersch mit seinen hellgrünen, dreigezackten Blättern zu den ersten Pflanzen, die sich im Garten breit machen. Die Anhänger von akkurat gepflegten Beeten treibt das wüchsige Wurzelunkraut dann die ganze Saison über zur Verzweiflung. Fans der saisonalen, frischen Küche hingegen sind begeistert: Die knackigen Blätter sind eine tolle Ergänzung im Frühlings- und Sommerspeiseplan. Ihr Geschmack liegt zwischen Möhre und Petersilie, ist bei Weitem nicht so intensiv wie der vieler anderer Wildkräuter und lässt sich vielfältig kombinieren.

Zarte, junge Blätter wandern am besten direkt aus dem Garten auf dem Tisch. Sie machen sich hervorragend im Salat, alleine oder auch mit anderen Blättern wie etwa Brennnessel oder Löwenzahn. Kräuterquark und -butter, Mayonnaise, grüne Sauce oder Pesto bekommen mit Giersch eine neue, ungewöhnliche Geschmacksrichtung.

Im Gegensatz zu vielen anderen Wildkräutern darf Giersch auch erhitzt werden. Dafür eignen sich am besten die älteren, etwas härteren Blätter. Die einfachste Variante ist, sie sorgfältig klein zu hacken und zu einer cremigen Suppe oder zu einem Spinat-ähnlichen Beilagen-Gemüse zu verarbeiten. Ideale Partner sind dabei Kartoffeln. Als Würzkraut kommt Giersch in Bratlinge, in Aufläufe oder ins Gemüsebrot.

„Giersch ist nicht nur dank seines Geschmacks, sondern auch dank seiner Inhaltsstoffe eine Bereicherung“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Die Blättchen enthalten herausragend viel Vitamin C, darüber hinaus reichlich Kalium, Eisen und andere Mineralstoffe. Vor allem wirkt er immunstärkend und entwässernd. „Statt sich also über den quasi unausrottbaren Giersch zu ärgern, sollte man ihn als unverwüstliche essbare Pflanze nutzen“, so Seitz

Wer über keine eigenen Gierschvorräte aus dem Garten verfügt, kann die Blätter des Wildkrautes an Waldrändern oder Flussufern und unter Gebüschen sammeln. Doch Vorsicht: Giersch sieht anderen, jedoch giftigen Doldenblütlern wie etwa der Hundspetersilie, dem Gefleckten Schierling oder dem Heckenkälberkropf zum Verwechseln ähnlich. Bei einer geführten Kräuterwanderung geht man auf Nummer sicher und lernt gleichzeitig gute Standtorte für die nächste Ernte kennen.
Eva Neumann, www.aid.de

Christopher Lavaud

Christopher Lavaud ist mit Beginn der Saison seit dem 17. April Food & Beverage Manager des Hotel du Cap-Eden-Roc, Oetker Collection am Cap d’Antibes. Lavaud betreut in seiner neuen Funktion die zwei von Executive Chef Arnaud Poëtte geführten Haupt-Restaurants: das jüngst komplett renovierte Eden-Roc mit den Spezialitäten von Küchenchef Olivier Gaïatto sowie den Eden-Roc Grill, der unter anderem für seinen Blick auf die Îles de Lérins und sein exquisites Sushi-Menü bekannt ist.

Darüber hinaus wird Christopher Lavaud verantwortlich sein für die prächtige Eden-Roc Champagne Lounge mit ihrem unvergleichlichen Mittelmeer-Panorama und der Musik von Star-DJ Maxime Bee, für die Bellini Bar, die Piano-Bar La Rotonde, die Juice & Ice Cream Bar, für den Catering-Service in den 31 Strand-Cabanas sowie für sämtliche privaten Events.

Christopher Lavaud kann bereits auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken. Nach seinen „Masters in Hospitality & Administration“ an der Ecole hôtelière de Lausanne ging er nach Ägypten, wo er im Grand Hyatt Kairo das Revolving Restaurant leitete. Zurück in Frankreich wurde er im Februar 2011 Manager des La Cheminée im Park Hyatt Paris Vendôme. Im Oktober 2012 wechselte er als Direktor an das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Joël Robuchon Monte Carlo in Monaco.

Christopher Lavaud fühlt sich geehrt, Teil der renommierten Oetker Collection zu werden, die weltweit neun Luxushotels umfasst. Der Zauber des Hotel du Cap-Eden-Roc hat bereits Besitz von ihm ergriffen. Auch die speziellen Management-Methoden des Hauses begeistern ihn.

Christopher Lavaud freut sich nun, gemeinsam mit den 420 Mitarbeitern die Zukunft des legendären Hotels am Cap d’Antibes zu gestalten.

www.oetkercollection.com/hotel-du-cap-eden-roc

Björn Kapelke, Mathias Apelt, Patrick Spies, Fabian Höckenreiner, Tobias Eisele

Nichts schmeckt besser als ernte- und fangfrisch verarbeitete Produkte aus der Region

Egal ob Kürbis, Grünkohl oder Rote Beete, Reh, Hase oder Wildschwein, Äpfel, Birnen oder Quitten – der Herbst hält einiges für Kochtopf und Bratenröhre bereit, das regionale Frischeakzente selbst im Spätjahr setzt. Und in den Händen kreativer Köche von heute längst nichts mehr mit der Hausmannkost von einst zu tun hat. So zaubern die Küchenchefs der Romantik Hotels lukullische Highlights, die den Aufenthalt zur Genussreise werden lassen. Und der Gast? Nimmt neben dem erholsamen Geschmackserlebnis auch noch die ein oder andere Rezept- und Produktidee mit nach Hause, kann Kochkurse buchen, Gourmetfestivals besuchen. Fünf lukullische Ideen zwischen Ostsee und Allgäu:

Stralsund: Show-Cooking von Könnern

Im Romantik Hotel Scheelehof in Stralsund steht Küchenchef Björn Kapelke für Kreationen von hanseatisch bis exquisit. Ausgezeichnet als eines der besten Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern zeigen er und seine Küchenmannschaft im Gourmet-Restaurant „scheel’s“ dabei Show-Cooking von Könnern – einfacher geht Kochtopf-gucken nicht. Seine Herbstmenüs kombinieren alles, was die Ernte in Wald und Feld zu bieten hat und sich mit Köstlichem aus dem Meer kombinieren lässt:

„Kürbis ist ein perfektes, da vielseitiges Herbstgemüse. Als Suppe oder Essenz ist es ein köstliches Entree, als Mouse oder angebratene Spalten eine delikate Beilage – und die gerösteten Kerne geben Suppen und Salaten den letzten Pfiff. Tipp: Gebacken und meergesalzen sind sie der etwas andere Snack.“

Kiel: Produkt und Saison als Küchenstars

Im Romantik Hotel Kieler Kaufmann steht Chefkoch Mathias Apelt am Herd, der sich an seinen letzten beiden Wirkungsstätten bereits je einen Michelin-Stern erkochte. Sein Stil? Regional, modern und leicht, wobei Produkt und jahreszeitliche Inszenierung im Vordergrund stehen. Übrigens auch, wenn Ende Januar 2015 das Schleswig-Holstein Gourmet Festival wieder im Haus gastiert.

„Jetzt hat Wildgeflügel Saison, Fasan etwa, Perlhuhn oder Wachtel. Und natürlich Gans– ob als Leberpastete zum Menü-Auftakt oder beim Hauptgang verbunden mit der ewigen Frage „Brust oder Keule?“. Wie Pute und Ente eignet sie sich prima für die, auch zu Hause leicht realisierbare, Niedriggarmethode, die das Bratenfleisch zart und saftig werden lässt. Auch unsere Stubenküken werden so zubereitet.“

Bad Hersfeld: Klassisches zeitgemäß interpretiert

Wo immer möglich setzt Chef de Cuisine Patrick Spies, gebürtiger Osthesse, im Bad Hersfelder Romantik Hotel Zum Stern regionale Produkte ein. Klassisches zeitgemäß interpretiert kommt bei ihm im „L‘étable“, dem mit einem Michelin-Stern geehrten Restaurant, auf den Tisch. Und bei Kochkursen lässt er sich über die Schulter schauen.

„Jetzt kann man in den Wäldern einiges sammeln und pflücken, das Herbstgerichten den letzten Pfiff gibt. In Soßen oder als Beilage, fein gehackt als Panade oder als Topic für Salate sind Pilze, aber auch Nüsse Geschmacksveredler. Und: Es ist Trüffelzeit! Bereits wenige fein gehobelte Späne der „schwarzen Diamanten“ adeln jedes Gericht.“

Ammersee: Ruhig schmecken, wo man is(s)t

Direkt am Pilgerweg zum Heiligen Berg von Andechs gelegen, erkennt man im Romantik Hotel Chalet am Kiental auch an der Speisekarte, was das Haus einst war – ein Bauernhof. Regionale Besonderheiten und heimische Produkte, die man nicht überall bekommt, stehen bei Küchenchef Fabian Höckenreiner im Vordergrund.

„Rote Bete ist ein unterschätztes Bauerngartengemüse, dabei ist sie ein wertvoller Energie- und Kraftspender. Von den ganz jungen Knollen, die auch roh, etwa als vegetarisches Carpaccio, verwendet werden können, kann man auch die zarten Blätter nutzen und wie Spinat dünsten. Die Winterknollen eignen sich prima zum Schmoren oder Kochen, als Beilage zu Fisch wie Fleisch. Aber aufpassen: Rote Beete nur mit Handschuhen verarbeiten, sonst gibt’s verfärbte Hände!“

Oberstdorf: Bodenständig mit einer Prise Internationalität

Im südlichsten Restaurant Deutschlands mit einem Michelin-Stern isst, wer im Romantik Hotel Landhaus Freiberg bei Chefkoch Tobias Eisele einen Tisch reserviert. Hier wird facettenreich und zeitgemäß gekocht, mit einem Hauch Bodenständigkeit und einer Prise Internationalität.

„Im Herbst lieben wir kräftige Aromen und es ist endlich wieder die Zeit der kräftigen Rotweine. Und Wildbretzeit, besonders vom Hirsch und Reh ist es sehr aromatisch und edel. Bei uns kommen vorwiegend Rücken und Keulen zum Einsatz und natürlich ausschließlich von wild lebenden Tieren. Außerdem bietet die Natur im Herbst eine Fülle an Aromen reichen Gemüse- und Obstsorten, das lässt sich wunderbar kombinieren. Mein Rat: Kaufen Sie Wild nur beim Jäger oder Metzger Ihres Vertrauens. Unser Wild etwa beziehen wir aus der Oberstdorfer Prinzregentenjagd.“

www.romantikhotels.com.

Kirschen

2,1 Kilogramm Kirschen verbrauchte jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem auch alle Kirscherzeugnisse, wie Säfte oder Marmeladen, eingerechnet werden, bewegt sich seit einigen Jahren auf stabilem Niveau (2012: 2,3 Kilogramm, 2011: 2,1 Kilogramm, 2010: 2,3 Kilogramm). Süß- und Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf rund 7.400 Hektar angebaut. Der Süßkirschenanbau machte mit rund 5.200 Hektar den größeren Anteil aus. Mit über 2.000 Hektar ist Baden-Württemberg mit Abstand Hauptanbaugebiet von Süßkirschen, gefolgt von Niedersachsen mit rund 500 Hektar. Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf einer Fläche von auf rund 2.200 Hektar geerntet. Die größten Anbauregionen lagen in Rheinland-Pfalz (über 600 Hektar) und Sachsen (mehr als 500 Hektar).

Die Kirschernte ist zur Zeit in vollem Gange. Obstbauern rechnen für 2014 mit einer guten Ernte: Wegen des milden und trockenen Frühjahrs werden schätzungsweise 51.900 Tonnen Kirschen erwartet. Das sind rund 38 Prozent mehr als in der Saison zuvor – allerdings fiel die Ernte 2013 mit 37.523 Tonnen wetterbedingt schwach aus. Erntezeit für Kirschen ist meist Juni bis August. Da Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen, werden sie reif gepflückt und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden.

Matthias Kleber

Resort Mark Brandenburg Kochschule mit Matthias Kleber – Arrangement „Kochschule“ ab sofort buchbar – Der Teamchef der Deutschen Nationalmannschaft der Köche und Chefkoch Matthias Kleber teilt sein Können mit Liebhabern der guten Küche

Kulinarische Highlights aus einer erdverbundenen und ehrlichen Küche genießen die Gäste des Resort Mark Brandenburg täglich in einzigartiger Atmosphäre. Der Küchenchef Matthias Kleber ist Brandenburger mit Leib und Seele und auch wenn er als Teamchef der deutschen Köche-Nationalmannschaft durch die Welt reist, bleibt er seinen Wurzeln treu und nutzt für seine Speisekarte im Resort nur auserwählte regionale Produkte der Saison. Für Liebhaber der guten Küche und Naturverbundene hat das Resort Mark Brandenburg ein Kochschulprogramm zusammengestellt, in dem die Kochbegeisterten mit Matthias Kleber hautnah die Region und die Küche des Resorts kennen lernen können.

Die Welt, die sich hinter den großartigen Speisen verbirgt, lernen die Teilnehmer in dem Arrangement „Kochschule“ mit 5 Übernachtungen, das ab sofort buchbar ist, kennen. Das umfangreiche kulinarische Angebot ist an die Saison und Jahreszeit angepasst und bietet viele frische Produkte. Vertraute Höfe wie der Spargelhof in Dreetz, der Ökohof Kuhhorst oder der Bauernhof vom Bauern Baartz, der exklusiv für das Resort Mark Brandenburg arbeitet und Hühner, Enten und Gänse nach den Wünschen des Resorts hält, werden besucht, damit die Teilnehmer Spargel selber stechen, Erdbeeren pflücken und das Hühnchen selber auswählen können. Brot, Plätzchen, Stollen und sogar Wurst können selber hergestellt und zubereitet werden. Insgesamt fünf Mahlzeiten kochen die Gäste gemeinsam mit Matthias Kleber und seinen Kollegen in der „Lehrküche-Kochwirtschaft“ bevor die Teilnehmer am letzten Abend in einem Kochwettbewerb ihr erlerntes Können unter Beweis stellen. Weitere Aktivitäten rund um das Thema exquisite Küche sind eingeplant, damit die Teilnehmer vom Küchenchef Matthias Kleber alles rund um das Thema frische und saisonale Produkte im Resort Mark Brandenburg kennen lernen.

Zu den Erzeugern hält Matthias Kleber persönlich Kontakt, denn nur so weiß der weitgereiste Küchenchef des Resort Mark Brandenburg, wo die Rinder weiden, aus welchen Seen die Fische stammen, wo das Wild gejagt und wo die Bienen den Honig sammeln, der auf dem Frühstücksbuffet des Resort steht. „Da ich die Regionalerzeuger kenne und alle Produkte selbst teste, kann ich eine ausgezeichnete Qualität der Küche des Resort gewährleisten. Wir verarbeiteten zum Bespiel Gemüse immer dann, wenn es hier zu Lande Saison und den besten Geschmack hat“, erklärt Matthias Kleber verantwortungsbewusst und überzeugt. In genau diese Welt bekommen die Teilnehmer einen Einblick und lernen, wie sie ihre Leidenschaft zu gutem Essen ausleben können. Dabei steht ihnen der qualifizierte Küchenchef mit zahlreichen Tipps zur Seite.

Um den Teilnehmern neben spannenden Erlebnissen einen erholsamen Aufenthalt bieten zu können, hat das Resort Mark Brandenburg ein rundum-Paket zusammengestellt und bereitet ihnen während des Aufenthalts jeden Morgen ein Verwöhnfrühstück zu. Insgesamt erhalten die Teilnehmer neun Mahlzeiten, zu welchen Softgetränke, Wasser, Bier, Wein, Sekt und Heißgetränke inklusive sind. Nach einem fesselnden Kochtag können die Gäste in der 5.000 m² Wellness-Fläche der hoteleigenen Therme die Eindrücke auf sich wirken lassen und luxuriöse „Ich-Momente“ erleben. Für die Teilnahme an der Kochschule erhalten sie zudem eine Kochschürze und eine Teilnehmerurkunde.

Die Kochschultermine beginnen am 22.06., 27.07., 24.08., 28.09., 26.10., 30.11.2014 und laufen fünf Tage. Das Arrangement ist je nach Verfügbarkeit für eine Person (1.175,00 € / EZ) oder für zwei Personen (2.089 € / DZ) buchbar. Angereist wird immer an einem Sonntag und der Freitag ist der Abreisetag. Die einzelnen Programmpunkte des Arrangements „Kochschule“ sind freiwillig, womit der Aufenthalt individuell gestaltet werden kann.

www.resort-mark-brandenburg.de