Niedersächsische Hobbykoch-Meisterschaft 2006

In Zusammenarbeit mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und dem Küchencenter-Staude rief der Staude Hobbykoch-Club Hannover alle Hobbyköche und Hobbyköchinnen des Landes Niedersachsen zu einem Kochwettbewerb auf.

Aus 109 Bewerbern wurden 6 Finalisten für das Finale die 3. Niedersächsische Hobbykoch-Meisterschaft 2006 ermittelt.

Finalisten:

Frau Astrid Göhmann, 44, Rechtsanwaltfachangestellte aus Peine,
„Kabeljau auf einer Tomaten-Ingwer-Variation und Basilikum-Pesto mit
Rosmarinkartoffeln“
Frau Sandra Lindemann, 35, Industriekauffrau aus Hannover
„Kabeljau mit Zucchini-Mozzarella Kruste mit Ingwer-Möhren“
Frau Patricia Niedung, 26, Studentin aus Hannover,
„Dorschfilet a la Paddy“
Herr George Feiter, 45 , Diplom-Musikpädagoge aus Hannover,
„Gebratenes Kabeljaufilet unter einer Steinpilzdecke mit frischen
schwarzen und weißen Linguini“
Herr Reinhard Scheer-Hansen, 56, Ausbilder im Fachbereich Metall aus Hannover, „Kabeljauschnitte in der Sesamkruste an Tomaten-Frühlinglauchfondue mit schwarzen Spagetti“

Herr Peter Möller, 59, Technischer Betriebswirt aus Hannover,
„Pot au feu vom Kabeljau“

Das Finale findet am Samstag den 14.10.06 von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Küchencenter-Staude, Meelbaumstraße 15, 30165 Hannover statt.

Die Jury:

Herr Robert Schmitz- 1.Vorsitzender des Vereins Hannoverscher Köche
Rainer Wagner-Kulturredakteur der HAZ
Paolo Bragagna-Ristorante Alberto, Paulstr. 12, 30167 Hannover
Bernd Felski -Deutscher Meister 2004 der Hobbyköche
Georg Kornau -Vorsitzender des Staude Hobbykoch-Club
Dieter Biesler -Biesler Weinstube, Sophienstr. 6, 30159 Hannover

Bewertungskriterien:
– Geschmack ( Punkte von 5 bis 10)
– Optische Präsentation ( Punkte von 4 bis 6)
– Originalität ( Punkte von 1 bis 5)
– Harmonie der Zutaten ( Punkte von 1 bis 5)
– Sauberkeit bei der Zubereitung ( Punkte von 1 bis 5)

Nur wenige Umbuchungen nach Türkei-Anschlägen

Nach dem Terroranschlag in der türkischen Stadt Antalya
melden deutsche Reiseveranstalter bislang nur wenige Umbuchungen.
Das Auswärtige Amt gab keine Reisewarnung heraus, rief aber
Türkei-Urlauber zu besonderer Vorsicht auf. Bei dem Bombenanschlag
in Antalya waren am Montag drei Menschen getötet worden. Zuvor waren
bereits Sprengsätze im Badeort Marmaris explodiert. Kurdische
Extremisten bezichtigten sich, die Anschläge verübt zu haben. (Quelle: Deutsche Welle)

Tim Mälzer holt 500.000 Euro bei Jauch

Was für ein Quizhighlight am Sonntagabend! Barbara
Schöneberger (32), Tim Mälzer (35), Rudi Völler (46) und Horst
Schlämmer (48) erspielten beim „Wer wird Millionär? –
Prominentenspecial zur WM 2006“ insgesamt 1.250.000 EUR für den guten
Zweck. Barbara Schöneberger und Rudi Völler gewannen jeweils 125.000
EUR. Tim Mälzer machte mit 500.000 EUR das Rennen. Horst Schlämmer
trank mit Günther Jauch Brüderschaft, küsste ihn, machte gemeinsam
mit ihm Rückengymnastik, tauschte den Platz mit dem Erfolgsmoderator
und stellte schließlich Günther Jauch die 1-Million-Euro-Frage.
Clever stieg der Mann für Millionen aus und gewann im Team mit Horst
Schlämmer 500.000 EUR für die „Deutsche AIDS-Stiftung“.

„Es gibt nur ein Günther Jauch“ – Fangesänge im Studio, als der
Erfolgsmoderator die Show eröffnet. Horst Schlämmer kam als vierter
Kandidat ins Spiel und hatte sich beim Warten den Rücken wund
gesessen. Horst Schlämmer: „Es ist sinnlos, dass ich hier sitze, aber
nun ist es zu spät. An mir werden Sie keine Freude haben. Ich habe
ein Attest vom Arzt, wegen meiner Rücken- und Kreislaufprobleme“. Und
weiter: „Herr Jauch, wollen wir beide nicht ´Du´ zueinander sagen?“
Günther Jauch konnte darauf nichts erwidern. Der stellvertretende
Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatt zog zwei Kurze aus seiner
schicken Herrentasche und trank mit Günther Jauch Brüderschaft – auf
Ex. Dann küsste er den Moderator auf die Wange. Günther Jauch: „Ich
habe ja schon einiges erdulden müssen, aber das ist heute Abend
zuschlagspflichtig.“ Obwohl Horst Schlämmer bereits nach der fünften
Frage aufhören wollte, spielte er tapfer weiter. Er praktizierte eine
„Sitz-Rücken-Gymnastik“ im Studio und war scheinbar wieder fit.
Günther Jauch gab nun im Studio Nachhilfe in Krankengymnastik und
führte die Katzenbuckel-Übung vor. Nach der neunten Frage machte der
Rücken wieder Probleme: „Ich muss einmal eine Runde laufen, denn mein
Stuhl hat keine Schaumstoffpolsterung“, so Horst Schlämmer. Auch
Günther Jauch stand auf, doch das hätte er lieber nicht tun sollen.
Denn Horst Schlämmer nahm sofort auf Günther Jauchs Stuhl Platz. „Ihr
Stuhl ist viel bequemer, ich bleibe hier sitzen. Es hat doch mit mir
keinen Sinn. Es ist doch für einen guten Zweck. Da kommen Sie doch
viel weiter als ich…“ so Horst Schlämmer. Günther Jauch war kein
Spielverderber und nahm die neue Kandidatenrolle an.

Bei der elften Frage setzte Günther Jauch seinen 50:50 Joker: „Was
werden am 9.6. gegen 18 Uhr einige Menschen in München-Fröttmaning im
Chor singen?“ A: Fratelli d’Italia…, B: Du gamla, du fria…, C:
Jeszcze Polska…, D: Noble patria, tu… (richtige Antwort D).
Antwort A und D blieben übrig, er antwortete richtig und kam weiter.
„Bei der zwölften Frage setzte Günther Jauch seinen Publikumsjoker:
Was darf es laut „Jenaer Regeln“ von 1896 auf offiziellen
Fußballfeldern in Deutschland nicht geben?“ A: Kühe und Schweine, B:
Tümpel und Teiche, C: Bäume und Sträucher, D: Frauen und Kinder
(richtige Antwort C). Die Studiozuschauer konnten jedoch nicht
eindeutig helfen (A:13%, B:14%, C:34%, D:39%). Doch er wählte die
richtige Antwort. Bei der vierzehnten Frage rief Günther Jauch Jörg
Wontorra an: „Was war seitens des DFB bis 1970 verboten?“ A:
Abseitsfalle, B: lange Unterhosen, C: Stehplätze im Stadion, D:
Frauenfußball (richtige Antwort D). Und der Telefonjoker konnte
helfen.

Dann stellte Horst Schlämmer die 1-Million-Euro-Frage: „Wer stellt
in einem Gedicht fest: ´Der Fußballwahn ist eine Krankheit, aber
selten, Gott sei Dank´!?“ A: Kurt Tucholsky, B: Erich Kästner, C:
Heinz Erhardt, D: Joachim Ringelnatz (richtige Antwort D).
Günther
Jauch überlegte kurz, ging jedoch für den guten Zweck kein Risiko
ein. Clever stieg er mit einem Gewinn von 500.000 EUR für die
„Deutsche AIDS-Stiftung“ aus.

Bereits vorher stellte sich als erste Kandidatin Barbara
Schöneberger den Fußballfragen von Günther Jauch. Charmant spielte
sie sich bis zur elften Frage: „Wo muss man um 3 Uhr morgens den
Fernseher einschalten, um das WM-Finale live zu sehen?“ A: Iran, B:
Südkorea, C: Togo, D: Costa Rica (richtige Antwort B). Klug setzte
sie ihren 50:50 Joker. B und C blieben übrig und sie wählte die
richtige Antwort. Den Publikumsjoker setzte sie bei der dreizehnten
Frage: „Wer stand in seiner Jugend beim polnischen FC Wadowice im
Tor?“ A: Roman Polanski, B: Lech Walesa, C: Marcel Reich-Ranicki, D:
Johannes Paul II (richtige Antwort D). Die Studiozuschauer konnten
eindeutig helfen (A:5%, B:19%, C:6%, D:70%). Bei der vierzehnten
Frage rief Barbara Schöneberger ihren Telefonjoker Jens Todt an: „Was
hat Jürgen Klinsmann als aktiver Spieler nicht gewonnen?“ A:
DFB-Pokal, B: Weltmeistertitel, C: UEFA-Cup, D: Olympiamedaille
(richtige Antwort A). Doch der Ex-Fußballprofi konnte nicht helfen
und die Wahlberlinerin stieg bei 125.000 EUR für „terre des hommes
Deutschland e.V.“ aus.

Tim Mälzer kam als zweiter Kandidat ins Spiel. Im deutschen
Fußballtrikot spielte sich der HSV-Fan sportlich bis zur elften
Frage: „Welcher Verein war in der DDR Fußball-Rekordmeister?“ A:
Dynamo Berlin, B: Lokomotive Leipzig, C: Turbine Potsdam, D: Traktor
Schwerin (richtige Antwort A). Hier musste der Fußballfan und
Hobbykicker gleich zwei Joker setzen. Zuerst antwortete das Publikum
nicht eindeutig (A:37%, B:56%, C:4%, D:3%). Doch der 50:50 Joker half
(A und C blieben übrig) weiter. Bei der dreizehnten Frage rief Tim
Mälzer Reiner Calmund an: „Welcher Verein benannte sich nach seiner
ersten Spiel- und Trainingsstätte?“ A: Arminia Bielefeld, B: Werder
Bremen, C: Hertha BSC Berlin, D: FC Schalke 04 (richtige Antwort B).
Und der RTL-WM-Experte half kompetent weiter. Bei der fünfzehnten
Frage ging der Fernsehkoch kein Risiko ein: „Welches Team versuchte
nicht, sich für die WM 2006 zu qualifizieren?“ A: Hongkong, B:
Grönland, C: Tahiti, D: Palästina (B). Er stieg aus und gewann
500.000 EUR (Spenden gehen an: Mukoviszidose e.V., Hamburger Tafel
und NCL – Stiftung).

Rudi Völler war dritter Kandidat. Souverän spielte sich der
Sportdirektor bei Bayer 04 Leverkusen bis zur dreizehnten Frage, bei
der er alle seine Joker einsetzte: „Welches Land spielt bei der WM
gegen seine ehemalige Kolonie Angola?“ A: Portugal, B: Niederlande,
C: Frankreich, D: England (richtige Antwort A). Zuerst entschied er
sich für den 50:50 Joker (A und D blieben übrig). Doch der
RTL-WM-Teamchef ging für den guten Zweck kein Risiko ein und fragte
das Publikum (A 75%, D 25%). Schließlich rief er Ulrich Dost an. Und
der Bayer 04 Leverkusen-Pressechef konnte helfen. Dann die vierzehnte
Frage: „Wer fand heraus: ´Beim Fußball verkompliziert sich alles
durch die Anwesenheit des Gegners´?“ A: Aristoteles, B: Karl Marx, C:
Friedrich Nietzsche, D: Jean-Paul Sartre (richtige Antwort D).
Nach
kurzer Bedenkzeit stieg Rudi Völler aus und gewann 125.000 EUR für
das Deutsche Kinderhilfswerk e.V.

www.tim-maelzer.de

Sheraton Moriah Tel Aviv Hoteltest

Im Juli besuchte ich das Sheraton Moriah Hotel in Tel Aviv, Israel.
Gebucht habe ich 2 Tage vorher über ein Reisebüro einen Executive Room zu 248 US$, auf der Sheraton Website hätte das Hotelzimmer nur 231.-$ gekostet.

Das Hotel ist schwer zu finden, wenn man nicht weiß wie, die Website gibt auch keine vernünftigen Anfahrtshinweise. Das Hotel liegt direkt am Strand von Tel Aviv in der Hotelzone, wo auch alle anderen wichtigen Hotels liegen.

Von aussen macht das Hotel keinen guten Eindruck, der Beton bröckelt von der Fassade, man sieht die verrosteten Eisenarmierungen.

Bei der Ankunft übernehmen die Bellboys nach Heranwinken das Auto und parken es (Tagespreise ca. 10 US$). Der Rezeptionist war sehr freundlich, bemüht und professionell. Es gab ein DIN A 4 Blatt als so eine Art Gästeführer. Das Gepäck kam nach kurzer Zeit.

Ich wohnte in der 17. Etage. Das Zimmer bestand aus einem King size Bett, sehr kleinem Bad und Balkon, sowie dem Üblichen. Das Zimmer war in einem aktuellen Zustand, der Teppichboden war allerdings verdreckt. Auf dem TV lagen auf einer Stelle Staubflocken, hier hatte die Putzfrau wohl ihr Utensil abgelegt. Das Zimmer war auch nicht gründlich gereinigt. Der alte Fernseher gab einen extrem schlechten Empfang, immer wieder schneite es, bzw. fehlte Farben. Trotz Reklamationen wurde nichts geändert. Auf dem Schreibtisch war ein Brandfleck. Der Stuhl und die beiden Sessel waren speckig. Originell: Genau am Fußende des Bettes war ein großer Spiegel angebracht, in dem man sich im Bett beobachten konnte. Wobei dieser Spiegel offenbar nicht regelmäßig gereinigt wurde. Turn down Service muss telefonisch bestellt werden. Einen Obstkorb oder ein Wasser gab es zur Begrüßung bei mir nicht, in anderen Zimmern wohl teilweise.

In den folgenden Tagen wurde das Zimmer sehr oberflächlich geputzt, die Tagesdecke und Kissen lagen immer hinter einem Sessel. Der Balkon wurde von der Putzfrau nicht betreten. Die Gläser blieben schmutzig (leer) im Zimmer stehen.
Erstaunlicherweise geht es aber auch anders. Am Tag vor der Abreise fand ich ein perfektes Zimmer vor! Die Tagesdecke lag, wo sie sollte, der Spiegel war geputzt und der Ascher auf dem Balkon ausgeleert und sogar Streichhölzer wurden dazu gelegt. Prima, warum nicht jeden Tag so?!

Im Zimmerpreis war ein Frühstücksbuffet inkludiert. Das „R“ Stockwerk erreichte man mit sehr altertümlichen Fahrstühlen, die nicht vertrauenserweckend sind, aber funktionierten. Vor dem Restaurant sitzt eine Kontrolleurin, die freundlich nach der Zimmernummer fragt. Ein Tag saß ein General dort, der weniger freundlich fragte. Das relativ kleine Restaurant wird von vielen schwarz gekleideten, sehr jungen Menschen bedient, die das Schild „Trainee“ auf der Brust hatten, aber festangestellt waren. Im dem eigentlich schönen Restaurant waren Tische und Stühle speckig bis verdreckt. Die Tische – Tischdecken gab es nicht – wurden nicht feucht abgewischt, waren also voller Flecken. Die Krümel waren entfernt, lagen aber oft auf den klebrigen Stühlen. Eine einzige Katastrophe. Die jungen Menschen verstanden meine Beschwerde nicht. Weil sie meist kein English sprachen.

Man bediente sich am Buffet, das eine gute Auswahl lieferte, israel-typisch allerdings keine Marmeladen und keine Wurst / Schinken etc. Die Präsentation der Speisen war lieblos. Es fehlten auch jegliche Schilder.
Spiegeleier konnten nicht am Tisch bestellt werden, man musste sich an einer Service Station anstellen, die auch nicht auf Bitten an den Tisch lieferte. Da die Station oft gut besucht wurde, wartete ich bis zu 20 Minuten auf meine Eier. Die Kellner des Restaurants hatten keine Ausbildung, keine Führung, es war ein Trauerspiel. Einzig eine junge Russin, Vera, fiel durch Freundlichkeit, Bemühungen und Kompetenz auf.

Das Hotel bietet einen Highspeed WLAN Zugang an. Der Rezeptionist meinte, man müsste per Kreditkarte vom Zimmer bestellen, was nicht stimmte, man kann gleich an der Rezeption buchen, was ja bequemer wäre.. Der Zugang war nicht Highspeed, sondern slow speed, 3 – 7 Kbps. Aber man ist ja mit kleinen Sachen schon zufrieden. In den Folgetagen wurde die Performance so schlecht, dass immer wieder mein Dial-up account aufpoppte und mich aufforderte, eine Verbindung herzustellen. Ich rief den Operator an, um mich zu beschweren. Der verband mich mit dem Business Center, die mir erklärten, für den Zugang sei eine Fremdfirma zuständig, die solle ich anrufen. Ich sagte, eigentlich erwarte ich, dass mir im Hotel geholfen wird oder zurückgerufen wird und ich mich nicht an Lieferanten des Hotels selber wenden muss. Die Business Center Dame gab mir die Nummer der sehr freundlichen Hotline. Nach einer Stunde fand die Hotline raus, dass vermutlich ein Repeater defekt ist und versprach mir ein spezielles Funk Modem, das mehrere Repeater erreichen würde. Nach einer Stunde kam immer noch kein Modem und ich konnte gar nicht mehr online gehen. Also rief ich wieder die Hotline an, die eine 0800er Nummer hatte, die vom Hotel auch nicht berechnet wurde. Die sehr freundliche Hotlinerin gab mir als Entschädigung einen gratis Zugang für den folgenden Tag und versprach mir das Modem innerhalb von 10 Minuten, was dann auch geschah. Wortlos übergab mir ein Page einen kleinen Beutel mit dem Modem. Am nächsten Tag funktionierte das High Speed dann wirklich schnell und gut, auch ohne das Modem, nur mit meinem Laptop. Schade, dass ich mich nicht von Anfang an beschwert hatte.
Ich bestellte mir einen Weckruf für 9:15 Uhr, der auch immer korrekt ausgeführt wurde. Es klingelte und man hörte Musik. Jedoch stellte man um 8 Uhr die Hotline des WLAN Anbieters durch, der mitteilte, dass ich nun wirklich WLAN in Highspeed Quality habe. Auf meine Beschwerde beim Operator, sagte mir diese, der Weckruf werde nur in den Computer eingegeben und da nach interessiert der keinen Menschen mehr.

Als „Starwood Preffered Guest“, das Loyalty Programm der Gruppe, bekomme ich eine Tageszeitung. Im Hotel bekam ich eine Hebräische. Natürlich kann ich nicht hebräisch lesen. Ich rief den Operator an und bat um die Jerusalem Post. Der verband mich weiter. Ich bekam dann an den Folgetagen die Jerusalem Post. Es gibt niemand im Hotel, der dem Gast einen Weg abnehmen möchte, der Gast soll alles selber machen.

Das Ausschecken war eine Katastrophe. Statt einer Begrüßung hieß es „LAST NAME!“. Ich antworte mit einem „Shalom“ und erhielt ein „WHAT? ROOM NUMBER?“. „WHERE IS THE MODEM?“. Natürlich lag es auf dem Schreibtisch. Dann wollte er mir 200 US Dollar berechnen, wenn ich es nicht gleich runterbringe, „da Gäste das immer klauen“. Ich bat darum, den zuständigen Manager zu sprechen. Eine Assistant Frontmanagerin kam, die mich genauso aufforderte, das Modem zu holen. Als ich ablehnte, schickte sie einen Bellboy. Nach 20 minütiger Strafwartezeit, sagte sie, ja, es sei okay, das Modem ist wirklich da. Auf der Rechnung wurde nicht das Parken berechnet, als ich darauf hinwies, wurde kommentarlos das Parken dazu gebucht. Absolut unerfreulicher Service.

Die Angestellten grüßen zu 70 % von sich aus. Einige Angestellte sind höflich, ausgebildet und motiviert, die meisten aber sollten wieder in die Produktion oder Armee zurück. Die meisten Mitarbeiter haben keine Ausbildung genossen und sehen den Gast als Störfaktor an. Für anspruchsvolle Gäste, die dieses doch recht teure Produkt buchen, absolut unakzeptabel. Erstaunlich, dass die interne Qualitätskontrolle von Starwood so etwas durchgehen lässt! Das Haus ist eine Schande für Starwood und beschädigt das Sheraton Image!