Hobbykoch-Wettbewerb "Müller‘s Mühle-Kochkünstler" 2016

Hülsenfrüchte leisten weltweit einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Um dies zu un­ter­streichen, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Inter­nationalen Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen. Müller’s Mühle, einer der größten Be- und Verarbeiter von Erbsen, Boh­nen und Linsen in Europa, unterstützt die UN-Initiative mit einem großen Hobbykoch-Wettbewerb in Kooperation mit dem Miele Tafelkünstler-Kochschulnetzwerk.

Bei diesem Kochwettbewerb dreht sich alles um die runden Leckerbissen Erbsen, Bohnen und Linsen – gesucht werden passionierte Hobbyköche mit einer Vorliebe für Hülsenfrüchte. Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen finden Sie auf http://www.aktionen.muellers-muehle.de

Die Kochduelle finden in sechs ausgewähl­ten Miele Tafelkünstler-Kochschulen deutschlandweit statt. Hier kochen Zweierteams gegeneinander um den Einzug ins Finale. Das Besondere: Allen Teams steht in den Vorrunden ein Profikoch unterstützend zur Seite. Die besten Teams qualifizieren sich für das Finale am 15. Oktober im Cooking Club im Olympiastadion Berlin. Auf sie warten neben der Auszeichnung zum „Müller’s Mühle Kochkünstler“ 2016 tolle Gewinne: eine Gourmetreise sowie hochwertige Geräte und Zubehör für die Küche.

So funktioniert der Wettbewerb:
1. Bewerben Sie sich als Zweierteam mit einem selbst kreierten Hülsenfrüchte-Rezept auf http://www.aktionen.muellers-muehle.de/kochkuenstler/mitmachen. Teilnahmeschluss ist der 31. August 2016.

2. Die Vorentscheide finden vom 15. September – 7. Oktober statt. Eine Jury entscheidet über den Einzug ins Finale.

3. Die Siegerteams der Vorentscheide qualifizieren sich für das große Finale am 15. Oktober in Berlin.

Silvio Lange

Ab Februar übernimmt Silvio Lange die Küche im neuen Gourmet-Restaurant VERBENE im Landhotel „Mühle am Schlossberg“ im Donnersberger Land (Pfalz)

Lange führte zuvor jahrelang erfolgreich die „Alte Pfarrey“ in Neuleinigen. Gemeinsam mit seiner Frau Bettina Kissling-Lange verfolgt er weiterhin den bereits erfolgreichen Weg einer regionalen Küche im Mühlenrestaurant MAHL-WERK mit Kräutern aus dem eigenen Garten weiter. Neu aufgelegt werden mit den beiden auch die Kochkurse, Küchenpartys und das Weinfest im August.

Den Service in der „Mühle am Schlossberg“ führt weiterhin der langjährige Restaurantleiter Omar Shambri, Gastgeberin ist Anja Scharff.

Das romantische Landhotel liegt inmitten grüner Wiesen im Donnersberger Land, im Herzen der schönen Pfalz bei Kaiserslautern. In privater Atmosphäre und edlem Ambiente erleben die Gäste hier die harmonische Verbindung von alter Bausubstanz mit moderner Architektur.

www.muehle-schlossberg.de

Martin Scharff

Der Sternekoch aus Franken, der die letzten zehn Jahre die pfälzische „Wartenberger Mühle“ zum Schlemmerparadies machte, ist der neue Koch auf dem Heidelberger Schloss

„Den Stern will Martin Scharff auch wieder in der „Schlossweinstube“ erkochen. Und die Heidelberger und ihre Gäste beruhigt er: Es wird auch ein preisgünstiges Drei-Gang-Menü neben der großen Gourmet-Küche geben. Bis hier allerdings unter neuer Führung gespeist werden kann, wird es Anfang März werden, denn im Januar und Februar bleibt die „Weinstube“ wegen Renovierungsarbeiten geschlossen – Reservierungen, auch für Gesellschaften werden aber auch schon jetzt angenommen,“ weiß die Rhein Neckar Zeitung zu berichten, wo Sie auch alle Einzelheiten erfahren können:
http://www.rnz.de/z10/00_20111222093810_Der_neue_Schlosskoch_heisst_Martin_Scharff_.html

Gegenbauer Salatmarinaden

Dress to Impress – Gegenbauers Salatmarinaden sind gesundes Slow Food für jede Gelegenheit

Feierabend, Hunger, Lust auf frischen Salat – doch dem einen ist das Dressing zu ölig, dem anderen zu sauer, und wieso schmeckt die Marinade eigentlich jedes Mal anders? Hier schaffen die fertig gemischten Salatmarinaden in den Geschmacksrichtungen „Toskana“ und „Naschmarkt“ aus dem Hause Gegenbauer Abhilfe. In der Leichtflasche mit Schnappverschluss können die aromatischen Allrounder bequem überall hin mitgenommen werden, vor dem Verzehr muss man sie nur kurz aufschütteln.

„Gesunde Ernährung sollte auch in unserer schnelllebigen Zeit eine Selbstverständlichkeit sein“, so Qualitätsfanatiker Erwin Gegenbauer. Mit seinen fertig gemischten Salatmarinaden Shake n Dress bietet der Wiener Essigpapst Genießern nun die Möglichkeit, auch „on the go“ aromatische Vielfalt auf den Tisch zu bringen – eine gesund-schmackhafte Alternative zu handelsüblichen, industriell hergestellten Fertigdressings. Das Etikett der Flaschen ziert Erwin Gegenbauers Tante Anni, die 45 Jahre lang für den Verkauf der elterlichen Sauerkonserven am Naschmarkt verantwortlich war. Ihr Bild, ein Schwarz-Weiß-Foto aus den frühen 1960er Jahren, symbolisiert Gegenbauers Verbundenheit zu traditionellen Werten und Produktionsmethoden.

Shake n Dress ist in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich: Wie der Name schon vermuten lässt, verbirgt sich hinter Shake n Dress Toskana eine italienische Marinade aus Olivenöl und Gegenbauer-Rotweinessig. Shake n Dress Naschmarkt hingegen steht ganz im Zeichen der Wiener Küche: Neben Freundorfer Sonnenblumenöl aus der Wiener Öl Mühle kommen verschiedene Gegenbauer Fruchtessige zum Einsatz, die mit Salz und einer Prise Zucker fein abgeschmeckt werden. Beide Dressings werden bei Gegenbauer gebrauchsfertig verkauft und müssen vor der Verwendung nur einmal kräftig aufgeschüttelt werden. Deshalb sind die Marinaden ideal für den eiligen Verbraucher, der dennoch Wert auf eine gesunde und geschmacklich hochwertige Ernährung legt.

Wie alle Produkte aus dem Hause Gegenbauer werden die Dressings aus rein natürlichen Grundzutaten hergestellt: Die verwendeten Gegenbauer-Essige werden aus der jeweiligen Frucht gewonnen und beinhalten weder chemische Zusatzstoffe noch künstliche Geschmacksverstärker. Auch die Öle und Gewürze, die zum großen Teil in liebevoller Handarbeit in der Wiener Öl Mühle entstehen, sind absolut natürlich.

Weingut Fitz-Ritter beim Kulinarischen Sommerzauber

„Am kommenden Sonntag, den 10. Juli 2011 feiern wir mit Michelin Sternekoch Martin Scharff den „Kulinarischen Sommerzauber“ in seinem Restaurant und Garten.“

Der Anlass: 20 Jahre Jeunes Restaurateurs d’Europe und 10 Jahre Wartenberger Mühle.

Es verwöhnen Sie die JRE-Köche:
■ Alexander Kunz, Restaurant Kunz, St. Wendel, Saarland
■ Christian F. Grainer, Christians Restaurant, Kirchdorf, Bayern
■ Franz Feckl, Landhaus Feckl, Ehningen, Württemberg
■ Achim Schwekendiek, Schlosshotel Münchhausen, Aerzen, Niedersachsen
■ Thomas Merkle, Merkles Restaurant, Endingen am Kaiserstuhl, Baden
■ Martin Scharff, Land-Art-Hotel Wartenberger Mühle, Wartenberg-Rohrbach, Pfalz

Wir präsentieren gemeinsam mit fünf renommierten Winzerkollegen aus ganz Deutschland unsere Weine. Walking Acts und Livemusik von z.B. „Favari“ sorgen für ein unvergessliches Genusserlebnis für alle Sinne. Reservieren Sie rechtzeitig, die Karten sind limitiert!

„All inclusive Sommerzauber“ pro Person € 129,00
Infos und Reservierung direkt in der Wartenberger Mühle. Tel: 06302 92340.

Johann Fitz
Weingut Fitz-Ritter & Sektkellerei Fitz KG
Weinstraße Nord 51
67098 Bad Dürkheim
Tel: 06322 5389
Web:
www.fitz-ritter.de

Erwin Gegenbauer eröffnet mit der Wiener Öl Mühle einen neuen Geschäftszweig

„Essig ist wie Rokoko, Öl wie Barock“, vergleicht Erwin Gegenbauer die feine Vielschichtigkeit der ersten Aromenbombe mit der opulenten Fülle der zweiten. So ist die Neugründung der Wiener Öl Mühle nur der logische nächste Schritt für den Mann, der mit seinen Essigen in den besten Küchen der Welt vertreten ist und als extremer Qualitätsfanatiker gilt. Den Anfang machen hocharomatische Öle aus den Kernen der Himbeere, schwarzen Johannisbeere, Aronia – der Apfelbeere – und des Apfels, langfristig soll die Produktion aller Öle im Sortiment der Wiener Öl Mühle in der Essig Brauerei stattfinden. Fans des sauren Goldes können unbesorgt sein: Die Essigproduktion im zehnten Wiener Bezirk geht ganz regulär weiter.

In Sachen Essig ist Erwin Gegenbauer, Essigforscher aus Leidenschaft, eine wahre Institution: Sterneköche auf der ganzen Welt schätzen seine Produkte für ihre facettenreichen Aromen, und Spargel-, Melonen- oder Bieressig sind in Feinkostgeschäften von Berlin bis Tokio erhältlich. Nun eröffnet Gegenbauer, der noch nie vor neuen Herausforderungen zurückgeschreckt ist, mit der Wiener Öl Mühle – dem Pendant zur Wiener Essig Brauerei – einen völlig neuen Geschäftszweig. Am Anfang konzentriert sich die Produktion auf hochwertigste Fruchtkernöle aus Himbeere, schwarzer Johannisbeere, Aronia und Apfel, schrittweise sollen dann auch Walnuss- und Traubenkernöl, Chardonnayöl und Öl von Blauem Zweigelt unter dem eigenen Dach entstehen.

Der Unternehmer aus dem Wiener Bezirk Favoriten vertreibt schon länger diverse Öle und trägt sich seit über acht Jahren mit Ideen zur eigenen Ölproduktion, doch den Ausschlag gaben schließlich zwei Punkte: Erwin Gegenbauer wollte nicht länger von der Willkür externer Lieferanten und den oftmals damit verbundenen Qualitätsschwankungen abhängig sein, und er wollte das kulinarische Gegengewicht zu seinen Essigen schaffen. „Für mich ergänzen sich Essig und Öl ganz wunderbar: Essig ist fein, hat geschmackliche Spitzen und ein sehr ausdifferenziertes Aromenspektrum. Öl hingegen schmeckt breit und vollmundig, hat wahre Power“, erklärt Gegenbauer seine Entscheidung, künftig auch Öle in Eigenregie herzustellen. „Außerdem ist das die einzige Möglichkeit, um den Standard zu garantieren, für den wir stehen. Unser Know-how in der Ölproduktion ist inzwischen so gewaltig, dass ich diese Aufgabe nicht mehr aus der Hand geben will.“

Die Herstellung von Ölen ist aufwendig und zeitintensiv, und wie bei allem, was Gegenbauer anpackt, legt er auch hier größten Wert auf Qualität. Die Öle der Wiener Öl Mühle werden nicht kalt, sondern gekühlt gepresst; das bedeutet, dass die Temperatur der Samen während des Pressvorgangs gesenkt wird. So entweichen die kostbaren Duftstoffe nicht mit der warmen Luft, sondern werden vollständig im Öl konserviert. Bei dieser Pressung erhält der Produzent zwar weniger Öl als bei einer Kaltpressung, aber dafür ist die Qualität unvergleichlich hoch.

Auch die Rohstoffe für seine aromatischen Öle behandelt Erwin Gegenbauer mit größter Sorgfalt. So werden die Fruchtkerne für die neue Kernöl-Linie zuallererst mühsam im Trester vom restlichen Fruchtfleisch getrennt, bevor sie getrocknet und anschließend gepresst werden können. Erst dann wird das feine Öl auf dem Gelände der Wiener Öl Mühle und Wiener Essig Brauerei in Flaschen abgefüllt und tritt letztlich seinen Weg auf den Naschmarkt oder zu Händlern an. Anhänger der mehr als 70 verschiedenen Sorten Frucht-, Wein- oder Balsamessig können unbesorgt sein: Essig bleibt weiterhin ein primärer Fokus Gegenbauers. So hat der umtriebige Unternehmer jüngst einen exklusiven Gärungsessig auf den Markt gebracht, dessen Grundzutat pannonischer Safran aus Österreich ist.

Erhältlich sind die Öle aus den Kernen von Himbeere, schwarzer Johannisbeere, Aronia und Apfel für Endverbraucher ab sofort in der praktischen Augentropfer-Flasche mit Pipette (30 ml ab 16 Euro). Für Abnehmer in der Gastronomie bietet Gegenbauer die Aromenbomben auch in der Viertelliterflasche (ab 50 Euro) an. Andere Öle werden Schritt für Schritt in die eigene Produktion eingeführt.

Heidiland mit 196 GaultMillau-Punkten

Auf 750 Quadratkilometern: Die Ferienregion Heidiland trumpft mit

196 GaultMillau-Punkten auf – Echt und gut isst man in der Ostschweiz im
Heidiland – ganz wie zu Heidis Zeiten.

Echt stark ist die Leistung, die Kochkünstler aus der Region von Walensee
bis

Pizol in Sachen GaultMillau-Punkten vorzuweisen haben. Auf 750

Quadratkilometern bringen es die Spitzenköche in 14 Restaurants auf 196
Punkte –

das ist rekordverdächtig in der Schweiz. Das neu eröffnete Grand Resort in
Bad

Ragaz ist zugleich GaultMillau-Hotel des Jahres 2009.

Verträumt in einer alten Mühle, in einer antiken Stube oder lauschig an den
Gestaden des

Walensees: Wer im Heidiland tafelt, isst auch mit den Augen. Was auf den
Teller kommt,

stammt mehrheitlich aus der Ostschweizer Region von Bad Ragaz bis Weesen –

sozusagen aus einer intakten Natur wie zu Heidis Zeiten. Entsprechend frisch
schmecken

die feinen Gerichte. Das wissen auch die gestrengen Kritiker von
GaultMillau. Und nicht

überraschend haben sie das Heidiland mit 196 Punkten zu einem Gourmet-Mekka
in der

Schweiz auserkoren. Da lohnt sich eine Safari für Genießer vielfach.

Die Klassiker in Bad Ragaz und Mels
Die Äbtestube im weltberühmten Grand Resort Bad Ragaz ist das Flaggschiff
der

kulinarischen Flotte. Roland Schmid führt hier seit 2003 das Zepter.
Bertelsmann wählte

ihn im „Restaurant und Hotel Guide“ zum „Koch des Jahres 2011 Schweiz“.
Entsprechend hoch ist die Bewertung mit 17 von 20 Punkten bei GaultMillau –
und dies

konstant seit 17 Jahren. Apropos Bewertung: Das ganze Grand Resort Bad
Ragaz –

aufwändig umgebaut und 2009 neu eröffnet – ist zugleich auch
GaultMillau-Hotel des

Jahres 2009. Schlüsselerlebnisse für Gourmets bietet auch der „Schlüssel“ in
Mels.
Das

bekannte Gourmetrestaurant mit 17 GaultMillau-Punkten – und dies
kontinuierlich seit

1994 – liegt ideal am Weg von Norden nach Süden. Chefkoch Seppi Kalberer,
seit über

drei Jahrzehnten hier am Herd, ist bekannt für seine „Kalbsbäggli“, er gilt
sozusagen als

Wiederentdecker der profanen Kalbsbacke.

Feines auf dem Lande
Wer auf Heidis Spuren wandelt, trifft überall auf typische Wirtshäuser in
ländlicher Idylle.

Wie die alte „Mühle“ in Fläsch (mit 15 Punkten). Bernadette und Martin
Herrmann

verwöhnen hier ihre Gäste mit einer regionalen, aber sehr kreative
Saisonküche. Oder die

feine „Fischerstube“ am Walensee mit 14 Punkten und einer 500jährigen
Tradition. In den

drei charmanten Stüblis können die Gäste täglich zwischen zehn verschiedenen

Fischsorten auswählen. Den Schwerpunkt bildet natürlich Süßwasserfisch, der
direkt von

den Fischern vom Walensee bezogen wird. Gut und zu guten Preisen isst es
sich auch in

den sieben Betrieben mit 13 GaultMillau-Punkten – denn hier sind junge
Talente zu

Gange, die kulinarisch nach höheren Weihen streben. Der Appetit kommt beim
Reisen –

im Heidiland.

Auf einen Blick: 14 ausgezeichnete Restaurants im Heidiland
Sie bringen 196 GaultMillau-Punkte zusammen, die 14 Restaurants im
international

anerkannten Gastro-Führer der Schweiz :
Grand Resort, Bad Ragaz, Hotel des Jahres 2009

Äbtestube (Grand Resort), Bad Ragaz, 17 Punkte
Schlüssel, Mels, 17 Punkte
Bel-Air (Grand Resort), Bad Ragaz, 15 Punkte
Rössli, Bad Ragaz, 15 Punkte
Mühle, Fläsch (Bündner Herrschaft), 15 Punkte
Fischerstube, Weesen, 14 Punkte
Adler, Fläsch (Bündner Herrschaft), 13 Punkte
Namun (Grand Resort), Bad Ragaz, 13 Punkte
Löwen, Bad Ragaz, 13 Punkte
Cafrida, Flums, 13 Punkte
Stiva Antica, Heiligkreuz (Mels), 13 Punkte
Waldheim, Mels, 13 Punkte
Mühle, Oberschan (Wartau), 13 Punkte
Golf Restaurant, Grand Resort Bad Ragaz, 12 Punkte

www.heidiland.com

Apfelwein International

In der Reihe Hessen à la Carte
Von Nina Thomas
24.4.2010, HR-Fernsehen, 12:55

Apfelwein gibt es nicht nur in Hessen. Auch in Spanien, Frankreich , England und Canada liebt man das süffige Getränk. Der Apfelwein-Sommelier Michael Stöckl von der Landsteiner Mühle verkostet mit seinen Gästen die verschiedenen Sorten und erklärt die Unterschiede. Passend dazu gibt es hessische Häppchen: Blutwurst-Handkäs-Pizza und Apfelweinschnitzel und vieles mehr.

Magie für die Kaffeebohne

Magie für die Kaffeebohne

Im Frühjahr 2009 stand die neue MAHLKÖNIG VARIO Home auf der Fachmesse Internorga zum ersten Mal im Licht der Öffentlichkeit. Inzwischen hat die Grind-on-demand Mühle den Weg in die Fachgeschäfte und deutschen Espressotrinker-Haushalte angetreten.

Die VARIO Home arbeitet nach dem „Frischmahl-Prinzip“, das heißt, dass jede Bohne und damit jede Kaffeeportion direkt frisch vor der Zubereitung in den Siebträger vermahlen wird. Frischvermahlung sichert das bestmögliche Aroma für Espresso und Kaffee. Die Einsatzmöglichkeiten der VARIO Home reichen von der Vermahlung für Espresso zur Nutzung in Siebträgermaschinen bis hin zur French-Press Zubereitung mit der Stempelkanne.

Technik auf dem neuesten Stand, Bedienkomfort und anspruchsvolles Design gehören zum Standard der Kaffeemühlen aus dem Hamburger Unternehmen MAHLKÖNIG. Da macht auch die neue Haushaltsmühle VARIO Home keine Ausnahme. Im Inneren der Mühle sorgen Keramikmahlscheiben mit 54 mm Durchmesser für eine gleichmäßige und exakte Zerkleinerung der gerösteten Kaffeebohnen. Die Mahlleistung beträgt ca 1,6 g pro Sekunde. Für eine frisch gemahlene Portion Espressokaffee braucht die VARIO daher auch nur knapp fünf Sekunden. Zur praxisgerechten Zubereitung wird der Espresso direkt in den Siebträger dosiert, der in einem stabilen Siebträgerhalter positioniert ist.

Die VARIO Home ist natürlich nicht nur für die Vermahlung von Espresso geeignet. Für Filter- oder French-Press Kaffee gehört ein praktischer Auffangbehälter für das Kaffeemehl zum Lieferumfang.

Die Vermahlung der Kaffeebohnen erfolgt über eine Zeitsteuerung. Das LC-Display der VARIO zeigt dabei exakt die eingestellte Mahlzeit an. Wird die Mühle vom Stromnetz getrennt, sorgt eine Memory-Funktion dafür, dass alle geänderten Zeiteinstellungen gespeichert werden.

Eine besonders Energie sparende Funktion: Wird die Mühle längere Zeit nicht benutzt, schaltet sie sich dank Auto-Sleep automatisch ab.

Mit der Frischvermahlung der VARIO Home wird nun auch der Espresso oder Kaffee zuhause zur Magie für die Sinne.

Die MAHLKÖNIG VARIO Home ist im Fachhandel erhältlich und kostet 329,00 € (UVP) plus MWST.

www.mahlkoenig.de

Gewürzmühlen, Salz- und Pfeffermühlen

Haushalts-Tipp Donnerstag, 12.November 2009 mit Christoph Engelhardt – SWR Fernsehen 16.05 -18 Uhr

Mühlen im Haushalt Gewürzmühlen, Salz- und Pfeffermühlen

Gewürze und Kräuter sind aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken. Je nach Vorliebe betonen sie den Eigengeschmack des Gerichts oder verleihen ihm eine exotische Note. Ausländische Spezialitäten bereichern heute den Speiseplan. Tropische Zutaten und orientalische Gewürze sind eine Selbstverständlichkeit geworden. Die Auswahl an Gewürzen ist riesengroß:

Gewürze sind getrocknete Pflanzenteile, also Samen und Blüten, Blätter und Früchte, Rinden und Wurzeln. Sie werden wegen Ihres Geschmacks oder Aromas Lebensmittel zugefügt (z.B. Pfeffer, Paprika, Chili, Muskutnuss)

Salz wird sicherlich am häufigsten zum Würzen verwendet. Es gehört genau genommen zu den Mineralien. Meersalz wird durch Verdunsten aus Meerwasser in flachen Sammelbecken gewonnen. Das so genannte Tafelsalz ist fein gemahlenes Kochsalz, das zur besseren Rieselfähigkeit mit Zusatzstoffen versetzt ist.

Kräuter werden wie Gewürze verwendet, um den Speisen Geschmack zu verleihen. Am intensivsten schmecken sie erntefrisch. Leider stehen die wenigsten von ihnen das ganze Jahr über frisch zur Verfügung. Im Handel werden sie ganzjährig getrocknet angeboten. In gerebelter Form, also noch relativ grob, eignen sie sich am besten zum weiteren Zerkleinern in der Gewürzmühle (Beispiel: Knoblauch)

Gewürzmischungen sind sehr beliebt. Das Angebot reicht von traditionellen Mischungen wie Kräuter der Provence bis zu neuen Zusammenstellungen. Sie sind perfekt komponiert, so dass bei der Verwendung ein harmonisches Gleichgewicht der Komponenten entsteht.

Einfacher als mit Stößel und Mörser – sozusagen im „Handumdrehen“ – werden die Gewürze in einer Mühle gemahlen. Beim Mahlen werden die ätherischen Öle frei und entwickeln ihr Aroma wie frisch geerntet. Salz lässt sich in der Mühle fein zermahlen wie Mehl. So verbindet es sich besser mit Zutaten, löst sich schneller auf und man benötigt insgesamt weniger Salz.

Die Vielfalt und Auswahl an Mühlen ist groß. Und nicht nur das Design, die Größe oder die Handhabung sind unterschiedlich, sondern vor allem die Mahlwerke.

Mahlwerke

Zumeist besitzen Mühlen Mahlwerke aus Stahl, die aber anfällig gegen Korrosion sind oder Mahlwerke aus Kunststoff, die nur eine begrenzte Lebensdauer haben.

Heutzutage sind Mahlwerke von hoher Präzision aus speziellem Stahl:

aus gehärtetem Stahl (auch Edelstahl), aus beschichtetem Stahl, aus Keramik oder aus Hightech-Materialien wie Titan.

Stahl-Mahlwerk

In der Vergangenheit wurden Metall-Mahlwerke aus Kohlestahl, der relativ weich und leicht zu verarbeiten ist, hergestellt (auch heute noch bei vielen einfachen Mühlen). Damit das Mahlwerk nicht rostet wurde es vernickelt.

Aufgrund der negativen Eigenschaften von Nickel beschichten die meisten Hersteller das Mahlwerk. Dies hat zur Folge, dass sich die „Schärfe“ reduziert.

Bei modernen Mahlwerken wird spezieller Edelstahl verarbeitet, bei dem die Zähne des Mahlwerks mit einer Maschine herausgearbeitet werden. Da Edelstahl nicht rostet, ist auch keine zusätzliche Beschichtung erforderlich. Und die Schärfe des Mahlwerks bleibt lang erhalten.

Ausserdem wird der Pfeffer hauchfein „geschnitten“ und nicht gepresst oder gequetscht.

Sollte eine Stahlwerk-Mühle auch für Salz zum Einsatz kommen, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Mahlwerk aus einem speziellem V4A –Edelstahl hergestellt ist oder man wählt ein Keramik-Mahlwerk.

Denn ansonsten lässt das Salz (es verbleibt immer im Salz eine gewisse Rest-Feuchte) das Mahlwerk rosten.

In der Regel sind Stahl-Mahlwerke hauptsächlich für das Mahlen von Pfeffer gedacht.

Keramik-Mahlwerk

Bei diesem Material gibt es sehr viele unterschiedliche Qualitäten. Schon bei der Herstellung dieses Mahlwerks werden die Qualitäts-Kriterien festgelegt: die besten Mahlwerke entstehen, wenn die Keramik-Masse in einem Art „Spritzverfahren“ in die Formen mit Druck gebracht wird. Und das hochwertige Rohmaterial wird durch eine hohe Brenn-Temperatur bei ca. 1.700 Grad gebrannt (Vergleich: ein Essteller aus Porzellan wird bei 1.250 Grad gebrannt).

Vorteile dabei:

  • wesentlich bessere Ausformung der Konturen (scharfe Zahnung)

  • höhere Härte (härter als Stahl)

  • verschleiß- und korrosions-frei

  • bessere Toleranzen und somit optimaler Rundlauf

  • geeignet für Pfeffer, Salz und getrocknete Kräuter

  • Hersteller geben bis zu 25 Jahre Garantie

 

Mahlwerk aus Titan

Neu und dabei einzigartig ist das Mahlwerk aus Titan. Bei diesem Mahlwerk kann man auch von einem „Schneidwerk“ sprechen: scharfe Mahlwerksschneiden aus korrosionsfreiem, geschmacksneutralen und antiallergenem Titan (wie auch in der Zahnmedizin und –technik eingesetzt wird).

Dieses Mahlwerk verbindet in ausgezeichneter Weise die Vorteile der Stahl- und Keramik-Mahlwerke miteinander. Dabei wird ein extrem feiner Mahlgrad erreicht, den keine Mühle bisher bieten konnte.

Besonders interessant: bei diesem Mahlwerk gibt es auch eine Ausführung als „offene“ Mühle. D.h. die Mühle wird nur mit soviel Gewürz befüllt, wie benötigt wird. Vorteile dabei:

  • nur eine Mühle für die unzähligen Gewürze und Kräuter wird benötigt

  • es werden immer nur unversehrte, aromatische und gut gelagerte Gewürze gemahlen, bzw. „geschnitten“

  • man kann sich eine individuelle Gewürzmischung zusammenstellen

oder eigener Puderzucker verschiedener Zuckersorten oder Kaffeepulver für die Dessertdekoration oder, oder, oder….

Elektrische Mahlwerke

Bei den meisten Herstellern werden auch Mahlwerke angeboten, die entweder mit Batterie oder mit Akku elektrisch angetrieben werden. Die Bedienung ist dann noch einfacher, da nur eine Hand zum Betrieb ausreicht. In den meisten Fällen schaltet sich zusätzlich noch ein kleines Lämpchen an der Unterseite beim Mahlen ein, so dass bei eingeschränkten Lichtverhältnissen (z.B. beim romantischen Candle-Light-Dinner) kontrolliert gewürzt werden kann.

TIPP: ganz neu gibt es jetzt sogar Mühlen, die nur gekippt werden müssen und sich dadurch schon selbst in Gang setzen. Einfacher geht’s nicht….

Mahlwerk-Einstellung

Hochwertige Mühlen haben alle feste Einstell-Möglichkeiten für die unterschiedlichen Mahlgrade.

Die Einstellung erfolgt über einen Verstellring oder –schraube direkt am Mahlwerk. Z.T. sind die Einstellungen mit einer Skalierung versehen oder die Einstellungist bequem von aussen sichtbar. In allen Fällen lässt es sich i.d.R. von ganz fein bis grob gemörsert verstellen.

Befüllung

Ganz pfiffig ist die Befüllung, bei der man den durch kleine Magnete gehaltenen Deckel einfach abnehmen kann.

Bei allen besseren Mühlen wird der Mahlgrad durch das Befüllen nicht verstellt.

Besonders einfach ist die Befüllung bei der „offenen“ Mühle, der Mühle mit dem Titan-Mahlwerk, denn hier kann wirklich nur 1 (!) Pfefferkorn gemahlen werden.

TIPP: als Zubehör gibt es spezielle Trichter, die das Befüllen der Mühle erleichtern

Mahlwerk-Reinigung

Bei allen Marken-Mühlen lässt sich das Mahlwerk zur Reinigung leicht demontieren. In der Regel wird der Kegel des Mahlwerks herausgeschraubt und dann mit einer groben, kleinen Bürste gereinigt.

Dies sollte unbedingt dann erfolgen, wenn „roter Pfeffer“ verwendet wurde, bzw. nicht im richtigen Mischungs-Verhältnis in der Mühle war.

Hinweis: Roter Pfeffer ist nicht wirklich körnig in der Struktur. Es handelt sich dabei um Beeren, die zu weich sind und leicht das Mahlwerk verkleben. Dies passiert bei allen Arten von Mahlwerken (egal ob Stahl, Keramik oder Kunststoff).

TIPP: wenn Sie gerne roten Pfeffer verwenden wollen, dann mischen Sie diesen mit braunem/schwarzem Pfeffer im Verhältnis: 8 Teile brauner/schwarzer Pfeffer und 2 Teile roter Pfeffer.

TIPP: damit das Mahlergebnis durch heißen Dampf beim Kochen nicht eingeschränkt wird: bitte Mindest-Abstand von 20cm einhalten.

Besonderheiten

Um dem Problem, dass Mühlen nach dem Mahlvorgang beim Abstellen immer noch einen gewissen Rest abgeben, haben sich einige Hersteller angenommen: das Mahlwerk wurde einfach an den Kopf der Mühle gesetzt. D.h. beim Mahlen dreht man die Mühle nach unten und stellt diese dann wieder nach oben ab. So verbleibt kein Körnchen auf der Abstellfläche.

Christoph Engelhardt, Fachhändler von Bessey & Flammer, Bühl
www.bessey-flammer.de

Weitere Infos über Titan Schneider:
www.gewürzschneider.de