Safran macht glücklicher!

Alternative Behandlungsansätze für Depressionen kommen vermehrt auch aus der Pflanzenforschung. Immerhin sind in den Pflanzen dieser Welt unzählige Substanzen verborgen, von deren Wirkung auf unseren Körper wir noch so gut wie nichts wissen. Manche Überlieferungen, ob aus den Erfahrungswerten der chinesischen Medizin, mittelalterlichen europäischen Rezepten oder von historischen Papyrusrollen aus Ägypten, bieten uns allerdings einen Hinweis auf mögliche altbekannte Mittel, die mit neuer Technologie genauer untersucht werden sollten. Safran, die Blütenfäden einer Krokusart, wurde schon vor über 3000 Jahren als Mittel gegen Nierenleiden erwähnt, im 14. Jahrhundert unter anderem gegen Magenschmerzen empfohlen und wird heutzutage sowohl in pseudowissenschaftlichen als auch medizinischen Behandlungen wiederentdeckt. Frühere Studien hatten bereits demonstriert, dass Safran in Kombination mit Curcumin wirksam gegen depressive Symptome helfen konnte (Lopresti & Drummond, 2017). Prof. Prodanov vom Institut für Ernährungswissenschaften im spanischen Madrid untersuchte mit australischen und englischen Kollegen nun, ob ein reiner, aufgereinigter Safranextrakt mit den wirksamen Bestandteilen Crocin und Safranal die Stimmung verbesserte. Für eine erste Abschätzung von Wirksamkeit und zur Ermittlung der besten Dosierung wurde diese Studie in gesunden Teilnehmern mit selbstberichteter depressiver Stimmung durchgeführt. „Safran macht glücklicher!“ weiterlesen

Maximilian Jäger

Der aus Bad Tölz stammende Maximilian Jäger wird neuer Küchenchef im Lanserhof am Tegernsee und künftig für die „Energy Cuisine“ des Hauses verantwortlich zeichnen. Das Haus wird Ende 2013 seine Pforten öffnen und kann seit gestern gebucht werden. Dr. Christian Harisch ist seit über 15 Jahren gemeinsam mit Kommerzialrat Anton Pletzer und Stefan Rutter Eigentümer des Lanserhof. Für das Haus am Tegernsee werden derzeit rund 120 Mitarbeiter gesucht.

Maximilian Jäger – der gebürtige Oberbayer und Vollblut-Gastronom war schon international in verschiedensten Häusern der Spitzenklasse tätig. Doch erst das Angebot vom neuen Lanserhof konnte ihn in seine Heimat zurückholen. Der junge, dynamische Küchenchef bürgt künftig für den hohen kulinarischen Anspruch, den die vom Lanserhof entwickelte Energy Cuisine verspricht. Auf die speziellen Anforderungen der Lanserhof „Energy Cuisine“ werden Jäger und sein Team eigens in Lans geschult.

Die „Energy Cuisine“ ist ein Ernährungskonzept mit Langzeiterfolg für den modernen, gesundheitsbewussten Menschen, das vital und schlank macht, das Wohlbefinden verbessert und trotzdem kulinarischen Genuss bietet. Eine Ernährung mit Nahrungsmitteln höchster Qualität, optimaler Bekömmlichkeit und natürlichem Geschmack ist die einfachste und schönste Art, Energie aufzunehmen. Die „Energy Cuisine“ beinhaltet alle Erkenntnisse der modernen Nahrungsmittelforschung und sämtliche Erfahrungen der globalen Ernährungsphilosophie sind in die Konzeption mit eingeflossen, die das LANS Med Concept ergänzt und unterstützt.

Mit dem sogenannten LANS Med Concept ist der Lanserhof ein Wegbereiter für die Medizin der Zukunft und bereits heute federführend in der Regenerations- und Präventionsmedizin. Dieses ganzheitliche Gesundheitskonzept vereint zeitgemäße Medizin mit traditionellen Heilverfahren und stellt dem gesundheitsbewussten Gast ein umfassendes System an erfolgreichen Diagnose- und Therapieformen zur Seite, um nachhaltig gesund zu bleiben. Vielfältige Einrichtungen und hochqualifizierte Ärzte und Therapeuten stehen dem Gesundheitsreisenden zur Verfügung.

www.lanserhof.com

Orthomolekuare Medizin – Behandeln mit Vitamin €

Die orthomolekulare Medizin (OM) führt chronische Krankheiten auf eine Unterversorgung mit „Nährstoffen“ zurück. Die Gabe hoher Vitamindosen, kombiniert mit Mineralstoffen und Spurenelementen, soll derartigen Erkrankungen vorbeugen bzw. diese heilen.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat fünf zufällig ausgewählte Wiener Allgemeinmediziner mit Diplom für orthomolekulare Medizin konsultiert und die Verschreibungen sowie die Kosten analysiert. Fazit: Die Kosten, aber auch die Risiken einer Behandlung mit orthomolekularer Medizin können erheblich sein.

Das Geschäft mit den Präparaten
Da die von den Ärzten verwendeten Präparate teilweise von diesen selbst verkauft werden, erhob der VKI zusätzlich anonym bei Herstellerfirmen, mit welchen Preisnachlässen, Provisionen oder „Studienbeiträgen“ Ärzte bei den im Test verschriebenen Präparaten rechnen können. Bei Präparaten der Firma Biogena wären dies etwa 40 Prozent Preisnachlass beim direkten Verkauf oder 15 Prozent Provision für den Arzt, wenn der Patient selbst bestellt. Ähnliche Ergebnisse erhoben die Tester für die verschriebenen Präparate der Firmen Orthotherapia und Promedico.

Goodbye Haltbarkeitsdatum: Lebensmittel dank Bisin für Jahre frisch?

Jährlich finden Tonnen von Lebensmitteln aufgrund eines abgelaufenen Mindeshaltbarkeitsdatums den Weg in den Müll. Das kürzlich entdeckte, antimikrobiell wirkende Bisin könnte die Haltbarkeit um Monate bis Jahre verlängern – so die Vision des Entdeckers. Doch liefert uns der Mikrobiologe damit wirklich das Wundermittel gegen Lebensmittelverderb?

Es klingt schon verlockend: Käse, der nicht schimmelt; Milch, die nicht sauer wird und frisches Fleisch, das auch nach Monaten noch genießbar ist. So jedenfalls sehen die Vorstellungen des Mikrobiologen Doktor Dan O’Sullivan von der Universität in Minnesota aus, der kürzlich das antibiotische Eiweiß Bisin entdeckte. Die von einem harmlosen Darmbakterium produzierte Substanz wirkt gegen eine Reihe von Keimen wie Salmonellen, Listerien und E. coli-Bakterien, die nicht nur für den Verderb der Produkte sondern auch für Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind. Mehr als Bisin und eine luftdichte Verpackung braucht es angeblich nicht, um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier oder Sandwiches für Monate oder gar Jahre haltbar zu machen. Der Lebensmittelabfall, der zu einem wesentlichen Teil aus überlagerten Waren besteht, könnte sich damit wohl erheblich reduzieren. Ferne Zukunftsmusik soll dies jedenfalls nicht bleiben, wenn es nach dem Entdecker geht, der momentan mit mehreren Herstellern verhandelt. Entsprechende Produkte könnten bereits in drei Jahren auf den Markt kommen. Doch sind die „unverderblichen“ Lebensmittel wirklich die optimale Lösung im Kampf gegen die globale Verschwendung?

Bisin gehört zur Gruppe der Lantibiotika, einer speziellen Form von Antibiotika. Verschiedene Vertreter hiervon zeigten sich bereits in der Medizin als vielversprechende Medikamente gegen einige antibiotikaresistente Krankheitserreger. ähnlich wie bei den herkömmlichen Antibiotika könnte der breite Einsatz von Bisin in Lebensmitteln zu einer raschen Resistenzentwicklung der Keime führen. Schließlich gelangen derartige Substanzen auch in die Umwelt und kein Lebewesen passt sich schneller an „bedrohliche“ Lebensbedingungen an als Mikroorganismen. Die aussichtsreiche Wirkung der Lantibiotika wäre für die Medizin womöglich hinfällig, noch bevor ein entsprechendes Medikament in der Praxis zum Einsatz käme.

Zugleich stellt sich die Frage, welchen Nährwert ein monatealtes Lebensmittel noch vorweist. Besonders Vitamine und Fettsäuren sind empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht und hohen Temperaturen. Ein Antibiotikum kann diese nicht vor dem Verfall schützen. Was nützt ein Lebensmittel, das nach einem Jahr zwar noch bedenkenlos genießbar ist, aber keine wichtigen Nährstoffe mehr liefert?

Ob mit Bisin konservierte Lebensmittel in den Handel kommen, bleibt abzuwarten. Für Schnellimbissketten oder Fertigprodukthersteller wäre dies durchaus vorstellbar. Inwiefern sich die Nahrungsmittelindustrie von dem neunen Konservierungsstoff begeistern lässt, bleibt fraglich, schließlich profitiert diese von der „Wegwerfen-und-Neukaufen“-Mentalität vieler Verbraucher. Im Übrigen ist ein ähnliches Konservierungsmittel bereits seit Jahren im Einsatz: Nisin oder auch E234. Dieses schaffte es bislang aber nur in Käse, Schmelzkäse und Puddings. „Unverderbliche Wunderlebensmittel“ wurden hieraus nicht.

Oliver Pudimat

Oliver Pudimat, Küchenchef der Gezeiten Haus Klinik, siegte am 1. Februar 2011 beim ersten Vorfinale des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres, wodurch er sich für das Finale zur Anuga im Oktober qualifizierte.

Selbst wenn Pudimat nicht gerade in der Gezeiten Haus Klinik in Bonn die Patienten mit anspruchsvollen Gerichten verwöhnt, kocht er leidenschaftlich gerne. So ist er nicht nur selbstständiger Kochdozent, sondern auch als Event- und Privatkoch tätig. Seit seinem Einzug ins Finale dürfte der ehrgeizige Rheinländer auch privat noch mehr Zeit in der Küche verbringen: Er ist auf der Suche nach einem neuen Siegermenü für das Finale von Koch des Jahres.

Als ältester Finalist von Koch des Jahres, kann Pudimat auf seine langjährige Erfahrung zurückgreifen. Nach dem Schulabschluss begann er 1997 seine Ausbildung zum Koch. Rückblickend bezeichnet er diese Zeit als wichtigste Station seiner Karriere: „Ohne die strenge Hand von Franz Hütter im Restaurant Zur Tant wäre ich heute nicht da, wo ich bin.“

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung im Jahr 2000, durchlief Pudimat verschiedene Stationen in der gehobenen Gastronomie. 2004 wechselte er in die Gemeinschaftsgastronomie und legte zwei Jahre später die Prüfung zum Küchenmeister ab. Seit 2008 arbeitet er als Küchenchef in der Gezeiten Haus Klinik, einem privaten Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin.

„Ein Genießer ist jemand, der sich für das Ganze interessiert“

Ob beruflich oder privat, steht bei der Entwicklung seiner neuen Menüs der Genuss an erster Stelle. Dabei hat der Rheinländer klare Vorstellungen, was einen Genießer ausmacht: „Für mich sind es keinesfalls die Menschen, die nur teuer essen gehen. Ein Genießer ist jemand, der sich für das Ganze interessiert und aufgrund von eigenen Produkt- und Herstellungskenntnissen die Feinheiten in den einzelnen Gängen herausschmeckt und so entsprechend wertschätzen kann.“ Diese Philosophie bringt Pudimat auch in seinen Kreationen zum Ausdruck. Mit seiner einfachen und nachvollziehbaren Küche hat er neben seinen Patienten und Kochschülern nicht zuletzt auch die Juroren beim Kölner Vorfinale von Koch des Jahres begeistert.

Seine Leidenschaft und besonders seine häufigen Besuche auf dem Markt inspirieren Pudimat zu seinen Gerichten. Die große Auswahl an frischen Produkten weckt in ihm stets neue Ideen. Gern holt er sich auch aus einem seiner über 50 Kochbücher Anregungen für seine köstlichen Kreationen.

Und action! – nicht nur in der Küche

Wer so viel arbeitet wie Oliver Pudimat, muss ab und zu auch entspannen. Das gelingt ihm mit seinem Mercedes Benz Cabrio oder bei Filmabenden mit Action-Klassikern. Dabei frönt er seiner heimlichen Leidenschaft: original rheinische Krapfen oder Weingummis von Haribo. Wenn es herzhafter sein soll, kommt sein Leibgericht auf den Tisch: Bratwurst mit Rahm-Lauchgemüse und Spiegelei.

Auch wenn er seine Freizeit bodenständig verbringt, hat der Küchenchef große Träume. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht, einmal mit Johann Lafer ein Menü zu kochen. „Erst wird gekocht, dann entertaint!“, zeigt sich Pudimat beeindruckt von der professionellen Konzentration des Fernsehkochs. Als anschließende Belohnung würde er zu Harald Wohlfahrt in der Traube Tonbach essen gehen.
Aufgrund seines Hobbys würde die Wahl seines idealen Begleiters auf Dieter Zetsche, den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, fallen. „Es wäre mir eine große Ehre, mit ihm einen ganzen Abend lang zu fachsimpeln.“

Viel Zeit zum Träumen wird Pudimat in den nächsten Wochen aber nicht bleiben. Schon längst steckt er in den Vorbereitungen für das Finale von Koch des Jahres im Oktober zur Anuga in Köln. Dafür wird er ein neues, ausgewogenes Menü für maximal 16 Euro pro Person kreieren. Da heißt es die geeigneten Zutaten auswählen, einen Arbeitsplan erstellen und die Zubereitungs- und Kochabläufe proben bis jeder Handgriff sitzt. Auf eine professionelle Vorbereitung legt Pudimat größten Wert. Er hat schon genaue Vorstellungen, was er als Koch des Jahres mit dem Preisgeld von 12.000 Euro anfangen würde: Den Gewinn mit seiner Familie und Freundin teilen und natürlich auch in seinen Mercedes investieren. Schließlich befindet sich Pudimat nicht nur kulinarisch auf der Überholspur.

„Koch des Jahres“ ist der Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den insgesamt vier Vorfinalen in deutschen Metropolen wählte die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und das Preisgeld von 12.000 Euro zu gewinnen.

Goji-Beere – eine Frucht mit Wunderheilung?

Antiaging Effekte und Schutz vorm Grünen Star – Aktuelles: Blogbeiträge und Aktuelle Umfrage zu EHEC

Extrakte der Goji-Beere (speziell die beiden Carotinoide Zeaxanthin und Lutein) sollen durch Verbesserung der Blutversorgung des Auges vor einer Zerstörung des optischen Nervs schützen, vorausgesetzt man leidet unter einem Glaukom (Grüner Star). Auch starke antioxidative, also zellschützende Eigenschaften, sagt man ihnen nach – diese sind die Grundlage für den Anti-Aging-Effekt. Was ist dran an der Wunderbeere Goji?

Goji botanisch

Die reifen und getrockneten, zirka 1 cm langen und 0,5 cm breiten Bocksdorn-Beeren sind seit Jahrhunderten Bestandteil der chinesischen Küche und der Traditionellen Chinesischen Medizin, was auf gewisse Heilwirkungen schließen lässt. Die Goji-Beere ist die Frucht des „Gemeinen Bocksdorn“ (Lycium barbarum) und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Der Strauch wird auch (Gemeiner) Teufelszwirn oder Hexenzwirn genannt, die Beeren als Chinesische Wolfsbeere, Wuzing-Beere, Gou Qi Zi, glückliche Frucht oder Bocksdorn-Beere bezeichnet. Seine Heimat liegt vermutlich in Südosteuropa bis China. Heutzutage findet man ihn als Kulturpflanze in ganz Asien, Europa, Nordamerika, Nordafrika und Australien/Neuseeland. Goji wird als Zierpflanze auch bei uns angepflanzt.

Erstaunlich für ein Pflanzenprodukt ist, dass Goji-Beeren viele Vitamine der B-Reihe enthalten, was eher ungewöhnlich für Pflanzen ist. Laut wissenschaftlichen Studien sollen sogar 30 Gramm Goji-Beeren täglich den Körper mit der benötigten Menge an zellschützenden Vitalstoffen versorgen.

Inhaltsstoffe der Beere

Untersuchungen über die Heilwirkung der Goji-Früchte stammen in der Regel aus China und loben vor allem das antioxidative Potenzial der Beeren. Es soll zirka 15mal höher sein als das von grünem Tee! Gemäß den Untersuchungen findet man in den Früchten:
– zwischen 29 und 148 mg Vitamin C/100 g getrockneter Früchte
– Vitamin A, Vitamin B1, B2, B3 und GABA (ein spezieller Informationsüberträger für
die Nervenzellen),
– einige sekundäre Pflanzenstoffe wie Zeaxanthin, Anthocyane, Physalein und Lutein.
– ß-Sitosterol, ein cholesterolähnliches pflanzliches Sterol, das den Fettgehalt des Blutes
senken und günstig bei Prostatavergrößerung wirken soll
– Pyrolderivate mit leberschützenden Eigenschaften,
– 21 Spurenelemente.

Wirkung

In Reformhäusern, Bioläden und auf Wochenmärkten werden die kleinen, roten Goji-Beeren immer wieder als Wundermittel zur Stärkung der Vitalkräfte, als Anti-Aging-Wunderbeere für Schönheit und Jugendlichkeit angepriesen. Je nach Ratgeber werden zwischen 5 und 20 Gramm der getrockneten Früchte täglich dafür empfohlen. Die langkettigen Zucker der Pflanze sollen immunmodulierende Wirkung haben. Das heißt, dass das Immunsystem positiv beeinflusst wird, um genau richtig auf Krankheitserreger zu reagieren, aber auch nicht zu aggressiv zu werden und damit die eigenen Abwehrzellen zu schädigen. Die weißen Blutkörperchen, die Gesundheitspolizei unseres Körpers, sollen zunehmen und die Fresszellen aktiver und effektiver werden. In der chinesischen Medizin nutzt man getrocknete Gojibeeren traditionell gegen hohen Blutdruck und Blutzucker oder bei Augenproblemen.

Ob Goji-Beeren gegen Alzheimer und Schlafstörungen helfen, was Kritiker und Befürworter meinen, findet man unter www.phytodoc.de/News
Mehr zu über 100 weiteren Heilpflanzen unter: http://www.phytodoc.de/…

Der Vorkoster: Björn Freitag

Für die einen muss sie zum Rotwein passen, für die anderen ganze Nüsse enthalten – in punkto Schokolade sind die Geschmäcker so verschieden wie die Sortenvielfalt auf dem Markt. 120 Tafeln pro Jahr bzw. zwölf Kilo isst jeder Deutsche im Durchschnitt. Legt man eine Durchschnittstafel Vollmilch zugrunde, sind das fast drei Kilo Fett und fünfeinhalb Kilo Zucker.

Was ist sonst noch drin? Wie unterscheidet sich handgemachte Schokolade vom Massenprodukt? Der Vorkoster Björn Freitag macht sich auf die Suche nach wirklich guter Schokolade.

Bis dahin eine reine Süßigkeit, erfuhr Schokolade in den vergangenen Jahren immer mehr Beachtung in der Medizin. Die in Schokolade enthaltenen Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen im Kakao und sollen Herzinfarkte vorbeugen. In einem Selbstversuch an der Uniklinik Düsseldorf will Björn Freitag herausfinden, wie gesund Schokolade wirklich ist.

Außerdem in der Sendung: Der große Mousse-au-Chocolat-Test: Kann sich Pulvermousse zum Anrühren mit Björn Freitags selbstgemachtem Dessert messen? Der Sternekoch stellt sich dem Urteil eines renommierten Chocolatiers und erlebt eine Überraschung.

WDR, Dienstag, heute, 14:15 – 15:00 Uhr

Eine Insel in der Klinik

Vor wenigen Tagen haben das „medic in“ Bistro und der „medic in“ Kiosk mit Internet Point in der Asklepios Paulinen Klinik (APK) ihre Pforten geöffnet. Damit stehen Patienten und Besuchern, Mitarbeitern und allen, die Lust auf Genuss haben, zwei neue genussreiche Anlaufpunkte zur Verfügung. Mit frischen Ideen und ebensolcher Kost will Dennis Uitz, geschäftsführender Gesellschafter „medic in“, jetzt auch an der APK punkten.

Einhundertsiebzig hungrige Gäste kann das neue Bistro in Empfang nehmen. Einhundertvierzig Sitzplätze gibt’s im Bistro selbst, dreißig Gäste können in der Lounge Platz nehmen. Und wenn die Sonne lacht, dann locken noch einmal 50 Terrassenplätze. Über die Speisekarte hat Dennis Uitz ein Motto gestellt, das man dem Genuss-Menschen Winston Churchill zuschreibt: „Man soll dem Leib etwas bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“. Das gilt umso mehr, wenn der Leib krank ist. Dann tun der Seele zusätzliche Streicheleinheiten gut. „Wir möchten unsere Gäste glücklich machen“, sagt Uitz. „Ein frisch gekochtes, appetitlich angerichtetes Essen, das an einem angenehmen Ort eingenommen wird, trägt zum Wohlbefinden bei“ weiß der Gastgeber aus Leidenschaft. Er muss es wissen, denn er betreibt mit Erfolg weitere Betriebe im Segment Klinik-Versorgung.

Neben dem Küchenkonzept, das auf frische Produkte, saisonale Köstlichkeiten und pfiffige Zubereitung setzt, spielt im gastronomischen Gesamtkonzept auch die Farbgestaltung eine Rolle. Grün steht für Frische, Orange für Fröhlichkeit. Ansteckend fröhlich agiert auch das Team vor Ort. Pro Schicht sind acht Mitarbeiter im Einsatz. Sie alle durchlaufen diverse Schulungen, um „fit für den Job“ zu sein. „Man muss merken, dass hier mit Leidenschaft gearbeitet wird“, so Uitz. Damit auch die Arbeitsbedingungen stimmen, hat der Chef in rückenschonende Arbeitsflächen sowie in eine perfekt ausgestattete Profi-Küche investiert. Als Gesamtküchenleiter der „medic in“ Gruppe ist Alexander Thiel aktiv. Er begleitet und überwacht das Warming-Up an der APK persönlich. Mit Kantinenkost hat das, was er und sein Team auf die Tische bringen, absolut nichts gemein. Den Unterschied machen die Produkte, die zum Einsatz kommen und das Können und Wollen der Mitarbeiter. Hier sieht sich Uitz schon nach wenigen Tagen auf einem guten Weg. Auch Oliver Zimmer, Geschäftsführer Asklepios Paulinenklinik, ist happy. Nach der Sanierung der Stationen, der Etablierung zahlreicher Komfortbereiche und der Einrichtung der „Family-Lounge“ist das neue Bistro mit seiner gesunden Frische-Küche das Tüpfelchen auf dem i im Wohlfühlkonzept der Klinik.

Die Lounge mit Club Atmosphäre und zwei plätschernden Brunnen sowie auch das Bistro und der Kiosk werden gut angenommen. Lounge und Bistro können einzeln oder zusammen genommen für Veranstaltungen jeder Art gemietet werden. Ab April soll von Donnerstag bis Samstag auch abends bis 24. 00 Uhr geöffnet sein. Ein Angebot, das auch auf externe Gäste zum Beispiel aus der Nachbarschaft abzielt. Ein Sonntagsbrunch soll für Lichtblicke im Wocheneinerlei sorgen. Und für Schnitzel

freunde ist ab sofort immer mittwochs ein großer Tag. Mit immer neuen Schnitzel-Variationen will das „medic in“ Team die Gäste verwöhnen. Darüber hinaus gibt es vier täglich wechselnde Menüs, eine Mittags- und eine Abendkarte sowie sieben verschiedene Frühstücksideen, darunter auch das „Guten Morgen Wiesbaden“ Frühstück. Das „medic in“ Bistro sowie auch der Kiosk sind derzeit täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Auch gut zu wissen: Künftig werden alle Patientenveranstaltungen wie zum Beispiel „Medizin Bürgernah“, „Medizin für Jedermann“ und die Infoabende der Geburtshilfe in den neuen Räumlichkeiten durchgeführt. Werdende Eltern können sich schon einmal den 31. März vormerken.

Asklepios ist eine der führenden internationalen Klinikketten. Die Gruppe trägt Verantwortung für über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund 22.000 Betten und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA. Jährlich vertrauen rund eine Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Die Asklepios Paulinen Klinik ist ein Akut- und Notfallkrankenhaus mit insgesamt 316 Betten und 15 geriatrischen Tagesklinikplätzen. Sie ist im Verbund zum onkologischen Schwerpunktkrankenhaus bestimmt worden.

Gewürze, Tee und scharfe Curries

Gewürze, Tee und scharfe Curries
Kochreportage von Nina Thomas
12.3.2010, 13 Uhr im HR-Fernsehen

Im Land des Ceylon-Tees:
Sri Lanka hat außer dem Spitzentee noch mehr für Feinschmecker zu bieten:
Wegen der Gewürze kamen die ersten Europäer auf die Insel.
Muskat, Vanille, Zimt – alles das gedeiht hier prächtig.
Zum Würzen herrlicher Curry-Gerichte und für die ayurvedische Medizin.
Auch Obst und Gemüse im Überfluß – dank des tropischen Klimas.
Nina Thomas von Hessen à la Carte hat eine Gruppe von Teemeistern aus Frankfurt
bei ihren Erlebnissen auf der Insel begleitet und den Köchen in die Töpfe geguckt.

Hausmittel

Ob Hühnersuppe, Kohlwickel oder heiße Zitrone- als sanfte Medizin sind alte Hausmittel heute wieder sehr beliebt. Und das zu Recht, belegt die moderne Medizin – jedenfalls meistens. Es gibt jedoch auch Dinge, bei denen Oma nicht recht hatte.

Knoblauch und Zwiebel auf eine Kette aufgezogen und über Nacht um den Hals gebunden.? Was wie ein potentes Hausmittel gegen Vampire klingt, ist laut der Internetseite „medvergleich“ hochwirksam gegen Schnupfen. Ferner möge man sich Olivenöl oder eine selbst hergestellte Majoranbutter in die Nase schmieren. Alles Quatsch? Nicht unbedingt. Zwar hat die Verbreitung von zum Teil skurrilen „Gesundheitstipps“ durch das Internet schlagartig zugenommen und kann dabei zuweilen durchaus gemeingefährlich sein. Doch in den meisten Fällen gilt: Wenn’s hilft – prima. Wenn nicht – kann es zumindest nicht schaden. Und nicht selten kann die moderne Medizin die positive Wirkung von Tipps aus Omas Hausapotheke sogar mit klinischen Studien belegen.

Vitamin C stärkt die Abwehr – ein hartnäckiger Mythos

Sicher ist es gesund, viele Zitrusfrüchte zu essen. Doch niemand muss Berge von Kiwis und Grapefruits in sich hinein stopfen in dem Glauben, dadurch besser vor einem Infekt gefeit zu sein. Ganz abgesehen davon, dass die Deutschen ihr Lieblingsvitamin ohnehin im Übermaß zu sich nehmen – allein durch die Nahrung deutlich mehr als die Deutsche Ernährungsgesellschaft als Tagesration empfiehlt. Zusätzlich greifen viele Verbraucher zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM), insbesondere wenn die Nase läuft und der Hals kratzt. Das aber könnten sie sich sparen. Denn offenbar hilft Vitamin C weder vorbeugend noch gegen Erkältungserscheinungen. Das zumindest schließen der australische Mediziner Robert Douglas und sein finnischer Kollege Harri Hemilä aus ihrer aktuellen Analyse von 55 klinischen Studien aus den vergangenen 65 Jahren. Die beiden Wissenschaftler fanden keinerlei Hinweis dafür, dass eine erhöhte Vitamin-C-Zufuhr das Erkältungsrisiko verringere (es sei denn, es besteht eine Unterversorgung, was aber in Deutschland höchst selten ist). Und auch mit dem positiven Effekt hinsichtlich des Krankheitsverlaufes ist wenig Staat zu machen: Der verringert sich durch fleißige Vitamin-C-Einnahme gerade mal um 8 Prozent bei Erwachsenen und 14 Prozent bei Kindern.

Kamille bei Bindehautentzündung – besser nicht

Ein weit verbreitetes Hausrezept bei Bindehautentzündung ist, sich mit Kamillentee getränkte Wattebausche auf die Augen zu legen. Leider aber scheint das alte Hausmittel eher kontraproduktiv zu sein. Dazu der Schweizer Augenspezialist Dr. Dr. Gian-Carlo Daepp: “ Das Reinigen der Augen mit klarem Wasser ist bei einer Bindehautentzündung sinnvoll und meist sehr angenehm. Vom Auswaschen der Augen mit Kamillenwasser ist aber wegen der Gefahr einer Allergieentwicklung dringend abzuraten. Kamillentee ist für die Anwendung am Auge zu scharf und reizt das Auge zusätzlich.“

Ob man sich Öl ins Ohr giessen sollte und Hühnersuppe wirklich bei allem hilft?

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.phytodoc.de/news/