Test Maroni: Oft ist der Wurm drinnen!

Test Maroni: Oft ist der Wurm drinnen!
Jeder zweite Standler gibt von sich aus gleich einige Extra-Stücke ins Stanitzel
Im Schnitt ist jede fünfte Maroni faul, wurmig oder eingetrocknet. Das zeigt ein aktueller AK Testeinkauf bei 40 Standlern in Wien. „Konsumenten müssen sicher sein, dass sie für ihr Geld einwandfreie Produkte bekommen“, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. „Daher sollten die Anbieter immer ausreichend Extra-Stücke zum Ausgleich für mangelhafte Maroni ins Stanitzel geben.“ Beim Kauf von zehn Maroni müssten das angesichts der schlechten Qualität mindestens zwei Stück sein, empfiehlt die AK.
 
Wie steht’s um die Qualität der Maroni?
Bei den 40 untersuchten Ständen gab es folgende Beanstandungsquoten:
Anzahl der Stände       Beanstandungsquote*)
4                       kleiner als 10 %
6                       zwischen 10 und 15 %
9                       zwischen 15 und 20 %
11                      zwischen 20 und 30 %
8                       zwischen 30 und 40 %
2                       zwischen 40 und 50 %
*) bei durchschnittlich 35 gekauften Stücken je Stand plus dazu gegebene Extra-Stücke      
 
   „Die Qualität der Maroni ist nicht besonders zufriedenstellend“, resümiert Schöffl. Im Schnitt ist jede fünfte Maroni faul, wurmig, oder eingetrocknet. Aber: Immerhin haben die AK Tester bei jedem zweiten Standler gleich einige Extra-Stücke als Ausgleich dazu bekommen. Oder anders gesagt: Bei einem Stanitzel mit beispielsweise neun bezahlten Maroni sind demnach derzeit im Schnitt zwei Stück ungenießbar – im Einzelfall sogar vier.
Daher verlangt die AK:  Bei bekanntermaßen unzureichender Maroniqualität sollten alle Anbieter entsprechend mehr Maroni ins Stanitzel geben, so dass KonsumentInnen auch die bezahlte Anzahl an einwandfreien Maronistücken tatsächlich genießen können.
 
  Die Preise für die Maroni differieren ebenfalls stark. Rechnet man die Kleinpackungen (sechs bis acht Stück) um, kostet ein Stück 25 bis 33 Cent. Bei den Großpackungen (13 bis 17 Stück) müssen KonsumentInnen mit 21 bis 29 Cent für ein Stück rechnen.
 
   Zum Test: Die AK Tester haben von 11. bis 15. November bei 40 Anbietern in Wien Maroni eingekauft. Die Stände waren vor Einkaufszentren, in großen Einkaufsstraßen, vor U- oder S-Bahnen. Bei jedem Anbieter wurden zwei bis drei Stanitzel mit insgesamt 32 bis 39 Maroni gekauft.
 
   SERVICE: Den AK Test Maroni finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at

Renee Rischmeyer

Das Fünf-Sterne Superior Hotel Park Weggis am Vierwaldstättersee stimmt sich mit attraktiven kulinarischen Angeboten und erholsamen Wellnessbehandlungen auf den Herbst ein. Spa und Küche des exklusiven Hotels verwenden herbstliche Naturprodukte wie frische Hagebutte, aromatische Kastanien oder edle Trüffel, um Körper oder Gaumen seiner Gäste zu verwöhnen: Hauseigene Wellness-Treatments mit Hagebutten- und Kastanienölen oder Walnussingredienzien entspannen, kräftigen und stärken die Gesundheit, wenn die kalte Jahreszeit anbricht. Die Küche des Park Weggis lockt hingegen mit besonderen Herbstgenüssen wie den Schweizer Spezialitäten-Wochen vom 5.-21. Oktober 2012 im Restaurant Sparks oder Trüffel-Kreationen im Gourmet-Restaurant Annex vom 7. November bis 20. Dezember 2012. Hobby-Köchen bieten die Küchenchefs der beiden exzellenten Hotelrestaurants einen Weihnachts- und einen Trüffelkochkurs an.

Schönheit und Entspannung mit Hagebutte, Kastanie und Walnuss
Spa-Managerin Brigitte Bündner und ihre geschulten Mitarbeiter wissen um die positiven Wirkstoffe der Pflanzen und Früchte der Region und verwenden diese in den aktuellen Herbst-Anwendungen. Eines dieser wertvollen Naturprodukte ist die Edelkastanie oder Maroni, die bei der Partnermassage „Chestnut“ im privaten Spa-Cottage zum Einsatz kommt. Die Kastanie gilt als magischer Baum und wirkt nicht nur gesundheitsfördernd, sondern stärkt auch die weibliche Kraft. Der dreistündige Spa-Cottage-Aufenthalt inklusive Simultantreatment kostet inklusive Maroni-Leckereien aus der Küche sowie passendem Cocktail 550 CHF.

Auch die Hagebutte, die von Mitte September bis Mitte November geerntet wird, findet Anwendung in den täglichen Spa-Behandlungen. Reich an ungesättigten Fettsäuren und sehr pflegend unterstützt die orange-rote Frucht die Funktion der Zellmembranen, ist regenerierend und beugt vorzeitiger Hautalterung vor. Die Anwendung „Rose Hip“ mit Vanille-Kaffee-Peelingpackung und anschließender kräftigenden Hagebuttenöl-Massage wirkt entgiftend und entspannt Körper und Geist. Sie dauert 120 Minuten und kostet 260 CHF.

Das Treatment „Walnut“, ein herbstliches Peeling mit anschließender Massage aus den Naturprodukten Walnuss und Argan, wirkt tiefenreinigend und zellerneuernd. Nach den strapaziösen Sommermonaten lässt es die Haut in 90 Minuten wieder aufleben und kostet 195 CHF.

„Sparkling Wellness“ im Park Weggis
Das luxuriöse Spa des Park Weggis empfängt seine Gäste mit der lebensbejahenden und herzlichen „Sparkling Wellness“ Philosophie. Die großzügigen Räumlichkeiten umfassen Fitness-Studio, Bibliothek, den 15 Meter langen überdachten Freiluft-„Sparkling“-Pool, Ruheraum und Sparkling-Lounge. Dabei ist das Spa ein Ort der Stille und Kontemplation mit Schlichtheit und Klarheit vom Zen inspirierten Formen und Farben. Highlights sind die sechs privaten, je ca. 70 Quadratmeter großen, edlen Spa-Cottages mit asiatisch inspirierter Architektur aus natürlichen, hochwertigen Materialen. Die Spa-Cottages, die nach Edelsteinen benannt wurden, können für bis zu vier Personen gemietet werden und verfügen über Erlebnisdusche, Solarium, wahlweise auch Sauna oder Dampfbad sowie Whirlpool oder stille Wasserwanne.

Kulinarische Genüsse mit Trüffel-Kreationen und Aromen
Die versierten Köche des Restaurants Sparks und des Gourmet-Restaurants Annex schöpfen im Herbst aus dem Vollen, denn die Natur bietet ihnen gerade jetzt besondere Zutaten wie Trüffel, Maroni oder Wildfleisch. Der Küchenchef des trendigen, mit 14 GaultMillau Punkten ausgezeichnete Restaurant Sparks, Florian Gilges, lädt vom 5.-21. Oktober 2012 zu den Schweizer Spezialitäten-Wochen ein: frische Gewürze und spezielle Aromen, Kastanien und Wildspezialitäten aus dem Bündnerland stehen dann auf der Speisekarte. Am 6. November 2012 zaubert der Chefkoch gemeinsam mit Gästen bei einem Kochkurs ein perfektes Weihnachtsmenu der Aromen. Der Kurs kostet inklusive Aperitif, Kochschürze, Abendessen und Weinbegleitung 305 CHF.

Das Gourmet-Restaurant Annex unter Chefkoch Renee Rischmeyer, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern und 16 GaultMillau Punkten, verführt im Herbst mit aromatischer, mediterran-asiatischer Küche und Trüffeln. Das Interieur mit abgestimmten Platztellern von Versace und exklusivem Geschirr von der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin besticht durch Eleganz und angenehmer Atmosphäre. Vom 7. November bis 20. Dezember 2012 kreiert Küchenchef Renee Rischmeyer ein exquisites Fünf-Gang-Menü mit schwarzem und weissem Trüffel und begleitenden Weinen, das 340 CHF pro Gast kostet. Für alle Trüffel-Liebhaber bietet der begnadete Chefkoch am 24. November und 1. Dezember 2012 zusätzlich einen Trüffel-Kochkurs an, der inklusive Aperitif, Abendessen und Weinbegleitung 520 CHF kostet.

http://www.parkweggis.ch

Frische Früchtchen: "Die besten Wildfruchtrezepte"

Ab in den Wald und auf die Wiesen! Denn dort sprießen vollreife Beeren und Wildfrüchte, an denen sich moderne Jäger und Sammler erfreuen können. Nach bester „Back to Basic“ Manier schöpfen Elisabeth Mayer und Michael Diewald aus dem Vollen des Self-Made-Buffets.

In „Die besten Wildfruchtrezepte“ zeigen sie systematisch und liebevoll, wie der Obstlikör, das Preiselbeer-Orangen-Chutney, Blütenzucker, kandierte Wildkirschen, Preiselbeerkompott oder eingelegte Maroni gelingen. Wem der Schrank vor gefüllten Marmeladengläsern schon überquillt, bekommt Lust, Neues auszuprobieren. Zum Beispiel ein aromatisiertes Bärlauchöl oder ein Waldsirup mit Kiefernsprossen im Frühjahr? Was wie aussieht und wo zu welcher Jahreszeit wächst, verraten Mayer und Diewald ebenso wie ihre Lieblingsfamilienrezepte Monat für Monat.

Elisabeth Mayer, Michael Diewald: Die besten Wildfruchtrezepte.
Bestellink-ISBN-13: 9-78-370201-347-9 (portofrei)

Der Wiener Adventzauber 2011

Vom 12. November bis zum 24. Dezember wird
zwischen Rathaus und Burgtheater zum 26. Mal das „Wiener
Weihnachtsmärchen“ inszeniert: Der Wiener Adventzauber öffnet seine
Pforten für große und kleine Gäste aus Nah und Fern. Romantische Ruhe
im Rathauspark und lebhafter Christkindlmarkt-Charme, ein buntes
Bastelprogramm für Kinder und kulturelle Highlights – der Wiener
Christkindlmarkt bietet für jeden Geschmack das Passende.

Der Duft nach Lebkuchen, Maroni und gebrannten Mandeln sowie das
umfangreiche Geschenk- und Dekorationsangebot im Marktbereich sorgen
für herzhaften Appetit und Lust zum Einkauf. Die stimmungsvollen
Konzerte und Musikdarbietungen im Festsaal des Wiener Rathauses
bieten die kulturelle Untermalung. Der festlich erleuchtete
Weihnachtsbaum vor der spektakulären Kulisse des Wiener Rathauses und
das Kinderprogramm in der Volkshalle machen den Wiener Adventzauber
zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.

Die kleinen Besucher kommen in „Christkindls Werkstatt“ voll auf
ihre Kosten. Unter fachkundiger Anleitung kann hier nach Herzenslust
gebacken und gebastelt werden. Auch der „Christkindl Express“ sorgt
bei einer Fahrt durch den bunt geschmückten Park für gute Laune,
während für zahlreiche Kinder das Wiener Christkindl mit seinen
weihnachtlichen Geschichten unvergessliche Momente zaubert.

Für die Ruhesuchenden bleibt genug Zeit, um durch den festlich
geschmückten Rathauspark zu bummeln und Hektik und Stress hinter sich
zu lassen. Keinesfalls fehlen dürfen hier die Krippenschau und das
„Wolkenpostamt“, wo Sondermarken und spezielle Ansichtskarten zu
finden sind und an zwei Terminen natürlich auch wieder ein
Sonderpostamt stattfinden wird.

Die Broschüre zum Wiener Adventzauber gibt es ab September gratis
in den Zweigstellen der Österreich Werbung oder beim WienTourismus
unter der Service-Nummer: +43-1-24 555, Fax: +43-1-24 555-666.

Weitere Informationen finden Sie auch unter
www.christkindlmarkt.at

"Feinschmecker-Herbst" mit den Europa Wanderhotels

Der Herbst ist die ideale Zeit, um auf Pirsch zu gehen – auch für „Schmankerljäger“. Wenn ungetrübte Wanderaussichten auf Weidmannsheil und Erntedank treffen, landen die Europa-Wanderhotels nördlich und südlich der Alpen mit ihren speziellen Angeboten bei Genießern einen Volltreffer.

Der Herbst ist die ideale Zeit, um auf Pirsch zu
gehen – auch für „Schmankerljäger“. Wenn ungetrübte Wanderaussichten
auf Weidmannsheil und Erntedank treffen, landen die
Europa-Wanderhotels nördlich und südlich der Alpen mit ihren
speziellen Angeboten bei Genießern einen Volltreffer. Alle, die gern
„gut wandern und gut einkehren“, schöpfen bei den verlockenden
Herbstangeboten der Hotels aus dem Vollen.

Ein kräftigendes Almfrühstück, deftige Hausmannskost auf den
Hütten, Spezialitäten aus Kürbissen, Maroni und Wild, Gäste-Kochkurse
sowie Käse-, Wein- und Schnapsverkostungen zum Tagesausklang machen
Appetit auf täglich neue Naturerlebnisse – von innen und außen.
Dieses ganz spezielle Herbstlicht der Alpen, die warmen Farbtöne des
Laubes, die mit dem strahlenden Blau des Himmels um die Wette
leuchten und der typische Herbstgeruch, feucht und erdig, lassen die
Stimmung schwanken zwischen Hochgefühl und Wehmut, um die
Vergänglichkeit des Sommers. Der Herbst ist die Zeit der Sehnsucht –
eine Zeit, in der Wandererlebnisse noch tiefer unter die Haut gehen
als im restlichen Jahr, Genuss noch intensiver erlebt wird –
vielleicht wegen des Wissens um die bevorstehende Winterzeit der
Entbehrung.

Im Südtiroler Herbst ist die Zeit reif für den typischen Brauch
des Törggelens: Nach ausgedehnten Wanderungen zwischen blauem Himmel
und warmen Herbstfarben steht für den Gast schon eine Marende nach
typisch Südtiroler Lebensart mit Speck, Hauswurst, Geselchtem und
neuem Wein bereit. Gutes regionales Essen und Trinken gehören zu
einem Urlaub in den Alpen wie die frische Luft zum Atmen. Das
beherzigen besonders die Europa-Wanderhotels der 3- bis
5-Stern-Kategorie in Österreich, Italien, Deutschland und Schweiz,
die sich auf Berg- und Naturerlebnisse spezialisiert haben. Auf
kreative Art und Weise bieten sie ihren Gästen zahlreiche
Möglichkeiten, die Natur der Alpen mit Leib und Seele zu genießen und
viel Energie mit auf den Heimweg zu nehmen.

Highlights:
„Herbstliche Wochen mit Törggelegaudi, Kastanien, Wein und mehr“ im
Akti- und Vitalhotel Tauber’s Unterwirt oder „Feinschmecker
Wanderwochen“ im Wanderhotel Lumbergerhof.

www.wanderhotels.com

Test: Maroni

AK Test Maroni: In vielen ist der Wurm drinnen!

AK hat durchschnittlich etwa ein Fünftel roher Maroni pro Kilogramm beanstandet

Wurmig oder schimmelig? Von einem Kilogramm roher Maroni ist durchschnittlich rund ein Fünftel verdorben. Das zeigt ein aktueller AK Test von 23 rohen Maroni-Stichproben aus 20 Supermärkten und von Märkten in Wien. „Wer im Supermarkt oder bei Marktstandlern ein Kilogramm Maroni offen oder im Netz kauft, hat im Durchschnitt verdorbene Maroni im Wert von rund einem Euro drinnen“, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. „Das ist unbefriedigend. Immerhin kostet ein Kilogramm im Durchschnitt 5,40 Euro.“

Der AK Test zeigt: Bei rund der Hälfte der 23 Stichproben waren zehn bis 20 Maroni von 100 Stück verdorben. Bei einem weiteren Viertel (26 Prozent) der Stichproben wurden sogar 22 bis 61 Stück von 100 Maroni beanstandet. Bei weiteren vier Stichproben lag die Beanstandungsquote bei maximal zehn Stücken. Nur bei zwei der 23 Einkäufe gab es wenig zu bekritteln – die AK Tester fanden bis zu fünf verdorbene Stücke. Als verdorben werden Maroni beurteilt, die zum Beispiel schimmelig, faul oder wurmig sind.

Schöffl rät: „Informieren Sie jedenfalls den Verkäufer über die festgestellten Qualitätsmängel beim nächsten Einkauf.“ Immerhin kosten die rohen Maroni 2,58 bis 9,59 Euro pro Kilogramm.

Die AK hat Ende Oktober und Mitte November bei 20 Anbietern insgesamt 23 Maroni-Stichproben eingekauft. Erworben wurden die rohen Maroni offen und in Netzen. Gekauft wurde jeweils rund ein Kilogramm Maroni. Je nach Größe können KonsumentInnen mit 50 bis 100 Stück pro Kilogramm rechnen. Gekauft wurde bei 14 Supermärkten wie Billa, Billa Corso, Merkur, Spar, Eurospar, Interspar, Penny, Hofer und Zielpunkt sowie bei sechs Marktständen am Brunnen-, Rochus-, Nasch- und Meislmarkt. Die Untersuchung führte die Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Gemeinde Wien durch.

Maroni

Maroni richtig vorbereiten

Für die Zubereitung von Maroni bzw. Esskastanien werden diese kreuzförmig eingeschnitten und kommen dann für ca. 15-30 Minuten in das Backrohr bei ca. 180 Grad Celsius. Beim Einschneiden mit dem Messer sollte man darauf achten, dass man die Frucht nicht verletzt. Wenn die Maroni fertig sind lösen sich diese leicht aus der Schale. Auf diese Art und Weise kann man Maroni auch auf dem Grill zubereiten. Zu einem Glas Glühweine oder Feuerzangenbowle ist die Maroni eine heiß, geliebte Winterfrucht.

Derhobbykoch.de zeigt das Zubereiten von Maroni auf dem Grill http://www.derhobbykoch.de/Maroni-vom-Grill:-:53.html

Maroni haben Hochsaison

Marktamt Wien: Maroni haben Hochsaison

Frauenberger: Strenge Qualitätskontrollen durch MA 59

Wenn´s draußen so richtig kalt wird, haben heiße
Maroni Hochsaison. Bis 30. April dauert die Maronisaison in Wien.
Rund 220 Maronistraßenstände wurden in den letzten Wochen in den
Straßen Wiens aufgestellt und bieten neben den gesunden Maroni auch
Kartoffeln und Kartoffelpuffer an.

Die Edelkastanie gehört zur Gattung der Nüsse, enthält zwar viel
Zucker, jedoch auch einen hohen Anteil an Linolsäure, welche ein
Bestandteil der Haut ist und bei der Erzeugung von kosmetischen
Mitteln eingesetzt wird.

In Österreich kommt vorwiegend türkische und italienische Ware
auf den Markt. Jährlich werden von der MA 59 – Marktamt,
Lebensmittelaufsicht der Stadt Wien, rund 70 Proben von Maroni sowohl
bei Straßenständen als auch bei Großhändlern gezogen. Die Qualität
der Proben wird von der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt
Wien (MA 38) streng überprüft.

Im Jahr 2008 wurden nur fünf Proben als für den menschlichen
Verzehr ungeeignet beanstandet. Der Grund waren Schimmel bzw.
Insektenfraß an den Früchten. Findet das Marktamt bei einem Stand
schlechte Maroni, wird auch die restliche Ware aus dem Verkehr
gezogen. Bei den Kontrollen wird auch auf die Einhaltung der
Hygienevorschriften geachtet.

KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger: „Die
Maroniliebhaberinnen und Maroniliebhaber haben mit dem Marktamt einen
starken und zuverlässigen Partner in Sachen Qualitätskontrolle. Die
MA 59 führt während der gesamten Marinosaison Schwerpunktkontrollen
bei den Maroniständen durch. In der aktuellen Saison gab es noch
keine Beanstandungen. „

LAVES-Lebensmittelinstitut Braunschweig untersucht Nüsse

Harte Schale – empfindlicher Kern: LAVES-Lebensmittelinstitut Braunschweig untersucht Nüsse

Nüsse sind eine traditionelle Knabberei zur Adventszeit. Doch so hart die Schale von Haselnuss und Co. auch ist, der Kern ist weich und empfindlich. Nüsse bestehen aus bis zu 75 Prozent Fett und können ranzig werden. Sie legen zum Teil lange Frachtwege zurück, stammen z.B. aus der Türkei, China oder den USA, und können von Schimmelpilzen oder Insekten befallen werden.

Das Lebensmittelinstitut Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) nimmt darum jedes Jahr zur Weihnachtszeit die neue Ernte unter die Lupe. Mit einem breit gefächerten Untersuchungsspektrum werden Nüsse, die Verbraucher in Niedersachsen erwerben können, auf ihre Qualität überprüft.

Erfreuliche Ergebnisse für alle Nuss-Sorten ergaben die Untersuchungen auf Schwermetalle. Durch Umweltkontamination können Schadstoffe wie Cadmium und Blei in die Pflanzen gelangen. Die vom LAVES-Lebensmittelinstitut Braunschweig untersuchten Cashewkerne, Pistazien, Macadamianüsse, Erdnüsse und Haselnüsse (insgesamt 83 Proben) blieben in ihren Schwermetallgehalten deutlich unter den Richtwerten des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes von 1997. Lediglich bei einer Probe Erdnüsse wurde ein erhöhter Cadmiumgehalt festgestellt.

Anfällig für Schimmel oder Schädlinge ist der Kern der frischen Marone. Im vergangenen Jahr musste das Lebensmittelinstitut Braunschweig von 15 untersuchten Maroniproben sieben wegen Schädlingsbefall – darunter auch lebende Maden – und verschimmelten Kernen beanstanden. Drei weitere Proben wurden als zum Verzehr nicht geeignet beurteilt. Die Untersuchungen an den diesjährigen Maroni haben begonnen und werden bis zum Saisonende nach Weihnachten fortgeführt. Von den bisher untersuchten sechs Proben musste bereits die Hälfte wegen Schimmel- bzw. Schädlingsbefall oder steinhart durchgetrockneten Kernen beanstandet werden. Zwar sind Anbauer und Händler der empfindlichen Frucht angehalten, die Ware vor dem Inverkehrbringen zu prüfen. Doch können auch Vorsichtsmaßnahmen kaum verhindern, dass die Qualität der Maroni und der Nüsse im Allgemeinen von Jahr zu Jahr schwankt. Sie ist nicht zuletzt von den Witterungsverhältnissen im Anbaugebiet abhängig. Verbraucher können sich helfen, indem sie die Esskastanien vor dem Kauf intensiv begutachten. Ist die Schale stumpf und schimmelig, sind Bohrlöcher von Insekten zu sehen oder geht ein muffiger Geruch von den Früchten aus, sollten die Verbraucher diese Maroni vor dem Kauf aussortieren.

Durch intensive Untersuchung und Sondervorschriften für die Einfuhr bearbeiten die lebensmittelüberwachenden Behörden das Problem der nicht unmittelbar wahrnehmbaren Schimmelpilzgifte in Nüssen, der so genannten Mykotoxine. Nüsse können bereits am Baum, aber auch aufgrund von unhygienischen Transport- und Lagerungsbedingungen von bestimmten Schimmelpilzen befallen werden, die Mykotoxine entwickeln. Diese stehen zum Teil im Verdacht, Krebs zu erregen.

Im Lebensmittelinstitut Braunschweig wurden zwischen 2007 und 2008 insgesamt 344 Proben verschiedener Nuss-Sorten auf Mykotoxine untersucht. Erfreuliche Ergebnisse erbrachten die Untersuchungen von frischen Maronen, Macadamianüssen, Cashewkernen und Walnusskernen, bei denen es keine Beanstandungen gab. Bei einzelnen Haselnuss-, Erdnuss- und Pistazienproben wurden erhöhte Mykotoxingehalte festgestellt. Deshalb bestehen nach wie vor besonders strenge Importbestimmungen für einzelne Schalenobstarten, unter anderem für Erdnüsse aus Ägypten und China, Pistazien aus der Türkei und dem Iran, Mandeln aus den USA, Haselnüsse aus der Türkei. Um die Verbraucher wirksam zu schützen, werden auffällige Nussarten daher bereits bei der Einfuhr genau unter die Lupe genommen.

Umfangreiche Untersuchungsergebnisse finden Sie auf der Internetseite des LAVES unter dem Link „Thema des Monats: Weihnachtszeit – Nüsse und Kastanien auf dem Prüfstand“, nähere Informationen zu Mykotoxinen unter „Mykotoxine, die Gifte der Schimmelpilze“.

Adventgenuss ohne Gewichtsverdruss

Adventgenuss ohne Gewichtsverdruss

Der Duft nach Punsch und süßen Leckerbissen bringt
stimmungsvolle Abwechslung in die vorweihnachtliche Hektik. Doch Herr
und Frau Österreicher tappen damit jedes Jahr aufs Neue in die eine
oder andere Kalorienfalle. Mit bewusster Auswahl gelingt das
Schmausen durch die besinnliche Zeit auch ohne überzählige Kilos. Der
Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) verrät, wie
das gelingen kann:

Nicht Abnehmen, sondern Gewicht halten. Der Advent ist ein
ungünstiger Zeitpunkt für überzogene Figurwünsche. Wer den Dezember
ohne Gewichtsplus übersteht, zählt bereits zu den Gewinnern.
Weniger Zucker und Fett. Bei jedem Keks- und Kuchenrezept kann
mindestens ein Drittel Zucker, Butter oder Margarine ohne
Geschmackseinbußen eingespart werden.

Alkohol in Maßen. Weihnachtspunsch schmeckt auch 1:1 mit
Früchtetee oder Wasser gestreckt und spart Zucker und Promille.
Keine sichtbaren Verführungen. Kuchen und Kekse gehören nicht zur
Weihnachtsdekoration, sondern sollten gezielt vorbereitet werden.
Kalorienarme Alternativen. Maroni mit nur 150 Kcal pro Stanitzel oder
Bratapfel ohne Fülle mit 80 Kcal sind fett- und kalorienarm.
Gut geplant ist halb gewonnen. Vor Weihnachtsfeiern und am Tag danach
helfen leichte klare Suppen, Salate oder Erdäpfel mit Gemüse,
überschüssige Kalorien auszugleichen.