FACHMESSE NEXT ORGANIC BERLIN 2016

In ihrem vierten Jahr findet am 22. und 23. Mai 2016 in der STATION BERLIN die NEXT ORGANIC statt. Als Plattform für die nachhaltige Lebensmittelbranche und die Gastronomie wird auch im kommenden Jahr der Fokus auf der Vernetzung und dem Austausch zwischen Manufakturen, nachhaltigen Food-Startups, visionären Lebensmittelhandwerkern und Entscheidern aus dem Natur- und Feinkosthandel, der Gastronomie und der Hotellerie liegen. Getreu dem Leitspruch „Explore the new“ startet die NEXT ORGANIC das Messeevent in der neuen Location erstmalig an zwei Ausstellungs- und Programmtagen.

Zielgruppen der Fachmesse sind Einkäufer, Händler, Hoteliers, Gastronomen und Köche, die auf der Suche nach einzigartigen Lebensmitteln sind, deren Herkunft und Geschichte den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden und Gäste gerecht werden. Hier treffen kulinarische Handwerker auf der Suche nach dem perfekten Geschmack, auf Sterneköche mit Sinn für hochwertige regionale Zutaten, auf experimentierfreudige Foodexperten mit innovativen Food-Startups, genauso wie auf junge regionale Manufakturen, die im Umland ihre Träume von besseren Lebensmitteln verwirklichen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem neuartigen Ausstellungsbereich „GASTORGANIC “. Das Netzwerk zwischen Herstellern und Manufakturen aus dem Food- und Nonfood-Bereich bietet Lösungen für eine ganzheitliche und nachhaltige Ausrichtung in der Gastronomie. Hier werden vielfältige Themenbereiche dargestellt, wie z.B. regionaler Wareneinsatz, nachhaltiger Ladenbau, Einrichtung und Ausstattung, grüne Tischkultur, nachhaltige Küchen- und Spültechnik. Unter dem Dach der GASTORGANIC befindet sich auch wieder der Erzeuger- und Feinkostmarkt „From Farm to Kitchen“. Hier werden regionale Erzeuger und Manufakturen auf direktem Weg mit Gastronomen, Köchen und Caterern zusammengeführt – schnell, lokal und ohne langwierige Handelswege. Diskutiert werden können u.a. Kriterien wie Zertifizierungen, Made in Germany, fair-soziale Herstellungsprozesse und eine ökologische Ausrichtung.

Ein, durch den Food Entrepreneurs Club organisiertes Konferenz- und Weiterbildungsformat rundet die zweitägige Veranstaltung inhaltlich ab. Der Food Entrepreneurs Club (FEC) vernetzt eine neue Generation passionierter, qualitätsbewusster Unternehmer aus der Lebensmittelbranche und bietet eine attraktive Plattform um sich über Herausforderungen und Möglichkeiten zeitgemäßer Betriebe auszutauschen.

Die NEXT ORGANIC bietet der Gastronomiebranche eine neuartige Perspektive und wirft als führende unter den Fachmessen einen offenen Blick in die Zukunft. Mit einer kompetenten Mischung aus Fachforum mit wechselnden Themenlandschaften, Trendshow und Plattform für nachhaltige Food-Startups hat sich die NEXT ORGANIC über die Jahre hinweg ein Alleinstellungsmerkmal im Veranstaltungsbereich erarbeitet. Im kommenden Jahr werden 4.000 Fachbesucher und mehr als 200 Aussteller in der Station Berlin erwartet. Für den Food-Startup Wettbewerb rechnen die Veranstalter mit bis zu 100 Bewerbungen aus der ganzen Welt.

Interesse an einer Teilnahme an der NEXT ORGANIC? Aussteller und Startup-Unternehmen finden auf der Website der Messe jetzt schon die Anmeldeunterlagen zum Downloaden:
www.next-organic.de/

Günther Grahammer

Günther Grahammer, leidenschaftlicher Koch und Chef der Salzburger Kochschule „Cook&Wine“ in der Bachstraße machte nach 2monatiger Umbauphase in den Gewölben am Mozartplatz 5 seinen nächsten Traum wahr und eröffnete die Genussmanufaktur.

Genießen mit allen Sinnen lautet sein Motto. Handgemachte Produkte sind sein Credo und so kommen nur Eigenerzeugnisse kleiner Manufakturen bei ihm ins Regal. Er selbst produziert Pestos, Chutneys und verschiedene Salatdressings, und weiß daher ganz genau, wieviel Leidenschaft in jedem Produkt steckt.

Auf rund 100 m2 findet man bei ihm die Schmankerl von Kleinstproduzenten, die er auf diversen Märkten aufspürte: Wie Senf vom Bio-Bauer Rohrauer aus dem Burgenland, Caros Verrührung aus Salzburg, Edelbrände von Christon aus Munderfing, Gewürze von Spiceworld, dem Weltmeister der Gewürze, Marmeladen von Jamsession aus Graz, Produkte der Mühlviertler Ölmühle aus Haslach, Bio-Tee aus dem Chiemgau, Fruchtessige aus Wien, verschiedene Weine aus Österreich, Whisky aus Offenhausen oder Honig vom kleinen Honigbauer Gierbl aus Pöndorf. Grahammer legt auch Wert darauf, dass seine Kunden die Produkte vor Ort verkosten können. So gibt es Antipasti-Teller, die ausschließlich mit Produkten der kleinen feinen Erzeuger bestückt sind. Natürlich kann man bei ihm auch für die Mittagspause oder fürs Büro Vorbestellungen abgeben.

Gemeinsam mit seinem Bruder Gerd versucht er, eine Genusswelt jenseits der Supermarktregale zu kreieren und die Kunden zu überzeugen, dass Produkte regionaler Produzenten eine ganz andere Zufriedenheit hervorrufen.

Der Laden ist größtenteils mit Birnenkisten gestaltet und wurde vom Ausmalen bis zum Einrichten vom Brüderpaar Grahammer selbst gefertigt.
Für die Zukunft plant Günther Grahammer immer wieder Verkostungen mit den Erzeugern seiner Produkte, um den Kunden die Möglichkeit zu geben noch mehr über die Manufakturen und deren Produkte zu erfahren.

www.genussmanufaktur.co.at

foodieSquare

foodieSquare erhält das Kulturgut handgemachte Lebensmittel und geht in die zweite Finanzierungsrunde

foodieSquare www.tastybox.de hat sich zum Ziel gesetzt, DER Marktplatz für einzigartige und hochwertige Lebensmittelprodukte in Deutschland und Europa zu werden – sowohl im Bereich Endkunden als auch als Zulieferer für Spitzengastronomie und Feinkostläden. Um die besten Raritäten zu entdecken, ist das Team ständig auf der Suche nach kleinen Manufakturen mit regionalen Spezialitäten. Im Oktober 2012 konnte foodieSquare bei Seedmatch innerhalb nur eines Tages 100.000 EUR einsammeln und mit diesem Kapital die Geschäftsidee weiterentwickeln. „Um Liebhaber bestimmter Themen wie Schokolade oder Käse langfristig glücklich zu machen, haben wir das Abo-Modell TastyClub entwickelt“, so Sammy Gebele von foodieSquare. Um weiter wachsen zu können und das Abo-Modell TastyClub weiter zu etablieren, möchte foodieSquare auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch nun 300.000 Euro einsammeln. Seit dem 30. Mai können sich Privatpersonen bei Seedmatch ab 250 Euro an foodieSquare beteiligen.

Das Geheimnis hinter foodieSquare – strenge Auswahl der handverlesenen Produkte
Um beste Qualität zu gewährleisten, so dass auch weiterhin Sterneköche auf foodieSquare vertrauen, wurde ein strenger Auswahlprozess der Lebensmittelmanufakturen festgelegt: Im ersten Schritt werden von „Food-Scouts“ verschiedene Manufakturen vorgeschlagen, die dann im zweiten Schritt basierend auf den Demeter-, Bioland- und Slow-Food-Kriterien im Produktionsprozessgremium geprüft werden. So wird z. B. darauf geachtet, dass die Lebensmittel nur mit Zutaten aus der unmittelbaren Region der Manufaktur hergestellt werden und ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker auskommen. Tiere sollen ein artgerechtes und glückliches Leben führen, mit Futter aus der Region der Manufaktur aufwachsen, ohne Antibiotika auskommen und stressfrei geschlachtet werden. Nur ca. 25 Prozent der vorgeschlagenen Manufakturen schaffen es durch dieses Gremium. Im letzten Schritt entscheidet das Verkostungsgremium, bestehend aus dem Gründerteam, Chefköchen und einem Sommelier, welche Produkte der geprüften Manufakturen in das Sortiment aufgenommen werden. In der Regel schaffen dies wiederum nur 15 Prozent. Bereits 95 einmalige Lebensmittelmanufakturen konnten in Deutschland als Lieferanten gewonnen werden.

Allgäuer Kässpatzn lieferten die Idee
Sammy Gebele, Gründer von foodieSquare, wollte seinen Freunden gern sein Leibgericht Allgäuer Kässpatzn kochen, da er selbst aus der Region kommt. Also suchte er nach dem besten Bergkäse, denn nur mit diesem werden die Kässpatzn richtig schmackhaft. Die Suche entpuppte sich als zeitintensives Unterfangen angesichts der vielen Sennereien, die es im Allgäu gibt. Erst einmal mussten die Sennereien gefunden werden und im Anschluss daran diese besucht werden, um schließlich die Käsesorten zu verkosten und die Beste zu finden. Dieses Problem besteht bei den meisten Lebensmitteln. Irgendwo in Deutschland gibt es eine Manufaktur, die z. B. einmalig guten Schinken oder Schokolade herstellt. Diese Manufakturen sind in der Regel nur regional bekannt und ihre Produkte nur vor Ort erhältlich. Um das zu ändern, wurde foodieSquare geboren.

Die Zielgruppen von foodieSquare
Als Online- und Offline-Marktplatz richtet sich foodieSquare an drei Zielgruppen: Privatkunden können auf www.tastybox.de zum einen ausgewählte Einzelprodukte der Manufakturen bestellen und zum anderen sorgfältig zusammengestellte TastyBoxen zum Kochen erwerben. Diese enthalten alle Zutaten für ein Dinner für zwei Personen, inklusive kreativem Rezept.

Neu ist das Abo-Modell TastyClub. „Im Privatkunden-Bereich haben wir gelernt, dass auf einzelne Themen fokussierte Boxen wie z. B. die Käse- oder Fleisch-TastyBox von unseren Kunden sehr gut angenommen werden. Deswegen haben wir unseren B2C-Geschäftsbereich strategisch erweitert: Liebhaber können ein bestimmtes Thema abonnieren und erhalten ein Mal im Monat ihre TastyBox z. B. mit Käseraritäten“, so Sammy Gebele. Die zweite Zielgruppe sind Spitzenköche, die immer auf der Suche nach neuen Raritäten im Lebensmittelbereich sind. Auch Feinkosthändler gehören zur Zielgruppe, die von foodieSquare beliefert wird. Diese profitieren von der Exklusivität der Produkte und können sich somit beispielsweise gegenüber BioSupermarkt-Ketten abheben.

foodieSquare konzentriert sich bewusst auf Essensliebhaber und Genießer. „Wir sprechen den bewussten Konsumenten an, der sich mit dem Lebensmittel beschäftigen möchte, dieses nicht als Industrieware betrachtet, sondern wissen will und Wert darauf legt, woher ein Produkt stammt, wie das Lebensmittel entstanden ist und welcher natürlicher Geschmack sich dahinter verbirgt“, erklärt Sammy Gebele, Geschäftsführer von foodieSquare.

Seit dem Crowfundig auf Seedmatch im Oktober 2012 konnte foodieSquare seinen Umsatz vervierfachen. Mit der TastyBox macht sich foodieSquare auf den Weg, die deutsche Lebensmittellandschaft nachhaltig zu verändern. Seit dem 30. Mai können Privatpersonen die Geschäftsidee von foodieSquare erneut unterstützen und ab 250 Euro bei Seedmatch in das Startup investieren http://www.seedmatch.de/foodieSquare2 . foodieSquare möchte in einem ersten Schritt 300.000 Euro mit dem Crowdfunding bei Seedmatch einsammeln.

Roter Hahn

Von der Saat übers Korn zum Brot, von der Kuh über die Milch zum Käse und vom Baum über die Frucht zum Saft: In den bäuerlichen Manufakturen der Marke „Roter Hahn“ lässt sich der Weg vom Rohstoff bis zum Endprodukt genau zurückverfolgen. Denn wer seine Erzeugnisse in der Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“ präsentieren darf, verpflichtet sich zu einem Höchstmaß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Für die hohen Qualitätsstandards der 52 Direktvermarkter aus Südtirol bürgen darüber hinaus ein strenger Kriterienkatalog sowie regelmäßige Kontrollen und Verkostungen.

So müssen etwa die Grundstoffe für die exklusiven Produkte von „Roter Hahn“ nicht nur im Einklang mit der Natur wachsen und von den bäuerlichen Erzeugern liebevoll von Hand verarbeitet und veredelt werden, sondern auch fast ausschließlich vom eigenen Betrieb stammen. Nur sehr geringe Mengen dürfen von einem anderen Südtiroler Bauernhof zugekauft werden. Außerdem ist die Verwendung von Zusatz- und Hilfsstoffen genau geregelt: Gentechnisch veränderte Organismen sind ebenso wenig erlaubt wie Farb- oder Konservierungsstoffe. Das begehrte Qualitätssiegel erhalten die Hersteller jedoch erst, wenn sie die Überprüfung durch eine unabhängige Fachkommission bestehen. Dabei führen Vertreter der Lebensmittelbranche, des Versuchszentrums Laimburg, des Sennereiverbands und des Südtiroler Bauernbunds eine Blindverkostung durch, die final darüber entscheidet, ob das jeweilige Erzeugnis den gestellten Anforderungen entspricht oder nicht.

Dieses Jahr konnten sich insgesamt 52 Direktvermarkter qualifizieren. Ihre wertvollen Erzeugnisse finden Interessierte ab sofort in der Gratis-Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“. Die Vielfalt der regionalen Köstlichkeiten aus überschaubaren bäuerlichen Strukturen reicht von feinen Fruchtaufstrichen, Säften, Sirup, Trockenobst, edlen Destillaten und Essigen über handgepflückte Kräuter- und Teemischungen bis hin zu würzigem Käse, erlesenen Milchprodukten, traditionell gebackenen Broten sowie frischen Eiern von glücklichen Freilandhühnern. Der Verkauf erfolgt zum einen direkt ab Hof, aber auch in ausgewählten Südtiroler Lebensmittelgeschäften – vom lokalen Supermarkt bis hin zum kleinen Feinkost-Paradies.

Die Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern 2013“ mit allen Verkaufsadressen kann kostenlos bestellt werden unter Fon +39 (0471) 99 93 08 oder www.roterhahn.it

Berlin schmeckt besser

Unter dem Motto „Berlin schmeckt besser“ eine geführte kulinarische Radtour durch Berlin für Feinschmecker – Es wird geradelt, verkostet und kleine Manufakturen besucht

Der Fokus der Stadtführung liegt dabei auf den Personen, die hinter den Spezialitäten stehen: „Wir arbeiten mit ausgewählten Betrieben zusammen, in denen nicht von Maschinen, sondern von Menschenhand gerührt, gekocht, gebacken und verpackt wird“, so Max Kahls von Pickfein. Es sind Menschen aus Berlin und aller Welt, die sich in der deutschen Hauptstadt den Traum erfüllt haben, ihren eigenen Stil in der Zubereitung verschiedener Köstlichkeiten umzusetzen.

Im Rahmen der geführten Fahrradtour werden in kleinen Gruppen erlesene Berliner Manufakturen angefahren. Es wird geradelt, verkostet und gelauscht. Die Inhaber der kleinen Manufakturen erzählen mit Leidenschaft ihre ganz persönlichen Geschichten und erklären dem Besucher ihre köstlichen Kreationen.

„Natürlich haben wir uns auch bei dieser Tour etwas Spezielles einfallen lassen“, berichtet Martin Balas von Finding Berlin Tours dem Gourmet Report. So erhält jeder Teilnehmer als Souvenir-Paket eine Picknickkorbtasche mit verschiedenen Rabattcoupons der Manufakturen und einen Stadtplan, in dem sämtliche Manufakturen sowie die Tour-Route eingezeichnet sind. „Während der Tour können die Gäste nach Herzenslust ihre Picknickkorbtaschen mit kulinarischen Souvenirs befüllen und der Stadtplan ermöglicht es Ihnen, auf eigene Faust weitere Manufakturen zu besuchen“.

Die Pickfein Tasty Tour wird auf Deutsch und Englisch angeboten.

Weitere Informationen: www.findingberlin-tours.com

Slow Food Styria-Guide 2013

Kulinarischer Guide zum bewussten Genuss in der Steiermark

„Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich
möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die
Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und
gekocht haben.“
Carlo Petrini, Gründer und Präsident von Slow Food International

Übersichtlich nach Regionen gegliedert, führt der neu
überarbeitete „Kulinarische Wegweiser zum bewussten Genuss in der
Steiermark“ zu über 450 Genussadressen. Allesamt objektiv und
kritisch nach Slow Food-Kriterien recherchiert:
Restaurants, Wirtshäuser, Buschenschänken und Almhütten, Bäcker,
Fleischer, Hofkäsereien, Öl- und Getreidemühlen, Bauernhöfe &
Manufakturen mit Direktverkauf, Feinkosthändler und Bauernmärkte.

In der Edition 2013 werden erstmals auch die besten Adressen der
ehemaligen Untersteiermark – slowenische Stajerska – veröffentlicht.

„Bevor wir jemanden der die Slow Food-Kriterien erfüllt, in
unserem kulinarischen Wegweiser aufnehmen, fragen wir uns, ob sich
ein Umweg hierher lohnt. Erst wenn wir diese Frage mit „ja“
beantwortet haben, wird der Betrieb und seine Leistungen beschrieben
und kostenlos publiziert“, so Autor Manfred Flieser.

Daten und Fakten zum Slow Food Styria-Guide 2013
– unabhängiges Medium
– handliches Nachschlagewerk für bewusste Konsumenten und Genießer
– steiermarkweiter Überblick über Gastronomiebetriebe und
Bezugsquellen für regionaltypische Spezialitäten
– Edition 2013 erstmals mit den besten Adressen der ehemaligen
Untersteiermark – slowenische Stajerska
– mehr als 450 Genussadressen
– objektiv und kritisch nach Slow Food-Kriterien recherchiert und
genussfroh beschrieben
– übersichtlich nach Regionen gegliedert
– alle empfohlenen Betriebe wurden kostenlos publiziert

Format: 126 x 210 mm (handlich)
Druck: durchgehend vierfärbig, 142 Farbbilder
Umfang: 224 Seiten
Preis: Euro 17,50 (A), Euro 17,00 (D)
ISBN 978-3-9502616-4-6 (Bestelllink portofrei)

Dean’s Shortbread

Keine Tea Time ohne Gebäck – Dean’s Shortbread

Wer in die schottische Region Aberdeenshire reist, kommt nicht am landestypischen Gebäck vorbei: dem Shortbread. In Huntly sitzt eine der traditionsreichsten Manufakturen für das köstliche Backwerk: Dean’s.

Die Geschichte von Dean’s führt bis ins Jahr 1975 zurück. Um Geld für die Huntly Pipe Band zu sammeln, buk und verkaufte Helen Dean ihr Shortbread. Schnell sprach sich die Backkunst herum und Helen Dean’s Shortbread erfreute sich immer größerer Beliebtheit. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sie die erste eigene Bäckerei eröffnete. Im Jahr 1992 war es dann soweit – die große Manufaktur in Huntly öffnete ihre Pforten.

Die Zutaten für das Shortbread sind einfach: Mehl, Butter, Zucker und Salz. Bis zum heutigen Tag wird noch nach dem Originalrezept von Helen Dean produziert – natürlich handgebacken. Alle Zutaten stammen aus der direkten Umgebung – nur in Einzelfällen werden Ausnahmen gemacht wie bei der Schokolade aus Belgien oder Sultaninen aus der Türkei, um dem hohen Qualitätsanspruch der Manufaktur gerecht zu werden.

Auch Besuchern steht die Manufaktur für eine Besichtigung offen. Über eine kleine Gallerie können sie einen Blick in die Großbäckerei werfen. Eine Ausstellung erzählt über die Geschichte Dean’s, und auch kleine Anekdoten dürfen dabei nicht fehlen. Im Anschluss kann man im Café des Hauses bei einer Tasse Tee die verschiedensten Shortbreads probieren.

Mehr Informationen unter www.deans.co.uk.

Auf Ferienstraßen Porzellan erleben

Gleich zwei Ferienstraßen in Deutschland
erschließen Sehenswürdigkeiten, die mit
der Herstellung des „Weißen Goldes“ in
Zusammenhang stehen: die bayerische
Porzellanstraße, die auf 550 Kilometern
den gesamten nordostbayerischen Raum
durchzieht, und die Porzellanstraße in
Thüringen, die im Osten und Süden des
Bundeslandes Museen und Manufakturen
verbindet.

Die bayerische Porzellanstraße führt
Kulturreisende durch drei Jahrhunderte
Porzellangeschichte. Sie verbindet die
nordbayerischen Urlaubsregionen Steigerwald,
Oberes Maintal, Coburger Land,
Frankenwald, Fichtelgebirge und Oberpfälzer
Wald. Neben Sehenswürdigkeiten
zum Thema Porzellan laden eine vielseitige
Landschaft zum Verweilen und
die regionale Küche zum Genießen ein.

Am Weg liegen mehr als 40 Werksverkäufe
und Fachgeschäfte sowie über 20
Museen, in denen Besucher in die Welt
des zerbrechlichen Stoffes eintauchen
können.

Auch in Thüringen können Interessierte
einer Porzellanstraße folgen und dabei
Porzellanmanufakturen und -malereiwerkstätten,
Werksverkäufe und Schauwerkstätten
sowie größere und kleinere
Museen besichtigen. Die Themenroute
erstreckt sich über weite Teile Ost- und
Südthüringens und lässt sich aus verschiedenen
Richtungen beginnen. Das
Streckennetz der „Thüringer Porzellanstraße“
umfasst rund 340 Kilometer
und führt durch die Landkreise Saalfeld-
Rudolstadt, Hildburghausen, Weimarer-
Land, Sonneberg, Saale-Holzlandkreis,
Saale-Orlakreis und den Ilm-Kreis. Die
Straße führt Besucher auf die Pfade der
Porzellan-Vergangenheit und lässt sie
an der lebendigen Gegenwart des Porzellans
teilhaben: So bietet Thüringen
heute neue und innovative Produkte mit
modernem Design.

www.porzellanstrasse.de
www.thueringerporzellanstrasse.de

Gourmet-Taxi

Mit Gourmet-Taxi von Gang zu Gang

Ein exquisites 6-Gänge-Menü inklusive Apéro und Digestiv in sieben verschiedenen Restaurants und Manufakturen gönnen sich im Rahmen der Bregenzer Genusstage die Teilnehmer der Genuss-Rallye am 11. und 17. Oktober 2009. Zwischen 11.30 Uhr und 19 Uhr wird an diesen Tagen in der Vorarlberger Landeshauptstadt geschlemmt. Ein Gourmet-Taxi chauffiert dabei die Feinschmecker von Tisch zu Tisch. Die Stationen: das Restaurant „buehnedrei“ im Festspielhaus, der urige Gasthof Adler auf der Fluh, das exquisite Deuring Schlössle, das Stadtgasthaus, die Pfänderbahn mit Blick über den Bodensee, die exotische Chen’s Dining Bar und das kreativ-bodenständige Gasthaus Kornmesser.

Bodensee-Vorarlberg Tourismus bietet vom 16. bis 18. Oktober rund um die Bregenzer Genuss-Rallye ein Wochenend-Package für Gourmets. Ab 195 Euro beinhaltet es zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem 3- oder 4-Sterne-Hotel, einen Begrüßungscocktail, die Teilnahme an der Genuss-Rallye und den Besuch der Gourmet-Messe „2 Seen & 1 Genuss“. Unter dem Motto „Neusiedler See trifft Bodensee“ reichen hier vom 17. bis 19. Oktober Winzer und bäuerliche Produzenten im Bregenzer Festspielhaus Kostproben aus ihrer Region.

Information und Buchung: Bodensee-Vorarlberg Tourismus, Postfach 16,
A-6901 Bregenz, Tel. +43 (0)5574 43 4430, office@bodensee-vorarlberg.com , www.bodensee-vorarlberg.com .

Sommer im Glas

Sommer im Glas

In den Küchen der süßen Manufakturen von KLICK-Germany duftet es jetzt jeden Tag: Zuckersüße Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren werden frisch gepflückt und dann in großen Töpfen eingekocht. Himmlische Delikatessen entstehen nach ganz traditionellen Rezepten wie zu Omas Zeiten oder auch ausgefallene Kreationen voller Überraschungen

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Original Bauerngarten-Manufaktur auf Chutneys und Relishs spezialisiert. Die ehemalige Laborantin Ilona Brenneiser und der ehemalige Leiter der Melkanlage einer Molkerei Harald Brenneiser wurden zehn Jahre von der Arbeitsagentur hin und her geschubst, bevor sie auf die Idee kamen, die Früchte aus den Gärten und Obstplantagen rund um Ferdinandshof zu innovativen, ausgefallenen Produkten, gewagten Fruchtaufstrichen aus dem Kräuter- und Gemüsebereich zu verarbeiten. Heute bieten sie so ausgefallene Kreationen an wie Kürbis-Zuccini- oder Erbeer- Rhabarbar-Chutney, Kräuteraufstriche mit Salbei, Basilikum, Lavendel und Minze oder Apfel-Holunderbeer-Relish.

Manuela Will aus Köln mochte eigentlich keine Blumen, bis sie in eine Wohnung mit riesiger Terrasse zog. Sie pflanzte die ersten Rosenstöcke, wurde in den Bann der Königin der Blumen gezogen. Jetzt ist sie gerade dabei, sie Duftrosenblätter auf dem Rosenhof Schultheis zu pflücken und verarbeitet sie zu einzigartigen Gelees, Tees, Balsams.

Auch in der Manufaktur von Blythen bei Berlin wird eifrig in den Töpfen gerührt. Martina Kabitzsch verwandelt Blüten in erlesene Produkte zum Essen, Trinken und Genießen. Die cremeweißen Blüten des Schwarzen Holunders verleihen einem Sirup sein unverwechselbares Aroma, sonnengereifte Zitronen aus ökologischem Anbau sorgen für die fruchtige, etwas herbe Note. Der Sirup wird nach einem alten Familienrezept hergestellt. Aber auch Zucker wird mit Lavendel- und Rosenblüten verfeinert, geben ihm ein einzigartiges Aroma.

In Boitzenburg ernten Angela Siebert, Gudrun Fidorra und Ursula Seitz in den nahen Wäldern ihre Wildfrüchte und zaubern daraus originelle Leckereien: Veilchenblüten zum Kaffee, Löwenzahn aufs Butterbrot, Erdbeeren mit Grünem Pfeffer und Marmelade mit Tannenduft. Handarbeit pur: Das Sammeln in Wald und Wiese, die liebevolle Verarbeitung – nach Großmutters Rezept, ohne Aroma- und Farbstoffe.

Im Vogtland ist die Nessel-Fee mitten in der Ernte. Nachdem im Frühjahr die jungen Brennnessel-Triebe gepflückt und zu Pesto und Brotmischungen verarbeitet wurden, sammelt sie jetzt die reifen Samen. Diese werden getrocknet. Daraus entsteht dann Brennnessel-Honig – eine Sensation in Geschmack und Wirkung. Die Kraft des Brennnesselsamens wird durch die positiven Wirkungen des Honigs noch potenziert. Kraft pur.

Und auch in Sachsen-Anhalt ist Sigrid Rau längst wieder dabei, frische Knollen von den Feldern der Nachbarbauern zu schälen und dann zu Kartoffel-Marmelade zu verarbeiten. Die Kombination mit Krokant, Ananas, Kürbis oder Vanille versprechen eine einzigartige Geschmackserfahrung.

Diese süßen Verführungen aus den Küchen gibt es natürlich auf www.KLICK-Germany.de