Pauschalreisen: Nur wer Mängel richtig rügt, bekommt Geld zurück

Das Essen kalt, die Nächte laut, der
Strand verschmutzt – rund 1,5 Millionen deutsche Pauschal-Touristen
beschweren sich pro Jahr wegen nicht erfüllter Reiseversprechen.
Geld
zurück bekommt aber nur, wer die Mängel richtig rügt. Das berichtet
Lenz, die größte Kaufzeitschrift für die Zielgruppe 50plus, in ihrer
neuen Ausgabe (9/2006, EVT: 16. August).

Entscheidend ist, sofort auf einen Mangel hinzuweisen. Denn wer
sich nicht am Urlaubsort beschwert und Abhilfe fordert, hat später
kaum eine Chance, den Reisemangel ersetzt zu bekommen. p>

Lenz rät: Da
die Beweislast beim Urlauber liegt, ist eine schriftliche Beschwerde
samt Unterschrift der Reiseleitung empfehlenswert. Urlauber selbst
sollten dagegen vor Ort weder etwas unterschreiben noch
Entschädigungen annehmen, da so der Mangel praktisch akzeptiert wird.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub kommt es darauf an, alle Mängel
schriftlich zusammenzufassen und innerhalb von vier Wochen an den
Reiseveranstalter zu schicken. Dabei sollten Urlauber für jeden
aufgeführten Punkt eine bestimmte Preisminderung fordern, empfiehlt
Lenz. Das gilt auch dann, wenn der Mangel noch während des Urlaubs
behoben wurde.

Übliche Forderungen sind laut der so genannten ‚Frankfurter
Tabelle‘ zehn Prozent des Reisepreises für ungenügend warme und 20
bis 30 Prozent für verdorbene und ungenießbare Speisen sowie jeweils
zehn bis 20 Prozent für eine schlechte Reinigung des Zimmers oder
einen verschmutzten Strand. Je nach dem konkreten Einzelfall bis zu
40 Prozent können Urlauber für Lärm in der Nacht verlangen, sogar bis
zu 50 Prozent Minderung des Reisepreises sind bei Schäden im Zimmer
wie Rissen oder Feuchtigkeit möglich.
Einen Reise-Gutschein als
Wiedergutmachung müssen Urlauber nicht akzeptieren und können
stattdessen darauf bestehen, dass ein Teil des Reisepreises erstattet
wird.

Wichtig: Die klassischen Reisemängel und die ‚Frankfurter Tabelle‘
gelten nur für Pauschalreisen. Das bedeutet, dass mindestens zwei
unterschiedliche Leistungen – wie etwa Flug und Unterkunft –
enthalten sein müssen. Das Kriterium einer Pauschalreise ist
allerdings auch dann erfüllt, wenn die Anreise beispielsweise via
Billigflieger selbst, Hotel und Verpflegung aber über einen
Reiseveranstalter gebucht wurden.

Top 100 – Mineralwasser

Magnesium-, Kalzium-, Kalium- und
Hydrogencarbonat-Anteil auf dem Prüfstand / Den Gesamtsieg teilen
sich „Griesbacher“ aus Baden und „Mühringer Heilwasser“ aus
Baden-Württemberg / Die besten Sorten für Magen, Knochen, Nerven und
Muskeln

Mineralwasser ist nicht nur Durstlöscher,
sondern auch ein wertvoller Mineralstoff-Lieferant. Doch in punkto
Zusammensetzung unterscheiden sich die über 600 in Deutschland
erhältlichen Sorten zum Teil erheblich voneinander.

Lenz, die größte
Kaufzeitschrift für die Zielgruppe 50plus, hat in ihrer neuen Ausgabe
(6/2006, EVT: 17. Mai) die 100 meistverkauften Produkte auf ihren
Hydrogencarbonat-, Kalzium-, Kalium- und Magnesium-Gehalt hin
getestet.

Das Ergebnis: Die insgesamt besten Werte weisen
„Griesbacher“ aus Baden und „Mühringer Heilwasser“ aus
Baden-Württemberg auf, die sich den Gesamtsieg teilen. Darüber hinaus
verrät Lenz, welche jeweils die besten Sorten für Magen, Knochen,
Nerven und Muskeln sind.

Besonders magenfreundlich sind Mineralwasser-Sorten mit viel
Hydrogencarbonat, das einer Übersäuerung – etwa durch zu viel Fleisch
oder Wurst – entgegenwirkt und auch bei Harnsteinen und Sodbrennen
empfehlenswert ist. Lenz-Testsieger in dieser Kategorie ist das
„Helenenquelle Heilwasser“ aus Bad Wildungen mit 3.087 Milligramm
Hydrogencarbonat pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgen
„Adelheit Quelle“ (2.999 mg/l) und „Dunaris Heilbrunnen“ (2.687
mg/l).

Den größten Kalzium-Gehalt aller getesteten Mineralwasser-Sorten
weist „Fontanis classic“ (600 mg/l) auf. An zweiter Stelle liegt
„Imnauer Apollo“ (581 mg/l), Rang drei geht an „Aqua Römer classic“
(569 mg/l). Zu einem Mineralwasser mit einem hohem Gehalt an
knochenstärkendem Kalzium sollten vor allem Menschen greifen, die an
Osteoporose leiden.

Für den Zell-Stoffwechsel und die Nervenbahnen braucht der Körper
Kalium. Die besten Sorten: „Mühringer Schlossquelle“ (66 mg/l),
„Adelheid-Quelle“ (47 mg/l) und „Heppinger Heilwasser“ (36 mg/l).

Wer sportlich aktiv ist, benötigt ein Mineralwasser mit hohem
Magnesium-Anteil. Lenz-Testsieger in dieser Kategorie ist das
„Helenenquelle Heilwasser“ aus Bad Wildungen (251 mg/l). Durch einen
hohen Magnesium-Gehalt zeichnen sich darüber hinaus „Heppinger
Heilwasser“ (196 mg/l) und „Rhodius Classic“ (153 mg/l) aus.

Wer Geld sparen möchte, muss auf ein gutes Mineralwasser übrigens
nicht verzichten. So platzieren sich mit rund 30 Cent pro Liter die
günstigsten Sorten „Gemminger Mineralquelle“, „Warburger Waldquell
classic“ und „Steigerwald Mineralbrunnen“ allesamt im vorderen
Viertel des Testfeldes.

Der Traum ihres Lebens

Der Münchner Profikoch Walter Lenz (Gerd Silberbauer) steht kurz vor der Verwirklichung seines Lebenstraums: Mit Gattin Hanna (Michaela May) und Tochter Lili (Ganeshi Becks), die gerade das Abitur hinter sich hat, übersiedelt er nach Mallorca, um in einer traumhaft gelegenen Finca am Berghang mit Meerblick ein exklusives Restaurant zu eröffnen.

Als Walter jedoch überraschend an einem Herzanfall stirbt, steht Hanna als Fremde in der Fremde alleine mit einem Haufen Problemen da: Ihre Kochkünste sind bescheiden, die erhofften Gäste bleiben aus, und das Geld wird knapp. Resigniert entschließt Hanna sich zum Verkauf des Hauses, doch als die freundlich gemeinten Angebote deutlich unter Wert bleiben, spürt sie, dass man sie über den Tisch ziehen will.

Der Kampfgeist erwacht in Hanna, die unter dem spöttischen Lächeln der Nachbarn das Restaurant wieder eröffnet. Allein Schiffskoch Mati (Michael Roll) ist von ihrer Courage beeindruckt und heuert in der Küche an. Dank seiner Kochkünste und seinen Verbindungen zu den Einheimischen beginnt das Restaurant zu florieren. Zu den Stammgästen zählt auch Walters mallorquinischer Freund Manolo (Bernhard Leute), der den unerwarteten Aufschwung des ‚Miramonte‘ zähneknirschend verfolgt.

Offiziell gibt Manolo sich als hilfsbereiter Freund der Familie aus, doch hinterrücks spekuliert er darauf, dass Hanna finanziell die Luft ausgeht. Mit dem zwielichtigen Bankdirektor Kalterer (Heinz Trixner) und dem Immobilienhai Lotz (Giulio Ricciarelli) giert Manolo danach, sich Hannas Grundstück unter den Nagel zu reißen, das nach dem Bau eines Tunnels erheblich im Wert steigen wird. Doch mit Matis tatkräftiger Hilfe und dank einer Verschwörung mit Manolos Ehefrau (Saskia Lange) kann Hanna den Spekulanten die Stirn bieten…

ARD, Dienstag, 16.05., 10:30 – 12:00 Uhr