Salbei

Salbei in Butter angebraten. Dieser Duft weckt die
Sinne und erinnert an einen Urlaub in Italien. Das aromatische Kraut
mit leichter Kampfernote ist in der italienischen Küche
unverzichtbar. Ein Klassiker ist Saltimbocca: Feine Kalbsschnitzel
werden mit luftgetrocknetem Schinken und frischem Salbei belegt,
angebraten und mit Wein abgelöscht. Auch Pasta und Risotto,
Gemüsegerichte und Soßen auf Tomatenbasis lassen sich mit dem
Küchenkraut verfeinern. In Deutschland wird gerne Aal mit
Salbeiblättern abgeschmeckt, um ihn bekömmlicher zu machen.

Salbei gehört zur botanischen Familie der Lippenblütler und hat
seine Heimat im Mittelmeerraum. Der immergrüne Halbstrauch wird bis
zu 80 cm hoch und trägt längliche, gestielte Blätter mit einer
silbrig-filzigen Oberfläche. Neben dem Echten Salbei (/Salvia
officinalis/) werden noch einige andere Salbeiarten in der Küche
verwendet. Der Dalmatinische Salbei hat zum Beispiel eine angenehm
frische Note, während der Griechische Salbei etwas bitterer schmeckt.
Da das Gewürz ein starkes Eigenaroma hat, sollte es vorsichtig
dosiert werden. Die kleinen blauen Blüten eignen sich auch als
essbare Garnitur.

Salbei hat auch als Arzneipflanze eine große Bedeutung. Da wundert
es nicht, dass sich sein Name von dem lateinischen Wort „salvare“
für „heilen“ ableitet. Salbei lindert Erkältungsbeschwerden und
Zahnschmerzen, unterstützt die Verdauung und soll übermäßiges
Schwitzen eindämmen. Die Blätter enthalten ätherische Öle wie
Thujon und Kampfer, aber auch Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide.

Im Garten bevorzugt der Salbei einen sonnigen Platz, am besten vor
einer Hauswand oder zwischen Steinen. Er braucht einen durchlässigen,
kalkhaltigen Boden. Die Pflanze vertreibt Läuse, Raupen und
Schnecken, sodass sie gerne um Gemüsebeete platziert wird. Der ideale
Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte. Es empfiehlt sich, dass Kraut
handhoch über dem Boden abzuschneiden. Wenn nur einzelne Blätter
gezupft werden, sehen die Kräuter schnell „zerrupft“ aus. Frisch
schmeckt Salbei am besten, denn beim Trocknen geht viel Aroma
verloren. Wer die Blätter konservieren möchte, kann sie zwischen
dick mit Olivenöl bestrichene Alufolie legen und einfrieren.

Heike Kreutz

www.aid.de/inhalt/kraeuter-650.html

Viel Spargel dieses Jahr

Das alljährliche Warten auf den deutschen Spargel hat bald ein Ende: Drei bis vier Wochen früher beginnt die Ernte dank moderner Polyethylen-Folien als Bedeckung auf den Feldern. Dabei ist das Kunststoffmaterial gesundheitlich unbedenklich: Eine Analyse durch den renommierten TÜV Süd hat ergeben, dass sich keinerlei Weichmacher darin befinden.

Früher war der Spargelanbau ein unsicheres Geschäft. Schon kleine Fehler konnten zu großen Ernteausfällen führen. „Die Schwarz-Weiß-Folie hat den Spargelanbau revolutioniert“, sagt Joachim Ziegler, Gemüsebau-Berater im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz. In den 60er-Jahren wurden die ersten Versuche mit durchsichtigen und rein schwarzen gestartet, inzwischen gehört die Variante schwarzweiße Folie in modernen Gartenbaubetrieben zum Standard. Die angehäuften Dämme werden damit vom Aufdämmen bis Ernteende abgedeckt – in der Regel von März bis Juni. Das schützt die Köpfe vor Sonneneinstrahlung, die sie rotviolett oder grün werden lässt. Je nach Wetterlage liegt die wärmespeichernde schwarze oder die Sonnenstrahlen reflektierende weiße Seite oben. Konstantere Dammtemperaturen sorgen dabei für gleichmäßiges Wachstum und verlässliche Ernten. Auch ein Verholzen der Stangen, was früher zum Start der Saison häufig vorkam, lässt sich so verhindern.

Feldarbeit ist leichter geworden

Durch die Folienbedeckung gelingt ein wirtschaftlicher Anbau inzwischen auch auf lehmigeren Böden und in Lagen bis 300 Höhenmetern. Früher eigneten sich ausschließlich Sandböden. Doch die sind rar, zumal ein überaltertes Spargelfeld nicht an selber Stelle sofort wieder neu gepflanzt werden kann. Auch sonst hat die Folie viele Vorteile: So muss nur einmal, statt früher zweimal am Tag gestochen werden. Das senkt die Kosten. „Sonst wäre Spargel ein bis zwei Euro pro Kilo teurer“, schätzt Ziegler. Auch die körperlich sehr anstrengende Feldarbeit ist leichter geworden. Maschinen heben die Folie zur Ernte an und bringen sie anschließen wieder in Position. Die Dämme sind vor Starkregen und Verschlämmung geschützt – und in lockerer, angenehm feuchter und biologisch hochaktiver Erde sticht es sich einfacher. Auch die äußeren und inneren Stangenqualitäten sind besser. Der durchwurzelte Boden trocknet zudem nicht so schnell aus, wobei sich Regenwasser in den Seitentaschen der Folien sammelt und langsam an den Boden abgegeben wird. „Das funktioniert wie eine Tröpfchenbewässerung am Fuß des Damms“, erklärt Ziegler. Zusätzlich sorgt der wärmere Boden dafür, dass Pflanzennährstoffe aus dem im Spätherbst eingearbeiteten Spargelkraut schneller freigesetzt werden.

Keine Gesundheitsgefährdung
Um bis zu vier Wochen früher kommt deutscher Freilandspargel dank verschiedener Folienbedeckungen in den Handel. Dabei ist die Bedeckung weitaus umweltfreundlicher als lange Transportwege, betont der Gartenbau-Fachmann. Früher wurden Tausende Tonnen Spargel aus Frankreich, Griechenland und Spanien von Ende März bis Ende April importiert. Inzwischen ist der Vorteil der südeuropäischen Länder deutlich geschrumpft. Dabei ist das Material, das die Deutschen früher ernten lässt, gesundheitlich unbedenklich: Das verwendete Polyethylen ist zum Verpacken von Lebensmitteln geeignet. „Wir haben Folienproben aller wichtigen Hersteller vom TÜV Süd prüfen lassen, und in keiner wurden umstrittene Weichmacher gefunden“, sagt Ziegler. Verbraucher könnten deshalb bereits ab April guten Gewissens Spargel aus regionalem Anbau kaufen und genießen.

Mindestens acht, meistens sogar mehr als zehn Jahre kann die schwarzweiße Folie wiederverwendet werden. Danach wird das Material je nach Zustand recycelt oder verwertet. Nicht nur im Spargelanbau finden Folien Verwendung. Transparentes Polyethylen deckt Felder mit Frühkartoffeln ab, lässt als Tunnel Erdbeeren früher reifen oder schützt in Form von Folien-Gewächshäusern empfindliche Tomatenpflanzen vor Fruchtfäule. Beim Spargel unterdrückt die Abdeckung Unkraut und hält zudem die Bohnen-Fliege von der Eiablage ab. Ihre Larven haben früher für große Ernteausfälle gesorgt. „Während der Ernte dürfen keine Pflanzenschutzmittel angewendet werden, deshalb sind Folien eine sehr wichtige Maßnahme des integrierten Pflanzenschutzes“, sagt Ziegler.

Was ist "Nudging"?

Ansatz zur Verbesserung der Ernährungssituation

Was einen gesundheitsförderlichen Lebensstil auszeichnet und welche Lebensmittel als gesund gelten, wissen viele. Dennoch setzen die entsprechenden Empfehlungen nur die Wenigsten um. Alena Buyx, Professorin für Medizinethik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, erörterte auf dem 18. aid-Forum in Bonn, ob und wie man Ernährungsempfehlungen durch Veränderungen des Umfeldes leichter umsetzen kann. Die Antwort ist der als „Nudging“ bekannte Ansatz. Buyx zeigte auf, dass das menschliche Entscheidungsverhalten teils irrational ist und dass Automatismen oftmals Entscheidungen lenken.

Beispielsweise beeinflusst die Präsentation der unterschiedlichen Alternativen eine Entscheidung. Dabei spielt der Aufwand der betrieben werden muss, um die eine oder andere Alternative zu erreichen, eine große Rolle. Außerdem wählen Menschen oft die vorgegebene Option. Darüber hinaus gibt es auch Gruppeneffekte bei der Entscheidungsfindung. Diese sind auch beim Essen nachweisbar. Buyx erklärte, dass „Dickwerden“ genauso wie „Abnehmen“ ansteckend ist. Auch Anreize beeinflussen das Verhalten. „Probanden laufen länger auf dem Laufband, wenn das Gerät nicht nur die verbrannten Kalorien anzeigt, sondern auch, was der Proband danach essen kann“, so die Referentin.

Diese „Nudges“ (Nudge lässt sich zum Beispiel mit „Anstubsen/Anstoßen“ übersetzen) lassen den Menschen ihre Entscheidungsfreiheit, können aber dennoch das Entscheidungsverhalten gezielt beeinflussen. Entsprechende Maßnahmen üben keinen Zwang aus, helfen aber, die Umwelt so zu gestalten, dass das gewünschte Verhalten leicht fällt.

Eine ungewünschte Alternative wird nicht weggenommen, sondern einfach etwas weiter außer Reichweite gestellt. Die „ungesunde“ Option wird also erschwert. Das Wissen, dass Gewohnheit, Trägheit und Automatismen das Entscheidungsverhalten relevant beeinflussen, kann auch im Ernährungs- und Gesundheitsbereich helfen, Entscheidungen in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Annalena Wall, www.aid.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Rheinische Küche: handfest und herzhaft

Sie bietet herzhafte Gerichte, immer handfest und deftig. Nicht nur „Rievkooche“, die Reibekuchen aus rohen Kartoffeln. Martina und Moritz zeigen eine ganz neue, verführerische Version mit „Kölschem Kaviar“. Außerdem backen sie Speckpfannkuchen, die erstaunlich leicht sind. Sie haben das Rezept für einen Sauerbraten, der es in sich hat. Und für einen herzhaften Sauerkraut-Eintopf mit Schweinebauch und weißen Bohnen. Als Dessert servieren die beiden unwiderstehlich knusprige Waffeln – mit dem besten Apfelmus der Welt. Sie machen die Zubereitung leichter und dank moderner Technik auch einfacher: Das gibt den Gerichten neuen Pfiff, mehr Geschmack und manchmal sogar ein völlig anderes Aussehen.

Redaktion: Klaus Brock

Kochen mit Martina und Moritz: Morgen wieder die Kultserie im WDR Fernsehen, Samstag, 03. Januar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – diesmal: Rheinische Küche: handfest und herzhaft

www.martinaundmoritz.wdr.de

Bessere Kennzeichnung auf Lebensmitteln

Künftig Salzgehalt statt Natriumwert

Wer vermeiden will, dass stark gesalzene Fertigsuppen oder Tiefkühlpizzen auf seinem Teller landen, suchte bislang auf der Verpackung nach dem Anteil der würzenden Zutat vergebens. Wenn überhaupt war der Salzgehalt bei den Nährwertangaben im Natriumwert versteckt. „Viele Hersteller machten sich bisher nicht die Mühe, neben dem Natrium auch den Anteil der weißen Streuwürze in ihren Fertiggerichten anzugeben. Doch Verbraucher brauchen verlässliche Angaben, denn zu viel Salz im Essen ist für den menschlichen Organismus schädlich“, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW. Jeder Deutsche nimmt täglich im Schnitt sieben bis neun Gramm Salz zu sich. Mehr als sechs Gramm pro Tag können Herz und Kreislauf auf Dauer nicht verkraften. Viele Menschen haben mit hohem Blutdruck und einem steigenden Schlaganfallrisiko zu kämpfen. Die Gefahr dieser Zivilisationskrankheiten kann durch weniger Salz in der eigenen Ernährung reduziert werden.“ Eine neue Kennzeichnungspflicht ab Ende des Jahres soll Konsumenten helfen, sich beim Lebensmitteleinkauf im Laden besser zu orientieren und ihnen ermöglichen, ihren Salzkonsum leichter zu regulieren:
Kennzeichnungsrevolution auf der Verpackung: Bislang war es Herstellern freigestellt, ob sie den Salzgehalt in ihren Fertig-Pizzen, Pasta-Gerichten und Co. auf den Verpackungen angeben. Wenn, mussten Hersteller dies zwingend in Form des Natriumwerts, einem Mineralstoff im Salz, tun, konnten die Salzmenge aber zusätzlich nennen. Ein Gramm Natrium entspricht rund 2,5 Prozent Gramm der weißen Würze. Kundige Verbraucher mussten also meistens rechnen, um den wahren Salzgehalt in der Suppe von der Verpackung ablesen zu können. Ab 13. Dezember kann der Rechner in der Tasche bleiben: Ab dann muss bei der freiwilligen Kennzeichnung der Salz- statt des Natriumanteils EU-weit auf der Verpackung angegeben werden. Aber erst ab Ende 2016 müssen sich sämtliche Hersteller an diese Vorgabe halten. Immer mehr Lebensmittelfirmen nehmen bereits im Vorfeld nicht nur die neue Regelung, sondern auch die damit beabsichtigte Gesundheitsförderung ernst: Sie stellen schon jetzt die Kennzeichnung auf ihren Lebensmittelverpackungen für Verbraucher nachvollziehbar um und reduzieren sogar in vielen Fällen den Salzanteil in ihren Gerichten.

Maximal sechs Gramm pro Tag: Gesundheitsbewusste Konsumenten sollten darauf achten, dass sie insgesamt nicht mehr als einen Teelöffel Salz pro Tag zu sich nehmen. Der größte Teil davon wird nicht beim Kochen ins Essen gestreut, sondern er steckt bereits verarbeitet in Wurst, Käse, Brot und Fertiggerichten. Die eindeutige Salzkennzeichnung auf den Produkten macht es Verbrauchern nun leichter, den Überblick über die Zufuhr zu behalten. Gering Gesalzenes enthält 0,3 Gramm Salz in hundert Gramm. Bei verarbeiteten Lebensmitteln mit der fünffachen Menge – 1,5 Gramm Salz – ist die Ausschau nach einer salzärmeren Variante empfehlenswert. Meistens gibt es auch weniger gewürzte Produkte – allerdings meist bei einem anderen Hersteller.

Wissenswertes rund um die neuen Kennzeichnungsregeln von Salz und Tipps zum Konsum finden Interessenten in einem Special der Verbraucherzentrale NRW im Internet unter www.vz-nrw.de/salz

Kroatiens neue Küche

Was die engagierten Kochkünstler aus Kroatiens Fisch, Meeresfrüchten und den Schätzen des Hinterlandes machen, ist renommierten Gourmet-Guides mittlerweile viele Auszeichnungen und den Kollegen in ganz Europa höchste Anerkennung wert.

Zigeuner Grill und Puzta Platte gibts nicht mehr! Die regionalen Spitzenprodukte machen es Köchen leichter: vereint mit Know How und Leidenschaft wird aus Kvarner Scampi, Kräutern, lokalem Käse, Pilzen, Olivenöl und unzähligen anderen heimischen Produkten gut gekocht. Die sind mittlerweile auch dem renommierten Gourmetguide Gault Millau insgesamt sieben Hauben wert. Von „bestechender Produktqualität“ ist hier die Rede, vom Verzicht auf „Schnickschnack“ und „Effekthascherei“ sowie von „spannenden Weinbegleitungen“. Die so ausgezeichneten Lokale sind: Kukuriku (1 Haube, www.kukuriku.hr ), Draga di Lovrana (1 Haube, www.dragadilovrana.hr ), Johnson (2 Hauben, www.johnson.hr), Bevanda (1 Haube, www.bevanda.hr) und Laurus (2 Hauben, www.villa-kapetanovic.hr ).

Höchste Anerkennung gibt es auch von internationalen Kollegen, insbesondere von Seiten der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“. Diese Assoziation ambitionierter, junger Starköche und -köchinnen setzt sich für neue, innovative Küche ein – um genau dadurch das kulinarische Erbe und Savoir Vivre zu bewahren. Der Zusammenschluss besteht derzeit aus rund 350 Köche aus zwölf Ländern. Kroatien ist seit zwei Jahren mit elf Mitgliedern vertreten, drei davon sind im Kvarner beheimatet: Danijela Kramarić, die als mehrfach preisgekrönte Sommelière auch virtuos das Zepter in der Küche des Plavi Podrum in Volosko ( www.plavipodrum.com ) schwingt, Sanja Nikolac und ihr Chefkoch Zdravko Tomsic, der für das Hotel-Restaurant Draga di Lovrana vor allem kleine Meisterwerke aus Fisch und Meeresfrüchten bereitet, und Deniz Zembo vom Restaurant Le Mandrac ( www.lemandrac.com ), ein Ideenkünstler, stets auf der Suche nach neuen, spannenden Geschmacksrichtungen.

www.kvarner.hr

Kochen mit Martina und Moritz

WDR Fernsehen, Samstag, 26. Januar 2013, 17.20 – 17.50 Uhr mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Heute: Rheinische Küche: handfest und herzhaft

Sie bietet herzhafte Gerichte, immer handfest und deftig. Nicht nur „Rievkooche“, die Reibekuchen aus rohen Kartoffeln. Martina und Moritz zeigen eine ganz neue, verführerische Version mit „Kölschem Kaviar“. Außerdem backen sie Speckpfannkuchen, die erstaunlich leicht sind. Sie haben das Rezept für einen Sauerbraten, der es in sich hat. Und für einen herzhaften Sauerkraut-Eintopf mit Schweinebauch und weißen Bohnen. Als Dessert servieren die beiden unwiderstehlich knusprige Waffeln – mit dem besten Apfelmus der Welt. Sie machen die Zubereitung leichter und dank moderner Technik auch einfacher: Das gibt den Gerichten neuen Pfiff, mehr Geschmack und manchmal sogar ein völlig anderes Aussehen.

Auch Martina und Moritz arbeiten, wie so viele Spitzenköche, mit CHROMA type 301 Kochmesser

BRIGITTE Diät 2013

Ab sofort ist BRIGITTE mit einem 82-seitigen Diät-Extraheft „Meine BRIGITTE Diät“ im Handel erhältlich. Neu dabei: Ein 24 Fragen umfassender Test, der jedem seine persönliche Strategie verrät, um schlank zu werden und zu bleiben. Zahlreiche individuelle Tipps und typgerechte Rezepte helfen, das eigene Wohlfühlgewicht auf leichte, aber genussvolle Weise zu erreichen. Insgesamt bietet das Extra-Heft 65 Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen, die alle jeweils unter 450 Kalorien liegen. Praktische To-go-Gerichte fürs Büro und schnelle Eiweißdrinks sind ebenso dabei wie Leibgerichte für die ganze Familie.

Wer die neuen Diät-Rezepte unter professioneller Anleitung und in geselliger Atmosphäre ausprobieren möchte, kann die BRIGITTE Diät, die seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Diäten überhaupt gehört, dieses Jahr als Kochkurs im „Kochhaus“ (www.kochhaus.de) in Berlin und Hamburg buchen. In den jeweils 4-stündigen Kursen gibt es unter Anleitung von Profis viele Tipps und Tricks der gesunden und leichten BRIGITTE Diät-Küche.

Auch am Arbeitsplatz können Berufstätige wieder die BRIGITTE Diät genießen. Rund 1.000 Kantinen bieten ab 18. Februar 2013 die leckeren und leichten Rezepte an. Immer mehr Unternehmen ermöglichen es ihren Mitarbeitern auf diese Weise, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. So wird zum Beispiel auch in den Kantinen von Playmobil, TUI und WMF zwei Wochen lang nach der BRIGITTE Diät gekocht.

Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE: „Wir haben in diesem Jahr eine BRIGITTE Diät nach Maß entwickelt. Denn jede Frau is(s)t anders, hat Gewohnheiten und Vorlieben, die das Gewichthalten leichter oder schwerer machen. Unser spezieller Test hilft, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen – denn wer sich selber kennt, nimmt leichter und entspannter ab. Unsere leckeren Rezepte und die bewährten Regeln unserer Diät machen es leicht, auf einfache und gesunde Weise Gewicht zu verlieren.“

Gallerie in Mainz

Die besten Adressen von Sylt bis zum Bodensee: Die Septemberausgabe des Magazins DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, ist auch in diesem Jahr wieder ein Must have für Genießer. Ihr liegt das handliche Taschenbuch „Die besten Restaurants in Deutschland 2012/2013“ bei, das wie im Vorjahr insgesamt 800 Adressen empfiehlt. Zu allen Restaurants gibt es detaillierte Informationen und Beschreibungen des Küchenstils, übersichtliche Symbole und alle Daten, die man für die Planung und Reservierung braucht. Das Bewertungsschema von einem bis maximal fünf Feinschmecker-Punkten zeigt auf einen Blick, ob das Lokal zur absoluten Spitze gehört oder verlässliche solide Küche für den Alltag bietet. Insgesamt hat DER FEINSCHMECKER auch in diesem Jahr mehr als 1000 Restaurants in ganz Deutschland besucht und getestet, um die besten 800 zu empfehlen – vom Top- Restaurant bis zum gehobenen Dorfgasthaus, vom überdurchschnittlichen Italiener bis zum ambitionierten Szenelokal.

Das im September 2011 eröffnete “LA GALLERIE” in Mainz ist vom Start weg augsgezeichnet worden. Paride “Mimmo” Nicoli – vormals Restaurant “La Villa” in den Opelvillen, Rüsselsheim, bringt hier mit frischem Schwung und leichter Hand typische Spezialitäten aus seiner Heimat dem Friaul auf den Tisch. Herausragende italienische Küche in einer sehr puristisch produktbetonten Art. Zeitlos elegant ist das Ambiete mit tomatenroten Wänden an denen Chagall-Lithographien und –Faksimiles hängen – eine Verbindung zur gegenüber liegenden Stephanskirche mit ihren Chagall-Fenstern. Im Sommer lädt eine romantische kleine Dachterrasse zum Verweilen ein.

Rémi Chambard

Küchenchef Rémi Chambard startet in seine erste Sommersaison –
Im Restaurant Les Paillotes werden Gäste mit leichter französischer Sommerküche verwöhnt

Ein „Déjeuner sur l’herbe“ für warme Temperaturen: Im Restaurant Les Paillotes legt Küchenchef Rémi Chambard seinen Fokus auf sommerlich-leichte Köstlichkeiten wie Steinbutt und Hummer. Die ländlich-elegante Atmosphäre seines Gourmettempels erinnert an ein „Picknick im Grünen“, das hier früher von berühmten französischen Landschaftsmalern wie Jean-Baptiste Camille Corot und einigen Impressionisten besonders geschätzt wurde. Das denkmalgeschütze Ausflugslokal wurde um die Jahrhundertwende errichtet und liegt am Rande der Seen von Ville d’Avray, einem Ort, der einst Quelle der Inspiration für Impressionisten war. Rémi Chambard übernahm das Restaurant im letzten Winter und drapiert seither jedes Gericht zu einem kleinen Kunstwerk. Es gehört zum Boutiquehotel Les Etangs de Corot, welches sich zwischen Paris und Versailles befindet. Das Restaurant ist freitags, samstags und sonntags geöffnet, ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert kostet etwa 60 Euro. Reservierungen telefonisch unter +33 1 41 15 37 00 oder unter www.etangs-corot.com

Wie in den typisch französischen Gartenlokalen üblich, wird auch hier auf die musikalische Unterhaltung Wert gelegt. Eine Jazzband nimmt heute den Platz der ehemaligen Blaskapelle ein und versetzt die Gäste damit einmal mehr in die Stimmung eines „Dejéuner sur l’herbe“, das von den Künstlern so geschätzte „Picknick im Grünen“. Nur die Auswahl an feinen Weinen aus Bordeaux, dem Burgund und von der Loire wurde reichlich aufgestockt, damit auch jeder Gast seinen Favoriten auf der Karte findet. Les Etangs de Corot liegt 15 Autominuten südwestlich von Paris und mitten in unberührter Natur. Insgesamt 41 Zimmer und zwei Suiten stehen Gästen zur Verfügung, die häufig aufgrund des Caudalie Vinothérapie® Spas einchecken, um hier Körper und Seele baumeln zu lassen.