Olivenanbau auf Zypern

Göttliche Frucht

Olivenanbau auf Zypern

Seit Jahrtausenden wird der Olivenbaum auf Zypern kultiviert. Der Olivenpark Oleastro schickt seine Besucher auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Olivenanbautradition.

Zum Auftakt der Erntezeit Mitte Oktober bietet sich ein Besuch im Olivenpark Oleastro, zwischen Pafos und Lemesos an den Ausläufern des Troodos-Gebirges, an. Hier erhalten Besucher Einblick in die 60.000-jährige Kulturgeschichte der Olive – angefangen von verschiedenen Methoden der Ölgewinnung, der Bedeutung der Olive in der griechischen Mythologie bis hin zu Traditionen und Gebräuchen rund um den Olivenanbau. Zudem lernen die Besucher die Funktionsweise einer ökologischen Olivenmühle kennen. Diese umweltschonende Methode der Olivenpressung ist bisher einzigartig auf Zypern. Für Kinder besteht außerdem die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder beim Ponyreiten zu vergnügen. Erwachsene zahlen drei und Kinder ab zwei Jahren zwei Euro Eintritt.

Die Wurzeln des Ölbaums auf Zypern reichen bis in die Antike: Bei Ausgrabungen in Kourion und Kouklia an der Westküste wurden beispielsweise Amphoren zur Aufbewahrung von Olivenöl sowie altertümliche Olivenpressen zu Tage gefördert. Der Ölbaum findet in der griechischen Mythologie, im Koran und in der Bibel Erwähnung. Tatsächlich ist der Olivenbaum und sein Öl, das Homer als „flüssiges Gold“ bezeichnete, auf der Mittelmeerinsel von der Ebene bis ins Gebirge allgegenwärtig. Der berühmteste und mit rund 800 Jahren älteste Olivenbaum mit einem Durchmesser von 15 Metern steht im Dorf Anglisides an der Straße zwischen Lemesos und Larnaka. Abgesehen von ihrer wichtigen agrarwirtschaftliche Bedeutung für Zypern verfügt die Olive über eine hohe Symbolkraft: Kinder werden auf der Insel von jeher nicht mit Wasser, sondern mit Olivenöl getauft und seit 1960 ziert der Ölzweig als Symbol des Friedens die zypriotische Nationalflagge.

Das Weinanbaugebiet Sachsen

Klein aber fein: Das Weinanbaugebiet Sachsen

Seit mehr als 800 Jahren werden im Elbtal Reben kultiviert. In unmittelbarer Nähe der weltbekannten
Semperoper, am Fuße der wunderschönen Elbschlösser in Dresden und auch als Dekor auf dem Meissner Porzellan begegnet der Besucher Sachsens dem Wein. Aufgrund seiner Stellung als Spezialität und Rarität – lediglich 0,2 Prozent der gesamten deutschen Weinmenge stammt aus Sachsen – ist er jedoch immer noch nicht allen Liebhabern bekannt. Das Anbaugebiet
an der Elbe ist eines der kleinsten in Deutschland und das nordöstlichste Europas. Die 55 Kilometer lange Weinstraße von Pirna über Dresden, Radebeul und Meißen bis in die idyllischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz verbindet auf harmonische Weise kulturhistorische Sehenswürdigkeiten
und die reizvolle Landschaft. Die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus im Elbtal stammt aus dem Jahr 1161. Der Sage nach soll der wundersame Meißner Bischof Benno aber bereits um 1100 die ersten Reben nahe dem Burgberg gepflanzt haben. Die Elbe ist die Mutter des Weinbaus in Sachsen. Sie ermöglichte an ihren geschützten Talhängen das Wachsen der Reben. Zu den Rebsorten, die in Sachsen besonders gut gedeihen, zählt der Traminer: Er wird auf den besten Lagen des Elbtales, auf den steilen warmen und nicht zu trockenen Terrassen, angebaut. Bei relativ geringen Erträgen bringt der Traminer sehr aromatische bukettreiche Weine mit einem Duft, der an Rosen erinnert, hervor. Eine anspruchsvolle Rebsorte, die von den Winzern als der König der weißen Weine in Sachsen bezeichnet wird und seit Mitte des 18. Jahrhunderts
kultiviert wird. Der Traminer ist zu Käse und Süßspeisen die beste Empfehlung. Er stellt den ältesten Rebstock Sachsens auf dem Gelände des Meißner Hahnemannzentrums
von 1880.
Die Sächsische Weinkönigin wird am Freitag, den 7. November 2008 im Zentralgasthof Weinböhla in festlichem Rahmen
gewählt. Den provozierenden Namen „Wein und Käse – Romanze oder Rosenkrieg?“
trägt eine Verkostung von Wein und Käse am 23.07.2008 ab 19.00 Uhr im Sächsischen
Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul.

Spinat

Das historische Gemüse wurde vermutlich in Persien kultiviert und kam so nach Spanien, wo erstmalig im 9. Jahrhundert von ‚espinacar‘ berichtet wurde. Spinat ist gesund – auch wenn der im zugeschriebene Eisengehalt nicht ‚bioverfügbar‘ ist. Johann Lafer liebt frisches Gemüse und zeigt seinen zwei Kochschülern Sabine Kristen aus Aichtal und Henrik H. Himpe aus Münster leckere Spinatvariationen: Spinatknödel im Kartoffel-Speck-Sud, Spinatrisotto mit gebratenen Garnelen und Parmesanschaum. Guten Appetit!

SWR, Donnerstag, 20.03., 18:15 – 18:45 Uhr, Lafer: Einfach kochen!

Lafers Himmel un Erd

Der Lauch gehört zur botanischen Familie der Liliengewächse. Schon im Altertum wurde der Lauch in seiner Urform, als Ackerknoblauch, kultiviert. Er stammt vermutlich aus Vorderasien. Heute wird er in ganz Europa angebaut. Man unterscheidet je nach Erntezeit zwischen Sommer-, Herbst- und Winterlauch. Lauch enthält aromatische, ätherische Öle, die vor allem beim Winterlauch so scharf sein können, dass sie beim Verarbeiten Tränen hervorrufen. Hobbykoch Helmut Steinstraß aus Darscheid in der Vulkaneifel kocht Lachs im Lauchbett. Johann Lafer hat sich für Lauchsalat, dazu gebratene Geflügelleber mit Balsamico und Lauch-Petersilienflan, entschieden.

HR, Montag, 14.01., 16:30 – 17:00 Uhr: Lafers Himmel un Erd – Lauch

Cranberries: ­ Rotes Gold der Indianer

­ Von Ende September bis Dezember gibt es hierzulande wieder frische Cranberries zu kaufen. Die kirschgroßen Früchte leuchten hellrot bis schwarz und haben in der nordamerikanischen Küche eine lange Tradition. Schon die Indianer schätzten die herb-säuerlichen Früchte als Nahrungs-, Heil- und Färbemittel.

Mit Ahornsirup eingekocht, wurden die Beeren haltbar gemacht. In Form von Saft dienten sie der Desinfektion von Wunden und auch zum Färben von Federn und Kleidung war die Kranichbeere gefragt.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts werden die Beeren mit dem festen Fruchtfleisch im Nordosten der USA kultiviert und erfreuen sich als Kompott, Gelee, Saft oder Chutney großer Beliebtheit. Vor allem als süß-saure Soße zum Thanksgiving-Truthahn dürfen sie nicht fehlen. Das „rote Gold der Indianer“ ist nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch als Zutat für Kuchen und Gebäck, für Milchmischgetränke, Quarkspeisen oder als Beilage zu Wildgerichten in der hiesigen, herbstlichen Beerenküche willkommen.

Neben den Namen „Cranberry“ und „Kranichbeere“ sind Bezeichnungen wie „Kranbeere“, „Moosbeere“ und „Kulturpreiselbeere“ im Handel geläufig. Über 100 Sorten der ursprünglich aus den Hochmooren Nordamerikas stammenden Beerenstrauchart (Vaccinium macrocarpon) sind weltweit bekannt.

(Ira Schneider)

Das echte amerikanische Barbecue

Amerika gilt als Urheimat des Grillspaßes und wurde anfangs hauptsächlich in den Südstaaten und vor allem im Südwesten kultiviert. Große Fleischstücke wurden mit gehaltvollen Würzungen mariniert und auf offenen Feuer gebraten. Das Wort BBQ wurzelt dabei im mexikanischen Wortstamm ‚barbacoa‘, was im soviel wie Feldofen bedeutet.

Auch heute ist das BBQ die beliebteste Kochform der Amerikaner. Sobald es das Wetter zuläßt, wird von Seattle bis Houston der Grill benutzt. Die klassisch würzigen BBQ-Saucen sorgen für das traditionelle Raucharoma und fehlen in den USA auf keinem Esstisch. Und auch wer sich in den letzten Wochen abends durch Deutschlands Straßen bewegte und über eine sogenannte ‚feine Nase‘ verfügt, kann es bestätigen: die Grillsaison hat begonnen. Überall steigen köstlich-duftende Rauchschwaden empor und hier und da sind besonders am Wochenende die Würstchenbestände in Supermärkten stellenweise fast aufgebraucht.

Das Genuss-Experte GOURVITA widmete sich Geschmack und die Lust am Grillen genauer. Um diese besser zu verstehen, befragte man stichpunktartig Konsumenten und kam zu folgenden Erkenntnissen:

Grillen als Kochform wird immer beliebter, weil es hauptsächlich folgende Vorteile bietet:

Schnellerer Genuss

Obwohl Holzkohle unter Grill-Enthusiasten immer noch den höchsten Stellenwert besitzt, setzen sich Gas- und Elektrogrills immer mehr durch. Für sie braucht man keine Anfeuerzeit und das Essen ist schneller servierbereit. Grillen ist somit eine schnelle, und zwanglose Form der Essenzubereitung.

Gesunder Genuss

Auch hier überzeugen ‚kohlefreie‘ Geräte wie Gas- und Elektrogrills: sie garen das Grillgut besonders schonend und gelten als gesündere Option, weil sie keine schädlichen Dämpfe absondern. Viele Konsumenten bevorzugen Elektrogrills, da sie ohne offenes Feuer betrieben werden können.

Abwechselungsreicher Genuss

Neben Steaks und Würstchen findet man immer mehr fettarme Geflügelprodukte auf dem Grill. Jahr für Jahr scheint sich die Vielfalt des möglichen Grillguts auszuweiten. Es wird gegrillt, was sich grillen läßt, z.B. Grillkäse, Gemüse und natürlich auch Fisch.

In Deutschland sind die BBQ-Saucen aus den USA jetzt beim Genuss-Versand GOURVITA erhältlich.

www.gourvita.com

Männerwirtschaft

Felix ist nicht zu bremsen: Er trainiert für einen internationalen Wettbewerb für Hobby-Köche.
Was gäbe es Schöneres, als gegen einen Kochkünstler aus Gottes eigenem Schlaraffenland, aus Frankreich, zu gewinnen?

Felix übt und rührt und kocht, was das Zeug hält. Dann bricht der große Tag an; auch das Fernsehen ist zur Stelle. Schließlich muss Felix sich einmal mehr vor Augen halten, wie schön und kultiviert sein Leben sein könnte, wenn sein Hausgenosse Oscar nicht wäre …

Sat1, Montag, 03.07., 04:45 – 05:10 Uhr

Balthazar: Große Aromen, kleine Portionen

Was stört die Gäste am meisten im Restaurant? Das Ergebnis einer Feinschmecker-Umfrage entlarvt, es sind vor allem steife Atmosphäre und aufdringliche, belehrende Kellner. Ja dann werden Sie zumindest in diesem Punkt nur Wohlbefinden im Balthazar am Kurfürstendamm erleben. Die Atmosphäre ist locker, unverkrampft, dennoch kultiviert. Der Service agiert flink und schnörkellos.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Berliner Morgenpost:
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/12/berlin/810208.html