Kimchi machen ist jetzt Weltkulturerbe

Koreas Gimjang-Kultur wurde Anfang Dezember von der UNESCO als Immaterialles Kulturerbe der Menschheit registriert. „Gimjang“ bezeichnet den koreanischen Brauch der Kimchi-Herstellung im Familien- oder Bekanntenkreis. Dazu treffen sich die Koreaner mit Familie, Verwandten oder Nachbarn im späten Herbst oder frühen Winter, bereiten Kimchi zu und teilen ihn dann untereinander auf.

Kimchi ist scharf eingelegter Chinakohl und wird als Beilage gereicht. Ursprünglich diente die Kimchi-Herstellung dazu, Gemüse für den Verbrauch im Winter haltbar zu machen. Korea ist damit 16 Mal auf der Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit vertreten, unter anderem mit dem epischen Gesang „Pansori“, einer von Trommeln begleiteten traditionellen koreanischen Volksmusik, dem koreanischen Volkstanz „Ganggangsullae“ sowie dem „Danoje-Festival“ von Gangneung.

Übrigens können Korea-Besucher auch die Herstellung von Kimchi erlernen. Verschiedene Kochschulen bieten entsprechende Kochkurse an.

Gesunde koreanische Küche heute – aus Tradition!

Am 10. Mai 2012 fand in Düsseldorf der lang erwartete Kochworkshop der besonderen Art zur koreanischen Küche statt. Und dies im Vorfeld der Sodexo-Aktion “Korea – Im Land der Morgenstille“. Veranstaltungsort war das renommierte Kochstudio „Frank Petzchen Kochevents“ in der Steinstraße 23 in Düsseldorf. Ein bekanntermaßen großräumiges Kochstudio mit gemütlicher Atmosphäre und einem tollen Ausblick auf die historische Johanneskirche.

Innovativer Kochworkshop
Der Kochworkshop wurde von der „Korea Agro-Fisheries & Food Trade Corporation”, kurz aT, unterstützt. aT ist ein staatliches Unternehmen, das die lebensmittelbezogene Zusammenarbeit zwischen Südkorea und der EU innovativ fördert.
Von der aT-Europa-Zentrale in Rotterdam waren eigenes angereist: Herr Kim, Direktor sowie Herr Moon, Abteilungsleiter des Marketing-Bereiches. Seitens Sodexo sind neben den 22 aktiv teilnehmenden Köchen und Betriebsleitern weitere vier Personen aus der Zentrale in Rüsselsheim angereist. Darunter Herr Dürholt, Leiter des Marketing-Bereiches und Herr Rosenberg, Leiter des Bereiches Produktmanagement Catering.

Geheimnisse der koreanischen Küche
In Hinblick auf die Aktion “Korea – Im Land der Morgenstille“ im kommenden Juni, bei der deutschlandweit in allen von Sodexo bewirteten Betrieben ausgewählte kulinarische Köstlichkeiten aus Korea auf den Tisch kommen werden, diente der Lehrgang dazu, die Teilnehmer auf die Aktion vorzubereiten und sie auf anschauliche und schmackhafte Art in einige der zahlreichen Geheimnisse der koreanischen Kochkunst einzuweihen. Denn jeder weiß aus eigener Erfahrung: Die authentische Küche fasziniert ihre Gäste!

Wenig Fleisch – viel gesundes Gemüse
Die koreanische Kochkultur kann auf eine mehr als 5000 Jahre zurückreichende Tradition zurückblicken. Sie beherbergt zahlreiche Lehren und wertvolles Wissen um gesunde Ernährung. Gerade heute ein aktuelles Thema! Sie hat viele Schätze an kulinarischen Köstlichkeiten hervorgebracht, die hierzulande noch recht unbekannt sind, aber eine hochwertige Bereicherung für unsere Speiselandschaft darstellen würden. Sie gilt sogar als eine der gesündesten Küchen der Welt. Oftmals kann mit raffinierten Gerichten auf den Fleischkonsum verzichtet werden.

Der Workshop
Um Punkt 16:00 ging es mit dem Empfang los. Bei entspannter Atmosphäre und einem Begrüßungsdrink konnten sich die Teilnehmer gemächlich auf den bevorstehenden Workshop einstimmen.
Wie sah die Praxis aus? Nach den Ansprachen der beteiligten Parteien übernahmen die beiden Kochlehrer routiniert das Regiment – da waren zum einen Sterne-Köchin Susanne Vössing, die man aus dem VOX-Kochduell kennt und Herr Jung, koreanischer Spitzenkoch von Sodexo. Sie nahmen die Teilnehmer mit auf eine geschmacklich interessante Reise durch die Welt der spannenden und zum Teil feurig scharfen Gerichte, die Korea zu bieten hat. Es wurden insgesamt 10 Gerichte (8 Hauptspeisen, 2 Suppen) präsentiert:
Saengseongui – Seehecht im Tempurateig – eines der größten Highlights des Tages, Japchedebap – Glasnudeln mit Rindfleischstreifen – ein klassisches koreanisches Gericht, das kaum ein Europäer unbeachtet lässt. Weiterhin Sobulgogi, Dakbokum, Saengseongjorim, Bokumbap, Gochujangbulgogi, Haemultang, Sogalbijorim und Doenjangguk.
Im Anschluss gab es ein Gewinnspiel – Es wurde einmal das Handy „Samsung Galaxy S II“ verlost. Schließlich verbindet kaum ein anderes Land auf der Welt historische Erfahrung einerseits mit Hochtechnologie andererseits, wie es Korea immer wieder neu unter Beweis stellt.
Um 20:00 war das Erlebnis dann vorbei, welches die Teilnehmer sicherlich noch eine Weile in Erinnerung behalten werden. Für den nächsten Mittagstisch bleibt die Frage, welches der zuvor vorgestellten Gerichte zuerst serviert wird.

Fortsetzung folgt
Die Reihe der Kochworkshops, die am 28. März in Frankfurt am Main begann, wird am 24. Mai in Berlin fortgeführt. Wo? In der „Kochbar Berlin“, Joachim-Karnatz-Allee 47, 10557 Berlin. Wann? Ebenfalls von 16:00-20:00.

Susanne Vössing Koch Show

Exotisches probieren! – Auf der ANUGA in Köln

Fernsehköchin Susanne Vössing hat schon einiges an kulinarischen Köstlichkeiten gezaubert. Zeit also, die gesunde und exotische Küche Koreas unter die Lupe zu nehmen, bzw. auf den Grill zu legen. Gegrillt wird in Korea häufig, sogar im Restaurant auf dem Tisch der Gäste. Die scharfen koreanischen Gerichte sind deshalb exotisch, weil sie nicht mit den mittlerweile bekannten Speisen aus China und Japan übereinstimmen. Warum nicht? Genau das werden Sie am Samstag, 08. Oktober 2011 um punkt 12:00 und 15:00 Uhr erfahren.
Wo? Auf der Vössing-Cooking-Show der Messe ANUGA in Köln; Halle 1, Korea Pavillon.

Zudem werden Produkte aus Korea präsentiert, die sogar die heimische deutsche Küche bereichern können. Alle ihre Fragen zur koreanischen Küche und der dortigen Esskultur werden gerne von Fachleuten beantwortet. Das Klischee von langen Holz-Essstäbchen kann im Bezug auf Korea jedenfalls getrost abgelegt werden. Bestaunen Sie die silbernen Stäbchen mit unzähligen Ornamenten.

Nach der Koch-Show lernen Sie Korea besser kennen: Bei der Verkostung von Speisen aus dem Land der Morgenfrische. Was wird geboten?

– Beliebte Königausternpilze
– Perilla Öl aus unverarbeitetem koreanischen Sesamblätter-Samen
– Ginsengprodukte, denen nachgesagt wird, ein langes Leben zu unterstützen
– Gefüllte Teigtaschen, die Backwaren- und Fleischgenuss miteinander vereinen
– Instant-Nudeln mit anregenden Gewürzmischungen für Zwischendurch
– Die gelbe, runde Chonan-Birne: Ein himmlischer Geschmack, der anderes in den Schatten stellt.
– Schmackhafte und gesunde Getränke, die in Deutschland hoffentlich nicht mehr lange als exotisch gelten werden: Probieren Sie einen Softdrink auf Reisbasis!
– Breite Bandnudeln aus Weizenmehl mit diversen Saucen
– Premium Sojasoße, selbstverständlich ohne Geschmacksverstärker
– Liköre mit gewagten Zutaten

In traditionellen koreanischen Tempeln übernachten

Mit Korean Air in traditionellen koreanischen Tempeln übernachten –
Einzigartige koreanische Kultur jetzt für Gruppen erlebbar

Korean Air und ihr Tochterunternehmen Hanjin Travel bieten ausländischen Besuchern zum ersten Mal die Möglichkeit, in traditionellen koreanischen Tempeln zu übernachten. Die Tempel sind bei einheimischen Reisenden schon seit Jahren sehr beliebt – nun können auch Touristen aus Übersee die buddhistische Kultur in Korea erleben. Das Programm ermöglicht den Reisenden einen faszinierenden Einblick in die Kunst der Seon-Meditation. Während der Übernachtung in den fünf berühmtesten koreanischen Tempeln können die Teilnehmer sich entspannen, nachdenken und sich selbst neu entdecken. In der geruhsamen Tempelumgebung finden die Besucher ihr „Wahres Ich“.

Während der 24 Stunden lernen die Gäste das Tempelleben kennen und verstehen und erleben den Tagesablauf koreanischer Buddhisten-Mönche. Sie nehmen an „Dado“ teil, einer historischen Teezeremonie, die schon seit Tausenden von Jahren praktiziert wird, sowie an „Chameson“, einer Zen-Meditationsstunde, und an einer Tour durch den Tempel.

Dazu stehen den Besuchern noch weitere Rituale des Tempellebens offen, unter anderem der feierliche Gesang „Yebul“, unterschiedliche Meditationsübungen, Teezeremonien und das formelle buddhistische Mönchs-Mahl „Baru Gongyang“ – ein stilles gemeinsames Essen mit vier Gerichten, bei dem nicht ein Reiskorn verschwendet wird (Näheres unter http://www.hanjintravel.com/english/04temple/tmp01.asp ).

Die Übernachtung in koreanischen Tempeln war bis vor kurzem nur für Einzelpersonen möglich. Hanjin Travel bringt zum ersten Mal internationale Besuchergruppen in die Tempel, wo sie diese interessante und vielfältige Kultur kennen lernen. „Das Tempel-Programm ist eine große Attraktion im koreanischen Tourismus“, sagt Junghyun Cho, General Manager des internationalen Teams bei Hanjin Travel. „Wir sind sicher, dass das Programm die koreanische Regierung dabei unterstützen wird, bis zum Jahr 2012 zehn Millionen internationale Gäste nach Korea zu bringen.“

Die faszinierende Tour für Gruppen ist ab 85 Euro buchbar (bei einer Gruppengröße von 30 Personen). Flüge mit Korean Air ab Frankfurt kosten ab 800 Euro inklusive Steuern und Gebühren (buchbar bis zum 31. Mai 2010).

Opodo

Herbststimmung in den königlichen Palästen von Seoul

Herbststimmung in den königlichen Palästen von Seoul

Entspannung in der dynamischen Metropole

In dem Maße wie der Herbst mit seinem kristallklaren Himmel und frischer Luft voranschreitet, hüllt sich Korea in einen Mantel farbenfroher Blätter. Selbst in der quirligen Stadt Seoul gibt es Plätze, an denen man dieses Naturschauspiel in aller Stille genießen kann. Die Grünanlagen und Alleen des Changdeokgung-Palastes und der anderen prächtigen königlichen Paläste und Gräber der koreanischen Metropole kleiden sich in ihr schönstes Gewand. Der farbliche Höhepunkt geht noch bis Ende November. Für Besucher der Stadt bieten sich deshalb zahlreiche auf die Jahreszeit abgestimmte Programme wie herbstliche Spaziergänge und Kulturevents.

Jeden Donnerstag zwischen dem 20. Oktober und 25. November finden im Changdeokgung-Palast geführte Herbstlaubwanderungen rund um den Palast statt. Auch am Jongmyo Schrein, der den Herrschern der Joseon Dynastie (1392-1910) gewidmet ist, werden ebenfalls vom 1. bis zum 25. November herbstliche Rundgänge angeboten. In der Zeit vom 30. Oktober bis zum 25. November öffnen im Gyeongbokgung-Palast die ansonsten verschlossenen Privatgemächer des ehemaligen koreanischen Königs Gojong (1852-1919) und seiner Gattin Königin Min (1851 – 1895). Auch am Hyeonchungsa Schrein, wo der berühmte Admiral Yi Sun-sin (1545-1598) seine letzte Ruhe fand, werden neben Herbstwanderungen und Kunstausstellungen vom 1. bis zum 16. November zahlreiche Events stattfinden. Und schließlich können die Freunde der Abendstunden beim Besuch der Paläste Deoksugung oder Seolleung, die bis spät abends geöffnet sind, die romantische Herbststimmung erleben.

Weitere Infos unter www.korea.net

Die Bucht von Suncheon in Korea – ein Kleinod der Natur

Wo der Drache gerne bleiben wollte

Die Bucht von Suncheon in Korea – ein Kleinod der Natur

In der Provinz Jeollanam-do, gelegen im äußersten Südwesten der koreanischen Halbinsel, liegt ein einzigartiges Feuchtgebiet: die Bucht von Suncheon. Besucher erwartet dort das größte und bedeutenste Küstenfeuchtgebiet Koreas mit riesigen Schilfgebieten direkt am Meer. 2006 wurde das Gebiet von der Ramsar Konvention in den Status der fünf weltweit wichtigsten Küstenfeuchtgebiete erhoben. Die Bucht von Suncheon ist Brut-, Rast- und Überwinterungsort für unzählige bedrohte Sumpf- und Wasservögel. Der Legende nach soll dort ein Drache gen Himmel aufgeflogen sein, der jedoch von der Schönheit der Bucht so gefangen war, dass er wieder auf die Erde zurückkehrte. Besucher des Schutzgebietes können vom nahe gelegenen Hafen Daedae die unberührte Küste von Boot aus bewundern. Danach kann das Gebiet auf einem eigens angelegten Rundweg durch das Schilf bis zum kleinen Berg Yongsan erwandert werden. Von dort aus bietet sich eine wunderbare Aussicht über den gesamten Küstenstreifen. In der Nähe des Schutzgebietes befindet sich der Songgwangsa, einer der drei größten Tempel Südkoreas, in dem als nationaler Kulturschatz buddhistische Schriften aufbewahrt werden. Im Songgwangsa können Besucher außerdem bei einem Tempelaufenthalt in die koreanische Spiritualität eintauchen.

Weitere Infos unter www.korea.net

Saunen, Schlafen, Essen, Baden

Die koreanischen Saunen Jjimjilbang

Die typisch koreanischen Saunen, die Jjimjilbangs, sind nicht nur ein Ort zum Schwitzen, Baden und für Wellness, sondern bieten auch einen preisgünstigen Platz zum Schlafen mit Internet-Cafés, Snack-Bars und Karaoke. Die Jjimjilbanngs sind ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Pärchen und Freunde. Man kann verschiedene beheizte Räume ausprobieren, die alle einem bestimmten Thema gewidmet sind. Die koreanischen Saunen sind 24 Stunden am Tag geöffnet und bei Touristen als saubere und preiswerte Alternative zu Hotelübernachtungen beliebt. Gerade nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag bietet ein Jjimjilbang die ideale Entspannung.

In der koreanischen Sauna trägt man die Jjimjilbang-Kleidung, meist ein T-Shirt und Shorts. Zuerst geht es in den mit Kissen und Decken ausgestatteten Gemeinschaftsbereich der Sauna, wo man sich vorm Schwitzen noch einmal entspannen kann. In den unterschiedlichen Themenräumen wie dem Edelstein- oder dem Salzraum sowie verschiedenen Räumen mit Temperaturen zwischen 60 und 100 Grad Celsius geht es dann zum entspannenden Saunagang. Für die anschließende Abkühlung steht ein Eisraum zur Verfügung.

Im Anschluss daran kann sich der Gast dann in der Cafeteria bei gekühltem grünen Tee oder dem traditionellen gekühlten Reispunsch Sikhye erfrischen und mit einfachen Gerichten stärken. Daneben gibt es zusätzlich Fitnessräume, Karaoke-Anlagen und Massagestudios.

Weitere Infos unter www.korea.net

Stopover-Programme in der koreanischen Hauptstadt

Halt machen in der pulsierenden Metropole Seoul

Attraktive Stopover-Programme in der koreanischen Hauptstadt

Wen es nach Südostasien, Australien
oder gar in die Südsee zieht, der
muss auf seinem Flug einen
Zwischenstopp einlegen. Korea ist
mit der pulsierenden Metropole
Seoul dafür ein ideales Stopover-
Ziel. Die Koreanische Zentrale für
Tourismus (KTO) bietet für
Passagiere von Asiana Airlines und
Korean Air ein attraktives
Stopoverprogramm. Bei Buchung
eines Hotels über www.seoulstopover.com offeriert KTO zahlreiche
Vergünstigungen und Gutscheine. Die Gäste erhalten eine kostenlose
Stadtrundfahrt, einen Gratis-Bustransfer vom Flughafen zum Hotel, Gratis-Casino-
Chips sowie freien Eintritt ins Seoul Museum of History und das Seoul Museum of
Art. Darüber hinaus gibt es Rabatte von bis zu 50 Prozent für Hotels, Restaurants,
zahlreiche Kulturevents und Sightseeing-Höhepunkte der Stadt. Reservierung und
Bezahlung müssen mindestens zehn Tage vor Ankunft erfolgen.
Die Metropole am Han-Fluss bietet unvergessliche Stopover-Ausflüge. Eine
halbtägige Tour führt zu den wunderschönen Weltkulturerbestätten von Seoul –
dem Palast Changdeok, dem königlichen Schrein Jongmyo und in das herrliche
Insadong-Viertel der koreanischen Hauptstadt. Wer mehr Zeit hat, der kann einen
Tag lang zu einem der Highlights im einzigen noch geteilten Land der Erde, der
demilitarisierten Zone (DMZ) an der Grenze zu Nordkorea, fahren. Einen
weiteren Höhepunkt liefert eine Exkursion in koreanische Tempel. Die Gäste
lernen das Klosterleben im innerhalb der alten Stadtmauern Seouls gelegenen
Jogyesa Tempel kennen. Daneben können Stopover-Gäste das in der Nähe Seouls
gelegene koreanische Volkskundedorf bei Yongin besuchen, vom Schiff aus auf
dem Han-Fluss die Metropole Seoul erleben oder einfach nach Herzenslust
Shoppen oder die Köstlichkeiten der koreanischen Küche genießen.

Weitere Infos unter www.seoulstopover.com

Ausflüge zur koreanischen Arche Noah

Ausflüge zur koreanischen Arche Noah

Unberührte Natur in Gangwon-do

Fernab der hektischen Großstadt bietet die
Region Gangwon-do im Nordosten Südkoreas
den perfekten Rückzugsort für Ruhe- und
Erholungssuchende.

Unberührte Naturlandschaften, wunderschöne
Täler und Wälder sowie eine artenreiche Tierund
Pflanzenwelt machen das Gebiet bei
Koreanern und Touristen immer beliebter.
Die Berge von Bangtaesan gelten als die
„Arche Noah“ Koreas. Der Berg
„Baedareundol” (dt. „Der Fels, der das Boot
festbindet”) zeigt der Legende nach noch die Spuren der Taue, mit denen die Arche
Noah befestigt wurde, um nicht von der Sintflut weggespült zu werden. Noch heute
finden sich auf dem Gipfel Muscheln und Uferschlamm, quasi als Beweis, dass die
Sintflut bis hier oben gekommen sei.
Das Gebiet Daegwallryeong beherbergt die größten zusammenhängenden
Kiefernwälder des Landes. Die Berge und Wälder von Daegwallyeong bewahren die
beeindruckende Schönheit alter Zeiten. Wer möchte, kann in einer der zahlreichen
Unterkünfte mit direktem Blick auf den Ozean übernachten und die nahe gelegenen
historischen Stätten Gyeongpodae und Ojukheon bestaunen.
Der Wald Micheongol, am Ostende der Gebirgskette Taebaeksan gelegen, bewahrt ein
unberührtes Ökosystem mit beeindruckenden Bergen und tiefgrünen Wäldern. Die
klaren Bäche, die entlang der Täler fließen, bilden kleine Wasserfälle und münden in
Seen und Bassins. Tief im Erholungsgebiet liegen ein Monument der Silla-Dynastie bei
Seonrimwonji, die Mineralquellen von Bulbaragi und das Wildschutzgebiet Jaeraebong.

Mountainbiking und ausgedehnte Wanderwege bieten weitere Möglichkeiten die Natur
zu entdecken.
Bereits für 55.000 bis 70.000 Won (35 bis 45 EUR) pro Nacht kann der Besucher die
reiche Natur in einer idyllischen Blockhütte genießen. Außerdem gibt es Touren mit
fachkundigen Waldführern und in den zahlreich vorhandenen kleinen Restaurants
kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz. Da die Reservierungen, Waldführer und
Parkangebote zurzeit noch ausschließlich auf Koreanisch verfügbar sind, empfiehlt sich
der Besuch mit einer Koreanisch sprechenden Begleitung.

Weitere Infos unter www.visitkorea.or.kr

Hi Seoul Festival

Abkühlung im heißen Seoul

Hi Seoul Festival verspricht großartigen Wasserspaß

Besucher der koreanischen Hauptstadt Seoul, die in der warmen Jahreszeit Lust auf eine besondere Abkühlung haben, sollten einen Abstecher zum Han-Fluss (Hangang) machen. Dieser verwandelt sich während des Hi Seoul Festivals vom 9. bis zum 17. August in eine sommerliche Erlebniswelt. Das gesamte Stadtgebiet am Hanggang wird zum Zentrum für Sommervergnügungen, Sport und Kultur. Unter dem Motto „Dive into Summer“ findet das Sommerevent an verschiedenen Orten und Plätzen entlang des Han-Flusses statt wie am Yeouido Hangang Park, in Seonyudo und Ttukseom. Dabei stehen natürlich alle Aktivitäten rund ums Wasser im Mittelpunkt.

Eines der diesjährigen Highlights ist der Hangang Birdman Contest am 9. und 10. August. Die Teilnehmer „fliegen” in selbstgebauten Flugmaschinen über den Han-Fluss. Zum Absprung stehen eine drei Meter und eine acht Meter hohe Abflugrampe zur Wahl. Demjenigen, der es schafft mit seinem Gefährt den Fluss zu überqueren und heil auf der anderen Seite zu landen, winkt der Hauptpreis von 100 Million Won, also knapp 63.000 EUR. Auch das diesjährige Kanufestival verspricht spannend zu werden. Vom 10. bis 15. August starten insgesamt 3.500 Teilnehmer in 150 Teams südlich der Mapo Brücke im Herzen der Stadt. Daneben gibt es ein Drachenbootrennen, ein kulturelles Rahmenprogramm mit aufregenden Musik Performances und zahlreichen DJs sowie während des neuntägigen Festivals jeden Tag eine Parade um 19 Uhr im Viertel Yeouido.

Das Hi Seoul Festival hat in der koreanischen Hauptstadt bereits eine lange Tradition und ist Anziehungspunkt für Gäste aus dem In- und Ausland. Dieses Jahr wird das Festival zum ersten Mal nicht nur wie bisher im Mai stattfinden, sondern insgesamt vier Mal zu jeder Jahreszeit.

Weitere Informationen unter www.korea.net und www.hiseoulfest.org