Jedes 4. Hotel betrügt

Jedes vierte deutsche Hotel wirbt unrechtmäßig mit Sternen. Das haben die ZDF-Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ in einer Stichprobe herausgefunden und berichten in den Sendungen am Dienstag, 19. Juli 2016, 21.00 Uhr (Frontal 21), und am Mittwoch, 20. Juli 2016, 22.55 Uhr (ZDFzoom). Dabei werben die Hotels entweder mit falschen Sternen oder mit offiziellen, die jedoch abgelaufen und daher nicht mehr gültig sind.

Hotelzimmer
Hotelzimmer

Vergeben werden dürfen die ein bis fünf Hotelsterne hierzulande ausschließlich vom DEHOGA – dem deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Der klassifiziert die Hotels anhand von festgelegten Kriterienkatalogen. Diese Klassifizierungen, die je nach Bundesland und Größe der Hotels bis zu 2000 Euro kosten, sind jeweils für drei Jahre gültig. Danach müssen sie von den Hoteliers kostenpflichtig erneuert werden. Aktuell sind in Deutschland rund 8700 Hotels klassifiziert. Dies entspricht etwa 40 Prozent der deutschen Hotelbetriebe.

Doch es gibt immer wieder Kritik am System der Hotelsterne und der Kontrolle durch den DEHOGA. Die Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ haben in zehn beliebten deutschen Städten Hotels überprüft, die auf ihren eigenen Internetseiten mit drei, vier oder fünf Sternen werben.

Das Ergebnis: Von diesen 1000 Hotels sind 251 nicht offiziell klassifiziert, sondern locken ihre Gäste mit Sternen, die sie sich entweder selbst „verliehen“ haben oder die zum Teil lange abgelaufen sind. Dies ist für die Gäste irreführend und deshalb nach gängiger Rechtsprechung unzulässig. Spitzenreiter unter den zehn Städten ist Köln mit 34 Prozent der überprüften Hotels, in Berlin sind es immerhin noch 10 Prozent, die unrechtmäßig mit Sternen werben. München liegt mit 25 Prozent genau im Durchschnitt.

Markus Luthe vom DEHOGA-Bundesverbandes in Berlin erklärte dazu dem ZDF: „Das ist eine definitiv zu hohe Zahl, die ich nicht vermutet hätte. Das verlangt, dass wir nachjustieren und künftig an dieses Problem systematischer herangehen.“ Bislang überprüfe der DEHOGA Hotels nicht systematisch daraufhin, ob sie zu Unrecht mit Sternen werben. Dies wird von Hotel- und Tourismus-Experten seit Langem kritisiert, die dem DEHOGA vorwerfen, das eigene Sternesystem zu verwässern und unglaubwürdig zu machen, da der Verband nicht konsequent gegen Trittbrettfahrer vorgehe.

http://zoom.zdf.de

 

Jedes vierte deutsche Hotel wirbt unrechtmäßig mit Sternen. Das haben die ZDF-Redaktionen „ZDFzoom“ und „Frontal 21“ in einer Stichprobe herausgefunden

Die besten Olivenöle Italiens

Die besten Olivenöle Italiens: Toskana Top, Ligurien flop

Die strengste Selektion italienischer Olivenöle kommt jedes Jahr von Merum, der Zeitschrift für Wein und Olivenöl aus Italien. Die unabhängigen und kritischen Verkoster von Merum haben auch heuer 529 Top-Olivenöle aus ganz Italien unter die Lupe genommen und ihr Fazit ist klar: Die Toskaner haben buchstäblich die Nase vorn, während manche berühmte Olivenöl-Regionen völlig versagt haben.

529 italienische Olivenöle wurden dieses Jahr für die Verkostung bei Merum eingeschickt, 109 davon wurden als echte Extra Vergine klassifiziert. Die restlichen 424 sind geringfügig bis stark fehlerhaft. Publiziert werden die Ergebnisse in einem handlichen, 87seitigen Taschenführer, den man unter www.merum.info für 5 Euro bestellen kann. Sieger sind die Öle aus der Toskana: 66 aller klassifizierten Öle stammen von dort. Als vermeintlich gut geltende Olivenöl-Regionen wie Ligurien, Kalabrien oder Apulien schlugen sich dagegen mehr schlecht als recht.

Gemeinsam mit den professionellen Olivenöl-Verkosterinnen Fiammetta Nizzi Grifi (Agronomin) und Farida Furini (Chemikerin) verkostete und klassifizierte Merum-Redakteur Jobst von Volckamer in vierwöchiger Arbeit blind die 529 eingereichten Muster geordnet nach Regionen und Sorten. Nach der Vorselektion nahm sich Jobst von Volckamer die selektionierten Öle ein weiteres Mal vor und unterteilte sie in gute, sehr gute und hervorragende Extra Vergine.

Dass die Selektion am Schluss so mager ausfällt, hat seinen Grund: Die Gesetzgebung sah zwischen 1991 und 2002 wohlweislich eine – wenn auch viel zu große – Toleranz vor. Das bedeutete für die Verkoster, dass gewisse Fehlaromen toleriert werden durften und ein Öl deswegen nicht deklassiert werden musste. Seit der EU-Verordnung 796 von 2002 jedoch muss ein Öl bereits mit minimalsten Fehlaromen abgestuft werden. Das ist nicht nur für die Produzenten und den Handel ein großes Problem, sondern auch für die Verkoster selbst.

Dass trotz dieser strengen Gesetzgebung die schlimmsten Lampantöle vom Lebensmittelhandel als Extra Vergine angeboten werden, liegt alleine daran, dass diese Öle von Verkosterpanels bewertet werden, die entweder unfähig oder nicht unabhängig sind, und die Lebenskontrolle nicht in der Lage ist, mit den gegebenen Rechtsmitteln diesem Missbrauch einen Riegel zu schieben. Die Situation ist, dass der Gesetzgeber an Extra Vergine extrem hohe Ansprüche stellt, auf der anderen Seite die Kontrolleure aber nicht in die Lage versetzt, diesem Gesetz zu Respekt zu verhelfen. Das Resultat ist, dass nur vielleicht fünf Prozent der als solche bezeichneten Extra Vergine den gesetzlichen Anforderungen entsprechen!

Mehr zu Merum und dem Taschenführer Olivenöl finden Sie unter www.merum.info .

Merum ist an der Prowein. 21. bis 23. März in Düsseldorf, Halle 4, Stand 4B41.

Hibiscustee gegen hohen Blutdruck

Sauer macht lustig – und gesund – Hibiscustee gegen hohen Blutdruck

Sauer macht lustig – die alte Volksweisheit gilt auch bei Tee. Hibiscustee – der in Reinform als Kräutertee klassifiziert wird – ist mit seiner fruchtigen und leicht säuerlichen Note die Grundlage für die meisten Früchtetees. Erfreulich ist der Genuss von Hibiscustee allerdings nicht nur, weil sein Geschmack laut Sprichwort die Stimmung heben könnte. Die leichte Säure relativiert sich auch schnell wieder, wenn er mit anderen Früchten gemischt wird. Durch den regelmäßigen Genuss von Hibiscustee wird man nämlich nicht nur stimmungsmäßig fidel, sondern auch körperlich: Der regelmäßige Konsum von Hibiscustee senkt den Blutdruck. Das haben US-amerikanische Forscher von der Tufts-Universität in Bosten herausgefunden.

In ihrer Studie tranken Testpersonen mit erhöhtem Blutdruck über sechs Wochen hinweg täglich drei Tassen Hibiscustee. Ihr Blutdruck sank beträchtlich. Besonders Menschen, deren Blutdruck nur leicht im kritischen Bereich lag, profitierten von der Wirkung des Aufgussgetränks. Ihre Werte sanken am stärksten. Hoher Blutdruck ist unter anderem für Herzinfarkte oder Schlaganfälle förderlich. Hibiscustee unterstützt also eine herzfreundliche Ernährung auf sinnvolle und wohlschmeckende Art und Weise. Die Testpersonen aus der Vergleichsgruppe, die einen anderen roten Tee zu sich nahmen, verbesserten ihre Werte nur unbedeutend.

Da Hibiscustee von Natur aus einen sehr intensiven Fruchtgeschmack hat, kann er – auch in Kombination mit anderen fruchtigen Geschmacksrichtungen – ungesüßt getrunken werden. Das hält die Kalorien, die durch das Getränk aufgenommen werden, gering. Da Hibiscustee normalerweise pur oder mit anderen Früchten und Kräutern vermischt getrunken wird, ist es koffeinfrei. Dadurch eignet sich Hibiscustee auch für den Genuss am Abend sowie für Kinder. Die Flüssigkeit wird vom Körper ungehindert aufgenommen. Besonders im Sommer ist es wichtig, dem Körper möglichst viel zuckerarme und koffeinfreie Flüssigkeit zuzuführen, da der Körper durch das gesteigerte Schwitzen mehr Flüssigkeit verliert als in der kalten Jahreszeit. Hibiscustee verliert auch in kaltem Zustand nicht seinen Geschmack und kann daher in den Sommermonaten einen aromatischen Flüssigkeitsausgleich bieten. Durch die blutdrucksenkende Wirkung leistet Hibiscustee einen doppelten Beitrag zur gesunden Ernährung.

Für die Zubereitung von Hibiscustee werden die fleischigen, saftig roten Malvenblütenkelche verwendet. Sie werden meistens ab Ende Mai geerntet. Hibiscustee ist im Handel häufig unter Malventee zu finden. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien, wo sie auch heute noch häufig angebaut wird. Zu besonderer Beliebtheit hat es der Hibiscustee allerdings mittlerweile in Nordafrika gebracht. Der Sudan und Ägypten gelten als zwei der Hauptanbaugebiete. In manchen Regionen ist Hibiscustee förmlich zum Nationalgetränk avanciert. Wegen seiner afrikanischen Herkunft findet man Hibiscustee auch oftmals unter den Namen Afrikanische Malve oder Sudantee.

Bei Teehaus Bachfischer ist Hibiscustee die Grundlage für fast alle Früchtetees. In den Früchtetees auf Hibiscusbasis von Teehaus Bachfischer sind nur beste Fruchtstücke enthalten. Deshalb sind sie hinsichtlich ihres Vitamingehalts besonders wertvoll und geschmacklich sehr ergiebig. Das engagierte Regensburger Teehaus ist nicht nur seit zwanzig Jahren im Einzelhandel und der Gastronomie in Regensburg aktiv, sondern bietet seine hochwertigen Produkte rund um den Tee auch im Versand an. Im Onlineshop kann man selbst so lange stöbern, bis sich die passende Teesorte gefunden hat, oder man lässt sich vom virtuellen Teeberater eine Sorte empfehlen, die dem eigenen Geschmack entspricht. Unter den 330 Tee-Sorten befindet sich auch viel Bio-Tee, da das Teehaus Bachfischer als Bio-Tee-Händler zertifiziert ist. Informationen und Bestellmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.teehaus-bachfischer.de.

Fünf Sterne für Sharjahs Hotels

Seit Januar 2008 sind von der Sharjah Handels- und Tourismusentwicklungsbehörde über 85 Hotels in Sharjah (VAE) nach internationalem Standard klassifiziert.

Mit der Klassifizierung der Hotels trägt das Emirat dem steigenden Wachstum seiner Besucherzahlen Rechnung. Um in der Tourismusbranche international wettbewerbsfähig zu sein, hat die Sharjah Handels- und Tourismusentwicklungsbehörde unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Scheich Sultan Bin Ahmed Al Qassimi, Neffe des regierenden Scheichs, Richtlinien für den Hotelsektor nach internationalem Standard festgelegt.

Die Klassifikation reicht von einem Stern bis fünf Sterne in der Hotelkategorie und von „Basic“ bis „Deluxe“ bei den Apartments. Von eleganten Luxushotels mit Fünf-Sterne Service bis zu einfachen Unterkünften mit typisch traditioneller Gastfreundschaft – Sharjahs Besucher finden ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für jede Reisekasse.
Die kulturelle Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate ist nicht nur für Kunst- und Kulturliebhaber ein faszinierendes Reiseziel. Wer Interesse an der arabischen Geschichte und Tradition hat und dabei noch tolle Strände und Tauchgebiete genießen will, kommt in Sharjah auf jeden Fall auf seine Kosten.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.sharjah-welcome.com erhältlich.

Berlin: Raue & Kellermann bekommen einen Stern

Zwei neue Sterne-Köche in Berlin

Tim Raue(„44“, Swissôtel) und Thomas Kellermann („Vitrum“, Ritz-Carlton) wurden vom Restaurant-Führer Michelin geehrt.

Zehn Michelin-Sterne verleihen ab sofort der Hauptstadt-Gastronomie einen besonderen Glanz. Zu den bereits acht Berliner Sterne-Köchen kamen mit Tim Raue und Thomas Kellermann zwei Küchenchefs hinzu. Deren Wahl ist für die Gourmetszene letztlich keine allzu große Überraschung. Denn mit Raue („44“, Swissôtel) und Kellermann („Vitrum“, Ritz-Carlton) wurden zwei bereits in diesem Jahr hoch dekorierte Köche ausgezeichnet. So wurde Raues Küche erst in der vergangenen Woche vom Gault Millau mit 18 von 20 möglichen Punkten klassifiziert und er zu Deutschlands „Koch des Jahres“ gekürt. Thomas Kellermann, der schon seit Jahren zur hauptstädtischen Spitzengruppe gehört, ist „Berliner Meisterkoch 2006“.

Von den neun Ein-Sterne-Köchen des Vorjahres konnten bis auf Réne Conrad alle ihre Michelin-Bewertung verteidigen. Dem Restaurant „Vivo“ im Grand Hotel Esplanade wurde der Stern nach Conrads Weggang gestrichen.

Lesen Sie den gesamten Bericht bei der WELT:
www.welt.de/data/2006/11/20/1117434.html

Google hat zu viel Geld

Rund 14,4 Milliarden US-Dollar hat Google auf der hohen Kante,
darunter allein 4 Milliarden in bar und 5,8 Milliarden in gaengigen
Wertpapieren. Dadurch drohen Google verschaerfte Auflagen durch die
US-Boersenaufsicht, denn der Suchmaschinenbetreiber koennte als
Investment-Fonds klassifiziert werden, berichtet das Wall Street
Journal.

http://www.golem.de/0608/47379.html