Frischer Meerrettich

Ätherische Öle sorgen für pikante Schärfe

Im Herbst hat der Meerrettich Saison. Die Wurzel entfaltet
ihre Schärfe, wenn durch Schneiden oder Raspeln die Zellen verletzt
werden. Dann treffen Enzyme auf Senfölglykoside und wandeln sie in
Senföle um, die für den charakteristischen Geschmack sorgen. In der
Natur schützen die ätherischen Öle die Pflanze vor Fressfeinden.
Menschen schätzen den scharfen typischen Geschmack als Zutat und
Beilage.

Der Meerrettich, in Bayern auch Kren genannt, kann bei vielen Speisen
Akzente setzen. Eine feine Meerrettichsoße ist eine wunderbare
Ergänzung zu Lachs, Forelle und hartgekochten Eiern. Dazu werden die
Wurzeln geschält, fein gerieben und mit Apfelraspeln unter steif
geschlagene Sahne gehoben. Das Wurzelgemüse passt aber auch gut zu
vegetarischen Gerichten mit Roter Bete und Chicorée.

Es gilt: Je frischer der Meerrettich, desto intensiver seine Würze.
Mit etwas Zitronensaft bleibt die Wurzel schön weiß. Am besten wird
Meerrettich roh verwendet oder erst zum Ende des Kochvorgangs zu den
Speisen gegeben. Denn durch die Hitze geht das Aroma verloren.

Der Meerrettich (/Armoracia rusticana/) ist in Ost- und Südeuropa
beheimatet und gehört wie der Senf zur Familie der Kreuzblütler
(/Brassicaceae/). Die Staude erreicht eine Höhe von über einem
Meter, und die Wurzel kann 30 bis 40 cm lang und 4 bis 6 cm dick
werden. Bereits seit dem 12. Jahrhundert ist der Meerrettich als
Heilpflanze bekannt, die den Appetit anregen und den Kreislauf in
Schwung bringen soll. Zudem versorgt das Wurzelgemüse den Körper mit
B-Vitaminen und Vitamin C, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen. Die
enthaltenen Senföle besitzen antibakterielle Eigenschaften.

Frischer Meerrettich bietet einen viel größeren Genuss als aus dem
Glas. Deshalb sollte man im Spätherbst die Saison ausnutzen. Greifen
Sie zu saftigen Wurzeln am Stück. Im Gemüsefach des Kühlschranks
kann der Meerrettich, eingewickelt in Frischhaltefolie, mehrere Wochen
aufbewahrt werden.

Noch schärfer als der deutsche ist der japanische Meerrettich
(Wasabi). Frischware ist in Deutschland nur schwer zu finden.
Alternativ können grüne Wasabi-Pasten Sushi und anderen
Fischgerichten eine pikante Schärfe verleihen. Allerdings sollte
deutscher und japanischer Meerrettich sparsam dosiert werden, damit
einem der Genuss nicht die Tränen in die Augen treibt.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

KitchenAid

KitchenAid präsentiert zur M.O.W. Premium-Großgeräte in restauriertem Hofgut

1350 erstmals urkundlich als Rittergut erwähnt, seit 1874 Plattform für Kunst und Kulturveranstaltungen und 2016 die Kulisse für den großen Messeauftritt von KitchenAid: In der restaurierten Stellmacherei Gut Böckel präsentiert KitchenAid dieses Jahr vom 17. bis 22. September im Rahmen der Möbelfachmesse M.O.W. seine neuen Großgeräte. Der Premiumhersteller hat intensiv in die Markenpräsenz investiert und tritt hier erstmals in einer eigenen Location auf. Auf rund 270 Quadratmetern können Fachbesucher die zahlreichen Neuheiten der Marke erleben und kennenlernen. Auch Ausstellungen namhafter Hersteller wie Bauknecht, Blanco und Miele sind in dem barocken Gebäudeensemble des Hofguts zu finden.
Die spannendsten Produktneuheiten der KitchenAid Großgeräte auf Gut Böckel sind hier zusammengefasst:

Iconic Fridge
Ø  Der Iconic Fridge wird erstmalig auf der M.O.W. präsentiert und ist ein freistehender Vollraumkühler, der in Anlehnung an die Kult-Küchenmaschine Artisan designt wurde.
Ø  Er besticht durch seine stylischen Designelemente.
Ø  Der Iconic Fridge wird ab dem zweiten Quartal 2017 in drei verschiedenen Farben erhältlich sein.

Chef Sign
Ø  Die Weltneuheit Chef Sign ermöglicht völlig neuartige Kocherlebnisse.
Ø  Das Induktionskochfeld ist 25 Zentimeter tief in die Küchenarbeitsplatte eingelassen.
Ø  Über zwei individuell regulierbare Induktionszonen werden zwei Edelstahlkochgefäße gehängt, die wie normale Kochtöpfe erhitzt und um Zubehörteile ergänzt werden.
Ø  Es ermöglicht fünf Kochfunktionen mit nur einem Gerät: Kochen, Dämpfen, Braten, Dünsten und Frittieren.
Ø  Ab Herbst 2016 ist Chef Sign im ausgewählten Küchenhandel erhältlich.

Edelstahl-Arbeitsplatte
Ø  Die exklusive Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl wird nach den speziellen Wünschen der Kunden gefertigt und ist sowohl in Form und Größe individualisierbar.
Ø  Die Kunden können alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen aus dem Portfolio von KitchenAid integrieren.
Ø  Ab Herbst 2016 ist die Arbeitsplatte im ausgewählten Küchenhandel erhältlich.

Black Line
Ø  Die Großgerätelinie wird um ein neues Farbdesign erweitert.
Ø  Die Produkte erscheinen nun optional auch in einem eleganten Mattschwarz.
Ø  Griffe und Knebel sind bei dieser Serie verchromt.
Ø  Die Geräte in der Black Line werden im zweiten Quartal 2017 erhältlich sein.

KitchenAid finden Sie vom 17. bis 22. September auf dem Gut Böckel in der Rilkestraße 18 in Rödinghausen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Tim Raue

Auch 2016 wird man vom Allroundtalent Tim Raue einiges hören. Neben seinen vier Restaurants in Berlin, eröffnete er Ende letzten Jahres die erste französiche Brasserie Colette Tim Raue in der Tertianum Premium Residence in München. Berlin wird im Frühsommer und Konstanz im Spätsommer/Herbst eröffnen. Außerdem werden zwei weitere Großprojekte auf einem renommierten Kreuzfahrtschiff und in Dubai folgen.

Und auch in San Francisco wird Tim Raue bald zu finden sein – zumindest in Form seiner berühmten Wasabi Garnele. DreiSterne Küchenchef Corey Lee aus dem Restaurant Benu war am vergangenen Dienstag zu Besuch bei Tim Raue um die Zubereitung des Gerichtes von Tim Raue zu lernen und zukünftig in seinem Restaurant In Situ im San Francisco Museum of Modern Art zu servieren.

http://tim-raue.com/

Hamamelis

Die Blütenblätter sind filigran, als schmale gelbe Fäden ragen sie in kleinen Büscheln aus dem Blütenkelch. Aber sie sind hart im Nehmen. Sie trotzen Kälte und Schnee. Und wenn sich die Blüten dann noch mit weißen Schneehäubchen schmücken, sieht das wirklich zauberhaft aus. Die Rede ist von der Zaubernuss. Der Name rührt aber gar nicht daher. Er geht vielmehr darauf zurück, dass die kleinen nussähnlichen Früchte etwa eineinhalb Jahre reifen. Daher kann man Blüten und Früchte gleichzeitig an den Zweigen sehen, was im Pflanzenreich eher selten ist. „Hama“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet zusammen oder gleichzeitig, „Melon“ steht für Apfel oder Frucht. Daher der wissenschaftliche Name „Hamamelis“. Wenn die kleinen Kapseln im Herbst reif sind, öffnen sie sich schlagartig und schleudern die Samen mehrere Meter weit. Das Aufplatzen kann man manchmal sogar hören.

Nicht nur mit den Früchten lässt sich die Zaubernuss viel Zeit, sie wächst überhaupt sehr langsam. Daher ist sie allerdings auch relativ teuer und sollte nicht unbedingt dort gepflanzt werden, wo sie fliegenden Bällen und tobenden Kindern ausgesetzt ist. Am besten wirkt sie, wenn sie einzeln steht und ihre fast trichterförmige Gestalt ungehindert entwickeln kann. Einen Rückschnitt verträgt und benötigt sie nicht. Statt zur Schere zu greifen, sollte man besser an den Blüten schnuppern und den zarten Duft genießen.

Im Sommer schmückt sich die Hamamelis mit runden Blättern, die denen der Haselnuss ähneln, im Herbst leuchten sie gelb, orange und feuerrot. Indianer kochten Zweige und Äste auf und nutzten den Extrakt als Wundheilmittel, auch heute wird Hamamelis in Hautsalben verwendet. So kann die zauberhafte Nuss nicht nur im Winter Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern ganzjährig begeistern.
Anne Staeves, www.aid.de

Feinschmecker-Herbst in Galicien

Naturliebende Gourmets kommen beim Feinschmecker-Herbst in Galicien auf ihre Kosten. Die neunte Ausgabe des „otoño gastronómico“ vereint ländlichen Tourismus mit herausragender galicischer Küche. An der Aktion, die den Tourismus in den ländlichen Gegenden Galiciens fördern, die Entwicklung eines komplementären Angebots vorantreiben und die Saisonalität entzerren soll, nehmen insgesamt 89 ländliche Beherbergungsbetriebe teil. Sie verteilen sich auf die vier Provinzen der Region wie folgt: 27 in A Coruña, 22 in Lugo, 22 in Ourense und 24 in Pontevedra. Die Gäste haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Menüs, die exklusiv für diesen Anlass entworfen wurden und für die nur die besten Produkte der Saison Verwendung finden.

Bis zum 13. Dezember stehen den Touristen die folgenden gastronomischen Optionen zur Verfügung:
Das „Feinschmecker-Herbst-Menu besteht aus einer Vorspeise, erstem und zweiten Hauptgericht, Dessert, galicischem Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung sowie Kaffee oder Tee. Der Preis beträgt 30 Euro pro Person.

Das Paket „Otoño Gastronómico“ umfasst neben dem Genuss des Herbst-Menüs eine „ländliche“ Übernachtung einschließlich Frühstück an einem Freitag oder Samstag für nur 120 € für zwei Personen im Doppelzimmer und 80 € für eine Person im Einzelzimmer.

Das Angebot „Kulinarisches Herbst-Wochenende “ schließt zwei Menüs pro Person plus Unterkunft am Freitag oder Samstag ein. Der Preis beträgt 200 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer und 140 Euro für eine Person im Einzelzimmer.

Das Programm „Family Weekend Kulinarischer Herbst“ ist eine Option für Familien mit ein bis zwei Kindern bis zum Alter von 14 Jahren. Für Paare mit einem Kind kosten die Menüs und die Unterkunft 260 €, mit zwei Kindern 300 €.

Die Liste der teilnehmenden Landhotels und der exklusiven Menüs, die jeweils von ihnen angeboten werden, ist online abrufbar unter www.outonogastronomico2015.com.

Der ländliche Tourismus in Galicien konnte für den bisherigen Jahresverlauf einen Zuwachs um 20,8% bei der Anzahl der Reisenden und 15,6% bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Die Auslastung erhöhte sich um fast zwei Prozentpunkte.

Saale-Unstrut lockt mit Winzerfesten

Kaiser Otto III. wäre sicher stolz, wenn er wüsste, welche Folgen seine Großzügigkeit hatte: 998 schenkte er dem Kloster Memleben Weinberge und setzte damit den Grundstein für die Entfaltung des Weinbaus in Saale Unstrut. Heute sind die bis zu eintausend Jahre alten Hang- und Steillagen mit ihren urigen Trockenmauern und Weinberghäuschen prägend für die Region. „Toskana des Nordens“ taufte der Jugendstil-Künstler Max Klinger die liebliche Landschaft rund um Naumburg. Von ihrer schönsten Seite zeigt sie sich im Herbst. Denn dann ist Weinlese – und die Zeit fröhlicher Winzerfeste.

Was die Benediktinermönche des Klosters Memleben im Kleinen begannen, entwickelten die Zisterzienser des Klosters Pforta in Bad Kösen ab 1138 im großen Stil weiter. Aus Landschaften wurden Lagen. So mauserte sich Saale-Unstrut zum heutigen Qualitätsweinanbaugebiet, und zwar dem nördlichsten in Deutschland. Kenner schätzen die Weine für ihr unverwechselbares Profil mit feingliedrigem Bukett und zarten mineralischen Nuancen. Angebaut werden hauptsächlich helle Rebsorten wie Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder, Riesling, Silvaner. Zu den Raritäten gehören Gutedel und der rote André, der nur in Saale-Unstrut wächst.

– Kleine Region – große Vielfalt –
Dem Weinliebhaber erschließt sich die Aromenvielfalt der mit etwa 770 Hektar vergleichsweise kleinen Weinregion auf Wander- und Radwegen, die von Weinberg zu Weinberg führen. Neben dem Landesweingut Kloster Pforta finden Genießer über 50 Privatweingüter, rund 450 Produzenten der Winzervereinigung Freyburg und die Rotkäppchen Sektkellerei am Wegesrand. Jetzt, im Herbst, kann man den ansässigen Winzern bei der Weinlese zusehen. Und wenn ein Sträußchen am Haus hängt, laden sie Besucher zur Einkehr in die Straußwirtschaft.

Saison haben jetzt auch die heiteren Winzerfeste in der Region. Geschmückte Höfe bieten eine heimelige Kulisse dafür. Trestertreten, Weinbergs- und Kellerführungen, Fassrollen und handgemachte Musik unterhalten zwischen dem weinseligen Treiben. Und überall verlocken der Duft von frischem Zwiebelkuchen und der fruchtig-süße Geschmack des ersten Federweißers.

Die nächsten Feste finden am 26. September (Weingut Triebe in Würchwitz, Thüringer Weingut Bad Sulza), 3. Oktober (Weingut Born und Weingut Hoffmann in Höhnstedt), 31. Oktober (Weingut Pawis in Zscheiplitz) und 7. November (Winzervereinigung Freyburg und Weingut Grober Feetz in Freyburg) statt.

Weitere Termine sowie passende Reiseangebote hält der Tourismusverband Saale-Unstrut-Tourismus auf seiner Website bereit: www.saale-unstrut-tourismus.de . Und Informationen zur Weinbauregion gibt der Weinbauverband Saale-Unstrut unter www.weinregion-saale-unstrut.de

Hagebutte

Ein Herbsthighlight für die Küche

Im Herbst entdeckt man als Spaziergänger an wilden Hecken und Sträuchern Hagebutten. Die purpurroten Früchte haben ein feinsäuerliches Aroma und schmecken nicht nur im Tee. Das Mark wird als Zutat für Suppen, pikante Soßen zu Wild, Muffins, Kuchen und Desserts verwendet. In der Konfitüre lässt sich das Wildobst mit Äpfeln, Orangen und der Kornelkirsche sehr gut kombinieren. Eine herbstliche Delikatesse ist Hagebutten-Chutney mit Feigen und Quitten. Für Hagebutten-Essig werden die Früchte leicht angestoßen, mit Kräutern wie Thymian in eine Flasche gegeben und mit Weinessig übergossen. Die Flasche verschließen, vier bis sechs Wochen an einem hellen Ort lagern und alle zwei bis drei Tage schütteln. Anschließend kann man den Essig durch ein feines Tuch filtern und zu fruchtigen Salaten genießen.

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Wildrosenarten wie die Kartoffelrose ( Rosa rugosa ) und Hundsrose ( Rosa canina ). In Süddeutschland wird sie auch „Hiffe“ genannt. Das Wildobst ist reif, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt und sich die Früchte leicht pflücken lassen. Je nach Rosenart und Reifegrad enthalten sie zwischen 0,4 und 5 Gramm Vitamin C pro 100 Gramm. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind B-Vitamine, Provitamin A und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Natrium. Der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin gehört zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Die Hagebutte stärkt die Abwehrkräfte und soll unterstützend bei nervösem Magen sowie Harnwegserkrankungen wirken.

Die Verarbeitung ist aber ein wenig aufwändig. Es müssen Blütenansatz, Stiel und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen entfernt werden. Denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute, sodass beim Entkernen am besten Handschuhe getragen werden. Viele kennen dieses „Juckpulver“ aus der Kindheit. Man kann sich das Entkernen aber sparen, indem man die Früchte in wenig Wasser für 20 Minuten köchelt und durch ein feines Passiersieb streicht. Ein Schuss Zitronensaft erhöht die Haltbarkeit. Zum Rohverzehr sind Hagebutten nicht geeignet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Lufthansa Langstreckenflotte ist komplett renoviert

Lufthansa hat jetzt das größte Kabinenerneuerungsprogramm in der Geschichte des Unter­nehmens erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort sind nur noch Flugzeuge mit neuer Kabinenausstattung im Liniendienst. Damit sind alle 106 Lufthansa-Langstrecken-Flugzeuge in der Business und Economy Class mit der neuesten Kabine und den neuesten Sitzen ausgestattet. In 76 Flugzeugen können Fluggäste sich in der neuen First-Class-Kabine verwöhnen lassen.

Seit 2011 hat Lufthansa im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert. Insgesamt summieren sich die Investitionen auf über 1,5 Milliarden Euro. Rund 39.000 Sitze hat Lufthansa Technik dabei in einem einzigartigen Umrüstungs­programm auf den Langstreckenflug­zeugen entweder aus­ge­tauscht, modifiziert oder, bei neuen Flugzeugen, eingebaut: 600 Sitze in der First Class, 7.000 Sitze in der Business Class und über 27.600 Sitze in der Economy Class. Für die neue Premium Economy Class, die sich bereits jetzt zu einem Bestseller entwickelt hat, werden rund 3.600 Sitze in die Langstreckenflugzeuge der Lufthansa neu eingebaut. Ab Herbst können Fluggäste auf allen Langstreckenflügen in der Premium Economy reisen.

Zusätzlich zu den neuen Sitzen wurde auch das Inflight Entertainment auf ein neues Niveau gehoben: Die Einführung neuer Bildschirme sowie eine Vervielfachung des Angebots an Audio- und Video-Inhalten sorgen für Unterhaltung.

Mit dem gesamten Umbau verbunden ist auch die Einrichtung von FlyNet®, das seit kurzem auf allen Langstreckenflügen zur Verfügung steht. Der Breitband-Internetzugang bietet den Fluggästen über ein bordeigenes WLAN die Möglichkeit, unterwegs online zu gehen oder über das FlyNet®-Online-Portal aktuelle Nachrichten und wichtige Sport­ereignisse zu ver­folgen. Darüber hinaus sind bereits drei Viertel der Langstrecken­flugzeuge mit einem direkten Zugang zum Mobilfunknetz ausgestattet, was den Versand von SMS oder die Datensynchronisierung über die eigenen mobilen Geräte ermöglicht.

Die neue Business Class, die von Kunden hervorragend bewertet wird, wartet mit einem komfortablen Liege- und Sitzkomfort auf. Per Knopfdruck lässt sich der Sitz in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liegefläche von 1,98 Metern Länge verwandeln. Ein großzügiger Abstand zum Nachbarn sorgt für angenehme Privatsphäre. Zusätzlich wird seit August sukzessive auf allen A380-Flügen sowie den Golf- und Asienstrecken der neue Restaurant-Service eingeführt. Das kulinarische Erlebnis an Bord orientiert sich am Service eines hochklassigen Restaurants. Der Tisch wird von den Flugbegleitern individuell eingedeckt und die Speisen und Getränke werden direkt aus der Bordküche serviert.

Der neue, durchgängige Passagierkomfort auf hohem Niveau ist für Lufthansa ein weiterer, wichtiger Schritt, um die erste westliche Fünf-Sterne-Airline zu werden. Das Lufthansa-Angebot wird bereits heute von den Fluggästen mit sehr guten Noten bewertet, wie die Skytrax-Kundenbefragung 2015 bestätigt. In der weltweit größten Umfrage der Luftfahrtbranche erhielt Lufthansa Auszeichnungen in drei Kategorien: „Best Airline Transatlantic“, „World’s Best First Class Airline Lounge“ und „Best Airline in Western Europe“.

Lufthansa Technik hat im Rahmen des Umrüstungsprogrammes mehr als 300.000 behördliche Zulassungsdokumente erarbeitet und mehr als 2.400 40-Fuß-Container mit Material weltweit an acht unterschiedliche Produktionsstandorte transportiert. Über 1,4 Millionen Arbeitsstunden flossen allein in die physische Umrüstung der Flugzeuge.

www.gourmet-report.de/goto/lufthansa

eat&STYLE Hamburg

Für Gourmet- und Genussfreunde im hohen Norden wird der Herbst 2015 wieder zum Highlight. Vom 9. bis 11. Oktober öffnet die eat&STYLE im Schuppen 52 in Hamburg ihre Pforten. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm aus Workshops, Liveshows und speziellen Themenwelten. Unter Mitwirkung namhafter Aussteller und Spitzenköche sowie regionaler Erzeuger, lokaler Gastronomen und Foodies werden aktuelle und zukünftige kulinarische Trends interaktiv in Szene gesetzt.

Wann:
Freitag, 9. Oktober, 13 Uhr – 19 Uhr
Samstag, 10. Oktober, 11 Uhr – 19 Uhr
Sonntag, 11. Oktober, 11 Uhr – 18 Uhr

Wo:
Schuppen 52
Australiastraße 52b
20457 Hamburg

Unter anderem erwarten Sie folgende Höhepunkte:
· MIELE Küchentricks: Experten wie Xiao Wang, einer der größten Teppanyaki-Meister der Welt mit Shows, die in der Regel Wochen im Voraus ausgebucht sind, geben Einblicke in die Geheimnisse ihrer Kochkunst – und dabei ist Mitmachen erlaubt. In interaktiven Workshops geben Sie die besten Tipps und Tricks, Kochtechniken und Rezepte an die Teilnehmer weiter.
· MIELE Backstube: Andrea Schirmaier-Huber, Weltmeisterin der Konditoren und Jurorin der Sat.1-Show „Das große Backen“ sowie Spitzenköchin Véronique Witzigmann zeigen auf der Showbühne die neuesten Backtrends und laden die Gäste zum Mitmachen und Ausprobieren ein.
· Men‘s World Academy: Fleischexperte Lucki Maurer und Sternekoch Wolfgang Müller, zweimaliger Gewinner des Five Star Diamond Awards und ausgezeichnet mit 18 Gault Millau Punkten, versorgen ihre Gäste mit Tipps zu kulinarischen Themen, die sich speziell an Männer richten.
· nah:türlich genießen: Unter dem Dach dieser norddeutschen Initiative sind Gastronomen, Köche, Gärtner, Landwirte, Lebensmittelhandwerker und -vermarkter vereint. Sie setzen sich für die Erzeugung und Verarbeitung hochwertiger regionaler Lebensmittel ein.
· Tasting Bar: Sie möchten Ihre Gäste demnächst mal mit Ihrem Wissen verschiedenster Gins beeindrucken? Oder wie wäre es mal mit einer Bier- statt Weinempfehlung zum Dinner? Dann sind Sie an der Tasting Bar genau richtig! Das Team des Hamburger „clockers“ präsentiert Trends rund um die aktuelle Barkultur.

Auf der eat&STYLE werden dieses Jahr viele neue und junge Gesichter ihr Können zeigen. Die Besucher werden interaktiv eingebunden und bekommen die Möglichkeit, exklusive Produkte kennenzulernen und zu testen.

Anreise: Da die Parkmöglichkeiten vor Ort begrenzt sind, empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des HVV. Von den Haltestellen HafenCity – Universität und Veddel (BallinStadt) bringt Sie unser kostenloser ShuttleBus in regelmäßigen Zeitabständen in wenigen Minuten direkt zur eat&STYLE.

www.eat-and-style.de.