Gitschberg Jochtal

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann besagt eine alte Volksweisheit. Von wem diese stammt, kann man nicht mehr rekonstruieren, eines ist jedoch gewiss: das Frühstück in Gitschberg Jochtal hat einen sehr hohen Stellenwert. Und zwar nicht von ungefähr: Brot, Butter, Milch und Käse haben eine jahrhundertealte Tradition in der Region. So vielfältig wie Gitschberg Jochtal selbst sind nämlich auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Kuh- und Ziegenmilch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. „Milchgoldschmid“ Hansi Baumgartner, ein gebürtiger Eisacktaler, veredelt als erster Käse-Affineur Südtirols die Käse der Region zu Kostbarkeiten. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt der besondere Geschmack beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. Baumgartner lässt seine verschiedenen Käsesorten zudem nach der Veredelung in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal reifen. Das Ergebnis schmeckt besonders gut zu einem traditionellen „Pusterer Breatl“, einem aromatischen Roggenbrot.

Auch das Mittagessen verspricht wahre Gaumenfreuden. Auf der Rastnerhütte auf der Rodenecker – Lüsner Alm treffen sich Montagabend Tradition und Kulinarik in Form eines typischen Südtiroler Gerichts: dem Knödel. Neben traditionellen Rezepten wie Kaspress- und Speckknödel stehen auch mal Außergewöhnlichkeiten wie Schwarzpolentaknödel auf der Speisekarte der Rastnerhütte. Aber auch für ihre deftigen Südtiroler Jausen, sogenannte Brettlmarenden und über die Maßen köstlichen Strudelvariationen ist die Region Gitschberg Jochtal bekannt, am besten man lässt sich in vielzähligen Hütten und Almen überraschen. In der Großberghütte in Vals wiederum wartet der Wirt am Freitag- und Samstagabend Südtiroler Spezialitäten auf: selbstgemachte „Tirtlan“, ein traditionelles Schmalzgebäck gefüllt mit Ricotta und Spinat oder Kraut und Erdäpfelblattlan. Letzteres kann man auch als Kartoffelteig-Plätzchen bezeichnen, die mit Kraut serviert werden.

Für das Abendessen findet man im kleinen Örtchen Vintl in Gitschberg Jochtal ein ganz besonderes Juwel: hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Kreativität und einem Auge fürs Detail eines der kleinsten Gourmetrestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer urigen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Ein perfekter Ort um sich von der regionalen Genussvielfalt verführen zu lassen und die besonders feinen Speisen zu verkosten, die dieses Gebiet zu einer kulinarischen Einzigartigkeit machen. Ein „Absacker“ zum Schluss schmeckt nach einem fulminanten Abendmahl besonders gut. Vor allem, wenn es ein Südtiroler Schnaps direkt aus einer der regionalen Destillen ist. Vielleicht geht sich dann ja noch ein köstlich dampfender Kaiserschmarren aus – mit frischer Milch aus der Region. Oder ein Stück hochwertigen Ziegenkäse, eine weitere Spezialität aus Gitschberg Jochtal, die Käserei in der Hofschenke Wieserhof in Pfunders kann man jeden Mittwoch besichtigen. Käse schließt ja bekanntlich den Magen…

www.gitschberg-jochtal.com/de/winterurlaub/winterurlaub.html

Wolfgang und Helena Kerschbaumer

In der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal wird aus dem Naturprodukt Milch so manche exquisite Köstlichkeit gezaubert. Veredelter Käse, originelle Knödelgerichte oder auch Sternerestaurants in Miniaturgröße prägen das Geschmackserlebnis in Gitschberg Jochtal. Doch erst die Leidenschaft der Menschen hinter diesen Köstlichkeiten macht die vielfältigen Genussmomente möglich.

Neben dem abwechslungsreichen Sport- und Freizeitangebot in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal gibt es auch für Food Hunter und Co. hier am Schnittpunkt vom Eisack- und Pustertal einiges zu entdecken. Ob kleine, aber feine Restaurants, besondere regionale Delikatessen, die es nur hier gibt oder auch unkonventionelle Bauern, die ihre ganz eigene Vorstellung von Landwirtschaft haben und auch leben, gibt es hier rund um den Gitschberg für Genussliebhaber und Gourmets Schmackhaftes zu entdecken.

Käse aus dem Bunker
Duftende Blumen, Sonnenschein und Kuhglockengeläut auf Almwiesen. Dunkelheit, Kälte, der Geruch von Moder im Inneren eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der gebürtige Eisacktaler Hansi Baumgartner hat diese ungleichen Orte dennoch zu einer unglaublichen Synergie verbunden. Der gelernte Spitzenkoch und Restaurantbesitzer tauschte 1995 seine Haube gegen das Käsemesser. Als erster Käse-Affineuer Südtirols hat er sich der Veredelung von Käse, die ursprünglich der Konservierung diente, verschrieben – und das in ungeahnt kreativer Weise.
Den Käse bezieht der „Milchgoldschmid“, wie Baumgartner auch genannt wird, von 55 handverlesenen Käselieferanten, zum Großteil von kleinen Südtiroler Hofsennereien und Almen aus Gitschberg Jochtal. Aber auch findig Ausgesuchtes aus Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz wird von Baumgartner geschickt kultiviert.

Wichtig ist, dass das Ausgangsprodukt stimmt. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt das „Mmh“ beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. So vielfältig wie die Region Gitschberg Jochtal selbst, sind auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Milch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. Die gesammelten Kostbarkeiten lagert Baumgartner in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal. Die im Inneren herrschende Kälte und Feuchtigkeit sind der ideale Nährboden für Mikroorgansimen und Sporen, die den Käse reifen lassen. Nach der täglichen Zuwendung – die Laibe werden gewendet, gebürstet, gar gestreichelt – kommen sie nach Vahrn bei Brixen in Baumgartners Betrieb „Degust“. Kuh- und Ziegenkäse gehen hier aufregende Verbindung mit Rosenmuskateller, der aus Südtirol stämmigen Rotweinsorte Lagrein, heimischen Kräutern, Asche, Schüttelbrotkrumen oder auch frischen Meeresalgen ein. Die erlesenen Molkereiprodukte, darunter allein 200 unterschiedliche Käsesorten, werden an Restaurants und Feinkostläden in aller Welt geliefert, können hier aber auch verköstigt und gekauft werden.

In der Höhe schmeckt es am besten
Ein weiterer Feinschmeckertreff führt auf die Fane Alm hinauf, dem wohl schönsten Almendorf Südtirols. Hier warten ungeahnte Variationen eines typischen Südtiroler Gerichts. Denn die Kreativität der Knödelqueen Martha Gatterer kennt beinahe keine Grenzen. Von traditionellen Rezepten wie Kaspress- oder Marillenknödel steht auch Außergewöhnliches wie Schwarzplenten-, Mangold- oder Brennnesselknödel auf der Speisekarte der Gattererhütte. Gekocht wird auf einem alten Herd, der noch mit Feuer betrieben wird. Darauf wird auch der locker-luftige Kaiserschmarren gebacken, die zweite Spezialität der Gattererhütte. Grundzutat für Knödel und Kaiserschmarren ist auch hier die frische Milch, direkt von den Kühen der Fane Alm – neben dem Können von Martha wohl das Geheimnis hinter dem verführerischen Geschmack der dampfenden Speisen.
Einige der spannendsten Knödelgerichte von Martha finden sich im Buch „Südtiroler Weiberwirtschaft. Refugien für Leib und Seele“. Dreißig prägende, starke Wirtinnen aus Südtirol, zu denen auch Martha zählt, stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor. Ab Ende April 2015 bewirtschaftet die Gattererhütte wieder hungrige Wanderer. Dann heißt es jeden Mittwoch: Knödeltag!

Bauernstube mit Stern
Ein kleines Juwel des guten Geschmacks findet sich im unscheinbaren Ort Vintl. Hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Liebe zum Detail das wohl kleinste Michelin-Sternerestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer typischen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise, nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht, während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Zudem kommen viele Ausgangsprodukte direkt aus der Umgebung, unter anderem auch von Milchgoldschmied Hansi Baumgartner. So wundert es nicht, dass die Karte je nach Jahreszeit und Angebot variieren kann. Doch eines ist immer sicher: Lukullische Höhenflüge sind im „La Passion“ garantiert. Dies alles überzeugt nicht nur die Michelin-Kritiker, sondern auch die Tester von Gault Millau. Neben einem Stern schmücken zwei Hauben (15 Punkte) den Vorzeigebetrieb in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal.

Exotisches vom Almacker
Zurück zum Bunker Baumgartners. Denn nur wenige Kilometer davon entfernt kann man eine für Südtirol ungewöhnliche Pflanze entdecken, die seit kurzem hier angebaut wird. Die Rede ist von der Südtiroler Bergartischocke, die in Rodeneck von Robert Amort kultiviert wird. Die herkömmliche Sorte wächst ursprünglich in wärmeren Anbaugebieten wie Südfrankreich oder Kalifornien, hat aber nach einer dreijährigen Experimentierphase auch in der Region Gitschberg Jochtal Einzug gehalten. Die regionale Variante der Artischocke besticht durch ihren nussigen Geschmack und steht auf den Speisekarten der lokalen Gourmetrestaurants, wird aber auch nach Österreich und Deutschland geliefert.

Ob man sich nun für originelle Käse- und Knödelkreationen, verlockende Süßspeisen oder die kleine, aber feine Gourmetküche interessiert – in der Ski- und Almenregion warten Orte, die die Geschmacksvielfalt Südtirols hochleben lassen und die kein Feinschmecker verpassen sollte.

www.gitschberg-jochtal.com

Berlinale: TOAST – Michael Kempf

Deutschlandpremiere
In Kooperation mit Berlinale Special
R: SJ Clarkson; P: Faye Ward, Alison
Owen, Paul Trijbits, Nicole Finnan,
Ruby Films; mit Helena Bonham Carter,
Ken Stott, Victoria Hamilton, Freddie
Highmore ; 96’; Englisch mit dt. UT;
Großbritannien 2010

„Essen ist für mich, für jeden,
etwas Sexuelles, und das habe
ich schon sehr früh erkannt“,
schrieb der britische Food
Journalist und Spitzenkoch
Nigel Slater in The Guardian, wo
seit vielen Jahren seine Rezepte
und Kolumnen erscheinen.
In Deutschland sind erst drei
Bücher von ihm veröff entlicht
worden, aber in der englischsprachigen
Welt ist Nigel Slater
ein Star der Küche und Medien,
der über zwei Millionen Bücher
verkauft hat. Darunter ist auch
seine Autobiografi e Toast (Halbe
Portion), die nun von der BBC als
Spielfi lm produziert wurde.

Nigel (Oscar Kennedy), Jahrgang
1958, kommt aus Mittelengland.
Songs von Dusty Springfi eld,
Miniröcke, Milchspeisung in der
Schule, Dosengemüse zu Hause
und verbrannter Toast prägen
Nigels frühe Jugend.
Mit neun Jahren erleidet Nigel
das Trauma seines Lebens,
die Mutter stirbt. Mrs. Potter
(Helena Bonham Carter) kommt
ins Haus. Ihr Putzfi mmel geht
Nigel (jetzt gespielt von Freddie
Highmore) auf die Nerven, aber
sie kann besser kochen als die
verstorbene Mutter. Für den
Kochunterricht in der Schule kopiert
Nigel ihre Rezepte, was der
Stiefmutter nicht gefällt, denn
nun bekommt sie Konkurrenz im
Kampf um die Aufmerksamkeit
des Hausherrn. Der wehrt sich
vergeblich gegen die Überfütterung
und stirbt. Jetzt hält Nigel
nichts mehr zu Hause.

Er findet
seinen Weg in die professionelle
Küche und wird zu einem der
beliebtesten Köche Englands.
Toast erzählt, wie wichtig die
Prägung der Kindheit durch Farben,
Töne, Gerüche, Geschmäcker
und Konsistenzen ist. Glück
und Tränen liegen eng beieinander.
Nigel Slaters Geschichte
zeigt, wie Menschen werden,
was sie sind. „Nigel is a bloody
genius“, sagt Jamie Oliver.

Ein Koch mit
Geschichten

Gast: Nigel Slater
Moderation: Madeleine Jakits

Ein Amerikaner schrieb dem
Engländer Nigel Slater zu
Toast: „Es ist, als hätten sie
meine Jugendgeschichte
geschrieben.“

Kurz film
THE COW WHO WANTED
TO BE A HAMBURGER

R: Bill Plympton; P: Biljana Labovic; 6’;
ohne Sprache; USA 2010

Michael Kempf

WWW.FACIL.DE

1 STERN GUIDE MICHELIN
17 PUNKTE GAULT MILLAU
3,5 F DER FEINSCHMECKER
BERLINER MEISTERKOCH 2010
Donnerstag, 17.02.2011 · 19:30 – 23:30 Film Menü Talk
GET BACK

1. VORSPEISE

Winter in Clayford
konFITIertes Landei, Kraut und Rüben,
Kürbiserde

2. HAUPTGANG GEMÜSE

Garden Delights
Brie D’Amour im Filoblatt gebraten
geräuchertes Kartoffelrisotto,
Gartenkressetapioka
Spinatsalat
oder*

2. HAUPTGANG FISCH

First Fish
Kabeljau mit Röstzwiebelkruste,
geräuchertes Kartoffelrisotto
und Kressetapioka

3. DESSERT

NIgels Apple Dream
Boskop, Maronen und Pecannuss

Film Menü Talk – Donnerstag, 17.02.2011 · 19:30 – 23:30

Helena Rizzo ist die neue gastronomische Beraterin von TAM Airlines

TAM Airlines verwöhnt Fluggäste mit neuen internationalen Bordmenüs

Helena Rizzo ist die neue gastronomische Beraterin von TAM Airlines / Inspiration durch Teearomen

Die brasilianische Fluggesellschaft TAM Airlines serviert ihren Fluggästen auf internationalen Flügen vom 10. Januar 2010 an neue Bordmenüs. Die von der renommierten Köchin Helena Rizzo kreierten Mahlzeiten zeichnen sich durch Leichtigkeit aus und wurden von Teearomen inspiriert.

„Wir bei TAM haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch an unseren Service und wollen unseren Passagieren daher stets Höchstleistungen bieten“, sagt Manoela Amaro, Marketing-Direktorin der Airline. „Jährlich wechselnde internationale Bordmenüs gehören in verschiedenen Zusammenstellungen zu diesem Konzept.“

Im Jahr 2009 zeichnete die junge und talentierte Ana Luiza Trajano vom Restaurant „Brasil a Gosto“ für die Mahlzeiten verantwortlich. Ihr folgt nun Helena Rizzo, die die Küche des „Maní“ leitet, das zu den besten Restaurants von São Paulo zählt.

Das Angebot umfasst von der First bis zur Economy Class rund 500 Variationen an Vor- und Hauptspeisen sowie Desserts. Alle Gerichte basieren auf den sanften Aromen von Kräutern und Blumen aus aller Welt. „Damit bieten wir unseren Fluggästen ganz neue Geschmackserlebnisse“, so Manoela Amaro.

First-Class-Passagiere kommen unter anderem in den Genuss von Filet Mignon mit pochierter Birne und Yogitee-aromatisiertem Olivenöl, Lammkotelett im Rosmarinjus mit dem landestypischen Gemüsegericht Caponnata aus Artischocken und Tomaten, sowie mit Earl Grey Tee gefülltes Hähnchenbrustfilet an Pilzen, Jasminreis und Pak Choi. Als Nachspeise lockt Apfelstreuselkuchen, aromatisiert mit Rooibuschtee und Zimtfondant.

Gäste der Business Class haben die Wahl aus Shrimps mit Joghurt-Dressing und Yin-Zhen-Sprossen, Brie mit Lauchravioli und Meeresfrüchtesauce oder knusprigem Sesamhühnerfilet an Currysauce, Kokosmilch, Marsalatee und Jasminreis. Als Dessert gibt es beispielsweise eine Earl-Grey-Pannacotta mit Zitrone und Himbeersorbet.

Passagiere in der Economy Class können zwischen grünem Gemüse mit Möhren und Fenchel, Braten an Roti-Sauce, mit Kartoffelpüree und Gemüse-Sauté oder Hähnchenschenkeln an Currysauce, Kokosmilch, Marsalatee, Reis und Bohnen wählen. Abgerundet wird dieses Menü durch eine Pannacotta, die mit Zitronenmelisse aromatisiert ist und an Himbeersorbet serviert wird.

Tee an Bord

Tee spielt nicht nur bei den Bordmahlzeiten eine wichtige Rolle. TAM hat die in Brasilien führende Teeexpertin Carla Saueressig dafür gewonnen, eine eigene Teemischung für den Bordservice zu kreieren. Die rote Farbe des Heißgetränks steht für den lebendigen und warmen Charakter der Airline. Die Zutaten der neuen Teesorte vereinen die Fruchtigkeit des tropischen Brasiliens mit den Kräutern des Amazonas, dazu kommen eine blumige Note sowie ein süßes Vanillearoma – ein Geschmack wie die besten Momente im Leben. „Der Tee vermittelt Behaglichkeit, Komfort und den Spaß am Fliegen mit TAM“, sagt Manoela Amaro dazu.

Weinkarte 2010

Mit der Erneuerung der Speisekarte geht auf den internationalen Flügen der TAM auch eine aktualisierte Weinkarte einher. Sie wurde von Arthur Azevedo zusammen gestellt, der nicht nur CEO des Verbands Brasilianischer Sommeliers in São Paulo ist, sondern auch Redakteur der Zeitschrift „Wine Style“ sowie Berater der Internetsite Artwine.

Der Sommelier hat Weine aus verschiedenen Ländern und Kontinenten ausgesucht, die bestens mit den internationalen Speisen in der First, Business und Economy Class harmonieren.

In der First Class wird der Champagner Drappier La Grande Sendrée serviert, der von mehr als 70 Jahre alten Weinreben stammt. Bei den Weißweinen stehen unter anderem Luís Pato Vinhas Velhas aus dem portugiesischen Bairrada oder Boutari Moschofilero OPAP Mantínia vom griechischen Peleponnes zur Auswahl. Die Rotweinkarte hält unter anderem den Bordeaux L’Etoile de Bergey aus dem französischen Pessac-Léognan, der von der Familie Garcin-Cathiard nur in limitierten Mengen gekeltert wird, den spanischen Abadia Retuerta Cuvée Palomar aus Sardon del Duero sowie I Balzini Black Label aus der Toskana bereit.

Für die Business Class wurde der Champagner Drappier Carte d’Or ausgewählt, der aus dem malerischen Urville stammt. Als Weißweine werden ein Grüner Veltliner vom österreichischen Weingut Brundlmayer sowie ein Riesling QbA von Selbach Oster Bereich Bernkastel an der Mosel angeboten. Abgerundet wird die Weinkarte in der Business Class mit den Roten Fayat-Thunevin aus der Region Lalande de Pomerol im französischen Bordeaux sowie dem spanischen Rioja Ysios Reserva.

In der Economy Class umfasst die Weinauswahl argentinische Weine Grafigna Malbec aus San Juan und Etchart Torrontés aus Salta.

zu buchen bei Opodo

Unter Volldampf

VOX, Freitag, 21.08., 19:50 – 20:15 Uhr

Helena, Michael, Celia, Dirk und Seyon sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Raven‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

5. Tag:
Helena/Hauptgericht: Carne Alentejana con patates – Schweinefilet mit Venusmuschlen in Paprika-Knoblauchpüree und Piri Piri gegart an Kartoffelwürfeln
Michael/Vorspeise: Hühnchensatéspieß mit scharfen Zitronenkartoffeln und Radicchio
Celia/Maître
Dirk/Dessert: Kombucha-Ingwer Sorbet am ’schnellsten‘ Mousse au chocolat
Seyon/Zwischengang: Gebratener Saibling an Ragout von Spargel, Orange und Estragon

Unter Volldampf

VOX, Donnerstag, 20.08., 19:50 – 20:15 Uhr

Helena, Michael, Celia, Dirk und Seyon sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Raven‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

4. Tag:
Helena/Maître
Michael/Dessert: Kardamomcreme mit zweierlei Soßen von Mango und Erdbeere dazu ein hausgemachtes Biscotti
Celia/Zwischengang: Schollenfilet auf Blattspinat mit Nordseekrabben
Dirk/Hauptgericht: Teegeräucherte Entenbrust mit Hoisin Soße auf Graupenrisotto
Seyon/Vorspeise: Mandu – gedämpfte Teigtaschen nach koreanischer Art mit Römersalatherzen, Kresse und Soja-Balsamicovinaigrette

Unter Volldampf

VOX, Mittwoch, 19.08., 19:50 – 20:15 Uhr

Helena, Michael, Celia, Dirk und Seyon sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Raven‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

3. Tag:
Helena/Dessert: Bolo de chocolate con Natas do céu – Schokoladenkuchen an Himmelsahne
Michael/Hauptgericht: Tomatenhähnchen an Orangen-Gremolata und Petersilien-Polenta
Celia/Vorspeise: Cremige Selleriesuppe mit Speckcroutons
Dirk/Zwischengang: Queen Mary Suppe – Currysuppe mit Hummer und Weißwurst
Seyon/Maître

Unter Volldampf

VOX, Dienstag, 18.08., 19:50 – 20:15 Uhr

Helena, Michael, Celia, Dirk und Seyon sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Raven‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

2. Tag:
Helena/Zwischengang: Bolinhos de bacalhao – frittierte kleine Bällchen aus Kartoffeln und Stockfisch
Michael/Maître
Celia/Dessert: Crêpes mit flambierten Birnenspalten
Dirk/Vorspeise: Saté vom Tunfisch in Wasser frittiert dazu Mandel-Koriandersoße und Maldon Salz
Seyon/Hauptgericht: Marinierte Hähnchenkeule an grünen Bohnen und Reisbällchen

Unter Volldampf

VOX, Montag, 17.08., 19:50 – 20:15 Uhr

Helena, Michael, Celia, Dirk und Seyon sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Raven‘ in Hamburg zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

1. Tag:
Helena/Vorspeise: Aioligambas mit Piri Piri – pikante Knoblauchgambas auf grünem Spargel mit Kokosschaum
Michael/Zwischengang: Salat Singapur – Chicoréesalat mit Putenbrust und feiner Currycreme
Celia/Hauptgericht: Lammfilet an glasierten Möhren und Rosmarinkartoffeln
Dirk/Maître
Seyon/Dessert: Beerensuppe mit Honig-Zitronenjoghurt

Städte der Genüsse: Trier

HR, Montag, 06.07. um 16:30 Uhr

Städte der Genüsse

Trier

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Ihr Name leitet sich ab von dem keltischen Volksstamm der Treverer, der in der Talweite der Mosel schon Gärten und Äcker anlegte. Dann kamen die Römer. Über 100.000 Menschen belebten damals die Stadt. Zahlreiche Baudenkmäler zeugen von römischer Baukunst, allen voran die Porta Nigra. Auf dem Hauptmarkt befindet sich das Café zur Steipe. Seine Spezialität ist die Pralinenproduktion. Im traditionsreichen Mutterhaus Café Raab werden Köstlichkeiten wie etwa Rieslingtrüffel produziert. Der Dom ist die älteste Kirche nördlich der Alpen. Er geht zurück auf Konstantin den Großen und seine Mutter, die heilige Helena. Die kostbarste Reliquie des Doms, der Heilige Rock, kam nach der Überlieferung durch Helena nach Trier. Einer der bekanntesten Trierer ist Karl Marx. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in seinem Geburtshaus ein Museum eingerichtet. Die Mosel floss ursprünglich am Rande Triers. Mittlerweile ist sie zum innerstädtischen Erholungsgebiet geworden. An der Anlegestelle der Ausflugsboote liegt das alte Fischerviertel Zurlauben. Im Restaurant Mosellied gibt es noch orginalen frischen Moselfisch. An der anderen Seite der Stadt am Petersberg liegen die Weinberge der Stadt. Sebastian Oberbillig, Jungchef des Weingutes Deutschherrenhof, führt über den Weinkulturpfad. Die Trierer Winzer sind fast alle im Ortsteil Olewig ansässig. In ihrer Weinstube planen Christine und Wolfgang Becker das jährliche Sommerfest. Gleich neben der Weinstube steht ein Bau, der so gar nicht in die Olewiger Beschaulichkeit passen will. Die Beckers haben hier ihre Vorstellung von einem modernen Hotel Wirklichkeit werden lassen. Der Zweisternekoch bereitet Sankt Petersfisch mit kross gebratener Haut, Kartoffelstampf und Senfsoße zu.