Sex zu dritt

Die Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche
Sozialforschung GEWIS hat im Auftrag von PETRA, Deutschlands
meistgelesener monatlicher Frauenzeitschrift eine repräsentative
Umfrage zum Thema „Sex zu dritt“ unter Frauen und Männern
durchgeführt. Die Ergebnisse:

74 % der Männer, aber nur 5 % der Frauen sagten, dass sie es gern
mal ausprobieren würden, wenn sich eine Gelegenheit ergibt

28 % der Männer, aber nur 4 % der Frauen würden es nur machen,
wenn der eigene Partner nicht dabei wäre

84 % der Männer würden die Variante mit zwei Frauen bevorzugen,
keine der befragten Frauen würde diese Variante bevorzugen

93 % der Frauen, aber nur 9 % der Männer sagen, dass es für sie
unter keinen Umständen in Frage käme

Befragt wurden 1054 heterosexuelle Frauen und Mänenr zwischen 20
und 40

Haustier ja oder nein?

Zu Weihnachten wünschen sich viele Kinder ein
Haustier. Ein Wunsch, dessen Erfüllung für die ganze Familie
überraschende Folgen haben kann – schöne, aber auch problematische.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (ab heute am Kiosk) gibt
Hilfestellung bei der Auswahl des neuen Familienmitglieds und sagt,
welches Haustier für welche Familie in Frage kommt.

Haustier Hund – für wen?
Hunde sind gesellig und mögen Kinder, müssen aber mit viel Geduld
erzogen werden! Kinder ab fünf Jahren können einen Hund zwar noch
nicht allein pflegen, aber mit ihm spielen, ihn ab und zu füttern und
mit ihm vor die Tür gehen.
Lebenserwartung eines Hundes: acht bis 16
Jahre.

Haustier Katze – für wen?
Katzen spielen und schmusen gern; sie sind Nachttiere, aber auch
tagsüber munter. Ab vier oder fünf Jahren können Kinder ihren Eltern
beim Saubermachen des Katzenkörbchens und -kistchens helfen.
Lebenserwartung: zwölf bis 16 Jahre.

Haustier Meerschweinchen – für wen?
Meerschweinchen sind gutmütige und anhängliche Tiere, die sich auch
von kleinen Kindern ab etwa drei oder vier Jahren in die Hand nehmen
und beschmusen lassen.
Lebenserwartung: vier bis acht Jahre.

Haustier Zwergkaninchen – für wen?
Für Familien, die ein Käfigtier suchen, das gern kuschelt und ab und
zu in Wohnung und Garten herumhoppeln darf. Für Kinder ab fünf zum
Schmusen. Beim Käfigreinigen und Füttern müssen die Eltern mithelfen.
Lebenserwartung: acht bis zwölf Jahre.

Haustier Maus – für wen?
Auch Mäuse eignen sich – wie Meerschweinchen – bereits für Kinder im
Kindergartenalter, denn sie beißen und kratzen nicht.
Lebenserwartung
einer Maus: zwei bis drei Jahre.

CMA-Studie bestätigt neue Lust auf Regionales

Regionale Spezialitäten liegen im Trend. Immer mehr Supermärkte präsentieren Produkte aus der Region. Eine repräsentative Studie der CMA bestätigt: Rund drei Viertel der Bundesbürger wünschen sich im Lebensmitteleinzelhandel und in der Gastronomie mehr Produkte aus der eigenen Gegend. Lebensmittel aus der Region stehen für Frische, Qualität und Geschmack. Das gilt insbesondere für Fleisch- und Fleischprodukte, wie Matthias Buchholz betont: „Damit Fleischgerichte immer perfekt gelingen, ist neben der richtigen Zubereitungsart vor allem Frische und Qualität entscheidend. Beim Einkauf achte ich daher auf Produkte aus heimischen Regionen – dies garantiert kurze Wege vom Erzeuger bis zur Ladentheke.“

Ein weiterer wesentlicher Aspekt für die neue Lust auf Regionales. Die Gerichte schmecken nach Heimat. Deutschlands Regionen verfügen über ein reiches kulinarisches Erbe. Ob Spreewälder Rouladen, Lüneburger Heidschnucke oder Rheinischer Sauerbraten, ob Thüringer Rostbratwurst, Nürnberger Bratwürste oder Schwarzwälder Schinken – die Vielzahl regionaltypischer Wurst- und Fleischspezialitäten ist immens. Die jeweiligen Eigenarten der Regionen haben die Erzeugnisse und Gerichte stark beeinflusst. Ein Beispiel ist Deutschlands Norden. Hier haben raues Klima und lange Winter die regionale Speisekarte geprägt. Für die Vorratshaltung wurde das Fleisch in früheren Zeiten gepökelt, geräuchert, getrocknet und gesäuert. Und so genießen Hamburger heute noch gern ihren Labskaus mit gepökeltem Rindfleisch oder den Eintopf-Klassiker Birnen, Bohnen und Speck. In Schleswig-Holstein ist Sauerfleisch mit Bratkartoffeln angesagt. Die Bremer lieben dagegen im Winter ihren Grünkohl mit Pinkel, einer geräucherten Wurst, die aus Speck, Fleisch und Hafergrütze besteht.

Das in der betreffenden Gegend zum Teil über Jahrhunderte gesammelte Wissen bei der Herstellung macht die regionalen Wurst- und Fleischerzeugnisse einzigartig. Immer mehr Verbraucher wissen das offenbar zu schätzen und verdeutlichen damit ihre Wertschätzung für die Region. Im Zeitalter von Globalisierung und WorldWideWeb besinnt man sich eben gern auf traditionelle Werte.

Von Köln-Bonn nonstop nach Rimini

Hapag-Lloyd Express (HLX) erweitert das Streckenangebot ab Köln-Bonn und wird ab Mitte April 2006 zweimal wöchentlich (montags und freitags) eine Nonstopverbindung nach Rimini aufnehmen. Im vergleich zum Sommer 2005 steigert HLX somit das Angebot von Deutschland nach Italien um 12 neue Verbindungen auf insgesamt 34. Damit ist Italien mit rund 40% der Sitzplatzkapazität der wichtigste Auslandsmarkt für HLX.

Rimini gilt als Ursprung des italienischen Tourismus und Tor zur Emilia Romagna. Heute wird Rimini oft als „Partystadt der Adria“ bezeichnet und ist daher ein gern gebuchtes Ziel für Schulklassen und Jugendgruppen. Mit einem günstigen HLX-Flug und einem preiswerten Hotel aus dem HLX-Hotelangebot entsteht so schon schnell ein ideales Wochenend-Package zum „Party-Machen“ in Rimini.

Die neue HLX-Verbindung ist ab Freitag 14. Oktober (18.00 Uhr) ab 19,99 Euro inkl. Steuern und Gebühren unter www.hlx.com buchbar. Bei telefonischer Reservierung unter 0180 509-3-509 (0,12 Cent/min) oder Buchung in einem der 11.000 angeschlossenen deutschen Reisebüros wird eine Gebühr von 7,50 Euro pro Person und Strecke erhoben.

www.hlx.com

70-Jährige haben rund 150.000 Träume erlebt

In einem 70-jährigen Leben bringt es der Mensch auf etwa 150.000 Träume, die sich zu sechs verträumten Jahren summieren, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Laut einer Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie ist jeder dritte Deutsche auch nachts mit den Gedanken am Arbeitsplatz. 27 Prozent träumen vom Reisen, 19 Prozent vom Geld. Unwirkliche und bizarre Trauminhalte sind viel seltener. „Ich bezeichne Träumen gern als mentale Verdauung“, sagt Dr. Brigitte Holzinger, Leiterin des Wiener Instituts für Bewusstseins- und Traumforschung. Was die nächtlichen Bilderwelten aber bedeuten, kann die moderne Traumforschung nicht eindeutig beantworten „Wie bei einem Kunstwerk gibt es auch bei Träumen unzählige Interpretationsmöglichkeiten“, sagt Holzinger. Lexika zum Nachschlagen allgemein gültiger Symbole jedenfalls hält die Psychologin für Unsinn.

Frühstück voll im Trend: Deutsche starten optimal in den Tag

Die Bundesbürger sind alles andere als Frühstücksmuffel: Ob werktags oder am Wochenende – morgens ist der Tisch reichlich gedeckt. Wie eine repräsentative Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zeigt, starten in der Woche 80 Prozent der Befragten mit Käse, Quark oder Frischkäse in den Tag. Ebenso häufig werden Marmelade, Honig und Nuss-Nougat-Creme verwendet. Knapp drei Viertel mögen’s etwas deftiger – sie greifen zu Wurst und Schinken. Bevorzugte Grundlage sind vor allem werktags frisches Brot oder Baguette vom Bäcker (58 Prozent), gefolgt von Toastbrot (54 Prozent). Knusprige Brötchen, frische Croissants oder Teilchen vom Bäcker gönnen sich während der Woche 42 Prozent. Am Wochenende sind es sogar drei Viertel. Aufback-Brötchen oder Baguette zum Fertigbacken essen werktags rund 15 Prozent, am Wochenende 40 Prozent. Und: Jeder Zweite tischt morgens generell Obst oder Gemüse auf. Bei 40 Prozent darf zudem der Joghurt nicht fehlen. Insgesamt mögen Männer es eher deftig und tendieren dabei zu Aufschnitt, während Frauen gern zu Knäckebrot, Joghurt, Müsli oder Cornflakes greifen.
Die Lust am Genießen wird auch bei den Kochgewohnheiten deutlich: 44 Prozent der Befragten macht Kochen richtig Spaß. Vor allem Frauen (61 Prozent) und die Best Ager ab 50 Jahre (50 Prozent) gehören zu den passionierten Hobbyköchen, was wohl nicht zuletzt mit der Erfahrung zusammenhängt. In der 50plus-Gruppe kocht jeder Zweite am liebsten alles selbst. Fertiggerichte kommen nur selten auf den Tisch. Gleiches gilt für die Frauen. Dagegen zeigen sich unter 30-Jährige am Herd vergleichsweise zurückhaltend, experimentierfreudige und pragmatische Köche halten sich die Waage. So sagen einerseits 32 Prozent von ihnen, dass sie gern neue Rezepte und Gerichte ausprobieren. Andererseits kochen fast ebenso viele meistens nur Gerichte, die sie gut kennen (31 Prozent) oder sie verwenden beim Kochen häufig Fertiggerichte (29 Prozent) bzw. sie machen sich über Essen und Ernährung eher wenig Gedanken (29 Prozent).

Offen für Innovationen zeigen sich vor allem Frauen: So stehen bei ihnen Produkte mit Zusatznutzen überdurchschnittlich häufig auf dem Einkaufszettel. Besonders beliebt sind Low Fat-Produkte. Jeder vierte Befragte verwendet sie regelmäßig, bei Frauen führen fett- oder kalorienreduzierte Produkte sogar mit 31 Prozent die Hitliste an. Insgesamt auf Platz zwei folgen Bioprodukte und probiotische Joghurts (16 Prozent). „Bio“ ist insbesondere bei höher Gebildeten (28 Prozent) angesagt. Mit Power- und Energiedrinks bringen vor allem unter 30-Jährige (11 Prozent) und Männer (7 Prozent) ihre Kräfte in Schwung.

Gut und reichlich Frühstücken, gern und lecker Kochen – da gerät die Bikini-Figur schon mal aus den Fugen. Und trotzdem: Nur 16 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahre haben in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht. Männer zeigen mit zehn Prozent die geringste Bereitschaft. Frauen und geschiedene Personen haben dagegen deutlich mehr Interesse an einem wohlgeformten Body: Je 22 Prozent von Ihnen machten innerhalb des vergangenen Jahres eine Diät. Die populärste Diätmethode heißt „FdH – Friss die Hälfte“. 80 Prozent der Befragten kennen sie zumindest vom Namen gefolgt von Weight Watchers (66 Prozent) und Trennkost (63 Prozent). Auch bei der Anwendung hat FdH die Nase vorn. 60 Prozent derjenigen, die in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht haben, reduzierten entsprechend radikal ihre Tagesrationen. Fast jeder fünfte Diätanwender setzte im vergangenen Jahr auf Trennkost. Sieben Prozent der Frauen – aber kein einziger Mann – versuchten ihr Glück mit der Brigitte-Diät. Mit den kohlenhydrat-reduzierten Low Carb-Diäten hatte nur ein Prozent der Diätanwender Erfahrung.

Insgesamt hat FdH das beste Image von allen Methoden: 58 Prozent der Kenner dieser Diätform halten sie für wirkungsvoll, fast jeder Zweite findet sie zudem praktisch und 45 Prozent bezeichnen sie als empfehlenswert. Weight Watchers halten 35 Prozent derjenigen, die das Diätprogramm zumindest vom Namen kennen, für wirkungsvoll (Rang 2), gefolgt von Trennkost (34 Prozent). Beim Geschmack führt die Brigitte-Diät mit 20 Prozent. Allerdings wird sie nicht als besonders wirkungsvoll eingestuft. Und nur zwölf Prozent halten sie für nachhaltig – das bedeutet: vorletzter Platz vor Low Carb mit sieben Prozent.

Der Sensor ist eine monatliche Repräsentativbefragung zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung. Sie wird im Auftrag von Mediaedge:cia vom TNS Emnid-Institut, Bielefeld, persönlich bei zirka 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt.

TEST: Low-Cost-Airlines nicht immer am günstigsten

Mit dem Billigflieger auf Städtereise zu gehen, ist nicht automatisch die beste Wahl. Die Preisspecials der Linienfluggesellschaften laufen den Low Cost Airlines nicht selten den Rang ab. Das ergab ein Test der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift REISE & PREISE. In jedem vierten Fall waren Städteverbindungen innerhalb Europas bei Lufthansa & Co. günstiger als bei der Billig-Konkurrenz. Beispiel: Wer Mitte Juni von München aus ein verlängertes Wochenende für Ende Juli/Anfang August in Lissabon plante, flog mit Lufthansa und TAP Air Portugal 120 Euro günstiger als mit dem Low-Cost-Flieger Air Berlin. Auf der Strecke Stuttgart – Budapest erwies sich zum gleichen Zeitpunkt die ungarische Staatslinie Malev mit EUR 125 als weitaus günstiger als die Lufthansa-Tochter Germanwings (EUR 174). Zwar waren die Linienflieger beim Preis-Check in den meisten Fällen unterlegen, doch oft wiegen die Vorteile den Preisunterschied aus. So sind die Flughäfen i. d. R. schneller erreicht und die Abflugzeiten attraktiver. Billigflieger wie Ryanair und Easyjet greifen aus Kostengründen gern auf abgelegene Provinzflughäfen zurück. Dadurch verlängert sich die Anreisedauer. Bei den billigsten Tarifen handelt es sich oftmals um Tagesrandverbindungen. Low-Cost-Flugreisende sollten daher den Abflugzeiten ein besonderes Augenmerk schenken. »Wer spät abends ankommt und früh morgens zurück fliegt, muss zwei Hotelübernachtungen extra zahlen. Spätestens dann ist der Preisvorteil aufgebraucht«, gibt REISE & PREISE-Chefredakteur Oliver Kühn zu bedenken. Die neue Ausgabe von REISE & PREISE ist ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich.