Preisvergleich: Deutschsprachige Airlines im Nebenkosten-Check

Lufthansa, Air Berlin & Co: Passagiere zahlen jede Menge Extra-Euros

Viele Fluggesellschaften erheben Zusatzkosten für verschiedene Dienstleistungen. Wofür muss der Kunde draufzahlen? Wie tief müssen Reisende in die Tasche greifen? Welche Airlines sind kulant? Das Reisemagazin Clever reisen! hat deutschsprachige Fluggesellschaften einem Nebenkosten-Check unterzogen.

Ob Vorabend Check-in oder Sitzplatzreservierung – Airlines drehen zunehmend an der Preisschraube. Auch vermeintlich Selbstverständliches, wie die Nutzung des Vorabend Check-in, ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig.

„Was einst eigentlich eine Domäne der Billigflieger war, wird längst auch von Ferien- und Linienfliegern praktiziert: Für jede Form von Dienstleistung müssen Passagiere in die Tasche greifen“, kritisiert Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen! So ist zum Beispiel der Vorabend Check-in längst nicht mehr bei allen Airlines inklusive. Einige Fluggesellschaften erheben auch hierfür mittlerweile eine Gebühr. Bei Condor, Germania und Sun Express werden fünf Euro pro Passagier fällig. Air Berlin hat jüngst die Gebühr sogar auf acht Euro erhöht.

Wer gerne am Fenster oder in einer der vorderen Reihen sitzen möchte, nutzt die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung, für die ebenfalls eine Gebühr fällig wird. In der Regel beträgt diese auf der Kurzstrecke zehn Euro pro Person/Strecke. Richtig teuer werden Sitzplatzreservierungen auf der Langstrecke: Condor verlangt für eine Sitzplatzreservierung auf der Langstrecke bis zu 29,99 Euro.

Sehr tief in die Tasche müssen Passagiere greifen, wenn sie etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hierfür stehen sogenannte XL-Sitze zur Verfügung, die sich meist an den Notausgängen befinden. Auch hier sind die Preise bei Langstreckenflügen am teuersten. In dieser Kategorie werden von den Passagieren happige Gebühren von bis zu 90 Euro kassiert.

Für die Airlines sind die Zusatzkosten ein rentables Geschäft. Laut einer Prognose erwirtschafteten rund 180 Fluggesellschaften weltweit Zusatzeinnahmen von fast 50 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr.

Nebenkosten: Wer ist günstig?
Sowohl auf Kurz- und Mittelstrecke, als auch auf Langstreckenflügen sind Austrian Airlines und Lufthansa vergleichsweise günstig. In der Kategorie Kurz- und Mittelstrecke konnte zudem Sun Express überzeugen. In der Testkategorie „Kurz-, Mittel- und Langstrecke“ war Condor am teuersten. „Wer nach preisgünstigen Flugtickets sucht, sollte auch die Nebenkosten beachten, die entstehen können. Schnell ist dann ein vermeintlich billigeres Flugticket in der Endabrechnung doch teurer“, empfiehlt Zupancic.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Welche Airline ist am sichersten, welche Airline hat Sicherheitsprobleme?

AirlineRatings.com hat viele Airlines untersucht und eine Liste herausgebracht. Qantas ist die sicherste Airline der Welt. Lufthansa und British Airways gehören auch zur Top 10.

Weitere Top 10 Airlines in Sicherheit
Air New Zealand
British Airways
Cathay Pacific Airways
Emirates Airlines (United Arab Emirates)
Etihad Airways (United Arab Emirates)
EVA Air (Taiwanese)
Finnair
Lufthansa
Singapore Airlines

Die gefährlichsten Fluggesellschaften sind Cubana (513 % schlechter als der Durchschnitt)  Iran Air (312 % schlechter), Pakistan Airlines (373 % schlechter) und Indian Airlines (234 % schlechter).

Von 7 möglichen Sternen erhielten diese Gesellschaften nur 1 Stern und gelten damit als gefährlich:
Kam Air – Afghanistan
Nepal Airlines – Nepal
SCAT Airlines – Kazakhstan
Tara Air – Nepal
Lion Air – Indonesia

Die folgenden Fluggesellschaften erhielten 2-3 Sterne, von 7 möglichen:
Air Bagan – Myanmar
Air India Express – India
AirAsia Malaysia – Malaysia
AirAsia Indonesia – Indonesia
AirAsia Zest – Philippines
Airlines PNG – Papua New Guinea
ASKY Airlines – West Africa conglomerate
Avia Traffic Company – Kyrgyzstan
Blue Wing – Suriname
Camair-Co – Camaroon
Cambodia Angkor Air – Cambodia
Daallo Airlines – Dubai
Drukair Royal Bhutan – Bhutan
Fastjet – Tanzania
fly540 – Kenya
Garuda Indonesia – Indonesia
Iraqi Airways – Iraq
JetStar Pacific – Vietnam
Lao Airlines – Laos
Maldivian – Maldives
Maldivian Air Taxi – Maldives
Mega Maldives – Maldives
Moldavian Airlines – Moldova
Nauru Airlines – Republic of Nauru
Polynesian Airlines – Samoa
Rwand Air – Rwanda
Somon Air – Tajikistan
Sriwijaya Air – Indonesia
TAAG Angola Airlines – Angola
Tajik Air – Tajikistan
Trans Maldivian Airways – Maldives
VietJet Air – Vietnam
Wings Air – Indonesia
Xpress Air – Indonesia
Yeti Airlines – Nepal

Entschädigung bei Flugverspätung oder Flugannullierung

Nach der EU-Verordnung 261/2004, der sog. Fluggastrechteverordnung, haben Fluggäste im Falle der Nichtbeförderung oder der Flugannullierung Anspruch auf eine pauschale Entschädigung. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und deutscher Gerichte gilt dies auch für eine Verspätung ab 3 Stunden.
Je nach Flugentfernung beträgt der Anspruch zwischen 250,- Euro und 600,- Euro, und zwar unabhängig vom Flugpreis. Auch bei Billigflügen lohnt sich daher die Geltendmachung der Ansprüche. Fluggäste müssen sich dazu an die Fluggesellschaft wenden. Dies gilt auch bei Pauschalreisen. Fristen sind dabei nicht zu beachten, der Anspruch verjährt allerdings in der Regel nach 3 Jahren.
Die meisten Fluggesellschaften lehnen auch berechtigte Ansprüche zum Teil mit pauschalen Standardschreiben ab, so berichtet der auf Flugverspätungsfälle spezialisierte Rechtsanwalt Harald Irion. Gerade wenn ein technischer Defekt der Grund für die Verspätung war, sollte man sein Recht jedoch weiterfolgen. Die Gerichte urteilen hier nämlich zugunsten der Passagiere.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von sog. Fluggastrechte-Organisationen, die gegen Erfolgsbeteiligung und Bearbeitungsgebühren die Forderungen der Passagiere geltend machen. Bei klaren Fällen oder wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, macht es jedoch Sinn, mit Hilfe eines spezialisierten Anwalts die Ansprüche geltend zu machen. So erhält man nämlich 100 % der Entschädigung und ggf. auch Verzugszinsen.

Hilfreiche Infos zu den Voraussetzungen der Entschädigungsansprüche findet man auf der Website der Kanzlei Irion unter http://www.kanzlei-irion.de/Entschaedigung_Flugverspaetung.html. Dort wird auch ein kostenloses Musterschreiben zur Anspruchsanmeldung an die Fluggesellschaft bereitgehalten. Außerdem werden regelmäßig Urteile gegen Fluggesellschaften veröffentlicht. Die Kanzlei vertritt erfolgreich Passagiere aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland. Die Kommunikation erfolgt via E-Mail und Telefon. Für Fluggäste, die das Prozessrisiko scheuen, vereinbart Rechtsanwalt Irion übrigens im Einzelfall auch ein Erfolgshonorar. „Neben der gewöhnlichen anwaltlichen Vertretung bekommen unsere Kunden so auf Wunsch auch das Angebot, das sie von kommerziellen Anbietern kennen“, so Rechtsanwalt Harald Irion.

Wir haben selber mit RA Irion gute Erfahrungen gemacht. Wir hatten Flüge für 500 Euro gebucht, die gingen einen Tag später. Auf unser Anschreiben reagierte die Fluggesellschaft nicht. Über RA Irion bekamen wir nach 10 Tage je 500 Euro (100 Erfolgshonorar) erstattet!

Schwarze Liste

Zu guter letzt: Mit diesen Fluggesellschaften sollen Sie 2014 keineswegs fliegen – die EU setzt knapp 300 Airlines auf die schwarze Liste – Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist

Durch die effizienten Flugsicherheitsnormen in Europa gilt unser Sicherheitsstandard als einer der höchsten der Welt. Zwar arbeiten die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten gemeinsam mit den Behörden anderer Länder an der Erhöhung der Sicherheitsstandards weltweit, doch gibt es immer noch einige Luftfahrtunternehmen, deren Betrieb unter Bedingungen erfolgt, welche unter dem notwendigen Sicherheitsniveau liegen.

Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit in Europa hat die Europäische Kommission in Abstimmung mit den Flugsicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten beschlossen, Luftfahrtunternehmen, die für unsicher befunden werden, den Betrieb im europäischen Luftraum zu untersagen.

Diese Luftfahrtunternehmen sind im unten stehenden Dokument aufgelistet. Die erste Liste umfasst alle Luftfahrtunternehmen, gegen die in Europa eine Betriebsuntersagung ergangen ist. In der zweiten Liste sind alle Luftfahrtunternehmen aufgeführt, deren Betrieb in Europa gewissen Bedingungen unterworfen wurde.

http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm

Welche Airline hat die besten Betten?

Immer mehr Fluggesellschaften statten ihre Business Class mit Sitzen aus, die sich zu Flachbetten verwandeln lassen. Wer die Flat Bed-Sitze und den meisten Komfort beim Liegen anbietet, zeigt der aktuelle Test von Clever reisen!

Im Jahr 2000 stellte British Airways den ersten Business Class-Sitz vor, der sich per Knopfdruck in ein komplett ebenes, horizontales Bett verwandelte. Mittlerweile haben sich die sogenannten „fully flat bed seats“ (Flachbettsitze) weltweit durchgesetzt. Führende Fluglinien wie Air Canada, Air New Zealand, Cathay Pacific Airways, Emirates, Qatar Airways oder Singapore Airlines bieten diese Sitze an. Aber auch Fluglinien aus der zweiten Reihe wie Air India, Alitalia, Garuda Indonesia, Iberia oder SriLankan Airlines haben ihre Business Class mit Flachbetten ausgerüstet.

Business Class-Sitze: Testsieger und viele gute Platzierungen
Überraschend bei diesem Test war das durchweg gute Abschneiden zahlreicher Fluggesellschaften. Immerhin erzielten neun Fluglinien die Note „Gut“ oder gar „Sehr gut“. Auffällig positiv war in diesem Test das Abschneiden von KLM. Sie erzielte neben Cathay Pacific Airways (Testsieger) und Singapore Airlines die Note „Sehr gut“ für ihren neuen Flachbettsitz. Eines darf aber nicht unerwähnt bleiben: Selbst wenn Fluglinien in diesem Test nur mit einem „Befriedigend“ oder „Ausreichend“ abschnitten, Flachbettsitze sind generell eine gute Komfortverbesserung für den Passagier.

Lufthansa: Das Warten lohnt – Note gut! Aber besser bis Ende 2014 warten, damit es keine bösen Überraschungen gibt!
Erst Ende 2014 werden die Langstreckenmaschinen der deutschen Fluglinie Lufthansa komplett mit den Flachbettsitzen ausgestattet sein. Doch das Warten auf den neuen Flachbettsitz von Lufthansa lohnt sich. Immerhin schneidet der Sitz mit der Note „Gut“ ab. Der Flachbettsitz von Air Berlin hingegen erreichte bei dem Clever reisen!-Test lediglich die Note „Ausreichend“. Während Delta Air Lines, KLM oder der Testsieger Cathay Pacific ihren Gästen einen Sitz anbieten, der sich zu einer Liegefläche von bis zu 207 Zentimetern, beziehungsweise 208 Zentimetern Länge ausfahren lässt, sind es bei Air Berlin mit 182 Zentimetern deutlich weniger.

Airlines mit Flat-Bed-Sitzen: Auch die Sitzbreite zählt
Richtig bequem schlafen lässt sich zudem nur, wenn die Fläche dafür einigermaßen breit ist. Das ist nur der Fall, wenn der Sitz, der zur Schlaffläche verwandelt wird, eine entsprechende Breite bietet. Cathay Pacific Airways oder Singapore Airlines bieten immerhin über 70 Zentimeter Sitzbreite an. Einige Fluggesellschaften bieten sogar Sitze, bei denen sich die Armlehnen versenken lassen und dadurch der Passagier noch mehr Freiraum zum bequemeren Schlafen erhält. Dies ist beispielsweise beim Testsieger Cathay Pacific Airways der Fall. Diesen Komfortservice bieten unter anderem auch die Sitze von Austrian Airlines, Iberia, KLM oder Lufthansa an.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/13 ab sofort am Kiosk für 5,50 Euro!

Interessante Urteile gegen Fluggesellschaften

1. Kreditkarte ist am Flughafen nicht mehr notwendig 2. bei durchgecheckten Gepäck muss sich der Fluggast beim Umsteigen nicht mehr darum kümmern

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie haben vor einem dreiviertel Jahr Ihren Flug gebucht und jetzt will die Fluggesellschaft beim Einchecken die Kreditkarte, mit der Sie damals bezahlten, sehen? Ist mir bei der „5 Sterne“ Qatar Airways passiert. Ich hatte die Karte nicht dabei. Die ließen mich – Silberstatus mit gebuchter Business Class – nicht fliegen, bis ich die blöde Karte doch gefunden hatte. Einem Iberia Reisenden ging es 2011 schlechter. Er hatte die Karte nicht dabei und durfte nicht mit.
Er verklagte die Iberia und gewann. Wie die Richter weise entschieden, ist eine „Kreditkarte ein Zahlungsmittel und keine für den Reiseantritt notwendig Reiseunterlage“! Schön, wenn ein Gericht gesunden Menschenverstand anwendet und die Klauseln der Airlines ausser Kraft setzt. Dank ans OLG Frankfurt (AZ 16U-43/11)

Im zweiten Urteil meinte eine Airline, ganz clever zu sein. Beim Umsteigen schaffte die Airline es nicht, das Gepäck rechtzeitig ins neue Flugzeug zu verladen. Daraufhin schloss die Airline den Passagier von der Weiterreise in der vermutlich überbuchten Maschine aus und er konnte erst am nächsten Tag weiterfliegen. Dieses Vorgehen erzürnte die Richter des BGHs, die die Airline zur Zahlung von 600 Euro Ausgleich nach EU-Verordnung verdonnerten! (AZ XZR128/11). CR

15 Jahre Star Alliance

Anlässlich des 15jährigen Bestehens
von Star Alliance sind alle Round the World (RTW) Tickets in der Economy Class
mit 15 Prozent Rabatt erhältlich. Dieses Jubiläumsangebot gilt für alle RTW Tickets
in der Economy Class, die vom 15. bis 29. Mai 2012 für Reisen ab 16. Mai 2012
verkauft werden.
15 Jahre nach der Gründung von Star Alliance umfasst das Netzwerk 25
Mitgliedsgesellschaften, die derzeit über 20.500 tägliche Flugverbindungen anbieten
und 1.293 Ziele in 190 Ländern bedienen. Dem Reisenden steht damit eine
einzigartige Auswahl an Flugverbindungen und Zielorten zur Verfügung.

RTW Tarife
basieren auf der Zusammenarbeit mehrerer Fluggesellschaften, da keine einzelne
Airline in der Lage ist, alleine Tickets für einen Streckenverlauf rund um den Globus
anzubieten.
Im Star Alliance Netzwerk sind vier verschiedene RTW Tarife in der Economy Class
erhältlich, mit denen der Flugreisende ein Kontingent von 26.000, 29.000, 34.000
oder 39.000 Meilen abfliegen kann. Der Erdumfang am Äquator misst rund 24.901
Meilen, sodass die verschiedenen Tarifstufen dem Kunden eine optimale
Abstimmung der Meilen auf seine persönliche Reiseplanung ermöglichen.

Die
Ticketpreise sind marktabhängig, bieten aber grundsätzlich einen besseren
Mehrwert als der Kauf von Einzeltickets verschiedener Fluggesellschaften für eine
vergleichbare Flugstrecke. Kinder zwischen zwei und elf Jahren zahlen 75 % des
jeweils gültigen Erwachsenentarifs. Für Kinder unter zwei Jahren ohne eigenen
Sitzplatz werden zehn Prozent des jeweiligen Erwachsenentarifs berechnet.
Die Kunden können den Streckenverlauf innerhalb der gebuchten Meilenkategorie
frei zusammenstellen. Die Reise muss im selben Land beginnen und enden und in

eine Richtung erfolgen (Osten oder Westen). Atlantik und Pazifik müssen einmal
überquert werden.

Die Reise muss mindestens drei Zwischenstopps von 24
Stunden oder mehr umfassen, zusätzlich sind zwei bis 12 weitere Zwischenstopps
erlaubt (je nach gebuchtem Tarif). Nähere Informationen sind abrufbar unter
www.staralliance.com/de/fares/round-the-world-fare/. Auf dieser Website befindet
sich auch ein Link zum Star Alliance Book and Fly Buchungstool
( www.staralliance.com/de/booking/book-and-fly/# ), über das RTW Tickets online
zusammengestellt und gebucht werden können. Alternativ ist der RTW Tarif auch
bei jeder der 25 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance oder im Reisebüro
buchbar.

Neben dem Economy Class Tarif bietet Star Alliance auch RTW Tickets für Reisen
in der First oder Business Class an, die nicht Teil des Jubiläumsangebots sind.
Insgesamt sind im Star Alliance Netzwerk 15 verschiedene Tarifprodukte erhältlich,
darunter drei Circle Fares und elf Regional Airpasses.
Hinweis: Diese Pressemitteilung enthält nur einen Auszug aus den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen für den RTW Tarif.

AK Preistest: Bei Städteflügen lohnt sich früh buchen!

Über das Wochenende nach Paris abheben? Wer seinen Flug online rechtzeitig genug bucht, kann Geld sparen. Eine um drei Monate frühere Planung kann die Flugkosten um ein gutes Drittel senken. Das zeigt ein AK Preistest von 256 Angeboten bei 16 Airlines und Online-Buchungsplattformen für vier Städte. Die AK warnt vor teuren Umbuchungen und Extra-Kosten fürs Reisegepäck – vor allem bei Billigfliegern.

Die AK hat die Preise für direkte Wochenendflüge (hin und retour) zwischen Mai und August nach Berlin, Paris, London und Barcelona erhoben. „Bei den Online-Buchungen gibt es Preisunterschiede bis zu 89 Prozent je nach Abflugtag und Fluggesellschaft“, sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Zwei Beispiele: Wer Mitte Mai mit der Lufthansa nach Berlin fliegt, zahlt 268,22 Euro, Mitte August sind es 163,83 Euro. Wer mit Air Berlin /Flyniki zu den gleichen Terminen abhebt, zahlt im Mai 327,22, im August 156,83 Euro.

„Eine rechtzeitige Buchung spart Geld“, sagt Delapina. Flugbuchungen dreieinhalb bis vier Monate vor dem Abflugtermin sind durchschnittlich zwischen 23,6 und 42,8 Prozent günstiger, als jene, die nur mehr einen Monat vom Abflugzeitpunkt entfernt sind. „Wer aber nicht ganz sicher über den Reisetermin ist, kommt möglicherweise mit flexibleren Business-Tarifen besser weg“, rät Delapina. Denn Umbuchen kommt teuer! Zusätzlich zu einer Umbuchungsgebühr ist auch die Preisdifferenz zu zahlen. Das Umbuchen eines Fluges auf ein anderes Datum – wenn es überhaupt möglich ist – kostet 39 bis 60 Euro.

Alle Fluggesellschaften geben die Preise korrekt an – mit einem großen Unterschied: Austrian Airlines, Lufthansa, easy Jet, British Airways und Air France zeigen „echte“ Endpreise. Bei Air Berlin, vueling und Britsh Midland Airways kommen bei der Zahlung mit Kreditkarte (statt etwa über PayPal) während der Buchung noch Kreditkartenkosten dazu.

Vorsicht, Gebühren für Reisegepäck: Manche Diskont-Fluggesellschaften verrechnen zusätzliche Kosten für das Aufgabegepäck, etwa Easy Jet und vueling verlangen 14 Euro bei der Online-Buchung je Aufgabegepäckstück und Flugstrecke. Übergepäck kann auch teuer zu stehen kommen. Manche Fluglinien verrechnen pro Kilogramm zehn bis 15 Euro, andere wiederum pauschal zwischen 50 und 100 Euro.

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Singapore Airlines klarer Testsieger

Test Linienflieger: Welche Airline bietet den besten Service?
Clever reisen! kürt die Fluggesellschaften mit dem besten Rund-um-Servicepaket

Ob Vorabend Check-in, Sitzplatzreservierung oder Extras wie Rail & Fly-Tickets: Viele Airlines locken Passagiere mit zusätzlichen Services, die das Fliegen oder die Anreise zum Flughafen angenehmer machen. Das Reisemagazin Clever reisen! hat in seiner aktuellen Ausgabe die Service-Angebote führender Airlines getestet.

Singapore Airlines klarer Testsieger
Insgesamt wurden über 20 Dienstleistungsarten und Serviceangebote für den Clever reisen!-Test abgefragt. Dazu gehören neben Kriterien wie Sitzplatzreservierung, Rabatte oder Gepäckgebühren auch Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit (XL-Sitze), Sondermenüs, zum Beispiel für Vegetarier, oder die Frage, ob jeder Passagier auf Langstreckenflügen einen eigenen Monitor am Sitzplatz hat. Dies ist beim Star Alliance-Mitglied Singapore Airlines der Fall, die sich im Test als alleiniger Sieger durchsetzen konnte. Allerdings dicht gefolgt von Air Berlin, dem neuen oneworld-Mitglied, das mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnet wurde. Beide Airlines punkten mit vielen Service-Vorteilen, etwa mit reservierbaren XL-Sitzen, bestellbaren Sonderessen oder Extra-Tarifen für Kinder und Studenten. Daneben bieten beide Fluglinien auch besondere Services an: Singapore Airlines-Passagiere profitieren zum Beispiel vom Australien-Flugpass, während Air Berlin-Gäste einen Chauffeur-Service in Anspruch nehmen können.

Turkish Airlines sorgt für positive Überraschung
Neben Air Berlin erhielten auch Emirates, Qatar Airways und Cathay Pacific ein Clever reisen!-Prädikat. Für eine Überraschung sorgte das Star Alliance-Mitglied und Lufthansa-Partner Turkish Airlines: Sie konnte die vielfach ausgezeichnete Etihad Airways hinter sich lassen. Damit zog Turkish Airlines sogar mit Qualitätscarriern wie etwa Malaysia Airlines gleich. Erfreulich ist auch das gute Abschneiden von zwei weiteren europäischen Fluglinien: Air France und Lufthansa behaupten sich ebenfalls gut gegenüber den weltbesten Airlines. Nicht so gut haben dafür zwei amerikanische Fluggesellschaften abgeschnitten: American Airlines und Delta Air Lines landeten auf den letzten Plätzen. Hier schlug vor allem negativ durch, dass viele Serviceangebote kostenpflichtig oder nur für Statuskunden verfügbar sind.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 2/12 ab sofort am Kiosk für 5,10 Euro!
Extra: Mittelmeer Special. Reisen nach Italien, Spanien und Kroatien. Der umfangreiche Guide mit Tourtipps, Hoteltests und Preisvergleichen

Clever reisen! 2/12 hat außerdem u.a. getestet:
Reiseärger mit der Airline: Wenn der Koffer verschwindet
Reisepreise-Dschungel: Achtung, Zusatzkosten!
Test Reiseportale: Wie gut sind Service und Beratung?
Adults only: Hotels nur für Erwachsene
Öko-Reisen: Alles im grünen Bereich?
Abenteuertour in Indien: Vier Tage Dschungelbuch live
USA/Los Angeles: Per Bus zu den Sternen
Polen/Warschau & Danzig: Die Hotspots der EURO 2012
Airline-Test: Wie gut sind die Asien-Flieger?
Komfort-Test: 34 Airlines – Der große Sitzplatzvergleich

airberlin ist oneworld Mitglied

airberlin wurde heute Mitglied der oneworld Allianz. Somit ist die zweitgrößte deutsche Airline und sechstgrößte Europas Teil der weltweit führenden Allianz von Fluggesellschaften. Die österreichische Fluggesellschaft NIKI, Mitglied der airberlin group, trat oneworld heute als angeschlossenes Mitglied (Affiliate Member) bei.

Beide Airlines bieten ab heute das Service- und Vorteilsangebot der oneworld Allianz an – und weiten das Netzwerk der Allianz in Deutschland, Österreich und ganz Zentral- und Südeuropa aus.

Der Beitritt zur oneworld Allianz stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von airberlin und ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihren Kunden ein globales Partnernetz anzubieten – bestehend aus einigen der besten und größten Fluggesellschaften der Welt.

Fluggäste profitieren von erweitertem globalen Netzwerk und mehr Wettbewerb
Durch den Zugang von airberlin wird Deutschland zu einem Heimatmarkt der oneworld Allianz – und intensiviert den Wettbewerb für etwa 200 Millionen Passagiere pro Jahr, die in, aus und innerhalb Europas größter Wirtschaftsnation fliegen.

Aktuell ist Deutschland eines von nur wenigen Ländern weltweit, das von allen aktiven oneworld-Mitgliedern angeflogen wird. Durch den Beitritt von airberlin wird die Anzahl der Ziele, die hier von oneworld angeflogen werden, mehr als verdreifacht – auf 25 Destinationen. NIKI verdoppelt die Zahl ihrer Ziele in Österreich auf sechs Flughäfen.

Als eine der wichtigsten Fluggesellschaften in Europa fliegt airberlin weltweit zu 162 Destinationen in 40 Ländern. Fast 70 dieser Flughäfen, darunter auch Ziele in Island und im Irak, sind ganz neu im Netz der Allianz. Damit fliegt oneworld 800 Ziele in 150 Ländern mit mehr als 8.750 Flügen pro Tag an. Mit einer gemeinsamen Flotte von fast 2.500 Flugzeugen werden knapp eine Million Passagiere pro Tag befördert und ein jährlicher Umsatz von 100 Milliarden US Dollar erwirtschaftet.

Für das airberlin und NIKI Streckennetz steht ab 1. April 2012 das umfassende Tarif- und Produktangebot von oneworld zur Verfügung.
Dies beinhaltet die Teilnahme an businessflyer™, dem Angebot der Allianz für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), das in Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden angeboten wird. airberlin bietet schon ein ähnliches eigenes Produkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die airberlin business points.

Doppelte Prämienmeilen, um das Ereignis zu feiern
Teilnehmer von topbonus, dem Vielfliegerprogramm von airberlin, genießen ab sofort die oneworld Vorteile auf Reisen mit allenoneworld Mitglieder weltweit – American Airlines, British Airways, Cathay Pacific Airways, Finnair, Iberia, Japan Airlines, LAN, Qantas, Royal Jordanian, S7 Airlines und fast 20 angeschlossenen Fluggesellschaften.

topbonus Teilnehmer können jetzt auf oneworld Flügen topbonus Status- und Prämienmeilen sammeln und einlösen. Deroneworld Beitritt von airberlin wird mit einer großen Meilenaktion gefeiert: topbonus Teilnehmer erhalten ab heute bis 15. Mai 2012 doppelte topbonus Prämienmeilen auf allen Flugstrecken mit einem oneworld Airlinepartner, wenn sie sich unterairberlin.com/meilen registrieren.

Inhaber der neuen topbonus Platinum Card und der bestehenden topbonus Gold Card – die dem oneworld Emerald bzw. Sapphire Status entsprechen – können nun weltweit über 550 Airport Lounges aller oneworld Fluggesellschaften nutzen.

Die 120 Millionen Teilnehmer der Vielfliegerprogramme der aktiven oneworld Fluggesellschaften können nun ebenfalls Meilen auf Flügen von airberlin und NIKI sammeln und einlösen und profitieren von den oneworld Statusvorteilen auch auf diesen Flügen.

Teilnehmer der Vielfliegerprogramme der oneworld Fluggesellschaften erhalten ab heute bis 15. Mai 2012 die doppelte Anzahl an Prämienmeilen auf Flügen mit airberlin, um den Beitritt des Unternehmens zur Allianz zu feiern.

Alle CEOs der oneworld Fluggesellschaften sind bei Beitrittsfeier in Berlin dabei – airberlin Flugzeuge sind die ersten am Flughafen BER
Die CEOs aller oneworld Mitgliedsfluggesellschaften trafen sich heute in der Heimatstadt von airberlin, um das neueste Mitglied der Allianz zu begrüßen.

Die Beitrittsfeier war das erste Medienevent einer Fluggesellschaft am Flughafen Berlin Brandenburg (BER), dem neuen Heimatflughafen von airberlin und Europas neuestem Drehkreuz, das am 3. Juni 2012 eröffnet wird.

Die Teilnehmer der Feierlichkeiten waren außerdem die Ersten, die überhaupt Flugzeuge vor dem neuen Flughafenterminal sehen konnten – einen airberlin Airbus A330-200 in oneworld Beklebung und eine airberlin Boeing 737-800.

airberlin und ihre Allianz-Partner werden zukünftig gemeinsam vom Flughafen Berlin Brandenburg fliegen und sich unter anderem Lounges teilen, um ihren Fluggästen den Aufenthalt am Flughafen so angenehm wie möglich zu gestalten.