aktuelle Preisentwicklungen in Gourmetrestaurants

Stabile Preisentwicklung in der Top-Gastronomie – Moderate Preiserhöhungen in den vergangenen Monaten

Die Preise in den 50 besten Restaurants Deutschlands sind derzeit weitgehend stabil. Im Vergleich zu den Menüpreisen von vor vier Wochen haben, nach einer Erhebung von www.Restaurant-Ranglisten.de zwei Restaurants den Preis für ihr größtes Menü angehoben, zwei haben ihn gesenkt. Damit liegt der Preisanstieg seit Jahresbeginn mit 2,3 Prozent minimal über dem Vorjahresniveau. Für die Statistik wird jeweils der Preis für das größte angebotene Menü in den 50 bestplatzierten Restaurants auf der Deutschland-Rangliste von Restaurant-Rangliste.de zu Beginn eines jeden Monats erfasst.

Derzeit kostet ein Menü in einem der Top-50-Restaurants im Durchschnitt 180,20 Euro, zum Jahresbeginn waren es noch 176,11 Euro. Am stabilsten sind in diesem Jahr die Preise in den Restaurants auf den ersten zehn Plätzen der Deutschland-Rangliste. Dort kostet das größte Menü derzeit durchschnittlich 225 Euro, was einem Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn entspricht. Im Vorjahr war es diese Spitzengruppe der Preistreiber in der Statistik.

Derzeit scheinen vor allem die Restaurants auf den Plätzen 11 bis 25 preislich nachzuziehen. Während diese im Jahr 2015 das geringste Wachstum unter den Top50 aufwiesen, beträgt 2016 der Preisanstieg 2,3 Prozent. Derzeit kostet das größte Menü in diesen Restaurants im Durchschnitt 177 Euro. Die Restaurants auf den Plätzen 26 bis 50 verlangen derzeit im Durchschnitt 161,14 Euro. Dies sind 2,1 Prozemt mehr als zu Jahresbeginn.

Unverändert ist der Preisanstieg in der Spitzengastronomie der Auswertung von Restaurant-Ranglisten.de zufolge schneller als in der Gesamtbranche. Der entsprechende Index des Statistischen Bundesamts zeigte in der ersten Jahreshälfte einen Zuwachs von 0,71 Prozentpunkten, in den Top50 Restaurants lag dieser mit 1,7 Prozentpunkten merklich höher.

airberlin hat die herzlichsten Flugbegleiter

Fly and smile

airberlin hat auch im Jahr 2015 wieder Spitzenwerte bei der Freundlichkeit ihrer Crews erzielt. In den regelmäßigen Gästeumfragen bewerteten im Durchschnitt 90 Prozent der befragten Passagiere die airberlin Crews als freundlich. Besonders hoch waren die Umfrageergebnisse mit 95 Prozent in der airberlin Business Class. Dort kümmern sich ein Kabinenchef und zwei Flugbegleiter um das Wohl und den individuellen Komfort von maximal 19 Gästen. Bereits in der Ausbildung der Flugbegleiter spielt das Thema Freundlichkeit bei airberlin eine wichtige Rolle.

Faten Suleiman, seit neun Jahren Trainerin für die Kabinencrews bei airberlin, sagt: „Der herzliche Service gehört zur DNA von airberlin. Schon bei der Auswahl der Flugbegleiter wird darauf geachtet, dass sie ein freundliches Auftreten mitbringen und dienstleistungsorientiert sind. In den Service-Schulungen werden die neuen Kollegen dann zusätzlich für die Bedürfnisse unserer Gäste an Bord sensibilisiert. Ein gutes Einfühlungsvermögen ist die beste Voraussetzung, damit sich die Passagiere an Bord wohlfühlen.“

http://www.gourmet-report.de/goto/air-berlin

Statistik 10 Jahre DPD

Bis zum 7. März 2016 wurden 2.515 Folgen der Koch-Doku ausgestrahlt.
 
Bislang 2.529 „Dinner“-Hobbyköche haben schon den Kochlöffel geschwungen – darunter 1.304 Gastgeberinnen und 1.225 männliche Gourmets.
 
Im Durchschnitt sind die Teilnehmer 38 Jahre alt.
 
Sie vergaben bereits unglaubliche 64.026 Punkte für 7.545 zubereitete Vor-, Haupt- und Nachspeisen.
 
Fast eine Million (906.277) Euro gingen schon an 607 „Dinner“-Gewinner.
 
Im Schnitt erreichten die „Dinner“-Sieger 34 Punkte für Ihre Menüs.
 
Am häufigsten auf dem Siegertreppchen: die Herren der Schöpfung mit 347 Siegen nach Punkten.
 
Sechs Hobbyköche schafften sogar den 40-Punkte-Sieg. Im Dezember 2006 erhielt die 62-jährige Dagmar aus Bielefeld als erste Gastgeberin für ihren Dinner-Abend die volle Punktzahl. Weitere 40- Punkte-Sieger sind Nina aus Köln, Bernd aus dem Allgäu, Jürgen aus Dresden, Linda aus Rostock und Gerhard aus Wien.
 
 
DIESE GÄNGE AUS DER SENDUNG SIND AUF KOCHBAR.DE AM GEFRAGTESTEN:
 
VORSPEISE:
Kürbiscremesuppe (117.000 Aufrufe)
http://www.kochbar.de/rezept/441795/Kuerbiscremesuppe.html
Kürbis trifft zusammen mit Gemüse, Brühe und Weißwein auf einen Pürierstab.
HAUPTSPEISE:
Königsberger Klopse mit Kapern und Petersilienkartoffeln (76.000 Abrufe)
http://www.kochbar.de/rezept/442673/Koenigsberger-Klopse-mit-Kapern-und-Petersilienkartoffeln.html
Leckere Hackbällchen werden mit einer Kapern- Limetten-Mehlschwitze übergossen.
NACHSPEISE:
Elsässischer Mirabellenkuchen (66.000 Abrufe)
http://www.kochbar.de/rezept/1792/Elsaessischer-Mirabellenkuchen.html
Fruchtige Mirabellen thronen in Sahnecreme auf Teig.
 
„DAS PERFEKTE DINNER“ ZIEHT DURCHS LAND
In fast ganz Deutschland hat „Das perfekte Dinner“ schon Einzug gehalten. Gastgeber aus 103 Städten und Regionen konnten bereits ihr Kochtalent unter Beweis stellen. Die meisten „Dinner“ fanden in den Großstädten Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln und München, Hannover, Frankfurt sowie im Ruhrgebiet statt. Doch nicht nur in Deutschland wurde schon aufgetischt – sogar in New York, Los Angeles, Texas, Namibia, Kapstadt, Paris, Wien, Südtirol und auf Mallorca gab es bereits kulinarische Highlights.

Deutsche verbringen wenig Zeit mit Kochen

Im Durchschnitt wird knapp sechseinhalb Stunden pro Woche gekocht – laut einer internationalen GfK-Umfrage in 22 Ländern. Die Deutschen stehen im Schnitt eine Stunde weniger in der Küche. Italiener und Südafrikaner legen beim Kochen die größte Leidenschaft an den Tag. Für die Studie befragte GfK mehr als 27.000 Verbraucher ab 15 Jahren.

Die Deutschen verbringen im Durchschnitt knapp fünfeinhalb Stunden pro Woche mit Kochen (nicht berücksichtigt sind Personen, die überhaupt nicht kochen). Das Klischee über die klassische Rollenverteilung von Frauen und Männern trifft hier voll zu: Frauen stehen mit sechseinhalb Stunden im Gegensatz zu Männern mit etwas über vier Stunden pro Woche länger am Herd. Vor allem ältere Verbraucher nehmen sich fürs Kochen mehr Zeit. Die 50 bis 59-Jährigen und die Befragten ab 60 Jahren stehen im Durchschnitt mehr als sechs Stunden pro Woche in der Küche. Befragte im Alter von 15 bis 19 und von 20 bis 29 Jahren hingegen etwas über vier Stunden.

Die deutschen Verbraucher liegen damit unter dem Durchschnittswert aller untersuchten Länder. Er liegt bei knapp sechseinhalb Stunden pro Woche. Im direkten Ländervergleich belegt Deutschland damit den viertletzten Platz. Nur Brasilianer (5,2 Stunden), Türken (4,9 Stunden) und Südkoreaner (3,7 Stunden) verbringen noch weniger Zeit mit Kochen.

Kochen „just for fun“
Die internationale GfK-Umfrage zeigt außerdem, wie häufig Befragte rein aus Spaß kochen. Insgesamt 30 Prozent der befragten Verbraucher rund um den Globus gaben an, das wenigstens einmal in der Woche zu tun. In Deutschland liegt der Wert bei 36 Prozent. International kocht etwas mehr als ein Viertel sogar jeden Tag oder an der Mehrheit der Tage aus reinem Vergnügen. Unter den deutschen Befragten gilt dies für rund ein Fünftel. Diese Ergebnisse sind vor allem für Unternehmen interessant, die Produkte rund ums Kochen anbieten.

Udo Jansen, GfK-Experte für den Bereich Elektrokleingeräte, erklärt: „Diese Studie liefert wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, die Nahrungs- und Kochprodukte oder auch Dienstleistungen anbieten – vor allem, wenn sie beispielsweise mit unseren weltweiten Daten zu den Umsatzentwicklungen für elektrische Küchenhilfen kombiniert werden. So sehen wir eine steigende Nachfrage für elektrische Küchenmaschinen in Indien, Indonesien und Italien. Diese Kombination aus Verbraucherverhalten und tatsächlichen Verkaufstrends ist unschlagbar, wenn es um die Frage geht, welche Märkte und Verbrauchersegmente die größten Möglichkeiten für unsere Kunden bieten.“

Kochen mit Wissen und Erfahrung
Rund 26 Prozent der deutschen Verbraucher sagen über sich selbst, dass sie umfangreiches Wissen und Erfahrung haben, wenn es um Lebensmittel und Kochen geht. Frauen liegen mit 30 Prozent auch bei dieser Aussage vorne (Männer: 23 Prozent). Ein Blick auf die unterschiedlichen Altersgruppen zeigt, dass vor allem Befragte von 50 bis 59 Jahren dieser Meinung sind (33 Prozent), gefolgt von der Generation der 20 bis 29-Jährigen (29 Prozent). Die Gruppe der 40 bis 49-Jährigen hingegen denkt das nur zu knapp einem Viertel. Und auch nur 22 Prozent der 30 bis 39-Jährigen stimmen dieser Aussage zu.

Über alle Länder hinweg betrachtet, verfügen 29 Prozent der Befragten über umfangreiches Wissen und Erfahrung beim Kochen sowie im Bereich der Lebensmittel. Vor allem Südafrikaner und Inder führen die Länderliste an. Etwa die Hälfte der Befragten dort stimmt dieser Aussage zu beziehungsweise stark zu (Südafrika: 50 Prozent, Indien: 48 Prozent). Deutschland liegt mit 26 Prozent im Mittelfeld. Spanien, Frankreich, Russland und Australien bilden mit jeweils 20 Prozent zusammen mit Belgien (19 Prozent) und Südkorea (13 Prozent) das Ende der Skala.

Kochen mit Leidenschaft
Wenn es um die Leidenschaft beim Kochen geht, belegen die Deutschen ebenfalls einen Platz im Mittelfeld. Rund 26 Prozent der Befragten geben an, Leidenschaft für Lebensmittel und für das Kochen zu haben. Während das bei 28 Prozent der Frauen der Fall ist, liegt der Anteil der Männer bei 24 Prozent. Besonders leidenschaftlich, wenn es um das Thema Kochen und Lebensmittel geht, ist die Generation der 50 bis 59-Jährigen (30 Prozent) und die der 20 bis 29-Jährigen (29 Prozent). Dicht gefolgt von den Befragten im Alter von 30 bis 39 Jahren mit 28 Prozent. Weniger leidenschaftlich schätzt sich hingegen die Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen ein. Sie bilden mit 19 Prozent das Schlusslicht.

Im internationalen Ländervergleich landen die Italiener auf dem ersten Platz. Rund 43 Prozent bekunden hier Leidenschaft für das Kochen. Aber auch viele Verbraucher in Südafrika (42 Prozent), Indonesien und Mexiko (jeweils 40 Prozent) sowie Indien (39 Prozent) behaupten das von sich. Weniger Leidenschaft für Lebensmittel und für das Kochen gaben Befragte dagegen in Polen und Schweden (jeweils 21 Prozent), Belgien (20 Prozent), Russland (19 Prozent) sowie Südkorea (13 Prozent) an. Rund um den Globus ist die Zustimmung bei Frauen größer als bei Männern: 37 Prozent der weiblichen Verbraucher haben eine Leidenschaft für das Kochen und Lebensmittel. Im Vergleich dazu liegt der Anteil der Männer bei 27 Prozent.

Die 10 teuersten Hotels in den USA

Neun der zehn teuersten Hotels der USA sind in New York City – das billigste Zimmer des teuersten Hotels in New York City kostet im Durchschnitt 1189 Dollar/Nacht, ohne Frühstück, laut einer ETN Untersuchung

In der Liste finden Sie das jeweils preiswerteste Zimmer im Oktober 2014 (Durchschnittspreis pro Tag)

1. Soho House (New York City) $1189

2. Skylofts at MGM Grand (Las Vegas) $1134
3. The Peninsula (New York City) $1014
4. The St. Regis (New York City) $995
5. Four Seasons Hotel (New York City) $943
6. The Plaza Hotel (New York City) $927
7. The Ritz-Carlton, Central Park (New York City) $923
8. Park Hyatt (New York City) $875
9. Trump International Hotel & Tower (New York City) $846
10. Mandarin Oriental (New York City) $821

Wir buchen hier meist unsere Hotelzimmer: www.gourmet-report.de/goto/booking

Etwas Alkohol verhindert Herzanfall

Neue Langzeitstudien-Daten zu Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko

Wie eine große europäische Langzeitstudie (EPIC*)
mit mehr als 380.000 Studienteilnehmern zeigt, haben Frauen und Männer,
die lebenslang im Durchschnitt nicht mehr als ein Glas bzw. zwei Gläser
Alkohol pro Tag trinken, im Vergleich zu Viel- oder Wenigtrinkern** ein
vermindertes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Dies
gilt allerdings nur für die Teilnehmer, die zu Beginn der Studie keine
Vorerkrankungen aufwiesen. Das Forscherteam unter Führung von Manuela
Bergmann und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung publizierte seine Ergebnisse nun in der
Fachzeitschrift International Journal of Epidemiology (Bergmann et al.,
2013; DOI: 10.1093/ije/dyt154).

Viele Studien zeigen, dass der Konsum von Alkohol mit einem höheren
Risiko verbunden ist, an bestimmten Krankheiten zu sterben. Hierzu
zählen einige Krebsarten, Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer
Alkoholabhängigkeit auftreten, Krankheiten des Verdauungstraktes,
Unfälle oder Gewalteinwirkungen. Die Untersuchungen lassen aber auch
annehmen, dass Menschen, die öfter Alkohol trinken, seltener an einer
Herz-Kreislauf-Erkrankung versterben. Allerdings haben nur wenige dieser
Studien die Langzeittrinkgewohnheiten der Studienteilnehmer
berücksichtigt.

Um zur Klärung der Datenlage beizutragen, haben die an der neuen
Untersuchung beteiligten Wissenschaftler Informationen zum
Trinkverhalten von Studienteilnehmern im Alter von 20, 30, 40 und 50
Jahren in die Auswertung einbezogen.

Nach den Studiendaten hatten Teilnehmer, die seit ihrem 20. Lebensjahr
durchschnittlich nicht mehr als die maximal empfohlene Menge Alkohol pro
Tag*** konsumierten, ein um ca. 9-14 Prozent vermindertes Sterberisiko.
Dieses machte sich besonders bei den Herz-Kreislauf-Todesursachen
bemerkbar und galt nur für Teilnehmer, die bei Studieneintritt nicht an
Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs erkrankt waren und zuvor nie einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten. Wie die Studie zudem
erstmalig zeigt, hatten ehemalige Vieltrinker, die zu Beginn der Studie
nur noch ein bzw. zwei Gläser Alkohol pro Tag konsumierten, dennoch ein
deutlich erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu Personen, die lebenslang
nicht über diese Trinkmenge kamen. So erhöhte sich z. B. ihr Risiko, an
bestimmten alkoholbedingten Todesursachen zu sterben, um das 7-fache.
Ihr Risiko, an einer koronaren Herzerkrankung, Krebs oder einer anderen
Erkrankung zu sterben, war 1,2- bis 1,8-fach erhöht.

„Auch wir konnten in unserer Studie beobachten, dass Menschen, die
lebenslang nur moderate Mengen Alkohol zu sich nehmen, generell ein
vermindertes Sterberisiko haben, was besonders deutlich bei den
Herz-Kreislauf-Todesursachen zu sehen ist. Da wir diesen günstigen
Zusammenhang aber nur bei Menschen beobachteten, die zu Beginn der
Studie gesund waren und auch in ihrer Vergangenheit nie zu den
Vieltrinkern zählten, gehen wir eher von keinem kausalen Zusammenhang
aus“, sagt Manuela Bergmann. „Vielmehr bestärken unsere Ergebnisse die
Vermutung, dass gesunde Menschen Alkohol in moderaten Mengen ohne
größere nachteilige Folgen für ihre Gesundheit verkraften, der
Alkohol aber nicht die Ursache für ihre Gesundheit ist“, ergänzt
Heiner Boeing.

Link zur Studie:
http://ije.oxfordjournals.org/content/42/6/1772.full.pdf

Hintergrundinformationen:
*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition.
Die EPIC-Studie ist eine prospektive Studie, die Zusammenhänge zwischen
Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes
untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 administrative Zentren in zehn
europäischen Ländern mit insgesamt 519.000 Studienteilnehmern im
Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als
27.000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

**Wenigtrinker: Männer bzw. Frauen, die weniger als 2 g bzw. 1 g
Alkohol pro Tag konsumieren (das entspricht im Durchschnitt weniger als
ein Glas eines alkoholischen Getränks für Männer und weniger als ein
halbes Glas für Frauen pro Woche).

Vieltrinker: Männer bzw. Frauen, die mehr als 60 g bzw. 30 g Alkohol
pro Tag konsumieren (das entspricht im Durchschnitt fünf bzw.
zweieinhalb Gläser eines alkoholischen Getränks pro Tag). Die
Wissenschaftler sind davon ausgegangen, dass im europäischen
Durchschnitt ein Glas eines alkoholischen Getränks 12 g Alkohol enthält.

***Die American Heart Association, der World Cancer Research Fund sowie
das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism hält zurzeit für
gesunde Frauen bzw. gesunde Männer den Konsum von nicht mehr als 12 bzw.
24 g Alkohol pro Tag für akzeptabel. Diese Angabe zu Obergrenzen sollte
nicht als Empfehlung verstanden werden, jeden Tag Alkohol zu trinken.

Die Wissenschaftler werteten die Daten von 111.953 europäischen Männern
und 268.442 Frauen aus den acht EPIC-Ländern aus, die Informationen zu
lebenslangem Alkoholkonsum gesammelt hatten.
Von den 111.953 Männern hatten 98 Prozent während ihres Lebens
zumindest über einige Zeit Alkohol konsumiert, wobei 96 Prozent zum
Zeitpunkt des Studieneintritts Alkoholkonsumenten waren. 3 Prozent der
Männer zählten zu den Wenigtrinkern, 39 Prozent konsumierten
dauerhaft weniger als 24 g Alkohol pro Tag, 38 Prozent konsumierten
lebenslang zwischen 2 und 60 g Alkohol pro Tag, ca. 20 Prozent waren
Vieltrinker oder hatten zumindest während einer Lebensphase mehr als 60
g Alkohol pro Tag konsumiert. Männer, die lebenslang nur wenig oder nur
in einem moderatem Maße Alkohol konsumierten, hatten eher einen höheren
Bildungsstand als Vieltrinker oder ehemalige Vieltrinker. Vieltrinker
waren häufig jünger, rauchten, aßen mehr Fleisch und hatten häufiger
Übergewicht.

Zu Studienbeginn waren ca.15 Prozent der Frauen Abstinenzlerinnen,
wobei von diesen 68 Prozent noch nie in ihrem Leben Alkohol getrunken
hatten. Von den 227.705 Alkoholkonsumentinnen zählten 15 Prozent zu den
Wenigtrinkern, 44 Prozent konsumierten dauerhaft weniger als 12 g
Alkohol pro Tag, 29 Prozent konsumierten 1 bis 30 g Alkohol pro Tag, ca.
12 Prozent gehörten zu den Vieltrinkern oder hatten zumindest während
einer Lebensphase mehr als 30 g Alkohol pro Tag konsumiert. Im Gegensatz
zu den männlichen Vieltrinkern hatten Frauen, die übermäßig viel
tranken, eher einen höheren Bildungsstand. Ähnlich wie die männlichen
Vieltrinker waren sie in der Regel jünger und rauchten mehr, zudem aßen
sie weniger Obst und Gemüse und hatten seltener Kinder geboren.

Ein Hotel-Bademantel – was für ein hübsches Souvenir!

Zwei von drei deutschen Reisenden nehmen bei Abreise Gegenstände aus dem Hotelzimmer mit

Duftendes Shampoo, cremige Bodylotion oder flauschige Bademäntel – zwei von drei (67%) der deutschen Reisenden geben zu, bei der Abreise schon mal Gegenstände aus dem Hotelzimmer eingepackt zu haben. Fragt man bei den Hoteliers nach, bestätigt sich diese Aussage: 66 Prozent geben an, dass sich Gäste bei Handtüchern und Co. bedienen. Die aktuelle TripBarometer Studie1 blickt in die Hotelzimmer Deutschlands und deckt auf, was bisher geahnt, aber nicht nachgewiesen werden konnte.

Manch‘ Reisender verfährt nach dem Motto: „ist doch alles im Zimmerpreis inkludiert“ und packt bei der Heimreise ein, was in den Koffer passt. Mit einer Quote von 67 Prozent liegen die Urlauber aus der Bundesrepublik hier sogar noch zwei Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt (65%). Besonders beliebt sind Kosmetikartikel (47%), gefolgt von Notizblock und Stift (32%), dem Tee- oder Kaffeeangebot (11%) sowie Handtüchern (7%). Seltener kommt es dagegen vor, dass die Minibar ohne zu bezahlen geleert wird (3%) oder die Batterien aus der Fernbedienung eingesteckt werden (1%). Bei den Kleiderbügeln scheint das Aufhänge-Konzept der Hoteliers erfolgreich zu sein, lediglich vier Prozent geben an, diese mit nach Hause zu nehmen.

Alles in Butter

Jeder Deutsche verzehrt im Durchschnitt etwa 6,5 Kilo jährlich

Butter wird aus dem Rahm der Milch hergestellt und muss laut EU-Verordnung mindestens 82% Milchfett enthalten. Aber Butter ist nicht gleich Butter. Man kann je nach Geschmack zwischen drei Sorten wählen: Süßrahmbutter, mildgesäuerte Butter und Sauerrahmbutter.

Mildgesäuerte Butter ist die meistgekaufte Variante in Deutschland. Sie wird aus Süßrahmbutter hergestellt, die nachträglich schwach gesäuert wird. Ob zu Käse oder mit Marmelade, diese Sorte passt zu Allem und ist sehr vielseitig.

Die Süßrahmbutter ist natürlich mild und kommt dem Geschmack von Schlagsahne nahe. Kein Wunder – sie besteht aus nichts weiter als purem Rahm. Wegen der süßen Nuance eignet sie sich ausgezeichnet zum Backen und Zubereiten von Saucen.

Besonders gut für herzhafte Mahlzeiten eignet sich hingegen die Sauerrahmbutter. Sie schmeckt leicht säuerlich. Bei ihrer Herstellung wird der Rahm der Milch mit Milchsäurebakterien versetzt, die ihn säuern und ihm so das typische Butteraroma verleihen.

Neben diesen drei Hauptsorten gibt es ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für Butter:
der Fettgehalt.
Die Dreiviertelfettbutter besteht nur zu 60% bis 62% aus Fett, die Halbfettbutter sogar nur zu 39% bis 41%. Auch Joghurtbutter, bei deren Herstellung ein Teil des Rahms durch Joghurt ersetzt wird, enthält etwa 20% weniger Fett.

Zusätzliche geschmackliche Abwechslung bietet der Zusatz von Salz, Kräutern, Gewürzen oder auch Trüffeln. Die große Auswahl bietet für jeden Geschmack etwas.

www.milchland-bayern.de.

Die aktuelle Studie Lebensmittelmärkte 2012

Discounter sind billig und Vollsortimenter haben das
umfangreichste Angebot: Nur ein Vorurteil oder stimmt dies tatsächlich? Welche
Kette bietet den besten Mix aus niedrigen Preisen und einem guten Service?
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag des Nachrichtensenders
n-tv 17 Lebensmittelmarktketten getestet, darunter sieben Discounter, vier
Supermärkte mit Vollsortiment und sechs große Verbrauchermärkte.

Das Ergebnis: Beim Preistest lagen in der Tat Discounter vorn. Den im Durchschnitt
günstigsten Warenkorb mit 27 Produkten des täglichen Bedarfs bot Aldi-Nord.
Dieser war rund zwei Euro und somit gut sieben Prozent günstiger als der
Warenkorb des teuersten Anbieters. Der vergleichsweise geringe Preisunterschied
zeigt jedoch, dass Vollsortimenter und Verbrauchermärkte mit ihren Handelsmarken
wie ja! oder Gut&Günstig im Preiskampf der Discounter gut mithalten können.
Eine Reihe von Produkten wurde durchweg bei allen Anbietern zum Einheitspreis
angeboten – zum Beispiel Vollmilch, Butter, Mehl oder Zucker.

Beim Service überzeugten die Verbrauchermärkte am meisten. Sie verfügten
über das umfangreichste Produktangebot und die beste Qualität des Umfelds.
Die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter wurde im Schnitt mit der
Note gut bewertet – wie auch bei den Supermärkten mit Vollsortiment. Ganz
anders die Discounter: Sie erhielten für die Kompetenz des Personals im Durchschnitt
nur das Urteil ausreichend. „Die Mitarbeiter machten bei Fragen zu den verkauften
Produkten oft unvollständige und teilweise sogar falsche Angaben“, bemängelt
Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts. In der gesamten
Branche fielen darüber hinaus die langen Wartezeiten an der Kasse von durchschnittlich
mehr als zwei Minuten negativ auf.

Testsieger der Studie und damit „Bester Lebensmittelmarkt 2012“ wurde der
Verbrauchermarkt Kaufland. Real erreichte den zweiten Platz. Auf dem dritten
Rang folgte Marktkauf und punktete mit dem besten Service aller Unternehmen.
Bester Discounter wurde Netto Marken-Discount.

Für den Servicetest führte das Institut insgesamt 170 verdeckte Testbesuche
in unterschiedlichen Städten durch. Je zehn verschiedene Filialen jedes Unternehmens
wurden hinsichtlich des Angebots, der Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter
sowie der Qualität des Umfeldes – wie Orientierungsmöglichkeiten, Parkplätze
und Sauberkeit – unter die Lupe genommen. Im Rahmen der Preisanalyse erhoben
die Marktforscher in Kooperation mit der Preiszeiger Wirtschaftsinformationsdienst
GmbH den Warenkorb in je vier Filialen jeder Kette – insgesamt flossen über
1.700 Preisdaten aus 64 Filialen in die Studie ein.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, den 10.05.2012 um 18:35 Uhr