Kochvergnügen

Jeder zweite Deutsche schwärmt von den Mahlzeiten seiner Kindheit

Gemeinsam essen macht lebensfroh – und nicht nur das: Die Erinnerungen an die ersten kulinarischen Genüsse prägen uns ein Leben lang. Mehr als jeder zweite Deutsche erinnert sich noch heute mit gutem Gefühl an die Familienmahlzeiten seiner Kindheit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Happiness Instituts unter mehr als 2.000 Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren.

Unterschieden wurde dabei unter anderem nach Studienteilnehmern, die sich selbst als sehr lebensfroh bezeichnen, und allen übrigen. Unabhängig davon, wie ausgeprägt die Lebensfreude der Deutschen ist, fast zwei Drittel erinnern sich noch gut daran, wie das Lieblingsgericht ihrer Kindertage geschmeckt hat. Für 53 Prozent ist das Gefühl der Geborgenheit beim gemeinsamen Tafeln heute so präsent wie damals. In der Gruppe der sehr lebensfrohen Befragten bestätigen sogar 60 Prozent, sich daran noch lebhaft zu erinnern.

Damals so schön wie heute: Schon vor dem Essen aus Töpfen und Schüssel naschen
Auch die Kochvorbereitungen in der Familienküche haben viele noch klar vor Augen: Mehr als jeder zweite Deutsche erinnert sich daran, dass er als Kind am liebsten schon vor dem Essen erste Happen stibitzte. Genauso gerne erinnern sich die Deutschen an die angenehmen Düfte in der Küche. Die gelöste Stimmung am Esstisch hat 34 Prozent aller Befragten sowie 41 Prozent der sehr lebensfrohen Befragten schon als Kind begeistert. Dabei gibt es aber nicht nur positive Erinnerungen: Für ein Viertel der Deutschen ist das lange Stillsitzen im Gedächtnis geblieben.

Lebensfrohe Eltern geben die Lust aufs Kochen an ihre Kinder weiter
Mit Mamas Einkaufskorb zum Markt, an Opas Hand zum Metzger: Jeder vierte Deutsche weiß noch heute, wie er als Kind mit Eltern oder Großeltern für das Familienessen einkaufen ging. Eine Tradition, die insbesondere lebensfrohe Eltern weiterführen: Drei Viertel aus dieser Befragungsgruppe kaufen die Zutaten gemeinsam mit den Kindern ein, um ihnen die Vorteile gemeinsamer Mahlzeiten näher zu bringen. 85 Prozent lassen die Kinder das Gericht selbst auswählen, knapp die Hälfte stöbert gemeinsam mit ihnen in Kochbüchern. Dass die Nachwuchsköche sich als Erwachsene mit Freude daran erinnern werden, ist mehr als wahrscheinlich und zeigt sich am Kochvergnügen der deutschen Teens, mehr als zwei Drittel der 14 bis 19 jährigen sagen sie kochen gern und genießen, dass ihnen dabei niemand Vorschriften macht (82%).

Das Happiness Institut ist eine Initiative von Coca-Cola Deutschland. Coca-Cola steht seit 125 Jahren für Lebensfreude. Mit aktuellen Studien, spannenden Fakten und alltagsnahen Geschichten beschreibt das Happiness Institut gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis das Phänomen Lebensfreude. Weitere Informationen unter www.happiness-institut.de

Honig

Fast zwei Drittel aller Verbraucher in Deutschland (63 Prozent) essen regelmäßig Honig. In Ostdeutschland ist Honig mit 73 Prozent regelmäßiger Konsumenten sogar noch beliebter als im Westen (61 Prozent). Beim Kauf und Konsum von Honig ist es 78 Prozent der Verbraucher wichtig, dass der Honig aus Europa stammt. 73 Prozent geben an, auf deutsche Produkte zu achten – 67 Prozent bevorzugen vor allem Bienenhonig aus ihrer Heimatregion. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (16./17. Mai 2013, 1003 Befragte). Das Ministerium veröffentlichte am Mittwoch eine neue, kostenlose Bienen-App für Smartphones, um für den Schutz der Bienenvölker zu werben.

Nach Meinung der Deutschen sind Bienen nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen und die Honigproduktion wichtig, sondern auch für den Erhalt der Artenvielfalt (94 Prozent), die Wachsproduktion (65 Prozent), zur Heilung von Krankheiten (60 Prozent) sowie zur Herstellung von Kosmetikartikeln (37 Prozent). In Deutschland sind rund 550 Bienenarten heimisch, die für das gesamte Ökosystem, den Gartenbau und die Landwirtschaft wichtige Aufgaben erfüllen. Jeder zweite Befragte (51 Prozent) ist der Meinung, dass sich Bienen in Deutschland vor allem auf dem Land halten lassen – 48 Prozent aber sind der Meinung, Imkerei sei sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt möglich. Wie erfolgreich sich Bienenhaltung auch in der Stadt etablieren kann und wie sie funktioniert, machte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Mittwoch bei einem Besuch auf dem Dach des Berliner Doms deutlich, wo die Initiative „Deutschland summt“ mit ihren Bienenstöcken ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Honigbienen und der biologischen Vielfalt setzt.

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 1 Kilo Honig liegt Deutschland beim Honigverbrauch weltweit an der Spitze. Insgesamt werden in Deutschland rund 85.000 Tonnen Honig pro Jahr konsumiert. Die bundesweit etwa 750.000 Bienenvölker können bei einer Erntemenge von 20 bis 30 Kilogramm Honig je Bienenvolk den Bedarf der heimischen Verbraucher nur zu etwa einem Fünftel abdecken. Rund 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Honigs stammt daher aus Importen aus der Europäischen Union und anderen Staaten.

www.bmelv.de

1000 Euro für den Sommerurlaub

Zwei von drei Bundesbürgern unterschätzen die Gesamtkosten

90 Prozent der Bundesbürger planen in diesem
Jahr einen Sommerurlaub. Die Mehrheit (53 Prozent) rechnet dafür mit
Ausgaben von maximal 1.000 Euro pro Person. Ein Drittel der
Reiselustigen deckt die Kosten mit einer angesparten Urlaubskasse.
Doch zwei von drei Befragten geben an, die Gesamtkosten für den
Urlaub schon mal zu unterschätzen. Um die unerwarteten Mehrkosten zu
decken, müssen die meisten eiserne Reserven anbrechen. Dies sind
Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Urlaub 2013“ der CreditPlus
Bank AG.

Jeder Vierte hat für seinen Sommerurlaub bis zu 1.500 Euro
veranschlagt. 23 Prozent wollen sogar 1.500 Euro und mehr pro Kopf
ausgeben. Jeder Zweite (51 Prozent) verlässt für den Urlaub generell
ungern den Kontinent. 28 Prozent der Bundesbürger bleiben sogar am
liebsten innerhalb der Landesgrenzen. Für Fernreisen können sich nur
21 Prozent begeistern.

Finanziert wird der Sommerurlaub von den meisten Befragten aus dem
laufenden Einkommen (49 Prozent). Ein Drittel hat für die schönste
Zeit des Jahres 2013 schon im Vorfeld in eine Urlaubskasse
eingezahlt, die den Großteil der Kosten deckt. 29 Prozent greifen auf
allgemeine Ersparnisse zurück – und 17 Prozent aller Deutschen
bezahlen ihre Reise mit ihrem 13. Gehalt, dem Urlaubsgeld. Fünf
Prozent der Sommerreisenden müssen jedoch gar kein eigenes Geld
investieren, denn sie bekommen ihren Urlaub geschenkt oder haben ihn
gewonnen. Zwei Prozent beanspruchen ihren Dispokredit – und einer von
hundert hat einen Konsumentenkredit aufgenommen, um seinen
Jahresurlaub zu finanzieren.

Zwei von drei Reisen teurer als geplant
Häufig wird der Urlaub aber teuer als gedacht. „Zwei Drittel der
Bundesbürger haben diese Erfahrung auch schon gemacht – trotzdem
kommt es immer wieder vor, dass am Ende des eingeplanten Geldes noch
einige Tage Urlaub übrig ist“, sagt Jan W. Wagner,
Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank. Mit 90 Prozent kann die
überwiegende Mehrheit derjenigen, die mit ihrem Urlaubsbudget nicht
auskommen, die Extrakosten aus eigenen Mitteln decken. Fast die
Hälfte bedient sich dafür an Ersparnissen. 30 Prozent decken die
Kosten mit ihrem laufenden Einkommen und zehn Prozent brauchen
einfach mehr vom Urlaubsgeld auf als geplant. Sechs Prozent nehmen
laut Umfrage im Fall unerwarteter Mehrkosten einen Dispokredit in
Anspruch und drei Prozent lassen sich privat aushelfen. Von einem
Dispokredit rät Wagner aber dringend ab: „Das ist die teuerste Form
der Finanzierung und treibt die Urlaubskosten unnötig in die Höhe.“

Da vorsorgen besser als nachsorgen ist, rät der Finanzexperte:
„Mehrere Monate vor der Abreise sollten nicht nur Flug- und
Unterkunftskosten überschlagen werden, sondern auch die Nebenkosten:
Verpflegung, Transport vor Ort, geplante Aktivitäten oder Ausflüge,
Eintrittskarten etc. Wenn Shopping-Trips geplant sind, sollten auch
diese Ausgaben vorher kalkuliert werden. Das schützt am Reiseziel
davor, mehr auszugeben als zuvor berechnet.“

Die meisten Sommerreisenden müssen Ausgaben für acht bis 14 Tage
Urlaubs kalkulieren

Für ihren Sommerurlaub nehmen sich 38 Prozent der Befragten zwischen
acht Tagen und zwei Wochen Zeit. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent)
fährt bis zu drei Wochen weg. Für 12 Prozent müssen fünf bis sieben
Tage reichen, zehn Prozent wiederum planen mit mehr als drei Wochen.
Neun Prozent aller Bundesbürger hingegen wissen noch nicht, wie lange
sie verreisen, weitere neun Prozent verreisen im Sommer 2013 gar
nicht. Für vier Prozent stehen immerhin bis zu vier Tagen zu
Verfügung.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier:
http://tinyurl.com/pcmq8t6

Wähle die Bayerische Bierkönigin 2013

Zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2013/2014 hat die Jury aus 26 Kandidatinnen beim Casting im GOP Varieté-Theater sieben Finalistinnen ausgewählt – online voting

Eine Vorstellung der Damen mit Fotos sowie einen Kurzfilm über den Live-Eindruck der Finalistinnen beim Casting finden Sie auf der Website www.bayerisches-bier.de unter der Rubrik Bayerische Bierkönigin.

Bis zum 8. April 2013, 12:00 Uhr, kann über eine Online-Wahl jeder mit entscheiden, wer Bayerns nächste (Bier-)Königin werden soll. Zudem haben Sie die Möglichkeit, selbst am Festabend anlässlich der Wahl der Bayerischen Bierkönigin am 11. April 2013 in der Alten Kongresshalle teilzunehmen und Ihre Publikumsstimme abzugeben.
Wer letztendlich Bayerische Bierkönigin wird, entscheidet zu einem Drittel die Online-Abstimmung, zu einem Drittel die TED-Stimme der Gäste beim Festabend in München sowie die Stimme der Jury.

Eintrittskarten für den Festabend am 11. April 2013 in der Alten Kongresshalle in München erhalten Sie über München Ticket www.muenchenticket.de (Tel. 0 89/ 54 81 81 81) zu 75,- € pro Stück.
Musikalisch umrahmt wird der Festabend während eines 4-Gang-Menüs, das im Eintrittspreis inkl. Getränke beinhaltet ist, von den Cuba Boarischen. Es moderiert Roman Röll.

Nur jeder 2. an Ernährung interessiert

Viele Deutsche sind bei den Mahlzeiten nicht bei der Sache. Jeder Dritte lässt sich beim Essen vom Fernseher berieseln, surft im Internet oder schreibt Nachrichten auf dem Smartphone.
Dieser Trend ist vor allem bei jüngeren Menschen zu beobachten, hat eine repräsentative Umfrage der Techniker Krankenkasse gezeigt. Für die Ernährungsstudie „Iss was, Deutschland?“ hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Erwachsene zu ihrem Ernährungsverhalten interviewt.
Offenbar nimmt das Essen im Alltag immer weniger Raum ein. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass die Mahlzeiten gemeinsam, mit Ruhe und Genuss am Tisch eingenommen werden. Bei den unter 25-Jährigen sind sogar rund 40 Prozent beim Essen mit anderen Dingen beschäftigt.

Nur für jeden zweiten Deutschen hat eine gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert. So gibt es auch nur in der Hälfte der Haushalte täglich eine selbst zubereitete Mahlzeit. Bei rund einem Drittel wird drei- bis fünfmal in der Woche gekocht, beim Rest bleibt die Küche überwiegend kalt. Dafür stehen immer häufiger Fertiggerichte auf dem Speiseplan: Vier von zehn Befragten greifen mindestens ein- bis zweimal in der Woche zu Tütensuppe oder Tiefkühlpizza. Erfreulich ist dagegen, dass zwei Drittel der Bürger täglich mehrmals Obst und Gemüse essen.

Die Hälfte der Befragten hat nach eigenen Angaben keine Zeit und Ruhe für eine gesunde Ernährung. Vor allem Familien sind zu sehr im Stress und zwar deutlich mehr als Singles. Bei vielen Menschen besiegt aber einfach der innere Schweinehund die guten Vorsätze: 43 Prozent fehlt das Durchhaltevermögen und 40 Prozent der Wille, um sich langfristig ausgewogen zu ernähren.

Für Frauen hat eine gesunde Ernährung eine deutlich höhere Bedeutung als für Männer. Rund 55 Prozent finden das Thema Essen wichtig, während es bei Männern gerade 44 Prozent sind. Frauen ernähren sich auch deutlich ausgewogener. Sind sie jedoch in schlechter Stimmung, schlagen 40 Prozent beim Essen ordentlich zu. Im Gegensatz dazu gehört nur jeder fünfte Mann zu den Frustessern. Für Männer muss das Essen in erster Linie lecker schmecken, während es für das weibliche Geschlecht möglichst kalorienarm und gesund sein soll. Auch mit dem Alter gibt es Unterschiede im Ernährungsverhalten: Je älter die Menschen werden, desto mehr achten sie auf eine ausgewogene Kost. Mehr als 40 Prozent der über 66-Jährigen geben an, dass sie sich stets gesund ernähren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Industriebäcker salzen zu stark

Industriell gebackenes Brot enthält zu viel Salz! Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW von 274 Broten und Brötchen. Im Sommer hatten ihre Tester die Zutatenliste von Erzeugnissen aus Supermarktregalen und Backautomaten hinsichtlich des Salzgehalts geprüft. Der tägliche Salzkonsum sollte nach anerkannten Ernährungsempfehlungen fünf bis sechs Gramm nicht überschreiten Laut Stichprobe weist eine Scheibe geschnittenes Brot (cirka 50 Gramm) mit bis zu einem Gramm Salz einen viel zu hohen Anteil auf: „Wer pro Tag drei bis vier Scheiben von abgepacktem Brot aus dem Supermarkt oder vom Discounter verzehrt, nimmt mit dieser Menge bereits zwei Drittel der empfohlenen Tagesdosis an Salz zu sich – den Anteil in Wurst und Käse noch nicht mitgerechnet“, schlägt Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Alarm. Um das Risiko gefährlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren, rät der Verbraucherzentralenchef dringend zum Griff nach salzärmeren Alternativen, die beim Check im Handel in jeder fünften Brottüte aufgespürt wurden.

Verbraucher gelingt es jedoch nicht nur bei den Broten von der Backstraße, sondern grundsätzlich bei verarbeiteten Lebensmitteln kaum, den Salzgehalt selbst zu ermitteln, da der Würzanteil auf der Verpackung in der Regel als Natriumwert angegeben wird. Wie viel Salz den industriellen Brotrezepten beigemengt wurde, mussten die Prüfer der Verbraucherzentrale NRW deshalb erst umrechnen: 1 Gramm Natrium = 2,54 Gramm Salz. Ihr Richtwert hierbei: 100 Gramm Brot sollen nicht mehr als 1,1 Gramm Salz beziehungsweise 0,45 Gramm Natrium enthalten.

Kritisch unter die Lupe genommen hatten die Verbraucherschützer den Salzanteil in 67 Weizenbroten und -brötchen,
65 Weizen-/Roggenmisch-, 30 Mehrkorn-, 98 Vollkorn- und 14 Pumpernickelbroten. Das Ergebnis ist besorgniserregend: Vier von fünf der untersuchten Tagesrationen (213) enthielten mehr als zwei Gramm Salz – und übertrafen bereits mehr als ein Drittel der täglichen Maximaldosis. Bei elf Broten aus dem Weizen-, Misch- und Mehrkornsortiment hatten die industriellen Bäcker im Schnitt mit drei Gramm pro Tagesportion sogar richtig tief ins Salzfass gegriffen. Lediglich die Vollkornvarianten schnitten deutlich verträglicher ab: Nur ein Produkt aus vollem Korn und Schrot war übersalzen.

Regelmäßiger Verzehr nicht nur von fix und fertig hergestelltem Brot, sondern generell von verarbeiteten Lebensmitteln führt zu einem übermäßigen Salzkonsum, bei dem die empfohlene maximale Tagesdosis von sechs Gramm Salz leicht überschritten wird. Der emsige Griff zum Salzstreuer wirkt sich auf Dauer auf die Gesundheit aus: „Ein übermäßiger Konsum von Kochsalz ist Gift für den Blutdruck und erhöht das Risiko gefährlicher Herz- und Kreislauferkrankungen. 2,5 Gramm Salz pro Tag weniger reduzieren die Erkrankungsgefahr um fast 25 Prozent, ohne dass dadurch nennenswert Geschmack und Genuss beeinträchtigt werden“, rät Müller im Gourmet Report Gespräch zu einer salzärmeren Ernährung.

Der NRW-Verbraucherzentralenvorstand appelliert an Bäckereiindustrie und -handwerk, den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung zu folgen und generell den Salzanteil im Brot auf 1,5 Prozent – bezogen auf den Mehlanteil – zu reduzieren. „Ganz gleich ob industriell oder handgeknetet: Falls sich die Brotbäcker nicht bewegen und freiwillig auf die starke Prise Salz verzichten, müssen Grenzwerte für den Salzgehalt der diversen Brot- und Backwaren künftig gesetzlich festgelegt werden“, fordert Klaus Müller.

Detaillierte Untersuchungsergebnisse zum Salzgehalt in abgepackten Broten sind im Internet veröffentlicht unter www.vz-nrw.de/salzimbrot

FAZIT: Industrielle Lebensmittel meiden, es gibt auch gute Bäcker. Wenn schon industrielle Brote, dann nur Vollkornbrote!

Umfrage zum Tag der Küche

Zum „Tag der Küche“ hat eismann eine Online-Umfrage unter 1000 Deutschen durchgeführt – Die Deutschen kochen für die Familie – Männer stehen Frauen in nichts nach – Nur drei Prozent der Deutschen können nicht kochen

Von wegen Fast Food, Kantine und Essen gehen! Die Deutschen kochen häufig und gut selbst. Zudem ist Kochen eine Tätigkeit, die heutzutage bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die eismann ( www.eismann.de ) anlässlich des „Tags der Küche“ (8. September) in Auftrag gegeben hat. Hierfür wurden im August 1.000 Personen im Alter von 18 bis 55+ in deutschen Haushalten befragt, die Angaben zu ihrem Kochverhalten machen sollten. Demnach kocht ein Drittel der Befragten (34 Prozent) mehr als dreimal pro Woche und ein weiteres Drittel (32 Prozent) bereitet sogar jeden Tag eine warme Mahlzeit zu.

Männer sind dabei, Frauen in Sachen Kochen einzuholen
Laut Umfrage gibt jeder dritte deutsche Mann (30 Prozent) an, mindestens drei Mal in der Woche zu kochen, bei den Frauen sind es 37 Prozent. Gefragt nach ihrer Hauptaufgabe in der Küche, fühlen sich fast jeder zweite Mann (48 Prozent) und zwei von drei Frauen (64 Prozent) als „Küchenchef und Koch“.

Das leibliche Wohl der Familie steht an erster Stelle
Um das Kochverhalten den Deutschen besser zu verstehen, hat eismann ein Schema von sieben verschiedenen Kochtypen entwickelt: 42 Prozent aller Befragten geben an, als „Familien-Koch“ für das leibliche Wohl zu sorgen. An zweiter Stelle folgt der Typ „Schneller-Teller-Koch“ mit 22 Prozent. Jeder zehnte Deutsche bezeichnet sich als „Gourmet-Koch“, wobei beide Geschlechter gleich stark vertreten sind. Nur drei Prozent aller Befragten geben an, überhaupt nicht kochen zu können – wobei auf einen weiblichen fünf männliche Kochmuffel kommen.

Frage: Wenn Sie an Ihr Kochverhalten denken, wie würden Sie sich am ehesten beschreiben?

1. „Familien-Koch“: Ich bekoche meine Familie, damit alle satt und glücklich sind. (41,6 Prozent)
2. „Schneller Teller-Koch“: Ich koche gern, aber es sollte in 30 Minuten auf dem Tisch stehen. (21,9 Prozent)
3. „Spar-Koch“: Ich koche gern, aber auch preisbewusst! (12,6 Prozent)
4. „Gourmet-Koch“: Jeder schwärmt von meinem Essen. Ich koche halt exquisit. (11,4 Prozent)
5. „Mikrowellen-Koch“: Ich kann zwar nicht so gut kochen, aber sehr gut aufwärmen. (5,3 Prozent)
6. „Candle-Light-Koch“: Kochen ist nicht so mein Ding, aber zu besonderen Anlässen gebe ich mein Bestes. (4,4 Prozent)
7. „Wasser-Koch“: Bei mir bleibt die Küche kalt. Ich lasse sogar das Wasser anbrennen. (2,8 Prozent)

Stiftung Warentest: Geschirrspüler

Die meisten Geschirrspüler im Test reinigen das Geschirr „gut“. Unterschiede gab es jedoch beim Strom- und Wasserverbrauch. So verbraucht der Testsieger in zehn Jahren Strom und Wasser für 710 Euro, andere über 1.000 Euro. Das fand die Stiftung Warentest bei ihrer aktuellen Untersuchung von 30 voll- und teilintegrierten Einbaugeräten heraus. Insgesamt reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Befriedigend“ und sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Die Sparprogramme der Geräte dauern zwar lange, erzielten im Test aber oft das beste Reinigungsergebnis, und das mit dem geringsten Strom- und Wasserverbrauch. Geduld zahlt sich hier aus. Die Kurzprogramme dagegen verbrauchen meist deutlich mehr. Im Sparprogramm benötigen die Geschirrspüler zwischen 6,5 und 14, 6 Liter Wasser pro Spülgang, im Kurzprogramm rund ein Drittel mehr. Ähnlich ist der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Gerät beim Stromverbrauch.

Bis auf eine Ausnahme braucht man sich vor Wasserschäden bei den geprüften Geräten nicht zu fürchten. Nur die Maschine von Whirlpool ist nicht gegen einen platzenden Zulaufschlauch gesichert. Die AquaStop-Systeme der anderen Geschirrspüler bieten ansonsten einen „guten“ Schutz.

Fast zwei Millionen Menschen finden ihre Arbeit im Gastgewerbe

Fast zwei Millionen Frauen und Männer arbeiten in Deutschland im Gastgewerbe. Dies geht aus der neuesten Jahreserhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. „Die nach einer neuen Methodik erhobenen Daten belegen eindrücklich, was das Gastgewerbe für den Arbeitsmarkt in Deutschland leistet. Die Hoteliers und Gastronomen verlegen keine Arbeitsplätze ins Ausland, sondern investieren hier vor Ort in Menschen und Betriebe. Das macht uns zu einem wahren Jobmotor“, kommentierte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer die Zahlen.

Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2010 arbeiten 1,895 Millionen Menschen im Gastgewerbe. Hierzu zählen alle im Unternehmen tätigen Personen einschließlich der Inhaber und mitarbeitenden Familienangehörigen. 496.000 Frauen und Männer arbeiten im Beherbergungsgewerbe und 1,399 Millionen in der Gastronomie. Die Anzahl der abhängig Beschäftigten beläuft sich auf 1,636 Millionen.

Die Zahlen stellen einen beträchtlichen Zuwachs gegenüber den bisher kommunizierten Daten dar (2009: 1,374 Millionen). Ursache ist, dass das Statistische Bundesamt die Methodik der Stichprobenerhebung bei den Handels- und Gastgewerbestatistiken deutlich verbessert hat. So werden zum Beispiel neu gegründete Unternehmen stärker berücksichtigt. Darüber hinaus wird jährlich ein Drittel der befragten Unternehmen bei der Untersuchung ausgetauscht.

Die Folge ist eine größere Genauigkeit und Repräsentativität der Stichprobe.
„Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Und dazu trägt das Gastgewerbe einen entscheidenden Anteil bei“, sagte Ernst Fischer. Die aktuellen Zahlen bestätigen auch die im Februar 2012 vom Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft vorgelegte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“. Die Studie bezifferte die Beschäftigten in der Tourismusbranche auf 2,9 Millionen, davon gut zwei Millionen im Gastgewerbe.

Deutsche Grills sind fest in Männerhand

Feuer, Funken, frisches Fleisch: Das ist etwas für echte Kerle. Wenn es darum geht, den Grill zum Glühen zu bringen und saftige Steaks zu braten, dann zeigt das starke Geschlecht vollen Einsatz. Die Frauen hingegen halten sich lieber in der Küche auf und bereiten dort Salate und Saucen zu. Vielleicht liegt es also an der trauten Einigkeit am heißen Rost, dass das Grillen auch in diesem Jahr bei den Deutschen wieder so beliebt ist. Denn wo sonst begegnet man solch einem perfekten Zusammenspiel von Mann und Frau? Und auch beim Essen ergänzen sich beide Geschlechter, denn die Männer greifen beherzt zu allen Arten von Fleisch, während sich die Frauen an fettarmes Geflügelfleisch und gesundes Gemüse halten.

Knapp 80 Prozent der Männer grillen laut der repräsentativen Lidl-Grillstudie 2012 am liebsten selbst und geben nur ungern die Grillzange aus der Hand. Ganze 13 Prozent der deutschen Männer lassen überhaupt niemand anderen an ihren Grill. Mit den Frauen kommen sie sich dabei nicht in die Quere, denn mehr als die Hälfte der Damen steht ungern selbst am Grill. Entspannt zurücklehnen können sich die Frauen beim Grillen jedoch nicht, denn sie sind – natürlich – für die Beilagen zuständig. Knapp zwei Drittel der befragten Frauen kümmern sich um Salate, Brot und Saucen. Die Männer haben dazu keine Lust, sie meinen zu immerhin 43 Prozent, dass die Zubereitung der Beilagen ganz eindeutig Aufgabe der Partnerin sei.
Da überrascht es nicht, dass die 1.553 Befragten alles in allem den Mann als Grillmeister sehen. Zwar glauben die meisten Deutschen, dass sich die Grillkompetenz nicht am Geschlecht festmachen lässt. Dass die Frauen am Grill eine bessere Figur als die Männer machen könnten, kann sich jedoch fast niemand vorstellen.
Bei dieser klaren Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern sollte das gemeinsame Grillen von Paaren und Eheleuten besonders gut klappen. Doch nur 13 Prozent der Deutschen grillen am liebsten mit dem Partner oder der Partnerin. Der romantischen Zweisamkeit wird am heißen Rost ganz klar die gesellige Runde vorgezogen. 45 Prozent der Deutschen grillen am liebsten mit der Familie und 40 Prozent macht das Brutzeln mit Freunden am meisten Spaß.

Auf den Grillteller kommt vor allem Fleisch
Würste, Steaks und Spieße nehmen beim Grillen – wie zu erwarten – den meisten Platz auf den Tellern ein. Aber auch Salat, Gemüse und Brot dürfen nicht fehlen: Darin sind sich beide Geschlechter einig. An der Menge der einzelnen Zutaten unterscheiden sich die Mahlzeiten von Mann und Frau jedoch merklich. Während die Männer mehr als die Hälfte ihres Tellers mit Fleisch füllen, lassen die Frauen deutlich mehr Platz für gesunden Salat und Gemüse. Außerdem ist bei den Frauen das fettarme Geflügel viel beliebter als bei den Männern, die dafür öfter zu Schweine- und Rindfleisch greifen.
Besonders experimentierfreudig sind die Deutschen nicht: Über zwei Drittel setzen beim Grillen auf die bewährten Zutaten und probieren nur ab und an neue Beilagen oder Dips aus. Immerhin fast ein Drittel der Männer (und 18 Prozent der Frauen) würde aber gerne einmal exotisches Fleisch wie Känguru, Bison oder Krokodil vom Grill probieren.
Weitere Ergebnisse der aktuellen Lidl-Grillstudie sowie spannende und unterhaltsame Informationen rund ums Grillen finden Sie auf der Grillmeister-Website www.grillmeister-2012.de