Omanische Küche

„Der Hotel- und Restaurantsektor im Oman zählt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmenszweigen weltweit“, belegt die Oman Tourismus Studie von April 2014. Mit seinen ganzjährig warmen Temperaturen ist Muskat insbesondere über die Wintermonate zu einer beliebten Feriendestination geworden. Die traditionelle Küche, geprägt durch frischen Fisch, fein abgestimmte exotische Gewürze und ausgeklügelte Geschmackskompositionen, lässt die Region auch auf der Beliebtheitsskala bei Gourmets und Feinschmeckern nach oben schnellen.

Trendsetter und Botschafter der omanischen Küche ist das Luxusresort The Chedi Muscat – das gilt nicht nur für Urlauber, sondern auch für Einheimische. In den sechs Restaurants werden neben lokale Zutaten auch Gewürze und Kräuter aus eigenem Anbau verwendet. Das Chedi Muscat trifft damit den Zahn der Zeit: Wer auf Reisen ist, möchte die Kultur des Landes in all ihren Facetten erleben. Dazu zählt auch die traditionelle Küche mit Zutaten aus der Region.

Mit Beginn der Hauptsaison im Herbst öffnen alle sechs kulinarischen Einrichtungen des The Chedi Muscat ihre Türen und präsentieren herausragende omanische Küche, verfeinert mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt.

In der The Long Pool Cabana trifft Mittlerer Osten auf japanische Raffinesse in Form von exquisiten Sushi-Spezialitäten. Traditionell wird es im The Arabian Courtyard: Hier werden typisch arabische Mezze, Schawarma und Kebabs zu den Klängen omanischer Musik serviert. Fangfrischer Fisch ist essentieller Bestandteil der omanischen Gerichte und Spezialität im The Beach Restaurant des The Chedi Muscat. Wer nicht in die Karte schauen will, wählt seinen persönlichen Fang des Tages einfach direkt beim Fischer am Strand – eine lückenlose Herkunftsgarantie. Eine kulinarische Reise um die Welt, mit sonnengereiften, lokalen Zutaten, erleben die Gäste in The Chedi Pool Cabana.

„Unsere Gäste haben immer mehr Interesse an der Herkunft ihrer Gerichte und wünschen sich eine internationale Küche mit regionalen Zutaten. Aus diesem Grund finden sich omanische Einflüsse in all unseren Restaurants, wodurch wir ein im Oman außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis bieten können“, erklärt Markus Iseli, General Manager des The Chedi Muscat.

Das Herzstück des kulinarischen Angebots bildet das The Restaurant. In offenen Showküchen zaubert die Crew von Sébastien Cassagnol authentische Köstlichkeiten aus Indien, dem Mittleren Osten sowie der westlichen Küche. Gespeist wird im Freien mit Blick über die paradiesisch grüne Gartenanlage des The Chedi Muscat. Für all jene, die den Geschmack des Omans auch am heimischen Herd erleben möchten, hat Executive Chef Sébastien Cassagnol sein Rezeptbuch geöffnet und verrät seine Tipps zur Zubereitung fangfrischer Garnelen aus dem Golf von Oman.

The Chedi Muscat liegt bei Al Ghubra auf großzügigen 8,4 Hektar Land direkt am Meer und ist etwa 20 Minuten von Maskats Altstadt entfernt. Das Luxusresort mit eigenem Privatstrand bietet 158 Zimmer und Suiten mit einem herrlichen Blick auf die Gartenanlagen, den malerischen Golf von Oman oder das umgebende Hadschar-Gebirge. Neben sechs Restaurants mit arabischer, asiatischer sowie mediterraner Küche und verschiedenen Lounges verwöhnen drei Pools, ein Health Club und ein 2011 eröffnetes Spa die Gäste. Das elegante Haus wurde von Jean-Michel Gathy von Denniston Architects entworfen. Für das Design des The Restaurant zeichnet Yasuhiro Koichi von Design Studio SPIN in Tokyo verantwortlich.

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Oman Cooking

Wie schmeckt Oman? Ein bisschen nach Indien, Indonesien, der Arabischen Halbinsel und Ostafrika. Die Küche Omans ist seit jeher vielfältig und von verschiedenen Einflüssen geprägt. Umso spannender ist das Geschmackserlebnis, dass das The Chedi Muscat seinen Gästen bietet: traditionell, authentisch, weltoffen.

Zimt, Kardamom, Safran, Kurkuma, Nelken und Rosenwasser: Das sind die Gewürze des Orients, die sofort Bilder aus 1001 Nacht in uns hervorrufen und bis heute die Rezepte landestypischer Gerichte im Oman prägen. Nebenbei wirken sie sich auch noch äußerst positiv auf die Gesundheit aus: Safran beispielsweise regt den Appetit an, wirkt krampflösend und sorgt nach starkem Alkoholgenuss für einen klaren Kopf.

Im The Chedi Muscat lassen sich die Chefs de Cuisine unter der Federführung des französischen Executive Chef Sébastien Cassagnol von den einzigartigen Genüssen des Omans inspirieren und kreieren mit viel Fingerspitzengefühl und Kreativität ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot. Traditionell orientalische Küche trifft auf zeitgemäße französische Menükomponenten mit asiatischer Note. Die Gäste im The Chedi Muscat können aus insgesamt sechs hoteleigenen kulinarischen Optionen wählen. Landestypische Gerichte werden zum Beispiel im The Arabian Courtyard bei omanischer Musik unter freiem Himmel serviert. Ein altes Traditionsgericht im Oman ist „Shows“ – eine Lammspeise, die mit Dattelbrei in Bananen- und Palmenblättern in Erdöfen bis zu zwei Tage gebacken wird. Bei Kennern der regionalen Küche außerdem beliebt ist „Kabsa“ – Schaf, gefüllt mit Reis, Mandeln und verschiedensten Gewürzen. Wer sich nicht für ein Gericht entscheiden kann, bestellt am besten „Mezze“ – kleine Gerichte, die zu verschiedenen Anlässen gereicht werden. Einen interessanten Mix aus westlichen, asiatischen, nahöstlichen und indischen Speisen, die an vier offenen Show-Küchen zubereitet werden, genießen die Gäste des The Chedi Muscat im mehrfach ausgezeichneten The Restaurant.

Feine omanische Desserts, die den perfekten Abend im Luxusresort abrunden, zaubert Abel Vieilleville: Der hoteleigene Patissier mischt Texturen, Aromen sowie Farben und schafft daraus essbare Kunstwerke, die immer wieder aufs Neue überraschen. Traditionell werden im Oman zum Dessert Obst, besonders frische Datteln und „Halwa“ gereicht. Im Arabischen bedeutet „halwa“ übrigens süß, und das nicht ohne Grund: Das Rezept besteht aus Butterschmalz, karamellisiertem Zucker, Mandeln und Stärke. Das Ganze wird mit Safran und Kardamom geschmacklich verfeinert.

Sebastien Cassagnol, The Chedi, Muscat

Seit August 2012 ist er Executive Chef des The Chedi Muscat: der 40-jährige Franzose Sébastien Cassagnol. Im Süden Frankreichs geboren, fühlt er sich sowohl in dem Luxusresort als auch in der omanischen Hauptstadt ausgesprochen wohl. Ein Interview.
 
GR: Warum und wann haben Sie entschieden Küchenchef zu werden?
SC: Als ich noch sehr jung war, wusste ich schon, dass ich Chefkoch werden möchte. Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich zu Hause immer in der Küche herumgelungert. Noch heute erinnere ich mich genau an die Gerüche von damals! Außerdem ermöglicht mir das Chefdasein, in der ganzen Welt rumzukommen und verschiedenste Kulturen zu entdecken.
 
GR: Was hat Sie und Ihren Kochstil am meisten beeinflusst?
SC: Vor einigen Jahren hatte ich das Privileg mit dem VIP-Chefkoch Jean-Georges Vongerichten zu arbeiten, seitdem hat sich mein Kochen komplett verändert! Ich hatte bis dahin noch nie mit asiatischen Produkten gearbeitet, bin dann aber nach Asien gezogen und die Einflüsse, die ich dort erlebte, sind geblieben. Ich verwende sie täglich.
 
GR: Was kochen und essen Sie am liebsten,  gibt es ein Lieblingsgericht im The Chedi Muscat?
SC: Jakobsmuscheln in Chili-Ponzu-Butter mit Ingwer-Balsamico-Sirup. Es ist eines der repräsentativsten Gerichte meines Kochstils mit Einflüssen aus der französischen und asiatischen Küche. Es ist komplex, geschmackvoll und es löst eine große Zufriedenheit in mir aus, wenn es gelingt, diese Aromen fein auszubalancieren.
 
GR: Was gefällt Ihnen am besten an der omanischen Küche?
SC: Ich mag arabisches Essen, die Vielfalt der Gewürze und Produkte machen es zu einer reichhaltigen und differenzierten Küche. In Oman gibt es eine große Auswahl an Meeresfrüchten, deshalb ist es recht einfach, diese lokalen Produkte zu verwenden und daraus neue raffinierte Gerichte zu kreieren.
 
GR: Gibt es ein Gericht, das sie gar nicht essen und inwiefern ist das relevant für Ihren Job?
SC: Nicht wirklich. Ich bin sehr neugierig und probiere alles. Ich möchte alles selbst in der Küche herstellen, aber bei manchen Produkten ist das nicht möglich, wie zum Beispiel bei Fisch-, Austern- oder Hoisin-Sauce.
 
GR: Wie inspirieren Sie sich für neue Gerichte?
SC: Meine Neugier treibt mich ständig an, daher kombiniere und probiere ich verschiedene Geschmacksrichtungen aus. Manche Kombinationen funktionieren so gut, dass ich sie auf die Probe stelle. Andere Zusammenspiele funktionieren wiederum nicht. Was noch lange nicht heißt, dass es schlechte Kombinationen sind, es ist nur eine Frage des richtigen Verhältnisses.
 
GR: Was sind Ihre liebsten Inhaltsstoffe, Gewürze etc.?
SC: Jakobsmuscheln, Artischocken, Thymian, Ingwer. All diese Zutaten können vielfältig genutzt werden und erlauben fast endlose Kombinationsmöglichkeiten und Konsistenz. Sie sind delikat, wenn Sie allerdings zu viel nehmen, wird es ein Desaster, wenn Sie zu wenig nehmen, dann haben Sie nicht genug, um einen bestimmt Geschmack zu definieren. Und alle vier Zutaten können sowohl roh als auch gekocht ideal verwendet werden.
 
GR: Welche Zutaten oder Produkte würden Sie nie in Ihren Rezepten verwenden?
SC: Dosengemüse und Fertigprodukte zum Anrühren (wie Schokoladenmousse) sind definitiv aus meinem Leben ausgeschlossen! Dosengemüse hat absolut keinen Geschmack und keine gute Konsistenz, deshalb wäre es für mich unmöglich daraus ein Gericht zu kreieren. Fertigprodukte wie Creme, Mousse, Pfannkuchen usw. sind für mich auf dem gleichen Level. Sie schmecken nach nichts! Ich lasse sie in meiner Küche niemals zu.
 
GR: Was war bisher Ihr unvergesslichster Moment während Ihrer Karriere als Chefkoch?
SC: Der Tag an dem ich offiziell zum Executive Chef ernannt wurde. Viel Druck, immer wieder Zweifel am Erfolg, aber gleichzeitig die größte Anerkennung, wenn alle Menüs, die auf der Karte stehen, von dir selbst kreiert wurden.
 
GR: Was ist das größte Kompliment für Sie als Chefkoch?
SC: Wenn ein Gast mir sagt, dass ich eine unvergessliche Erfahrung für ihn geschaffen habe. Ich bin sehr glücklich darüber Leute zu sehen, die meiner Anleitung folgen und jeder einzelne seinen eigenen Weg geht.
 
GR: In welche Länder würden Sie aufgrund der kulinarischen Vielfalt gerne reisen?
SC: China, Japan und Indien wären die nächsten drei Destinationen.
 
GR: Gibt es ein aufregendes Event oder ein Wettbewerb an dem Sie gerne als Chefkoch teilnehmen würden?
SC: Vor Jahren habe ich an Wettbewerben teilgenommen. Ich würde das jetzt nicht machen, aber ich möchte unbedingt ein Team für den jährlichen Wettbewerb in Oman zusammenstellen.
 
GR: Was bedeutet es für Sie, als Executive Chef im The Chedi Muscat zu arbeiten?
SC: The Chedi Muscat genießt international ein hohes Ansehen, es ist ein großes Kompliment Teil des Erfolges zu sein und ich hoffe, als Executive Chef meine Spuren zu hinterlassen. Ich arbeite daran, so viele Talente aus der Region zu fördern wie nur möglich. Talente, denen ich meine Erfahrung näher bringen kann. Wir sind ein Team, Wissen soll geteilt und entwickelt werden und ich glaube wirklich daran, dass The Chedi Muscat bereits einen tollen Teamgeist besitzt. Alles was es braucht, ist diesen Austausch zu verstärken und ihn auf eine ordentliche und zuverlässige Art weiter zu entwickeln.
 
The Chedi Muscat
Das Fünf-Sterne-Resort The Chedi Muscat liegt direkt am Strand vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges. Die Großzügigkeit der Anlage mit ihren drei Pools und Wasserspielen sowie die puristische Architektur verbunden mit Gourmeterlebnissen auf höchstem Niveau machen das Hotel zum führenden Haus im Oman. Es verfügt über 158 Zimmer und Suiten sowie ein Ende 2011 neu eröffnetes Spa.
                              
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