„Rheinhessen genießen“ mit heimischen Produkten,

Mit Blutwurststrudel auf Apfelchutney, Rommersheimer Schwein mit Musik oder einer Dessert-Variation vom feinfruchtigen Riesling bringt „Rheinhessen genießen“ ein weiteres Mal das vielfältige Angebot der Region auf die Teller und in die Gläser. Die Spielregeln der sechswöchigen Aktion sind ganz einfach: Teilnehmende Gastronomen kreieren mit ihrer lokalen Lieblingszutat ein spannendes Gericht und sprechen eine dazu passende Weinempfehlung aus. Damit beweist die Aktion auch dieses Jahr wieder, dass man keineswegs in die Ferne schweifen muss, um raffinierte neue Geschmackskombinationen zu probieren. Schließlich lädt „Rheinhessen genießen“ Gourmetfans aus ganz Deutschland zu einer Reise durch das größte Weinbaugebiet des Landes ein und stellt die Fülle regionaler Erzeugnisse in den Fokus.

Rheinhessen

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Was ist eigentlich ein Bäcker?

Gutes Handwerk braucht Leidenschaft, Know-how & Zeit und keinen „Angriff“ auf die Verbraucher

Gemeinsame Stellungnahme der Berufsorganisation Die Bäcker. Zeit für Geschmack e.V. und Slow Food Deutschland e. V. zur neuen Marketingkampagne des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks

Am 5. Mai 2015, pünktlich zum „Tag des Deutschen Brotes“, startete der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks eine Verbraucheroffensive unter dem Motto: „Schluss mit dem inflationären Gebrauch des Begriffs Bäcker!“ Gestützt auf das traditionelle Bäckerwappen mit den von zwei Löwen getragenen gekreuzten Schwertern und dem Zusatz „Deutsche Innungsbäcker“ soll der Öffentlichkeit präsentiert werden, „wer hierzulande das beste Brot backt“. Ziel ist es, dem Verbraucher von nun an „eine klare Orientierung im undurchsichtigen Wettbewerb zu bieten“.

Die Organisationen Die Bäcker. Zeit für Geschmack e. V. und Slow Food Deutschland e. V. begrüßen die Initiative, Verbraucherinnen und Verbraucher nicht länger im Dunkeln tappen zu lassen und ein für alle Mal zu klären, was unter dem Begriff Bäckerei eigentlich zu verstehen ist. Um bei der Frage „Was genau macht einen Bäcker aus?“ Orientierung zu schaffen, wäre vorab allerdings ein ehrlicher und offener Diskurs über die Stärken und Schwächen der Bäckerbranche sinnvoll gewesen. Die anstehende Werbekampagne, zu der auch ein TV-Werbespot unmittelbar vor der „Tagesschau“ gehört, schüttet nun leider ,das Kind mit dem Bade aus‘. Man präsentiert ein neues, historisches Qualitätssiegel und macht es sogleich wieder unglaubwürdig, weil es von allen genutzt werden kann, die Mitglied in der Innung und somit im Zentralverband sind.

Chance vertan? Zumindest wird diese Marketing-Offensive die bereits begonnene, öffentliche Diskussion der interessierten und engagierten Brotesser beflügeln.

Ein Aspekt soll an dieser Stelle noch einmal hervorgehoben werden. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks vertritt alle „Bäckereien“, sofern sie Mitglieder der Innung sind, unabhängig von Betriebsstruktur, Fertigungsmethode und Handwerkskunst.

Die Offensive des Zentralverbands hat zwei Ziele. Zum einen will man das Angebot der Back-Discounter, Back-Shops und SB-Bäcker ins Fadenkreuz nehmen. Unstrittig ist, dass die von den Discountern erzeugten, positiv besetzten Bilder von „frisch gebackenen“ Produkten tatsächlich gegen die guten Sitten verstoßen würden – gäbe es solche denn wirklich noch. Doch an solche Sitten, die sich dem Abwärtsstrudel von Ethik und Moral widersetzen, glaubt ein Großteil der Konsumenten schon lange nicht mehr.

Das zweite Ziel der Kampagne wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere wenn Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes dazu erklärt:
Mit dem Bäckerwappen haben Innungsbäcker die große Chance, gemeinsam und einheitlich für alle sichtbar zu ihren Werten zu stehen und dem Verbraucher auf den ersten Blick erkennbar zu zeigen, wer hierzulande das beste Brot backt. Je mehr Bäcker sich unter dem Wappen zu Handwerk und Qualität bekennen, desto stärker ist die Botschaft an den Verbraucher.

Welche Qualitätsaussage steht hinter dieser Botschaft? Bisher ist die einzige Voraussetzung, um Innungsbäcker zu werden, das Tragen eines Meistertitels. Bringt dieser Meistertitel unweigerlich Qualität in die Backstube? Jetzt wird uns suggeriert: Je mehr Bäcker das neue Wappen
Siegel nutzen, umso größer wird die Anzahl „bester Brote“ am Markt sein. Die Masse macht’s mal wieder?
Das „Bekenntnis zu Handwerk und Qualität“ unter dem neu aufpolierten Wappen wird, so steht zu befürchten, die weitere Image-Erosion des Backhandwerks wohl nicht aufhalten können. Insbesondere dann nicht, wenn das „Stehen zu den Werten“, zu denen sicherlich Verantwortungsbewusstsein und Aufrichtigkeit zählen, noch nicht in der Führungsspitze der Berufsvertretung angekommen ist. So steht etwa das Motto „Regionalität und Vielfalt gegen Einheitsbrot“, das vom Zentralverband zum „Tag des Deutschen Brotes“ zelebriert wird, im krassen Widerspruch zu Aussagen des Verbandspräsidenten Peter Becker. Beispielsweise zu dessen Äußerung (im Magazin ,Brot‘ 1/2014):
Mir ist völlig egal, ob das Getreide aus Amerika, aus der Ukraine oder der Magdeburger Börde stammt. Ich brauche einfach den optimalen Rohstoff.

Gehört es nicht zu den ureigenen Fähigkeiten souveräner Bäcker, aus regionalen Rohstoffen gutes Gebäck herzustellen? Genau hier liegt einer der wichtigsten Unterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung. Gutes Handwerk drückt sich dadurch aus, dass Bäcker und Bäckerinnen mit ihrem Wissen, Know-how und Zeit in der Lage sind, die Herstellungsverfahren an die Rohstoffqualität anzupassen, ohne auf industriell aufbereitete Vorprodukte und gedopte Mehle zurückgreifen zu müssen. Auf der Grundlage schöpferischen handwerklichen Könnens erschafft ein guter Bäcker individuelle Produkte mit Charakter. Das ist es, was die Kunden von einem Handwerksbäcker erwarten. Und wie sieht es mit der Kompetenz und Ehrlichkeit aus, wenn Verbandspräsident Becker im gleichen Artikel formuliert:
Bioanbau … hat nichts mit Qualität zu tun, das sind ideologische Ansprüche. …Der konventionelle Anbau ist heute so vernünftig, da überdüngt keiner.

Nach Aussage von Becker ist also die von vielen Seiten dringend geforderte Reduzierung der Stickstoffdüngung überflüssig? Haben wir uns die Nitratbelastung unserer Gewässer und die daraus erwachsende Kostensteigerung für die Aufbereitung des Trinkwassers, als Folge unzeitgemäßer und kurzsichtiger Praxis der Stickstoffdüngung, nur eingebildet? Dabei steht diese Praxis unmittelbar im Zusammenhang mit der Forderung der Backbranche nach einem ,optimalen‘ Rohstoff.

Wo fängt eigentlich das Verständnis von Qualität an, wenn nicht bei den Folgen unserer Arbeit? Woran lässt sich Verantwortung ablesen, wenn man vor den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Erzeugung unserer Rohstoffe die Augen verschließt und notfalls den hiesigen Bauern den „Schwarzen Peter“ überlässt, weil man den ,optimalen‘ Rohstoff ja auch aus der Ukraine importieren kann?

Immer wieder stellt sich die Frage, wessen Interessen Präsident Becker und sein Zentralverband eigentlich vertreten. So auch als Becker 2012 die „Aufhebung der Blockadehaltung“ gegen die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen forderte. Weiß der Mann, dass die übergroße Mehrheit seiner Kunden partout und völlig zu Recht keine gentechnisch manipulierten Rohstoffe auf dem Acker und in Brot und Backwaren wünscht?

Wie lange wollen richtige Bäcker eine solche Interessensvertretung noch hinnehmen und mit ihren Innungsbeiträgen finanzieren? Inklusive der kostspieligen, zweifelhaften Werbekampagnen? Oder woher stammen die Mittel für die sündhaft teuren TV-Spots direkt vor der Tagesschau?

Der Ursache allen Übels, dem systematisch erzwungenen ,Größenwahn‘ – ob nun die Größe der Brötchen betreffend oder die der Wachstumsrate der Betriebe – lässt sich nur mit ,Enkel-fähigen‘ Visionen zur Zukunft handwerklicher Betriebe begegnen. Offensichtlich hat der Mangel an diesen, den Zentralverband zur Organisation einer Kampagne verleitet, die den Verbraucher zum Narren halten will.

Bäcker Kröger aus Gresenhorst

Frische Brötchen, gebacken ohne jegliche synthetische Zusatzstoffe, gehören im Strandhotel Fischland und im Strandhotel Dünenmeer in Dierhagen zum täglichen wie außergewöhnlichen Angebot. Es klingt fast wie einer von diesen Träumen vom gesunden schönen Leben, der hier in der gemeinsamen Suche von Generaldirektorin Isolde Heinz und einer regionalen Bäckerei nach der bestmöglichen natürlichen Qualität dieses Grundnahrungsmittels zur Realität werden konnte. Bei Bäcker Kröger aus Gresenhorst erfüllt sich dieser gemeinsame Traum, denn hier wird wieder richtig gebacken, auf fertige Backmischungen aus der Tüte oder auf vorproduzierte industrielle Tiefkühlware verzichtet er völlig. Das ist besonders und die Hotelgäste sind täglich aufs Neue begeistert.

In seiner Bäckerei wird das Mehl für den Frischteig vorher im Wasser „gekocht“, später trocknet das Brot dadurch nicht so schnell aus. Die Körner werden bis zu 18 Stunden vor Verarbeitung eingeweicht, jedenfalls bei seiner Kreation „Gresenhorster Korn an Korn“ und anderen Frischkornbroten. Das sind Handwerkskniffe, die bei Backmischungen sonst chemische Zusatzstoffe regeln, aber nicht bei Bäcker Kröger.

Intensive Gespräche, der persönliche Austausch und der verbindende hohe Anspruch an die Qualität von Brot und Brötchen gaben den Ausschlag für Isolde Heinz, Bäcker Kröger aktuell „anzuheuern“. Beide sind zudem von dem gemeinsamen Gedanken geleitet, dass der Gast, der hier etwas erleben will, auch die Natur der Region schmecken möchte. Einheitliche Industrieprodukte sorgen für die überall gleichen Brötchen aus der Tiefkühltruhe und somit dafür, dass der Geschmack der Regionen immer mehr verschwindet.
Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität entwickeln in dieser Kooperation beispielhaft eine große Wirkung und sind bewusstes Bekenntnis zum traditionellen Handwerk. In enger Zusammenarbeit wurde genau überlegt, was, wann und wie in den beiden Hotels gebraucht wird – eine große Herausforderung für eine kleine regionale Bäckerei. Komplett ohne synthetische Zusatzstoffe zu arbeiten statt Produktionshelfer der Industrie zu sein war nicht einfach, aber es lohnt sich für alle: die Gäste, den Hotelier, den Bäcker und die Natur. Jetzt gibt es in beiden Häusern täglich die frischen Brötchen und Brote aus diesem traditionellen Handwerksbetrieb und die Gäste können neben dem Brötchenkorb die Zutaten nachlesen. Sie wissen nun, warum sie gerne hier zugreifen und bei Fragen spricht Bäcker Kröger auch direkt mit den Gästen, denn er ist oft selbst im Haus – gelebte Authentizität.

Ein Handwerksmeister von dieser Güte trägt dazu bei, dass auch in diesem kulinarischen Bereich die Gäste unser ehrliches Bemühen um Natürlichkeit spüren, um Regionalität und wahrhaftiges Engagement zum Wohl unserer Gäste. Das ist nicht immer der einfache Weg“, so Isolde Heinz.

Eine hohe Qualität der Grundstoffe und die leidenschaftliche Verarbeitung mit dem neu erarbeiteten Wissen alter Handwerkstradition sind entscheidend, auch deswegen kommen hier nur Grundprodukte aus Heimat Mecklenburg-Vorpommern in den Backtrog, lange Lieferwege werden vermieden, denn mit den beiden Strandhotels hat die Bäckerei nun auch einen sicheren, vertrauensvollen Partner in der Region. Viele Gäste bestellen entweder zur Abreise oder sogar von zu Hause aus in den Strandhotels ihr Lieblingsbrot und bekommen es per Post geliefert.

Die Mitgliedschaft im Verein Natur-Pur ist für den Bäckermeister wie ein Qualitätssiegel seiner Bemühungen, das traditionelle Bäckerhandwerk hoch zu halten.

www.strandhotel-ostsee.de

Gourmet Report meint: Das sollten viele Hoteliers kopieren! Fast alle Backwaren in Hotels sind von minderer Qualität!

Die besten Bäcker

DER FEINSCHMECKER empfiehlt 600 Bäckereien in Deutschland

Zum dritten Mal kürt DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG die besten deutschen Bäcker: 600 Betriebe aus ganz Deutschland haben eine aufwändige Recherche- und Prüfphase überstanden und dürfen die Urkunde „vom Feinschmecker ausgezeichnet“ in ihr Schaufenster stellen. Die Adressen der Bäcker sind in einem informativen Taschenbuch zusammengefasst, das der Dezember-Ausgabe beiliegt. Ergänzt werden die alphabetisch nach Bundesland und Ort sortierten Bäckereien von einem Glossar der wichtigsten Fachbegriffe, einer Übersicht über gängige Backmischungen und Tipps zur besten Aufbewahrung von Brot.

Bereits im März hatte DER FEINSCHMECKER seine Leser aufgerufen, der Redaktion ihren Lieblingsbäcker zu nennen. Rund 1000 Zuschriften erreichten hierzu die Redaktion. Zusammen mit Vorschlägen der Redakteure und freien Mitarbeiter sowie des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks Berlin kamen so etwa zweitausend Adressen in die engere Auswahl. Die Bäckereien wurden daraufhin von freien Mitarbeitern und Redakteuren in ganz Deutschland anonym besucht und anhand von Testkäufen von Brot und Brötchen geprüft. 600 Bäcker wurden nach den Tests für das Taschenbuch ausgewählt.

Neben der rein handwerklichen Qualität von Brot uns Brötchen spielte auch die Freundlichkeit und Kompetenz des Verkaufspersonals eine Rolle, die Atmosphäre im Geschäft und das Gesamtsortiment: Manche Bäcker täuschen handwerkliche Kreativität nur vor, indem sie Brote aus industriellen Backmischungen verkaufen, zum Beispiel „Bernd das Brot“. Bei einer Vielzahl dieser Backmischungen führte das zu einer Abwertung des Betriebes.

Für die Bewertung der Bäckereien wurden die Mitarbeiter und Redakteure von der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim geschult: Die Journalisten lernten dort nicht nur die wichtigsten Qualitätskriterien für gute Backwaren, sondern übten sich auch selbst im Teig kneten und Backen von Brot und Baguettes. Rund 200 der 600 Adressen finden sich in Baden-Württemberg und Bayern, traditionell die Hochburgen des deutschen Bäckerhandwerks. Aber auch die Hauptstadt hat gutes Brot zu bieten: 19 Bäcker zählen hier zu den besten in Deutschland.

DER FEINSCHMECKER mit dem beigelegten Taschenbuch ist jetzt am Kiosk und kostet 9,95 Euro.

Kalle-Bäcker feiert die Dithmarscher Kohltage

Rustikale Back-Spezialitäten würdigen das Traditionsgemüse

Die Dithmarscher Traditionsbäckerei „Kalle-Bäcker“ aus Marne nimmt auch in diesem Jahr wieder am vielfältigen Programm der Kohltage (18. bis 23. September 2012) teil, natürlich mit einzigartigen Kohl-Spezialitäten, die vom 1.9. bis zum 31.10. in allen 15 Filialen angeboten werden.

Ein Ernteertrag von fast 80 Millionen Kohlköpfen sind für den relativ kleinen Kreis Dithmarschen geradezu rekordverdächtig. Europas größtes geschlossenes Kohlanbaugebiet lässt den Kohl daher Jahr für Jahr hochleben, denn das vielseitige Gemüse hat kulinarisch und gesundheitlich tatsächlich viel zu bieten. Im feuchten, milden Küstenklima gedeiht er fast ohne Düngemittel; er ist äußerst kalorienarm, reich an Vitamin C und B sowie den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Eisen. Es gibt tausenderlei Rezepte, vom Sauerkraut über den Begleiter zu Fisch- oder Fleischgerichten oder solo als Mittelpunkt eines Gerichtes.

Bei Kalle-Bäcker gibt es natürlich wieder die begehrten Saisonartikel Kohlbrot und Kohlbrötchen mit ihrem hohen Anteil an Frischkohl sowie eine neue, bislang einzigartige Dithmarscher Delikatesse, den Krautstrudel. Die rustikale und deftige Strudelkomposition präsentiert in einem Blätterteigmantel eine Kohlfüllung aus Weißkohl, Brät nach Thüringer Art sowie Käse, fein abgeschmeckt mit Kalles eigener Kräuterrezeptur. Was die Kohl-Backwaren vom Kalle-Bäcker von anderen unterscheidet, ist die Verwendung von ausschließlich frischem Kohl und die ausgefeilten Rezepturen. Bei der traditionellen, handwerklichen Herstellung wird bewusst auf fertige Backmischungen, Zusatzstoffe oder Aromen verzichtet. Als Gärmittel werden nur die klassischen Hilfsmittel Hefe und Sauerteig eingesetzt.

Am 18. September ist Kalle-Bäcker zunächst beim offiziellen Kohlanschnitt in Zennhusen präsent. Traditionell findet dann am 19. September in der Backstube des Marner Hauptsitzes von Kalle-Bäcker das beliebte „Kohlbrotbacken für Jedermann“ statt. Ab 10 Uhr wird wieder gerührt, geknetet, gebacken und selbstverständlich auch verköstigt. Hier kann man erleben, wie sich „Backen mit Laib und Seele“ anfühlt.
Kalle-Bäcker und seine Kohlbackwaren findet man während der Kohltage außerdem auf dem Bauernmarkt mit der „längsten Kohltafel der Welt“ in Brunsbüttel (19.9.) sowie dem Marner Stadtfest (21. bis 23. September).

Termin: 19.9.2012 um 10 Uhr: Kohlbrotbacken für Jedermann bei „Kalle-Bäcker“ (Feldstraße 58a, 25709 Marne); Anmeldung unter: Tel. 04851 / 9555-0
http://www.kallebaecker.de/

daheim und unterwegs

„daheim + unterwegs“ wird sich in der 27. KW voraussichtlich mit folgenden Themen befassen:

Montag, 02.07.2012
·          Ihr Thema: Kleider machen Leute
·          daheim : Grüne Walnüsse – im Topf und auf dem Teller, mit der Designerin und Kräuterspezialistin Celia Nentwig
·          unterwegs: Menschen und aktuelle Geschichten aus NRW
 
Moderation Montag: Sandra Quellmann und Marco Lombardo
 
Dienstag, 03.07.2012 – 16.15 bis 16.45
·          Ihr Thema: Immer Ärger mit dem Mietwagen
Tipps für richtiges Buchen   von Mietwagen im Ausland und im Umgang mit Problemen, Studiogast: Kay Rodegra, Rechtsanwalt
·          daheim: „Hugo“ – das Sommertrendgetränk: herrlich erfrischend und ganz leicht herzustellen
·          unterwegs: Menschen und aktuelle Geschichten aus NRW
 
 
Mittwoch, 04.07.2012 , 17.00 bis 18.00 Uhr
·          Ihr Thema
·          daheim: Brotkünstler Bernd Armbrust präsentiert den Picknickfinger, das Brot des Monats Juli.
Mehr Geschmack geht nicht: Pünktlich zur „Draussen-Saison“ bieten die NRW-Bäcker ein tolles Rezept an, mit dem man gleich fünf verschiedene Geschmackrichtungen „auf der Hand“ hat – mit jedem „Picknickfinger“ eine andere. Das Besondere: Entweder die ZuschauerInnen backen es nach, oder sie gehen zu ihrem Bäcker und kaufen es! Denn d+u kooperiert mit den Innungs-Bäckern und der Bäckerfachschule in Olpe, so dass viele Bäckereien im Land das „Brot des Monats“ zum Verkauf anbieten.
·          unterwegs: Menschen und aktuelle Geschichten aus NRW
 
Donnerstag, 05.07.2012
·          Ihr Thema
·          daheim: Gartentipps von und mit Peter Behrens
·          unterwegs: Menschen und aktuelle Geschichten aus NRW
 

Freitag, 06.07.2012 , 17.00 bis 18.00 Uhr

·          Ihr Thema: Das perfekte Picknick

·          unterwegs: Menschen und aktuelle Geschichten aus NRW

WDR Fernsehen, daheim + unterwegs, 16.15 bis 18.00 Uhr

Die besten Bäcker Deutschlands

Wer sind die besten Bäcker Deutschlands? Dieser Frage widmet sich im Sommer 2012 das renommierte Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker„. Bei der Auswahl passender Kandidaten für ihre Testkäufe werden die Redakteure von den Brotprüfern des Institutes für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) unterstützt, die ihnen die Ergebnisse ihrer Brot-Tests zur Verfügung stellen. Die Auszeichnung der Feinschmecker-Landessieger findet im September auf der iba 2012 am Stand des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks statt. Die 750 bestplatzierten Bäcker stellt das Magazin in seiner November-Ausgabe vor.

„Ab sofort lohnt sich die Teilnahme an den Brot-Tests des IQBack gleich doppelt: die Innungsbrotprüfung liefert hilfreiche Hinweise zur Qualitätsverbesserung. Jetzt kommt noch ein weiterer Vorteil dazu: Den besten Bäckereien winkt die Aufnahme in die Feinschmecker-Liste“, freut sich Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e. V.

In der Tat erhöhen Bäcker, die im laufenden Jahr an Innungs-Brot-Tests teilnehmen, ihre Chancen deutlich. Maßgeblich für die Auswahl der 1.000 besten Betriebe, die die Testesser besuchen, sind nämlich die Zahl der eingereichten Proben bei der letzten Prüfung 2011/2012, die durchschnittliche Qualitätszahl sowie die kontinuierliche Teilnahme in den letzten drei Jahren.

Im April 2012 lassen sich die Testkäufer des Feinschmecker-Magazins an der Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim in der sensorischen Begutachtung von Backwaren schulen. Ab Juli 2012 führt die Feinschmecker-Redaktion dann ihre Testkäufe durch und kürt die 750 besten Bäcker sowie die besten Bäcker eines jeden Bundeslandes.

„Hier ist Aufmerksamkeit garantiert: Betriebe, die sich dem Qualitätssicherungssystem des IQBack anschließen, können sich durch überzeugende Ergebnisse selbst dem Feinschmecker empfehlen“, fügt RA Amin Werner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks e. V. hinzu.
Der „Bäckerei-Finder“ unter www.brot-test.de wird von Verbrauchern und Medien rund 10.000 mal pro Monat genutzt. Betriebe, die bei der Brotprüfung mit „gut“ oder „sehr gut“ abschneiden, erscheinen dort automatisch.

Gesucht und gefunden: Brot mit Charakter

Tiefkühlteiglinge vom Discounter, Fertigmischungen vom
Bäcker. Wer heute Brot mit Charakter essen möchte, hat es schwer. Die gute
Nachricht: Zusatzstofffreie Rezepte und traditionelles Bäckerhandwerk kommen wieder
in Mode. Der Trend geht wieder zu mehr Geschmack und zum sogenannten
SlowBaking. Das berichtet jetzt die aktuelle Ausgabe von BEEF!.
Seit langem arbeiten Bäckereiketten, Lebensmitteldiscounter und auch viele
selbstständige Bäcker mit Fertigbackmischungen und Teig aus der Tiefkühltruhe.

Den
Weg zurück zu gutem Brot zeigt die neueste Ausgabe von Beef!.

Das Kochmagazin für
Männer stellt die traditionelle Herstellungsweise des SlowBaking vor, die in ganz
Deutschland immer mehr Anhänger findet. Bundesweit haben sich im Verein
SlowBaking mehr als 100 Bäckereien zusammengetan. Ihr Konzept: Beste natürliche
Zutaten, innovative Rezepte und die auf langer Teigführung und Teigruhe basierende
traditionelle Backweise. Das Gebäck soll gut schmecken und länger frisch bleiben. Die
Bäckereien, die ihre Teige mit nichts als Wasser, Sauerteig, Hefe und Salz herstellen,
bieten ein ausgesuchtes Sortiment an. Mit dem „Slow-Baking“-Siegel werben darf ein
Bäcker erst nach bestandener Qualitätskontrolle des Instituts für Getreideverarbeitung
(IGV) in Potsdam. SlowBaking-Bäckereien in Ihrer Nähe finden Sie unter
www.slowbaking.de

Die besten Brötchen Hamburgs

Knackig oder weich, goldgelb oder blass, Hohlraum oder praller Teig – jedem Bäcker seine Brötchen-Philosophie. Die MOPO wollte wissen: Wo gibt es das beste Brötchen der Stadt?

Sterne-Koch Gerald Zogbaum (39) knusperte sich danach durch jeweils 14 Testmodelle – und bewertete Optik, Kruste, Teig, Frische und Geschmack. Sein Ergebnis: Hamburgs Brötchen-Mekka liegt an der Hoheluftchaussee.

Lesen Sie den gesamten Test bei der Hamburger Morgenpost:
www.mopo.de/2011/20110116/hamburg/ratgeber/die_besten_broetchen_hamburgs.html

Bäckereien verkaufen JunkFood

Eat Smarter deckt versteckte Fett-Fallen beim Bäcker auf

Die neue Zeitschrift zum Web-Angebot EatSmarter.de hat in einer groß angelegten, chemischen Untersuchung typische Bäcker-Snacks auf ihre Bestandteile untersuchen lassen. Das renommierte Hamburger Eurofins-Labor hat Bäckerei-Snacks aus Köln, München und Hamburg untersucht. Erschreckendes Ergebnis: Sehr viele „Teilchen“ beim Bäcker von nebenan sind nicht nur wahre Kalorienbomben, sie enthalten oftmals auch extreme hohe Anteile der ungesunden Transfette. So bringt es ein einziger Streuseltaler der Bäckereikette Kamps bei rund 288 Gramm auf satte 1.210 Kalorien. Das ist bereits die Hälfte des Kalorien-Tagesbedarfs in einem einzigen Teilchen.

Oftmals liegen ungesunde Transfett-Kracher in Bäckereien direkt neben gesünderen Backwaren. So brachte es ein Apfel-Zimt-Ring im Eat-Smarter-Test auf über 12 Gramm an ungesunden Transfettsäuren bei nur 130 Gramm Gesamtgewicht. Transfette stehen bei Ernährungswissenschaftlern im Verdacht, ungesundes Cholesterin und Krankheiten wie Diabetes zu fördern.

Bedenklich: Transfette und andere Bestandteile müssen bei offen verkauften Nahrungsmitteln nicht ausgewiesen werden. Ohne chemische Analyse ist es für Verbraucher nicht nachvollziehbar, was in den süßen Teilchen von der Bäckertheke drin steckt. Eat Smarter hat herausgefunden: Die Werte der offiziellen Datenbank Bundeslebensmittelschlüssel stimmen nicht mit der fetten Wirklichkeit überein. In der Realität kann der Gehalt an gesättigten Fettsäuren um bis zu 30 Prozent höher liegen. Teilweise liegt der Kalorien- und Fettgehalt einzelner Back-Snacks sogar höher als bei einem Bic Mac von McDonald’s. Bäckereien sind so unbemerkt zu Junk-Food-Anbietern geworden.

www.eatsmarter.de