ChefAlps 2015 in Zürich

Den bereits spannenden Kreis der diesjährigen ChefAlps-Protagonisten komplettiert der spanische Avantgardekoch Andoni Luis Aduriz. Damit steht das Detailprogramm an den beiden Tagen des International Cooking Summit nun fest: Insgesamt werden neun Spitzenköche aus sieben verschiedenen Ländern auf der Showbühne am 7. und 8. Juni 2015 an der ChefAlps in Zürich ihre wegweisenden kulinarischen Konzepte präsentieren.

An der vierten ChefAlps-Ausgabe stehen diesmal Bühnenshows kontrastreicher Spitzenköche auf dem Programm, die nicht dem Mainstream folgen und gerade dadurch grosse Erfolge in der Haute Cuisine verbuchen können – dank einer auffallend eigenständigen kulinarischen Handschrift oder teils sehr ungewöhnlichen Restaurantkonzepten. Zu den bereits kürzlich im Einzelnen vorgestellten Protagonisten kommt als spannender neunter Gastkoch nun Andoni Luis Aduriz aus Spanien hinzu. Unter den besten Köchen der Welt gilt er als der fortschrittlichste seiner Zunft – mit seinem Landrestaurant Mugaritz nahe San Sebastián belegt der gebürtige Baske Platz sechs in der „World’s Best Restaurants“-Liste.

Insbesondere das experimentelle Spiel der optischen Täuschung, Verwandlung und Provokation beherrscht der spanische Avantgardekoch virtuos. Bereits vor dem ersten Bissen sind seine Gerichte ein hochästhetischer Augenschmaus. Legendäre Kreationen wie die „Essbaren Steine“ haben ihn weit über die Grenzen von Nordspanien hinaus berühmt gemacht. Mit diesem und weiteren raffinierten Rezepten setzt Aduriz weltweit neue Standards in der Haute Cuisine. Auch die experimentelle Entwicklung und Führung seines Restaurants hat Vorbildcharakter.

Kreative Denkanstösse
Profis aus Hotellerie und Gastronomie sowie Nachwuchstalente und ambitionierte Gourmethobbyköche können sich mit diesen neun wegweisenden Gastköchen auf kreative Denkanstösse für ihre eigene Arbeit und auf anregende Diskussionen freuen! Auch einige von den Botschaftern der ChefAlps, darunter Andreas Caminada aus der Schweiz sowie Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer aus Österreich, die mit ihrem Namen hinter dem International Cooking Summit und seinem hohen Nutzen stehen, werden im Auditorium am 7. und 8. Juni in Zürich anzutreffen sein.

Markthalle und Galerie bieten Ausgefallenes für die Gourmetküche und jede Menge Networking
Bereits vor dem Beginn der Bühnenshows und in den Pausen dazwischen bieten sich die Markthalle und die Galerie als ideale Orte der Begegnung an. An den Ständen namhafter Anbieter und Unternehmen haben die Symposiumsteilnehmer hier Gelegenheit, im Rahmen von Livedemonstrationen und Degustationen neue und nichtalltägliche Produkte und Zutaten sowie exklusive Ausstattungen für die gehobene Gourmetküche kennenzulernen.

Tickets online erhältlich – Übernachtungen zu Spezialkonditionen im Swissôtel Zürich
Auch die vierte Ausgabe des International Cooking Summit bietet einen echten Mehrwert für alle, die von Trendsettern in der Haute Cuisine dazulernen wollen. In den letzten drei Jahren nutzten jeweils rund 1’300 Teilnehmer an beiden Symposiumstagen diese Gelegenheit. Um dem Andrang an der Tageskasse zu entgehen, empfiehlt es sich, sich im Vorfeld online ein Ticket via Starticket unter www.chef-alps.com/de/tickets zu sichern. Auswärtige ChefAlps-Besucher können von Spezialkonditionen für Übernachtungen im Swissôtel Zürich profitieren. Das Partnerhotel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsorts. Buchungsdetails unter www.chef- alps.com/besucher/unterkunft.

Neue Koch TV Show: The World’s Best Chefs

Mit großen Namen aus der internationalen Spitzengastronomie und einer außergewöhnlichen Herangehensweise erweitert „The World’s Best Chefs“ ab Ende September die deutschsprachige Fernsehlandschaft. Für die neue Sendung gewähren einige der weltbesten Köche, darunter auch der Begründer der Molekularküche Ferran Adrià, intensive Einblicke in ihre Wirkungsstätten und zeigen, welche Geschichten, Inspirationen und persönlichen Werte sich hinter den Gerichten ihrer Speisekarten verbergen. Ausgewählte deutsche Spitzenköche wie Juan Amador und Wolfgang Becker durften das Format vorab beurteilen.

Köchen in Fernsehstudios oder als Retter in Not in fremden Restaurants auf die Finger zu schauen, das gehört zur gewohnten und beliebten Unterhaltungsform vieler Fernsehzuschauer. Mittlerweile hat das audiovisuell erlebbare Zelebrieren von Essen und Genuss fast jeden Kanal erobert. Doch wie sieht das Ganze aus, wenn international renommierte Köche mitmischen und Zutritt zu ihren heiligen Hallen gewähren? Die Antwort liefert „The World’s Best Chefs“ von Nat Geo People. Die neue Sendung des National Geographic Kanals wird ab dem 27. September 2014 jeden Samstag um 21 Uhr ausgestrahlt und rückt diejenigen in den Mittelpunkt des Geschehens, die maßgeblich an der Entwicklung der modernen Gastronomie beteiligt waren und die Impulsgeber der Branche sind.

Als Gastgeberin fungiert Katie Button, eine junge amerikanische Köchin, die gemeinsam mit Félix Meana das Restaurant Cúrate in Asheville, North Carolina, führt. Beide haben bereits in Ferran Adriàs legendärem El Bulli gearbeitet, für „The World’s Best Chefs“ trifft Katie ihn nun wieder und richtet den Fokus zudem auf ähnlich einflussreiche Persönlichkeiten der gehobenen Küche. Dazu zählen Joan Roca, Andoni Aduriz, Gastón Acurio, Grant Achatz, Alex Atala, Michel Guérard, Daniel Humm, José Andrés und Juan Mari Arzak. Eine Handvoll deutscher Spitzenköche, wie Drei-Sterne-Koch Juan Amador, machten sich im Vorfeld der Premiere einen Eindruck: „Mich fasziniert der Authentizitätsanspruch der Sendung sehr. Außerdem überzeugt mich die Kombination aus kurzweiliger Dokumentation, spannender Reisereportage und niveauvoller Unterhaltung. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf Showelementen, Effekthascherei und dem Aspekt des Nachkochens, sondern auf der nachhaltigen Vermittlung der jeweiligen Küchenphilosophien.“
„The World’s Best Chefs“ zeigt Köche, die ihren Beruf als Berufung und Lebensaufgabe verstehen und über die man kaum etwas Privates weiß. Ihnen kann man ein Stückchen näher kommen, das gefällt auch Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker: „Das Thema Spitzengastronomie ist filmisch sehr gut und verständlich umgesetzt. Den Zuschauer erwarten lebendige Geschichten und keine sperrigen Inhalte. Außerdem finde ich gut, dass eine erfolgreiche Köchin durch die Sendung führt, dadurch ist The World’s Best Chefs nah am Puls der Zeit.“ Die Wertschätzung, die Chefköche wie Massimo Bottura den verwendeten Produkten entgegenbringen, beeindruckt Mario Lohninger, der 2011 vom Gault Millau zum Koch des Jahres gewählt wurde, sehr. „Junge Köche und Köchinnen brauchen solche Vorbilder, und beim Anblick dieser Top-Produkte schlägt mein Herz gleich höher. Allerdings saßen meine zwölfjährige Nichte, meine Lebensgefährtin und meine zweijährige Tochter ebenfalls gebannt vor dem Fernseher. Das Format ist also für die ganze Familie spannend.“ So sieht man beispielsweise Michel Bras und seinen Sohn Sébastien unzählige essbare Blüten und heimisches Gemüse zu ihrem Signature Dish, der Gargouillou, arrangieren. Mehr als 40 verschiedene Arbeitsschritte und zwölf Mitarbeiter sind nötig, um die Komposition perfekt auf den Tellern anzurichten – und einmal mehr wünscht man sich als Zuschauer daheim auf dem Sofa Geschmacks- und Geruchsfernsehen herbei.
In der ersten der insgesamt zwölf halbstündigen Episoden von „The World‘s Best Chefs“ ist Katie Button bei Spitzenkoch Massimo Bottura im italienischen Modena zu Gast. Dort erlebt sie den berühmten Aceto Balsamico und Parmigiano Reggiano auf bisher unbekannte Art und Weise.

Ferran Adria, Joan Roca, Andoni Luis Aduriz in Berlin

Die mit Michelin-Sternen ausgezeichneten spanischen Starköche Paco Pérez (Restaurant CINCO) und Albert Raurich (Restaurant dos palillos) veranstalteten in Berlin ein exklusives Event im kleinen, feinen Kreise mit nur 40 geladenen Gästen. Die Stars der Veranstaltung sind drei wohlbekannte Namen aus der spanischen Spitzenküche, vor denen sich jeder Gourmet in größter Ehrfurcht verbeugt: Ferran Adrià, der die gesamte Gastronomie revolutionierte, Joan Roca, derzeit bester Koch der Welt, sowie Andoni Luis Aduriz, der Vertreter der baskischen Küche schlechthin und Inhaber des viertbesten Restaurants der Welt!

Die spanischen Köche werden verschiedene Diskussionsrunden zum Thema Gastronomie moderieren. Mit dabei sind nicht minder bedeutende Gäste: Dreisterneköche, die zur Crème de la Crème der deutschen Spitzengastronomie zählen: Klaus Erfort, Sven Elverfeld, Thomas Bühner, Kevin Fehling … mehr als 35 Michelin-Sterne treffen hier zusammen, um in Anwesenheit der wichtigsten Fachpresse Nordeuropas rund um das Thema Gastronomie zu diskutieren.

An diesem ganz besonderen Tag geht es darum, welchen Weg die weltweite Spitzengastronomie in Zukunft einschlagen wird. Andoni Luis Aduriz wird dabei über die Bedeutung des multidisziplinären Wissensaustausches sprechen, während Ferran Adrià die berühmte BulliPedia, eine zukünftige gastronomische Online -Datenbank für Chefköche der nächsten Generation, vorstellen wird. Der beste Koch der Welt, Juan Roca, wird einen Einblick in „Somni“ geben, eine multisensorische Annäherung an die Gourmetküche, die sämtliche Sinne des Menschen einbezieht.

Die Veranstaltung findet in zwei Berliner Hotels statt, im hotel casa camper und im Hotel Das Stue.

Paco Pérez und Albert Raurich erklären das Konzept auf folgende Weise: „Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es, durch den Wissensaustausch dieser großen Küchenchefs die Entwicklung der europäischen Gastronomie als kreative, kulturelle und technologisch-emotionale Disziplin anzuregen bzw. zu inspirieren. Wir freuen uns sehr, an diesem Tag so viele berühmte und renommierte Experten begrüßen zu dürfen.“

Für kulinarische Hochgenüsse der Gäste sorgen das Restaurant dos palillos von Albert Raurich im hotel casa camper und das Restaurant CINCO von Paco Pérez im Hotel Das Stue. Auch das Weingut Castillo Perelada trägt seinen Teil zur Veranstaltung bei: Die Weine und Schaumweine der berühmten Bodega werden die exquisiten Kreationen in beiden Restaurants begleiten, zudem wird es eine Weinverkostung mit spanischem Jamón Ibérico Reserva Especial von Arturo Sánchez geben.

Rodolfo Guzmán

Am 30. Oktober 2012 kommt der Spitzenkoch Rodolfo Guzmán nach Hamburg. Im Einklang mit seiner kulinarischen Philosophie kreiert er für die Lebensmittelfachveranstaltung Flavours of Chile in Hamburg ein Menü, in dem endemische Produkte und traditionelle Zubereitungstechniken eine wichtige Rolle spielen.

Fester Bestandteil seiner Menükarte im Restaurant Borago ist das saisonal wechselnde endemische Menü (Menu endémica). Von Austern mit weißen Erdbeeren und blauen Kartoffeln mit Seespargel bis zum frostigen Dessert als Anspielung auf die Gletscher Patagoniens – Rodolfo Guzmán entführt in acht Gängen auf eine kulinarische Reise durch Chile. Zum Einsatz kommen in den Kreationen des Spitzenkochs vorwiegend chilenische Produkte. Mit Vorliebe verwendet Guzmán in seiner „Nature Cuisine“ Produkte, die er zum Teil selbst mit seinem Küchenteam in den Anden rund um Santiago, in der Atacama-Wüste oder auf der Insel Chiloé in Südchile sammelt. Dabei ist Einzigartigkeit ein wichtiges Kriterium: Zahlreiche der von ihm ausgewählten Produkte wie bestimmte Kräuter, essbare Blüten oder gewisse Beerensorten wachsen nur in dem südlichsten Andenland.

„Im Einklang mit den Gegebenheiten der Natur bieten wir das an, was diese uns gerade offenbart“, betont Rodolfo Guzman. „So wie die indigenen Mapuche und Pehuenche gehen wir regelmäßig hinaus, um frische Zutaten aus den unterschiedlichsten Quellen zu finden.“ Der kreative Koch gehört zur neuen Generation der Küchenchefs, die sich auf die kulinarischen Wurzeln Chiles besinnen. Gemäß der Tradition der Ureinwohner, bereitet Guzmán seine Gerichte auch auf dem heißen Stein zu und wählt einheimisches Holz zum Räuchern. Ebenso nutzt er moderne Techniken, um traditionelle Gerichte zu inszenieren und neu zu interpretieren.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in renommierten Restaurants weltweit, unter anderem in einem der weltbesten Restaurants, dem Mugaritz im spanischen Baskenland unter der Leitung des spanischen Küchenchefs Andoni Luis Aduriz, kehrte Guzmán 2007 zurück nach Chile. Im Stadtteil Vitacura in Santiago eröffnete der studierte Biochemiker das Restaurant Boragó. Im März 2012 feierte er mit Stargast Aduriz das fünfjährige Jubiläum seines Restaurants.

2012 ernannte eine der größten Tageszeitungen Chiles „El Mercurio“, das Boragó zum „Besten Restaurant des Landes“. Das internationale Bewertungsportal WBPSTARS.COM erklärte es ein Jahr zuvor zu einem der sechzig besten Restaurants weltweit. Einen weiteren Preis erhielt Rodolfo Guzmán für sein Restaurant Boragó als „Revelation of the Year“ (2008 Food Writers Circle of Chile). Seit 2010 moderiert er eine eigene Sendung mit dem Titel „Alimenta tu vida“ (Dt.: „Nähre Dein Leben“) im chilenischen Fernsehen.

Weitere Informationen über Guzman unter www.borago.cl und über die CHILE Werbeveranstaltung unter www.prochile.cl/flavoursofchilealemania/.

San Sebastian Gastronomika

Das wichtigste kulinarische Event in Spanien, quasi die CHEF-Sache Spaniens, die „San Sebastian Gastronomika“ findet im Oktober 2012 vom 7. bis 10. Oktober statt. Wieder werden die besten Vertreter der spanischen und internationalen Küche zusammenkommen.

Die Unterteilung des kulinarischen Großereignisses in die Sektionen „Haute Cuisine Off, Volkstümliche Küche und Marktküche“ wurde beibehalten. Wie auch in den Jahren zuvor soll dem Publikum eine Kombination von strenger Professionalität und innovativen Präsentationen geboten werden, die bereits großen Anklang gefunden hatte. Mit dem diesjährigen Gastland Frankreich erweist „San Sebastian Gastronomika – Euskadi Genießen“ dem Ursprungsland der Nouvelle Cuisine, seinen legendären und kreativsten Köche, dem Phänomen der „Bistronomie“, zahlreichen französischen Weinen und Aromen höchste Ehre.

Gleichzeitig wirft die Konferenz 2012 einen breiten, aber genauen Blick auf die avantgardistischsten natio-nalen und internationalen Meister der gehobenen Gastronomie. Tradition, Evolution, Revolution, Kreativität und Phantasie sind die Schlüsselwörter für das „world cooking event“ im Kursaal Palast von San Sebastian. Über die neuesten Trends werden die Besucher anhand von Moderationen, Live-Kostproben, Workshops und Gesprächen unterrichtet. Diario Vasco und Grup Gsr sind die Organisatoren der Veranstaltung. Das Technische Komitee umfasst die großen Namen der baskischen Küche: Hilario Arbelaitz, Karlos Arguiñano, Juan Mari Arzak, Martin Berasategui, Andoni Luis Aduriz, Pedro Subijana. Konferenzleiter ist Roser Torras.

Doch nicht nur das Kochen selbst ist auf der San Sebastian Gastronomika als Disziplin vertreten; auch der Lebensmittel-und Weinsektor ist präsent. Mit Vorträgen, Verkostungen und Aktivitäten wie dem „Sommelier Wettbewerb 2012, einem Nationalen Grillwettbewerb, der Internationalen Gin & Tonic Competition und neuen Formaten wie „Kochen mit…“ werden ganz unterschiedliche Zielgruppen erreicht.

Auf dem Programm steht auch ein Verkostungswettbewerb um die besten französischen und spanischen Käsesorten. Die erfolgreiche Aktion „La Grande Bouffe – „Das große Fressen“, bei der acht berühmte Köche an einem großen Tisch zusammenarbeiten, wird wiederholt. Der ALTA-Kongress bringt die besten französischen Köche von gestern, heute und morgen zusammen: die Elterngeneration der Nouvelle Cuisine (Alain Senderens, Jacques Maximin), die aktuellen Mythen (Pierre Gagnaire und Michel Bras), die legendären Maitres (Michel Troisgros und Anne-Sophie Pic), zeitgemässe Bistro Küche (Iñaki Aizpitarte und Yves Camdeborde) , Alpine Küche (Emmanuel Renault) und junge Talente (Pascal Barbot, David Toutain und Mauro Colagreco).

Natürlich sind auch die „großen Basken“ Arbelaitz, Arzak, Berasategui, Aduriz und Subijana sowie andere weltberühmte spanische Köche wie Joan Roca, Quique Dacosta, Carme Ruscalleda und Dani Garcia vertreten. Aus dem Ausland nehmen Weltgrößen wie René Redzepi, (laut der Zeitschrift „Restaurant“ in den letzten drei Jahren der beste Koch der Welt), Alex Atala, Massimo Bottura und Denis Martin teil. Aber auch vielversprechende junge Talente der baskischen und spanischen Küche stellen sich dem Publikum vor.

www.sansebastiangastronomika.com

Baskische Küche goes Berlinale

Auftritt baskischer Weine und Spezialitäten bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin am 13. Februar in der spanischen Botschaft

Im Rahmen des 6. Kulinarischen Kinos der Berlinale organisiert die baskische Regierung in Zusammenarbeit mit dem Basque Culinary Center eine „Jornada Euskadi“, einen Baskenland-Tag, bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Eine Abordnung baskischer Unternehmen der Lebensmittelbranche wird bei dieser Veranstaltung vor Ort sein, um Kontakte zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen mit dem deutschen Markt zu etablieren.

Die baskischen Produkte werden vertreten von:
• Weine der Rioja Alavesa (DOCa Rioja), durch das Export-Konsortium “Araex Export Group” und die Bodega Heredad de Ugarte
• Txakoli-Weine, durch den Kontrollrat der Weinbauregion DO Getariako Txakolina
• Fischprodukte und Konserven mit den Firmen CORPA (Corporación Pascual Hermanos) und Hijos de José Serrats
• Idiazabal-Käse (DO-zertifiziert), vertreten durch Basque Cheese

Auch die baskische Gourmetküche ist auf dem Festival präsent: Der Film „Mugaritz BSO“, Ergebnis eines gastronomisch-musikalischen Gemeinschaftsprojekts, hat beim Kulinarischen Kino Premiere. Darin übersetzt der Musiker Felipe Ugarte die kulinarisch und optisch ansprechenden Gerichte des baskischen Starkochs Andoni Luis Aduriz in Musik. Musiker und Koch zeigen, wie überall auf der Welt die Zutaten eines Gerichts und die Musik in einer Konstellation aus Landschaft und Tradition entstehen.

Das Programm des Baskenland-Tages “Jornada Euskadi”

Die Jornada Euskadi findet statt:
am Montag, 13. Februar
ab 11.30 Uhr
in der spanischen Botschaft in Berlin
Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin-Tiergarten.

Nach der Begrüßung durch den spanischen Botschafter Don Rafael Dezcallar wird die baskische Kulturministerin Doña Blanca Urgell im Namen der baskischen Regierung und der mitwirkenden Ministerien und die Veranstaltung eröffnen und den Anwesenden das Baskenland mit einigen Worten zu Kultur, Tourismus und Lebensmittelsektor vorstellen.

Das erste Highlight ist eine Podiumsdiskussion zu den Themen Gastronomie, Kunst und Gesellschaft in prominenter Besetzung. Als Teilnehmer sind die baskischen Spitzenköche Andoni Luis Aduriz – Restaurant Mugaritz (2 Michelin-Sterne), Eneko Atxa – Restaurant Azurmendi (2 Michelin-Sterne) und Elena Arzak – Restaurant Arzak (3 Michelin-Sterne) sowie der Direktor des Filmfestivals in San Sebastián, José Luis Rebordinos, und der Leiter des Kulinarischen Kinos der Berlinale, Thomas Struck, geladen. Moderiert wird die Runde von Madeleine Jakits, der Chefredakteurin des Gourmet-Magazines Der Feinschmecker.

Danach wird Amaia Barrena, die innerhalb der baskischen Regierung den Bereich Innovation und Lebensmittelindustrie verantwortet, kurz den Lebensmittelsektor des Baskenlands vorstellen. Direkt im Anschluss wird den den Teilnehmern ein von Elena Arzak y Eneko Atxa exklusiv kreierter Cocktail serviert.

Den Abschluss bildet ein musikalischer Ausklang mit den baskischen Musikern Felipe Ugarte (einer der Protagonisten des Film Mugaritz BSO) und Beñat Iturrioz sowie dem Folklore-Tänzer Mikel Aristegui.

Lesen Sie mehr über Berlinale-Kulinarisches Kino hier:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340903/Berlinale-Kulinarisches-Kino-2012.html

Berlinale: Kulinarisches Kino 2012

„Trust in Taste“ lautet das Motto des 6. Kulinarischen Kinos der 62. Berlinale, das vom 12. bis 17. Februar 2012 stattfindet. Fünfzehn Filme über Essen und Umwelt laufen im Kino des Martin-Gropius-Baus. Nach den Filmen um 19:30 Uhr servieren die Spitzenköchin Sonja Frühsammer und die Sterneköche Michael Kempf, Christian Lohse, Marco Müller aus Berlin sowie Andoni Luis Aduriz aus dem Baskenland im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“ jeweils ein Menü, das von den Filmen inspiriert ist.

„Essen ist Vertrauenssache“, erläutert Dieter Kosslick das diesjährige Motto. „Der Verbraucher sollte sich nicht nur nach Bio-Siegeln und klein gedruckten Etiketten richten, sondern vor allem seinem Geschmacksinn vertrauen. Erfahrene Köche können schmecken, ob Lebensmittel aus industrieller Massenproduktion stammen, ob Bindemittel, Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe verwendet wurden. Geschmack ist eine Sache der Erfahrung, die man auch im Kulinarischen Kino der Berlinale machen kann“.

„Vor den kulinarischen Genüssen präsentieren wir wieder aktuelle filmische Feinkost, in der Nahrung und Geschmack aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden“, beschreibt Kurator Thomas Struck das Programm. Den Auftakt macht Comme un chef (The Chef) von Daniel Cohen, eine französische Komödie, die so locker und lecker ist, wie die Brioches, die Chefkoch Lagarde (Jean Reno) für seine Tochter zubereitet, um den Familienfrieden und außerdem die französische Haute Cuisine vor der Molekularküche zu retten. Sonja Frühsammer wird nach dem Film ein Menü servieren.

Dieses Jahr gibt es auffällig viele Premieren im Kulinarischen Kino. Nach fünf Jahren hat sich das Programm etabliert.

In Mugaritz B.S.O. von Juantxo Sardon übersetzt der Musiker Felipe Ugarte die kulinarisch und visuell delikaten Gerichte des baskischen Starkochs Andoni Luis Aduriz aus San Sebastián in Musik. Musiker und Koch zeigen, wie überall auf der Welt die Zutaten eines Gerichts und die Musik in einer Konstellation aus Landschaft und Tradition entstehen. Andoni Luis Aduriz wird extra nach Berlin anreisen und das Menü zu seinem Film vorbereiten.

Entre les Bras (Step Up to the Plate) von Paul Lacoste dokumentiert den spannenden Generationswechsel in dem französischen 3-Sterne Restaurant Bras aus Laguiole, Aubrac. Der Vater Michel Bras glaubt, dass der Weg nach oben leichter ist, als der Kampf, um an der Spitze zu bleiben. Michael Kempf hat die delikate Aufgabe, nach dieser Dokumentation ein französisch inspiriertes Menü zu kreieren.

Im Dokumentarfilm Last Call at the Oasis von Oscar-Preisträgerin Jessica Yu kämpfen Experten und unerschrockene Aktivisten, wie die reale Erin Brockovich, gegen den lokalen und globalen Missbrauch des Wassers. Die Filmemacher und Experten diskutieren überraschende Lösungen, um den Mangel an Trinkwasser zu beheben. Ein Vorschlag besteht darin, Abwasser zu recyclen. Christian Lohse wird anschließend ein Menü kochen.

Ein Spitzenkoch der vegetarischen Küche muss in TSAO Jui-Yuans Spielfilm Joyful Reunion sein Restaurant aufgeben, weil er das Gedächtnis verliert. Mit einem Gericht aus seiner Jugend kehrt die Erinnerung zurück und er erkennt seine erste Liebe wieder. Marco Müller, vom Magazin „Der Feinschmecker“ zum Koch des Jahres gekürt, überträgt das Melodrama auf sein Menü.

In den Spätvorstellungen um 22:00 Uhr stehen soziale und ökologische Themen im Mittelpunkt. In Das Rohe und das Gekochte (The Raw and the Cooked) dokumentiert Monika Treut das erwachende „green movement“ in Taiwan. Canned Dreams porträtiert auf einer bildgewaltigen Reise um die Welt die Schicksale einfacher Arbeiter, die an der Herstellung einer Dose Ravioli beteiligt sind. Lupe el de la Vaca (Lupe of the Cow) zeigt mexikanische Kleinbauern, die mit Witz und Musik ihr hartes Leben meistern. In dem koreanischen Gangsterfilm Hindsight verliebt sich ein Bandenboss bei einem Kochkurs in seine Mitstudentin. Alexa Karolinski zeigt in Oma & Bella wie ihre Oma und deren Freundin in Charlottenburg jüdische Traditionen pflegen.

Begleitend zum Programm werden Kurzfilme präsentiert: Should The Wife Confess? (Bernardo Camisão), Asparragos (Laura Zuallaert), Lepokoa (Safy Nebbou) und Pokot Ash Yoghurt (Francesco Amato, Stefano Scarafia).

Beim „Youth Food Cinema“ am 17.2. um 9:30 Uhr wird die Bedeutung von Traditionen in der Familie thematisiert. Der mexikanische Film Canela (Cinnamon) von Jordi Mariscal erzählt die Geschichte eines Mädchens, ihrer Großmutter und der Liebe beider zur Küche. Anschließend bereitet der Koch der mexikanischen Botschaft Armando Hernández mit SchülerInnen ein mexikanisches Menü vor, denn wie die Großmutter Tere im Film sagt „Gut zu kochen ist keine Frage des Alters, sondern des Talents.“

Zur „TeaTime“ um 17:00 Uhr finden im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“ Lesungen, Diskussionen und Tastings statt. Am 14.2. präsentiert Michael Hoffmann sein neues Kochbuch für Blinde und Sehende „Trust in Taste“. Im Anschluss serviert er Fingerfood mit Gerichten aus dem Buch (in deutscher Sprache, Eintritt € 10,00).

Am 15.2. findet die Diskussion „The Real Erin Brockovich“ mit der Umwelt-Aktivistin Erin Brockovich statt. Sie wird über ihre aktuellen Erfahrungen im Kampf für eine saubere Umwelt sprechen (in englischer Sprache, Teilnahme nur mit Anmeldung unter kulinarisches.kino@berlinale.de). 25 Millionen Menschen sahen Steven Soderberghs Film Erin Brokovich – Eine wahre Geschichte mit Julia Roberts in der Titelrolle.

Der Vorverkauf für das Kulinarische Kino beginnt am 6. Februar 2012 um 10:00 Uhr an den Zentralen Vorverkaufsstellen in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele sowie online unter www.berlinale.de und an allen an das Eventim-Netz angeschlossenen Theaterkassen.

OUT NOW – Port Culinaire No. NINETEEN – XXL Ausgabe

Aus dem Inhalt:
Kakao gegen Armut / Mit Oliver Coppeneur in Nicaragua
Spice Girl… / oder die Geschichte von dem Mädchen mit den zwei Namen. Sarah Henke und die Kressen
Die neue deutsche Schule / Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel und Sven Elverfeld
Avantgarde Part Ten / Jonnie B. Good – Jürgen Dollase über Jonnie Boer
Die baskische Revolution / Elena und Juan Mari Arzak / Andoni Luis Aduriz
Die Welt hinter dem Spiegel / Massimo Bottura
Lass Knacken! Salat von den Fildern. / Zu Besuch im Keltenhof – Vol. II

Mit Beiträgen von:
Thomas Ruhl, Jürgen Dollase, Evert Kornmayer, Jasmin Oberdorfer, Prof. Dr. Ingo Scheuermann, Ralf Bos, Christian Stromann und Hanjo Wimmeroth
Rezepte von:
Christian Hümbs, Sarah Henke, Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel, Sven Elverfeld, Jonnie Boer, Andoni Luis Aduriz, Massimo Bottura, Heinz Reitbauer, Andreas Caminada, Jean Claude Bourgueil, Joachim Wissler, Elena und Juan Mari Arzak

Einblicke in PORT CULINAIRE No. EIGHTEEN

3. Ausgabe 2011, 196 Seiten, 24 x 28 cm, 19,90 Euro,
Bestelink:978-3-942051-25-5, Edition Port Culinaire

Andoni Luis Aduriz: Grillkohle

Andoni Luis Aduriz, einer der kreativsten Köche Spaniens, entwickelte eine neue Grillkohle

Eigentlich ist es nur ein simpler Trick mithilfe der Strahlungswärme: das Grillen. Durch das Schließen der Oberfläche sollen Fisch, Fleisch und Gemüse Saft, Kraft und Geschmack bewahren. Danach wird bei mäßiger Temperatur à point gegart.

Die Methode des Grillens gehört mit Sicherheit zu den ältesten Kochtricks der Menschheit. Die Bandbreite der Griller hat sich im Laufe der Jahrhunderte sehr erweitert, vom Holzkohle-Griller bis zum Elektro-Griller. Die besten Griller aber sind die Männer. Denn wo weltweit steht eine Frau am Grill? Bewaffnet mit Grillzange, Pinsel und Gabel. Und wo kümmert sich der Mann bei einer Grillfête um Salate, Saucen etc.? Mann steht lieber majestätisch am Griller, als Meister des ständigen Wendens von Würsteln und Steaks.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
www.salzburger-fenster.at/rubrik/genuss/1608/an-die-griller-fertig-los_9006.html

Andoni Aduriz

Während die Gourmet-Welt noch über Ferran Adriàs Küche staunt, wächst im spanischen Baskenland ein Kronprinz heran: Adrià-Schüler Andoni Aduriz.

Wo Andoni Aduriz herkommt, treffen sich die Männer nicht zum Skat oder Fußball, sondern zum Kochen.

Einmal verschanzte sich der 3-Sterne-Koch monatelang in Spaniens führender Leber-Klinik in Granada. Die Ärzte schüttelten ungläubig den Kopf, aber sie ließen ihn geduldig seine Notizen machen. Er wollte das Organ verstehen, Enzyme, Fett, Proteine. Heute kocht niemand besser Leber als Andoni. Bei ihm geht es nicht um ein Grad Gartemperatur hin oder her, sondern ums tausendstel Grad. Ein praktisch veranlagter Theoretiker (oder doch ein theoretisch veranlagter Praktiker?)

Lesen Sie den gesamten Artikel über Andoni Aduriz im Focus:
www.focus.de/kultur/leben/kochkuenstler-aduriz_aid_144530.html