Michael Riemenschneider

Atelier Wilma von Michael Riemenschneider eröffnet in den nächsten Wochen

Selten hatten die Buschtrommeln in Frankfurt so viel zu tun: Sei es Eröffnung, Einrichtung, Küchenstil oder Preisgestaltung, über Michael Riemenschneiders ehrgeiziges Projekt gibt es viel Spekulation. Tatsache ist: Das Atelier Wilma, nach Riemenschneiders kürzlich verstorbener Großmutter benannt, wird Mitte des kommenden Monats in der Schneckenhofstraße in Frankfurt-Sachsenhausen eröffnen. Die Küche setzt auf klassische Elemente, die modern und auf sehr hohem Niveau realisiert werden, dabei ist dem 34-Jährigen der nicht-exklusive Ansatz besonders wichtig.

„Natürlich bieten wir hervorragende Qualität, das versteht sich ja von selbst“, so der gebürtige Pfaffenwiesbacher. „Aber ein Menü bei uns soll erschwinglich sein. Mit dem Atelier Wilma habe ich ein Herzensprojekt umgesetzt, das möglichst vielen Gästen zugänglich sein soll.“ Riemenschneider, der zuletzt in seinem eigenen Restaurant Canvas in London kochte, setzt seiner Großmutter mit dem Atelier Wilma ein Denkmal. Die anspruchsvolle Küche greift Elemente auf, wie man sie auch in Omas Küche findet, und verbindet sie mit modernen Einflüssen. Dabei kann sich der Gast am Abend ganz individuell ein bis zwölf Gänge aus Vorspeisen, Zwischengängen, Hauptspeisen und Desserts zusammenstellen, die Speisekarte umfasst die Bereiche Land & Erde, Meer & Küste und Moderne Klassiker.

Vollkommen auf die Gegenwart konzentriert sich Riemenschneider bei der Einrichtung. Mit Sitzmöbeln aus edlem Kalbsleder, stylisher Kupferdecke und Accessoires wie einem speziell angefertigten Hermès-Spiegel aus orangefarbenem Leder setzt der Unternehmer wohlüberlegte Akzente. Besonders stolz ist Riemenschneider auf die Profiküche inklusive Bermer-Herd, wo er gemeinsam mit seinem Team an neuen Kreationen arbeitet. In puncto Mitarbeiter hat der Inhaber eine hochkarätige Auswahl getroffen. So unterstützen ihn Alexander Sadowczyk, zuletzt im Restaurant Lafleur in Frankfurt tätig, als Sous-Chef, Max-Bernhard Schnell, der zuvor im Falkenstein Grand Kempinski arbeitete, als Restaurantleiter, Julian Stork aus dem Wallsé in New York City als Küchenchef und Jessica Kreschner als stellvertretende Restaurantleiterin.

Im Restaurant befinden sich auch Riemenschneiders privates Küchenlabor und im hinteren Bereich des Hauses eine Private Dining Area. Ebenfalls geplant ist ein Weinkeller, wie er in Frankfurt wohl seinesgleichen suchen wird.

Nach zahlreichen Stationen in Frankreich und Großbritannien, darunter auch in Sternerestaurants, eröffnete Michael Riemenschneider 2008 sein erstes Restaurant in Cornwall. Seit Anfang 2016 betreibt Riemenschneider außerdem das Restaurant Tischlerwirt in Kitzbühel.

www.atelierwilma.restaurant

Goldhahn und Sampson II eröffnet im November in Berlin Charlottenburg

Nach fast 9 Jahren im P’Berg folgt nun der zweite Laden im Berliner Westen: auf 300 qm entsteht die umfangreichste Kochbuchhandlung Deutschlands.

Neun Jahre gibt es den ersten Laden von Sascha Rimkus, Andreas Klöckner und Thomas Goldhahn am Helmholtzplatz. Das Konzept aus modernem Lebensmittelladen, Wein- und Kochbuchhandlung, Café und Kochschule hat sich bewährt. Darum wird im neuen Laden, intern „Wilma“ genannt, auch fast alles bleiben wie es ist – nur größer und mit mehr Platz. „Es gibt noch so viele Produkte und Kochbücher, die wir gerne ins Sortiment aufnehmen würden, aber in der Dunckerstraße sind die Regale alle komplett voll“, sagt Andreas Klöckner, einer der beiden Gründer.

„Wir haben uns bewusst für diese Ecke von Charlottenburg entschieden, weil es hier einfach keinen guten Kaffee gibt“, witzelt Sascha Rimkus, eigentlich der Weinexperte im Gründerteam, über die Standortwahl. Die „Wilma“ zieht in die Ur-Filiale der Biocompany in Charlottenburg ein und wird auf 300 qm die größte Kochbuchhandlung Deutschlands beherbergen: mehr als 4.000 Titel in deutscher und englischer Sprache wird diese umfassen. Am 15-meterlangen Tresen grenzt die Kaffeebar an eine große Delikatessen-Theke. Wie in Prenzlauer Berg gibt es Brot von Sironi, Cheesecake und Kaffee von Five Elephant, Käse von Blomeyer und, neu, frische Pralinen von Summerbird aus Dänemark. Insgesamt wird sich das Sortiment deutlich vergrößern, aber das Credo, möglichst alle Waren direkt von den Herstellern zu importieren bleibt. Die Auswahl der Produkte wird ebenfalls weiterhin von der Qualität der Zutaten und dem handwerklichen Können ihrer Macher bestimmt.

Das gilt ebenfalls für die Weine. Rimkus bleibt seiner Linie auch am neuen Standort treu. Der Fokus liegt auf Winzerweinen von kleinen Weingütern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Bei einer insgesamt größeren Auswahl werden aber auch neue Themenschwerpunkte gesetzt: biodynamische Weine und Naturweine bekommen ab November ihr eigenes Regal.

Im hinteren Teil des Ladens entsteht die neue Kochschule. An vier Stationen können zukünftig 16- 50 Kochschüler lernen wie Fleisch pariert, Curry-Pasten gemischt oder Macarons gebacken werden. Auch Events wie Buchvorstellungen, Wein-Tastings und Küchenparties sind geplant, denn endlich ist Platz die Ideen umzusetzen, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Was 2006 als Zweimann-Show begann ist mittlerweile ein kleines Unternehmen geworden. An beiden Standorten zusammen werden bald über 30 multitalentierte Mitarbeiter beschäftigt. Bis zur Eröffnung haben Klöckner, Rimkus, Goldhahn und ihr Team noch eine große Hürde zu nehmen: alle 10.000 Produkte werden erst kurz vorher geliefert und müssen innerhalb von 72 Stunden in die Regale eingeräumt werden.

www.goldhahnundsampson.de

Zu Tisch in … Katalonien

arte, Donnerstag, 19.03., 18:30 – 19:00 Uhr

Katalonien liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel, zwischen den Pyrenäen und der Mittelmeerküste. Die Bewohner Kataloniens sehen sich selbst als ‚Preußen‘ Spaniens: fleißiger, zuverlässiger und mutiger als die Einwohner der anderen Regionen und zudem mit dem höchsten Bruttosozialprodukt gesegnet.

Die Katalanen gelten außerdem als einfallsreiche Köche. Typische Gerichte sind ‚Arroz a la Catalana‘, ein Reisgericht mit Kaninchen oder Hühnerfleisch, ‚Excalibada‘, gegrilltes Gemüse in Olivenöl, und ‚Conill con caragols‘, Kaninchen mit Schnecken und Knoblauch.
Letzteres ist auch das Lieblingsgericht von Wilma Baró, einer Obstbäuerin aus dem Dorf Seros. Es liegt in der Provinz Lleida im Landesinneren, 200 Kilometer von Barcelona entfernt. Hier wurde bis zu den 40er Jahren Weizen angebaut und Viehwirtschaft betrieben. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenz der anderen Regionen Spaniens sind die Bauern mittlerweile auf Obstwirtschaft umgestiegen.

Aus der Umgebung von Seros kommen die besten Pfirsiche und Nektarinen Kataloniens. Wilma und ihr Mann Miguel waren früher Mitglied der örtlichen Kooperative, seit 15 Jahren jedoch fährt Miguel zweimal pro Woche mit seinem Kleinlaster auf den Großmarkt nach Barcelona. Beide leben mit der Natur und leiden auch mit ihr. Hagelschäden, Trockenheit oder Schädlingsbefall machen ihnen zu schaffen. Kein Jahr ist wie das andere, jedes Mal fällt die Ernte anders aus. Doch den Mut verlieren sie nie, schließlich sind sie die ‚Preußen‘ Spaniens.

Zu Tisch in… Katalonien

Katalonien liegt im Nordosten der iberischen Halbinsel, zwischen den Pyrenäen und der Mittelmeerküste. Die Bewohner Kataloniens halten sich für die ‚Preußen‘ Spaniens, denn aus ihrer Sicht sind sie fleißiger, zuverlässiger und mutiger und erwirtschaften dazu noch das höchste Bruttosozialprodukt im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens.

Die Katalanen gelten außerdem als einfallsreiche Köche. Typische Gerichte sind ‚Arroz à la Catalana‘, ein Reisgericht mit Kaninchen oder Hühnerfleisch, ‚Excalibada‘, gegrilltes Gemüse in Olivenöl, und ‚Conill con caragols‘, Kaninchen mit Schnecken und Knoblauch. Das ist auch das Lieblingsgericht von Wilma Baró einer Obstbäuerin aus dem Dorf Seros. Es liegt im Landesinnern, in der Provinz Lleida, 200 Kilometer von Barcelona entfernt. Hier wurde bis in die 40er Jahre Weizen angebaut und Viehwirtschaft betrieben. Bedingt durch die zunehmende Konkurrenz anderer Regionen Spaniens stiegen die Bauern auf Obstwirtschaft um.

Aus der Umgebung von Seros kommen inzwischen die besten Pfirsiche und Nektarinen Kataloniens. Wilma und ihr Mann Miguel waren früher Mitglied der örtlichen Kooperative. Aber seit 15 Jahren fährt Miguel zweimal pro Woche mit seinem Kleinlaster auf den Großmarkt nach Barcelona. Beide leben mit der Natur und beide leiden mit ihr. Hagelschäden, Trockenheit oder Schädlingsbefall machen ihnen zu schaffen. Kein Jahr ist wie das andere, jedes Mal fällt die Ernte anders aus. Doch den Mut verlieren sie nie. Schließlich sind sie die ‚Preußen‘ Spaniens.

arte, Dienstag, 21.08., 20:15 – 20:40 Uhr

Zu Tisch in… Katalonien

Katalonien liegt im Nordosten der iberischen Halbinsel, zwischen den Pyrenäen und der Mittelmeerküste. Die Bewohner Kataloniens halten sich für die ‚Preußen‘ Spaniens, denn aus ihrer Sicht sind sie fleißiger, zuverlässiger und mutiger und erwirtschaften dazu noch das höchste Bruttosozialprodukt im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens.

Die Katalanen gelten außerdem als einfallsreiche Köche. Typische Gerichte sind ‚Arroz à la Catalana‘, ein Reisgericht mit Kaninchen oder Hühnerfleisch, ‚Excalibada‘, gegrilltes Gemüse in Olivenöl, und ‚Conill con caragols‘, Kaninchen mit Schnecken und Aioli. Das ist auch das Lieblingsgericht von Wilma Baró einer Obstbäuerin aus dem Dorf Seros. Es liegt im Landesinnern, in der Provinz Lleida, 200 Kilometer von Barcelona entfernt. Hier wurde bis in die 40er Jahre Weizen angebaut und Viehwirtschaft betrieben. Bedingt durch die zunehmende Konkurrenz anderer Regionen Spaniens stiegen die Bauern auf Obstwirtschaft um.

Aus der Umgebung von Seros kommen inzwischen die besten Pfirsiche und Nektarinen Kataloniens. Wilma und ihr Mann Miguel waren früher Mitglied der örtlichen Kooperative. Aber seit 15 Jahren fährt Miguel zweimal pro Woche mit seinem Kleinlaster auf den Großmarkt nach Barcelona. Beide leben mit der Natur und beide leiden mit ihr. Hagelschäden, Trockenheit oder Schädlingsbefall machen ihnen zu schaffen. Kein Jahr ist wie das andere, jedes Mal fällt die Ernte anders aus. Doch den Mut verlieren sie nie. Schließlich sind sie die ‚Preußen‘ Spaniens.

arte, Sonntag, 06.05., 17:35 – 18:05 Uhr (VPS 17:35)