Bodensee-Insel Reichenau in vier Gängen

Gemüsefelder, Gewächshäuser und Obstwiesen satt: So präsentiert sich die UNESCO-Welterbe-Insel Reichenau im westlichen Bodensee ihren Besuchern. Welche kulinarischen Genüsse die Reichenauer aus dem üppigen Angebot an Gemüse, Kräutern, Wein und Fisch zaubern, erfahren Genießer bei der individuellen „Reichenau-Wanderung in vier Gängen“.
Die Tour führt in vier Stationen über die weltbekannte Insel und verbindet den Besuch bei ausgewählten Lieblingsgastronomen zu einem perfekten Vier-Gänge-Menü. Karte und Wegbeschreibung zur Route sowie Gutscheine für die einzelnen Gänge sind im „WanderPass“ enthalten. So können Besucher die Insel auf eigene Faust erkunden, ohne die wichtigsten kulinarischen Highlights zu verpassen.

Die Genießertour startet im Hotel Restaurant Kreuz in Oberzell im Osten der Insel mit dem ersten Gang – Kräuterhäppchen, Gemüse der Saison und einem Glas Inselsecco. Die benachbarte Kirche St. Georg gibt erste Gelegenheit, um in die Welt der Reichenauer Historie einzutauchen. Von hier führt die Wanderung vorbei an Gewächshäusern und Weinbergen hinauf zur Hochwart, dem höchsten Punkt der Insel. Vor traumhafter Aussicht schlängelt sich der Weg an den See zum Strandhotel Löchnerhaus, wo Familie Baumgärtel einen typischen Fischteller mit Salat und Wein reicht. Anschließend geht es zur zweiten Wanderetappe ins Inselinnere und zur nächsten kulinarischen Station. Im Ganter Hotel & Restaurant Mohren gibt es ein Dessert je nach Saison und eine Tasse Kaffee oder Tee. Die nächste Etappe führt am Münster vorbei – hier ist ein Abstecher in die ehemalige Klosterkirche und den Kräutergarten möglich – und am See entlang zum letzten kulinarischen Gang. Bei kleinen Fischleckereien und Reichenauer Wein klingt der Tag in Riebels Fischimbiss gemütlich aus.

Jederzeit buchbar auf www.tourismus-untersee.eu oder in der Touristinformation Reichenau. Informationen: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 91 90 55,
info@tourismus-untersee.eu, www.tourismus-untersee.eu

Alle Infos kompakt: Kulinarische Wanderung in vier Gängen: Buchbar von April bis Oktober dienstags, freitags, samstags und sonntags (außer an Feiertagen), die Wanderstrecke beträgt ca. 8 km, Dauer ca. 5 bis 6 Stunden, der „WanderPass“ mit Vouchern, Karte und Wegbeschreibung ist für 46 Euro pro Person bei der Tourist-Information Reichenau erhältlich. Anmeldung erbeten. Mit Übernachtung gibt es das Angebot ab 115 Euro.

Weitere kulinarische Angebote:
Schifffahrt mit Weinprobe: Zu einer Weinfahrt auf dem Untersee lädt die Schifffahrtsfamilie Lang am 9. September auf die „MS Seestern“ ein. Weinkenner Wolfgang Schuler reicht Vesper und Weine der Region und informiert über die verschiedenen Anbaugebiete am Bodensee. Mittwoch, 9.9.2015, 18 Uhr ab Steg Gaienhofen (D) und 18.10 Uhr ab Steg Steckborn (CH), 40,50 Euro pro Person. www.tourismus-untersee.eu

Abendrundfahrt mit italienischem Buffet: Idyllische Sonnenuntergangsfahrt über den Untersee mit Traumaussicht auf die Hegau-Berge und frisch zubereiteten mediterranen Köstlichkeiten.
Donnerstag, 17.9./24.9./1.10.2015, jeweils 18.30 Uhr ab Steg Gaienhofen (D) und 18.40 Uhr ab Steg Steckborn (CH), 40,00 Euro pro Person. www.tourismus-untersee.eu

Rumänien – aktiver Familienurlaub in Siebenbürgen

Transsilvanien – alleine beim Klang des Namens möchte einem das Blut in den Adern gefrieren. Man denkt an einsame Bergtäler, hört Wölfe heulen und im bleichen Licht des Vollmonds treibt Graf Dracula sein Unwesen.

Dass Transsilvanien – das „Land hinter den Wäldern“ ausser den Gruselgeschichten um Graf Dracula viel zu bieten hat, wissen im westlichen Europa nur wenige. Rumänien ist ein sehr vielseitiges Urlaubsland. Zum einen locken unermessliche Kulturschätze, darunter viele Burgen und Schlösser und – einzigartig in Europa – die Siebenbürgischen Kirchenburgen. Zum anderen laden die Karpaten, die das Land in weitem Bogen umspannen, zu herrlichen Wanderungen und Begegnungen in nahezu unverfälschter Natur ein. Während die Dörfer vielfach den Eindruck erwecken als wäre die Zeit vor 100 Jahren angehalten worden pulsiert das Leben in den Städten. Rumänien ist ein faszinierendes Land des Aufbruchs und nach wie vor ein Reiseland für Menschen mit Entdeckergeist.

In Mesendorf (dt: Meschendorf), einem kleinen, in herrlicher Umgebung gelegenen und früher überwiegend von Siebenbürger Sachsen bewohntem, Dorf nahe Sighisoara (Schäßburg) – im Herzen Siebenbürgens – scheint die Zeit tatsächlich still zu stehen.

Der Reiseveranstalter TransylvaniaTravel lädt ein, in einem ursprünglichen Dorf Siebenbürgens das unverfälschte Dorfleben kennen zu lernen, einen Einblick in die Kultur, die Geschichte und das Leben der Dorfbevölkerung zu bekommen und im Herzen Siebenbürgens einen entspannten Urlaub der etwas anderen Art zu erleben. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gibt den Gästen die Möglichkeit, sich handwerklich, kreativ oder auch sportlich zu betätigen. Gemeinsam können Eltern mit Kindern hier eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen. Sie werden eine Schatzsuche in der Teufelsbach-Schlucht unternehmen, eine Hütte aus Ästen und Gras bauen sowie mittelalterliche Kostüme und Artikel des täglichen Bedarfs anfertigen. Neben diesen Naturerlebnissen werden bei geführten Ausflügen nach Sighisoara (Schäßburg) – mit der einzigen bewohnten Burg in Osteuropa – und Biertan (Birthälm) zwei historisch wertvolle mittelalterliche Orte besucht (beide UNESCO Weltkulturerbe).

www.transylvaniatravel.net

Auf Genussreise am westlichen Bodensee

Das Jahr 2012 ist am westlichen Bodensee dem puren Genuss gewidmet. Der Untersee, der auch als die „feine Ecke“ vom Bodensee gilt, tischt mit badischem Charme und Schweizer Gastfreundschaft alles auf, was See, Weiden, Äcker, Streuobstwiesen und Weinberge zu bieten haben. Eine Broschüre informiert ab März über die zahlreichen kulinarischen Angebote und Events, die aus Anlass des Schwerpunktjahres auf dem Programm stehen.

Kochkurse und Küchenfeste, kulinarische Lesungen, Schifffahrten mit Verkostung von Weinen der gerade vorbeiziehenden Reblagen, Kräutermärkte und Kräuterführungen beispielsweise im Garten Hermann Hesses, Rundgänge durch Gemüsegärten auf der Insel Reichenau, ein auf den Abend verlegter Wochenmarkt in Radolfzell und jede Menge kulinarischer Feste bieten viele Gelegenheiten zum Schlemmen und Genießen – der See ist dabei immer in Sichtweite.

Aus fünf regionalen Zutaten, nur „einer Handvoll Untersee“ bestehen die Gerichte, die die Unterseeköche für die Gäste der Region entwickelt haben. Sie können in den Restaurants getestet und dann – in der Ferienwohnung oder zuhause – einfach nachgekocht werden. Die Rezeptkarten mit den persönlichen, kulinarischen Ausflugstipps der Gastronomen haben Sammlerwert!

www.tourismus-untersee.eu

Neujahrsfest im Zeichen des Drachen

Am 23. Januar beginnt für die Menschen in China das Jahr des Drachen. Zum wichtigsten Familienfest reisen Millionen von Chinesen zurück in ihre Heimatdörfer um dort das neue Jahr zu begrüßen. Es wird mit über 2,6 Milliarden Reisen innerhalb der zweiwöchigen Feiertage gerechnet. Obwohl in China inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als traditionelles chinesisches Fest gefeiert. Offiziell gibt es sieben arbeitsfreie Tage für die Bevölkerung und die Feierlichkeiten dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahres und enden mit dem Laternenfest.

Das chinesische Neujahrsfest, oder auch Frühlingsfest genannt, hat für die Chinesen eine so große Bedeutung wie für den westlichen Kulturkreis die Zeit um Weihnachten und Silvester. Es richtet sich nach dem traditionellen chinesischen Bauernkalender und beginnt mit dem ersten Neumond des neuen Mondjahres. Dadurch gibt es für den Neujahrstag der Chinesen auch kein fixes Datum wie im westlichen Kalender.

Der Drache war das herausragende Merkmal des chinesischen Kaiserhauses. Der Kaiser saß auf dem „Drachenthron“ und durch sein vorbildhaftes Leben sollte der ganze Erdkreis nach dem konfuzianischen Idealbild positiv beeinflusst werden. Menschen, die im Jahr des Drachen geboren sind, werden die Eigenschaften Gesundheit, Kraft, Langlebigkeit und Hartnäckigkeit zugesprochen. Vor allem aber sollen sie äußerst erfolgreich sein. Daher erwartet China in diesem Jahr einen regelrechten Baby-Boom.

Der Legende nach lud Buddha einst alle Tiere zu einem Fest ein. Es kamen nur zwölf Tiere. Das erste Tier war die Ratte (Maus), ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf, der Affe, das Huhn, der Hund und schließlich das Schwein. Jedes Tier bekam ein Jahr geschenkt und er benannte es nach ihm; ganz in der Reihenfolge, in der sie gekommen waren. So ist seitdem jedes Jahr von den Merkmalen eines der zwölf Tiere gekennzeichnet.

Kurumba Maldives belebt Restaurant „Ocean Grill“ mit neuem Konzept

Die Renovierungen im Fünf-Sterne-Luxusresort Kurumba Maldives gehen weiter – nun wurde auch das direkt am Meer gelegene Restaurant „Ocean Grill“ mit neuem Konzept versehen. Ab sofort erwartet die Gäste neben romantischem Champagner Frühstück und neuen Dinner-Menüs auch ein vollkommen neues Design.

Inspiriert durch natürliche Farben und Materialien der Region besticht das Restaurant vor allem durch sein authentisch maledivisches Flair. Stimmungsvolles Kerzenlicht und moderne Chill-Out Musik runden das Konzept ab.

Neben maledivischen Einflüssen besticht die Küche vor allem durch asiatische Gerichte aus Malaysia, Thailand und Sri Lanka. Bei der Vereinigung von maledivischen und modernen kreativen Kochkünsten wird vor allem Wert auf eine qualitativ hochwertige Küche gelegt. Spezialitäten des Chefkochs sind beispielsweise der Szechuan Hummer, Riesengarnelen, Meeresfrüchte-Spieße, Rib Eye Steak oder Palmenherzen-Salat um nur einige wenige Köstlichkeiten zu nennen. Und wer danach immer noch Hunger hat, auf den warten krönende Desserts aus westlichen Klassikern, lokal interpretiert.

Darüber hinaus serviert das Restaurant neuerdings auch Frühstück und garantiert mit einer breiten Auswahl an westlichen und asiatischen Klassikern einen ganz besonderen Start in den Tag.

Kurumba Maldives wurde 1972 als erstes Resort auf den Malediven eröffnet. Heute verfügt es über insgesamt 180 Bungalows, acht Restaurants, Bars und Lounges. Ende 2010 wurden viele Zimmerkategorien und die Restaurants vollständig renoviert, sowie die Wohlfühloase „Veli Spa“ durch ein neues Konzept erweitert. Das Kurumba Maldives gehört zu den Universal Resorts zu denen vier hochwertige Urlaubsresorts sowie ein Kreuzfahrtschiff auf den Malediven zählen.

Weitere Informationen unter www.kurumba.com

Insekten statt Beefsteak

FAO wirbt für Akzeptanz in der westlichen Welt

Als wertvolle Proteinquelle haben Insekten in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas eine lange Tradition: Heuschrecken am Spieß werden beispielsweise in den Straßen und Märkten von Kairo angeboten. Und sie sind nicht mehr oder weniger unappetitlich anzusehen, als gegrillte Garnelen. Angesichts der aktuellen Probleme in der Ernährungssicherung greift auch die Welternährungsorganisation FAO in Rom das Thema Insekten als Nahrungsmittel auf.

Denn für rund 2,5 Milliarden Menschen ist der Verzehr von mehr oder weniger großen Krabbeltieren bereits Teil ihrer täglichen Ernährung – ähnlich wie der Konsum von Fleisch oder Fisch in den westlichen Industrienationen.
Einige Larvenarten oder geröstete Termiten gelten bisweilen als wahre Delikatessen. Rund 1.700 Arten aus den Ordnungen der Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Wespen und Ameisen, sowie Grashüpfer, Termiten und Zikaden werden nach Angaben der FAO weltweit verzehrt.

Insekten seien eine exzellente Quelle nicht nur für Protein, sondern auch für Fett und Mikronährstoffe. Die Zusammensetzung der Aminosäuren passe hervorragend zu den aktuellen Empfehlungen der FAO und der Weltgesundheitsorganisation WHO. Aber nicht nur die eigene Versorgung könne für viele Menschen durch den Verzehr von Insekten gesichert werden. Auch durch die Zubereitung und den Verkauf an der Straße entstünden zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.

Zudem sieht die FAO einen positiven Effekt auf die Artenvielfalt, denn sobald Arten einen wirtschaftlichen Nutzen erbrächten, sorge man sich ungleich besser um deren Erhaltung. Und das ist wiederum für viele Pflanzenarten im Hinblick auf Bestäubungsleistungen zum Überleben notwendig. Der wichtigste Nutzen für die Umwelt liege aber darin, dass der zunehmende Druck auf Weideflächen durch Viehherden eingedämmt werden könnte, wenn eine geringere Abhängigkeit vom Fleischverzehr bestehe. Deshalb versucht die FAO nun eine erhöhte Aufmerksamkeit auf diese alternativen Nahrungsquellen zu lenken, indem sie die weltweiten Aktivitäten auf diesem Gebiet erfasst und eine effektive Kommunikationsstrategie vorschlägt.

In Entwicklungsländern sei eine Rückbesinnung auf diese wichtige Nahrungsquelle erforderlich, während in der westlichen Welt Verarbeitungstechnologien entwickelt werden sollten, um Insekten als akzeptable Nahrungsquelle zu etablieren.
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen: www.fao.org

China begrüßt das Jahr des Hasen

Heute am 3. Februar beginnt für die Menschen in China das Jahr des Hasen. Zum wichtigsten Familienfest reisen Millionen von Chinesen zurück in ihre Heimatdörfer um dort das neue Jahr zu begrüßen. Obwohl in China inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als traditionelles chinesisches Fest gefeiert. Offiziell gibt es drei freie Tage für die Bevölkerung, die Feierlichkeiten dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahres und enden mit dem Laternenfest.

Das chinesische Neujahrsfest, oder auch Frühlingsfest genannt, hat für die Chinesen eine so große Bedeutung wie für den westlichen Kulturkreis die Zeit um Weihnachten und Silvester. Es richtet sich nach dem traditionellen chinesischen Bauernkalender und beginnt mit dem ersten Neumond des neuen Mondjahres. Dadurch gibt es für den Neujahrstag der Chinesen auch kein fixes Datum wie im westlichen Kalender.

Da man dem Hasen Sanftmut, Klugheit und Harmonie nachsagt, wird das Jahr 2011 das Jahr der Versöhnung, der Freundschaft und der Pflege von Beziehungen sein. Das Gefühl wird wieder im Vordergrund stehen. Nicht alles wird sich durch Vernunft regeln, sondern Emotionen dürfen wieder freigelassen werden.

Der Legende nach lud Buddha einst alle Tiere zu einem Fest ein. Es kamen nur zwölf Tiere. Das erste Tier war die Ratte (Maus), ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf, der Affe, das Huhn, der Hund und schließlich das Schwein. Jedes Tier bekam ein Jahr geschenkt und er benannte es nach ihm; ganz in der Reihenfolge, in der sie gekommen waren. So ist seitdem jedes Jahr von den Merkmalen eines der zwölf Tiere gekennzeichnet.

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt: Ecuador

So, 22.11. um 10:40 Uhr dmax

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt: Ecuador

Ein waschechter Alles-Esser macht auch vor niedlichen Haustieren nicht halt. Die Einwohner Ecuadors können schließlich nichts dafür, dass Meerschweinchen in westlichen Breitengraden eher durch Kinderzimmer tollen, als in der Bratpfanne landen. Deshalb lässt sich Andrew Zimmern die possierlichen Nager bei seinem Ausflug in die Landeshauptstadt Quito auch ohne Skrupel schmecken. Anschließend führt seine Reise in dieser Episode ins Bergland, hoch über dem Meeresspiegel. Und kaum hat sich Andrew ein wenig akklimatisiert, bekommt er schon wieder Appetit. – Auf leckere Kuhmagen-Suppe!

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 13.11., 13:45 – 14:15 Uhr

Budapest – Ungarns schöne Hauptstadt. Der Fluss hat hier fast die Hälfte seines Weges zum Schwarzen Meer zurückgelegt. Er teilt die Stadt in zwei Hälften. Auf der westlichen Seite das gemütliche Buda, auf der östlichen das geschäftige Pest.

Das angeblich älteste Café der Welt ist das Café Ruszwurm. Spezialität ist der Tiroler Strudel, der übrigens aus Ungarn stammt. Sein Blätterteig besteht aus 144 Schichten und wird mit Äpfeln, Kirschen, Quark oder Mohn gefüllt. Budapest ist nicht nur eine Stadt der kulinarischen Genüsse: Unter der Stadt befinden sich mehr als 100 heiße Quellen. Sie speisen über 40 Thermal- und Schwimmbäder. Das Gellertbad zählt zu den schönsten Bädern der Stadt.

Die Elisabethstadt ist das jüdische Viertel auf der Pester Seite. Die Synagoge erstrahlt wieder in neuem Glanz. Sie ist eine der größten Europas. Hier liegt auch das Restaurant ‚fülemüle‘. Küchenchef Aron Grossmann bereitet ein Sólet vor. Für das traditionelle Bohnengericht werden Rinderzunge, Hühnerbrust und gefüllte Gänsehälse zusammen mit getrockneten Bohnen angebraten – ein deftiger Eintopf.

Im Gundel, dem wohl berühmtesten Restaurant Ungarns, bereitet Chefkoch Kálmán Kalla ein Paprikahuhn nach einem traditionellen Rezept des Hauses zu. Und wer nach dem vielen Essen noch nicht zu müde ist, genießt das in der Nacht grandios beleuchtete Panorama an den Ufern der Donau.

Zu Tisch in … der Auvergne

ARTE, Freitag, 16.10. um 16:25 Uhr

Zu Tisch in … der Auvergne

Die Familie Chazeau-Honoré lebt im Weiler Chailas am westlichen Rand der Auvergne. In der Familie werden seit Generationen Messer hergestellt. Ab und zu kommt bei ihnen der Metzger vorbei, um seine Messer schärfen zu lassen. Bei ihm kauft Marie-Christine den Schinken für ein regionales Gericht: „Rapouté thiernois“, gekochter Schinken mit Weißkohl und Kartoffeln.

Die Familie Chazeau-Honoré lebt im kleinen Dorf Chailas am westlichen Rand der Auvergne. Die nächste größere Stadt ist Thiers, wo seit über 500 Jahren Messer hergestellt werden. Auch die Chazeau-Honorés sind Messermacher in der dritten Generation. Vater Robert, 48, hat den Betrieb von seinem Vater übernommen. Obwohl er noch vergleichsweise jung ist, hat er die Werkstatt bereits an seinen ältesten Sohn Nicolas, 25, übergeben. Und nach seinem Examen an der Messermacher-Schule von Thiers wird auch der 18jährige Franck voll einsteigen. Die Familie hat sich auf den Wandel der Zeiten eingestellt: Die beiden Söhne haben stets Ideen für neue Messer-Modelle. Selbst Großmutter Aimée sitzt trotz ihrer 80 Jahre noch Tag für Tag in der Werkstatt. Mutter Marie-Christine, 44, ist für die Abwicklung der Aufträge zuständig, wenn sie nicht gerade für ihre drei Männer kocht. Es sind zumeist einfache Gerichte: Pommes de terre à l’Auvergnate, ein Kartoffeleintopf, Linsensalat mit Käse aus Saint-Nectaire oder ein Kuchen mit Kirschen aus dem eigenen Garten. Ab und zu kommt der Metzger vorbei, um seine Messer schärfen zu lassen. Bei ihm kauft Marie-Christine den Schinken für ein regionales Gericht: „Rapouté thiernois“, gekochter Schinken mit Weißkohl und Kartoffeln. Einmal am Tag rollt ein Bus mit Touristen vor, die durch den Betrieb geführt werden, und, so hofft die Messermacher-Familie, auch einige ihrer Produkte kaufen. Die Messermacher von Thiers haben sich zu einer Bruderschaft zusammengeschlossen, ihre Produkte vermarkten sie gemeinsam. Ihr größter Erfolg: die Erfindung des „Thiers“-Messers, ein Qualitätsklappmesser, dessen Teile garantiert aus dem Norden der Auvergne kommen.