Happy Birthday All-Clad

45 Jahre Topqualität für Spitzenköche weltweit

Wäre All-Clad ein Mensch, hätte er oder sie die längste Zeit des Arbeitslebens bereits hinter sich. Die Töpfe und Pfannen des amerikanischen Ultrapremium-Kochgeschirrherstellers sind jedoch ein ganzes Leben lang im Einsatz, und das schon seit 45 Jahren. Das liegt nicht nur am patentierten Herstellungsverfahren, das optimale Wärmeleitung und konstant professionelle Ergebnisse garantiert, sondern auch an der geballten Erfahrung aus fast fünf Jahrzehnten und dem kontinuierlichen Austausch mit Profis auf der ganzen Welt.

Seinen Anfang nahm alles in den späten 1960er Jahren mit dem US-Metallspezialisten John Ulam. Er hatte gerade das patentierte Roll-Bonding-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe verschiedene Schichten von reinen Metallen und Legierungen zu untrennbaren Einheiten verwalzt werden konnten. Zuerst in anderen Industriezweigen angewendet, entdeckte Ulam schnell das Potenzial für hochwertiges Kochgeschirr und gründete 1971 All-Clad Metalcrafters. Und der Rest ist Geschichte: Produkte zuerst aus der Serie Stainless, später auch aus den Linien Copper-Core und Stainless with d5 Technology eroberten die Küchen der Welt und finden sich heute bei so renommierten Köchen wie Thomas Keller***, Daniel Boulud***, Harald Wohlfahrt*** oder Daniel Humm***.

„Produkte von All-Clad suchen in professionellen Küchen ihresgleichen. Sie helfen uns, effizient zu kochen und gutes Essen zuzubereiten“, heißt es aus den USA von David Chang, Gründer der internationalen Momofuku Restaurantgruppe. Drei-Sterne-Legende Harald Wohlfahrt aus der Traube Tonbach sagt: „Ich koche am liebsten mit All-Clad, weil die Produkte im Spitzengastronomie-Alltag eine so große Funktionalität haben. Das Ergebnis ist immer optimal, egal ob auf Gas oder Induktion“. Und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue, der seit Jahren mit All-Clad arbeitet, ergänzt: „All-Clad mit anderen Töpfen und Pfannen zu vergleichen, ist wie einen Ferrari mit einem Fahrrad zu vergleichen.“

Auch von langjährigen Freunden und Partnern gibt es Glückwünsche: „Happy Birthday All-Clad, schön, dass es Euch gibt! Auf dass Ihr noch lange der perfekte Partner für unser Top-Fleisch seid“, wünscht Wolfgang Otto, Inhaber und Geschäftsführer von Otto Gourmet. Ralf Bos von Bos Food fügt hinzu: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit All-Clad zusammen, weil wir beide nur perfekte kulinarische Lösungen anstreben. Da ist es doch klar, dass wir uns schon auf die nächsten 45 freuen!“

Das Geheimnis des Ultrapremium-Kochgeschirrs liegt in der Produktion: Nach dem Roll-Bonding erhalten die Töpfe und Pfannen beim Hydroformen ihre endgültige Form, wobei die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten bleibt. Das Ergebnis: Das Produkt umschließt seinen Inhalt von allen Seiten und bis ganz nach oben mit einem perfekten Wärmefeld. Alle Modelle verfügen über ergonomische Kaltstahlgriffe, die einfaches Handling garantieren, die mehrfache Politur des Kochgeschirrs von Hand sorgt für die optimale Porengröße und verhindert das Anhaften von Bratgut. All-Clad liefert alle Töpfe und Pfannen mit einer lebenslangen Garantie aus.

www.all-clad.de

ÖKO-TEST Beschichtete Pfannen

Heißes Kochgeschirr mit Stielempfinden

Bratpfannen sind in den meisten Haushalten im Dauereinsatz und müssen einiges aushalten. ÖKO-TEST wollte wissen, wie alltagstauglich und stabil beschichtete Pfannen sind. Deshalb führte das Verbrauchermagazin neben Schadstoffuntersuchungen umfangreiche Praxistests durch. Das Resümee: Die Qualität ist unterschiedlich. Es gibt zwar „sehr gute“ Produkte, aber auch „mangelhafte“, die teilweise ausgerechnet von teuren Markenherstellern stammen.

Während Keramikpfannen als sehr hitzestabil und etwas kratzfester als PTFE-Pfannen (diese sind auch bekannt unter dem Synonym Teflon) gelten, sollen letztere wiederum den Vorteil haben, dass die Antihafteigenschaft über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt. ÖKO-TEST wollte nun prüfen, ob das stimmt, und hat fünf Edelstahl- und elf Aluminiumpfannen mit Kunststoff- oder Keramikbeschichtungen ins Labor geschickt.

Drei Produkte, darunter zwei preisgünstige, bestanden die verschiedenen Tests mit Bravour. Andere zeigten sich dagegen von einer schlechteren Seite. Ein Kritikpunkt ist: Bei beschichteten Pfannen sollten Pfannkuchen oder Spiegeleier in einem Stück auf den Teller rutschen. Das schaffte fast die Hälfte der getesteten Produkte nicht. Die Leckereien zerrissen oder wurden zerstört, weil sie zu fest auf dem Boden der Pfanne festklebten.

Es zeigte sich zudem, dass bei acht Marken die Antihafteigenschaft nachlässt, wenn sie etwas länger im Gebrauch sind. Auch die Temperaturverteilung von fünf Pfannen ließ zu wünschen übrig: Dadurch wird das Essen nicht gleichmäßig warm. Einige Produkte bekamen auch Punktabzug, weil sie nicht kratzfest sind. In der Gitterschnittprüfung, bei der die Tester mit einem Cutter Schnitte in den Pfannenboden machen, um die Kratzfestigkeit der Beschichtung zu überprüfen, platzten kleine Splitter ab.

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Die Finalisten des Backwettbewerbs

Backen ist schon lange nicht mehr nur Hausfrauensache. In den letzten Jahren ist der Trend um Kuchen, Torten, Muffins und Cupcakes immer weiter gewachsen.
Mehr als 100 Hobbybäckerinnen und -bäcker haben ihre besten Rezepte in den letzten Wochen beim 1. Gault&Millau Backwettbewerb eingereicht.
Nun stehen die zehn Finalisten fest. Am 15. November 2016 werden sie im Palais Coburg in Wien live gegeneinander antreten.
 
Göttliche Kardinaltorte, Gewürzapfelkuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup, Schokoladebrownies mit Himbeeren, Briochebuchteln, rustikales Bauernbrot, burgenländische Salzstangerln – unter mehr als 100 eingereichten Rezepten konnten die Facebook-User für ihre Favoriten abstimmen. Nun ist die Entscheidung gefallen:
Sieben Mehlspeisen- und drei Brotbäcker haben sich für das große Finale am 15. November in den Kasematten des Palais Coburg qualifiziert.
Unter dem Thema „Familientorte“ oder „Gebäck“ müssen diese live vor Publikum und Jury ihr eigenes Rezept backen – mit allem, was dazugehört. Die Gäste sollen jeden Schritt der Torten- und Gebäck-Entstehung hautnah mitverfolgen können, selbst aufwendige Dekorationen werden erst vor Ort entstehen.
Haubenkoch und TV-Star Johann Lafer, Vier-Haubenkoch Silvio Nickol, Ströck-Patissier Pierre Reboul, Slow-Food-Wien-Chefin und Autorin Barbara van Melle, der langjährige Demel-Chefzuckerbäcker Dietmar Muthenthaler und Gault&Millau-Chefredakteurin Martina Hohenlohe werden den Hobbybäckern bei jedem noch so kleinen Handgriff genau auf die Finger schauen.
Die Gewinner erwarten Sachpreise von Kenwood und Nespresso sowie ein Abendessen inklusive Weinbegleitung für zwei Personen im Restaurant „Silvio Nickol“.
 

Apfelstrudel:

Gault&Millau startet beim Backwettbewerb einen Rekordversuch: Mit Hilfe aller Gäste der Veranstaltung soll der längste Apfelstrudel Wiens entstehen. Für jeden Besucher, der einen selbst gebackenen Apfelstrudel mitbringt, ist der Eintritt zum Finale gratis.
 

 
Finale:
Zeit: 15. November 2016 ab 16 Uhr
Ort: Palais Coburg, Coburgbastei 4, 1010 Wien
Tickets erhältlich auf www.martinahohenlohe.com
VVK € 19,- / Tageskasse € 25,-

 

Michael Baur
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil (Brot-) Backen Spaß macht und das Finale ein cooles Event ist.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Als Konkurrenz zur Zuckerbäckerei meiner Freundin.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Meine Hände.

 

John, Larissa, Ludmilla Del Fabro
Wie entstand eure Leidenschaft für das Backen?

Weil wir zuhause immer so guten Kuchen bekommen haben.

Wie würdet ihr euren Backstil beschreiben?

Clownmäßig.

Was macht ihr gerne, wenn ihr nicht gerade backt?

Kuchen essen.

 

Gudrun Grasberger
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Weil ich meine Leidenschaft,  Kreativität und Fantasie mit anderen teilen möchte und weil ich dringend eine neue Küchenmaschine brauche.

Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Ich habe einfach gemerkt das ich beim Backen entspannen kann – ein Kontrast zu meinem Job.

 

Petra Gruber
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die entstand als ich als Jugendliche das erste Mal Weckerln versuchte. Wie sich der Teig anfühlt, wie das Gebäck im Ofen aufgeht.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Zeit, denn die bringt den Geschmack ins Brot und Gebäck.

 

Axel Jaskowiec
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Es hat bei der Oma begonnen. Mit ihr das Kekserl backen war immer eine tolle Sache – vor allem das heimliche Naschen.

Für wen backen Sie am liebsten?

Für meine Mutter, weil ich ihr immer wieder zeige, wie kreativ man sein und außergewöhnliche Zutaten einsetzen kann.

 

Ildikó Legrady
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Ich kombiniere klassische Elemente mit der modernen minimalistischen Lebhaftigkeit.

Was ist die Lieblingsbäckerei Ihrer Kindheit?

Meine Lieblinge sind ungarische Dobistorte und Kaiserschmarrn.

 

Silvia Markl
Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Herzblut! Klein und fein, mit Liebe zum Detail.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Butter – das allerwichtigste für mich, gefolgt von meiner selbstgemachten Marmelade.

 

Verena Offermanns
Warum machen Sie beim Backwettbewerb mit?

Ich möchte gerne von einer Fachjury erfahren, ob meine Back-Kreationen wirklich so gut sind, wie mein privates Umfeld immer sagt.

Wie würden Sie Ihren Backstil beschreiben?

Mein Backstil ist sehr kreativ. Bis auf sehr wenige Ausnahmen backe ich jede Torte nur ein einziges Mal.

 

Johanna Rosenberger
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Die Instanz, mich damit richtig zu beschäftigen und es zu erlernen, war Vicky, die den Traum eines gemeinsamen Cafés vor 5 Jahren gestartet hat.

Was ist Ihr wichtigstes Utensil beim Backen?

Eine ausreichend große Schüssel und meine Hände.

 

Anna Wagentristl
Wie entstand Ihre Leidenschaft für das Backen?

Eine wirkliche Leidenschaft wurde es, als mir die Backrezepte meiner verstorbenen Verwandten vermacht wurden. Jedes einzelne Rezept weckt wunderschöne Erinnerungen.

Ohne welche Zutat können Sie beim Backen nicht leben?

Schokolade.

Honig Test

Honig ist ein Spiegelbild der Natur, aus der er stammt. Und so stecken teilweise Glyphosat und Gentechnik aus dem Hause Monsanto mit im Glas, wie eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Das gilt nicht nur für konventionelle, sondern auch für einige Bio-Produkte. Immerhin acht Marken kann das Verbrauchermagazin aber empfehlen.

ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut die Qualität von konventionellem und ökologischem Honig ist, und hat 20 Marken ins Labor geschickt. Richtig zufrieden war das Verbrauchermagazin mit den meisten Produkten nicht, auch einige Bio-Marken enttäuschten. So fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor ausgerechnet in zwei Bio-Honigen Rückstände des Arzneimittels Amitraz. Es wird zur Bekämpfung der Varoa-Milbe eingesetzt, ist in der ökologischen Bienenhaltung aber verboten. In vier Produkten steckte Glyphosat, welches von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird. Das Monsanto-Spritzgift vernichtet zudem Unkraut, das für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Außerdem analysierten die Tester in sechs Honigen das Insektizid Thiacloprid, das den Orientierungssinn der Bienen stört. Dazu kommen in sechs Gläsern erhöhte Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden – das sind natürliche Gifte, die Pflanzen als Schutz vor Fraßfeinden bilden, die aber als leberschädigend und krebserregend gelten. In allen getesteten Marken, die Anteile von Honig aus Amerika enthalten, stecken ebenso gentechnisch veränderte Pollen von Soja oder Raps.

Aus welcher Region der Honig stammt, ist aber nicht immer erkenntlich, weil die Anbieter die Verbraucher darüber oft im Unklaren lassen: Auf der Verpackung sind dann Herkunftsangaben wie „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ zu lesen.

Nichtsdestotrotz kann ÖKO-TEST acht Produkte mit dem Testurteil „sehr gut“ oder „gut“ auszeichnen, darunter fünf Bio-Produkte. Das Verbrauchermagazin rät zu Bio-Honig. Dieser ist zwar nicht gesichert pestizidfrei, weil für Bio-Honige die gleichen Rückstandsgrenzwerte wie für konventionelle Produkte gelten. Dennoch ist der Kauf von Bio-Honig sinnvoller, weil Bio-Imker bei der Bienenhaltung deutlich strengere Vorschriften erfüllen müssen. So dürfen sie beispielsweise die Flügel der Bienenkönigin nicht beschneiden, um sie am Schwärmen zu hindern.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Christian Bau im Hangar 7, Salzburg

Spannend, emotionsgeladen und am Ende voller Harmonie: Ein Abend in Victor’s Fine Dining by Christian
Bau ist wie ein perfektes Theaterstück. Dass der Küchenchef bei der Inszenierung einen markanten Stilbruch
von der Klassik zur Moderne vollzieht, macht das Ganze nur noch aufregender.

Perl-Nennig klingt vielleicht nicht nach pulsierender Großstadt, und tatsächlich sollte man auf dem Weg in die
hinterste Ecke des Saarlands sein Navigationsgerät zumindest stets einsatzbereit halten. Ganz sicher aber ist
Perl-Nennig eine Metropole der Kulinarik. Denn im historischen Renaissance-Schmuckstück Schloss Berg, heute
ein renommiertes 5-Sterne-Superior-Hotel der Unternehmensgruppe Victor’s Residenz-Hotels, befindet sich das
Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau.

Der Zusatz „by Christian Bau“ in der Betitelung des Restaurants mag etwas sperrig sein, aber der Name des
Küchenchefs bürgt nun mal für Qualität. Höchste Qualität. Schon die Stationen seiner Ausbildung lesen sich wie
das Who’s who der deutschen Hochküche: darunter das Hotel Sonne Eintracht in Achern, das Hotel Talmühle in
Sasbachwalden und das Le Canard in Offenburg. Den letzten Schliff verpasste ihm dann niemand geringerer als
Harald Wohlfahrt, in dessen Schwarzwaldstube Bau fünf Jahre lang als Souschef arbeitete.
1998 schließlich boten ihm die Victor’s Residenz-Hotels die Leitung des Restaurants im Schloss Berg an. Seither
ist Christian Bau sein eigener Herr in der Küche und als solcher zieren seine Schürze die höchstmöglichen kulinarischen
Orden. Seinen ersten Michelin-Stern erhielt er bereits im Jahr der Übernahme des Restaurants. Im Jahr
2005 wurde er nicht nur „Koch des Jahres“, sondern mit seinem dritten Michelin-Stern auch der jüngste deutsche
Koch, dem diese Ehre jemals zuteilwurde.

Trotz all der Auszeichnungen und Lobeshymnen nahm Bau im Jahr 2008 eine scharfe Abzweigung auf seinem
kulinarischen Lebensweg. „Der dritte Stern war ein unglaublicher Erfolg“, erinnert sich Bau, „aber danach ist in
mir auch eine Welt zusammengebrochen. Wir hatten bewiesen, was wir draufhaben, aber es hat mir keinen Spaß
mehr gemacht.“

Also folgte Bau seinem Herzen. Er verließ die traditionelle französische Haute Cuisine und wandte sich einer
leichteren, zeitgemäßen und weltoffenen Küche zu. Leichter, weil er von nun an bei der Zubereitung der Speisen
beinahe gänzlich auf Sahne und Butter verzichtete. Zeitgemäß, weil er sich neuen Techniken öffnete und den
Grundaufbau der Gerichte einer Modernisierung und Reduzierung auf die wesentlichen Elemente unterzog.
Weltoffen, weil ihm eine Reise nach Japan gänzlich neue kulinarische Horizonte eröffnete.

Seither lässt Christian Bau bei der Kreation seiner Gerichte, ausgehend von einer immer noch auf der klassischen
Küche basierenden Linie, verstärkt japanische Produkte und Aromen einfließen und schlägt damit eine aufregende
Brücke zwischen europäischer und asiatischer Küchenkultur – unterstützt durch das diffizile Spiel mit
Kontrasten wie süß – sauer – salzig, kross – weich oder heiß – kalt. Bau: „Ich möchte ein Genusserlebnis bieten, um
geschmackliche Sensibilisierung zu ermöglichen. Unsere Gerichte dürfen gerne polarisieren, sind aber für jeden
zugänglich, ohne zu überfordern.“

Keine leeren Worte, denn dass ihm das gelingt, beweist Bau eindrucksvoll: Das belegt schon allein die Tatsache,
dass Christian Bau trotz des radikalen Stilbruchs seine drei Michelin-Sterne stets verteidigen konnte. Und er
beweist es natürlich mit seinen Gerichten. So lässt Bau drei unterschiedlich zubereitete Sashimi mit Hamachi,
Sockeye-Lachs und Gelbflossen-Thunfisch einzeln nacheinander servieren und ermöglicht dem Gast damit drei
einzigartige Geschmackserlebnisse von rohem Fisch und Meeresfrüchten. Mindestens genauso anregend ist die
Kombination von Jakobsmuschel und Auster mit kandiertem wildem Kombu, Yuzu und Umami-Sud oder von
Wolfsbarsch und gegrilltem Aal mit japanischer Aubergine, Ladyfingers und Kojyuvinaigrette.

Mit dem Erlebnis solch spannungsgeladener Gerichte ist eine Reise nach Perl-Nennig aber noch lange nicht komplett.
Dafür sorgt nicht zuletzt das kulinarische Konzept, das der Küchenchef mit seiner Frau und Service-Chefin
Yildiz Bau verfolgt. „Ein Besuch im Victor’s Fine Dining by Christian Bau soll persönlich, herzlich, fast familiär
ablaufen“, sagt der Chef. Wie in einem perfekt inszenierten Theaterstück greifen in dem Restaurant Küche, Service
und Ambiente ineinander, wobei der Gast immer im Mittelpunkt steht und auf einer Woge der Emotionen durch
den Abend getragen wird.

Diese Woge schwappt im November 2016 auch nach Salzburg, wo Christian Bau als Gastkoch des Restaurant Ikarus
im Hangar-7 zu einem perfekt inszenierten Abend voll harmonischer Widersprüche einlädt.

www.hangar-7.com

Hotels in Japan

Japan hat den Ruf sagenhaft teuer zu sein – der Ruf stimmt aber nicht mehr – Hotels gibt es von günstig bis teuer – allerdings ist der Standard nicht international und hinkt z.B. deutlich hinter dem chinesischen Standards her

Nach 20 Jahren besuchte ich wieder Japan. Es dauerte so lange, weil ich die letzte Japanreise als sehr unangenehm empfand. Alles war teuer und kompliziert. Und die Japaner waren anstrengend mit all ihren Regeln und oft fehlenden Englisch-Kenntnissen.
Das hat sich jetzt komplett geändert. Die Japaner sind sehr freundlich, ja schon fast offen, und jeder spricht zumindest etwas Englisch.

Auf unserer Reise besuchten wir vier Städte und vier Hotels.
In Tokio haben wir für fünf Nächte im Drei-Sterne Aparthotel Citadines Shinjuki gebucht. Das relativ neue Haus berechnet für die fünf Nächte ohne Frühstück 620 Euro. Das Zimmer war klein, aber alles okay. Etwas staubig war es. Das Internet war extrem langsam, teilweise unbrauchbar. Wir würden wohl wieder hingehen, da auch die Lokation am Rande von Shinjuki toll ist. Mittendrin und trotzdem ruhig. Nur das Frühstück für 8 Euro war eine Zumutung. Kein Obst. Und eine Stunde vor dem offiziellem Ende stellte die Zuständige für’s Frühstück – 100 % SB – die beiden Bainmaries ab, so dass man kaltes Rührei bekam. Kaffee war auch schrecklich. Jedoch waren die Laugenbrötchen ein Knaller! Wir gingen trotzdem lieber 300m um die Ecke in einen „Dutor“ Ketten-Coffeeshop und aßen dort ein belegte Brötchen und tranken guten Kafffee für 5 Euro. Obst holten wir uns in einen der vielen Convenience Stores.

Danach sind wir nach Gifu ins Gifu Grand Hotel gefahren. Das Viersternehaus erinnerte mich stark an chinesische „Grandhotels“ in der Provinz. Ein riesiger Komplex. Hier wird viel geheiratet und auch viel gefeiert. Auf Wunsch der Gattin buchten wir ein traditionelles Tatami Zimmer. Das Zimmer war alt, eng, staubig und absolut unpraktisch. Ich werde wohl nie wieder ein traditionelles Zimmer bestellen müssen. Wir zahlten aber auch nur 90 Euro/nacht. So gesehen stimmten Preis/Leistung dann doch. Allzumal ein recht großes Buffetfrühstück, das meistens in einem Kellersaal serviert wurde, dabei war. Es gab auch akzeptablen Kaffee. Auch hier 100 % SB. Wir mochten das Hotel nicht, aber es war seinen Preis wert.

In Kochi auf Tosa – eine sehr empfehlenswerte Stadt und Region – hatten wir das Richmond Hotel. Ein neues Dreisternehaus mitten in der Innenstadt mit gutem Standard. Es war zwar alles klein und der Check in erfolgte merkwürdigerweise am ATM, aber das Zimmer entsprach dem Standard. Auch hier war es etwas staubig. Hier zahlten wir 90 Euro ohen Frühstück. Das rein japanische Frühstück kostete 9 Euro und wir nahmen es nur einmal, weil es uns nicht zusagte. Zum Morgen darf es auch gerne mal Brot und ein guter Kaffee sein. Sonst immer gerne japanisch.

Unsere letzte Station war das Crowne Plaza ANA in Osaka. Ein sehr großes Viersterne-Haus am Amüsierviertel Dojima. Das Haus ist inkompetent geführt. Ich musste unser – mittlerweile recht viel – Gepäck aus dem Taxi selber raushieven, weil der Taxifahrer 100 Jahre alt war und keine 20 kg bewegen konnte. Es war warm und ich zu warm angezogen und stand schnell im eigenen Schweiß. Dann rollte ich zur Rezeption und werde aber von einer Dame gestoppt. Ob ich einchecken wolle? Mit drei Koffern unterm Arm werde ich wohl Kaffeetrinken gehen wollen, vor der Rezeption. An der Rezeption war unsere Reservierung verbummelt. Nach langer Wartezeit wurde uns ein Zimmer zugeteilt. Und dann wurde unser Gepäck zum Zimmer gebracht.
Das Zimmer war soweit okay und in guten Zustand. Nur ein DND SChild gab es nicht, wir malten es selber und so blieb es den gesamten Aufenthalt auch. Das Bad war durchweg sehr schlecht geputzt. Wir hatten den Eindruck, dass oft nur die Handtücher gewechselt wurden. Hier bezahlten wir 250 Euro/Nacht, mit recht gutem Frühstück für den westlichen Geschmack. Das Frühstück würde 20 Euro p.P. kosten und war auch 100 % SB.

Fazit: Man kann in Japan recht preiswert wohnen. Die Hotels – obwohl alle sehr gute Bewertungen hatten – sind zwar oft nicht toll, aber durchaus akzeptabel.

Fazit: alle Hotels waren schlecht geputzt, das teuerste am Schlechtesten. Der Standard entspricht nicht immer, was man gewohnt ist und sich wünschen würden.

Sehen Sie unsere Fotos auf Facebook: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153753850848124

Christian Rach

RACH SUCHT: DEUTSCHLANDS LIEBLINGSRESTAURANT

Ob gut bürgerlich, italienisch oder Steakhaus: Christian Rach sucht das Lieblingsrestaurant der Deutschen. Und dabei hat jedes Lokal die Chance auf den Titel, denn bei „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“ kommt es weder auf Sterne noch auf Bewertungen von Kritikern an!

Wer kennt das nicht: Fast jeder hat ein Restaurant, in das er immer wieder geht. Vielleicht, weil es dort so lecker schmeckt, vielleicht aber auch, weil der Chef so nett, der Absacker hier am gemütlichsten oder das Ambiente besonders schön ist. Das Lieblingsrestaurant zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man dort immer wieder gerne hingeht, wenn man ein paar schöne Stunden verbringen will. Um bei „Rach sucht: Deutschlands Lieblingsrestaurant“ teilnehmen zu können, hatten sich die Häuser im Herbst entweder selbst beworben oder wurden von ihren begeisterten Gäste vorgeschlagen.

In sechs Folgen treten ab Montag, 4.April 2016, 21.15 Uhr ausgewählte Restaurants aus den Kategorien „Italiener“, „Deutsche Küche“, „Steakhouse“ und „Spezial“ gegeneinander an. Dabei werden die Lokale auf unterschiedliche Art und Weise auf die Probe gestellt – sowohl von Christian Rach persönlich (erkennbar oder undercover) als auch von Testern, die im Restaurant durch außergewöhnliches Verhalten für so manche Unruhe sorgen …

Bewertet wird nach den Kriterien
– Qualität der Küche
– Ambiente
– Freundlichkeit
– Flair
– Preis/Leistung

6 Folgen, ab Montag, den 4. April 2016, um 21.15 Uhr

Markt des guten Geschmacks 2016

Bei der jährlichen Slow-Food-Leitmesse vom 31. März bis 3. April 2016 in Stuttgart steht das bewusste Erleben von Lebensmitteln mit allen Sinnen im Vordergrund. So bietet der Markt des guten Geschmacks – Die Slow Food Messe z.B. Mitmach-Veranstaltungen zum Thema Ganztierverarbeitung und Vielfalt schmecken.

„Beim Markt des guten Geschmacks geht es uns vor allem darum, die Menschen wieder an das Essen und alle damit verbundenen Prozesses heranzuführen. Die Industrialisierung der Lebensmittelindustrie hat zu einer Entfremdung von Mensch und Speise geführt. Viele Verbraucher wissen nicht mehr, auf welcher Weide ‚ihr Steak‘ stand, wie der Bauer das Tier behandelte, womit es gefüttert wurde, oder welcher Metzger wie die Schlachtung vollführte. Das oft fehlende Wissen um die Lebensmittelproduktion und die Speise macht es für viele schwer, ‚gute‘ von ’schlechten‘ Produkten zu unterscheiden“, so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland.

Gerade beim Fleisch tragen wir eine große Verantwortung, das Erzeugnis wertzuschätzen, zum Beispiel durch eine möglichst ganzheitliche Verwertung des geschlachteten Tieres – von Kopf bis Schwanz. Die Erzeugung von Fleisch und tierischen Produkten erfordert viel Arbeit, Kosten und natürliche Ressourcen, aber es geht dabei auch um die Würde des für uns geschlachteten Tieres. Bei der Slow Food Messe widmen sich deshalb mehrere Kochwerkstatt-Termine der Ganztierverarbeitung, um zu zeigen, wie man auch weniger edler oder bekannte Teile in leckere Gerichte verwandelt:

Leberknödelsuppe in der Gemüsebrühe – von A – Z selbstgemacht! (K 3): Zwei junge Vollblutgastronomen schlagen mit Produkten vom eigenen Acker eine Brücke zwischen klassischer Kochkunst und zeitgemäßer jahreszeitlicher Ausrichtung. „Herz &Niere“ steht für Respekt vor dem Lebewesen und daher werden ganze Tiere verwendet und verwertet. Christoph Hauser („Herz & Niere“ -das nose to tail Restaurantkonzept in Berlin) wendet hierbei u.a. klassische Konservierungstechniken an und verbindet diese gekonnt mit seiner jahrelangen Erfahrung in der deutschen Spitzengastronomie. (Freitag, 01.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Feines Lammragout aus Bries, Zunge und Keule mit Steckrübe und Kartoffeln (K7): Ursula Hudson und Detlev Ueter kochen ganz traditionell Innereien vom Lamm. Sie wollen mit frischen Innereien von Tieren kochen, deren Leben ein gutes war, die extensiv gehalten und aufgezogen wurden und einen so guten wie nur möglichen Tod hatten. Aus Respekt vor dem Lebewesen wollen Ursula Hudson und Detlev Ueter gezielt das als Köstlichkeit auf den Tisch bringen, was aus dem Repertoire der Zubereitungen verschwindet, weil es nicht mehr geschätzt wird oder weil die Tiere aus industriellen Haltungsformen kommen und damit deren Innereien nicht gut auf den Tisch zu bringen sind. Und die Küchenphilosophie? Sie ist einfach, traditionell. Ziel ist, für Sie erfahrbar zu machen, wie wunderbar Inneren zu verarbeiten sind, wie köstlich sie unsere Mahlzeiten bereichern und abwechseln. (Samstag, 02.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Lamm – ganz oder gar nicht (K 10): Über das Putzen von Artischocken und Innereien bis hin zur Zubereitung von frischer Pasta erleben wir vier traditionelle römische Rezepte. Andrea und Marcello Gallotti bringen in ihr junges Restaurant viel ein: tiefes Wissen und Erfahrungen, die sie in ihrem Studium an der Slow-Food-Universität in Italien erworben haben, ihre Verwurzelung in verschiedensten europäischen Kulturen, die Überzeugung, dass Essen Identität und Freude stiftet, und ihren Ansatz, die Vielfalt der Regionalküchen Europas authentisch erlebbar zu machen. (Sonntag, 03.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

Das Zweinutzungshuhn – eine nachhaltige Alternative zu den ausgebeuteten Hochleistungstierrassen der Massentierhaltung – findet wiederum Verwendung in der Kochwerkstatt Caesar’s Salad à la Sonja Frühsammer mit Hähnchenbrust vom Zweinutzungshuhn (K 9): Sie ist die beste Köchin in Berlin und eine der besten bundesweit. Die gebürtige Australierin kreiert aromenreiche Gerichte, die mit verschiedenen Konsistenzen und Geschmacksrichtungen spielen. (Sonntag, 03.04.2016, 11:00 – 12:30 Uhr)

Dass Fleisch nicht unbedingt für ein gehaltvolles und deliziöses Mahl notwendig ist zeigt die vegetarisch ausgerichtete Kochwerkstatt Emmer- Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Salbei-Schalotten-Butter und Wasserkressesalat mit Stefan Rottner (K4): Sein Handwerk hat Stefan Rottner in verschiedenen Spitzenrestaurants in Deutschland und der Schweiz erlernt. Regionale Spezialitäten sowie die Kräuter aus dem hauseigenen Garten bilden die Grundlage für seine gehobene und zugleich bodenständige Küche. (Freitag, 01.04.2016, 13:30 – 15:00 Uhr)

10 Dinge, die Sie garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wussten

Warum der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan Tiefkühlkost-Fan war und woher genau die Idee zur Gefriertruhe kam? Diesen Fragen ist die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH nachgegangen und hat die zehn kuriosesten Fakten zum Thema Tiefkühlkost zusammengestellt.

1. Die kühle Kost ist heiß begehrt, auch in Gaunerkreisen
Diamanten? Goldbarren? Teure Gemälde? Von wegen! Auch Tiefkühlkost ist bei Einbrechern sehr beliebt. Immer wieder muss die Polizei ausrücken, weil Gefrierschränke leergeräumt oder komplette Kühlanhänger gestohlen wurden. Zuletzt im sächsichen Laußnitz. Schaden: 35.000 Euro!
www.radiodresden.de/gewinnspiele-aktionen/ladung-tiefkuehlkost-in-laussnitz-gestohlen-578173/

2. Ronald Reagan war Tiefkühl-Fan
Ob sein Lieblingsgericht der Hirschbraten oder doch die Forelle Müllerin Art war, bleibt sein Geheimnis. Verbrieft ist aber, dass der amerikanische Präsident am 6. März 1984 den Tag der Tiefkühlkost ins Leben rief. Kein Wunder: Die USA sind mit ihrem Jahresverbrauch von über 51 kg pro Kopf die unangefochtenen Weltmeister! Deutschland liegt mit 40 kg noch ein Stück dahinter.
www.swr.de/swr4/bw/region-aktuell/bodensee/die-tiefkuehlkost/-/id=258288/nid=258288/did=5976702/si5629/index.html

3. Ein eisiger Wind brachte die Erleuchtung
Der Meeresbiologe Clarence Birdseye (1886-1956) staunte nicht schlecht als er auf einer Expedition in die Antarktis die Einheimischen beobachtete. Die Inuits froren innerhalb weniger Minuten ihre Fische ein, indem sie sie in die – 40 Grad kalte Luft hängten. Nach dem Auftauen schmeckte das Gefriergut wie frisch. Birdseye war so fasziniert, dass er nach der Reise sofort Konstruktionspläne für eine Gefrieranlage schmiedete.
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye

4. Tiefkühlkost mag keine Eisberge
Kälte muss sein, keine Frage. Aber wenn das Gefriergut nur noch ein großer Eisklumpen ist, gibt es leider nur eine Lösung: ab in den Müll damit. Denn dies ist nicht etwa ein Zeichen, dass die Ware besonders stark eingefroren war sondern dass die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen war. Dann bitte nicht mehr verzehren. Unbedenklich sind dagegen Schneekristalle, weil in die Beutel Löcher gestanzt wurden. So blähen sich diese nicht auf und passen besser in den Gefrierschrank.
www.t-online.de/lifestyle/essen-und-trinken/id_21548582/tiefkuehlkost-so-erkennen-sie-gute-tiefkuehlkost.html

5. TK-Ware lindert Schmerzen
Gefrorene Möhren, Erbsen oder Bohnen sind die perfekte Alternative, wenn Sie keine Kühl-Kompresse zur Hand haben. Falls Sie oder Ihre Lieben sich also verletzt haben, einfach in die Truhe greifen! Wichtig: Legen Sie ein dünnes Tuch zwischen Haut und Tiefkühlgut, sonst kann es zu schmerzhaften Unterkühlungen kommen. Auch als Coolpack bei Kopfschmerzen, Hitzeschlag oder nach einer Zahnoperation geeignet.
www.hno-operationen.de/notfall

6. Tiefkühlkost brachte die (kulinarische) Unabhängigkeit
Ein feines Blumenkohlsüppchen im Januar? Rosenkohl im Juli? Vor 1960 ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest, wenn die Hausfrau bei ihrer Hauptzutat Wert auf Geschmack und Farbe legte. Denn bis zu diesem Zeitpunkt kannte man in Deutschland nur das Einkochen, um Lebensmittel haltbar zu machen. Das Problem: Erdbeeren, Bohnen & Co. sahen längst nicht mehr so ansehnlich aus, veränderten ihre Konsistenz und büßten ihren Geschmack ein.
www.tiefkuehlkost.de

7. Sieben Dollar revolutionierten die Lebensmittelwelt
So hoch war das Startkapital vom Erfinder der Tiefkühlkost Clarence Birdseye. Mit diesem Mini-Betrag versuchte er, eine sogenannte Schockgefrieranlage zu konstruieren. Sie bestand aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb – und scheiterte ständig. Die Lebensmittel hatten nach dem Einfrieren und Auftauen nicht mehr die gewünschte Qualität. Erst mit seiner Erfindung, dem Plattenfroster-Verfahren, klappte es viele Jahre später. Sein Durchhaltevermögen hat sich trotzdem ausgezahlt: 1929 verkaufte er das Patent und die Markenrechte für 22 Millionen Dollar!
http://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Birdseye
www.tk-18.de/2015/03/02/85-jahre-tiefkuehlkost/#post-5864

8. Tiefkühlkost macht Eisdielen Konkurrenz
Laut „Verbraucheranalyse 2012“ von der Axel Springer AG und der Bauer Media Group verzehrte jeder Deutsche 7,7 Liter Eiscreme. Dabei muss man dank TK-Technologie nicht zwangsläufig an der Eisdiele Schlange stehen oder den Eiswagen abwarten. Heute hält das Tiefkühlsortiment hunderte von Eissorten bereit, die bequem in der heimischen Truhe bevorratet werden können. Auch mit Tiefkühlfrüchten können Sie innerhalb von drei Minuten Ihr eigenes gesundes Eis zaubern, ohne Farb- oder
Konservierungsstoffe. Ohne Eismaschine und viel Aufwand! Einfach zirka 350 Gramm TK-Früchte mit zwei Esslöffeln Zucker und 250 Gramm Joghurt pürieren – und genießen.
www.chefkoch.de/forum/2,25,251440/Blitz-Eis-ganz-ohne-Eismaschine-Joghurt-Obst-nach-Wahl.html

9. 23 Mal Gold für Deutschland
So viele Fischstäbchen mit dem goldgelben Knuspermantel isst jeder Deutsche im Durchschnitt. Insgesamt kommen wir auf 100 Gramm Tiefkühlkost pro Tag. Auf Platz 1 der beliebtesten Waren:  Fisch. Dann folgen Backwaren und Pizza.
www.abendblatt.de/vermischtes/article107905402/246-Aepfel-110-Liter-Bier-und-23-Fischstaebchen.html

10. Das erste TK-Gericht feiert 85-jähiges Jubiläum
Happy Birthday Tiefkühlkost! In Amerika feiert das schonende Haltbarkeitsverfahren schon sein 85jähriges Jubiläum. Und wir dürfen immerhin auch schon 60 Geburtstagskerzen auspusten! Eine echte Erfolgsgeschichte, denn seit den 70iger Jahren hat sich das Marktvolumen in Deutschland mehr als vervierfacht. Jahresumsatz der Unternehmen: etwa 12 Milliarden Euro!
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155451/umfrage/umsatzentwicklung-im-tiefkuehlkostmarkt-in-deutschland-seit-1989

kulinart Frühling

Pünktlich zum Frühlingsanfang, am 19. und 20. März 2016, präsentiert die Genussmesse kulinart frühling im Römerkastell Stuttgart wieder ausgesuchte Delikatessen und Designideen.

„Genießen Sie die Frühling“, fordert die Messe für Genuss und Stil ihre Besucher in gewagter Grammatik auf. Das Angebot ist glücklicherweise weniger irritierend: kulinart frühling lockt auch in diesem Frühjahr mit kulinarischen Überraschungen und Klassikern, ausgefeilter Grilltechnik und aktuellen Outdoortrends.

Im Jahr 2011 als „kleine Schwester“ der Herbstmesse gestartet, hat sich kulinart frühling inzwischen sehr eigenständig etabliert. Michael Kupka, mit „Kupkas Garten“ Aussteller der ersten Stunde, erklärt es so: „Es ist ein Glück, dass es noch besondere Plätze gibt, an denen schöne Dinge auf nette Menschen treffen.“. Für schöne Dinge sind die kulinart Messen bekannt. Und auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche davon zu entdecken – neben einigen bereits beliebten Ausstellern werden auch viele interessante neue Trends und Food-Innovationen präsentiert.

Andreas Walter beispielsweise ist mit „caviar and more“ zum ersten Mal überhaupt auf einer Messe. Dabei ist er alles andere als ein Neuling auf dem Genussmarkt. Seit 2001 ist er mit seinem hochwertigen, aber moderat bepreisten Caviar etablierter Partner von Edelgastronomie und zahlreichen Spitzenköchen. Seit 2016 beliefert „caviar and more“ nun erstmals auch Privatkunden, was die Messepremiere erklärt.

Manche Aussteller sind so neu, dass sie noch nicht mal im Internet zu finden sind. Aber dafür auf der kulinart frühling. So wie Nina Bulgrin mit „N’ICE POPS“: Weil ihr selbstgemachtes Eis am Stiel zwar begeistert angenommen wurde, aber eben nur im Sommer, entwickelte sie in der alten Bäckerei ihrer Eltern kurzerhand den Kuchen am Stiel – Kostproben gibt’s an ihrem Stand.

Ebenfalls nicht ganz alltäglich ist das „Albpicknick“: Mit charmanten kulinarischen Events auf der Schwäbischen Alb füllt Picknickveranstalterin Waltraud Langer eine echte Marktlücke. Was es mit dem „Feschtdagsdisch“ oder der „Bauralodde“ auf sich hat, kann man auf der Messe persönlich in Erfahrung bringen.

Wer lieber auf der eigenen Terrasse picknickt, findet bei kulinart frühling natürlich auch alles, was das Grillerlebnis perfektioniert: frische Salzkreationen aus dem Taunus-Salzgarten, Grillsaucen aus USA und dem Schurwald, frische Kräuter aus der regionalen Biogärtnerei, eine Auswahl cooler Sommerweine sowie praktische Tipps von Profigrillern und ausgefeilte Grilltechnik, mit der man schnell selbst zum Profi wird.

Dass gutes Olivenöl nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund ist, das ist bekannt. Noch nicht so bekannt sind die beiden Anbieter auf der kulinart frühling: „Papagallos“ bringt feinstes Olivenöl aus dem Süden Griechenlands mit – schonend hergestellt und vom Pflanzen der Bäume bis zum Abfüllen des Öls in Familienhand. Das kaltgepresste Olivenöl von „Villa Masecri“ stammt aus Italien – hergestellt komplett ohne Zusatzstoffe und nach ökologischen Richtlinien. Gerade vor dem Hintergrund der kürzlich erschienenen Testergebnisse der Stiftung Warentest, bei dem jedes zweite in Deutschland erhältliche Olivenöl mit „mangelhaft“ bewertet wurde, lohnt sich eine Verkostung vor Ort.

Um vitale Flüssigkeiten geht es auch in der Kräuterei „Mutter Erde“. In Eigenbau und Handarbeit werden hier exklusive Ganzblatt-Kräutertee-Mischungen wie ToskanaDuft, HollerGeist, VivaMelissa, MunterWunder und GeistesBlitz produziert. Natürliche Energie hat auch die mobile Smoothiebar „grün-gut“ von Beate Kringler zu bieten. Ihre grünen Smoothies trinkt man nicht nur gegen den Durst (obwohl sie da auch sehr wirkungsvoll sind), sondern auch als Vitaminspritze zur Vitalisierung. Die Hamburger „Elbler“ bieten mit ihrem Bio-Apfel-Cider eine ebenfalls erfrischende Alternative dazu – zwar mit Alkohol, aber trotzdem kalorienarm, glutenfrei und vegan.

Wer sich zwischen all den Angeboten nicht entscheiden kann, sich aber gerne kulinarisch überraschen lässt, der findet bei Foodist aus Hamburg eine Lösung: man schließt einfach ein Delikatess-Abo ab und freut sich auf die regelmäßig eintreffenden Lieferboxen für Genießer.

Weil schönes Essen in schöner Umgebung einfach besser schmeckt, gibt es auf der kulinart frühling immer auch neue Designtrends zu entdecken. Dieses Jahr zum Beispiel präsentiert von „Zandburg“, den Stuttgarter Wohnraumstylisten und natürlich von „Kupkas Garten“. Michael Kupka hat es sich zum Ziel gesetzt, individuelle Gartenträume zu erfüllen – mit Ideen vom Loungemöbel über die Gartenküche bis zum Swimmingpool.
 
Für bezaubernde Unterhaltung zwischendurch sorgt Thorsten Strotmann, dessen „Magic Lounge“ die Messe bereits seit vielen Jahren als Partner unterstützt und Besuchern einen exklusiven Messerabatt für seine Shows anbietet. Zu seinen hautnahen Kunststückchen genießt man am besten ein erfrischendes Bier des langjährigen kulinart Partners Brauerei Meckatzer – deren alkoholfreies Weizen feiert nämlich auf der kulinart frühling seine Premiere.

Hanseatische Lebenslust und Berliner Charme, verführerische Aromen und stylische Möbel, Kaviar und Champagner – auf der kulinart frühling blüht die Vielfalt.

kulinart frühling 2016 – Messe für Genuss und Stil
19. und 20. März in Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €
www.kulinart-messe.de