Reiseverhalten der Deutschen über die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist für viele Deutsche auch Reisezeit: Über die Festtage reisen die Bundesbürger über elf Milliarden Kilometer, um über 261 Millionen Freunde und Verwandte zu besuchen. Dabei reist fast jeder Fünfte in ein anderes Land, um seine Lieben zu sehen. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage von OnePoll.com, an der 1.000 Personen teilgenommen haben und die von der britischen Premium-Airline British Airways in Auftrag gegeben worden ist.

Insgesamt wird die ganze Bundesrepublik mehr als 16 Milliarden Euro für den Kauf von über 689 Millionen Geschenken ausgeben, wobei die Menschen in Deutschland im Durchschnitt elf Präsente für sechs Personen kaufen und dafür rund 295 Euro ausgeben. Um diese Geschenke zu überreichen, reisen die Deutschen über 161 Kilometer. Somit legt die gesamte Republik statistisch gesehen stolze 9,9 Milliarden Kilometer zurück.

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Fröhliche Weihnachten

Gourmet Report wünscht seinen Lesern eine fröhliche und friedliche Weihnachtszeit mit vielen guten kulinarischen Erlebnissen!

Bleiben Sie uns gewogen!

Ihr
Gourmet Report
Christian Romanowski

Vier der schönsten Weihnachts-Reiseziele in Europa

Für alle, die sich schon vor Weihnachten eine kleine Freude machen möchten, hat Hilton vier der schönsten Reiseziele zur Adventszeit zusammengestellt. Weihnachtsmärkte, Glühweinduft und festliche Lichter gibt es nämlich nicht nur hier in Deutschland, sondern prägen ab Ende November auch die Straßen in folgenden europäischen Städten:

1. Sofia
Die Hauptstadt Bulgariens hat sich schnell zu einem „Must-See“ etabliert und lockt mit festlichen Aktivitäten besonders zur Weihnachtszeit.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Sofias Weihnachtsmarkt, bekannt als Kolidariya oder Koledaria, ziert von Ende November bis Anfang Januar den Borisova Gradina Park. Außerdem sollten Sie unbedingt die im 10. Jahrhundert erbaute Boyana Kirche besichtigen. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eine der wichtigsten und schönsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst aus der ganzen Welt.

Essen & Trinken: Neben den leckeren Würstchen sollten Sie unbedingt auch den Greyana Rakiya, den traditionellen Brandy aus Trauben, probieren.

Souvenirs: Rosenöl zählt zu Bulgariens bekanntesten Exporten und gehört momentan zu den angesagtesten Beauty-Produkten.

Hotel Tipp: Hilton Sofia Hotel liegt mitten im Zentrum Sofias. Mit einem 24-Stunden Fitnessstudio, Pool, Massage-Salon und dem preisgekrönten Restaurant Season können Sie es sich hier rund um die Uhr gutgehen lassen. Die Nacht im Doppelzimmer gibt es schon ab 105 Euro.

2. Budapest
Budapest bietet ein großes kulturelles Angebot fernab des Mainstream-Tourismus‘. Weihnachten ist zudem der perfekte Zeitpunkt, um diese magische Stadt zu erkunden.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Der berühmte Vörösmarty Platz verwandelt sich mit dem Start des Weihnachtsmarkts Ende November in einen festlichen Tummelplatz. Dieser hält ein breites Angebot an Shopping- und Essensmöglichkeiten sowie Konzerten bereit. Ein weiteres Highlight ist das Budapest Nussknacker Ballett in der Ungarischen Staatsoper.

Essen & Trinken: Mezeskalacs – traditionelle Gewürz-Honig-Plätzchen mit roter Glasur und kunterbunten Verzierungen sind ein absolutes Muss. Dazu passt Glühwein oder „forrat bor“, wie er in Ungarn genannt wird. An vielen Ständen kann man seinen Glühwein zudem mit einem Schuss Rum, Amaretto oder Holunderbeeren-Likör ergänzen.

Souvenirs: Traditionelle Stickereien oder Spitze sind außergewöhnliche Souvenirs und Geschenke für die Liebsten.

Hotel Tipp: Das Hilton Budapest City Hotel bietet einen erholsamen Rückzugsort vom belebten Stadtzentrum. Budapests wichtigste Sehenswürdigkeiten sind schnell erreichbar – darunter die Champs-Elysees Budapest, das UNESCO Kulturerbe Andrássy Út, der Heldenplatz und die St. Stefans Basilika. Ein Doppelzimmer kostet ab 140 Euro pro Nacht.

3. Bukarest
Jüngste Restaurationen haben dazu beigetragen, dass die atemberaubende Architektur dieser Stadt wieder einmal im Mittelpunkt steht. Wenn die Stadt in weihnachtlicher Pracht erstrahlt, erscheinen die herrlichen Gebäude wie märchenhafte Kulissen, die zu den schönen Weihnachtsmärkten einladen.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Besucher, die dem kühlen Wetter trotzen, haben die Qual der Wahl zwischen zwei Weihnachtsmärkten, die ab Ende November am Universitatii Platz und im Cimigiu Par stattfinden. Außerdem gibt es einen Plätzchen- und Süßigkeiten-Markt am Sala Palatului vom 5. bis 7. Dezember. Dieses Jahr eröffnet außerdem auch das neue Santa Claus Kingdom. Kinder können hier den Weihnachtsmann persönlich kennen lernen und danach die tollen Attraktionen im Kingdom bestaunen und ausprobieren. Hierzu zählen eine Indoor-Skipiste, eine Eislaufbahn, eine Kletterwand und ein Karussell. Eröffnet wird das Santa Claus Kingdom am 28. November.

Essen & Trinken: Probieren sollten Sie die carnati – Schweinewürstchen mit Knoblauch, den cozonac – ein Panettone-ähnlicher Kuchen und auch den traditionellen „salata de boeuf“ – das jedoch kein Rindfleisch enthält, wie der Name vermuten lässt. Das traditionelle Getränk nennt sich Tuica – ein delikater Pflaumen-Brandy, der in Rumänien sehr berühmt ist.

Souvenirs: Einzigartige handbemalte Töpferwaren sind perfekt, um zuhause das Weihnachtsessen darin zu servieren.

Hotel Tipp: Das Athenee Palace Hilton Bucharest bietet Zimmer mit atemberaubender Aussicht auf den Revolutionsplatz und die Siegesstraße. Mit einem Fitnesscenter, beheiztem Innen-Swimmingpool und einer Fülle an Trink- und Speisegelegenheiten ist Erholung garantiert. Das Doppelzimmer gibt es ab 110 Euro pro Nacht.

4. Warschau
Das schöne Warschau ist eine Stadt voller gemütlicher Bars und Restaurants, die erholungssuchende Reisende anlocken. Zu Weihnachten wird die Stadt wunderschön geschmückt und mit vielen Lichtern geziert. Am Weihnachtsabend, Wigilia genannt, singen die Familien gemeinsam Weihnachtslieder und überreichen sich ihre Geschenke. Traditionelles Weihnachtsessen ist gelierter Karpfen, für wen das nicht das Richtige ist, findet in unzähligen anderen Köstlichkeiten seinen Favoriten.

To-Dos zur Weihnachtszeit:
Warschau hat nicht nur einen, sondern gleich drei beliebte Weihnachtsmärkte – in der Altstadt, am Schlossplatz sowie am Kultur- und Wissenschaftspalast, die alle vom 27. November bis 26. Dezember ihre Pforten öffnen. Der Lazienki Park und Palast, auch bekannt als Palast auf dem Wasser, ist nur eine kurze Tram- oder Busfahrt vom Stadtzentrum entfernt.

Essen & Trinken: Ein Klassiker sind die traditionellen polnischen Lebkuchen Piernik, die zu Weihnachten serviert werden. Genauso das Glüh-Bier, das mit Honig gesüßt und verschiedenen Gewürzen verfeinert wird.

Souvenirs: Polen ist berühmt für seine Handwerkskunst. Aufwendig gefertigte Ornamentgläser sind das perfekte Souvenir, für den Weihnachtsbaum zuhause.

Hotel Tipp: Das Hilton Warsaw Hotel liegt mitten im Geschäftsviertel und nur einen Steinwurf von der beeindruckenden Altstadt entfernt. Somit ist es der perfekte Ausgangspunkt für einen Entdeckungstrip am Wochenende. Das Doppelzimmer kostet ab 120 Euro pro Nacht.

Eine weitere Budget-freundliche Alternative ist das Hampton by Hilton Warsaw City Center Hotel. Das Hotel liegt direkt am Hauptbahnhof und die historische Altstadt kann schnell und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Doppelzimmer sind ab 90 Euro verfügbar.

http://www.gourmet-report.de/goto/booking

Feste verdauen – Weihnachtsessen unter der Lupe

Das weihnachtlichen Festessen

Leider wirken sich die Genüsse oft auf die Verdauung aus: Magenzwicken, Verstopfung und allgemeines Völlegefühl stellen typische Folgen dar. „Zu große Mengen an Fett und Zucker überfordern den Magen-Darm-Trakt“, weiß auch Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura. „Jedoch gelingt es in der Regel bereits mit kleinen Verhaltensregeln und Hilfsmitteln, unbeschwert durch die Weihnachtszeit zu kommen.“

Genuss mit Bedacht
Zunächst einmal hilft es, sowohl große Mahlzeiten als auch Naschereien wie Lebkuchen und Co. langsam und bewusst zu genießen. Denn der bekannte Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut“ hat seine Berechtigung: Neben der mechanischen Zerkleinerung sorgen Enzyme im Speichel für eine Vorverdauung und spalten beispielsweise Kohlenhydrate wie Stärke auf. Dieser Vorgang entlastet Magen sowie Darm und beugt anschließendem Völlegefühl vor. „Wer über die Feiertage das Trinken nicht vergisst, unterstützt ebenfalls die Darmtätigkeit“, ergänzt Dr. Fink-Tornau.

Darmfreundlicher Ballast
Oft gestaltet sich die Ernährung in den Tagen um Weihnachten alles andere als ausgewogen. Während fett- und zuckerhaltige Lebensmittel überwiegen, kommt vitamin- und ballaststoffreiche Kost häufig zu kurz. Vor allem letztere Inhaltsstoffe übernehmen für die Verdauung eine wichtige Funktion. „Um Ballaststoffe abzubauen, müssen Bakterien der Darmflora harte Arbeit leisten“, verdeutlicht die Ernährungsberaterin. „Auf diese Weise regen entsprechende Lebensmittel aktiv die Darmtätigkeit an.“ Über Flohsamen oder Baobabfruchtpulver lassen sich pflanzliche Ballaststoffe gezielt zuführen. Daneben hat Dr. Fink-Tornau noch einen weiteren Tipp: „Für verdauungsfreundliche Weihnachtskekse können Hobbybäcker einen Teil des Mehls durch den Ballaststoff Inulin ersetzen.“

Fett besser verdauen
Vom allseits beliebten Verdauungsschnaps raten Experten übrigens ab. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur kurzzeitig, doch gleichzeitig hemmt er die Magen-Darm-Tätigkeit und behindert den Fettabbau. Eine Linderung des Völlegefühls erzielen vor allem bestimmte Kräuter und Bitterstoffe, die es allerdings auch ohne Alkohol gibt. Fenchel-, Ingwer- oder Pfefferminztee etwa wirken anregend und krampflösend. Auch Artischocken dienen als natürlicher Magenbitter. In ihnen enthaltene Gerb- und Bitterstoffe unterstützen die natürlichen Verdauungsvorgänge und regen den Gallenfluss an.

„Eine besonders reiche Auswahl an natürlichen Verdauungshelfern finden Verbraucher übrigens im Reformhaus“, fügt Dr. Fink-Tornau abschließend hinzu.

www.natura.de

Weihnachtsmärkte der Metropolregion Hamburg

Nicht nur in der Hamburger City ist es zur Weihnachtszeit auf den insgesamt 15 Weihnachtsmärkten besonders romantisch, auch das Hamburger Umland mag es dann gern festlich und abwechslungsreich. Von den historischen Altstädten Lübecks, Lüneburgs und Stades über die maritim angehauchten Märkte in Cuxhaven, Glückstadt und Heide bis zu einigen Geheimtipps wie dem barocken Ludwigslust und dem Hundertwassser-Bahnhof in Uelzen – die Metropolregion Hamburg bietet eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit, von der Lüneburger Heide über die Elbe bis nach Holstein. Die Hamburg Tourismus GmbH (HHT) bietet dazu zentral gelegene Übernachtungsmöglichkeiten in Hamburg an, von denen aus man bequem in die Region starten kann.

Weihnachten maritim: Weihnachtsmärkte in Nordseenähe
Im ehemaligen Hamburger Außenposten an der Elbmündung, dem Cuxhavener Stadtteil Ritzebüttel, wird vom 29. November bis zum 30. Dezember der „Weihnachtszauber am Schloss“ gefeiert: Vor der Kulisse des Schlosses Ritzebüttel locken in den Adventswochen ein klassischer Weihnachtsmarkt und der „Park der Sterne“, in dem sich die Besucher von einer außergewöhnlichen Lichtinszenierung verzaubern lassen können (www.tourismus.cuxhaven.de). Auf der anderen Elbseite gründete der dänische König Christian IV. schon um 1600 den Hafen und das Städtchen Glückstadt als Konkurrenz zum damals übermächtigen Hamburger Hafen. Daher geht es in der holländisch anmutenden Kleinstadt in der Vorweihnachtszeit eher maritim zu: Unter dem Motto „Glückstädter Sternenzauber“ können die Besucher vom 29. November bis Weihnachten Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Basare, Theater, Kinderangebote, festliche Menüs und vieles mehr genießen (www.glueckstadt-tourismus.de). Das in Richtung Nordsee gelegene Heide bietet die „Dithmarscher Weihnachtswelt“ vom 25. November bis 23. Dezember neben vielen Buden mit Geschenkartikeln, Leckereien und Getränken auch eine große Eisbahn (www.heide.de).

Weihnachten im historischen Ambiente: hanseatische Klassiker in Lübeck, Lüneburg und Stade
Dort die Adventszeit genießen, wo schon die Buddenbrooks über das Pflaster wandelten: Vom 25. November bis Ende Dezember verwandelt sich die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende, mittelalterliche Altstadt von Lübeck in eine stimmungsvoll beleuchtete Weihnachtskulisse mit acht verschiedenen Weihnachts- und Kunsthandwerkermärkten (www.luebecker-weihnachtsmarkt.de). Ebenfalls pünktlich zur Adventszeit legt auch die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg ihr Festgewand an: Die Giebel der historischen Häuser erstrahlen im Lichterglanz und verbreiten eine festlich-vorweihnachtliche Stimmung. Auch das historische Rathaus und die Stadtkirchen werden zur Weihnachtszeit illuminiert, und auf der Spitze des Lüneburger Wasserturms prangt als Krone ein riesiger Adventskranz mit einem Durchmesser von dreizehn Metern. Ein stimmungsvoller Geheimtipp ist der Historische Christmarkt rund um die Michaeliskirche am 7. und 8. Dezember: ein stiller Markt, der alljährlich die Besucher in die Zeit der Renaissance entrückt und ihnen noch echte weihnachtliche Vorfreude vermittelt, fern von üblicher Lichterflut und Klangkommerz (www.lueneburg.de). Der Stader Weihnachtsmarkt an der Unterelbe gilt als einer der ältesten Märkte Norddeutschlands und besticht durch seine spektakuläre Kulisse: Pferdemarkt, Fischmarkt und die historische Altstadt erstrahlen im Licht und versetzen die Besucher in vergangene Zeiten zurück. Während der Vorweihnachtszeit ab dem 25. November und bis zum 29. Dezember lädt Stade seine Gäste zum gemütlichen Einkaufsbummel und schwedisch inspirierten – die Hansestadt gehörte einige Jahre zum schwedischen Königreich – Aktionen in die verwinkelten Altstadtgassen ein (www.stade-tourismus.de).

Weihnachtliche Geheimtipps: barockes Ludwigslust und Hundertwasser in Uelzen
Darf es zu Weihnachten etwas ganz Besonderes sein? Dann auf nach Ludwigslust in Westmecklenburg: Der barocke Adventsmarkt auf dem Alexandrinenplatz verzaubert seine Besucher vom 28. November bis zum 1. Dezember mit Märchenwald, Weihnachtssingen und dem traditionellen Nussknacker-, Bauern- und Kunsthandwerkermarkt. Barock kostümierte Schausteller verleihen diesem Adventsmarkt ein ganz besonderes Flair (www.stadtludwigslust.de). Ähnlich künstlerisch geht es zu Weihnachten auch in der Heidestadt Uelzen zu: Die Stadt verwandelt sich mit ihrem „Hundertwasser-Bahnhof“ im Advent in eine glitzernde Weihnachtswelt. Im Mittelpunkt steht das Alte Rathaus, dessen Fassade einen übergroßen Adventskalender darstellt. Allabendlich wird hier das „Fensteröffnen“ mit Weihnachtsgeschichten und Gesang zelebriert (www.uelzenerweihnachtszauber.de).

Weihnachtliche Angebote der Hamburg Tourismus GmbH
Wer gleich mehrere Weihnachtsmärkte in der Metropolregion Hamburg entdecken möchte, übernachtet am besten zentral in Hamburg. Die Spezialisten der HHT bieten für jedermann das passende Bett in City- und Bahnhofsnähe. Buchung und Information telefonisch unter +49 (0) 40 300 51 720 oder online unter www.hamburg-tourismus.de. Und wer gleich den Jahreswechsel im Norden verbringen möchte, bucht die Silvesterpauschale der HHT. Das Angebot ab 299 Euro p. P. beinhaltet zwei Übernachtungen inklusive Frühstück und bietet als Höhepunkt einen Silvesterabend auf dem Fahrgastschiff MS COMMODORE mitten im durch Feuerwerk erleuchteten Hamburger Hafen. Für das leibliche Wohl sorgt ein Silvesterbuffet mit kalten und warmen Speisen. Zusätzlich kann mit der Hamburg CARD drei Tage lang die Hansestadt und ihr Umland erkundet werden.

Weitere Informationen zur Metropolregion Hamburg finden sich im Internet unter www.metropolregion.hamburg.de

Weihnachtszeit ist Kaffeezeit

Kaffee und Kaffeemaschinen liegen unterm Weihnachtsbaum

17,6 Prozent der Deutschen trinken an den Weihnachtsfeiertagen mehr Kaffee als sonst. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbandes. Auch als Geschenk ist Kaffee bei den Deutschen beliebt: Jeder Zehnte verschenkt Kaffee oder eine Kaffeemaschine zu Weihnachten. „Weihnachtszeit ist Kaffeezeit“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes im Gourmet Report Gespräch. Der Umfrage zufolge genießen drei von vier Personen an Weihnachten Kaffee. Rund jeder Zehnte trinkt an den Weihnachtstagen fünf oder mehr Tassen Kaffee täglich. „Dies zeigt, dass Deutschland gerade zu Weihnachten ein Land der Kaffeetrinker ist“, sagt Preibisch.

Während der Kaffeekonsum bei vielen an Weihnachten laut der Umfrage höher liegt als sonst, gaben nur knapp 5 Prozent der Befragten an, weniger zu trinken. „Kaffee gehört für die Deutschen zu Gesellig- und Feierlichkeit dazu“, so Preibisch.

Vor allem weibliche Kaffeetrinker verbinden die Weihnachtsfeiertage stark mit dem anregenden Heißgetränk: Der Anteil der Frauen, die zu Weihnachten Kaffee trinken, liegt rund 10 Prozent über dem der Männer.

Kaffee und Kaffeemaschinen als Weihnachtsgeschenke beliebt

Kaffee und Kaffeemaschinen stehen als Weihnachtsgeschenke hoch im Kurs. Jeder zwanzigste Befragte wird eine Kaffeemaschine als Präsent unter den Weihnachtsbaum legen.

Laut der Umfrage sind 40 Prozent der an Weihnachten verschenkten Kaffeemaschinen Pad- oder Kapselmaschinen. Vor allem die jüngere Generation bis 29 Jahre verschenken Einzelportionenmaschinen, bei den 30-39-Jährigen liegen Siebträger/Espressomaschinen hoch im Kurs und die 40-49-Jährigen setzen vielfach auf Filtermaschinen.

Regionale Besonderheiten

    - Den höchsten Kaffeekonsum an Weihnachten haben die Bürger aus
     Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 17
     Prozent der dort Befragten trinken fünf oder mehr Tassen Kaffee
     täglich an Weihnachten.  
    - Der Anteil der Personen, die an Weihnachten Kaffee trinken,
     liegt in Baden-Württemberg mit 82,5 Prozent am höchsten.  
    - In Hessen trinken 28 Prozent der Bürger an den Weihnachtstagen
     pro Tag ein bis zwei Tassen mehr als sonst.  
    - Jeder zehnte Hamburger trinkt zu Weihnachten täglich drei oder
     mehr als drei Tassen zusätzlich zum normalen Kaffeekonsum.  
    - Jeder zehnte Bürger der neuen Bundesländer verschenkt an
     Weihnachten Kaffee. "So knüpfen die Ostdeutschen scheinbar an
     die Tradition der "Westpakete" an, die häufig zu DDR-Zeiten
     Kaffee als Geschenk von westdeutschen Verwandten enthielten", so
     Preibisch.  

Umfrage vom 18.12.2012, 1.006 Befragte ab 14 Jahren in Deutschland

www.kaffeeverband.de

Fröhliche Weihnachten!

Die Redaktion Gourmet Report wünscht seinen Lesern eine frohe, besinnliche und kulinarisch reiche Weihnachtszeit!

Lassen Sie es sich gut gehen!

Ihre
Gourmet Report Redaktion

Weltweit 1. Unterwasser-Weinprobe ein großer Erfolg

Mosel-Riesling schmeckt auch unter Wasser!

Das gab es noch nie – eine Weinprobe unter Wasser. Die weltweit erste Unterwasser-Weinprobe, die im Rahmen des unterirdischen Wein-Nachts-Markts in der Traben-Trarbacher Unterwelt stattfand, war für Genuss- und Tauchinteressierte ein kurios-kulinarisches Erlebnis. Am 11. und 18. Dezember 2011 hieß es für die Teilnehmer abtauchen in die Welt des Mosel-Rieslings. Während eines einstündigen Tauchgangs verkosteten sie sechs ausgewählte Premium-Weine aus Traben-Trarbach an einer gedeckten Tafel auf dem Beckengrund der Moseltherme. Das klare Testurteil für den Taucher-Wein aus der Spritze: „Mosel-Riesling schmeckt überall – selbst unter Wasser!“

Sowohl Tauchprofis als auch Laien – die im Vorfeld eine kurze Schulung erhielten – ließen sich von den Qualitätsweinen und dem einzigartigen Ambiente begeistern. Als Schauplatz für diesen Tauchgang der etwas anderen Art diente das Sportbecken der Moseltherme. Mit einem Tisch, Stühlen, Weinflaschen und Weingläsern ausgestattet, verwandelte sich das Erholungsbad in einen Wein-Probierraum für abenteuerlustige Genießer. Nach einer kurzen Einführung im flachen Wasser gab es für die Teilnehmer im tiefen Teil des Beckens „spritzigen“ Wein per Injektion. Um eine reibungslose Bewertung zu sichern, wurde mit Hilfe von Signalen und Unterwasser-Schildern kommuniziert. Im Anschluss an den Tauchgang wurde die Weinprobe „im Trockenen“ weitergeführt und von einem Önologen begleitet. Als Erinnerung gab es zum Abschluss ein Teilnahmezertifikat und ein vergrößertes Unterwasser-Foto.

Auf der Suche nach einem einzigartigen Konzept für die Advents- und Weihnachtszeit entstand zunächst die Idee für den unterirdischen Wein-Nachts-Markt im Netz der historischen Weinkeller, der sogenannten Vinotropolis oder Traben-Trarbacher Unterwelt. Hier entdecken die Besucher noch bis zum 08. Januar 2012 in insgesamt acht Weinkellern regionale Köstlichkeiten, traditionelles Handwerk und viele Weinspezialitäten. Die beiden Abschluss-Highlights bilden der Auftritt des Black Gospel Chores aus den USA am 01. Januar 2012 und „Musical Magics“ am 06. Januar 2012 mit hochwertigen Darbietungen weltbekannter Klassiker. Die Idee zur Unterwasser-Weinprobe ist in Ergänzung zur unterirdischen Wein-Gala, die am 03. Dezember 2011 stattfand, entstanden und wurde mit Unterstützung des Weinguts Römerhof, der Moseltherme, dem Tauchveranstalter Yeti Divers und dem Unterwasser-Fotograf Andreas Scholer umgesetzt. Mit ihren innovativen Veranstaltungen rund um das Thema Wein & Genuss geht die Tourist-Information spielerisch und unterhaltsam an die Weinkeller-Thematik heran und arbeitet mit ausgefallenen Idee daran, die jüngeren, eventorientierten Besucher für die Moselregion zu begeistern.

Mit den Schwerpunkten Wein, Kultur und Genuss setzt die Tourist-Information Traben-Trarbach verstärkt auf die gewachsene Winzer-Tradition: Um 1900 war die Jugendstilstadt neben Bordeaux die wichtigste Weinmetropole der Welt und in den Kellergewölben lagerten zeitweise bis zu 50 Millionen Liter Wein ein. Davon zeugen bis heute über 20 Kilometer unterirdische Weinkeller, die netzartig miteinander verbunden sind. Im Rahmen eines zukunftsweisenden Tourismus-Konzepts sollen diese Keller für die Besucher zugänglich gemacht und für Dokumentationen und Erlebnis-Events genutzt werden.

Nähere Informationen unter www.traben-trarbach.de

Kolumbien: Ungewöhnliche Weihnachtszeit

Seit Anfang Dezember verwandeln wieder mehr als 15 Millionen Glühbirnen, hunderte Kilometer Kabel und unzählige Lichtgirlanden Medellín, im Nordwesten Kolumbiens, in ein unbeschreibliches Lichtermeer. Begleitet von einer Vielzahl von Festivitäten und Veranstaltungen in Parks, Museen oder Einkaufsmals wird die Stadt zu einer Attraktion für Touristen aus aller Welt.

Höhepunkt der Feierlichkeiten ist eine mehrstündige, nächtliche Busfahrt entlang des Flusses Medellín mit seinen fantasievollen Lichtgirlanden, entlang geschmückter Straßen und Parks, hinauf zum Pueblito Paisa. Von hier hat man zu dieser Tages- bzw. Jahreszeit einen überwältigenden Panoramablick über das weihnachtliche Lichtermeer der Stadt.

Kolumbien und Weihnachten sind zwei Begriffe, die man wohl eher selten in einem Atemzug nennt. Doch Kolumbien hat sich – nicht nur zu dieser Jahreszeit – zu einem attraktiven Reiseland gewandelt und überrascht mit kultureller Vielfalt, unzähligen Festivals und unberührter Natur.

Nicht nur Kulturschätze wie die präkolumbianische „Verlorene Stadt“, die Salzkathedrale von Zipaquirá oder das geschichtsträchtige Cartagena de Indias an der Karibikküste ziehen immer mehr Touristen an. Es ist auch die Lebensfreude und Herzlichkeit der Kolumbianer, die Besucher begeistert. Insbesondere zur Weihnachtszeit wohnt den Dörfern und Städten Kolumbiens ein besonderer Zauber bei. Herausgeputzt, festlich geschmückt, durchdrungen von Musik und Tanzveranstaltungen präsentieren sich die Gemeinden im Bestreben um die schönste und aufwendigste Weihnachtsdekoration.

Dabei spielt Medellín eine herausragende Rolle. Bekannt für ihr mildes Klima und ihre Blumenpracht, ist die Stadt auch berühmt für ihren weihnachtlichen Lichterglanz. „Los Alumbrados de Medellín” nennt sich das Lichterfest, das in Kolumbien für Weihnachten steht, wie hierzulande der Nürnberger Christkindlesmarkt.

Weihnachten in Medellín ist dabei weder durchorganisiert noch besinnlich und still. Es ist viel mehr der pure Ausdruck ungebremster Lebensfreude. Berauschend bunt, ein üppiges Lichtermeer, eine Gaumenfreude. Medellín ist auf seine eigene Weise weihnachtlich. Die zweitgrößte Stadt Kolumbiens präsentiert sich als modernes, sicheres und attraktives Reiseziel, dass den Vergleich mit anderen Metropolen des Kontinents nicht zu scheuen braucht.

Das vielfältige Angebot Kolumbiens kann über rund 60 deutschsprachige Reiseveranstalter gebucht werden. Umfassend informiert auch das deutschsprachige Internetportal www.colombia.travel über Kultur, Bräuche, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Feste Kolumbiens.

Weihnachtliche Stimmung mit Äpfeln

Äpfel sind aus der Weihnachtszeit kaum wegzudenken. Ob als Schmuck oder Leckerei – das Lieblingsobst der Deutschen ist seit jeher Teil der weihnachtlichen Atmosphäre und steht für Tradition und Heimat. Ihre Rolle, die eng mit der Brauchtum des Weihnachtsbaums verknüpft ist, hat sich jedoch über die Jahre verändert.

Der Christbaum geht auf das mittelalterliche Paradiesspiel in der Kirche zurück, das später durch das Krippenspiel abgelöst wurde. Die Schauspieler zeigten, wie die Sünde in die Welt kam und pflückten schließlich eine Frucht von dem immergrünen Baum. Diese Frucht war nach zeitgenössischer Vorstellung ein Apfel. Dieser „Baum der Erkenntnis“ wurde mit den Jahren immer aufwendiger geschmückt: Die Äpfel wurden schließlich sogar in Silber- und Goldfolie gewickelt, was dem Baum eine noch „paradiesischere“ Anmutung verlieh. Im 16. Jahrhundert tauchte der Baum – mitsamt Apfelschmuck – erstmals außerhalb der Kirche auf, zum Beispiel bei Feiern von Zünften und Bruderschaften. Der Weg bis in die Wohnstuben war nun nicht mehr weit. Als Gegensymbol zur katholischen Krippe wurde der Baum schon bald zum weihnachtlichen Symbol evangelischer Familien.

Neben Äpfel wurde der Baum mit Süßigkeiten behängt, der von den Kindern am Ende der Weihnachtszeit, also am 6. Januar geplündert werden durfte. In seinem Märchen vom „Nussknacker und Mausekönig“ beschreibt E. T. A. Hoffmann auf überschwängliche Weise einen Weihnachtsbaum: „Noch nie hatte der Weihnachtsbaum solch‘ reiche Früchte getragen […], dazwischen mancher goldene Apfel aus den Gärten der Hesperiden“. Auch als der Weihnachtsbaum von der einfachen Landbevölkerung übernommen wurde, behielt man den Apfelschmuck bei. Diese waren günstig und konnten später sogar noch gegessen werden.

Von echten Äpfeln zu Holz- und Glasäpfeln
Schließlich kam die Industrie auf die Idee, dauerhaften Christbaumschmuck herzustellen und so tauchten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Äpfel aus Holz auf und 1884 erstmals aus Glas. Bei den reicheren Familien waren die Glasäpfel schnell sehr beliebt, während die ärmeren die Holzäpfel nutzten. Heute werden kleine rote Äpfel als Baumschmuck hauptsächlich bei Familien eingesetzt, die ihren Baum kindgerecht mit Spielzeug und Strohsternen schmücken wollen. Dass es sich stets um rote Äpfel handelt, hat einen Grund, denn rot und grün sind die Farben von Weihnachten. Grün symbolisiert die Hoffnung, das erwachende Leben und die Geburt des Erlösers; rot erinnert an sein Blut, das er für die Erlösung der Menschheit vergossen hat.

Hoffnung auf den Frühling
Eine weitere weihnachtliche Tradition rund um den Apfel sind die Barbara-Zweige, die schriftlich seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen werden können. Dabei handelt es sich um Zweige von Obstbäumen – je nach Region und Brauch waren es Apfelbaumzweige – die am 4. Dezember, Tag der heiligen Barbara, geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Wenn diese Zweige dann an Weihnachten blühten, wurde dies als glückliches Omen gedeutet. Oft heftete man auch die Namen der Familienmitglieder an die einzelnen Zweige. Wessen Barbara-Zweig besonders schön blühte, hatte im kommenden Jahr viel Glück zu erwarten, bei Mädchen bedeutete es eine baldige Heirat. Heute erfreut man sich einfach mitten im Winter an den Frühling verheißenden Blüten!

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!
Im kulinarischen Bereich ist der Apfel als Bratapfel die unangefochtene Nummer eins. Auf vielerlei Varianten ist der duftende, heiße Apfel zuzubereiten: Ob mit Nüssen und Rosinen, Marzipan, Dominosteinen, Haferflocken, ob mit Vanille-, Schokosauce, Cidre oder Rum serviert – er findet immer einen glücklichen Abnehmer. Viele Familien pflegen auch ihr eigenes, traditionelles Rezept. Anregungen zur Variation von Bratäpfeln gibt es in der Rezept-Kategorie unter www.genau-dein-obst.de

Eine wichtige Rolle spielen Äpfel zur Weihnachtszeit auch auf pikante Art: Kein Rotkraut ohne Apfelstückchen, keine gebratene Ente oder Gans ohne Apfelfüllung! Weniger bekannt, aber unbedingt einen Versuch wert, sind winterliche Apfelsuppen, zum Beispiel mit Lauch, Karotten, Kartoffeln, Kürbis, Pastinaken, Rosenkohl oder Sellerie. Dank weiteren Zutaten wie Ingwer, Speck, Schinken, Majoran, Meerrettich, Maronen, Salbei oder Curry lassen sie sich zahllos variieren.