Bierfestival in Brügge

Flüssiges Weltkulturerbe

Erst vor wenigen Wochen wurde die belgische Bierkultur mit dem Prädikat des immateriellen Weltkulturerbes geadelt. Wer dies zum Anlass nehmen möchte sich mit der Vielfalt der Gerstensäfte vertraut zu machen, findet in Brügge einen perfekten Rahmen: Beim örtlichen Bier-Festival stellen am 4. und 5. Februar rund 100 Brauereien ihre Kreationen vor.

Die zehnte Auflage des Brügger Bierfestivals findet in den historischen Stadthallen im Belfort sowie auf dem angrenzenden Marktplatz statt. Dort werden nach aktuellem Stand nicht weniger als 456 verschiedene Bierspezialitäten ausgeschenkt. Die Vielfalt klassischer Varianten reicht vom kühlen Blonden über das Kriek bis zu in Klöstern gebrauten Trappistenbieren und spontan vergorenem Lambiek. Doch auch Modeprodukte wie das IPA oder das Stout sind in großer Vielfalt vorhanden. Das ultimative Schwergewicht hört auf den Namen Leviathan und hat 14 Prozent Alkohol.

Der Zutritt zum Bierfestival ist kostenlos, zur Verkostung können zu Preisen ab 15 Euro verschiedenen Pakete erworben werden.

4. und 5. Februar 2017

www.brugsbierfestival.be

Grünkohl-Chips statt Pommes?

USA entdecken Grünkohl als „Gesundmacher“

Viele Trends kommen aus den USA irgendwann auch nach Europa und Deutschland, doch manchmal ist es auch umgekehrt: wie im Fall von traditioneller Hausmannskost. Grünkohl ist aktuell der „Renner“ auf dem Speiseplan gesundheitsbewusster Amerikaner; und zwar in allen möglichen denkbaren Varianten: als Salat, in Form von Smoothies oder sogar gebacken als Chips.

Die Schere der Essgewohnheiten von US-Bürgern scheint dabei immer weiter auseinander zu klaffen. Auf der einen Seite sind noch immer die notorischen Fast-Food-Liebhaber, die häufig zu einer eher einseitig unausgewogenen Ernährung mit viel Fett und Zucker tendieren. Und auf der anderen Seite die fast fanatisch wirkenden Fitness- und Ernährungsbewussten Konsumenten. Seit sich Michelle Obama für das Thema „Gesunde Ernährung“ einsetzt, haben aber auch Nahrungsmittel eine Chance, deren Namen der durchschnittliche US-Amerikaner vor zwei Jahren kaum hätte nennen können.

„Kale“, also Grünkohl, ist nun auf dem Vormarsch und aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken. Er wird regional angebaut und auf den Wochenmärkten an großen Ständen angeboten. Selbst in vielen Supermärkten wird inzwischen kostbarer Regalplatz für das sperrige Grünzeug freigeräumt. Seine vergleichsweise üppige Ausstattung mit Calcium, Vitamin C und Eisen erklärt neben der prominenten Fürsprache den aktuellen „Run“ fast von selbst.

Was in Deutschland zwar beliebt ist, aber als gedünstetes Alltagsessen nicht besonders „trendy“ daherkommt, erfährt durch neue Zubereitungsideen jenseits des Atlantiks einen wahren „Hype“. In Internetforen tauschen meist junge Frauen Smoothie-Rezepte aus und regen auf Twitter an, dass auch Mc Donalds Grünkohlchips als Beilage zum Burger servieren möge. Insbesondere die jüngere Generation fühlt sich davon angesprochen, wenn Grünkohl in trendigen Mixgetränken angeboten wird – selbst wenn die leicht bräunliche Farbe nicht besonders appetitlich wirkt: „Keine Angst, es schmeckt nicht nach Gras“, beruhigt ein Forumsteilnehmer.

Auch wenn mit Fast Food, Coffee to go und Convenience-Produkten in den vergangenen Jahrzehnten einige Trends zu uns gekommen sind, haben wir Europäer offenbar dazu beigetragen, dass neben Körnerbrot und Käse nun auch Kohl Einzug in die amerikanischen Haushalte genommen hat. Man darf allerdings gespannt sein, ob die Grünkohl-Welle als besondere „Neuheit“ wieder zu uns zurück schwappt – dann vielleicht unter dem Label „Neuer Trend aus den USA“.
Friederike Heidenhof aus Washington D.C., www.aid.de

Kochen mit Martina und Moritz

Vorwinterliche Boten aus der Küche

Sauerkraut ist ein beliebtes Herbstgemüse und hat durchaus das Zeug zur Delikatesse. In dieser vorwinterlichen Sendung widmen unsere Fernsehköche Martina und Moritz dem Gemüsedauerbrenner zwei Rezepte: Kasseler mit Honigduft auf Sauerkraut und Sauerkrautpastetchen, die wunderbar als Resteverwertung des ersten Gerichtes zubereitet werden können. Aber auch die Zwiebel findet heute große Beachtung: Es ist grundsätzlich eine gute Idee, Fleisch und Zwiebeln miteinander zu verarbeiten. Dabei entsteht immer ein herzhaftes Gericht, kräftig gewürzt und mit viel Sauce. Martina und Moritz sind dazu neue pfiffige Varianten eingefallen. So schmoren sie Lammhaxen mit halbierten Zwiebeln in Rotwein und würzen dabei herzhaft mit Knoblauch und Paprika. Aber auch ein wahrer Klassiker darf nicht fehlen: Kalbsleber mit Äpfeln und Zwiebeln auf duftigem Kartoffelpüree.

Redaktion: Klaus Brock

Morgen wieder die Kultserie im WDR Fernsehen, Samstag, 22. November 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD
– Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Vorwinterliche Boten aus der Küche

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Festival der Currywurst in Neuwied

Das Festival der Currywurst findet vom 31. Januar bis 2. Februar in Neuwied statt. Auf dem Luisenplatz können dann wieder zahlreiche Varianten des deutschen Imbiss-Klassikers probiert werden. Mit neuen Wurstrezepten, außergewöhnlichen Gewürzkombinationen und spannenden Namen locken die Betreiber der Imbissbuden, die aus ganz Deutschland anreisen.

Da genießt man in Neuwied eine kulinarische Currywurst-Reise um die Welt: Ob asiatische Currywurst, Döner-Currywurst, Mailänder Currywurst mit Bolognesesauce, die Schweden-Variante mit Köttbullasauce oder hanseatisch mit Krabben in Rahmsauce.

Am verkaufsoffenen Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Info: Tourist-Information Neuwied, Langendorfer Straße 110, 56564 Neuwied, Tel.: +49 (0)2631/802-5555, tourist-information(at)neuwied.de

Kulinarische Peru-Tour

Upgrade für die „Kulinarisches Peru“-Tour der Miller Reisen GmbH: alle Gäste erhalten im September zusätzlich zu den ausgewählten landschaftlichen und kulturellen Highlights einen exklusiven Pisco Sour Workshop mit Verkostung im historischen Hotel Bolivar.
Die Mexikaner haben den Tequila, die Peruaner den Pisco: das Nationalgetränk, ein Destilat aus Traubenmost, wird in vielen Varianten getrunken. Zu den bekanntesten Drinks gehört der Pisco Sour, der gerne als Aperitif gereicht wird. Diesem erfrischenden Cocktail ist ein Workshop gewidmet, der zum Auftakt der Reise im September angeboten wird. Die Veranstaltung findet im eleganten historischen Hotel Bolivar in Lima statt. Am zentralen San Martin Platz gelegen beherbergte das Haus bereits Staatsoberhäupter, Würdenträger und Stars wie Ava Gardner, Orson Welles und Ernest Hemingway. In der urigen Bar hat der Pisco Sour in den 60er Jahren seinen Einstand gefeiert und genau hier zeigt der Barkeeper die nötigen Handgriffe, aus den Zutaten den besonders beliebten Cocktail zu mixen – und die verschiedenen Varianten natürlich zu verkosten. Das Upgrade gilt für den Reisetermin am 1. September 2013.

Mehr Informationen zum Peru-Programm der Miller Reisen GmbH unter www.miller-reisen.de.

Carmelo Greco

Nicht nur in Hong Kong kann man günstig Sterne essen gehen – auch Frankfurts Carmelo Greco begeistert zum Lunch: Für schmale 18 Euro zum Sternekoch

Frische, leichte Gourmetgerichte und Abwechslung auf dem Teller gibt es ab sofort bei Sternekoch Carmelo Greco, der in seinem gleichnamigen Restaurant „Ristorante Carmelo Greco“, Ziegelhüttenweg 1-3, 60598 Frankfurt in Frankfurt-Sachsenhausen mit einem neuen Lunchkonzept an den Start geht. „Uno, duo o tre?“ heißt es dort zur Mittagszeit. Der Gast hat die Wahl, ob er ein, zwei oder drei Gänge aus der Lunchkarte bestellen möchte.

Ein Besuch beim Sternekoch ist viel zu teuer und deshalb nur etwas für den besonderen Anlass? „Falsch“, sagt Carmelo Greco, der in seinem Ristorante im Stadtteil Sachsenhausen gerade sein neues Lunchkonzept aufgelegt hat. „Bei uns kann man Sterneküche zur Mittagszeit schon ab 18 Euro genießen, und das in einem schönen Ambiente und bei dem aufmerksamem Service, wie ihn unsere Abendgäste kennen.“ Bei „Uno, duo o tre?“ entscheidet der Gast, wie viele Gänge er essen möchte, der Preis der drei Varianten bleibt dabei immer gleich: Einen Gang gibt es schon für 18 Euro, zwei Gänge für 27 Euro, und drei Gänge kosten 37 Euro. In allen Varianten dabei sind ein kleiner Gruß aus der Küche, die Brotauswahl und das edle Olivenöl zum Dippen. „Wir haben uns bewusst für eine Staffelung entschieden, da wir einige Gäste haben, die in der Mittagspause nur ein einzelnes Gericht essen möchten“, erklärt der Küchenchef. „Nicht jeder hat mittags Zeit und Geld, mehrere Gänge zu konsumieren, und einigen ist das auch einfach zu viel, wenn sie danach wieder arbeiten müssen.“

Die Mittagskarte in dem lichtdurchfluteten Restaurant wechselt regelmäßig nach Marktlage, damit die Gäste auch nach mehrfachen Besuchen Neues probieren können. Gerichte wie Spargel-Risotto, Tagliolini mit Bolognese und Loup de mer auf Selleriemousse sind leicht, deshalb kann nach dem Lunch konzentriert weitergearbeitet werden. „Wir kochen nur mit besten und frischen Produkten. Unsere Pasta und unser Brot sind natürlich hausgemacht“, so der Sternekoch. „Mit dem neuen Lunchkonzept möchten wir zeigen, wie vielseitig unsere Küche ist. Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, klassische italienische Speisen neu zu interpretieren.“

Für alle, die im Tagesmenü nichts finden, besteht natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, alle Gerichte aus der regulären Karte zu ordern. Am Abend bietet Carmelo Greco in seinem Restaurant zusätzlich noch sein großes sechsgängiges Sterne-Degustationsmenü für 84 Euro an.

Bei Carmelo speisen auch die Redakteure des Gourmet Reports gerne!

Öffnungszeiten: Montag-Freitag, von 12.00-14.00 Uhr und 18.30-22.00 Uhr, Samstag, 18.30-22.00 Uhr

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Carmelo Greco mit CHROMA type 301 Kochmesser !

Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel und Varianten – Ein Klassiker mit Erfolgsgarantie

Was früher als Inbegriff langweiliger Hotelküche galt, ist längst zum Kult geworden. Richtige Wiener Schnitzel sehen so aus: Eine dünne, aber mürbe und saftige Scheibe erstklassigen Kalbfleischs, in einer noch dünneren, aber unwiderstehlich knusprigen Hülle aus Weißbrotkrumen, die nicht eng aufliegt, sondern wie ein zu großes Hemd in wolkigen Falten um das Fleisch schlottert. Schnitzel gehören zu den Lieblingsspeisen der Deutschen – Grund genug für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, sich damit zu beschäftigen. Sie zeigen, welches Fleisch dafür richtig ist, verraten die Tipps, damit alles perfekt gelingt, empfehlen natürlich die passenden Weine und Beilagen. Und sie entwickeln Varianten zum Thema – ihr „Cordon bleu“ zum Beispiel bekommt nicht nur ein völlig neues Innenleben, sondern eine ebenso pfiffige Begleitung.
Schnitzelmitkartoffelsalat findet man auch hier: http://www.kochmesser.de/schnitzelmitkartoffelsalat.html

Redaktion: Klaus Brock

Wiener Schnitzel und Varianten – Ein Klassiker mit Erfolgsgarantie – von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – WDR Fernsehen, Samstag, 20. April 2013, 17.20 – 17.50 Uhr – Kochen mit Martina und Moritz

www.martinaundmoritz.wdr.de

Pommes, Pizza & Co. – Das bestellt Deutschland

 Wer hätte das gedacht? Obwohl Pizza in allen Varianten zu den Topsellern bei Bestelldiensten gehört, ist das beliebteste Bestellgericht der Deutschen mit weitem Abstand Pommes Frites. Aber auch gesunde Snacks wie Salate oder Sushi sind in den Top10 vertreten. http://lieferando.de/ , ( http://www.lieferando.de/ ), die Plattform für Online-Essensbestellungen, hat an Hand der Bestellungen auf dem Portal analysiert, was sich die Deutschen am liebsten liefern lassen.

Top10 bliebteste Speisen

(nach Anzahl der Bestellungen)

 

Platz

Speise

1

Pommes Frites

2

Pizza Margherita

3

Pizza Salami

4

Pizza Hawaii

5

Tiramisu

6

Cheeseburger

7

Gemischter Salat

8

Pizza Tonno

9

Sake Maki

10

Pizza Prosciutto

 
 

Interessante Unterschiede ergeben sich auch, wenn man das Bestellverhalten der vier großen Metropolen Berlin, Hamburg, Köln und München vergleicht. Bei den Hauptstädtern liegen ganz klar die frittierten Kartoffelstäbchen vorn. Dann wird es in den Top10 allerdings exotisch: Beliebt sind Sushi, asiatische Sauer-Scharf-Suppe und Bathura – ein traditionelles indisches Brot. Die Hamburger hingegen lieben es gesund: Unter den zehn beliebtesten Lieferdienstessen finden sich Orangensaft (Platz 2), Bircher Müesli (Platz 3) und Ceasar’s Salad (Platz 8). Vielleicht macht es die Nähe zum Bodensee: Münchener lieben Fisch – selbstverständlich in Form von Sushi. Die japanische Spezialität kommt in drei Varianten in den Top10 vor. Dazu passt natürlich Sake (Platz 8). Da mögen es die Kölner bodenständiger. Die ersten sieben Plätze machen diverse Pizza-Varianten und -brötchen aus. Die Berliner lieben es übrigens „fleischlos“: 60% der Top10-Bestellungen waren vegetarisch. Es folgen München, Köln und Hamburg.

 

Top10 beliebteste Speisen in den deutschen Metropolen

(nach Anzahl der Bestellungen)

 

Platz

Berlin

Hamburg

München

Köln

1

Pommes Frites

Wunschpizza

Pizza Margherita

Pizza Margherita

2

Pizza Salami

Orangensaft

Gemischter Salat

Individual Pizza

3

Sake Maki

Bircher Müesli

Pizza Salami

Pizza Salami

4

Pizza Mista

Pizza Salami

Avocado Maki

Pizzabrötchen mit Kräuterbutter

5

Sauer-Scharf-Suppe

Cheeseburger

Sake Maki

Pizza Hawaii

6

Sake Avocado Maki

Pommes Frites

Nan

Pizzabrötchen

7

Pizza Margherita

Pizza Hawaii

Sake

Pizza Tonno

8

Kappa Maki

Caesar’s Salad

Tiramisu

Gyros

9

Bathura

Mayonnaise

Pizza Funghi

Cheeseburger

10

Tiramisu

Bento-Box

Alaska Maki

Tiramisu

 
 

Vegetarische Bestellungen nach Städten

(Prozentualer Anteil der vegetarischen Gerichte  der bestellten Top10-Essen in den jeweiligen Städten)

 

Stadt

Prozent

Berlin

60,2%

München

55,6%

Köln

43,1%

Hamburg

29,6%

 
 
 

 

 

Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener

Wien ist eine Stadt für Genießer – vor allem für süße Genießer. Die Stadt ist nicht nur die Hauptstadt Österreichs, sondern auch die der Kaffeehäuser, und sie hat unzählige Leckereien hervorgebracht: vor allem Torten, Biskuits und Strudel in allen denkbaren Varianten. Im Café und Restaurant ‚Zum schwarzen Kamel‘ ist die Auswahl groß, wie Fernsehköchin Sarah Wiener feststellen muss, doch Köchin Sevgi Hartl hat sich auf drei Spezialitäten konzentriert: Biskuitroulade mit Mokkacreme, Traubenstrudel und die berühmte Sachertorte.

Dazu gibt es schon am Nachmittag neben der Melange, einer österreichischen Kaffeespezialität, den Wiener Gemischten Satz, einen Wein aus bis zu 20 Rebsorten. Danach warten die Donau-Auen mit einem kleinen Wunder: mit Schneebällen, die auch in der Sonne nicht schmelzen.

arte, Donnerstag, heute,19:30 – 20:15 Uhr (VPS 19:30)

Der Biomarkt gibt Gas

Milch- und Fertigprodukte mit starken Zuwachsraten
Im ersten Halbjahr 2011 ist der Umsatz von Bioprodukten im Lebensmitteleinzelhandel nach Zahlen des Medienunternehmens Nielsen inklusive der Drogeriemärkte um knapp zehn Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Besonders im Vergleich mit den konkurrierenden konventionellen Lebensmitteln ist diese Steigerung bemerkenswert: Diese legten im Umsatz lediglich um zwei Prozent zu, während bei den abgesetzten Mengen sogar leichte Verluste hingenommen werden mussten.

Ein Teil des Wachstums hängt mit dem erneuten Ausbau des Bio-Sortimentes im Discountbereich zusammen. Gut ein Drittel der abgesetzten Mengen läuft derzeit über die Discounter. Doch auch im klassischen Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten erreichten Bioprodukte teilweise zweistellige Wachstumsraten.

Ausnahmen waren nur das umsatzstärkste Segment Babynahrung, sowie Bio-Tiefkühlkost und Gesundheits- und Fitnessprodukte. Alle anderen Bio-Warengruppen konnten ihre Umsatzanteile ausbauen. Die Bio-Varianten in den Milchproduktregalen sowie bei Trockenfertigprodukten (Plätze 2 und 3 bei den Umsatzanteilen im Biomarkt) erzielten Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich. Auch Bio-Getränke entwickelten sich insgesamt sehr gut.

Die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung der Bio-Käufer bleiben laut des Ökobarometers 2010 die Umweltbilanz in der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette, der Tierschutz, eine geringe Schadstoffbelastung sowie die regionale Herkunft bzw. die Unterstützung regionaler Betriebe. Mehr als 80 Prozent der befragten Biokäufer finden es darüber hinaus wichtig, dass Bio-Lebensmittel weniger Zusatz-und Verarbeitungshilfsstoffe beinhalten.
Britta Klein, www.aid.de