Kärntner Köche laden zum Schmankerl-Festival

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2015 laden Kärntens kreativste Köche erneut zum 6-tägigen KüchenKult auf insgesamt 11 Kulinarikbühnen. Neben den bekannten Schauplätzen Faaker See und Villach geht es heuer erstmals auch an den Ossiacher See und nach Arriach, dem Mittelpunkt Kärntens. Und die Besetzung verspricht auch diesmal eine Woche voller außergewöhnlicher Genüsse, die die Vielfalt des Alpen-Adria-Raums auch kulinarisch erlebbar machen.

Die Genusskünstler 2016 :

Stefan Lastin – Frierss Feines Haus, Villach

Hermann Andritsch – Gourmetrestaurant Lagana, Villach

Gerhard Satran – Stiftsschmiede, Ossiach

Stephan Gerstner – Wirt in Judendorf, Villach

Hannes Tschmernjak – Der Tschebull, Egg am Faaker See und Nobilvini wein.lounge & enoteca, Villach

Tici Kaspar und Michael Ceron – Zitrusgarten, Faak am See

Michaela Neumayr und Jürgen Perlinger – „Das Kleine Restaurant“ im Warmbaderhof, Villach

Claudia und Bernhard Trügler – Gasthof Alte Point, Arriach

Michaela Widnig-Tiefenbacher – Naturel Hoteldorf Schönleitn, Oberaichwald

Familie Melcher – Hotel Karnerhof, Egg am Faaker See

03. Mai, 18.30 Uhr – Frierss Feines Haus

FEINER FRÜHLINGSAUFTAKT. Gleich zum Start weiß Stefan Lastin mit hochklassiger Bodenständigkeit zu überzeugen. Auf die Teller kommt Frühling in seiner feinsten Form. Dabei vertraut Chefkoch Lastin naturgemäß auf die hochwertigen Produkte aus dem Hause Frierss.

04. Mai, 12.00 Uhr – Gourmetrestaurant Lagana

VEGANER HAUBENGENUSS. Eine Premiere beim KüchenKult: Zwei-Hauben-Koch Hermann Andritsch zaubert vier vegane Gänge auf die Teller und verspricht eine Überraschung fürs Dessert. Als Basis dienen die saisonalen Spezialitäten eines Gailtaler Gemüsebauern und von Gemüse Robitsch.

04. Mai, 19.00 Uhr – Stiftsschmiede

KARNTEN FISCHKÜCHE DES SÜDENS. Gerhard Satran wird von regionalen Fischern und Produzenten täglich mit den besten und frischesten Rohprodukten beliefert. Die Planung des mehrgängigen Menüs entsteht daher erst kurz nach Bestellung der verfügbaren Ware. Lassen Sie sich überraschen!

05. Mai, 12.00 Uhr – Wirt in Judendorf

DIE KÄRNTNER KULTURNUDEL B(T)RAUT SICH WAS. Erstmals beim KüchenKult dabei, wartet der Wirt in Judendorf gleich mit einem besonders vielfältigen Programm auf: Kärntner Nudel trifft Branzino, dazu gibt es Spargel aus dem Lavanttal, Schafsfrischkäse, Taleggio … ergänzt durch eine harmonische Bierbegleitung mit Spezialitäten der Villacher Brauerei und der Schleppe Brauerei.

05. Mai, 18.30 Uhr – Der Tschebull

Alpe Adria Spargelfestspiele. Der KüchenKult-Klassiker! Beim Tschebull wird einmal mehr allerfeinster Spargel geboten. Außerdem in der Menüfolge: gemischtes Gesottenes sowie Bollito Misto. Degustationen mit Topwinzern und Destillateuren runden das stimmige Programm ab.

06. Mai, 12.30 Uhr – Zitrusgarten Faak am See

TICI KOCHT IM ZITRUSGARTEN. So nah ist niemand am Produkt! Tici Kaspar verarbeitet vor Ort die Bio-Zitrusfrüchte von Michael Ceron und kombiniert sie mit frischen, regionalen Schmankerln. Der gläserne Zitrusgarten mit verschiedenen Kochstationen sorgt für ein himmlisches Rundum-Wohlgefühl.

06. Mai, 19.00 Uhr – „Das kleine Restaurant“ im Warmbaderhof

KULTIGE SCHWEINEREI  VOM  LAMM & SCHAFSKÄSE – geschmort, gekrönt, geräuchert. Im stilvollen Ambiente „des Kleinen Restaurants“ im Warmbaderhof Villach wird Schwein geschmort, Lamm gekrönt und Schafkäse geräuchert. Küchenchef Jürgen Perlinger und Pâtissière Michaela Neumayr versprechen kultverdächtige Geschmackserlebnisse!

07. Mai, 11.00 Uhr – Nobilvini wein.lounge & enoteca

ALPE-ADRIA-MATINÉE & CHAMPAGNER. Die Champagner Matinée feiert ihre prickelnde Premiere beim KüchenKult! Mit raren Jahrgangschampagnern sowie Prestige-Cuvées von Perrier-Jouët & Mumm – und der fachkundigen Begleitung durch Hannes Tschemernjak (Tschebull) und Gert Weihsmann Pernod Ricard).

07. Mai, 12.00 Uhr – Gasthof Alte Point

WILDES ARRIACH. Ebenfalls zum ersten Mal dabei: Der Gasthof Alte Point im Luftkurort Arriach. Claudia und Bernhard Trügler setzen bei ihrem Debut auf allerfeinste Regionalität. Das Wild stammt von der Jagdgemeinschaft Dreihofen-Wöllan, die Destillate vom Schnapsbrenner “LaGraSch” aus dem Millstätter Raum.

07. Mai, 18.00 Uhr – Naturel Hoteldorf Schönleitn

SCHÖNLEITNER WIRTSHAUSKULT. Nach einem Aperitif am Dorfplatz und Schmankerln aus dem Freiluft-Backofen verwöhnt das Naturel-Team im Dorfwirt mit Saiblingsfilet, Lavanttaler Spargel, Räucherforelle und mehr. Partner des Abends sind die Fischzucht Feld am See, das Weingut la Viarte sowie Käsesommelier Reinhard Winter.

08. Mai, 12.00 Uhr – Hotel Karnerhof

BRUNCHEREI IN TÜRKIS. Einmal mehr das perfekte Finale des KüchenKults: Bei traumhafter Aussicht auf den türkisblauen Faaker See verwöhnt Familie Melcher  vom Hotel Karnerhof beim Sonntagsbrunch am Muttertag mit Köstlichkeiten aus der vielfach prämierten Küche.

KüchenKult & KurzUrlaub. Für den doppelten Genuss in einer der schönsten Regionen des Alpen-Adria-Raums haben die KüchenKult-Partnerhotels spezielle Angebote geschnürt. Buchungsmöglichkeiten (auch inklusive Flug) und weitere Details gibt es unter www.kuechenkult.at  

Und auch für die weiteren KüchenKult-Feste des Jahres ist schon alles angerichtet: Am 2. Juli verwöhnen die besten Köche der Region bei der „langen Tafel“ – einem kulinarischen Brückenschlag über die Villacher Draubrücke – und von 3. bis 9. Oktober kann man im Rahmen des Herbstfestivals die schönsten Seiten der Wander- sowie der Genussregion Villach – Faaker See – Ossiacher See erkunden.

www.region-villach.at

Kurzbesuch Hamburg

Aufgrund eines Todesfalls mussten wir kurz nach Hamburg.
Wir wohnten im – laut Tripadvisor besten Hamburger Hotel – Park Hyatt. Meine Frau meinte trocken, gut dass ich nicht im Zweitbesten gebucht habe. Wieso das Hotel seit Jahren so gut bewertet wurde, erschloss sich uns nicht. Das schön große Zimmer begrüßt den Gast mit einem fleckig-speckigen Teppichboden, der auf meine Bitte etwas gereinigt wurde. Das Zimmer ist sehr unpraktisch gestaltet, das Licht katastrophal und der TV zu klein fürs Zimmer. Zum riesigen und schönen Indoor Pool geht mit 2 Fahrstühlen und durch die gesamte Lobby. Der Service war fast durchgehend luschig, die Mitarbeiter jedoch alle überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit, wenn auch nicht immer kompetent und zuverlässig. Eine Ausnahme bildete der Concierge. Wenn es eine Auszeichnung für Arroganz gäbe, wäre er hochdekoriert. Durchgehend gut war die Küchenleistung. Dazu später mehr.

Am ersten Abend, erschöpft von der langen Anreise, gingen wir ins Block House. Wie immer wurden wir freundlichst bedient, hatten in kurzer Zeit leckeres Essen zum noch akzeptablen Preis auf dem Tisch. Akzeptabel.

Am nächsten Abend ging es zum Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren zu Tschebull. Auch hier alles tadellos. Der perfekte Service um Yvonne Tschebull verwöhnte, wie auch Schnitzel und Kaiserschmarren. Keine große Küche, aber alles perfekt zubereitet. Wein etwas teuer. Kann man insgesamt empfehlen.

Am nächsten Abend etwas ungewöhnliches für uns: wir aßen im Hotel. Das Restaurant Apples ist auch Frühstücksstube. Wir wählten das Dreigang Menü (39 Euro) und konnten aus 7 Positionen wählen. Ein Kracher war die Vorspeise: Taramasalat, entworfen von der Souschefin von Kuechenchefs Christopher Gehring, wie uns der Kuechendirektor Thomas Heß später verriet. Das Entenravioli war etwas groß und trocken, trotzdem lecker. Der Kalbsrücken blass und bissfest. Der war kein Liebling, wohl aber die Kalbsbacke mit Filet. Das Filet hätte man sich sparen können, die Backe war an einer großartigen Sauce. Sehr gut. Am Ende gab es noch einen ordentlichen Schweizer Kaseteller. Auch hier die Note „empfehlenswert“.

Für den letzten Abend haben wir uns den Off-Club von Tim Mälzer vorgenommen. Hier arbeitet der Christian Bau Schüler Thomas Imbusch. Der OffClub erinnert zuerst an Tim Raues Soup Populaire in Berlin, jedoch ist das Konzept unterschiedlich. Im ersten Speisezimmer gibt es eher preiswerte Sachen wie Hamburger, aber auch großartigen Sushi. Der Sushi-Chef kommt aus dem Düsseldorfer Nagaya. Es legt ein DJ auf.
Das Hinterzimmer nennt sich Madame X und sieht wie ein Puff aus. Hier gibt es ein 7 Gang Menü für 77 Euro. Weine auch hier sehr teuer. Die Bedienung ist locker und nett. Das Essen von Imbusch ist durchweg sehr gut, bis aufs Dessert, das uns nicht überzeugte. Allerdings vermissten wir Brot und aufgrund der kleinen Portionen waren wir noch fast hungrig am Ende des Essens. Zu Zweit bezahlten wir 220 Euro. Aufgrund der sehr eigenständigen und durchweg interessanten Küche von Imbusch ist das Madame X auch sehr empfehlenswert.
Tim Mälzer schafft interessante Restaurantkonzepte. Auch seine Bullerei und das Alte Mädchen sind zu empfehlen.

Www.blockhouse.de
Www.hyatt.de
Www.tschebull.de
Www.offclub.de

Fotos wie immer auf unserer Facebook Seite: www.facebook.com/media/set/?set=a.10152646052883124.1073741916.168996673123&type=3

Update: Auf meine Beschwerde beim Hotel bekam ich sehr nett eine Antwort, dass es im Laufe des Jahres 2015 größere TVs geben wird. Man habe das Problem erkannt.

Gault Millau 2014 – Hamburg

Wie zuvor in St. Georg bietet die im April umgezogene Anna Sgroi auch in Pöseldorf „ihre vertraute puristische Küche“, lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014. Die „gebürtige Sizilianerin meidet vom marinierten Schinken bis zum berühmten Zicklein aus dem Ofen Effekthascherei, Luxusprodukte und extreme Aromen. Die gebratene Tranche vom Wolfsbarsch brauchte nicht mehr als den erdig- sauren Widerpart eines konzentrierten Artischockensuds. Und der Schmortopf von der Taube hatte eine solche geschmackliche Wucht, dass wir vergaßen, uns darüber zu wundern, wie altmodisch beilagenhaft hier noch Gemüse verarbeitet wird.“ Anna Sgroi erhält im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Alexander Tschebull in seinem „Tschebull“ an der Mönckebergstraße: „Die schnörkellose und wohldesignte Küche des gebürtigen Kärntners exekutiert die klassischen österreichischen Rezepte vom Alt-Wiener Tafelspitz bis zum warmen Marillenfleck mit großer Geschmackssicherheit und erlaubt sich immer mal wieder einen kleinen Scherz oder ein unverhofftes Sorbet – erwarten Sie also zwischen den zarten Flusskrebsen mit Gurken-Papaya- Vinaigrette auf dem Kohlrabicarpaccio ein Peperonisorbet.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg verteidigen souverän Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf und Christoph Rüffer vom „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“, das „seinem Traditionsrestaurant ein prächtiges Facelift gönnte. Darin spielt Rüffer die Stärken einer großen Küche aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Die Kompositionen sind aromatisch stets so ausgefeilt wie sein Steinbutt, den er in Nussbutter sautiert und mit geröstetem Hummer, Zwiebelcreme und Miso-Tamarinden-Hollandaise kombiniert. Und so wie er selbst auf Teamgeist setzt, verwendet er auch seine bestens eingekauften Waren. Jedes Blättchen, jedes Korn wird maximal verfeinert. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass bei einem Gänseleberparfait mit Kaffeeschaum, Briochecreme, Kirscheis und mehr die Leber fast verzichtbar wird. Dafür beschert es auch Sensationen wie zum gebratenen Kalbsbries ein raffiniertes Wechselspiel von jungen Erbsen, pochiertem Spargel, Trüffelschaum und gehobelten Haselnüssen.“

Nouri, „ein gebürtige Marokkaner mit phänomenalem Gespür für Aromen, pflegt als Fundament eine recht klassische französische Küche, die er aber ohne Scheu um frappante Ideen bereichert: Melone mit Meerrettichschnee, Lachs mit Kaffeepulver… Und wenn er Lamm schlicht mit Zwiebeln serviert, kommen die in allen erdenklichen Formen, und steigen von irgendwoher die Aromen eines ganzen Gewürzladens auf.“

Beide erhalten vom Gault&Millau 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser lebten „die Foie gras mit Roter Bete und Rauchmandeln oder der Hummer mit Popcorn und Karottentexturen von erstklassiger Ware und peniblen Zubereitung. Begeisternd war ein vegetarischer Gang“, so loben die Kritiker, „von dem wir uns am wenigsten erhofften: ausdrucksvolles Gemüse aus dem Alten Land, begleitet von einer Bucheckerncreme und dem raren Tomatenkernöl.“

Auf „der Speisekarte von Thomas Martins steht: ‚Von Hamburg in die Welt‘. Sein eigener Weg verlief eher umgekehrt, auch stilistisch. Er belebte seine Mittelmeerküche mit spanischen oder marokkanischen Akzenten, als das noch nicht schick war. Jetzt reitet er, etwas spät, finden wir, auf der neunordischen Welle mit. Dass sich die Küche auch auf asiatische Aromen versteht, bewies sie mit der wunderbaren Variation von der Makrele – unter anderem als Sashimi mit gekochten Kalbszungenstreifen und kandierter Gurke, Mousseröllchen vom Bauchlappen und Dashi mit Shiso-Kresse.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 28 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen wie Anna Sgroi auch die neu eröffneten, erstmals oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Atlantic“ im gleichnamigen Hotel der Außenalster, „Chez Fou“ in Altona, „Henriks“ in Rotherbaum und „Se7en Oceans“ an der Binnenalster (jeweils 14 Punkte) sowie das „Yoshi“ im Alsterhaus (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker mal wieder für die Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist zwar alles in Ordnung, aber alles nicht so richtig erwähnenswert. Es wird Zeit, dass sich Tim Mälzer, der sonst so viele Ideen hat, mal um seine Gastronomie kümmert. Denn TV-Ruhm und lässiges Ambiente sind für kein Restaurant eine ewige Erfolgsgarantie“.Diese Kritik ist so unsachlich wie ungerecht. An anderer Stelle lobt der GM lässige, aber korrekt-kochende Restaurants. Hier handelt es sich um reine Effekthascherei des Gault Millaus. Gourmet Report testete erst in diesem Sommer die Bullerei und war angenehm überrascht, wie präzise dort gekocht wird. Das hatten wir nicht erwartet. Da kann man jederzeit hingehen!

Bei Steffen Henssler loben die Tester sarkastisch: „Das Restaurant erinnert in nichts an den Mario Barth der TV-Köche.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt fünf langweilig gewordene Restaurant ab und nimmt sechs neu auf. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Anna Sgroi** in Pöseldorf Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst Osteria Due in Pöseldorf
Rive in Altona
Tschebull* in der City
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger **Newcomer

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Kultur & Kulinarik: Spitzenköche auf der Burgarena Finkenstein

„Die Pädagogik des Geschmacks“, so nennt der
weltweit bekannte Schokoladenhersteller Valrhona sein Verkostungsrad,
welches jeder Internetbesucher online ausprobieren kann. Um von der
digitalen in die reale Welt der Genüsse zu reisen, muss man im Mai
nur zum Faaker See nach Kärnten fahren!

Direkt auf der Burgarena Finkenstein, in der Urlaubsregion Faaker
See, wird zum Wochenende 5.5.- 8.5.11 bereits das zweite Mal die
Sommersaison mit einem großen Programm eröffnet.

Der 6. Mai steht ganz im Zeichen der Genüsse, wenn die
Spitzenköche der Faaker See Region die Burgarena Finkenstein in eine
Kulinarik-Arena verwandeln. Burgschenke, Dietrichsteinerhof,
Inselhotel, Karnerhof, Tschebull, Warmbaderhof und Stiftschmiede mit
ihren Spitzenköchen treffen sich erstmals, um gemeinsam ein
6-Gänge-Menü zu kochen.

„Dieses Treffen der Spitzenköche aus unserer Urlaubsregion ist ein
besonderes Highlight. Das Arbeiten Hand in Hand auf hohem Niveau
zeichnet die Wirtschaftstreibenden am Faaker See aus. Und geht, wie
wir am 6.5. schmecken werden, auch genussvoll durch den Magen!“
freuen sich Michaela Widnig-Tiefenbacher (ARGE „Lebensfreude ist
türkis“ Sprecherin) und Thomas Michor (GF der Region Villach-Warmbad
/ Faaker See / Ossiacher See).

Klassisch-jazzig wird der Kultur & Kulinarik Abend begleitet von
Barbara Brandstätter. Der Abend beginnt um 19.00 Uhr,
Tischreservierungen direkt bei Familie Satran jun. unter Tel.: +43
(0)4254 510511 oder office@burgarena.at. Das Menü zum Nachlesen
finden Sie unter http://www.burgarena.at

Das weitere Programm rund um die Saisoneröffnung: erster
Bauernmarkt in Faak (5.5.), große Puzzlespiel-Challenge mit Ö3 Disco
abends (7.5.) im Hexagon in Drobollach, Muttertagsevent am
Eventgelände Arneitz mit Kärnten Frühschoppen mit Udo Wenders,
Doppelsextett Carinthia, Trachtenkapelle Finkenstein, Die Lauser.
Eisgenuss an der SCHÖLLER-Eisbar. (8.5.)

Das Faaker See Saisoneröffnungsprogramm zum Herunterladen gibt es
auf http://www.faakersee.at und http://www.region-villach.at

Gastronomen messen Facebook-Seiten für Restaurants große Bedeutung zu

70 Prozent der befragten gastronomischen Betriebe halten eine Facebook-Seite ihres Restaurants für sehr wichtig oder extrem wichtig

Social Media liegt bei den Marketingaktivitäten deutscher Gastronomen voll im Trend. Bei der aktuellen Livebookings Kundenbefragung geben 70 Prozent der befragten angeschlossenen Restaurants an, dass eine Facebook-Seite ihres Restaurants für das Marketing sehr wichtig oder extrem wichtig ist. Bei den Befragten liegt die Bedeutung der Social Media Marketingaktivitäten damit gleichauf mit dem Newsletterversand und Gutscheinverkauf. Bereits 47 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland sind laut den aktuellen Zahlen der BITKOM Mitglied bei Facebook, dem damit auch beliebtesten sozialen Netzwerk hierzulande. Um Gästen auf Facebook die Möglichkeit zur Online-Tischreservierung zu geben, bietet Livebookings, der weltweit größte Onlinemarketing- und Reservierungsservice für die Gastronomie, gastronomischen Betrieben die Einbindung seines Online-Buchungskalenders direkt in die Facebook-Seite des Restaurants an.

„Sehr viele unserer Gäste nutzen aktiv Facebook. Durch die Einbindung des Livebookings Buchungskalenders auf unserer Facebook-Seite bieten wir ihnen den Service, zu jeder Tages- und Nachtzeit bequem direkt reservieren zu können“, sagt Yvonne Tschebull, Chefin des Restaurant Tschebull.

Wie man seinen Gästen die Reservierung über Facebook ganz einfach ermöglicht und den Buchungskalender von Livebookings einbindet, können interessierte Gastronomen unter http://www.livebookings.de/facebook nachlesen. Hier steht auch das Handbuch „Gastronomie Onlinemarketing“ zum Download bereit, das im Kapitel „Social Media: Begeisterte Gäste sind die besten Verkäufer“ ausführlich zum Einsatz der Sozialen Medien informiert.

Leaders Club Award 2009

Leaders Club Award 2009

Sechs neue, innovative Konzepte nominiert; Nachhaltigkeit und Authentizität sind auch 2009 als zentrale Trends in den Konzepten erkennbar; Preisverleihung am 23. Oktober 2009 im Holbein’s in Frankfurt a. Main;

Die Nominierten für den Leaders Club Award 2009 stehen fest. Als die innovativsten, neuen Gastronomiekonzepte wurden von der hochkarätig besetzten Jury folgende Locations bestimmt: Qivasou (München) von Michael Schottenhamel, Supergood (Berlin) von Christian Baha, Hannes Schlögl und Christian Halper sowie aus Hamburg die Bullerei von Tim Mälzer und Patrick Rüther, das Tschebull von Yvonne und Alexander Tschebull und das Mutterland von Jan Schawe. Aus der Schweiz wurde das Konzept Seven in Ascona von Birgit und Stefan Breuer nominiert.

Mit der achten Preisverleihung kehrt der Leaders Club nach Frankfurt zurück, wo 2002 die Premierenveranstaltung stattfand. Mit dem Holbein’s und der Städel-Galerie unter der Leitung von Leader Gregor Meyer wurde die passende Location für die diesjährige Verleihung gefunden. Erstmals durchbricht der Club die Tradition des Montagabends und terminiert den Branchenevent auf Freitag, 23. Oktober 2009. Hauptsponsor der diesjährigen Award-Nacht ist J.J. Darboven.

Jedes der sechs nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview mit dem Macher vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet über die beiden Gewinner, die ebenso wie die anderen Nominierten für ein Jahr kostenlos als Gast Leader in das Netzwerk aus derzeit 120 führenden Vertretern der innovativen Gastronomie und Industrie eingebunden werden. Der Award-Nacht geht ein Tagesprogramm für die Leaders sowie die Jahreshauptversammlung der Leaders Club Deutschland AG voraus.

www.leadersclub.de

www.qivasou.com

www.supergood.com

www.bullerei.com

www.tschebull.de

www.mutterland.de

www.seven-ascona.ch

Restaurantkritik: Tschebull, Hamburg

WELTonline Restaurantkritiker Dieter Braatz besucht in der Hamburger Innenstadt das Restaurant Tschebull

Ein schönes neues Domizil haben sich die Tschebulls im Levantehaus eingerichtet. Der Küche traue ich zu, dass sie bei der Zubereitung noch etwas zulegt. Vor allem aber wünsche ich mir, dass Alexander Tschebull noch mehr österreichische Spezialitäten auf die Karte setzt, etwa die großartigen Fleischgerichte der Wiener Küche. Mediterran ausgerichtete Restaurants haben wir in Hamburg genug.

Lesen Sie die gesamte Restaurantkritik in WELTonline:
www.welt.de/wams_print/article3166908/Gebratene-Blutwurst-mit-Senfspitzkohl.html

Tschebull
Levantehaus, Mönckebergstraße 7, Tel. 32 96 47 96
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 11-22 Uhr, So. geschlossen
Kreditkarten: Amex, EC, Master, Visa
Sitzplätze: 120 Plätze im Restaurant
Service: sehr freundlich und zuvorkommend

Alexander Tschebulls ehemaliges Restaurant Allegria war auf Platz 268 der HAIKU Liste und gehörte zu den Top 15 in Hamburg:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/272/allegria.html

Alexander Tschebull ist umgezogen

Tschebull Restaurant jetzt im Hamburger Levantehaus (Hyatt Hotel)

 Nach zehn Jahren erfolgreicher, mehrfach ausgezeichneter Tätigkeit im Restaurant „Allegria“ in Hamburg starten Yvonne und Alexander Tschebull jetzt einen Neuanfang im Levantehaus. Das reguläre Ende des Mietvertrages in Winterhude und zeitgleich frei werdende Räume im ersten Stock der edlen Mall in der Hamburger Mönckebergstraße nutzen der gebürtige Kärntner Alexander Tschebull und seine Frau Yvonne, um ihren Traum vom modern-authentischen österreichischen Restaurant mitten in Hamburg zu verwirklichen.

„Es war einfach der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung“, fassen die Tschebulls ihre Entscheidung zusammen, den Schritt vom erfolgreichen „Allegria“ in die Hamburger Innenstadt zu wagen. „In zehn Jahren haben wir uns verändert und mit uns unsere Vorstellungen.
Das Levantehaus mit seinem hochwertigen Angebot in eleganter Umgebung passte genau zu unseren Plänen!“ Mit dem „Tschebull“ realisieren sie jetzt ihre ganz persönliche Interpretation einer österreichischen Qualitätsgastronomie auf höchstem kulinarischen und atmosphärischen Niveau.
Österreichische Spezialitäten und Weine
„Bewährtes und Beliebtes aus dem Allegria werden wir selbstverständlich auch im Tschebull anbieten. Wiener Schnitzel, Tafelspitz, Kaiserschmarrn oder Salzburger Nockerln sind traditionelle österreichische Gerichte, die der Gast bei uns erwartet,“ gibt Alexander Tschebull einen Vorgeschmack auf das, was die neue Küche unter seiner Leitung bieten wird. „Ich bin für meine austro-mediterrane Küche bekannt. Jetzt wollen wir mehr Augenmerk auf das Österreichische legen und auf exotische Zutaten weitgehendst verzichten.“ Mit diesem Konzept und der konsequenten Beschränkung auf frische Produkte und Lieferanten erster Qualität wolle er dem Ruf des Gault Millau, der „beste Österreicher Hamburgs“ zu sein, in allen Belangen gerecht werden. Das Refugium von Yvonne Tschebull bleiben die Restaurantleitung und die Verantwortung für das ausgesuchte Weinangebot des „Tschebull“. „Wir beschränken uns auf rund 100 Weine, die eine interessante Mischung aus unterschiedlichen Gebieten darstellen. Schwerpunkt ist dabei natürlich Österreich. In diesem Spektrum werden wir regelmäßig das Weinangebot wechseln, so dass auch Stammgäste immer wieder Neuentdeckungen machen können.“ 30 ausgesuchte Weine werden im offenen Ausschank angeboten, was vor allem auch den Bistrocharakter des „Beisl“ unterstützen soll.
Zum Hintergrund
Alexander Tschebull startete seine Karriere im Wiener Restaurant „Zu den drei Husaren“. Weitere Stationen führten ihn nach Hamburg in Viehhausers „Le Canard“ und auf Sylt zu Jörg Müller. Einem kurzen Abstecher nach Australien folgte die Arbeit im feinen „Brückenkeller“ in Frankfurt. Danach zog es ihn erneut in die Elbmetropole, anschließend ging er nach Leipzig und Dresden. Zwischendurch absolvierte der Kärtner die Meisterschule
in Heidelberg.
Nachdem er sich an der University Cornell (USA) noch die erforderlichen Managementkenntnisse angeeignet hatte, zog es ihn zurück in seine Wahlheimat Hamburg. Hier wagte er 1999 zusammen mit seiner Frau Yvonne im Winterhuder „Allegria“ den Schritt in die Selbstständigkeit. Zehn Jahre später realisiert das Ehepaar Tschebull im Levantehaus in der Mönckebergstraße seinen Traum von der modernen österreichischen Küche in zeitgemäßem
Design im „Tschebull“.
Alexander Tschebull ist langjähriges Mitglied der Jeunes Restaurateurs Deutschland, der nationalen Sektion der europäischen Vereinigung junger Spitzenköche.

 
Zahlen – Daten – Fakten über das Restaurant Tschebull, Levantehaus Hamburg
 
Küchenchef: Alexander Tschebull
Restaurantleitung: Yvonne Tschebull
Mönckebergstraße 7
20095 Hamburg
Tel.: 040-32 96 47 96
Fax: 040-32 96 47 97
Mobil: 0173-3558466
Mail: restaurant@tschebull.de
Homepage: http://www.tschebull.de/
Eröffnung: 7. Januar 2009
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 11-22 Uhr (Küche durchgehend geöffnet),
sonn- und feiertags geschlossen
Konzept
• Edles Gourmetrestaurant für das Essen mit Geschäftspartnern oder das private Mehrgangmenü am Abend
• Moderne Lounge für Kenne(nlerne)r nicht nur der österreichischen Weine
• Legeres Beisl für die genussvolle Mittagspause, Austrian Tapas, offene Weine oder den Plausch bei Kaffee
Gastronomie
• Zeitgemäße und authentische österreichische Küche
• Show-Küche
• Außenbereich an der Flaniermeile Mönckebergstraße von März-Oktober
• Feinkostladen mit österreichischen Spezialitäten und kleinen Gerichten zum Mitnehmen (ab März 2009)
• 100 ausgewählte Weine (in regelmäßigem Wechsel), Schwerpunkt Österreich
• 30 Weine im offenen Ausschank
• Restaurantbegleitende Bar, unter anderem mit einer Auswahl von 20 Cocktails
• Catering-Service
Räumlichkeiten und Veranstaltungen
Gastronomiefläche gesamt: 320 Quadratmeter
Sitzplätze innen: 132
Sitzplätze Restaurant: 78
Veranstaltungen Restaurant: für 10-70 Personen
Sitzplätze Lounge: 25
Sitzplätze Beisl: 29
Sitzplätze Innenterrasse: 20
Sitzplätze Außenbereich: 80-100
(März-Oktober)
 
Tschebull, Restaurant, Beisl, Bar, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, 040-32 96 47 96, http://www.tschebull.de/
 
Gourmet Report wünscht  Yvonne und Alexander Tschebull viel Erfolg – wir werden bald mal bei Euch vorbeischauen!
 
Das Allegria war das 12.beste Hamburger Restaurant und bundesweit auf Platz  268 der HAIKU Liste, der Topliste der 2000 besten Restaurants Deutschlands: