Kochmessertest

Was die Stiftung Warentest für Deutschland ist, ist der Verbraucherbund (Consumentenbond) mit seinen über 500.000 Mitgliedern und dem TEST-Magazin „Consumentengids“ für BeNeLux.

Kochmessertest:  CHROMA Messer sind die Schärfsten

In der BeNeLux Zentrale des CHROMA Vertreibers A’domo knallten die Sektkorken. Der holländische Verbraucherbund testete mit einer der Stiftung Warentest sehr ähnlichen Testanordnung Kochmesser mit 20 cm Klingenlänge: Das CHROMA type301 war im Test das schärfste Messer.
Auf der 10 Punkte Skala lag das bei Sterneköchen beliebte CHROMA bei 9,6 von 10 Punkten. Der schärfste Europäer Wüsthof lag fast 2 Punkte dahinter bei 7,8 der Schärfe-Skala.
Renommierte Messer wie das japanische Global Messer liegen im Kochmessertest weit hinter dem Solinger mit 7,6 Punkten – fast gleich mit dem IKEA 365+, das auf respektable 7,4 Punkte – genauso wie das sehr teure Robert Herder 1922 – kam. Noch hinter dem IKEA Kochmesser findet sich in diesem Messertest das KAI Kai Shun Classic mit 6,9 Punkten.

Auch Feinkostpapst Ralf Bos liebt seine Chroma type301

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Mozzarella: Der Testsieger kommt vom Discounter

Von 16 Kuhmilchmozzarellas schnitten bis auf zwei alle mit dem test-Qualitätsurteil „Gut“ ab, fünf waren sogar in der sensorischen Prüfung „sehr gut“. Ein Bio-Produkt war hingegen kurz davor, ungenießbar zu werden und schnitt nur „ausreichend“ ab. Von 4 Büffelmozzarellas waren zwei „gut“, die anderen beiden nur „ausreichend“, hier fanden die Tester einen hohen Gehalt an Darmbakterien.

Die fünf besten Kuhmilchmozzarellas kommen vom Discounter und kosten zwischen 55 und 89 Cent für eine 125-Gramm Packung. Gar nicht gut schmeckte den Testern hingegen der Bio-Mozzarella einer Regionalmarke; hier waren die mikrobiologische Qualität und damit das Gesamturteil nur „ausreichend“. Das gilt auch für zwei von vier Büffelmozzarellas, bei denen ein hoher Gehalt an Enterobakterien den Genuss trübte. Diese Keime gehören zur Darmflora von Mensch und Tier und können während der Produktion in den Käse gelangen, wenn es an Hygiene mangelt.

Dennoch hat sich die Qualität von Mozzarellas offensichtlich deutlich verbessert. Vor rund elf Jahren hatte die Stiftung Warentest die italienische Spezialität schon einmal getestet. Damals war der Gehalt auffälliger Keime noch in jedem zweiten Produkt erhöht.

Der ausführliche Test Mozzarella erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/mozzarella abrufbar.

Senf ohne Probleme

Gute Nachrichten für alle Liebhaber der gelben Würzpaste: 13 von 20 Produkten schneiden im Test „gut“ ab, kein Senf ist schlechter als „befriedigend“. Testsieger ist ein Senf aus einer historischen Mühle, der in der sensorischen Prüfung mit einer glatten Eins überzeugte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die Deutschen lieben Senf: 20 mittelscharfe Senfprodukte haben die Tester unter die Lupe genommen, darunter bekannte Marken, Handelsmarken und zwei Zubereitungen aus historischen Senfmühlen. Das Ergebnis ist erfreulich: Ein guter Senf ist bereits für 1,16 Euro pro Liter zu haben. Es kann sich aber durchaus lohnen, mehr Geld auszugeben: Die beiden traditionell hergestellten Produkte sind zwar mit über 20 Euro pro Liter die teuersten im Test, haben aber auch eine glatte Eins im wichtigsten Prüfpunkt, der sensorischen Beurteilung – sie sind besonders aromatisch und komplex. Am schlechtesten schnitt in dieser Disziplin eines von drei Bio-Produkten ab, der Senf schmeckt unausgewogen essigsäuerlich, leicht bitter und nur sehr leicht scharf.

Neben der sensorischen Beurteilung waren Schadstoffe, Verpackung sowie Deklaration weitere Prüfpunkte. Erfreulich: Nur zwei Produkte im Test fielen überhaupt bei der Schadstoffprüfung auf.

Der ausführliche Test Senf erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits auch www.test.de/senf für 2 € abrufbar.

Test Schokoladeneis

7 von 20 Marken Schokoladeneis in Haushaltspackungen bekommen das Qualitätsurteil „Gut“, zwei davon schaffen sogar ein „Sehr gut“ in der sensorischen Beurteilung. Testsieger ist Häagen Dasz Classics Belgian Chocolate, das mit einem Preis von 11,10 Euro pro Liter teuerste Produkt im Test. Das günstigste „gute“ Schokoladeneis kommt vom Discounter und kostet nur 1,49 Euro pro Liter. Veröffentlicht ist der Test Schokoladeneis in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test.

Cremissimo Chocolat
Neben den „guten“ Produkten fanden die Tester auch weniger überzeugende. 10 der 20 geprüften Eismarken schneiden nur „befriedigend“ ab, zwei weitere „ausreichend“, weil sie etwa geschmacklich nicht überzeugen oder auf der Verpackung „mit Schokolade“ schreiben, aber keine enthalten ist.

Die Grandessa-Eiscreme Schokolade von Aldi Süd bekam kein Qualitätsurteil, weil die Tester nicht nachvollziehen konnten, wie und woraus das deklarierte „natürliche Schokoladenaroma mit anderen natürlichen Aromen“ hergestellt wurde. Im Labor lässt sich das nicht nachweisen und Aldi Süd machte dazu auf Nachfrage widersprüchliche Angaben. Für einen kräftigen Schokoladengeschmack ist Schokoladenaroma ohnehin nicht notwendig.

Auf kritische Keimgehalte stießen die Tester bei den Eisprodukten nicht. Unauffällig waren auch die Gehalte an Schadstoffen wie Kadmium aus Kakao oder Mineralöle. Es gibt große Unterschiede in punkto Kalorien. Während die Bioschokoladeneiscreme von Roggenkamps Organics mit 336 Kilokalorien für 100 Gramm zu Buche schlägt, sind es bei Botterbloom Schokoladeneis nur 179 Kilokalorien.

Der ausführliche Test Schokoladeneis erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test oder ist unter www.test.de/schokoladeneis abrufbar.

12 Kaffee-Kapselmaschinen im Test

Kapselmaschinen sorgen für kulinarische Kontroversen. Während die einen den anfallenden Verpackungsmüll sowie den Aufpreis gegenüber Filterkaffee kritisieren, erfreuen sich die anderen am unkomplizierten und schnellen Genuss. Egal, wie das persönliche Urteil ausfällt: Der Siegeszug des Lifestyle-Produktes scheint nicht mehr aufzuhalten. CHIP hat 12 Modelle nach Betriebskosten, Handhabung und Ausstattung verglichen. Fazit: Für das Rundum-Glücklich-Programm müssen Kapsel-Enthusiasten tiefer in die Tasche greifen.

CHIP Testsieger: DeLonghi EN 750.MB Nespresso Lattissima Pro

Touch-Display, zahlreiche Funktionen, wenig Wartungsaufwand und ein Milchschäumer inklusive – die Nespresso-Kapselmaschine von DeLonghi ist ein echter Überflieger. Das edle Gerät aus Kunststoff mit Metallapplikationen präsentiert sich im Test nahezu tadellos und mutet dank der umfangreichen Ausstattung wie ein Vollautomat an. Mit 400 Euro ist der Preis allerdings entsprechend hoch. Schwächen zeigt die Lattissima Pro nur im Detail. Wie bei allen Nespresso-Maschinen sind Kaltgetränke nicht möglich. Außerdem arbeitet der 1,4 Liter große Wasserbehälter ohne Wasserfilter. Ein technisches Trostpflaster gibt es dennoch: So zeigt das Display an, wann es Zeit zum Entkalken ist und weist darauf hin, den Milchbehälter in den Kühlschrank zu stellen. Außerdem ist die Pro die einzige Maschine im Testfeld mit Wasserstands-Sensor. Wer eine edle, aber günstigere Alternative sucht, dem empfehlen die Experten von CHIP ein Modell aus demselben Haus. Die kleinere DeLonghi EN 520 Nespresso Lattissima+ kostet mit rund 220 Euro nur gut die Hälfte, bietet dafür aber auch kein Display und keinen Wasserstandssensor.

Preis-Leistungs-Sieger: DeLonghi EN 166 Nespresso Citiz
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Kaffeeliebhabern DeLonghis EN 166 Nespresso Citiz. Das Schnäppchen für rund 100 Euro erwies sich als das schnellste Gerät im Test und ist leicht zu warten. Wie bei anderen Nespressomaschinen gibt es jedoch Minuspunkte für die hohen Betriebskosten. Auch die Ausstattung ist mit der programmierbaren Kaffeemenge sowie dem Brühstopp eher überschaubar.

Brennpunkt Kapselsystem
Wer sich für eine Kapselmaschine entscheidet, legt sich gleichzeitig auf ein Kapselsystem fest. „Interessenten sollten sich daher vorab über Kaffee-Preis und Sortenvielfalt informieren“, rät Wolfgang Pauler, Testchef bei CHIP: „Für die meisten Systeme gibt es kaum Alternativen zu den Standard-Kapseln.“ Anders sieht es bei Nespresso aus: Seit dem Frühjahr akzeptiert der Mutterkonzern Nestlé, dass auch andere Kaffeehersteller Kapseln für die bekannten Nespressomaschinen anbieten.

Den kompletten Artikel sowie eine Bestenliste mit allen 12 Kapselmaschinen finden Sie ab sofort auf CHIP.de http://www.chip.de/artikel/Kapselmaschinen-Test-2014-Nespresso-Tassimo-Cafissimo-Co._74998172.html

TEST: Fernbus

Was in vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Rede ist von Reisen per Fernbus. Erst seit 2013 dürfen Fernbusse Fahrgäste auch innerhalb Deutschlands befördern. Inzwischen machen einige Anbieter der Deutschen Bahn Konkurrenz. Doch wie gut sind die Fahrzeuge ausgestattet? Welcher Service wird den Fahrgästen geboten? Und lohnt ein Preisvergleich zwischen den Linien? Antworten liefert das Deutsche Institut für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv acht Fernbus-Anbieter getestet hat.

Im Durchschnitt zeigten die acht analysierten Anbieter eine gute Serviceleistung. Ein Unternehmen erzielte das Qualitätsurteil „sehr gut“, sechs erreichten ein „gut“, bei einem weiteren war das Ergebnis befriedigend. Erfreulich: Die Busse selbst boten fast immer eine gute Ausstattung und einen hohen Komfort. Bequeme Sitze und Bordtoiletten gehörten zum Standard; auch ein kostenloser Internetzugang via WLAN, Stromanschluss sowie ein Snack- und Getränkeangebot waren in den meisten Bussen verfügbar. Außerdem zeigten sich die Fernbusse hinsichtlich der Pünktlichkeit konkurrenzfähig: Nur in Ausnahmefällen – im Test auf zwei von 24 Fahrten – trafen die Fahrgäste mehr als 15 Minuten verspätet am Ziel ein.

Verbesserungspotenzial besteht bei den Fernbuslinien dennoch. So deckte der Test auf, dass Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen nur selten problemlos möglich waren. „Große Höhenunterschiede beim Einstieg oder schwer zugängliche Toiletten stellten eine Herausforderung dar – für gehandicapte Menschen, aber auch für Senioren“, legt Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, den Finger in die Wunde.

Erstaunlich hoch waren die Preisunterschiede. So lag der errechnete Kilometerpreis auf einer der untersuchten Strecken beim günstigsten Anbieter bei knapp vier Cent, beim teuersten Anbieter mussten über 26 Cent bezahlt werden. „Eine mögliche Ersparnis von 85 Prozent ist schon gewaltig. Leider hat der Kunde nicht immer die freie Buslinienwahl, da die Streckennetze sehr unterschiedlich sind“, so Marktforschungsexperte Hamer.

Testsieger der Studie „Fernbus-Anbieter 2014“ wurde ADAC Postbus (Service: „sehr gut“). Das Unternehmen überzeugte mit hervorragend ausgestatteten Bussen, einem informativen Internetauftritt und günstigen Preisen. Die gute Servicehotline sowie die schnelle Beantwortung der E-Mail-Anfragen rundeten den positiven Gesamteindruck ab. MFB Mein-Fernbus platzierte sich auf Rang zwei. Ausschlaggebend waren das beste Resultat in der Preisanalyse sowie das gute Serviceergebnis, zu dem ebenfalls die sehr gute Busausstattung beitrug. Auf der Mittelstrecke bot das Unternehmen mit knapp fünf Cent den günstigsten Kilometerpreis und überzeugte preislich auch auf den anderen Teststrecken. Berlin Linien Bus belegte den dritten Rang. Gründe für das Serviceergebnis (Qualitätsurteil: „gut“) waren insbesondere die im Vergleich beste telefonische Kontaktqualität mit relativ kurzen Wartezeiten und kompetenter Beratung sowie der gute Internetauftritt.

Studie: Budget-Hotels 2014

Hotels der unteren Preiskategorie dienen heute nicht mehr nur Geschäftsreisenden als schnelle und günstige Übernachtungsmöglichkeit. Auch immer mehr Touristen wissen diese Häuser zu schätzen. Ein Grund: Die sogenannten Budget-Hotels setzen zunehmend auf ein modernes Ambiente und Service – auch wenn der Gast auf Schokolade auf dem Kopfkissen verzichten muss. Doch welchen Service kann der Kunde trotz günstiger Preise tatsächlich erwarten? Und wie steht es um die Ausstattung der Hotels und Zimmer? Antworten liefert das Deutsche Institut für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv acht Budget-Hotelketten getestet hat.

Die Servicequalität der Branche war insgesamt gut. Dabei erzielten zwei Hotelketten das Qualitätsurteil „sehr gut“, fünf weitere getestete Unternehmen schnitten gut, eines nur befriedigend ab. Vor Ort zeigten viele Hotels, dass Gäste auch zu einem kleinen Preis mit einem angemessenen Service rechnen können. Die getesteten Häuser überzeugten insbesondere mit ansprechend gestalteten Räumlichkeiten. Zudem sorgten die Mitarbeiter durch ihre Freundlichkeit und Professionalität für einen angenehmen Aufenthalt. Fragen der Gäste beantworteten sie in der Regel individuell und kompetent. Defizite im Service zeigten sich dagegen sowohl im Bereich Telefon als auch bei der E-Mail-Bearbeitung. Hier antwortete das Personal nicht immer vollständig auf Anfragen, mitunter mangelte es auch an Freundlichkeit.

In puncto Ausstattung mussten die Gäste in vielen Hotels deutliche Abstriche machen. In einigen Zimmern gab es nicht einmal einen Schrank, an Annehmlichkeiten wie eine Minibar, eine Sauna oder einen Pool war nur in den seltensten Fällen zu denken. „Hier wurde das Konzept der meisten Budget-Hotels offenbar: Auf Luxus und Überfluss wird verzichtet, dafür stimmt der Preis“, erläutert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Erfreulich war allerdings, dass die Mehrzahl der Häuser einen kostenlosen Internet-Zugang über WLAN anbot. Auch das Frühstück überzeugte meist durch Frische und Vielfalt.

Testsieger der Studie „Budget-Hotels 2014“ wurde Motel One. Die Hotelkette punktete besonders mit ihrem Service, etwa durch kurze Wartezeiten an der Rezeption. Dabei zeigte sich das Personal freundlich und motiviert. Auch ein ansprechendes Ambiente trug zum positiven Gesamtbild bei. Den zweiten Rang belegte Meininger Hotels. Der Anbieter profilierte sich mit kompetenten Mitarbeitern, die auf Fragen der Gäste individuell eingingen. Darüber hinaus gab es hier das vergleichsweise größte Freizeit- und Informationsangebot. Auf dem dritten Rang positionierte sich Ibis mit der besten Hotelausstattung und dem besten gastronomischen Angebot. Die Hotelkette bot das qualitativ hochwertigste Frühstück an.

Welche Airline hat die besten Betten?

Immer mehr Fluggesellschaften statten ihre Business Class mit Sitzen aus, die sich zu Flachbetten verwandeln lassen. Wer die Flat Bed-Sitze und den meisten Komfort beim Liegen anbietet, zeigt der aktuelle Test von Clever reisen!

Im Jahr 2000 stellte British Airways den ersten Business Class-Sitz vor, der sich per Knopfdruck in ein komplett ebenes, horizontales Bett verwandelte. Mittlerweile haben sich die sogenannten „fully flat bed seats“ (Flachbettsitze) weltweit durchgesetzt. Führende Fluglinien wie Air Canada, Air New Zealand, Cathay Pacific Airways, Emirates, Qatar Airways oder Singapore Airlines bieten diese Sitze an. Aber auch Fluglinien aus der zweiten Reihe wie Air India, Alitalia, Garuda Indonesia, Iberia oder SriLankan Airlines haben ihre Business Class mit Flachbetten ausgerüstet.

Business Class-Sitze: Testsieger und viele gute Platzierungen
Überraschend bei diesem Test war das durchweg gute Abschneiden zahlreicher Fluggesellschaften. Immerhin erzielten neun Fluglinien die Note „Gut“ oder gar „Sehr gut“. Auffällig positiv war in diesem Test das Abschneiden von KLM. Sie erzielte neben Cathay Pacific Airways (Testsieger) und Singapore Airlines die Note „Sehr gut“ für ihren neuen Flachbettsitz. Eines darf aber nicht unerwähnt bleiben: Selbst wenn Fluglinien in diesem Test nur mit einem „Befriedigend“ oder „Ausreichend“ abschnitten, Flachbettsitze sind generell eine gute Komfortverbesserung für den Passagier.

Lufthansa: Das Warten lohnt – Note gut! Aber besser bis Ende 2014 warten, damit es keine bösen Überraschungen gibt!
Erst Ende 2014 werden die Langstreckenmaschinen der deutschen Fluglinie Lufthansa komplett mit den Flachbettsitzen ausgestattet sein. Doch das Warten auf den neuen Flachbettsitz von Lufthansa lohnt sich. Immerhin schneidet der Sitz mit der Note „Gut“ ab. Der Flachbettsitz von Air Berlin hingegen erreichte bei dem Clever reisen!-Test lediglich die Note „Ausreichend“. Während Delta Air Lines, KLM oder der Testsieger Cathay Pacific ihren Gästen einen Sitz anbieten, der sich zu einer Liegefläche von bis zu 207 Zentimetern, beziehungsweise 208 Zentimetern Länge ausfahren lässt, sind es bei Air Berlin mit 182 Zentimetern deutlich weniger.

Airlines mit Flat-Bed-Sitzen: Auch die Sitzbreite zählt
Richtig bequem schlafen lässt sich zudem nur, wenn die Fläche dafür einigermaßen breit ist. Das ist nur der Fall, wenn der Sitz, der zur Schlaffläche verwandelt wird, eine entsprechende Breite bietet. Cathay Pacific Airways oder Singapore Airlines bieten immerhin über 70 Zentimeter Sitzbreite an. Einige Fluggesellschaften bieten sogar Sitze, bei denen sich die Armlehnen versenken lassen und dadurch der Passagier noch mehr Freiraum zum bequemeren Schlafen erhält. Dies ist beispielsweise beim Testsieger Cathay Pacific Airways der Fall. Diesen Komfortservice bieten unter anderem auch die Sitze von Austrian Airlines, Iberia, KLM oder Lufthansa an.

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Mietwagen-Bonusprogramme

Test Mietwagen: Clever reisen! hat die Mietwagen-Bonusprogramme getestet

Um einen Mietwagen für die nächste Reise zu buchen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine beliebte Variante ist die Anmietung bei den Mietwagenpartnern eines Bonusprogramms. Schließlich lassen sich so noch zusätzlich Meilen oder Punkte sammeln. Das Reisemagazin Clever reisen! hat die Angebote von Lufthansa, ADAC & Co. per Stichprobe getestet.

Die Testsieger
Klare Testsieger waren die Partner-Angebote vom ADAC und vom Executive Club (British Airways). Beide Mietwagenangebote waren deutlich günstiger als vergleichbare Offerten eines Metapreisvergleich-Portals. Beim Executive Club ist sogar noch eine Meilengutschrift erhalten. Beim ADAC lag der Preis bei ca. 165 Euro/Woche für einen Mietwagen in Miami. Das vergleichbare Angebot wies einen Preis von etwa 190 Euro aus. Etwas mehr konnte bei British Airways gespart werden: Der Preis von 133 Pfund, umgerechnet rund 157 Euro, war circa 25 Euro günstiger.

Unterschiedlich waren die Angebote des Bonusprogramms von Air Berlin. Beim Top Bonus-Partner Holiday Autos fand sich ein Mietwagen in Miami für 170 Euro/Woche. Nur drei Euro preiswerter (167 Euro) zeigte das Preisvergleichsportal ein fast identisches Angebot. Dieses allerdings war nicht nur etwas günstiger, sondern enthielt auch ein besseres Versicherungspaket. Insgesamt konnte diese Offerte die Note Gut erreichen.

Fazit der Clever reisen!-Tester
Vier der getesteten Angebote schnitten mit Sehr gut oder Gut ab. Ein Befriedigend erreichte Lufthansa Miles & More mit seinem Partner Budget. Air Berlin mit Europcar sowie Lufthansa mit Avis konnten nur die Note Ausreichend erhalten. Bis zu knapp 30% waren die Angebote der Sammelclubs hier teurer. Meilensammler sollten daher immer vor dem Einsetzen ihrer Bonuspunkte die Preise, Bonuspartner und deren Bedingungen vergleichen.

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Test Staubsauger

Testsieger für 800 Euro – Es gibt preiswertere „gute“ Alternativen, so die Stiftung Warentest nach einer Prüfung von zehn hochwertigen und energiesparenden Staubsaugern zu Preisen von 110 bis 800 Euro

Der Testsieger ist Vorwerk Tiger VT265, kürzlich umbenannt in Kobold VT 256. Er kostet 800 Euro und ist meist über Vertreter und online zu kaufen. Fast so gut saugt der Bosch Ergomaxx Professional 1000 mit Elektrobürste für 370 Euro. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet Siemens 04.0 Green Power Allergy mit Standarddüse für 161 Euro. Besonders sparsam und leise saugt das Modell von Rowenta. Doch es erreicht nur ein „befriedigendes“ Qualitätsurteil. Insgesamt reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Die meisten Staubsauger im Test kommen mit weniger als 1400 Watt aus. Einer kann sogar nur mit 1030 Watt Teppichböden „sehr gut“ reinigen. Lange protzten Anbieter mit hohen Wattzahlen ihrer Geräte, doch angesichts steigender Strompreise ist zumindest bei den teureren Modellen Stromsparen angesagt.

Für die drei Staubbox-Modelle im Test spricht, dass der Nachkauf von Beuteln entfällt. Doch die Staubbox muss entleert werden, und das kann für Hausstauballergiker fatal sein. Leider sind sie auch schwach auf Teppich und laut beim Saugen.

Der ausführliche Test Staubsauger steht in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de/staubsauger abrufbar.