Gault&Millau Genuss Messe

Essen und Trinken der besten Köche und Winzer Österreichs

100 Haubenköche
50 Winzer

17. und 18. September 2016
Kursalon Hübner
Johannesgasse 33, 1010 Wien

Öffnungszeiten:   Samstag 17.09.2016 11-20 Uhr
                              Sonntag 18.09.2016 10-19 Uhr
Von der klassischen Wirtshausküche bis zur kreativen Avantgarde  – zum ersten Mal bringt Gault&Millau die besten Haubenköche aus ganz Österreich nach Wien.

Mit dabei sind allen voran:
Norbert Niederkofler (Südtirol), Rudolf Obauer (S), Heinz Reitbauer (W), Simon Taxacher (T), Andreas Döllerer (S) uvm.

Doch was wäre das beste Essen ohne den passenden Begleiter? Nur das halbe Vergnügen. Daher präsentiert Gault&Millau außerdem ausgewählte Winzer mit ihren Weinen, sowie Bier-, Schnaps- und Fruchtsaftproduzenten mit ihren prämierten Produkten.
 
Ein kleiner Vorgeschmack:
Domäne Wachau, Schlossweingut Graf Hardegg, Weingut Bründlmayer, Weingut Esterhazy, Weingut Hirtzberger, Weingut Fritz Wieninger, Weingut Jurtschitsch, Weingut Schwarzböck uvm.

Von 17. bis 18. September 2016 bieten die Koch-Stars ihre Speisen im Kursalon Hübner nicht bloß zum Verkosten an, sondern einige liefern in der Showküche (im Pavillon des Kursalons Hübner) auch einen exklusiven Einblick in ihre Küchentricks, geben Tipps für das beste Gelingen am Herd und stellen ihr Ausnahme-Talent noch einmal vor Publikum unter Beweis.

Eine Auswahl:
Andreas Döllerer (3 Hauben, 18 Punkte): Huchen, Purple Haze Karotte & Gelber Enzian
Norbert Niederkofler (4 Hauben, 19 Punkte): Tomatenrisotto Bottarga und Basilikumöl
Patisserie Hotel Sacher: Das Geheimnis der Sachertorte
Heinz Reitbauer (4 Hauben, 19 Punkte): Beinfleisch vom Almochsen mit Kerbelwurzelcreme          
Simon Taxacher (4 Hauben, 19 Punkte): Tiroler Kaspressknödel in der Brennsuppe
Hubert Wallner (3 Hauben, 17 Punkte): Techelsberger Kasnudeln

Das Beste vom Besten – die Genuss-Messe der Superlative !
Tickets erhältlich unter www.wien-ticket.at
Vorverkauf € 42,- (1 Tag), € 75,- (2-Tages-Pass)
Tageskassa € 49,- (1 Tag), € 89,- (2-Tages-Pass)
 
Mit Ihrem Ticket erhalten Sie 2 Jetons, die Sie gegen 2 Speisen Ihrer Wahl eintauschen können. Sollten Sie sich danach noch weiter durch unser vielfältiges Angebot an Österreichs Spitzenrestaurants durchkosten wollen, gibt es die Möglichkeit, Jetons vor Ort nachzukaufen.
Holen Sie sich als Geschenk Ihr persönliches Riedel-Verkostungsglas und lassen Sie sich von unseren Top-Winzern die besten Weine aus Ihrem Sortiment einschenken.
Für unsere Gäste ist die Ausgabe all unserer alkoholischen und alkoholfreien Getränke gratis.

Christian Bau lädt zum "Four Hands Dinner"

Novum der deutschen Sterneküche – „Kochen mit Freunden für Freunde“

Küchenduell mal anders: Statt Rivalität vorm Herd heißt es im Victor’s FINE DINING by Christian Bau gemeinsam anpacken. Denn beim „Four Hands Dinner“ geht es nicht um die Konkurrenz zwischen Spitzenköchen sondern darum, gemeinsam Gäste zu bekochen. Der erste Termin am 21. Februar 2016 war ein voller Erfolg. Weitere Termine im April und Juni sowie in der zweiten Jahreshälfte folgen.
Das Konzept, das Drei-Sterne-Koch Christian Bau in seinem Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg eingeführt hat, ist ein Novum hierzulande. Die Menüs werden im Team kreiert, wobei jeweils einer der Spitzenköche für vier Gänge zuständig ist.

Die Premiere am 21. Februar 2016 war bereits ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Jan Hartwig vom „Restaurant Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof wurde unter dem Motto „Kochen mit Freunden für Freunde“ ein kulinarisches Highlight aufgetischt. Innerhalb von vier Stunden waren die Karten ausverkauft.

Für das nächste gemeinsame Kochen am 24. April 2016 hat Christian Bau Nenad Mlinarevic zu sich ins Saarland eingeladen. Der aktuelle Schweizer „Koch des Jahres“ gilt als Rockstar der Szene und wurde in kürzester Zeit mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seine „Neue Schweizer Küche“ präsentiert Nenad Mlinarevic im Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau.

Am 12. Juni 2016 folgt ein Abend mit Vier-Hauben-Koch Simon Taxacher. Das „Restaurant Simon Taxacher“ im Tiroler Hotel Rosengarten wurde von Gault Millau mit 19 Punkten bewertet. Gäste dürfen sich somit auf ein Gourmet-Erlebnis der Spitzenklasse freuen.

Jedes „Four Hands Dinner“ ist inklusive Aperitif und wird mit passenden Weinen angeboten. Die Preise für das jeweilige Menü beginnen ab 265 Euro. Gäste des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, die ein „Four Hands Dinner“ buchen erhalten ein kostenloses Zimmer-Upgrade.

Abseits der „Four Hands Dinners“ kreiert Christian Bau europäische Sterneküche mit asiatischen Einflüssen. Besonders Japans Küche, aber auch Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in seinen Kompositionen. Bei der sogenannten „Voyage Culinaire“ wählen Gäste aus der aktuellen, saisonal geprägten Speisekarte aus verschiedenen Gängen, die beliebig erweiterbar oder auf mindestens sechs Gänge reduzierbar sind.

„Four Hands Dinner“-Reservierungen sind über info@victors-fine-dining.de möglich.

Simon Taxacher und Christian Bau

Kulinarischer Genussgipfel im Rosengarten:

Simon Taxacher und Christian Bau gemeinsam am Herd

Der krönende Abschluss der diesjährigen Hahnenkamm-Woche? Nein, nicht die Siegerehrung nach dem Herren-Slalom, sondern die drei außergewöhnlichen Genussabende, die gleich im Anschluss im Relais & Châteaux Rosengarten in Kirchberg stattfinden! Unter dem Motto „Kulinarische Seitenblicke & das ideale Paar“ hat Hausherr und 4-Hauben-Koch Simon Taxacher seinen deutschen Kollegen Christian Bau in die Kitzbüheler Alpen geladen, um gemeinsam ein fantastisches 8-Gänge-Diner zu kredenzen. Weitere Highlights im Programm: ein Gourmet-Menü mit Rochelt-Schnaps-Begleitung und ein rustikaler Schmankerl-Abend!

Über Gastkoch Christian Bau: Japanisch inspiriert, häufig roh, viel Fisch und Meeresfrüchte und kaum tierische Fette – so lässt sich der einzigartige kulinarische „BauStil“ des deutschen 3-Sterne-Kochs wohl am besten in wenige Worte fassen. Aufgekocht wird in einem alten Schloss an der Obermosel, das neben dem Restaurant „Victor’s Fine Dining by christian bau“ auch „Victor’s Residenz Hotel“ beherbergt. Das 8-Gänge-Diner, das er gemeinsam mit Simon Taxacher am Montag präsentiert, wird von ausgesuchten Weinen aus besten heimischen Mosel-Lagen begleitet. www.christian-bau.de

Über die Veranstaltung: „Kulinarische Seitenblicke & das ideale Paar“ startet am Sonntag, den 24. Januar 2016, mit einem 8-Gänge-Diner mit Rochelt-Schnaps-Begleitung und fachkundiger Moderation durch Alexander Rainer persönlich im Restaurant Simon Taxacher. Am Montagabend steht dann das gemeinsame Menü der beiden Spitzenköche mit Moselwein-Begleitung auf dem Programm. Und am Dienstag werden im Rosengarten Light im Rahmen eines rustikalen Abends Tiroler Schmankerl serviert.

Das dreitägige Arrangement inkl. Übernachtung im Comfort-Doppelzimmer mit Gourmet-Frühstück, 8-Gänge-Menüs und Schmankerl-Abend ist um € 789 p.P. (€ 874 mit 2-Tages-Skipass) buchbar. Weitere Informationen sowie eine Übersicht über die einzelnen Menüpunkte: www.rosengarten-taxacher.com

Gault & Millau Österreich 2016

Am gestrigen Abend wurde die 37. Ausgabe des Guide Gault & Millau Österreich im Wiener Dorotheum präsentiert.

„Wir waren heuer besonders viel unterwegs, auch im Ausland. Nach zahlreichen Reisen – von London und Berlin über Paris und San Sebastian nach Menton und Antwerpen – kommen wir nach Hause mit stolz geschwellter Brust, denn unsere Köche an der Spitze können sich mit all dem Erlebten messen. Und wie,“ zeigen sich die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe beeindruckt von Österreichs Haubengastronomie.

Die wichtigsten Themen und Trends der diesjährigen Ausgabe:
* Wir dürfen heute unsere neue Homepage vorstellen: at.gaultmillau.com. Ebenso die App (für iPhone und Android) wurde völlig neu gestaltet, ist um € 4,99 im App Store erhältlich. Jeder Käufer eines Buches bekommt die App gratis dazu.
* Es gibt weiterhin drei Restaurants mit vier Hauben: das Steirereck im Stadtpark in Wien, Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.
* Wir stellten eine aufregende Riege an Individualisten unter den Dreihauben-Köchen fest, die uns eine spannende Zukunft prophezeien: von Andreas Döllerer in Golling und Thomas Dorfer in Mautern über Harald Irka in Straden (er ist auf sensationelle 18 Punkte aufgestiegen), Tom Riederer in St. Andrä bis zu Alain Weissgerber in Schützen.
* Was sich vor drei Jahren als grünes Wunder auftat, hat sich mittlerweile zum konstanten Gourmet-Paradies entwickelt – die Steiermark. 114 Hauben in 81 Restaurants wurden vergeben. Es spitzt sich zu: Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar weniger Haubenrestaurants (81 statt 86), aber mehr Hauben. Die Spitze legt weiter zu.
* Evergreens & Superhits dieses Jahres: Die Erbse samt ihren Sprossen wurde von der Gault & Millau-Redaktion zur Hülsenfrucht des Jahres gekürt. Das Beef Tatar ist unsterblich und rangiert unter den Wiederholungstätern unbestritten auf Platz 1. Die Welt der Gewürze hat sich für unsere Köche aufgetan, der Radius wurde erweitert und die Küche um spannende exotische Aromen bereichert.
* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. Aus diesem Grund küren wir heuer erstmals einen Patissier des Jahres: Thomas Scheibelhofer aus dem Restaurant Tian in Wien.
* Natural wine und Craft beer sind in Österreichs Gastronomie angekommen. Das beflügelt die Köche und eröffnet kenntnisreichen Sommeliers ein noch spannenderes Betätigungsfeld.

Ergebnisse Gault & Millau 2016
Die Besten

Karl und Rudolf Obauer, Restaurant Obauer/Werfen19 Punkte
Heinz Reitbauer, Restaurant Steirereck im Stadtpark/Wien 19 Punkte
Simon Taxacher, Restaurant Simon Taxacher/Kirchberg 19 Punkte

Thomas Dorfer, Restaurant Landhaus Bacher/Mautern 18 Punkte
Andreas Döllerer, Restaurant Döllerer/Golling 18 Punkte
Alexander Fankhauser, Restaurant Alexander/Fügenberg 18 Punkte
Konstantin Filippou, Restaurant Konstantin Filippou, Wien 18 Punkte
Harald Irka, Restaurant Saziani Stub’n/Straden 18 Punkte
Silvio Nickol, Gourmet Restaurant Silvio Nickol/Wien 18 Punkte
Martin Sieberer, Paznauner Stube/Ischgl 18 Punkte
Alain Weissgerber, Restaurant Taubenkobel/Schützen 18 Punkte
Christoph Zangerl, Restaurant Tannenhof/St. Anton 18 Punkte

Aufsteiger:
Das Loft, Wien 16 Punkte (bisher 12,5)
2 Punkte Aufsteiger:
Weyringer Wallersee, Henndorf am Wallersee 16 Punkte (bisher 14)
Genussreich by Joachim Windhager, Bad Blumau 15 Punkte (bisher 13)
Kupferdachl, Unterpremstätten 15 Punkte (bisher 13)
Mercado, Wien 15 Punkte (bisher 13)
Schloss Fuschl, Hof bei Salzburg 15 Punkte (bisher 13)
Zirbenstube, Aigen im Ennstal 15 Punkte (bisher 13)

Und hier die gesamte Liste aller Aufsteiger:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153376462938124

Simon Stirnal

Im Rahmen des 4. Vorfinales zum „Koch des Jahres“ in Wien der Sonderpreis „Friesisch Tapas“ von Fischfeinkost-Experte Friesenkrone verliehen. Koch des Jahres-Finalist Simon Stirnal aus dem Restaurant Schloss Loersfeld in Kerpen überzeugte die Jury mit einer geschmackvollen Matjes-Tapa mit Schalottenconfit.

Zum zweiten Mal verleiht Hauptsponsor Friesenkrone auf einem Vorfinale zum „Koch des Jahres“ den beliebten Sonderpreis für die beste Tapas-Kreation. Die acht Wettbewerbsteilnehmer präsentierten der Publikumsjury feinste Kompositionen mit Matjes. Den Sieg holte sich am Ende der gebürtige Hamburger Simon Stirnal, der bereits das Vorfinale zum „Koch des Jahres“ für sich entschieden hatte: Sein Cornett von Matjes, weißem Schalottenconfit, Zwiebelcreme und Blutwurst war von „verführerischer Raffinesse und sehr kunstvoll inszeniert“, so Jurorin Martina Morawetz vom Wellbusiness Magazin über die Gewinner-Kreation.

Sylvia Ludwig, Leiterin Friesenkrone Profit-Center GV, bestätigte das hohe Niveau der Matjes-Köstlichkeiten: „Wir waren begeistert, wie kreativ auch in diesem Vorfinale das Thema Matjes aufgenommen wurde. Ob als Sushi, im knusprigen Brotmantel mit einer Zwiebelpraline oder als Sesam Burger BBQ Matjes mit Kartoffel Chips: Sämtliche Rezepturen zu Friesisch Tapas haben uns beeindruckt, aber leider kann nur einer gewinnen.“ Der 32-jährige Simon Stirnal freute sich über einen 500-Euro-Gutschein in einem Gourmetrestaurant seiner Wahl.

Am Jurorentisch saßen sieben Vertreter der Medien- und Gastronomiebranche, darunter Max Impertro, Souschef in renommierten Senns Restaurant in Salzburg und José Maria Aranda aus dem spanischen Restaurant El Hans in Wien.

Vor dem Hintergrund von 111 Jahren Fischkompetenz und Erfahrung will Friesenkrone 2015 gemeinsam mit den erfahrenen Fischern Norwegens zeigen, wie lecker, frech und jung Matjes schmecken kann. Daher produziert der Fischfeinkost-Experte aus der besten Rohware, die im kalten, klaren norwegischen Meer gefangen wird, den besten Matjes: „Mit Liebe zum Fisch“.

Der Wettbewerb „Friesisch Tapas“ findet seine Fortsetzung im großen Finale auf der Anuga am 12. Oktober 2015 in Köln.

Simon Stirnal und Jens Hildebrandt

Eine hochkarätig besetzte Jury hat am Montag in Wien die letzten beiden Kandidaten für das Finale des internationalen Wettbewerbs zum „Koch des Jahres 2015“ gekürt: Simon Stirnal aus dem Restaurant Schloss Loersfeld in Kerpen und Jens Hildebrandt vom Berliner Restaurant Reinstoff**, Edison Höfe treten am 12. Oktober auf der Anuga in Köln gegen sechs weitere Finalisten an und dürfen auf die begehrte Auszeichnung zum „Koch des Jahres 2015“ hoffen.

Mit brillianter Handwerkskunst und feinsinnigen Kompositionen setzt sich der 32-jährige Simon Stirnal gegen sechs leistungsstarke Mitbewerber durch. „Das Gewinnermenü überzeugt durch seine Kreativität und Ausgewogenheit. Prononcierte Aromen wurden hier zu einem geschmackvollen Gesamtergebnis zusammengeführt,“ so Juror Silvio Nickol (Gourmet Restaurant im Palais Coburg). Simon Stirnal präsentierte Tomate im Zwiebelbeet als Vorspeise, einen Hauptgang aus Filet von der Nordseezunge mit Gartenerbsen, Pilzen und Speck und das Dessert bilden Erdbeere, Buttermilch und Petersilie. Die hochkarätige Fachjury vereint Spitzenköche wie Thomas Bühner (La Vie***, Osnabrück) und Lisl Wagner-Bacher (Landhaus Bacher**) – sie bewerten die geschmackvollen Menüs der jungen Kochtalente. Als Zweitplatzierter hob sich Jens Hildebrandt von seinen Mitbewerbern ab und brillierte mit einer Vorspeise aus Gurke, Wasabi und Brot, Schweinebauch, Koriander und Wurzelgemüse im Hauptgang und einem Dessert aus Mandel, Zitronengras und Pergamont.

Damit markiert Wien nach Vorentscheiden in Hamburg, Köln und Achern den unbestrittenen Höhepunkt der Vorfinalrunde: Mehr als 1000 Fachbesuchern, Innovatoren und Journalisten bot sich ein sensationelles Rahmenprogramm mit Cooking-Shows internationaler Spitzenköche und exklusiven Vorträgen. Der aus Barcelona angereiste Oriol Castro begeisterte das Publikum mit „Neuen Wegen der Gastronomie“ und die „iChefs“ Stefan Lenz, Markus Pfeiffenberger und Fabio Winkelhofer brachten innovative Kreationen der 3 Komponenten Schweinefuß, Forelle und Liebstöckel auf den Teller.

Neben den Finalisten zum „Koch des Jahres“ wurden während der Veranstaltung begehrte Sonderpreise verliehen: Die von Unilever Foodsolutions vergebene Auszeichnung „United Against Waste“ wirbt für einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln und geht an Jörg Bruch (Hangar 7, Salzburg). Mit “The dish above and beyond” by Ron Zacapa wird das beste Foodpairing mit Rum honoriert – hier gewinnt Roland Lamprecht (Hotel Restaurant Stroblhof, Südtirol). Über den mit 500€ dotierten Sonderpreis “Friesisch Tapas” der Firma Friesenkrone freut sich Simon Stirnal. Die Firma SARO zeichnet den zweitplatzierten Jens Hildebrandt für das Menü mit dem geringsten Warenwert aus, der damit ein Abendessen im Restaurant Yuniko, Bonn gewinnt.

Die Veranstaltung zeigte sich einmal mehr als einzigartige Plattform und Treffpunkt für kreativen Austausch, Trends und Innovationen der Gastronomie-Branche. Sie fand ihren Abschluss in einer stimmungsvollen After-Show-Party, bei der in ausgezeichneter Stimmung die Gewinner gefeiert wurden.

Die Teilnehmer des Wiener Vorfinales im Überblick:
Ronny Bell, Märkische Stuben im Hotel Am Motzener See in Mittenwalde (D)
Peter Bogdanovic, Ristorante Kantine in Ravensburg (D)
Jörg Bruch, Ikarus im Hangar-7 in Salzburg (A)
Jens Hildebrandt, Reinstoff in Berlin (D)
Roland Lamprecht, Hotel Restaurant Weingut Stroblhof in Eppan (I)
Simon Stirnal, Schloss Loersfeld, Kerpen (D)
Christian Weidt, Canaletto im Hotel The Westin Bellevue in Dresden (D)
Martin Zeißl, Motto am Fluss in Wien (A)

Der Wettbewerb zum „Koch des Jahres“ richtet sich an Profi-Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol und wird bereits zum dritten Mal ausgetragen. In vier Vorentscheiden kürt eine Jury internationaler Sterneköche je zwei Finalisten, die ein Drei- Gang-Menü für sechs Personen präsentieren. Am 12. Oktober 2015 treten die acht Finalisten auf der weltweit größten Food-Messe Anuga in Köln gegeneinander an, um den prestigeträchtigen Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro für sich zu gewinnen.

Benjamin Biedlingmaier

Im Juni lädt Sternekoch Benjamin Biedlingmaier (29) gleich zu vier nicht-alltäglichen Genuss-Events in das Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais Dresden und das hier beheimatete Restaurant Caroussel.

– Sonnabend, 06. Juni und Sonnabend, 13. Juni: Sternekochkurse „Erdbeere, Spargel & Co.“
Am 06. und 13. Juni bereitet Benjamin Biedlingmaier mit vier bis acht interessierten Hobbyköchen ein frühsommerliches Sechs-Gänge-Gourmet-Menü zu. Das Thema: „Erdbeere, Spargel & Co.“. Jeweils einen ganzen Tag leitet der Sternekoch die Teilnehmer bei der Umsetzung anspruchsvoller Rezepte und kreativer Arrangements an. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz: Jeder Gang wird gemeinsam mit dem Küchenchef im Restaurant mit korrespondierenden Weinen genossen.

– Donnerstag, 18. Juni: Gourmetdialog „Biedlingmaier trifft …“
Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Biedlingmaier trifft …“ lädt Benjamin Biedlingmaier im Stil eines Chef’s Tables namhafte Lieferanten der Spitzengastronomie zum Dialog und gestaltet mit ihnen genuss- und lehrreiche Abende zu kulinarischen Trendthemen. Der Chefkoch und die Produzenten genießen mit den Gästen gemeinsam ein Vier-Gänge-Menü und gewähren dabei interessante Einblicke. Am 18. Juni ist Fischlieferant Gunther Ermisch von der Forellen- und Lachszucht Ermisch aus Neustadt in Sachsen als Experte zum Thema „Süßwasserfisch“ zu Gast.

– Sonntag, 21. Juni: Gastspiel Simon Taxacher
Unter dem Titel „Taste of Germany“ bringt die Hotelvereinigung Relais & Châteaux in diesem Jahr Spitzenköche in verschiedenen deutschen Häusern für einen Abend und ein gemeinsames Menü zusammen. Für die Gäste ergeben sich aus dem Zusammentreffen ganz unterschiedlicher Kochpersönlichkeiten seltene und spannungsreiche Genussmomente. Am 21. Juni empfängt Benjamin Biedlingmaier Simon Taxacher (35) vom Tiroler Relais & Châteaux-Hotel Rosengarten in Dresden. Taxacher (zwei Michelin-Sterne, 19 Punkte im Gault&Millau) zählt zu den besten Köchen Österreichs. Gemeinsam kreieren sie ein Sechs-Gänge-Menü.

www.buelow-palais.de/events-im-haus

Das ganze Tier essen!

Weltweit wächst der Fleischkonsum und die Probleme, die damit zusammenhängen: Drastischer Flächenverbrauch für Futtermittel, der Einsatz von Agrargiften, genetische Verarmung – um nur einige zu nennen. In Deutschland findet gleichzeitig eine Verschwendung beim Fleischverzehr in großem Ausmaß statt – nur ein bis zwei Drittel der geschlachteten Tiere werden von Menschen gegessen. In der Veranstaltungsreihe „Slow Food Kuttelgepräche“ diskutierte Slow Food Deutschland heute in München mit einer Experten-Gesprächsrunde am Herd zu dem Thema zukunftstaugliche Ernährungsstile und die Rolle des Fleischkonsums.

Teilnehmer der Koch- und Diskussionsrunde in der Kustermann-Kochschule am Viktualienmarkt waren Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, und Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und Mitglied im Vorstand von Slow Food Deutschland, sowie die Gäste Simon Tress, Küchenchef im ROSE Biohotel-Restaurant, Georg Schweisfurth, Bio-Unternehmer und Autor, Jürgen Körber, Metzgermeister der Herrmannsdorfer Landwerkstätten und Günther Czerkus, Vorsitzender des Bundesverbands Berufsschäfer. Dr. Wilfried Bommert, Vorstandssprecher des Instituts für Welternährung und Autor, moderierte die Veranstaltung.

Als Beispiel für die Vergeudung von rund der Hälfte des produzierten Fleisches in Deutschland standen bei der Veranstaltung Innereien im Mittelpunkt. Basierten Kochrezepte vor wenigen Jahrzehnten noch auf der vollständigen Verwertung der geschlachteten Tiere, also auch der Innereien, sind diese heute fast völlig aus dem Angebot der Metzger, Supermärkte und Restaurants verschwunden. Als so genannte unedle Teile werden sie beispielsweise an Haustiere verfüttert, in der Düngemittelindustrie verwendet oder als Biokraftstoff verarbeitet. Nachgefragt werden in erster Linie Filets, Koteletts und Schnitzel.

Ein zentraler Gedanke der Slow-Food-Philosophie heißt: Essen hat einen Wert. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland, kritisiert diese Fleischverschwendung in unserem Lebensmittelsystem deshalb vehement und fordert: „Das ganze Tier zu essen muss wieder kulinarische Normalität werden! Nur Edelteile zu essen ist weder ökologisch noch moralisch vertretbar.“ Als konkrete Maßnahmen in der Wertschöpfungskette schlägt Hudson deshalb vor, verloren gegangenes Wissen wieder zu fördern, nämlich die handwerklichen Kenntnisse der Metzger, Innereien küchenfertig zu machen und die Kochkenntnisse der Konsumenten, diese Spezialitäten schmackhaft zuzubereiten. Umgesetzt wurden diese Forderungen bereits während des „Slow Food Kuttelgesprächs“, einem Format, bei dem während des Gesprächs gemeinsam gekocht wird. Unter der Leitung von Bio-Spitzenkoch Simon Tress, Küchenchef im ROSE Biohotel-Restaurant, bereiteten die Teilnehmer zwei Gerichte zu: Lammkutteln mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen und „Vitello Tonnato“ von der Schweinezunge.

Anlass der Veranstaltung war der internationale Terra Madre Tag der Slow-Food Bewegung. An dem weltweiten Aktionstag stehen regionale Esstraditionen, eine reiche Vielfalt auf unseren Tellern und das Engagement für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem im Mittelpunkt.

Deutscher Gastronomiepreis

Sechs Top-Gastronomen für Deutschen Gastronomiepreis nominiert
Kandidaten kommen aus Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Stuttgart, Trier und Willingen

Die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises hat ihre Auswahl getroffen. Mit Gerd Spitzer vom ‚Tauro‘ in Berlin, Matthias Simon vom ‚Amadeus‘ in Stuttgart und Wolfgang Becker vom ‚XO‘ in Trier haben die Experten ihre Entscheidung in der Kategorie Food gefällt. In der Kategorie Beverage können sich Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg, Ralf Scheffler vom ‚Batschkapp‘ in Frankfurt am Main und Siegfried von der Heide von ‚Siggis Hütte‘ im hessischen Willingen über die Nominierung zum 21. Deutschen Gastronomiepreis freuen.

„Ich freue mich, dass wir wieder Kandidaten präsentieren können, die mit ihrem Fachwissen, ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrem Ideenreichtum in der vielfältigen Gastronomielandschaft Deutschlands überzeugen“, erklärt Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe die Auswahl. „Alle sind Vollblutgastronomen und engagierte Gastgeber, die mit hohem Einsatz und Hingabe zum Wohl ihrer Gäste arbeiten.“

So freuen sich in der Kategorie Food drei Kandidaten über ihre Nominierung: Gerd Spitzer, Matthias Simon und Wolfgang Becker. „Den Gast in eine einzigartige Genusswelt eintauchen zu lassen und ihm kulinarische Erlebnisse in mediterranem Ambiente zu bieten, ist
mein Ziel“, erklärt Vollblutgastronom Gerd Spitzer.

Sein Erfolgsrezept: Den Wünschen der Gäste gerecht werden. Und das tut er gemeinsam mit seinem Partner Oliver Liese in seinen Restaurants ‚Mar y Sol‘, ‚Las Olas‘, ‚Vivolo, BBQ-Kitchen‘, ‚Escados‘ und dem nominierten ‚Tauro‘. Hier verbinden sich eine Tapasbar, zwei Restaurants, eine große Außenterrasse und eine Bar mit Lounge-Atmosphäre harmonisch miteinander. Spanische Mosaike importiert aus Barcelona, Deckenmalereien, Säulen und bemalte Kacheln aus Sevilla, indirektes Licht und Terracotta-Farben tragen zum südländischen Ambiente auf den drei Ebenen bei. Die frische südländische Küche und die herausragende Qualität der Speisen runden das Gesamtbild ab. Für Gerd Spitzer ist neben der gezielten Auswahl des Standorts und der Analyse des Umfelds ein schönes Ambiente Grundlage für eine funktionierende Gastronomie: „Die Atmosphäre ist ganz wichtig. Die Leute müssen sich zuhause fühlen“, erklärt er. „Ein charmanter und guter Service sowie ausgezeichnete Küchenleistungen tun ihr Übriges.“
Das ‚Tauro‘ verbinde Charme und Authentizität nicht nur auf dem Teller ist sich die Jury des Gastronomiepreises einig. „Gerd Spitzer bringt Leidenschaft für Gastlichkeit, Atmosphäre und Ästhetik mit feinster Art des Essens zusammen“, urteilen die Experten.

Reduzierung auf das Wesentliche – damit könnte man die Erfolgsgeschichte von Gastronom Mathias Simon zusammenfassen als er mit dem ‚Amadeus‘ seinen Traum von der Selbständigkeit im Jahr
2004 erfüllte. Nach nur fünf Jahren verdoppelte er den Umsatz des Hauses und machte aus einer einfachen Abendkneipe ein erstklassiges Ganztages-Restaurant. „Gemeinsam mit meinem Team haben wir sowohl der Gastronomie als auch der charmanten Architektur aus dem 17. Jahrhundert neues Leben eingehaucht“, ist der Gastronom überzeugt.

Neues Ambiente, neue Öffnungszeiten, neue Speisekarte – galt das ‚Amadeus‘ vor seinem Einstieg als verrauchte Kneipe, konnte Simon mit ausgiebigen Sonntags-Brunches und einer bodenständigen Küche, die schwäbische Traditionsgerichte modern interpretiert, bei seinen Gästen punkten.
Für den heimatverbundenen Koch und Betriebswirt geht es in seiner Gastronomie Tag für Tag darum, seinen Besuchern Qualität zu bieten, dazu eine gute Küchenleistung und einen freundlichen Service. Denn er ist sicher: „Wir sind nicht erfolgreich, weil wir etwas Außergewöhnliches tun. Wir sind erfolgreich, weil wir etwas Gewöhnliches außergewöhnlich gut tun.“

Auffallend und innovativ ist auch das Konzept von Sterne-Koch Wolfgang Becker im ‚Becker’s XO‘. In historischem Ambiente des
alten Trierer Posthofs vereint er eine Bar, ein Restaurant und einem Deli. Gehobene Küche, tadelloser Service und eine stimmige Atmosphäre – damit begeistert das ‚XO‘ Gäste der Stadt und von außerhalb. „Becker gelingt es mit Leichtigkeit gehobene Küche, tägliches Gastro-Business und Barkultur zu verbinden“, lautet das Urteil
der Jury. Der gelernte Koch und Winzer ist immer offen für Neues. „Derzeit planen wir die Herstellung einer eigenen Produktlinie, die wir in unserem Deli anbieten“, erklärt der Vater zweier Söhne. Dass er noch vieles vorantreiben will, da sei er sich sicher. Fest steht: Gastronomie ist seine Passion, Gastlichkeit sein Credo. „Für uns ist es ein erfolgreicher Tag, wenn die Gäste mit einem Lächeln zur Tür hinausgehen“, bringt er seine Ziele auf den Punkt.

Für den Deutschen Gastronomiepreis in der Kategorie Beverage nominierte die Expertenjury Siegfried von der Heide, Ralf Scheffler
sowie Patrick Rüther und Axel Ohm.
Mehr als 37 Jahre gibt der inzwischen 72-jährige Siegfried von der Heide – kurz Siggi – nun Vollgas in seinem Berggasthof im hessischen Willingen. Der gelernte Bäcker übernahm sein rustikales Almhaus auf
838 Metern Höhe bereits 1977 und bewirtschaftet es seitdem zusammen mit seiner Familie und 15 Angestellten. Skifahrer und Rodler kehren in der Berghütte genauso ein wie Biker und Wanderer. Und an den Wochenenden platzt ‚Siggis Hütte‘ aus allen Nähten. Denn dann herrscht Aprés-Ski-Stimmung – egal ob Sommer oder Winter. Bis zu 3.000 Gäste sammeln sich an einem Samstag in der Hütte.
2013 waren es insgesamt eine Viertelmillion Menschen, die den Weg auf den Ettelsberg zu ‚Siggis Hütte‘ gefunden haben. „Die Leute kommen seinetwegen“, ist die Expertenjury überzeugt. Er lebe für die Gastronomie, das zeige auch die Gästestruktur von jung bis alt, vom Generaldirektor bis zum Schornsteinfeger, so ihr Urteil.

Ob Lenny Kravitz, Die Toten Hosen oder Nirvana – die ‚Batschkapp‘ ist Schauplatz für die Größen der Musikbranche. Eigentümer
Ralf Scheffler zog mit seinem Club in knapp 40 Jahren rund drei Millionen Gäste an. Gegründet wurde das Lokal mit dem Ziel, eine linke
Gegenkultur zu etablieren. „Die Sponti-Bewegung lief langsam aus und wir suchten nach einem neuen Weg die Massen weiter zu erreichen“, erinnert sich der erfahrene Nacht-Gastronom. So entstand die Idee einen eigenen Club aufzuziehen. Vor allem die Beatles und die Stones haben Schefflers Liebe zu Rock ‘n Roll und Co. geweckt. Seiner
Affinität zur Musik und seinem Gespür für Trends ist es zu verdanken, dass die ‚Batschkapp‘ sowohl etablierten Künstlern als auch Newcomern eine Bühne ist. Auch nach dem Umzug der Location in neue Räumlichkeiten hat der Club nicht an Beliebtheit eingebüßt. „Ich
bin überzeugt, dass der Charakter eines Lokals maßgeblich durch die geprägt wird, die es betreiben“, kommentiert Scheffler den Ortswechsel. Dass es sein Gespür ist, das die ‚Batschkapp‘ zu einem Musik-Club und einer echten Frankfurter Legende hat werden lassen, da ist sich die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises sicher.

Mit ihrem Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘, ein reines Craft-Beer- Restaurant, waren die Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur die ersten in Hamburg sondern gehören auch deutschlandweit zu den ersten. Dass Bier im Mittelpunkt ihrer Gastronomie stehen würde,
wussten die beiden schon vor der Eröffnung ihres ‚Alten Mädchens‘. „Unsere Biervielfalt mit bis zu zwölf Bierstilen vom Fass und über 50 Flaschenbieren aus aller Welt ist ein Eldorado für Bier-Fans und Bierkenner ein Muss“ so der erfahrene Gastronom Rüther, der zusammen u.a. mit Koch Tim Mälzer die „Bullerei“ in den Schanzenhöfen sowie das „Hausmann ́s“ am Frankfurter Flughafen betreibt. Das Braugasthaus besticht durch seinen runden Tresen, Echtholzdielen auf dem Boden sowie die Holztische, die mit angesagter Vintage-Deko aus Holzkisten und Paletten daher kommen. Das ‚Alte Mädchen‘ erinnert im Stil einer urigen Bierkneipe. „Gelebte Bierkultur gepaart mit einer guten Küche, die auf saisonale Gerichte und Produkte der Region setzt – das ist das Besondere“, fügt Ohm an. Außergewöhnlich ist auch die Auswahl der Mitarbeiter im ‚Alten Mädchen‘. „Die Leidenschaft für Bier ist eines unserer Auswahlkriterien“, weiß Ohm. Schließlich sind sie es, die den Gästen die Vielfalt der unterschiedlichen Biere näher bringen und Empfehlungen aussprechen. „Wir bieten allen Mitarbeitern Schulungen und Verkostungen an“, erklärt der Geschäftsführer. Neun Sommeliers sind bereits im ‚Alten Mädchen‘ aktiv. Nicht nur die Gäste auch die
Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises zeigt sich begeistert. „Wer Bier liebt und Hamburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher ins ‚Alte Mädchen‘ unternehmen. Hier wird Liebe für das Kulturgut Bier gelebt und an die Gäste weitergegeben.“

Weitere Informationen zum Deutschen Gastronomiepreis, zur Historie und den Preisträgern der vergangenen Jahre sind abrufbar unter www.warsteiner-preis.de

Simon Wu, Peking

Simon Wu ist neuer „Chinese Executive Chef“ im Huang Ting

Simon Wu, in Hongkong geboren, ist ein Meister der kantonesischen Küche. Jetzt kocht er als neuer Chinese Executive Chef im Gourmet-Restaurant Huang Ting des Peninsula Beijing seinen Gästen extravagante Neuauflagen klassischer kantonesischer Gerichte wie Meeresschnecken-Suppe, geschmorte Seegurke oder Abalone mit Jade-Melone und delikater Trüffelsauce. Das bildschöne Ambiente des Huang Ting – sein Name bedeutet „Phönixhof“ – mit Antiquitäten aus der Qing-Dynastie, prächtigen Seidenstoffen und schicken Neuinterpretationen des Ming-Designs setzt die kulinarische Genusswelt von Chef Simon gekonnt in Szene.

Neben den innovativen Signature-Gerichten von Chef Simon, darunter seinen berühmten Dim Sum-Spezialitäten, spielen gesunde, mit chinesischen Heilkräutern zubereitete Speisen eine wichtige Rolle. Der Meisterkoch und sein Team integrieren die alten Philosophien der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihre gesundheitlichen Wohltaten in ihre Menüs. „Die Nutzung von Heilkräutern in unseren Speisen ist zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens gedacht“, erklärt Chef Simon. „Genutzt werden Substanzen, die dabei helfen, die Kräfte Yin und Yang in Balance zu halten“.

Gäste des Huang Ting können 14 Gerichte aus dem Kräutermenü wählen – etwa geschmortes Hühnchen in chinesischem Wein mit Engelwurz und Chuan Qiong. Engelwurz zählt zu jenen Heilkräutern, die das Blut nähren sollen. Chuan Qiong (deutsch: Szechuan-Liebstöckel) wird in China seit dem 14. Jahrhundert bei Kopfschmerzen eingesetzt.

Simon Wus kulinarische Handschrift ist durch seine Biografie geprägt. Als jüngstes von fünf Geschwistern geboren, entdeckte er mit 18 Jahren seine Leidenschaft für das Kochen, als ihn sein Bruder mit zur Arbeit in ein Restaurant nahm. Unermüdlich arbeitete er in den folgenden fünf Jahren daran, die unterschiedlichen chinesischen Kochmethoden zu erlernen. Besonders prägten ihn die Kochkünste seiner Großmutter und die vielen Facetten der kantonesischen Küche.

Nach den Lehrjahren zog es Simon Wu 1995 nach Beijing. Dort zählten das Kempinski und das Hilton zu seinen ersten Stationen. Mit der Beförderung zum Executive Banquet Chef kam der Wechsel ins Shangri-La, wo er für den gesamten Bankettbereich zuständig war. Eine kolossale Turandot-Opernveranstaltung direkt an der Chinesischen Mauer mit einem Catering für mehr als 10.000 Menschen ist nur ein Highlight seiner Karriere. 2002 zog es Simon Wu wieder zurück nach Hongkong. Dort lancierte er renommierte Events, unter anderem für Happy Valley Clubhouse und Cathay Pacific Airlines. Für den Hong Kong Jockey Club war er in dieser Zeit zudem als Chinese Executive Chef tätig. Im August 2014 schließlich folgte Meisterchef Simon dem Ruf des Peninsula in Beijing.

Mit dem Huang Ting präsentiert das Peninsula Beijing Tradition und Moderne in einem einzigartigen Ambiente: Als Hommage an die “imperialen Innenhöfe” jahrhundertealter Pekinger Courtyard-Paläste ist das Interieur von der traditionellen Architektur Chinas und dem zeitgenössischen Design des modernen Asiens geprägt. Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr für Lunch und von 18 bis 22 Uhr für Dinner geöffnet. Reservierung über: www.peninsula.com