Japan-Knigge für Touristen

In kaum einem Land sind die Spielregeln so herrlich anders

Beheizte Toiletten, vollautomatische Taxitüren, historische Samurai-Städte und paradiesisch weiße Strände – das alles ist Japan. Ein Sehnsuchtsland für aufgeschlossene Reisende, die in ihrem Urlaub fremde Kulturen entdecken und in eine andere Welt eintauchen möchten. Für Reiseexpertin Franziska Helmle vom DER Reisebüro in Konstanz ist Japan zur zweiten Heimat geworden. Insgesamt vier Jahre hat sie auf der großen Pazifikinsel gelebt, spricht fließend Japanisch und weiß, welche westeuropäischen Eigenschaften man besser ablegen und welche Benimmregeln man sich während der Reise aneignen sollte:

Niemals Vierer-Sets verschenken
Besonders für Businessreisende bietet Japan neben ganz großen Deals auch jede Menge Fettnäpfchen-Potential. Angefangen bei der Begrüßung, zu der man sich nicht die Hände schüttelt, sondern sich vor dem Gesprächspartner verbeugt, bis hin zu den Visitenkarten, die man mit beiden Händen übergibt und empfängt, aufmerksam liest und dann sorgfältig verstaut. „Respekt, Höflichkeit und Anstand haben in Japan einen hohen Stellenwert“, weiß Franziska Helmle. „Und das gilt auch für das Geschäftsessen.“ Denn wer nicht mit Stäbchen umgehen kann, sollte lieber nach Messer und Gabel fragen, bevor die Soße auf dem weißen Hemd landet. Was bei einer Essens-Einladung ebenfalls nicht fehlen darf, ist ein kleines, hübsch verpacktes Geschenk für den Gastgeber. „Besonders beliebt sind Süßigkeiten aus der Heimat. Aber Achtung: Bloß keine Vierer-Sets verschenken, denn das japanische Wort für die Zahl Vier bedeutet Tod und gilt deshalb im japanischen Kulturkreis als Pechzahl“, weiß die Reiseexpertin.

Vor dem Baden das Duschen nicht vergessen
Nach einem anstrengenden Arbeitstag sind nicht nur die weltweit bekannten Karaoke-Bars eine beliebte Freizeitbeschäftigung, sondern auch die sogenannten Onsen-Bäder. Damit man sich in den traditionellen Mineralquellen nicht daneben benimmt, hat die Japan-Expertin Franziska Helmle ein paar Tipps parat: „In den nach Geschlechtern getrennten Bädern ist Kleidung verboten und auch Tattoos sind nicht gerne gesehen. Ganz wichtig ist auch, sich vor dem Baden mit viel Schaum gründlich abzuduschen – am besten so, dass es alle sehen und sich davon überzeugen können, dass man auch wirklich sauber in die heißen Quellen steigt.“

Schlürfen ja, schnäuzen und laut lachen nein
In den Onsen-Bädern, wie auch in japanischen Zügen, werden laute Gespräche und lautes Lachen nicht gerne gesehen. „Japaner halten sich beim Lachen die Hand vor den Mund, drücken aber bei lachenden Touristen auch mal ein Auge zu. Gleiches gilt für Nase schnäuzen in der Öffentlichkeit, denn das finden Japaner eklig und ziehen lieber die Nase so lange hoch, bis sie sich in einen Waschraum zurückziehen können.“ Geräuschvoll geht es aber beim Essen zu: Nudelsuppen werden generell geschlürft, um die Brühe noch möglichst heiß genießen zu können. Gewöhnungsbedürftig, aber wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten und die gilt es zu erkunden. Schließlich hat Japan so viel mehr zu bieten als Sushi und Hello Kitty.

Noch mehr Insider-Tipps von Japan-Expertin Franziska Helmle gibt es auf www.der.com

Lagostina

Mit Lagostinas neuem Set für Minestrone und Polenta italienische Klassiker zubereiten

Die italienische Küche ist so vielfältig wie kaum eine andere. Trotzdem wagen sich viele Hobbyköche nur an Klassiker wie Pasta und Pizza, oft auch, weil für andere Gerichte die richtige Ausstattung fehlt. Darum bringt die italienische Premium-Kochgeschirrmarke Lagostina einen weiteren Teil der beliebten Linea Patrimonio heraus: Il Minestrone & Polenta, ein Set, in dessen Topf die bekannte Gemüsesuppe und auch die Maiscreme perfekt zubereitet werden können. Es beinhaltet außerdem einen Rührspatel und eine Schöpfkelle.

An den richtigen Zutaten für eine perfekte Minestrone scheiden sich die Geister. Während die Norditaliener die kräftige Gemüsesuppe mit Wirsing, Bohnen und luftgetrocknetem Bauchspeck zubereiten, verfeinert man sie im Süden mit Steckrüben, Linsen und Schweinskopf. Die Variationen sind scheinbar endlos, doch von der Toskana bis in die Abruzzen sind sich Köche einig: Eine gute Minestrone braucht vor allem viel Zuwendung und das richtige Kochgeschirr. Diesem Anspruch wird der Kochgeschirrhersteller Lagostina mit Il Minestrone & Polenta gerecht.

Um ihren typischen Geschmack zu erlangen, wird Minestrone schonend und bei niedrigen Temperaturen zubereitet. Nur so können sich die Aromen der Zutaten perfekt entfalten. Außerdem sollte die Suppe nach dem Kochen zehn bis 15 Minuten ruhen. Auch Polenta, eine Creme aus Maisgrieß, muss nach der Zubereitung quellen. Deshalb hat Lagostina den Topf des Sets mit der bewährten Lagoplan-Technologie ausgestattet. In seinem Boden befindet sich eine Aluminiumscheibe, die eine homogene Hitzeverteilung und eine energieeffiziente Wärmespeicherung ermöglicht. Obwohl er speziell für Minestrone entwickelt wurde, eignet sich der Topf mit einem Durchmesser von 24 cm auch für große Mengen anderer Suppen oder Eintöpfe. Auch auf dem Tisch macht Il Minestrone & Polenta etwas her: Der Topf und die mitgelieferte Schöpfkelle bestehen aus hochglanzpoliertem Edelstahl, in den Deckel sind thematisch passend die Wörter Minestrone und Polenta eingeprägt. Der Knauf des Deckels besteht aus glattem Eschenholz, genau wie der zugehörige Spatel. Für Polenta ist der Topf mit fünf Litern Fassungsvermögen vor allem wegen seiner bauchigen Form besonders geeignet. Durch die gewölbten Wände gleitet das Gargut automatisch nach unten und mit Hilfe des Holzspatels kann der Polentagrieß zu einer homogenen Masse verarbeitet werden.

Die Linea Patrimonio, zu Deutsch „Kulturerbe“, vereint die traditionelle Zubereitungsweise von italienischen Küchenklassikern mit innovativem Design. Der Topf ohne Deckel ist spülmaschinenfest und für Induktionsherde geeignet. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Rezeptheft mit vielen Ideen für Minestrone und Polenta. Die unverbindliche Preisempfehlung des Sets liegt bei 259,99 Euro. Es ist auch im Onlineshop unter www.lagostina.com erhältlich.

ÖKO-TEST Bierbrausets

Bierbrausets versprechen Laien, in relativ kurzer Zeit mit überschaubarem Aufwand eigenhändig Bier zu brauen. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass keines der getesteten Sets seinen Preis wert ist. Das Gebraute enttäuscht geschmacklich. Ebenso ist die Hälfte der Anleitungen schwer verständlich und das Labor analysierte in vielen Brau-Equipments Schadstoffe.

Mehr als die Hälfte der von ÖKO-TEST untersuchten Bierbrausets ist „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Das liegt unter anderem daran, dass das Gebraute nicht nach dem schmeckt, was die Deklaration verspricht. Die ausgebildeten Sensoriker, die die Biere verkosteten, bemängelten, dass diese unter anderem „lösungsmittelartig“ oder „muffig“ rochen. Andere schmeckten untypisch fruchtig oder nach verbranntem Karamell. Ein Produkt lieferte sogar einen ungenießbaren Trunk, weil die mitgelieferte Hefe keine hinreichende Gärung zuließ.

Auch die Anleitungen sind oftmals für Laien schwer verständlich und unübersichtlich. Zudem fehlen darin wichtige Informationen wie zum Beispiel, dass man kaltes Wasser abkochen sollte, bevor man damit braut; denn im Leitungswasser können sich Milchsäurebakterien befinden, die das Bier sauer machen.

Würde das Gebraute gewerblich verkauft, dürfte dies in vielen Fällen nicht unter dem Namen „Bier“ geschehen, weil es das Reinheitsgebot nicht erfüllt. Wenigstens hat ÖKO-TEST keine problematischen Mengen an Schadstoffen im Bier nachgewiesen. Dafür stecken im Material der Sets häufig Schadstoffe wie Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2015 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Simple Cocktail online

Cocktails so einfach selber machen: Simple Cocktail online

Simple Cocktail: dieser neue Online-Shop gestaltet das Cocktail-selber-machen einfach wie nie. Das Startup Unternehmen bietet eine große Auswahl verschiedener Cocktail-Sets, die unkompliziert und bequem nach Hause geliefert werden.

Die neue Online-Plattform www.simplecocktail.de ermöglicht es Cocktail-Fans erstmalig sich optimierte Cocktail-Sets inklusive Rezept online zu bestellen. Die Idee, die dahinter steckt: Der Kunde bekommt alles was er für die Cocktail-Zubereitung braucht einfach, unkompliziert und zeitsparend per Paket direkt nach Hause.

„Der Name ist Konzept. Das Motto ist: Such dir einen Cocktail aus und wir liefern dir alles was du brauchst – vom Rezept bis zum Strohhalm. Zeitaufwendige Wege in verschiedene Geschäfte für die Beschaffung der Zutaten und des passenden Zubehörs fallen weg, die cleveren Komplett-Pakete kommen bequem zum Kunden nach Hause.“, erläutert Simple Cocktail Gründer und Geschäftsführer Sebastian Laack gegenüber Gourmet Report.

Clevere Komplett-Pakete für jede Cocktailparty
Das umfangreiche Sortiment reicht von beliebten Klassikern wie Caipirinha, Bloody Mary oder Long Island Iced Tea bis hin zu fruchtigen Sommercocktails wie z.B. dem Malibu Orange.
Der Shop hält für den Kunden nicht nur eine abwechslungsreiche Auswahl an alkoholischen Cocktails bereit, sondern auch ausgesuchte alkoholfreie Cocktails wie den Ipanema oder Coconut Kiss.

Die mitgelieferten Cocktail Rezepte sind optimal auf das jeweilige Cocktail-Set abgestimmt. Der Kunde kann so mühelos planen, da er genau weiß für wie viele Cocktails bzw. Personen das Set reicht.
Die verständlichen 1-2-3 Anleitungen der Rezepte gestalten das Cocktail mixen zu Hause ganz einfach. So ist die Cocktail Zubereitung für wirklich jeden leicht, auch für unerfahrene Cocktail-Neulinge.
Weitere Anregungen und hilfreiche Infos rund um das Thema Cocktail bietet der Bereich „Cocktailtipps“, hier finden sich u.a. Erklärungen zu den Maßen und Einheiten oder auch Deko-Tipps.

Zusätzlich zu den Cocktail-Sets werden auch nützliche Zubehör-Artikel angeboten. So hat der Kunde die Möglichkeit die passenden Gläser zu jedem Cocktail-Set direkt mit zu bestellen, oder seine Home-Cocktail Bar um praktisches Zubehör wie z.B. Shaker oder Cocktailsieb zu erweitern.

Frische Zutaten und schneller Versand sind das A und O
„Wir legen für unsere Kunden größten Wert auf die Frische der Produkte und einen sicheren, schnellen Versand.“, erklärt Sebastian Laack. Damit die Waren wie Obst, Flaschen oder Gläser auch wirklich frisch und unversehrt beim Kunden eintreffen, kommen spezielle Kartons zum Einsatz. Der Versand per DHL erfolgt an Werktagen am gleichen Tag nach Bestelleingang, wobei ab 3 Cocktail-Sets die Lieferung versandkostenfrei ist.
Die Zahlungsart Paypal ermöglicht eine direkte Bezahlung im Bestellprozess und garantiert ein sicheres Einkaufen sowie eine schnelle Kaufabwicklung.

Jeden Monat aktuelle Cocktail-Angebote
Im „Angebot des Monats“ erwartet den Kunden jeden Monat ein anderes Cocktail-Set zum Sparpreis oder eine extra Gratis-Zugabe.
Über Facebook erhalten die Kunden zudem die Option immer aktuell über Specials wie Gutscheine oder Sonderangebote informiert zu werden.
Und wem noch eine Idee für das nächste Geburtstags-Geschenk fehlt, Simple Cocktail hat auch Geschenk-Gutscheine mit frei wählbarem Wert.

Cupcakes liebevoll anrichten

Zum Anbeißen (fast) zu schade
Die fantasievoll verzierten Minitörtchen sind schon seit längerer Zeit ein absoluter Trend. Nicht fehlen darf dabei das feine und cremige Topping, das sich ideal zum Verzieren anbietet. Aber der kleine Kuchen sollte besonders in puncto „Dekoration“ in nichts nachstehen. Das Deko-Zauberwort lautet: „Papierförmchen“. In zarten Farben, mit filigranen Ausstanzungen und grazilen Ornamenten trotzen sie ihrem leicht verstaubten Image und verwandeln Cupcakes in hübsche Hingucker.

Die Dr. Oetker Collection bietet gleich eine Vielzahl an detailverliebten Cupcake-Förmchen und Deko-Sets an. Das Deko-Set „Schoko-Rosé“ umfasst mit insgesamt 72 Teilen alles was das Deko-Herz begehrt. Es beinhaltet 48 extrahohe rosafarbene Papierförmchen, 12 braune Cupcake-Schürzen und 12 Fähnchen zum Beschriften – z. B. für die Namen der Gäste. Das Deko-Set „Mint“ unterscheidet sich nur in der Farbe. Der Preis beträgt für beide Artikel je 12,50 €.

Wer ist Bayerns bester Bäcker?

Bayerns bester Hobbybäcker
Rosenmehl sucht Bayerns leckerste Traditionsgebäcke

Rosenmehl, das beliebteste Markenmehl Bayerns, sucht die leckersten regionalen Traditionsgebäcke! Den besten Hobbybäckern winken hochwertige Küchen-Sets mit einer SOEHNLE Küchenwaage, einer Kompakt-Küchenmaschine von KENWOOD und natürlich einem großen Paket mit Produkten, Küchenschürze und nostalgischer Dose von Rosenmehl. Außerdem qualifizieren sich die Regionalsieger für das bayernweite Finale in München: In einem Backkurs mit Manfred Bacher, dem Weltmeister der Konditoren, können Bayerns beste Bäcker ihre regionalen Köstlichkeiten präsentieren und offiziell zu „Bayerischen Originalen“ küren lassen! Dem Gewinner schenkt Rosenmehl ein unvergessliches Wochenende mit zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Apartment-Hotel ADINA in der Bundeshauptstadt Berlin! Einfach bis zum 31. Oktober 2011 mit Rezept und Bild unter www.rosenmehl.de bewerben und mitbacken!

Überall in Bayern sucht Rosenmehl die besten regionalen und traditionellen Backrezepte. Gebacken wird, was Tradition ist: Typische Spezialitäten aus der Heimatregion, Großmutters Familienrezept oder historisches Stadtgebäck – ein Original muss es sein, genau wie Rosenmehl. Der traditionsreiche Ursprung und die langjährige Erfahrung in der Landshuter Rosenmühle machen es selbst zu einem urbayerischen Original. Bereits 1898 wurde die Rosenmühle in Landshut, direkt am Gäuboden, der Kornkammer Bayerns, gegründet. So entsteht seit über 100 Jahren schonend gemahlenes Mehl mit höchster Qualität für allerhöchste Ansprüche. Perfekt geeignet, um der Vielfalt bayerischer Traditionsgebäcke wie Fränkische Küchle, Münchner Apfelstrudel oder Augsburger Zwetschgendatschi gerecht zu werden. Ob mürbe, saftig oder lockerleicht: Mit der großen Auswahl an Qualitätsmehl gelingt alles ausgezeichnet. 13 Mehl- und Grießsorten werden den Kunden geboten – allesamt in kontrollierter, bayerischer Rosenmehl-Qualität. Daher verwundert es nicht, dass Rosenmehl auch nach Generationen immer noch das beliebteste Markenmehl Bayerns ist. Weitere Informationen zur Vielfalt und Geschichte des Rosenmehls und der Rosenmühle auf www.rosenmehl.de

Tetst: Filzstift-Sets

Filzstift-Sets im „Konsument“-Test: Gift im Stift

Chromat in drei von 13 Sets gefunden. Schadstoffbelastung wäre vermeidbar.

Filzstifte sind fixer Bestandteil des Schul-Startpakets und auch kleinere Kinder
verwenden sie gerne zum Kritzeln und Malen. So manch einer kaut dabei auch an den
Stiften und Kappen. „Konsument“ hat 13 Faserschreiber-Sets auf problematische
Substanzen in Stiften, Stifthülsen, Tinten, aber auch in der Verpackung untersucht
und wurde fündig.

„Bei vier von 13 Sets haben wir in der Stifthülle Blei, bei drei davon zusätzlich
Chromat gefunden. Chromat bzw. Bleichromat sind als ,krebserzeugend‘ und
,erbgutschädigend‘ sowie als ,fortpflanzungsgefährdend‘ klassifiziert“, weiß
„Konsument“-Projektleiter Konrad Brunnhofer.

„Schadstoffe haben in Schreib- und Malutensilien für Schul- und Kindergartenkinder
nicht das Geringste verloren. Derartig belastete Produkte, wie wir sie in unserem Test
ausfindig gemacht haben, sind im Handel grundsätzlich fehl am Platz“, kritisiert Franz
Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).

„Bei der
Produktion ist der Einsatz von giftigen Blei- und Chromatverbindungen vermeidbar
und stellt daher eine unnötige gesundheitliche Gefährdung dar. Die gefundene
Schadstoffbelastung ist umso ärgerlicher, da die Farbe der Stifthüllen absolut nichts
damit zu tun hat, ob der Stift nun gut schreibt oder nicht. Dass es auch anders geht,
haben schließlich neun Hersteller im Test bewiesen, deren Produkte weder Blei noch
Chromat enthalten.“

Einsame Spitze
„Konsument“ hat Sets zu je acht bis zwölf Stiften in Fachmärkten, in Supermärkten und im
Drogeriemarkt erstanden und unter anderem auf Schreibqualität, Ergiebigkeit der Tinten,
Robustheit und Schadstoffe untersucht. Sowohl bei der technischen als auch bei der
chemischen Prüfung fielen die Ergebnisse teils wenig überzeugend aus. Letztlich konnte nur
ein einziges „sehr gut“ vergeben werden: Das getestete Set von Stabilo (Pen 68) erwies sich
als einsame Spitze. Vor allem die Schreibqualität und die Schreiblänge konnten die Tester
überzeugen, zudem wies es keine Schadstoffe auf. Der Rest schneidet „durchschnittlich“ bis
„nicht zufriedenstellend“ ab.

Bei der Untersuchung der Filzstift-Sets auf Blei, Chrom und Cadmium gibt es bei den
Filzstift-Tinten ausnahmslos Entwarnung. Anders die Ergebnisse der Untersuchung auf
Schwermetalle im Stift: In den Ummantelungen der getesteten Sets von Faber-Castell (45F),
Pelikan (Colorella Star) und Jolly (Superstars Duo) wurden Chromat (Chrom VI) und Blei
nachgewiesen, die Sets daher mit „nicht zufriedenstellend“ bewertet. Darüber hinaus fand
sich bei den Fasermalern von Herlitz Blei. Cadmium konnte hingegen nirgends ausfindig
gemacht werden.

Unnötige Schadstoffe
Blei- und Chromatverbindungen sind giftige Substanzen und werden vor allem für Gelb-,
Orange- und Rottöne eingesetzt. Technologisch ist das nicht notwendig, können solche
Farbtöne doch auch ohne diese Stoffe erzeugt werden. In der Verpackung der Pagro
Zweispitz-Fasermaler wurde darüber hinaus umweltbelastendes PVC nachgewiesen, was
zur Abwertung des Produktes führte. „Das ließe sich ohne Weiteres vermeiden, denn
Kunststoffverpackungen können auch ohne PVC erzeugt werden, wie es sämtliche andere
Verpackungen im Test vormachen“, kritisiert „Konsument“-Projektleiter Konrad Brunnhofer.
In den Kunststoffteilen der Stifte wurde kein PVC nachgewiesen.
Gute Schreibqualität
An der Schreibqualität gibt es kaum etwas auszusetzen. Nahezu alle Produkte liefern einen
tadellosen Strich – durchlaufend, randscharf, ohne Schmierer und Patzer. Auch nach einer
Pause von 30 Minuten, in der die Stifte unverschlossen blieben, schrieben alle „sehr gut“
oder „gut“ weiter. Bei der Ergiebigkeit hielten die Stifte von Stabilo eindeutig am längsten, die
mit 5,99 Euro (10 Stifte) zugleich am teuersten sind. Ihre Farbwiedergabe war auch nach
300 geschriebenen Metern und weit darüber hinaus noch tadellos. Preisgünstiger ist der
Zweitgereihte im Test, HemusMark FunTastic Superglides um 69 Cent (10 Stifte,
„durchschnittlich“). Hier sind die Tinten der Filzstifte allerdings deutlich weniger ergiebig.

Am schlechtesten schneiden bei der Schreibqualität die Best Point Moderate Dick- und
Dünnmaler ab, für die es auch insgesamt ein „nicht zufriedenstellend“ gibt. Wenig
überzeugend sind zudem die Duo Doppelspitzefasermaler von Primo und die Fasermaler
von Herlitz. Hier waren die Farben teilweise schon von Beginn an sehr schwach oder
überhaupt ausgefallen, was darauf deutet, dass die Stifte bereits lange vor dem Einkauf im
Regal gelegen haben. „Die Angabe eines Ablaufdatums auf der Verpackung wäre hilfreich,
bei Fasermalern sind sie aber eher die Ausnahme als die Regel“, beanstandet Brunnhofer.

Mängel bei Robustheit und Auswaschbarkeit
Mit ein Grund, dass der Großteil der Stifte bei der technischen Prüfung nur „wenig
zufriedenstellend“ abschneidet, ist die mangelnde Robustheit. Häufig erwies sich die Hülle
als zu wenig bruchsicher und es entstanden Haarrisse, die die Mine rasch eintrocknen
lassen. Den Test auf Bruchsicherheit haben nur die Stifte von Stabilo und Faber-Castell mit
„sehr gut“ bestanden. Beim Test der Faserspitze auf ihre Stoßfestigkeit blieb dagegen kein
einziger Stift unverformt.

Auch bei der Auswaschbarkeit aus Textilien und bei der Abwaschbarkeit von beschichteten
Textilien lief nicht alles reibungslos. Am schlechtesten auswaschbar waren die Tinten von
Stabilo, Faber-Castell und Senator, obwohl zum Teil eigens als „auswaschbar“ deklariert.

Aus weißem Baumwollgewebe, bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen, ließen
sich die Tinten insgesamt wesentlich besser entfernen als aus Baumwoll-Polyamid-
Mischgewebe, das bei 30 Grad mit einem Colorwaschmittel gewaschen wurde.
Ausgerechnet die Tinten von BIC Kids Couleur, die laut Bezeichnung „abwaschbar“ sein
sollen, hinterließen bei kunststoffbeschichteten Tischtüchern hartnäckige Flecken. „Daher
zur Sicherheit immer eine Schreibunterlage verwenden“, so Brunnhofer abschließend.

Alle Details zum Test sowie die Stellungnahmen jener Unternehmen, die im Test mit „nicht
zufriedenstellend“ abgeschnitten haben, gibt es im September-„Konsument“ und auf
www.konsument.at nachzulesen.

Molekularküche

Molekularküche? Aber natürlich!

Kalys präsentiert auf der Anuga neue kulinarische Hilfsstoffe auf
Pflanzen- und Algenbasis

Das französische Unternehmen bietet ein großes Sortiment an
natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln und Zutaten für
Nahrungsmittel. Der Unternehmensbereich „Kalys Gastronomie“
befasst sich ausschließlich mit strukturgebenden Zutaten für die
„Molekulargastronomie“. Dazu gehören Gelier- und Dickungsmittel,
Emulgatoren und Zuckerersatz.

Die Sets „Kalys Gastronomie“ bestehen aus Zutaten in vordosierten
Päckchen, Utensilien (Pipetten, Röhrchen aus lebensmittelbeständigem
Silikon) und einer detaillierten Gebrauchsanweisung für originelle Rezepte.
Dazu gehören beispielsweise mit Fruchtsaft oder Fruchtmus gefüllte Perlen,
die für Cocktails, Nachspeisen und andere Desserts verwendet werden.
Ebenfalls im Programm: Gelee-Spaghetti mit verschiedenen
Geschmacksrichtungen (süß oder salzig) aus Fruchtsaft, Sirup,
Pflanzeninfusionen und Gemüsesaft. Außerdem können Brause-Rezepte
ausprobiert sowie Zucker-Schalen mit Knackeffekt zubereitet werden. Die
meisten Hilfsstoffe wurden anlässlich der Pariser Leitmesse für Lebensmittel
SIAL 2007 vom Komitee Tendances & Innovations prämiert. Sie besitzen
eine Koscherzertifizierung, enthalten keine Fleischprodukte und wurden
sogar negativ auf Rinderwahnsinn getestet. Außerdem sind sie frei von
gentechnisch veränderten Organismen. Einige der Hilfsmittel eignen sich für
Diabetiker und Zöliakie-Patienten.

Für die kommerzielle Gastronomie, Kantinen und für den Barbetrieb werden
die Zutaten der Reihe „Kalys Foodservice“ in 500 g-Packungen oder als Set
in vordosierten Verpackungen angeboten. Sie sind sowohl für eine verspielte
Küche rund um die Molekulargastronomie als auch für eine gesunde Küche
auf Basis natürlicher und kontrollierter Zutaten geeignet. Die Kalys-Produkte
werden über den E-Shop unter www.gastronomie.kalys.com und über ein
Händlernetz vertrieben. Das Unternehmen sucht Partner für die Bereiche
Einzelhandel, Gastronomie und E-Business. Insbesondere Köche können
sich vom 10. bis 14. Oktober in Halle 10.2, Stand F024 von der neuen
Produktpalette und den Rezepten überzeugen.

Der beste Amateur-Kaffeeverkoster kommt aus Österreich

Der beste Amateur-Kaffeeverkoster kommt aus Österreich

Platz 27 für Österreich bei der Weltmeisterschaft im Kaffeeverkosten,
aber der beste „Amateur“ kommt aus Österreich.

Der erst kürzlich gekürte österreichische
Staatsmeister im Kaffeverkosten Mag. Clemens Appl konnte bei der
Weltmeisterschaft in Köln als bester „Amateur“ unter 35 Vollprofis
den 27. Platz belegen. Clemens Appl, der diesen Titel erst am 4. Mai
bei der 3. Österreichischen Staatsmeisterschaft im Kaffeeverkosten
erringen konnte, schlug sich wacker bei der vergangenes Wochende vom
25. bis 28. Juni abgehaltenen Weltmeisterschaft in Köln.
Professionelle Kaffeeverkoster aus 35 Ländern nahmen bei dieser
Weltmeisterschaft teil. Sieger wurde Valentina Kazachkova aus
Russland. Veranstaltet wurde die WM auch heuer wieder vom SCAE, dem
europäischen Spezialitätenkaffeeverband.

Clemens Appl konnte damit zwar seinen sensationellen Erfolg von
Wien mit acht von acht möglichen Punkten nicht wiederholen, jedoch
als einziger „Hobby-Kaffeefreund“ in die Liga der weltweit 30 besten
Kaffeeverkostungsprofis vorstoßen. Er ist in seinem Brotberuf
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der WU Wien. SCAE-Chefjuror Alf Kramer
hat ihm jedenfalls nach seiner großartigen Vorstellung in Wien „wenn
er einen guten Tag hat“ durchaus Chancen auf einen WM-Spitzenplatz
gegeben. Clemens Appl meinte nach der WM in Köln: „Nachdem im Vorjahr
die Geschwindigkeit beim Finaleinzug entscheidend war, bin ich etwas
zu rasch an die Verkostung der acht 3er-Sets herangegangen. Die
Unterschiede waren diesmal jedoch derartig fein, dass selbst die
spätere Erstplatzierte die Obergrenze von acht Minuten fast
aufbrauchte.“

Dank einer Initiative von café+co gibt es seit nunmehr drei Jahren
österreichische Staatsmeisterschaften. „Die
Kaffeverkostungsmeisterschaften auch nach Österreich zu bringen waren
wir unserem Ruf als Kaffee-Nation einfach schuldig“ meint Mag. Gerald
Steger, Geschäftsführer von café+co, dem führenden
Kaffeeautomaten-Betreiber in Österreich und Zentraleuropa. Und Steger
weiter: „Clemens Appl hat Österreich bei der Weltmeisterschaft würdig
vertreten. Zu seiner Platzierung ist ihm als Amateur bei einem so
dichten Profi-Starterfeld wirklich zu gratulieren. Er hat mit seiner
„Liebe zum Kaffee“ auf eindrucksvolle Weise vorgeführt, wie nahe man
als „Kaffeefreund“ an das Profiniveau herankommen kann. Wir werden
jedenfalls auch bei der Staatsmeisterschaft 2010 neben für
Verkostungsprofis aus der Kaffeebranche reservierten Startplätzen
auch wieder drei zusätzliche Plätze für Kaffeefreunde, die nicht
beruflich jeden Tag mit Kaffeeverkostung zu tun haben,
bereitstellen.“

Harter Test für die Geschmacksnerven

Beim Wettbewerb selbst geht es nicht – wie z.B. bei
Weinverkostungen – um das Erkennen bestimmter Sorten. Vielmehr müssen
die Wettbewerber aus jeweils acht Dreier-Sets von Kaffee jenen
identifizieren, der von den beiden anderen abweicht. Und das
funktioniert so: Für jeden Teilnehmer wird eine Serie von acht
Triangular-Sets aufgebaut. Jedes Triangular besteht aus drei Bechern,
von denen jeweils zwei identischen Kaffee enthalten. Der Verkoster
muss nun jenen Kaffee identifizieren, der von den beiden anderen
abweicht. So wird etwa Kaffee derselben Sorte, jedoch aus
unterschiedlichen Anbaugebieten, verkostet – was natürlich
entsprechend schwer zu unterscheiden ist.

In Summe hat der Teilnehmer für alle acht Sets nur acht Minuten
Zeit. Die Rangreihung der Teilnehmer ergibt sich daraus, wer die
meisten Becher richtig zur Seite gestellt hat. Bei einem
Unentschieden entscheidet die benötigte Zeit. Verkostet wird übrigens
nicht aus dem Becher direkt, sondern des besseren Geschmacks wegen
mit einem speziell geformten Verkostungslöffel.

Test: Kochtöpfe

Gute Töpfe auch für wenig Geld

Hochwertige Qualität bei Kochtöpfen muss nicht viel kosten. Die Stiftung Warentest hat 17 Sets mit drei bis fünf Kochtöpfen getestet und maximal das Qualitätsurteil „gut“ vergeben. Hierbei erhielten viele Topfsets das Qualitätsurteil „gut“. Die Preise der Sets variierten enorm.

„Gutes“ Kochverhalten bieten bereits Töpfe für 100 Euro, die Preisspanne reicht jedoch bis zum Markenset für 740 Euro. Teure Produkte wie zum Beispiel das Topfset AMC warten mit modernster Technik auf. Im Test musste sich diese dennoch dem eher preiswerten WMF Gala Plus Set für 199 Euro geschlagen geben. Töpfe mit Aluminiumguss konnten sich im Test nicht gegen die Edelstahlprodukte durchsetzen. Von den beiden getesteten Aluminiumtöpfen kochte einer nicht gut, der andere war in der Handhabung nur ausreichend, weil die Topfgriffe beim Kochen zu heiß wurden.

Große Kunststoffgriffe, wie sie noch vor einigen Jahren üblich waren, wurden von den meisten Anbietern durch dünne Metallgriffe ersetzt, die sich leicht erhitzen. Das schränkt nicht nur den Tragekomfort ein, sondern kann bei unbedachtem Zugreifen auch schmerzhaft sein.

Der ausführliche Test findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de