Nils Henkel

Oben angekommen ist Nils Henkel schon lange. Jetzt kocht er auch oben – auf dem Johannisberg. Und er hat richtig Lust auf den Rheingau, denn als Küchenchef des Gourmet Restaurants von Burg Schwarzenstein kann er all‘ das verwirklichen, was ihm wichtig ist. Ab Februar wird Henkel, der sich zwei Michelin Sterne, 19 Gault Millau Punkte und viele Auszeichnungen erkocht hat, die Gäste von Burg Schwarzenstein verwöhnen und mit neuen Ideen für frischen Wind im Rheingau sorgen. Auf dem Johannisberg findet Henkel eine perfekte Bühne. Das Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein gehört unbestritten zum Besten, was die weltberühmte Weinregion zu bieten hat.

Den Schritt in den Rheingau ist Nils Henkel sehr bewusst und nach reiflicher Überlegung gegangen. Er sagt: “Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier im Rheingau. Burg Schwarzenstein liegt wunderschön in den Weinbergen und bietet den perfekten Rahmen für meine naturverbundene Küche. Neben fantastischen Weinen stammen aus dieser Region auch viele kleine Produzenten, die meine Küche sicherlich bereichern werden“.

Achtsamkeit und purer Genuss
Mit seiner Pure Nature Küche hat Nils Henkel einen ganz eigenen Weg eingeschlagen. Seine neue deutsche Küche sorgt für Überraschungen am Gaumen und auf dem Teller. Einfallsreich und erfrischend spielt er mit Texturen und Aromen – souverän und immer orientiert an den Jahreszeiten. Aus der Natur schöpft er Kraft. Beim draußen sein und beim Kochen. Mit sensibler Achtsamkeit integriert Nils Henkel die Schätze, die Natur und Region uns schenken, in seine Gerichte. Wilden Kräutern und alten Gemüsesorten widmet er besondere Aufmerksamkeit und setzt sie oft als Hauptdarsteller in den Mittelpunkt seiner Menüs. Fisch und Fleisch sind daher bei manchen Gerichten eher sinnvolle Begleiter, wobei Henkel, der von der Ostseeküste stammt, ein Faible hat für alles, was aus dem Wasser kommt. Die raffinierten Kreationen gleichen kleinen Kunstwerken, bei denen der Eigengeschmack der Produkte an erster Stelle steht. Der pure Genuss – auch fürs Auge!

Auf Burg Schwarzenstein wird Nils Henkel an alte Erfolge anknüpfen und neue Ideen in die Tat umsetzen. Mit den Menüs „Fauna“ und „Flora“, die er für die Gäste auf dem Johannisberg kreiert, bleibt er sich und seinem Kochstil treu. Aus Überzeugung. Das Menü „Flora“ ist komplett vegetarisch, dabei aber so deliziös und facettenreich, dass selbst passionierte Fleischliebhaber nichts vermissen werden. Das Menü „Fauna“ überzeugt mit den besten Produkten vom Land und aus dem Wasser, intelligent verknüpft mit den Aromen der Welt. Aufhorchen lassen wird garantiert auch eine auf die Menüs abgestimmte nicht alkoholische Getränkebegleitung aus Tees, Säften und Essenzen. Eine schöne und innovative Ergänzung zu der liebevoll gepflegten Weinkarte, auf der vertretenen Rieslinge und Spätburgunder aus dem Rheingau ebenso vertreten sind wie zahlreiche internationale Gewächse.

Man Spannung erwarten auch Burg Schwarzensteins Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp den neuen Mann an ihrer Seite. Beide sind überzeugt davon, dass jetzt zusammen kommt, was zusammen gehört. „Nils Henkel ist ein genialer Koch und langjähriger Relais & Châteaux Kollege. Dass er sich dazu entschlossen hat, die Leitung des Gourmetrestaurants hier bei uns zu übernehmen, erfüllt uns mit Stolz und großer Freude. Damit setzen wir einen Meilenstein in der hiesigen Gastronomie. Die ganze Region wird davon profitieren – sowohl die herausragenden Winzer, als auch unsere Kollegen aus der Gastronomie“, sagen die Teigelkamps.

Vom Schloss auf die Burg
Nils Henkel begann seine Ausbildung als Koch 1986 im Romantikhotel Voss-Haus in Eutin. Danach setzte er seine Laufbahn in den Hamburger Restaurants Le Jardin im Raphael Hotel sowie im Landhaus Scherrer bei Heinz Wehmann und im Il Ristorante fort. Als Souschef ging er ins Münsterland und arbeitete im Coesfelder Valkenhof bei Pascal Levallois und in Averbeck´s Giebelhof in Senden.

Den finalen Schliff, zunächst als Sous-Chef, holte sich Nils Henkel ab 1997 im Althoff Schlosshotel Lerbach im Restaurant Dieter Müller, wo er 2004 die Position des Küchenchefs sowie Dieter Müllers Stellvertretung übernahm. 2008 wurde er hier alleiniger Küchenchef. Gemeinsam mit seinem Küchenteam führte Nils Henkel das Traditionshaus im Glanz von 2 Michelin Sternen in die kulinarische Moderne. Nachdem die Althoffgruppe Schloss Lerbach Ende 2014 verlassen hatte, arbeitete Henkel als Freiberufler. Er gab Kochseminare, entwickelte Rezepte und feine Produkte. Neben seiner Tätigkeit als Autor beriet er Gastronomiebetriebe und Unternehmen und war und ist ein gern gesehener Gast bei Gourmetfestivals im In- und Ausland.

Die Liste der Auszeichnungen, die Henkel sich erkochte, ist lang. 2008 war er Koch des Monats Mai der Zeitschrift „Der Feinschmecker„. Der Gault Millau zeichnete Henkel 2009 zum Koch des Jahres aus. 2010 erschien sein Kochbuch „Pure Nature“ im Fackelträger Verlag, und die Leser des Diners Club Magazins wählten ihn zum innovativsten Koch. Im Jahr 2012 kürte ihn das Branchenmagazin „Rolling Pin“ im Rahmen des Leaders of the Year Award zum Koch des Jahres. Seit 2006 ist Henkel auch Mitglied bei den „Jeunes Restaurateurs“, der Vereinigung junger deutscher Spitzenköche. Jetzt kommt er auf den Johannisberg und setzt dem Rheingau Glanzlichter auf.

www.burg-schwarzenstein.de

Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

Rheingauer Küchengeschichten

Babba-Schmatz un Kinnerkram, Muffelscher un gude Kuche

Über die Genuss-Region Rheingau sind schon viele Bücher erschienen. Hier kommt eins, das den Rheingauern aus der Seele spricht. Geschrieben mit viel Herzblut von zwei echten Rheingauer Gewächsen sind die „Rheingauer Küchengeschichten“ (erschienen in der Hessen-Reihe des Con Verlags, Hanau) mehr als ein Koch- und Lesebuch. Wer die Rheingauer und ihre Lebensart intensiver kennen und besser verstehen lernen möchte, für den ist dieses kleine Brevier gemacht. Die Rezepte und Geschichten haben die Autorinnen ihren Rheingauer Mitmenschen in vielen Gesprächen – oft beim Wein – entlockt.

Vom Pfarrer bis zur Hausfrau, vom Profi-Koch bis zum Bürgermeister, von der Weinprinzessin bis zur Ordensfrau reicht die Palette der Beiträger. Auch „Hargeloffene“, die ihre Heimat im Rheingau gefunden haben, wurden zugelassen. Sie alle sind kulinarische Zeitzeugen ihrer Heimat und einer Region, die mehr zu bieten hat als Weck, Worscht und Woi. Die üblichen Verdächtigen, von denen man überall und immer wieder liest, wenn es um den Rheingau geht, wird man in diesem Buch vergeblich suchen.

Neben Gaumenschmeichlern und Seelentröstern kommt auch die Rheingauer Mundart nicht zu kurz. Schon die Kapitel-überschriften lesen sich wie eine Einführung in die Alltagssprache der Rheingauer: Vorneweg und Hinnerher, Babba-Schmatz, Kinnerkram und Muffelscher machen Lust, auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt Riesling-Äpfel und Beerdigungskuchen, Buttermilchsuppe nach Art des Bürgermeisterns, Smoothies und Cräcker aus heimischen Kräutern, Wildburger im EBS (European Business School) Style, Forellenklößchen, die auch Nicht-Fisch-Essern schmecken, geadelte Reste, saure Grumpere , Basilikum Käse und sogar das Zisterzienser Brot ist im Buch zu finden.
Beide Autorinnen wurden im Rheingau geboren und sind von Herzen gerne hier zu Hause. Ihre Rezept- und Geschichten-Sammlung wächst täglich – auch wenn Lydia Malethon und Sabine Fladung im richtigen Leben eher die elektronische Feder als den Kochlöffel schwingen. In ihrer Freizeit wird jedoch mit Lust und Liebe gekocht – und dazu immer Wein getrunken. Meistens ist Riesling aus dem Kulturland Rheingau im Glas und im Spiel.

Bibliografische Angaben:
„Rheingauer Küchengeschichten – Lieblingsrezepte aus unserer Heimat“, 156 Seiten, Hardcover, EUR 9,90. Cocon Verlag, Hanau, ISBN 978-3-86314-306-0 , Format 113 x 180

Falk Richter

Im Rheingau tut sich was. Am 17. April eröffnete das nunmehr dritte Restaurant auf Burg Schwarzenstein seine Pforten. Mit herrlichem Ausblick können die Gäste der neuen Grill & Winebar jetzt all‘ die Köstlichkeiten genießen, die Küchenchef Falk Richter und Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann auf die Karte gesetzt haben. Dirk Schröers Reich, der für das Gourmet Restaurant verantwortlich zeichnet, wird kleiner und (noch) feiner. Edel und auf höchstem Niveau verwöhnt Schröer seine Gäste dann in seinem kleinen Fine Dining Restaurant. Im großen Glas-Kubus geht es künftig ganz easy zu, denn hier ist jetzt die neue Grill & Winebar zu Hause. Sechzig Sitzplätze gibt es innen und 70 draußen auf der großen Terrasse mit Weitblick.

Weitblick haben auch die Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp mit der Realisierung des neuen Restaurant Konzepts bewiesen. Es folgt dem aktuellen Trend des „casual dining“. Michael Teigelkamp bringt es auf den Punkt: „Wir werden flexibler für unsere Gäste. Viele von ihnen wollen es immer öfter locker und ganz entspannt. Und das heißt: kurzentschlossen ausgehen, gerne auch in Jeans und dann vor Ort aus einer großen Bandbreite an Speisen und Getränken auswählen“. In der Grill & Winebar ist das alles möglich. Ab 12.00 Uhr ist durchgehend geöffnet. Montag und Dienstag bleibt das Restaurant geschlossen.

Wie es Euch gefällt: Mal regional – mal international
Bei der Möblierung wurde großen Wert auf naturnahe Materialien gelegt. Auf den rustikalen Holztischen mit Treibholzoptik, um die herum bequeme Stühle und Bänke gruppiert sind, gibt es keine Tischdecken. Die Speisekarte ist im Baukasten System aufgebaut. So kann jeder selbst bestimmen, was er wie kombinieren möchte. Die Auswahl der fleischlichen Genüsse reicht vom Tafelspitz über Rumpsteak und Rinderfilet, wahlweise in 200 g oder 300 g, bis hin zum kapitalen T-Bone-Steak, das 800 g auf die Waage bringt. Bei der Fleischauswahl wie auch beim Einkauf aller Speisen und Getränke achtet man ganz bewusst darauf, dass sowohl regionale Köstlichkeiten als auch internationale Spezialitäten auf der Karte zu finden sind.

Eine besondere Attraktion ist der große Holzkohlegrill, auf dem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Limousin Rind aus dem Taunus, Dry Aged Beef aus Amerika, das Wolllschwein aus dem Pfälzer Wald, die Extra-(Brat)Wurst vom heimischen Metzger, Geflügel aus der Bresse oder Vogelsberger Lamm – alles wandert vor den Augen der Gäste auf den Grill und wird à la Minute zubereitet. Das gilt auch für die Sektion „Fish and Seafood“, frisch auf den Tisch aus der Bretagne, aus Kanada oder aus Schottland.

Alles Handarbeit: Suppen und Salate, Starter und Side Dishes
Ob Delis oder Starter, Salate, Suppen oder Side Dishes, alles ist handgemacht – auch die vegetarischen Gerichte sowie die Desserts, denen heute bereits Suchtcharakter nachgesagt wird. Ähnlich könnte es mit den hausgemachten Kuchen und süßen Süden gehen. „Wenn schon, denn schon“, sagt Stephanie Teigelkamp. Und dann wären da noch die „Rote Zora“, ein hausgemachter Ketchup made by Schwarzenstein, die grüne Pfeffersauce, die Ponderosa BBQ Sauce und Falk Richters Gewürzmischungen aus der Mühle – gerne auch zum Mitnehmen, denn das alles gibt’s so nur in der Grill & Winebar auf dem Johannisberg.

Weine nach Lust und Laune: Johannisberg oder Tafelberg
Auch Weinfreunde dürfen sich freuen, denn die selbsterklärende Weinkarte enthält 60 Positionen, davon sind über 20 Weine in 0,1 oder in 0,2 l im offenen Ausschank erhältlich. Sie kommen vom Jo’berg vor der Haustür und aus der ganzen weiten Weinwelt. Alle aufgeführten Weine sind nicht nach Land und Farbe angeordnet, sondern nach Geschmackstypen gegliedert. So finden auch neue Weinnasen garantiert ganz schnell ihren Wein – ganz nach Lust und Laune. Für Bierfans gibt’s Crafts, ein frisch gezapftes Pils und Weizenbier aus dem Allgäu – frisch vom Fass. Handgemacht und individuell sind die Signature Drinks, mit denen das Team die Gäste verwöhnen möchte. Da stecken viele gute Ideen und ebensolche Kräuter drin. Soviel sei heute schon verraten.

Who is who: Die handelnden Personen
Küchenchef Falk Richter ist bereits seit drei Jahren auf Burg Schwarzenstein. Bisher war er stellvertretender Küchenchef im Gourmet Restaurant unter Leitung von Dirk Schröer. Zuvor arbeitete er in München bei Otto Koch. Auch Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann hat schon Bergluft auf dem Johannisberg geschnuppert. Zwei Jahre lang war sie um die Ecke bei Käfers in der Gutsschänke tätig. Davor arbeitete sie vier Jahre bei Käfers im Wiesbadener Kurhaus. Ehe sie nach Schwarzenstein kam, führte sie ihr Weg zurück in den Rheingau – nach Eltville in das Restaurant der Burg Crass.

www.burg-schwarzenstein.de

Rheingau Gourmet & Wein Festival

Es geht wieder rund im Rheingau: Ab sofort dreht sich bis 11. März wieder alles um Große Gewächse, Genuss und Gastlichkeit. Am gestrigen Donnerstag fiel der Startschuss für das 19. Rheingau Gourmet & Wein Festival bei der traditionellen Welcome-Party in Kloster Eberbach. Für Spätentschlossene gibt es noch die Möglichkeit, sich letzte Karten für das Gourmet-Ereignis des Jahres zu sichern. Die Angebotsspanne reicht von Cooking Demonstrations und Lunches zum Mittag, über Wein Tastings am Nachmittag bis hin zu Dinner und Parties am Abend. Für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie ist etwas Passendes dabei.

Restkarten gibt es beispielsweise für die Lunches von Enrique Olvera (Mexico City) am 7. März und von Marc Fosh (Mallorca) am 10. März. Verfügbar sind darüber hinaus noch Tickets für das Dinner mit Klaus Erfort*** am 2. März, Edouard Loubet** am 4. März und das Dinner mit Kevin Fehling*** am 8. März. Für den schlankeren Geldbeutel bieten sich die Tastings an. Es besteht die Möglichkeit, bei folgenden Weinverkostungen dabei zu sein: Braida (Italien) am 2. März, Antinori (Italien) am 3. März, Piemont (Italien) am 7. März, Ramos Pinto (Portugal) am 8. März und Omina Romana (Italien) am 10. März. Besonders beliebt auch die Haus- und Küchenparty mit acht Gastköchen, 25 Weingütern und zwei Live-Bands am 11. März.

In den Eintrittspreisen der verschiedenen Veranstaltungen sind immer der Empfang mit Champagner- und Sekt-Apéritif und Amuse-Bouche, das Menü, alle Weine, Wasser und Cellini-Caffè eingeschlossen.
Anmeldungen werden gerne telefonisch unter +49 (0)6723 640 oder per E-Mail an info@kronenschlösschen.de entgegengenommen. Diverse Festival-Arrangements mit ausgewählten Veranstaltungen werden bereits mit Übernachtungen im Hotel Kronenschlösschen angeboten.

Weitere Informationen unter www.rheingau-gourmet-festival.de

Das Rheingau Gourmet & Wein Festival ist das bedeutendste kulinarische Ereignis Europas. Zwei Wochen lang präsentieren alljährlich weltbekannte Spitzenköche ihre raffinierten kulinarischen Köstlichkeiten. Spitzenwinzer sorgen bei jeder Veranstaltung persönlich für die ideale Weinbegleitung. Jährlich zieht das Festival rund 6500 Feinschmecker aus aller Welt an. Dreh- und Angelpunkt des 14-tägigen Festivals ist das Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim.

Daniel Nöller

Daniel Nöller ist Küchenchef im Hotel Lindenwirt in Rüdesheim

Daniel Nöller ist Rheingauer. Geboren in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis machte er sich nach seiner Ausbildung zum Koch auf den Weg in die Welt hinaus. Seine Lehrzeit absolvierte er im Restaurant Laukenmühle in Lorch im Wispertal. Bereits hier lernte er für viele hungrige Gäste zu kochen. Besonders an den Wochenenden musste man alles geben. Das hat er schon als Azubi perfekt in die Tat umgesetzt. Auch an seiner neuen Wirkungsstätte ist Zupacken gefragt. Seit Mitte April 2014 ist Nöller Küchenchef im Lindenwirt in Rüdesheim am Rhein. Eine Herausforderung – denn Nöller ist angetreten, der Küche des Traditionshotels in der Rüdesheimer Drosselgasse neue Impulse zu geben. Dabei kommen ihm all‘ die Erfahrungen, die er an seinen bisherigen Stationen gesammelt hat, zugute. Dass er ein Könner ist, davon zeugen die guten Noten, die er bisher bei den Restaurantführern sammeln konnte.

Aus dem Rheingauer Schiefergebirge zog es den jungen Koch in die richtigen Berge – nach Kitzbühel ins Hotel und Restaurant Eggerwirt. Hier arbeitete er als Chef de Partie bis ihn der Ruf nach Brixen ins Restaurant Lendenwirt ereilte, wo er als Saucier anheuerte. Gardemanger, Entremetier, Poissonier – das waren seine Posten im Weißen Rössl am Wolfgangsee. Dann sagte er den Bergen Adieu und kam in die Heimat zurück. Eine Saison lang arbeitete er in der Drosselgasse in Breuers Rüdesheimer Schloss, um sich dann nach Saisonende in Richtung Eltville zu verabschieden. Als Souschef war er dann im Restaurant Alta Villa tätig, wohin er nach einer Zwischenstation in der Gutsküche des Weinguts Kögler, einem Haus mit viel Historie, im Februar 2010 als Küchenchef zurück kehrte.
Im August 2012 wechselte Daniel Nöller die (Rhein)seite und verwöhnte die Gäste von Schloss Sörgenloch mit seinen Kreationen. Er richtete zusammen mit seinem Team viele Feste aus und sorgte mit einer herausragenden Küchenleistung dafür, dass die schöne Location weit übers Rheinhessische Weinland hinaus bekannt wurde. Im Herzen ist Nöller immer Rheingauer und Weltbürger geblieben. Nicht erst seit er zu den Eurotoques Chefs gehört, bringt er das mit Gerichten und Menüs zum Ausdruck, die für seine Kreativität sprechen. Dabei kocht Daniel Nöller am liebsten mit Zutaten aus der Region. Er nutzt die Schätze, die die Natur uns in den verschiedenen Jahreszeiten schenkt. Seine Kompositionen haben Pfiff und zeugen davon, dass er mit beiden Füßen fest auf dem Küchenboden steht. „Kochen ist Handwerk. Schaumschläger sind hier fehl am Platze. Ohne solide Kenntnisse bringt man nichts Überzeugendes auf die Teller. Und schon gar nicht, wenn es schnell gehen und vielen Gästen schmecken soll. Da muss man gute Nerven und viel Erfahrung haben“, sagt Nöller. Sein Geheimnis: Er kocht mit Herzblut und hört nie auf, neue Ideen auszuprobieren. „Wenn ich keine Lust mehr auf Neues habe, dann höre ich auf“ – so der Rheingauer, der wieder zu Hause angekommen ist.
Daniel Nöller ist 34 Jahre alt und hat die Nachfolge von Franz Möhnig angetreten, der lange Jahre Küchenchef im Lindenwirt war. Derzeit arbeiten beide Köchen noch Seite an Seite.

www.lindenwirt.com

Riesling-Picknick im Hallgartener Hendelberg

Die fünf Winzer Wein- und Sektgut Barth, Weingut Theo J. Kreis, Weingut Hans Lang, Weingut Prinz sowie Weingut Stettler & Sohn laden am 31. Mai und 1. Juni 2014 zum Riesling-Picknick im Hendelberg, einem der höchstgelegenen Weinberge im Rheingau. Fernab des Trubels können die Teilnehmer ihre Seele baumeln lassen und die naturnah angebauten Weine der beteiligten Weingüter dort genießen, wo sie gewachsen sind. Die nötige Stärkung liefern kulinarische Leckereien aus dem Picknickkorb.

Der Hallgartener Hendelberg gehört zu den klassifizierten Lagen im Rheingau. Von hier aus bietet sich den Gästen ein atemberaubender Blick über die Weinberge – genau der richtige Platz für eine entspannte Stärkung im Freien. Im Picknickkorb befinden sich allerhand Köstlichkeiten, liebevoll zusammengestellt aus naturnah erzeugten Zutaten von Catering Walz. Dazu können die Teilnehmer edle Weine der einladenden Winzer kaufen und die Besonderheiten der Lage erschmecken. Außerdem sorgen Traubensaft und Mineralwasser für eine willkommene Erfrischung. Beschattet von großen Sonnenschirmen oder – je nach Wetterlage – Zelten finden die Gäste Platz auf Winzerbänken und an gedeckten Tischen.

Daten im Überblick:
Zeit:
Samstag, 31. Mai 2014, von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntag, 1. Juni 2014, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Hallgarten Hendelberg, in den Weinbergen (östlich von Hallgarten, unterhalb Wohngebiet Rebhang)

Preis:
29,– Euro pro Person

Leistungen:
Riesling-Picknick im Hallgartener Hendelberg inklusive Sektempfang und Picknickkorb mit kulinarischen Spezialitäten
Freie Sitzplatzwahl, Tischreservierung ab 8 Personen möglich (Teilnahme mit Anmeldung und Vorauskasse)

Für die verbindliche Teilnahme bitte telefonisch unter (06723) 913960, per E-Mail an mail@weinpunkt-vinothek.de oder bei den jeweiligen Weingütern anmelden.

Benjamin Gillert

Sommelier Benjamin Gillert übernimmt „Hotel Tillmanns“ im Rheingau

Seit dem 1. März 2014 hat der gelernte Sommelier Benjamin Gillert das „Hotel Tillmanns“ in Eltville-Erbach, das bisher als Familienbetrieb geführt wurde, als Pächter übernommen. Unter dem Namen „Parkhotel Tillmanns“ betreibt er dieses weiterhin als Hotel garni. Darüber hinaus bringt der Rheingauer seine jahrelange Cateringerfahrung ein und bietet in dem herrschaftlich erbauten Anwesen Veranstaltungen verschiedener Art und Größe an.

Das Hotel verfügt über 18 Gästezimmer, die ab dem 10. März 2014 gebucht werden können. Darüber hinaus besteht ausreichend Platz für individuelle Veranstaltungen: zwei Tagungsräume für bis zu 14 beziehungsweise 60 Personen, eine 250 Quadratmeter große Terrasse sowie ein 6.000 Quadratmeter großer Park. „Das Ende des 19. Jahrhunderts im französischen Landhausstil erbaute Anwesen bietet beste Voraussetzungen für verschiedene Events: von privaten Feierlichkeiten und Tagungen über Musik- oder Kulturveranstaltungen bis hin zu freien Trauungen in der romantischen Parkanlage“, erklärt Benjamin Gillert. „In der Durchführung sind wir ungebunden und freuen uns auf viele schöne Momente.“ Mit eigenen Catering-Dienstleistungen sorgt das Hotel-Team außerdem für die kulinarische Begleitung von Events und Tagungen.

Seiner Leidenschaft zum Wein wird der Sommelier auch zukünftig nachgehen. So werden beispielsweise themenspezifische Wein-Events in Zusammenarbeit mit regionalen Winzern gemütliche Stunden im einzigartigen Rheingau-Ambiente bringen.

Der Charme des Parkhotels, welches jahrzehntelang als Weingut diente, soll beibehalten werden. Dafür sorgen nicht nur der historische Gewölbekeller und das Kaminzimmer, in welchem das Frühstück für die Gäste serviert wird, sondern auch das Team um Benjamin Gillert. „Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen und ihren Aufenthalt bei uns in vollen Zügen genießen. Vor allem unser Naturpark lädt wunderbar zum Verweilen und Seele baumeln ein“, so der 33-Jährige.

Die offizielle Neueröffnung des „Parkhotel Tillmanns“ wird am 1. April 2014 ab 18.00 Uhr gefeiert.

Pächter gesucht

Weinbistro „Altes Rathaus“ in Oestrich-Winkel im Rheingau sucht neuen Pächter

Seit 2010 betreibt der Rheingauer Benjamin Gillert das Weinbistro „Altes Rathaus“. Nun sucht er einen neuen Pächter, der das Restaurant mit ebenso viel Leidenschaft erfolgreich weiterführt. Gillert wird eine neue Herausforderung in der Rheingauer Hotellerie übernehmen. Bis zur Übergabe an den neuen Pächter wird er wie gewohnt seine Gäste im „Alten Rathaus“ auf höchstem kulinarischem Niveau verwöhnen.

Das „Alte Rathaus“ hat sich in den letzten Jahren im Rheingau als beliebtes Restaurant für Weinfreunde und Genießer qualitativ hochwertiger und kreativer Küche etabliert. Die Freude am Kochen, die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte sowie die vielfältige Auswahl erlesener Weine bestimmen die Philosophie des Hauses. Der gelernte Sommelier Benjamin Gillert nimmt sich stets viel Zeit für seine Gäste und berät gerne bei der passenden Weinauswahl zum Essen. Die Weinkarte umfasst rund 200 Weine, von gängigen Begleitern zum Menü bis hin zu Raritäten der Extraklasse.

Mit seinem einmaligen Ambiente in den ehrwürdigen Gemäuern des 500 Jahre alten Rathauses ist das Weinbistro eine beliebte Location für Veranstaltungen aller Art. Ob Hochzeitsfeiern, Firmenevents oder Live-Musik – das „Alte Rathaus“ mit seinem großen Gewölbekeller, dem romantischen Innenhof und der Außenbestuhlung am historischen Markt schaffen zusammen mit dem eingespielten Team des Weinbistros den Rahmen für besondere Erlebnisse.

Benjamin Gillert wünscht sich für das „Alte Rathaus“ einen Pächter, der das Restaurant mit der gleichen Leidenschaft als Gastgeber weiterführt. Bis dieser gefunden ist, wird der Rheingauer seine Gäste wie gewohnt mit kulinarischen Köstlichkeiten und dazu korrespondierenden Weinen im Weinbistro willkommen heißen.

Weitere Informationen unter www.altes-rathaus-oestrich.de

18. Rheingau Gourmet & Wein Festival

Seit Montag trifft sich wieder das Who is Who der Top-Köche gemeinsam mit Spitzenwinzern aus aller Welt zum 18. Rheingau Gourmet & Wein Festival, das noch bis zum 19. März 2014 in Eltville-Hattenheim stattfindet. Längst als feste Größe in der Kulinarik-Welt etabliert, gilt das Rheingau Gourmet & Wein Festival mittlerweile als eines der wichtigsten Gourmetfestivals weltweit.

Hauptveranstaltungsort ist das Hotel Kronenschlösschen, in dem 14 Tage lang jeden Mittag und jeden Abend insgesamt acht Drei-Sterne- und sechs Zwei-Sterne-Köche sowie zahlreiche weitere internationale Kochstars live zu erleben sind.

„Wir werden den jüngsten Drei-Sterne-Koch Deutschlands, Kevin Fehling, erstmals dabei haben. International können die Festivalgäste gespannt sein auf den besten Koch Südafrikas, Peter Tempelhoff aus Kapstadt und auf Cal Stamenov aus Kalifornien, der zu den besten Köchen Amerikas zählt. Auch freuen wir uns besonders auf Joachim Wissler, der gerade in der Weltrangliste der Köche unter die ersten 10 gewählt wurde und damit zu den Top 10 Köchen weltweit zählt“, so Hans B. Ullrich, Veranstalter des Festivals und Inhaber des Kronenschlösschens.

Ihre Kochkünste zeigen außerdem Gerhard Wieser** aus Südtirol, Franck Putelat** aus Frankreich, Reto Mathis aus der Schweiz, Bernd H. Knöller* aus Spanien, Andreas Antona* aus England, Enrico & Roberto Cerea*** aus Italien, Jean-George Klein*** aus dem Elsass sowie aus Deutschland Christian Bau***, Thomas Bühner***, Klaus Erfort***, Harald Wohlfahrt***, Jean Claude Bourgueil**, Johannes King**, Carmelo Greco*, Yoshizumi Nagaya*, Christoph Rainer**, Hans Stefan Steinheuer** und Sebastian Lühr*.

Zum kulinarischen Erlebnis gehört neben den Kochkünsten auch der Wein. 152 Spitzenweingüter aus dem In- und Ausland, alle von den Winzern persönlich vertreten, sind bei den insgesamt 50 Festival-Veranstaltungen dabei. Angeführt von den beiden Weltraritätenproben mit 30 Jahrgängen Château Cheval Blanc und mit den unschätzbaren Steinberger-Rieslingen aus den Jahrhundert-Jahrgängen 1920, 1921, 1937, 1945, 1953 und 1959 gibt es täglich spannende Tastings ab 32 € mit großen Weinen. Workshops und eine rauschende Abschlussparty ergänzen das Angebot.

In den Eintrittspreisen der verschiedenen Veranstaltungen sind der Empfang mit Apéritif und Amuse-Bouche, das Menü, alle Weine, Wasser und Cellini-Caffè eingeschlossen. Anmeldungen werden gerne telefonisch unter 06723 640 entgegengenommen oder per E-Mail an info@kronenschlösschen.de.

www.rheingau-gourmet-festival.de